Verkehrssituation im Lautertal (B 270, DB-Strecke 652, Kreise Kusel und Kaiserslautern)
auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Weiss (München) und der Fraktion DIE GRÜNEN — Drucksache 11/1950 —
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr — E 12/ 32.30.05/26 VM 88 (1) - hat mit Schreiben vom 28. April 1988 die Kleine Anfrage namens der Bundesregierung wie folgt beantwortet:
Vorbemerkung
Die Antworten beruhen auf den Angaben der Deutschen Bundesbahn. In einigen Fragen werden fiktive Betriebszustände unterstellt, deren Planung, Auswertung und Kalkulation nur durch sehr zeitaufwendige, zusätzliche Untersuchungen der Deutschen Bundesbahn möglich wären. Auf diese Untersuchungen wurde wegen des auch mit erheblichen Kosten verbundenen Mehraufwandes verzichtet, zumal sie für die weiteren Überlegungen zur Strecke nicht von Bedeutung sind.
Fragen und Antworten16
Welche Verkehrswegeinvestitionen wurden im Lautertal im Zeitraum 1983 bis 1987 getätigt a) auf der Straße, b) auf der Schiene?
a) Straße
Für Erneuerungs- bzw. Um- und Ausbaumaßnahmen im Zuge der B 270 zwischen Kaiserslautern und Lauterecken wurden in den Jahren 1983 bis 1987 rd. 1,6 Mio. DM investiert.
b) Schiene
Die Ausgaben auf der Strecke Kaiserslautern — Lauterecken-Grumbach beliefen sich für die Jahre 1983 bis 1987 auf insgesamt rd. 2,35 Mio. DM.
Wie hoch sind die jährlichen Unterhaltungskosten für a) die B 270, b) die DB-Strecke 652 im heutigen Zustand, c) die DB-Strecke 652 nach Einführung einer zeitgemäßen Betriebsführung?
a) In dem angesprochenen Abschnitt der B 270 werden im Durchschnitt pro Jahr rd. 0,45 Mio. DM aufgewendet.
b) Die jährlichen Unterhaltungskosten der Strecke Kaiserslautern — Lauterecken-Grumbach belaufen sich auf Selbstkostenbasis mit Kostenstand 1987 auf rd. 1,98 Mio. DM.
c) Auf die Vorbemerkung wird verwiesen.
Wie hoch ist das durchschnittliche jährliche Güterverkehrsaufkommen der letzten zehn Jahre, aufgegliedert nach den Tarifpunkten der DB-Strecke 652 und nach Anzahl und Anteil der DB-Kunden a) im Versand, b) im Empfang?
Das Güterverkehrsaufkommen der letzten zehn Jahre ist aufgegliedert nach Tarifpunkten und getrennt nach Versand und Empfang in nachstehender Übersicht aufgelistet. Eine Aufgliederung nach Anzahl und Anteil der Kunden ist aus Wettbewerbsgründen nicht angegeben.
