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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Manöverschäden im Freistaat Bayern (G-SIG: 11001760)

Manöver seit 1983 auf dem Territorium Bayerns, Manöverkosten, Entschädigungsfälle, Manövertote und -verletzte, Umweltschäden, Energieverbrauch, für 1988 geplante Manöver

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

27.04.1988

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/207831.03.88

Manöverschäden im Freistaat Bayern

der Abgeordneten Frau Rust, Frau Schilling und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

I.

1. Wie viele Manöver fanden auf dem Territorium Bayerns zwischen 1983 und 1987 statt (Angaben in absoluten Zahlen, differenziert nach Nationalität und entsprechender Anzahl der Übungsteilnehmer: 2000 bis 25 000, 25 000 bis 50 000, über 50 000)?

2. Wie entwickelten sich in diesem Zeitraum die Manöverkosten in Bayern (Angaben in DM pro Jahr, differenziert nach Manöverkosten für Durchführung und Entschädigung)?

3. Wie entwickelten sich die Zahlen der Entschädigungsfälle in Bayern im genannten Zeitraum (Angaben der Betroffenen pro Jahr, differenziert nach Verursacherstreitkräften)?

4. Wie hoch ist die Zahl der Manövertoten und -verletzten, die in diesem Zeitraum in Bayern zu beklagen waren (Angaben differenziert nach Opfern innerhalb der Streitkräfte und der Bevölkerung)?

5. In wie vielen Fällen wurde während der Manöver in Bayern gegen natur-, wasser- und forstrechtliche Bestimmungen durch die Truppen verstoßen? Welche Umweltschäden wurden verursacht (Angaben differenziert nach Umweltbereichen und Verursacherstreitkräften)?

6. Wie entwickelten sich die Zahlen für den Energieverbrauch der Bundeswehreinheiten in diesem Zeitraum auf bayerischem Territorium (Angaben in absoluten Zahlen für Treibstoffverbrauch des Heeres und der Luftwaffe pro Jahr)?

II.

1. Wie viele Manöver finden im Jahr 1988 auf bayerischem Territorium statt?

2. Wann finden diese Manöver statt?

3. In welchen Gebieten Bayerns werden die Manöver durchgeführt?

4. Welche Truppenverbände nehmen daran teil (Nationalität, Stärke der Verbände)?

5. Welche Kosten wurden für die Manöverfinanzierung der Bundeswehreinheiten, die im Jahr 1988 in Bayern üben, veranschlagt?

6. Welche Umweltbelastungen und Umweltschäden werden erwartet bzw. einkalkuliert?

Fragen12

1

Wie viele Manöver fanden auf dem Territorium Bayerns zwischen 1983 und 1987 statt (Angaben in absoluten Zahlen, differenziert nach Nationalität und entsprechender Anzahl der Übungsteilnehmer: 2000 bis 25 000, 25 000 bis 50 000, über 50 000)?

2

Wie entwickelten sich in diesem Zeitraum die Manöverkosten in Bayern (Angaben in DM pro Jahr, differenziert nach Manöverkosten für Durchführung und Entschädigung)?

3

Wie entwickelten sich die Zahlen der Entschädigungsfälle in Bayern im genannten Zeitraum (Angaben der Betroffenen pro Jahr, differenziert nach Verursacherstreitkräften)?

4

Wie hoch ist die Zahl der Manövertoten und -verletzten, die in diesem Zeitraum in Bayern zu beklagen waren (Angaben differenziert nach Opfern innerhalb der Streitkräfte und der Bevölkerung)?

5

In wie vielen Fällen wurde während der Manöver in Bayern gegen natur-, wasser- und forstrechtliche Bestimmungen durch die Truppen verstoßen? Welche Umweltschäden wurden verursacht (Angaben differenziert nach Umweltbereichen und Verursacherstreitkräften)?

6

Wie entwickelten sich die Zahlen für den Energieverbrauch der Bundeswehreinheiten in diesem Zeitraum auf bayerischem Territorium (Angaben in absoluten Zahlen für Treibstoffverbrauch des Heeres und der Luftwaffe pro Jahr)?

1

Wie viele Manöver finden im Jahr 1988 auf bayerischem Territorium statt?

2

Wann finden diese Manöver statt?

3

In welchen Gebieten Bayerns werden die Manöver durchgeführt?

4

Welche Truppenverbände nehmen daran teil (Nationalität, Stärke der Verbände)?

5

Welche Kosten wurden für die Manöverfinanzierung der Bundeswehreinheiten, die im Jahr 1988 in Bayern üben, veranschlagt?

6

Welche Umweltbelastungen und Umweltschäden werden erwartet bzw. einkalkuliert?

Bonn, den 31. März 1988

Frau Rust Frau Schilling Dr. Lippelt (Hannover), Frau Schmidt-Bott, Frau Vennegerts und Fraktion

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