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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Geplanter Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen (G-SIG: 12011814)

Kosten-Nutzen-Analyse des geplanten Ausbaus, Schaller-Gutachten, Stellungnahme der Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie, Einflußnahme der Rhein-Main-Donau AG auf die Entscheidungen, Unterbrechung des Raumordnungsverfahrens

Fraktion

PDS/LL

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

15.02.1994

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/632801.12.93

Geplanter Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen

der Abgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann und der Gruppe der PDS/Linke Liste

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Liegt für den geplanten Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen eine Kosten-Nutzen-Analyse vor?

Wenn ja, zu welchen konkreten Ergebnissen kommt diese?

2

In welchem Umfang und mit welchem Ergebnis wurde die Ogris-Alternative untersucht?

3

Wer zeichnet für diese Untersuchung verantwortlich?

4

Welche gravierenden Defizite enthält das Schaller-Gutachten?

5

Trifft es zu, daß es von der Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie kritisiert wurde?

Wenn ja, aus welchen Gründen?

6

Inwieweit ist Herr Ministerialdirektor Contzen, zugleich Aufsichtsrat der Rhein-Main-Donau AG, in die Entscheidungen zum Donauausbau involviert?

7

Teilt die Bundesregierung die Auffassung, daß das Raumordnungsverfahren in Sachen Donauausbau so lange unterbrochen werden muß, bis eindeutige Antworten auf die unter 1 bis 5 gestellten Fragen vorliegen?

Wenn nicht, riskiert die Bundesregierung eine Verbandsklage gegen das Ergebnis des Verfahrens?

Bonn, den 1. Dezember 1993

Dr. Dagmar Enkelmann Dr. Gregor Gysi und Gruppe

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