Seit 1957 wurde im EU-Sozialbereich eine Fülle von Verordnungen und Richtlinien behandelt. Die folgende Auflistung der Bundesregierung beschränkt sich auf die Darstellung der wesentlichen verabschiedeten Richtlinien und Verordnungen in chronologischer Reihenfolge sowie inhaltlich untergliedert. Neben dem Titel des Rechtsaktes ist zugleich das Datum der Verabschiedung sowie — soweit bereits erfolgt — die Umsetzung in deutsches Recht genannt bzw. der Stand der Umsetzungsarbeit dargelegt, so daß sich eine gesonderte Beantwortung der Fragen 5, 7 und 8 erübrigt.
A. Arbeitsschutz
I. Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
Soweit nicht anders vermerkt, sind diese Richtlinien auf Artikel 100 EG-Vertrag, seit 1986 (Inkrafttreten der Einheitlichen Europäischen Akte) auf Artikel 118 a EG-Vertrag gestützt.
1. Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz
Richtlinie 77/576/EWG des Rates vom 25. Juli 1977 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz (ABl. EG Nr. L 229 S. 12); geändert durch Richtlinie 79/640/EWG der Kommission vom 21. Juni 1979 zur Änderung der Anhänge der Richtlinie 77/576/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz (ABl. EG Nr. L 183 S. 11); umgesetzt durch Unfallverhütungsvorschrift „Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz" (VBG 125) und Bergverordnungen; am 24. Juni 1994 wieder außer Kraft getreten; Nachfolgeregelung vgl. Nummer 20.
2. Vinylchlorid (VC)
Richtlinie 78/610/EWG des Rates vom 29. Juni 1978 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Schutz von Arbeitnehmern, die Vinylchloridmonomer ausgesetzt sind (ABl. EG Nr. L 197 S. 12); umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung vom 26. August 1986 (BGBl. I S. 1470).
3. Physikalische, chemische, biologische Agenzien
Richtlinie 80/1107/EWG des Rates vom 27. November 1980 zum Schutz der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische, physikalische und biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (ABl. EG Nr. L 327 S. 8); geändert durch Richtlinie 88/642/EWG des Rates vom 16. Dezember 1988 zur Änderung der Richtlinie 80/1107/EWG zum Schutz der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische, physikalische und biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (ABl. EG Nr. L 356 S. 74); umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung vom 26. August 1986 (BGBl. I S. 1470), Änderungsrichtlinie durch Zweite Verordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 790).
4. Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten
Richtlinie 82/501/EWG des Rates vom 24. Juni 1982 über die Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten (ABl. EG Nr. L 230 S. 1) (Federführung: BMU); geändert durch: (1) Richtlinie 87/216/EWG des Rates vom 19. März 1987 zur Änderung der Richtlinie 82/501/EWG über die Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten (ABl. EG Nr. L 85 S. 36); (2) Richtlinie 88/610/EWG des Rates vom 24. November 1988 zur Änderung der Richtlinie 82/501/EWG über die Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten (ABl. EG Nr. L 336 S. 14); umgesetzt durch Zwölfte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Störfall-Verordnung) i. d. F. vom 19. Mai 1988 (BGBl. I S. 626), geändert durch Verordnung vom 28. August 1991 (BGBl. I S. 1838).
5. Blei
Richtlinie 82/605/EWG des Rates vom 28. Juli 1982 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch metallisches Blei und seine Ionenverbindungen am Arbeitsplatz — Erste Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 8 der Richtlinie 80/1107/EWG — (ABl. EG Nr. L 247 S. 12); umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung vom 26. August 1986 (BGBl. I S. 1470).
6. Asbest
Richtlinie 83/477/EWG des Rates vom 19. September 1983 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Asbest am Arbeitsplatz — Zweite Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 8 der Richtlinie 80/1107/EWG — (ABl. EG Nr. L 263 S. 25); geändert durch Richtlinie 91/382/EWG des Rates vom 25. Juni 1991 zur Änderung der Richtlinie 83/477/EWG über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Asbest am Arbeitsplatz — Zweite Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 8 der Richtlinie 80/1107/EWG — (ABl. EG Nr. L 206 S. 16); umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung vom 26. August 1986 (BGBl. I S. 1470), Änderungsrichtlinie durch Gefahrstoffverordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I S. 1782).
7. Lärm
Richtlinie 86/188/EWG des Rates vom 12. Mai 1986 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Lärm am Arbeitsplatz (ABl. EG Nr. L 137 S. 28); umgesetzt durch Dritte Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (3. GSGV) vom 18. Januar 1991 (BGBl. I S. 146) und Unfallverhütungsvorschrift „Lärm" (VBG 121).
8. Verbot bestimmter Stoffe
Richtlinie 88/364/EWG des Rates vom 9. Juni 1988 zum Schutz der Arbeitnehmer durch ein Verbot bestimmter Arbeitsstoffe und/oder Arbeitsverfahren — Vierte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 8 der Richtlinie 80/1107/EWG — (ABl. EG Nr. L 179 S. 44); umgesetzt durch Zweite Verordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung vom 23. Ap ril 1990 (BGBl I S. 790).
