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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Gefahrguttransporte - Transportwege (G-SIG: 11002885)

Sperrungen von Bundesstraßen- oder Straßenabschnitten für Gefahrguttransporte nach der Tanklastzugkatastrophe von Herborn, Überwachung durch Länder bzw. Polizeibehörden, Haupttransportwege und Stoffe, Anteil der genehmigungspflichtigen Transporte, Anteil von Straße, Schiff, Eisenbahn, Flugzeug, in- und ausländischen Spediteuren an der gesamten Gefahrgutmenge, Regelungen in den EG- und Nicht-EG-Ländern, Verhängung eines Nachtfahrverbots für LKW, Begrenzung des zulässigen Höchstgewichts auf 28 t

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

11.11.1988

Antwortdauer

37 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 11/306405.10.88

Gefahrguttransporte - Transportwege

der Abgeordneten Frau Rock und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Kleine Anfrage der Abgeordneten Frau Rock und der Fraktion DIE GRÜNEN Gefahrguttransporte - Transportwege

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Welche Bundesländer, Städte, Gemeinden und Kreise haben nach der Tanklastzugkatastrophe von Herborn Sperrungen von Bundesstraßen- oder Straßenabschnitten für Gefahrguttransporte beantragt, und wo wurden Sperrungen vorgenommen?

2

Kommen die Länder bzw. die Polizeibehörden ihrer Aufsichtspflicht über die Gefahrguttransporte nach, und welche absolute oder geschätzte Überwachungsdichte ist bei derartigen Transporten in den einzelnen Bundesländern, aufgeschlüsselt nach Ländern, gegeben?

3

Wie steht die Bundesregierung zu der Aussage mancher Stadtverwaltungen (z. B. Kassel), sie wollten ihren Kontrollpflichten bei Gefahrguttransporten nicht nachkommen, weil ihnen das notwendige Personal fehle?

4

Welche Haupttransportwege werden von den jährlichen 250 bis 280 Mio. t Gefahrgut, die über die Straßen in der Bundesrepublik Deutschland geführt werden, besonders betroffen?

5

Welche Stoffe werden über die Straße transportiert, und welchen Anteil haben genehmigungspflichtige Transporte?

6

Wie verteilt sich die Gesamtmenge der transportierten gefährlichen Güter auf Straße, Schiff, Eisenbahn, Flugzeug, und wie verteilen sich diese auf a) inländische Spediteure und b) ausländische Spediteure?

7

Welche Regelungen bestehen in den EG- und den Nicht-EG-Ländern in Europa?

8

Wie bewertet die Bundesregierung die generelle Verhängung eines Nachtfahrverbotes für Lkw?

9

Wie bewertet die Bundesregierung die Einführung einer Begrenzung des zulässigen Höchstgewichtes der Fahrzeuge auf 28 t im Hinblick auf die Sicherheit der Transporte und der Bevölkerung?

Bonn, den 5. Oktober 1988

Frau Rock Dr. Lippelt (Hannover), Frau Schmidt-Bott, Frau Vennegerts und Fraktion

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