a) Tarifpunkt: Kaiserslautern West
Jahr Versand Wagen Tonnen Empfang Wagen Tonnen 1978 414 127 895 28 311 1979 160 385 605 18753 1980 136 123 659 19 567 1981 158 885 538 16 088 1982 251 3 244 430 7 768 1983 154 4 175 4 622 1984 16 213 44 1 246 1985 40 700 31 808 1986 19 278 21 610 1987 1 19 7 160 2
b) Tarifpunkt: Lampertsmühle-Otterbach
Jahr Versand Wagen Tonnen Empfang Wagen Tonnen 1978 109 134 243 6 420 1979 120 201 267 6 985 1980 129 132 246 7 014 1981 86 148 204 5 469 1982 97 163 224 5 854 1983 112 229 200 5 511 1984 136 178 491 13 658 1985 137 36 244 6 907 1986 148 127 235 7 235 1987 169 236 218 7 264
c) Tarifpunkt: Katzweiler
Jahr Verand Wagen Tonnen Empfang Wagen Tonnen 1978 2 49 87 2 195 1979 2 54 68 1 719 1980 1 - 77 1 897 1981 - - 63 1 536 1982 - - 77 1 985 1983 - - 64. 1 626 1984 - - 42 1 015 1985 - - 41 1 028 1986 - - 41 1 063 1987 1 9 29 695
d) Tarifpunkt: Hirschhorn
Jahr Versand Empfang Wagen Tonnen Wagen Tonnen 1978 - - 131 3 300 1979 - - 127 3 200 1980 1 26 122 3 092 1981 - - 124 3 129 1982 - - 117 2 988 1983 - - 127 3 225 1984 - - 109 2 777 1985 - - 100 2 524 1986 - - 90 2 253 1987 - - 96 2 422
e) Tarifpunkt: Olsbrücken
Jahr Versand Empfang Wagen Tonnen Wagen Tonnen 1978 6 87 29 706 1979 12 226 31 761 1980 4 201 34 862 1981 1 26 25 641 1982 — — 20 511 1983 — — 11 287 1984 — — 10 254 '1985 — — 6 155 1986 — — 1 26 1987 Auflassung zum 1. Juni 1986
f) Tarifpunkt: Kreimbach
Jahr Versand Wagen Tonnen Empfang Wagen Tonnen 1978 100 1 855 61 1 136 1979 77 1 241 59 1 141 1980 47 1 004 102 3 590 1981 106 624 200 7 650 1982 26 2 112 94 3 334 1983 12 487 48 1 166 1984 56 208 32 756 1985 1 1 082 29 697 1986 31 11 21 545 1987 — 1 110 14 364
g) Tarifpunkt: Wolfstein
Jahr Versand Wagen Tonnen Empfang Wagen Tonnen 1978 327 2 428 807 17 681 1979 427 3 202 700 14 705 1980 446 3 244 488 10 549 1981 408 2 955 417 9 464 1982 378 2 726 400 8 847 1983 442 2 631 394 8 580 1984 398 2 176 400 9.222 1985 436 2 787 426 10 058 1986 322 1 525 417 10 052 1987 295 1447 401 9 443
h) Tarifpunkt: Lauterecken-Grumbach
Jahr Versand Empfang Wagen Tonnen Wagen Tonnen 1978 33 488 290 6 123 1979 41 529 355 7 501 1980 31 421 390 8 240 1981 31 487 335 7 238 1982 26 398 374 8 092 1983 24 340 412 8 826 1984 33 403 348 7 717 1985 39 443 383 8 204 1986 34 463 298 6 693 1987 24 286 358 8 250
Welche kalkulatorischen Erlöse aus dem Güterverkehrsaufkommen werden bei der Streckenrechnung (Rentabilitätsberechnung) für die Strecke 652 durchschnittlich eingesetzt?
In die Streckenrechnung D gemäß DB-Dienstvorschrift 238 fließen keine kalkulatorischen Erlöse, sondern zu erwartende Erlösänderungen ein.
Wie viele Personen sind an der Strecke 652 in welchen Tätigkeitsbereichen beschäftigt, und wie hoch sind die Personalkosten?
Nachstehende Übersicht gibt Aufschluß über die an der Strecke 652 eingesetzten Personale (Stand 1987 — Grund und Vertreterbedarf):
Stelle/Tätigkeit eingesetzte P (Selbstkosten 1987) Lauterecken/Fdl, Verk. 2,56 261 TDM Lauterecken/Fdl 2,40 216 TDM Posten 2587/Schranke 1,94 161 TDM Posten 3035/Schranke 2,05 171 TDM Heinzenhausen/Agent 1,34 26 TDM Wolfstein/Fdl, Fka 2,43 248 TDM Posten 2562/Schranke 2,06 171 TDM Kreimbach/Schranke, Fka 2,39 227 TDM Kaulbach/Schranke, Fka 2,30 191 TDM Olsbrücken/Fdl, Fka 2,39 227 TDM Lampertsm./Fdl, Schranke, Fka 2,33 237 TDM Lampertsm./Stellwerk 1 1,97 178 TDM 26,16 2 314 TDM
Wie viele Personen sind zur betrieblichen Abwicklung a) heute notwendig, b) notwendig, wenn nur noch eine Kreuzungsmöglichkeit auf der Strecke be trieben würde und die bislang handbedienten Bahnübergänge mit technischer Sicherheit ausgerüstet würden?
a) Die heute notwendigen Personale sind in der Antwort zu Frage 5 aufgeführt.
b) Auf die Vorbemerkung wird verwiesen. Zudem setzt ein akzeptables Betriebsprogramm allein für den Reisezugbetrieb das Vorhandensein von mindestens zwei Kreuzungsbahnhöfen voraus.