9. Rahmenrichtlinie
Richtlinie 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit (ABl. EG Nr. L 183 S. 1); Umsetzung durch ein Arbeitsschutzgesetz wird derzeit vorbereitet; in der letzten Legislaturperiode hatte die Bundesregierung bereits einen Regierungsentwurf eingebracht, der aber vor Ende der Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet werden konnte.
10. Arbeitsstätten
Richtlinie 89/654/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten — Erste Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 393 S. 1); Die Vorgaben der Richtlinie sind in der Arbeitsstättenverordnung bereits weitgehend berücksichtigt, allerdings nicht für alle Beschäftigten; Umsetzung soll durch Verordnung, gestützt auf das unter Nummer 9 genannte Gesetz erfolgen.
11. Benutzung von Arbeitsmitteln
Richtlinie 89/655/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit — Zweite Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 393 S. 13); Umsetzung soll durch Verordnung, gestützt auf das unter Nummer 9 genannte Gesetz erfolgen.
12. Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen (PSA)
Richtlinie 89/656/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen durch Arbeitnehmer bei der Arbeit — Dritte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 393 S. 18); Umsetzung soll durch Verordnung, gestützt auf das unter Nummer 9 genannte Gesetz erfolgen.
13. Manuelle Handhabung von Lasten
Richtlinie 90/269/EWG des Rates vom 29. Mai 1990 über die Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der manuellen Handhabung von Lasten, die für die Arbeitnehmer insbesondere eine Gefährdung der Lendenwirbelsäule mit sich bringt — Vierte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 156 S. 9); Umsetzung soll durch Verordnung, gestützt auf das unter Nummer 9 genannte Gesetz erfolgen.
14. Bildschirmarbeitsplätze
Richtlinie 90/270/EWG des Rates vom 29. Mai 1990 über die Mindestvorschriften bezüglich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit an Bildschirmgeräten — Fünfte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 156 S. 14); Umsetzung der Richtlinie und der Änderungsrichtlinie soll durch Verordnung, gestützt auf das unter Nummer 9 genannte Gesetz erfolgen.
15. Krebserzeugende Stoffe (Karzinogene)
Richtlinie 90/394/EWG des Rates vom 28. Juni 1990 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Karzinogene bei der Arbeit — Sechste Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 196 S. 1); umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I S. 1782).
16. Biologische Arbeitsstoffe
Richtlinie 90/679/EWG des Rates vom 26. November 1990 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit — Siebte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 374 S. 1); geändert durch Richtlinie 93/88/EWG des Rates vom 12. Oktober 1993 zur Änderung der Richtlinie 90/679/EWG über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (ABl. EG Nr. L 268 S. 71, berichtigt ABl. EG Nr. 217 S. 18 vom 23. August 94); Umsetzung soll durch Verordnung erfolgen.
17. Richtgrenzwerte
Richtlinie 91/322/EWG der Kommission vom 29. Mai 1991 zur Festsetzung von Richtgrenzwerten zur Durchführung der Richtlinie 80/1107/EWG des Rates über den Schutz der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische, physikalische und biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (ABl. EG Nr. L 177 S. 22); umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I S. 1782).
18. Leiharbeitnehmer
Richtlinie 91/383/EWG des Rates vom 25. Juni 1991 zur Ergänzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes von Arbeitnehmern mit befristetem Arbeitsverhältnis oder Leiharbeitsverhältnis (ABl. EG Nr. L 206 S. 19); Umsetzung durch das unter Nummer 9 genannte Gesetz wird derzeit vorbereitet.
19. Baustellen
Richtlinie 92/57/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über die auf zeitlich begrenzten oder ortsveränderlichen Baustellen anzuwendenden Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz — Achte Einzelrichtlinie zur Richtlinie 89/391/EWG (ABl. EG Nr. L 245 S. 6); Umsetzung soll durch Verordnung, gestützt auf das unter Nummer 9 genannte Gesetz erfolgen.
20. Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung
Richtlinie 92/58/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über Mindestvorschriften für die Sicherheits- und/oder Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz — Neunte Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG (ABl. EG Nr. L 245 S. 23); teilweise umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung (2. Novelle) vom 19. September 1994 (BGBl. I S. 2557). Restumsetzung erfolgt derzeit durch die Unfallverhütungsvorschrift „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz" — VBG 125 und für den Bergbau durch die allgemeine Bundesbergverordnung.
21. Gesundheitsschutz Schwangerer
Richtlinie 92/85/EWG des Rates vom 19. Oktober 1992 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes von schwangeren Arbeitnehmerinnen, Wöchnerinnen und stillenden Arbeitnehmerinnen am Arbeitsplatz — Zehnte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 348 S. 1); Umsetzung erfolgt derzeit durch ein Gesetz zur Änderung des Mutterschutzrechts.
22. Bohrungen nach Mineralien
Richtlinie 92/91/EWG des Rates vom 3. November 1992 über Mindestvorschriften zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer in den Betrieben, in denen durch Bohrungen Mineralien gewonnen werden — Elfte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 348 S. 9); Umsetzung erfolgt derzeit durch die allgemeine Bundesbergverordnung.
23. Bergwerke und Steinbrüche
Richtlinie 92/104/EWG des Rates vom 3. Dezember 1992 über Mindestvorschriften zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer in übertägigen oder untertägigen mineralgewinnenden Betrieben — Zwölfte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG — (ABl. EG Nr. L 404 S. 10); Umsetzung erfolgt derzeit für Bergwerke und Steinbrüche (soweit unter Bergaufsicht) durch die allgemeine Bundesbergverordnung.
