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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Verlagerung von Zuckerrübentransporten von der Schiene auf die Straße (G-SIG: 11001986)

Auf die Straße verlagerte Mengen seit 1980, jährliches Transportvolumen der Bundesbahn sowie deren Verluste, gesellschaftliche Kosten durch den zusätzlichen LKW-Verkehr

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

04.07.1988

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/239027.05.88

Verlagerung von Zuckerrübentransporten von der Schiene auf die Straße

der Abgeordneten Frau Flinner, Frau Brahmst-Rock und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Verlagerung von Zuckerrübentransporten von der Schiene auf die Straße

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Welche Standorte von Zuckerfabriken gibt es in der Bundesrepublik Deutschland, und wo liegen die Hauptanbaugebiete?

2

Welche Mengen Zuckerrüben müssen während der jährlichen Kampagne von den Anbaugebieten zu den Zuckerfabriken transportiert werden?

3

Welche Mengen wurden in den Jahren seit 1980 von der Schiene auf die Straße verlagert?

4

Welches Transportvolumen hat die Deutsche Bundesbahn jährlich bewältigt, und welche Bedeutung haben die Rübentransporte für das Wirtschaftlichkeitsergebnis der Deutschen Bundesbahn?

5

Aus welchem Grund sollen die Transporte durch die Industrie auf die Straße verlagert werden, und was hat die Deutsche Bundesbahn unternommen, um der Verlagerung entgegenzutreten?

6

Welcher zusätzliche Lkw-Straßenverkehr wird durch die geplante Verlagerung von der Schiene erzeugt?

7

Wie vereinbart sich die Verlagerung von Güterverkehr von der Schiene auf die Straße mit den von der Bundesregierung formulierten Zielen der Verlagerung von der Straße auf die Schiene, und was wird die Bundesregierung konkret unternehmen, um weiterem Lkw-Verkehr durch Verlagerungen von der Schiene entgegenzutreten?

8

Welche unternehmerischen Verluste werden der Deutschen Bundesbahn durch die Verlagerung entstehen, und mit welchen zusätzlichen gesellschaftlichen Kosten durch den zusätzlichen Lkw-Verkehr hat die Allgemeinheit zu rechnen?

Bonn, den 27. Mai 1988

Frau Flinner Frau Brahmst-Rock Dr. Lippelt (Hannover), Frau Schmidt-Bott, Frau Vennegerts und Fraktion

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