In der Untersuchung eines Düsseldorfer Ingenieurbüros werden für die unterschiedlichen Szenarien die Jahreskosten „nach Angaben der DB" wiedergegeben. a) Auf welches Jahr oder auf den Durchschnitt welcher Jahre beziehen sich die Kostenangaben der „heutigen Situation"? b) Welche Maßnahmen am Oberbau wurden seit 1983 durchgeführt, und wie haben sich die Kosten dieser Maßnahmen in den Angaben der DB niedergeschlagen? c) Was versteht die DB unter „Vorhaltungskosten", und wie gliedern sich diese Kosten auf? d) Warum führt die DB 40 000 DM Kosten für „Rangierdienste" auf, wenn die Rangierer in Kaiserslautern ohnehin benötigt werden und die Personenzüge in Lauterecken von den Zugführern rangiert werden? e) Wie erklären sich die Rangierkosten für die beiden Alternativen des Planfalles 2 in Höhe von 12 000 DM bei der Verwendung von zwei bzw. drei festgekuppelten Einheiten VT 628/928? f) Sind in die Kostenaufstellungen auch Kosten und Erlöse des Güterzugbetriebes eingerechnet? g) Wie gliedern sich die Kosten „übrige Bahnanlagen" auf? h) Wie hoch sind die „laufabhängigen Kosten" pro km heute und im Fall des Betriebs mit VT 628/928 sowie beim Einsatz eines modernisierten Schienenbusses? i) Schlüsselt man die Angaben der DB zu den Kosten der „Wagenbehandlung" nach (255) Betriebstagen auf, ergeben sich bei einem einfachen Stundentakt mit zwei VT 628/928 (Planfall 2, Variante 2) tägliche Kosten von ca. 70,50 DM pro Fahrzeugeinheit; im Fall des verdichteten Stundentaktes mit drei dieser Dieseltriebwagen gibt die DB ca. 61 DM „Wagenbehandlungskosten" pro Einheit und Betriebstag an. Wie erklärt sich die Differenz, und wie gliedern sich die Wagenbehandlungskosten auf?
a) Auf das Jahr 1984.
b) Bei den Angaben handelt es sich um kalkulatorische Durchschnittswerte. Maßnahmen am Oberbau haben sich nicht in den Kostenangaben niedergeschlagen.
c) Bei den im Gutachten als „Vorhaltungskosten" bezeichneten Kosten handelt es sich um — zeitabhängige Unterhaltungskosten, — kalkulatorische Abschreibung, — kalkulatorische Zinsen für die eingesetzten Triebfahrzeuge und Reisezugwagen. Die angegebenen Kosten schlüsseln sich wie folgt auf: 553 TDM für Triebfahrzeuge, 250 TDM für Reisezugwagen, 171 TDM für Akkutriebwagen mit Steuerwagen.
d) Die Rangierkosten enthalten Kosten für Antriebs- und Betriebsstoffe, Triebfahrzeugbehandlungsdienst, Triebfahrzeuge und Triebfahrzeugbehandlungsanlagen. Personalkosten sind nicht enthalten.
e) Die unter d) genannten Kosten fallen auch bei Einsatz des VT 628/928 an. Da die Zugbildungsaufgaben in der Regel entfallen, wurden die Kosten gegenüber dem heutigen Bedarf auf ca. ein Drittel geschätzt.
f) Die Kosten-Erlösbetrachtung bezieht sich nur auf den Reisezugverkehr.
g) Die Kosten für die „übrigen Bahnanlagen" beinhalten folgende Positionen: Bahnsteige, Bahnhofsvorplätze etc., Brücken, Bahnübergänge, Fernmeldeanlagen, Signalanlagen, Hochbauten.
h) Die „laufabhängigen Kosten" betragen pro km: heutiger Betrieb: ca. 3,10 DM/km Einsatz VT 628 Taktverkehr: ca. 2,10 DM/km. Im übrigen wird auf die Vorbemerkung verwiesen.
i) Bei Einsatz von drei Einheiten VT 628 verringern sich die spezifischen Wagenbehandlungskosten, weil die dritte Einheit nicht ganztägig eingesetzt wird und deshalb weniger Aufwand bei der Wagenbehandlung entsteht.