24. Fischereifahrzeuge
Richtlinie 93/103/EG des Rates vom 23. November 1993 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bord von Fischereifahrzeugen — 13. Einzelrichtlinie im Sinne von Artikel 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/ EWG — (ABl. EG Nr. L 307 S. 1); Die Richtlinie ist bis zum 23. November 1995 umzusetzen. Umsetzung soll durch eine Änderung der UVV „See" erfolgen.
25. Arbeitszeit
Richtlinie 93/104/EG des Rates vom 23. November 1993 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (ABl. EG Nr. L 307 S. 18); Weitestgehend umgesetzt durch Gesetz zur Vereinheitlichung und Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts vom 6. Juni 1994 (BGBl. I S. 1170); Restumsetzung (Umsetzungsfrist bis 23. November 1996) soll durch Gesetz erfolgen.
26. Jugendarbeitsschutz
Richtlinie 94/33/EG des Rates vom 22. Juni 1994 über den Jugendarbeitsschutz (ABl. EG Nr. L 216 S. 12); Die Vorgaben der Richtlinie sind im deutschen Jugendarbeitsschutzgesetz bereits weitgehend berücksichtigt. Restumsetzung (Umsetzungsfrist bis 22. Juni 1996) soll durch eine Änderung des Jugendarbeitsschutzgesetzes erfolgen.
II. Technischer Arbeitsschutz
Soweit nicht anders vermerkt, sind diese Richtlinien auf Artikel 100 EG-Vertrag, seit 1986 (Inkrafttreten der Einheitlichen Europäischen Akte) auf Artikel 100a EG-Vertrag gestützt.
1. Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe
Richtlinie 67/548/EWG des Rates vom 27. Juni 1967 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 196 S. 1); geändert durch (1) Richtlinie 69/81/EWG des Rates vom 13. März 1969 zur Änderung der Richtlinie des Rates vom 27. Juni 1967 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 68 S. 1); (2) Richtlinie 70/189/EWG des Rates vom 6. März 1970 zur Änderung der Richtlinien vom 27. Juni 1967 und vom 13. März 1969 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 59 S. 33); (3) Richtlinie 71/144/EWG des Rates vom 22. März 1971 zur Verlängerung der in Artikel 10 der Richtlinie des Rates vom 27. Juni 1967 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe vorgesehenen Frist (ABl. EG Nr. L 74 S. 15); (4) Richtlinie 73/146/EWG des Rates vom 21. Mai 1973 zur Änderung der Richtlinie des Rates vom 27. Juni 1967 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 167 S. 1); (5) Richtlinie 75/409/EWG des Rates vom 24. Juni 1975 zur fünften Änderung der Richtlinie 67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 183 S. 22); (6) Richtlinie 79/831/EWG dés Rates vom 18. September 1979 zur sechsten Änderung der Richtlinie 67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 259 S. 10); (7) Richtlinie 92/32/EWG des Rates vom 30. April 1992 zur siebten Änderung der Richtlinie 67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 154 S. 1, berichtigt ABl. EG Nr. L 317 vom 18. Dezember 1993 S. 83); angepaßt durch (1) Richtlinie 76/907/EWG der Kommission vom 14. Juli 1976 zur Anpassung der Richtlinie des Rates vom 27. Juni 1967 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 360 S. 1); (2) Richtlinie 79/370/EWG der Kommission vom 30. Januar 1979 zur zweiten Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 88 S. 1); (3) Richtlinie 81/957/EWG der Kommission vom 23. Oktober 1981 zur dritten Anpassung der Richtlinie des Rates 67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 351 S. 5); (4) Richtlinie 82/232/EWG der Kommission vom 25. März 1982 zur vierten Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 106 S. 18); (5) Richtlinie 83/467/EWG der Kommission vom 29. Juli 1983 zur fünften Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 257 S. 1); (6) Richtlinie 84/449/EWG der Kommission vom 25. April 1984 zur sechsten Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 251 S. 1); (7) Siebte Richtlinie (86/431/EWG) der Kommission vom 24. Juni, 1986 zur siebten Anpassung der Richtlinie 67/548/ EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 247 S. 1); (8) Richtlinie 87/432/EWG des Rates vom 3. August 1987 zur achten Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 239 S. 1); (9) Richtlinie 87/302/EWG der Kommission vom 18. November 1987 zur neunten Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 133 S. 1); (10) Richtlinie 88/490/EWG der Kommission vom 22. Juli 1988 zur zehnten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 259 S. 1); (11) Richtlinie 90/517/EWG des Rates vom 9. Oktober 1990 zur elften Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 287 S. 37); (12) Richtlinie 91/325/EWG der Kommission vom 1. März 1991 zur zwölften Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 180 S. 1); (13) Richtlinie 91/326/EWG der Kommission vom 5. März 1991 zur dreizehnten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 180 S. 79); (14) Richtlinie 91/410/EWG der Kommission vom 22. Juli 1991 zur vierzehnten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 228 S. 67); (15) Richtlinie 91/632/EWG der Kommission vom 28. Oktober 1991 zur fünfzehnten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 338 S. 23); (16) Richtlinie 92/37/EWG der Kommission vom 30. April 1992 zur sechzehnten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 154 S. 30) ; (17) Richtlinie 92/69/EWG der Kommission vom 31. Juli 1992 zur siebzehnten Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 383 S. 113, Anhang zur Richtlinie in ABl. EG Nr. L 383 A); (18) Richtlinie 93/21/EWG der Kommission vom 27. April 1992 zur achtzehnten Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 110 S. 20); (19) Richtlinie 93/72/EWG der Kommission vom 1. September 