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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet

ChatGPT und die Zukunft der Arbeit

(insgesamt 9 Einzelfragen)

Fraktion

AfD

Ressort

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Datum

15.03.2023

Aktualisiert

27.03.2023

Deutscher BundestagDrucksache 20/565615.02.2023

ChatGPT und die Zukunft der Arbeit

der Abgeordneten René Springer, Jürgen Pohl, Gerrit Huy, Ulrike Schielke-Ziesing, Tobias Matthias Peterka, Jörg Schneider und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Neue Technologien, wie z. B. E-Mail- und Videokonferenzsysteme und Cloud Computing, haben in den letzten Jahren die Arbeitswelt stark verändert.

Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere ChatGPT von OpenAI (https://openai.com/), ist eine der Technologien, die voraussichtlich einen weitreichenden Einfluss auf die Arbeitswelt haben werden.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die durch neue technologische Trends ausgelöst werden, und insbesondere auch mit dem Themenfeld Künstliche Intelligenz (https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Digitalisierung-der-Arbeitswelt/Denkfabrik-Digitale-Arbeitsgesellschaft/denkfabrik-digitale-arbeitsgesellschaft-arbeit-neu-denken.html und https://www.denkfabrik-bmas.de/schwerpunkte/kuenstliche-intelligenz). Dabei ist es ein Kernanliegen des BMAS, die digitale Transformation in der Arbeitswelt aktiv zu gestalten (https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Digitalisierung-der-Arbeitswelt/Transformation-der-Arbeitswelt/transformation-der-arbeitswelt.html). Mit der Kleinen Anfrage werden die möglichen Auswirkungen von ChatGPT auf die Zukunft der Arbeit und auf den Arbeitsmarkt beleuchtet; die vorliegende Kleine Anfrage wurde bereits mit der Hilfe von ChatGPT erstellt.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Wie wird nach Auffassung der Bundesregierung ChatGPT den Arbeitsmarkt beeinflussen?

2

Welche Berufsgruppen und Branchen werden nach Auffassung der Bundesregierung von den Auswirkungen von ChatGPT besonders betroffen sein, und in welcher Art und Weise?

3

Wie wird sich nach Auffassung der Bundesregierung die Verwendung von ChatGPT auf die Arbeitslosenquote auswirken?

4

Wie werden die Bundesregierung und insbesondere das BMAS, die Agentur für Arbeit und die Jobcenter auf die Auswirkungen von ChatGPT auf den Arbeitsmarkt reagieren?

5

Wie wird nach Kenntnis der Bundesregierung die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen für Menschen mit mittleren und geringen Qualifikationen durch ChatGPT beeinflusst werden?

6

Inwieweit wird nach Auffassung der Bundesregierung ChatGPT dazu beitragen, die Produktivität von Unternehmen und Verwaltungen zu erhöhen?

7

Welche Einsatzmöglichkeiten von ChatGPT werden für die Agentur für Arbeit und die Jobcenter gesehen (z. B. bei der Dokumenterstellung sowie dem Kundensupport und Kundenservice)?

8

Inwieweit lässt sich nach Auffassung der Bundesregierung der erfolgte Personalaufwuchs auf 113 000 Mitarbeiter (ein Plus von 20 Prozent seit 2005 bei halbierter Arbeitslosenzahl, https://www.welt.de/wirtschaft/article243486963/Bundesagentur-fuer-Arbeit-waechst-trotz-sinkender-Arbeitslosenzahl.html) begrenzen bzw. zurückführen, und welche Möglichkeiten werden dabei durch den Einsatz von ChatGPT bzw. anderer KI gesehen?

9

Hat die Bundesregierung bereits Studien über die Auswirkungen von ChatGPT auf den Arbeitsmarkt und dessen Substituierbarkeitspotenzial von Arbeitsplätzen bei Instituten wie dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Auftrag gegeben, und wenn nein, warum nicht, und plant sie eine zukünftige Studienbeauftragung?

Berlin, den 13. Februar 2023

Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion

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