Wie hoch wären die Investitionskosten bei Einführung a) eines einfachen Zugleitbetriebes, b) eines Zugleitbetriebes mit technischer Sicherung (Modell Dachau—Altomünster), c) eines Funkleitbetriebes (Modell Titisee—Seebruck)?
Für die Strecke Kaiserslautern — Lauterecken-Grumbach kommt wegen der planmäßigen Kreuzungen im Reisezugbetrieb aus Sicherheitsgründen nur der „signalisierte Zugleitbetrieb " in Frage. Die Investitionen hierfür würden sich auf ca. 8,3 Mio. DM belaufen.
Im übrigen wird auf die Vorbemerkung verwiesen.
Wie hoch wären die Investitionskosten für technische Sicherung bzw. für die Aufhebung von Bahnübergängen gemäß den Vorschlägen der Komplan-Studie (von der Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr der GRÜNEN Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben)?
Für die Beseitigung der handbedienten Schranken — Heinzenhausen, — Posten 2587, — Posten 3035, — Posten 2562, — Kaulbach wären Investitionen von ca. 2,45 Mio. DM erforderlich.
Wie hoch war der Erlös aus dem Fahrkartenverkauf der einzelnen Tarifpunkte an der Strecke 652 im Zeitraum 1983 bis 1987, gegliedert nach a) Zeitkarten, b) Einzelfahrscheinen im Nahverkehr, c) Einzelfahrscheinen im Fernverkehr?
Der Erlös aus dem Fahrkartenverkauf ist in der Anlage dargestellt.
In der Drucksache 10/1932 ist der Streckenabschnitt Wolfstein — Lauterecken—Grumbach im Anhang 3. der Anlage 3 zum Wirtschaftsplan der DB für das Geschäftsjahr 1984 in der Liste A aufgeführt, Strecken, „deren unwirtschaftlicher Verkehr unter Gewährung von Ausgleichszahlungen des Bundes fortgeführt werden" sollen. a) In welchen Jahren wurden diese Ausgleichszahlungen gewährt, und wie hoch waren sie jeweils? b) Sind auch im aktuellen Wirtschaftsplan der DB Ausgleichszahlungen vorgesehen?
a) Für den Streckenabschnitt Wolfstein — Lauterecken-Grumbach wurden folgende Ausgleichszahlungen (Güterverkehr) gewährt: — 1983 — 146,6 TDM, — 1984 — 189,2 TDM.
b) Nein; seit 1985 sind die Voraussetzungen für Ausgleichszahlungen entfallen.
Die Lautertalbahn tangiert die Güterzugstrecke Lampertsmühle-Otterbach — Reichenbach (Pfalz) sowie die Glantalbahn Altenglan-Staudernheim. Beide Strecken sind ebenfalls in der Liste A des Anhangs 3 zur Anlage 3 des DB-Wirtschaftsplans 1984 aufgeführt. a) In welchen Jahren hat die Strecke Lampertsmühle—Otterbach — Reichenbach Ausgleichszahlungen erhalten, und wie hoch waren sie jeweils? b) In welchem Verhältnis stehen Ausgleichszahlungen zu den Unterhaltungskosten? c) In welchen Jahren wurden für die Glantalbahn Ausgleichszahlungen geleistet, und wie hoch waren sie jeweils auf den betreffenden Abschnitten? d) In welchem Verhältnis stehen die Ausgleichszahlungen zu den Unterhaltungskosten?
a) Für die Strecke Lampertsmühle-Otterbach — Reichenbach wurden für den Güterverkehr folgende Ausgleichszahlungen gewährt: — 1983 — 142,7 TDM, — 1984 — 169,1 TDM, — 1985 — 88,4 TDM, — 1986 — 219,5 TDM, — 1987 — Betrag steht noch nicht fest.