1993 zur neunzehnten Anpassung der Richtlinie 67/548/ EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 258 S. 29); (20) Richtlinie 93/101/EG der Kommission vom 11. November 1993 zur zwanzigsten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 13 S. 1); (21) Richtlinie 94/69/EG der Kommission vom 19. Dezember 1994 zur einundzwanzigsten Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 67/548/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (ABl. EG Nr. L 381 S. 1); umgesetzt: - Richtlinie 1. bis 6. Änderungsrichtlinie sowie 1. bis 5. und 7. bis 10. Anpassungs-Richtlinie durch Chemikaliengesetz und Gefahrstoffverordnung; - 7. Änderungs-Richtlinie durch Gefahrstoffverordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I S. 1782), Zweites Gesetz zur Änderung des Chemikaliengesetzes vom 25. Juli 1994 (BGB.. I S. 1689) und Prüfnachweisverordnung vom 1. August 1994 (BGBl. I S. 1877); - 6. Anpassung-Richtlinie durch Verordnung über Prüfnachweise und sonstige Anmelde- und Mitteilungsunterlagen nach dem Chemikaliengesetz (Prüfnachweisverordnung - ChemPrüfV) vom 17. Juli 1990 (BGBl. I S. 1432); - 11. Anpassungs-Richtlinie durch Dritte Verordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung vom 5. Juni 1991 (BGBl. I S. 1218); - 12. bis 16. sowie 18. bis 19. Anpassungs-Richtlinie durch Gefahrstoffverordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I S. 1782). Die 17. Anpassungs-Richtlinie bet rifft nicht den Arbeitsschutz. - 20. Anpassungs-Richtlinie durch Änderung und Ergänzung der Liste nach § 4 a der Gefahrstoffverordnung.
2. Elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen
Richtlinie 73/23/EWG des Rates vom 19. Februar 1973 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen (ABl. EG Nr. L 77 S. 29); geändert durch Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom 22. Juli 1993 zur Änderung der Richtlinien 87/404/EWG (einfache Druckbehälter), 88/378/EWG (Sicherheit von Spielzeug), 89/106/EWG (Bauprodukte), 89/336/EWG (elektromagnetische Verträglichkeit), 89/392/EWG (Maschinen), 89/686/EWG (persönliche Schutzausrüstungen), 90/384/EWG (nichtselbsttätige Waagen), 90/385/EWG (aktive implantierbare medizinische Geräte), 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 91/263/EWG (Telekommunikationsendeinrichtungen), 92/42/EWG (mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickte neue Warmwasserheizkessel) und 73/23/EWG (elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen) (ABl. EG Nr. L 220 S. 1); umgesetzt durch Erste Verordnung zum Gesetz über technische Arbeitsmittel vom 11. Juni 1979 (BGBl. I S. 629). Für Deutschland wurde das GS-Zeichen als Konformitätszeichen festgelegt. Änderungsrichtlinie soll demnächst umgesetzt werden durch eine Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz.
3. Elektrische Betriebsmittel zur Verwendung in explosionsfähiger Atmosphäre - Rahmenrichtlinie
Richtlinie 76/117/EWG des Rates vom 18. Dezember 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung in explosibler Atmosphäre (ABl. EG Nr. L 24 S. 45); umgesetzt durch Verordnung über elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Räumen (ElexV) vom 27. Februar 1980 (BGBl. I S. 214).
4. Druckbehälter — Rahmenrichtlinie
Richtlinie 76/767/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über gemeinsame Vorschriften für Druckbehälter sowie über Verfahren zu deren Prüfung (ABl. EG Nr. L 262 S. 153); umgesetzt durch Druckbehälterverordnung und Dampfkesselverordnung, beide vom 27. Februar 1980 (BGBl. I S. 173).
5. Beschränkung des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen
Richtlinie 76/769/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 262 S. 201); 1. Änderungsrichtlinie: Richtlinie 79/663/EWG des Rates vom 24. Juli 1979 zur Ergänzung des Anhangs der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 197 S. 37); Richtlinie 83/478/EWG des Rates vom 19. September 1983 zur fünften Änderung (Asbest) der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 263 S. 33); Richtlinie 85/610/EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 zur siebten Änderung (Asbest) der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 375 S. 1); Richtlinie 89/677/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur achten Änderung der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 398 S. 19); Richtlinie 91/659/EWG der Kommission vom 3. Dezember 1991 zur Anpassung des Anhangs I der Richtlinie 76/769/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen an den technischen Fortschritt — Asbest — (ABl. EG Nr. L 363 S. 36); umgesetzt: Rahmenrichtlinie durch Verordnung zum Verbot von polychlorierten Biphenylen, polychlorierten Terphenylen und zur Beschränkung von Vinylchlorid (PCB-, PCT-, VC-Verbotsverordnung) vom 18. Juli 1989 (BGBl. I S. 1482); 1. Änderungsrichtlinie bezüglich der gefährlichen Stoffe in Dekorationsgegenständen durch Gefahrstoffverordnung, ursprünglich umgesetzt durch zweite Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz vom 26. November 1980 (BGBl. I S. 2195), aufgehoben durch Artikel 2 der zweiten Verordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 790); 1. Änderungsrichtlinie bezüglich der Flammschutzmittel durch Verordnung über Verwendungsverbote für bestimmte Flammschutzmittel in Bedarfsgegenständen (Flammschutzmittel-Bedarfsgegenstände-Verordnung) vom 15. Juli 1980 (BGBl. I S. 1013), 5., 7. und. 8. Änderungsrichtlinie durch Gefahrstoffverordnung Anpassungs-Richtlinie durch Gefahrstoffverordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I. S. 1782).
