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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet

Entwicklung der Mietpreise - Schwerpunkt Brandenburg

(insgesamt 10 Einzelfragen)

Fraktion

AfD

Ressort

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Datum

20.02.2023

Aktualisiert

01.03.2023

Deutscher BundestagDrucksache 20/549303.02.2023

Entwicklung der Mietpreise – Schwerpunkt Brandenburg

der Abgeordneten René Springer, Gerrit Huy, Steffen Kotré, Roger Beckamp, Jörg Schneider, Thomas Dietz und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Die bundesweite Erst- und Wiedervermietungsmiete inserierter Wohnungen lag im ersten Halbjahr 2022 bei 9,64 Euro/qm. Dabei sind zwischen den einzelnen Bundesländern und Regionen – insbesondere den neuen und alten Bundesländern – zum Teil erhebliche Unterschiede feststellbar. So lag die durchschnittliche Angebotsmiete in Hamburg (12,97 Euro/qm) beispielsweise 112 Prozent über der Angebotsmiete in Sachsen-Anhalt (6,12 Euro/qm). Andererseits lag die durchschnittliche Angebotsmiete in Brandenburg (8,06 Euro/qm) über der Angebotsmiete im Saarland (7,57 Euro/qm). Die brandenburgischen Landkreise Dahme-Spreewald (11,04 Euro/qm) oder Oberhavel (10,27 Euro/qm) weisen sogar deutlich höhere Angebotsmieten als die Städte Dortmund (8,49 Euro/qm), Wolfsburg (8,33 Euro/qm) oder Duisburg (6,94 Euro/qm) auf (Bundestagsdrucksache 20/5104).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen10

1

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 die Erst- und Wiedervermietungsmiete entwickelt (bitte nach Bund, Westdeutschland, Ostdeutschland, Bundesländern sowie Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg ausweisen)?

2

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 der Index der Nettokaltmieten entwickelt (bitte nach Bund, Westdeutschland, Ostdeutschland, Bundesländern sowie Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg ausweisen)?

3

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 die Zahl der Einwohner entwickelt (bitte nach Bund, Westdeutschland, Ostdeutschland, Bundesländern sowie Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg getrennt ausweisen)?

4

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 die Zahl der Einwohner mit deutscher sowie ausländischer Staatsangehörigkeit jeweils entwickelt (bitte nach Bund, Bundesländern, Westdeutschland, Ostdeutschland sowie Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg getrennt ausweisen)?

5

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 das Medianentgelt entwickelt (bitte nach Bund, Westdeutschland, Ostdeutschland, Bundesländern sowie Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg getrennt ausweisen)?

6

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) entwickelt (bitte nach Bund, Westdeutschland, Ostdeutschland, Bundesländern sowie Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg getrennt ausweisen)?

7

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 die Einwohner-Arbeitsplatz-Dichte entwickelt (bitte nach Bund, Westdeutschland, Ostdeutschland, Bundesländern sowie Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg getrennt ausweisen)?

8

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 der Pendlersaldo zwischen

a) Brandenburg und Berlin,

b) Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern,

c) Brandenburg und Sachsen-Anhalt,

d) Brandenburg und Sachsen,

e) Brandenburg und Polen (bzw. Grenzpendler aus dem Ausland) entwickelt?

9

Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2022 der Pendlersaldo der Kreise und kreisfreien Städte in Brandenburg jeweils entwickelt?

10

Auf welche Ursachen führt die Bundesregierung die vergleichsweise hohen Angebotsmieten in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg zurück (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?

Berlin, den 31. Januar 2023

Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion

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