b) Ausgleichszahlungen und Unterhaltungskosten sind in keinem Verhältnis zu sehen. Die Ausgleichszahlungen richten sich nicht nach den Unterhaltungskosten einer Strecke, sondern werden ermittelt aus den Ausgaben für die Erhaltung der Strecke (Güterzuganteil) plus 75 % der Betriebsführungskosten (Güterzug) minus anteilige Erlöse.
c) Für die Strecke Altenglan — Staudernheim wurden für den Güterverkehr folgende Ausgleichszahlungen gewährt: — 1983 — 352,0 TDM, — 1984 — 373,9 TDM, — 1985 — 378,6 TDM, — 1986 — 84,5 TDM.
d) Auf die Antwort zu Teil b der Frage 12 wird verwiesen.
Ist der Bundesregierung bekannt, daß sich eine Firma mit ca. 1200 Beschäftigten, der größte Betrieb im Landkreis Kusel, finanziell an der Errichtung eines DB-Haltepunktes auf dem Werksgelände beteiligen würde? Dieser Haltepunkt wird in der Komplan-Studie (s. o.) als eine Voraussetzung — neben modernisiertem Betrieb und auf die Schichtzeiten abgestimmtem Fahrplan — zur Sicherung und Aufkommenssteigerung des Schienen-Personen-Nahverkehrs genannt. Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus dieser Tatsache?
Ein derartiges Firmenangebot liegt der Deutschen Bundesbahn bisher nicht vor. Sollte es vorgelegt werden, wird die Deutsche Bundesbahn dies in ihren weiteren Überlegungen berücksichtigen.
Welche Verkehrszählungen zum Abschnitt Kaiserslautern—Lauterecken der B 270 liegen der Bundesregierung vor, und welche Ergebnisse haben diese Zählungen erbracht? Bezogen auf Ortsdurchfahrten und Fahrtrichtungen der B 270: a) Wie hoch ist die Tagesbelastung? b) Wie hoch ist die Spitzenstundenbelastung, und wann ist jeweils diese Spitzenstunde? c) Wie hoch ist der Anteil des Schwerverkehrs am Tagesverkehrsaufkommen?
a) Der durchschnittliche Werktagsverkehr auf der B 270 beträgt nach den Ergebnissen der Straßenverkehrszählung 1985 und nach Angaben in Verkehrsgutachten — Lauterecken rd. 3 600 Kfz/24 Stunden, — Hohenöllen rd. 2 800 Kfz/24 Stunden, — Hirschhorn rd. 6 800 Kfz/24 Stunden, — Katzweiler rd. 9 800 Kfz/24 Stunden, — Otterbach rd. 11 000 Kfz/24 Stunden. Dabei sind die Anteile der Fahrtrichtungen etwa gleich groß.
b) Die Spitzenstundenbelastung liegt zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr und beträgt rd. 10 % des durchschnittlichen Werktagsverkehrs.
c) Der Anteil des Güterverkehrs liegt zwischen 5 % und 14 %.
Welche Gesamtkosten sind für den Ausbau der B 270 zwischen Kaiserslautern und Lauterecken zu erwarten, und wie gliedern sie sich für die einzelnen Ortsumgehungen bzw. -durchfahrten auf?
Die zur Zeit veranschlagten Kosten in Höhe von insgesamt 64,2 Mio. DM gliedern sich wie folgt auf: Verlegung bei Lohnweiler 5,7 Mio. DM, Umgehung Heinzenhausen 11,7 Mio. DM, Verlegung bei Wolfstein 12,3 Mio. DM, Umgehung Olsbrücken 10,0 Mio. DM, Umgehung Hirschhorn 6,0 Mio. DM, Umgehung Katzweiler 10,0 Mio. DM, Ausbau von Ortsdurchfahrten, Anlage von Radwegen und Bau von Busbuchten 8,5 Mio. DM.
Wie hoch sind die Baukosten für die Fußgängerunterführung in Lohnweiler nach der aktuellen Konzeption?
Die Baukosten sind zur Zeit mit rd. 450 000 DM veranschlagt.