6. Explosionsfähige Atmosphäre
Richtlinie 79/196/EWG des Rates vom 6. Februar 1979 (Einzelrichtlinie zur unter Nummer 3 genannten Rahmenrichtlinie) zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung in explosibler Atmosphäre, die mit bestimmten Zündschutzarten versehen sind (ABl. EG Nr. L 43 S. 20); geändert durch Richtlinie 90/487/EWG des Rates vom 17. September 1990 zur Änderung der Richtlinie 79/196/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung in explosibler Atmosphäre, die mit bestimmten Zündschutzarten versehen sind (ABl. EG Nr. L 270 S. 23); angepaßt durch (1) Richtlinie 84/47/EWG der Kommission vom 16. Januar 1984 zur Anpassung der Richtlinie 79/196/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung in explosibler Atmosphäre, die mit bestimmten Zündschutzarten versehen sind, an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 31 S. 19); (2) Richtlinie 88/571/EWG der Kommission vom 10. November 1988 zur Anpassung der Richtlinie 79/196/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung in explosibler Atmosphäre, die mit bestimmten Zündschutzarten versehen sind, an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 311 S. 46); (3) Richtlinie 94/26/EG der Kommission vom 15. Juni 1994 zur Anpassung der Richtlinie 79/196/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung in explosibler Atmosphäre, die mit bestimmten Zündschutzarten versehen sind, an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 157 S. 33); bezüglich des Ex-Zeichens umgesetzt durch ElexV (siehe oben Nummer 3); die bekanntgemachten EN-Normen wurden in das VDE-Verzeichnis aufgenommen und erhalten Wirkung i. V. m. § 2 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) zur ElexV vom 27. Februar 1980 (BAnz Nr. 43 vom 1. März 1980). Danach geht die Behörde bei Einhaltung der VDE-Vorschriften von der Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften aus.
7. Hebezeuge und Fördergeräte — Rahmenrichtlinie
Richtlinie 84/528/EWG des Rates vom 17. September 1984 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über gemeinsame Vorschriften für Hebezeuge und Fördergeräte (ABl. EG Nr. L 300 S. 72); umgesetzt durch Erste Verordnung zur Änderung der Aufzugsverordnung vom 17. August 1988 (BGBl. I S. 1685).
8. Elektrisch betriebene Aufzüge
Richtlinie 84/529/EWG des Rates vom 17. September 1984 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über elektrisch betriebene Aufzüge (ABl. EG Nr. L 300 S. 86); geändert durch Richtlinie 90/486/EWG zur Änderung der Richtlinie 84/529/ EWG zur Anpassung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über elektrisch betriebene Aufzüge (ABl. EG Nr. L 270 S. 21); angepaßt durch Richtlinie 86/312/EWG der Kommission vom 18. Juni 1986 zur Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 84/529/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über elektrisch betriebene Aufzüge (ABl. EG Nr. L 196 S. 56); umgesetzt durch Erste Verordnung zur Änderung der Aufzugsverordnung vom 17. August 1988 (BGBl. I S. 1685).
9. Einfache Druckbehälter
Richtlinie 87/404/EWG des Rates vom 25. Juni 1987 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über einfache Druckbehälter (ABl. EG Nr. L 220 S. 48); geändert durch (1) Richtlinie 90/488/EWG des Rates vom 17. September 1990 zur Änderung der Richtlinie 87/404/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über einfache Druckbehälter (ABl. EG Nr. L 270 S. 25); (2) Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom 22. Juli 1993 zur Änderung der Richtlinien 87/404/EWG (einfache Druckbehälter), 88/378/EWG (Sicherheit von Spielzeug), 89/106/EWG (Bauprodukte), 89/336/EWG (elektromagnetische Verträglichkeit), 89/392/EWG (Maschinen), 89/686/EWG (persönliche Schutzausrüstungen), 90/384/EWG (nichtselbsttätige Waagen), 90/385/EWG (aktive implantierbare medizinische Geräte), 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 91/263/EWG (Telekommunikationsendeinrichtungen), 92/42/EWG (mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickte neue Warmwasserheizkessel) und 73/23/EWG (elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen) (ABl. EG Nr. L 220 S. 1); umgesetzt (ohne 2. Änderungs-Richtlinie) durch Sechste Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Verordnung über das Inverkehrbringen von einfachen Druckbehältern — 6. GSGV) vom 25. Juni 1992 (BGBl. I S. 1171). 2. Änderungsrichtlinie soll demnächst umgesetzt werden durch eine Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz.
