Gefahrguttransporte - Transportwege
der Abgeordneten Frau Rock und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Kleine Anfrage der Abgeordneten Frau Rock und der Fraktion DIE GRÜNEN Gefahrguttransporte - Transportwege
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen9
Welche Bundesländer, Städte, Gemeinden und Kreise haben nach der Tanklastzugkatastrophe von Herborn Sperrungen von Bundesstraßen- oder Straßenabschnitten für Gefahrguttransporte beantragt, und wo wurden Sperrungen vorgenommen?
Kommen die Länder bzw. die Polizeibehörden ihrer Aufsichtspflicht über die Gefahrguttransporte nach, und welche absolute oder geschätzte Überwachungsdichte ist bei derartigen Transporten in den einzelnen Bundesländern, aufgeschlüsselt nach Ländern, gegeben?
Wie steht die Bundesregierung zu der Aussage mancher Stadtverwaltungen (z. B. Kassel), sie wollten ihren Kontrollpflichten bei Gefahrguttransporten nicht nachkommen, weil ihnen das notwendige Personal fehle?
Welche Haupttransportwege werden von den jährlichen 250 bis 280 Mio. t Gefahrgut, die über die Straßen in der Bundesrepublik Deutschland geführt werden, besonders betroffen?
Welche Stoffe werden über die Straße transportiert, und welchen Anteil haben genehmigungspflichtige Transporte?
Wie verteilt sich die Gesamtmenge der transportierten gefährlichen Güter auf Straße, Schiff, Eisenbahn, Flugzeug, und wie verteilen sich diese auf a) inländische Spediteure und b) ausländische Spediteure?
Welche Regelungen bestehen in den EG- und den Nicht-EG-Ländern in Europa?
Wie bewertet die Bundesregierung die generelle Verhängung eines Nachtfahrverbotes für Lkw?
Wie bewertet die Bundesregierung die Einführung einer Begrenzung des zulässigen Höchstgewichtes der Fahrzeuge auf 28 t im Hinblick auf die Sicherheit der Transporte und der Bevölkerung?