10. Spielzeug
Richtlinie 88/378/EWG des Rates vom 3. Mai 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Sicherheit von Spielzeug (ABl. EG Nr. L 187 S. 1); geändert durch Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom 22. Juli 1993 zur Änderung der Richtlinien 87/404/EWG (einfache Druckbehälter), 88/378/EWG (Sicherheit von Spielzeug), 89/106/EWG (Bauprodukte), 89/336/EWG (elektromagnetische Verträglichkeit), 89/392/EWG (Maschinen), 89/686/EWG (persönliche Schutzausrüstungen), 90/384/EWG (nichtselbsttätige Waagen), 90/385/EWG (aktive implantierbare medizinische Geräte), 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 91/263/EWG (Telekommunikationsendeinrichtungen), 92/42/EWG (mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickte neue Warmwasserheizkessel) und 73/23/EWG (elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen) (ABl. EG Nr. L 220 S. 1); Richtlinie umgesetzt durch Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug vom 21. Dezember 1989 (BGBl. I S. 2541). Änderungsrichtlinie soll demnächst umgesetzt werden durch eine Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz.
11. Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Zubereitungen
Richtlinie 88/379/EWG des Rates vom 7. Juni 1988 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 187 S. 14); Berichtigungen: — ABl. EG Nr. L110 vom 1. Mai 1991,S.81, — ABl. EG Nr. L 140 vom 4. Juni 1991, S. 22, - ABl. EG Nr. L 317 vom 18. Dezember 1993, S. 83, angepaßt durch (1) Richtlinie 89/178/EWG der Kommission vom 22. Februar 1989 zur Anpassung der Richtlinie 88/379/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Zubereitungen an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 64 S. 18); (2) Richtlinie 90/492/EWG der Kommission vom 5. September 1990 zur zweiten Anpassung der Richtlinie 88/379/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Zubereitungen an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 275 S. 35); (3) Richtlinie 93/18/EWG der Kommission vom 5. Ap ril 1993 zur dritten Anpassung der Richtlinie 88/379/EWG des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Zubereitungen an den technischen Fortschritt (ABl. EG Nr. L 104 S. 46); umgesetzt durch Gefahrstoffverordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I S. 1782).
12. Maschinen
Richtlinie 89/392/EWG des Rates vom 14. Juni 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Maschinen (ABl. EG Nr. L 183 S. 9); geändert durch (1) Richtlinie 91/368/EWG des Rates vom 20. Juni 1991 zur Änderung der Richtlinie 89/392/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Maschinen (ABl. EG Nr. L 198 S. 16); (2) Richtlinie 93/44/EWG des Rates vom 14. Juni 1993 zur Änderung der Richtlinie 89/392/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Maschinen (ABl. EG Nr. L 175 S. 2); (3) Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom 22. Juli 1993 zur Änderung der Richtlinien 87/404/EWG (einfache Druckbehälter), 88/378/EWG (Sicherheit von Spielzeug), 89/106/EWG (Bauprodukte), 89/336/EWG (elektromagnetische Verträglichkeit), 89/392/EWG (Maschinen), 89/686/EWG (persönliche Schutzausrüstungen), 90/384/EWG (nichtselbsttätige Waagen), 90/385/EWG (aktive implantierbare medizinische Geräte), 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 91/263/ EWG (Telekommunikationsendeinrichtungen), 92/42/EWG (mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickte neue Warmwasserheizkessel) und 73/23/EWG (elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen) (ABl. EG Nr. L 220 S. 1). Richtlinie und 1. Änderungs-Richtlinie umgesetzt durch Neunte Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Maschinenverordnung — 9. GSGV) vom 12. Mai 1993 (BGBl. I S. 704). 2. und 3. Änderungsrichtlinien sollen demnächst umgesetzt werden durch Verordnungen zum Gerätesicherheitsgesetz.
13. Persönliche Schutzausrüstungen
Richtlinie 89/686/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen (ABl. EG Nr. L 399 S. 18); geändert durch (1) Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom 22. Juli 1993 zur Änderung der Richtlinien 87/404/EWG (einfache Druckbehälter), 88/378/EWG (Sicherheit von Spielzeug), 89/106/EWG (Bauprodukte), 89/336/EWG (elektromagnetische Verträglichkeit), 89/392/EWG (Maschinen), 89/686/EWG (persönliche Schutzausrüstungen), 90/384/EWG (nichtselbsttätige Waagen), 90/385/EWG (aktive implantierbare medizinische Geräte), 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 91/263/ EWG (Telekommunikationsendeinrichtungen), 92/42/EWG (mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickte neue Warmwasserheizkessel) und 73/23/EWG (elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen) (ABl. EG Nr. L 220 S. 1); (2) Richtlinie 93/95/EWG des Rates vom 29. Oktober 1993 zur Änderung der Richtlinie 89/686/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen (ABl. EG Nr. L 276 S. 11); Richtlinie umgesetzt durch Achte Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen — 8. GSGV) vom 10. Juni 1992 (BGBl. I S. 1019). 1. und 2. Änderungsrichtlinien sollen demnächst umgesetzt werden durch eine Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz.
14. Gasverbrauchseinrichtungen
Richtlinie 90/396/EWG des Rates vom 29. Juni 1990 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Gasverbrauchseinrichtungen (ABl. EG Nr. L 196 S. 15); geändert durch Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom 22. Juli 1993 zur Änderung der Richtlinien 87/404/EWG (einfache Druckbehälter), 88/378/EWG (Sicherheit von Spielzeug), 89/ 106/EWG (Bauprodukte), 89/336/EWG (elektromagnetische Verträglichkeit), 89/392/EWG (Maschinen), 89/686/EWG (persönliche Schutzausrüstungen), 90/384/EWG (nichtselbsttätige Waagen), 90/385/EWG (aktive implantierbare medizinische Geräte), 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 91/ 263/EWG (Telekommunikationsendeinrichtungen), 92/42/ EWG (mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickte neue Warmwasserheizkessel) und 73/23/EWG (elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen) (ABl. EG Nr. L 220 S. 1); umgesetzt durch Siebte Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Gasverbrauchseinrichtungsverordnung — 7. GSGV) vom 26. Januar 1993 (BGBl. I S. 133). Änderungsrichtlinie soll demnächst umgesetzt werden durch eine Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz.
15. Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährlichen Bereichen
Richtlinie 94/9/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. März 1994 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen (ABl. EG Nr. L 100 S. 1); Umsetzung soll durch Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz erfolgen. (Umsetzungsfrist bis 1. September 1995)
B. Arbeitsrecht
I. Massenentlassung
Richtlinie über Massenentlassungen vom 17. Februar 1975 (75/129/EWG), (ABl. EG L 048 vom 22. Februar 1975, S. 29); umgesetzt durch Zweites Gesetz zur Änderung des Kündigungsschutzgesetzes vom 27. April 1978 (BGBl. I S. 550); Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 75/129/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massenentlassungen vom 24. Juni 1992 (92/56/EWG) (ABl. EG L 245 vom 26. August 1992, S. 3). Die zur Umsetzung dieser Änderungsrichtlinie erforderlichen Änderungen des nationalen Rechts sind in den unter Nummer II 4 erwähnten Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung arbeitsrechtlicher Bestimmungen an das EG-Recht eingestellt.
II. Betriebsübergang
Richtlinie über die Wahrung von Ansprüchen der Arbeitnehmer beim Übergang von Unternehmen, Betrieben oder Betriebsteilen vom 14. Februar 1977 (77/187/EWG), (ABl. EG L 61 vom 5. März 1977, S. 26); umgesetzt durch das Arbeitsrechtliche EG-Anpassungsgesetz vom 13. August 1980 (BGBl. I S. 1308).
III. Zahlungsunfähigkeit
Richtlinie über den Schutz der Arbeitnehmer bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers vom 20. Oktober 1980 (80/987/ EWG) (ABl. EG L 283 vom 28. Oktober 1980, S. 23); umgesetzt durch Arbeitsförderungsgesetz i. d. F. BGBl. 1982 I S. 1857.
IV. Nachweisrichtlinie
Richtlinie über die Pflicht des Arbeitgebers zur Unterrichtung des Arbeitnehmers über die für seinen Arbeitsvertrag und sein Arbeitsverhältnis geltenden Bedingungen vom 14. Oktober 1991 (91/533/EWG), (ABl. EG L 288 vom 18. Oktober 1991, S. 32). Zur Umsetzung dieser Richtlinie wurde noch in der 12. Legislaturperiode ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anpassung arbeitsrechtlicher Bestimmungen an das EG-Recht eingebracht, der allerdings in der knappen verbliebenen Zeit dieser Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet werden konnte und deshalb dem Diskontinuitätsgrundsatz anheim fiel. Die Bundesregierung hat den Entwurf zu Beginn der 13. Legislaturperiode umgehend wieder eingebracht. Seine Behandlung in den parlamentarischen Gremien ist inzwischen abgeschlossen, so daß mit seiner Verkündung spätestens im August dieses Jahres zu rechnen ist.
V. Europäischer Betriebsrat
Richtlinie über die Einsetzung eines Europäischen Betriebsrats oder die Schaffung eines Verfahrens zur Unterrichtung und Anhörung der Arbeitnehmer im gemeinschaftsweit operierenden Unternehmen und Unternehmensgruppen vom 22. September 1994 (94/45/EWG), (ABl. EG L 254 vom 30. September 1994, S. 64). Die Richtlinie ist bis zum 22. September 1996 umzusetzen; ein entsprechender Gesetzentwurf wird z. Z. im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung erarbeitet.
C. Chancengleichheit von Frauen und Männern
I. Gleiches Entgelt
Richtlinie über die Anwendung des Grundsatzes des gleichen Entgelts für Männer und Frauen vom 10. Februar 1975 (75/117/EWG), (ABl. EG L 45 vom 19. Februar 1975, S. 19); umgesetzt durch das Arbeitsrechtliche EG-Anpassungsgesetz vom 13. August 1980 (BGBl. I S. 1308).
II. Zugang zur Beschäftigung, zur Berufsbildung, zum beruflichen Aufstieg sowie gleiche Arbeitsbedingungen
Richtlinie zur Verwirklichung des Grundsatzes zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen hinsichtlich des Zugangs zur Beschäftigung, zur Berufsbildung und zum beruflichen Aufstieg sowie in bezug auf die Arbeitsbedingungen vom 9. Februar 1976 (76/207/EWG) (ABl. EG L 039 vom 14. Februar 1976, S. 40); umgesetzt durch das Arbeitsrechtliche EG-Anpassungsgesetz vom 13. August 1980 (BGBl. I S. 1308) und das Zweite Gleichberechtigungsgesetz vom 24. Juni 1994 (BGBl. I S. 1406).
III. Soziale Sicherheit
Richtlinie des Rates zur schrittweisen Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Bereich der sozialen Sicherheit vom 19. Dezember 1978 (79/7/EWG), (ABl. EG L 6 vom 10. Januar 1979, S. 24). Die Gleichbehandlung von Männern und Frauen wird in den nationalen gesetzlichen Systemen der sozialen Sicherheit sowohl hinsichtlich des Anwendungsbereichs und der Voraussetzungen der Mitgliedschaft als auch hinsichtlich der Beitragspflicht, der Beitragsberechnung und der Leistungsbemessung gewährleistet. Dies ergibt sich bereits aus Artikel 3 des deutschen Grundgesetzes. Einer speziellen gesetzlichen Umsetzung der Richtlinie bedurfte es daher nicht.
IV. Betriebliche Systeme der sozialen Sicherheit
Richtlinie des Rates zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei den betrieblichen Systemen der sozialen Sicherheit vom 24. Juli 1986 (86/378/EWG), (ABl. EG L 225 vom 12. August 1986, S. 40). Da das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung aus dem Jahre 1974 bereits dem Grundsatz der Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei den betrieblichen Systemen der sozialen Sicherheit genügt, war eine Umsetzung dieser Richtlinie in das nationale Recht nicht erforderlich. (BetrAVG vom 19. Dezember 1974, BGBl. I S. 3610).
V. Selbständige Tätigkeiten sowie Mutterschutz
Richtlinie des Rates zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen, die eine selbständige Tätigkeit — auch in der Landwirtschaft — ausüben sowie über den Mutterschutz vom 11. Dezember 1986 (86/613/ EWG), (ABl. EG L 359 vom 19. Dezember 1986, S. 56). Das deutsche Recht gewährleistet auch in diesen Bereichen eine Gleichbehandlung von Männern und Frauen, eine Umsetzung der Richtlinie ins nationale Recht war daher nicht notwendig.
D. Soziale Sicherheit und sozialer Schutz
Grundsätzlich besteht Einigkeit zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, daß eine Harmonisierung der nationalen Vorschriften zur sozialen Sicherheit kein geeignetes Konzept für eine europäische Sozialpolitik sein kann. Die nationalen Systeme der sozialen Sicherung sind historisch gewachsen und Teil der Sozialkultur der Mitgliedstaaten. Sie bilden die Grundlage der Lebensplanungen der Menschen und sind deshalb in besonderer Weise auf Beständigkeit und Kalkulierbarkeit angewiesen. Die Ausgestaltung der Sozialsysteme liegt daher nach wie vor in der Verantwortung der Mitgliedstaaten. Das schließt aber Initiativen nicht aus, die eine schrittweise Konvergenz der sozialen Sicherungssysteme anstreben. So hat der Rat am 27. Juli 1992 die Empfehlung zur Annäherung der Ziele und der Politiken im Bereich der sozialen Sicherheit angenommen (ABl. EG L 245 vom 26. August 1992, S. 49).
Darüber hinaus sehen die Gemeinschaftsbestimmungen der sozialen Sicherheit anstelle einer Harmonisierung eine Koordinierung der sozialen Sicherungssysteme vor. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die unterschiedlichen nationalen Regelungen keine Nachteile für Personen haben, die von ihrem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen. Hier wird auf das umfassende Regelwerk der Verordnungen 1408/71 und 574/72 verwiesen (s. unter E. Freizügigkeit).
Zum Bereich der sozialen Sicherheit sind allerdings die bereits erwähnten Richtlinien 79/7/EWG, 86/378/EWG zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu zählen.
E. Freizügigkeit der Arbeitnehmer
I. Verordnung (EWG) Nr. 1612/68 des Rates vom 15. Oktober 1968 über die Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der Gemeinschaft, (ABl. EG 257 vom 19. Oktober 1968).
II. Verordnung (EWG) Nr. 1251/70 der Kommission vom 29. Juni 1970 über das Recht der Arbeitnehmer, nach Beendigung einer Beschäftigung im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates zu verbleiben, (ABl. EG L 142 vom 30. Juni 1970).
(Umsetzung von Verordnungen ist nicht erforderlich.)
III. Richtlinie Nr. 68/360 EWG des Rates vom 15. Oktober 1968 zur Aufhebung der Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen für Arbeitnehmer der Mitgliedstaaten und ihrer Familienangehörigen innerhalb der Gemeinschaft (ABl. EG Nr. L 257 vom 19. Oktober 1968, S. 13) ; umgesetzt durch das Gesetz über die Einreise und den Aufenthalt von Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (Aufenthaltsgesetz EWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1980 (BGBl. I S. 116), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512).
IV. Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, vom 14. Juni 1971 (ABl. EG 1971, Nr. L 149/2 in der konsolidierten Fassung der VO, ABl. EG 1992 Nr. C 325 vom 10. Dezember 1992).
V. Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1971 über die Durchführung der VO 1408/71 (ABl. EG 1972 Nr. L 74 S. 1 in der konsolidierten Fassung der VO, ABl. EG 1992 Nr. C 325 vom 10. Dezember 1992).