Wolfsverbreitung und Schäden in Deutschland
der Abgeordneten Frank Rinck, Stephan Protschka, Peter Felser, Bernd Schattner, Dietmar Friedhoff, Steffen Janich, Enrico Komning, Uwe Schulz und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Die exponentielle Zunahme der Wölfe in Deutschland führt zu einer flächenhaften Verbreitung in fast allen Bundesländern und verursacht dabei eine hohe Anzahl von tödlichen Opfern bei den Weidetieren (www.agrarheute.com/tier/aktuelle-zahlen-fakten-wolf-deutschland-580568).
In einigen Bundesländern geht die Anzahl der getöteten Weidetiere bei Schafen, Rindern und Pferden durch Raubtierrudel und Einzeltieren in die Tausende (www.wolfsmonitoring.com/nutztierrisse, www.dbb-wolf.de/wolfsmanagement/herdenschutz/schadensstatistik).
Das zieht hohe Kosten durch Präventionsmaßnahmen, Rissentschädigungen und Verwaltungskosten nach sich. Im Jahr 2019 wurden bereits mehr als 8 Mio. Euro nur für Präventionszahlungen ausgegeben (www.agrarheute.com/land-leben/bundesregierung-wolfsschutz-kostet-millionen-583994).
Der günstige Erhaltungszustand wird ab einer Population von 250 Tieren erreicht, wenn sie im genetischen und geographischen Austausch mit anderen Populationen steht (de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnstiger_Erhaltungszustand_(Wolfspopulation)). Die sogenannte deutsch-polnische Flachlandpopulation mit mehreren tausend Exemplaren steht dazu noch im Austausch mit der osteuropäischen bzw. russisch-baltischen Population, deren westliche Ausläufer sie ist (tu-dresden.de/bu/umwelt/forst/wb/wildoekologie/ressourcen/dateien/publikationen/PopulationsbiologieWolf2017.pdf?lang=de).
Auch nach Berichten der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) sind ca. 1 000 Exemplare ohne genetischen Austausch mit anderen Populationen ausreichend, um genetische Inzuchtdepressionen zu vermeiden (de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnstiger_Erhaltungszustand_(Wolfspopulation)).
Neben den freilaufenden Wölfen gibt es aber in Deutschland auch noch eine erhebliche Anzahl von Gehegewölfen, die man bei Inzuchtdepressionserscheinungen zur Blutauffrischung einsetzen könnte.
Vom europäischen Grauwolf werden Krankheiten verbreitet, die humanpathogen sind, als auch Infektionskrankheiten innerhalb der Wolfspopulation (www.jagdverband.de/zahlen-fakten/tiersteckbriefe/wolf-canis-lupus).
Wölfe werden nach Ansicht der Fragesteller auf dem Lande bereits zur Landplage und dringen in Städte vor (www.welt.de/politik/deutschland/plus231139353/Woelfe-in-Deutschland-Fast-taeglich-Sichtungen-in-Staedten-oder-Erholungsgebieten.html, www.hessenschau.de/politik/landtag/hessischer-landtag-angstvor-dem-wolf-angst-um-den-wolf-v1,landtag-debatte-wolf-102.html, www.wz-net.de/lokales/heidekreis/ahlden/in-vielen-regionen-ist-der-wolf-zur-landplage-geworden_151_112226106-21-.html).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen52
In welchen Bundesländern ist der europäische Grauwolf als freilaufendes Wildtier in Deutschland verbreitet?
Wie viele Rudel, Paare und Einzeltiere gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung aktuell in den jeweiligen Bundesländern (bitte die Jahreszahl der Erfassung mit angeben)?
Wie lauten die jüngste und die älteste Kennzeichnung des Senckenberg Institutes bei den Rissgutachten zur genetischen Bestimmung mit den Kenndaten GW****m bzw. GW****f?
Welche statistischen Unsicherheiten gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung bei der Wolfsanzahlerfassung, bei der etwaige Rudel oder Einzeltiere bzw. die Jungwölfe nicht berücksichtigt werden?
Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Kosten für das Wolfsmanagement bezogen auf Verwaltungskosten, Rissentschädigungen und Herdenschutzzäune, bezogen auf das letzte Jahr in den jeweiligen Bundesländern?
Wie viele Schafe, Rinder, Pferde und sonstige Weidetiere wurden in den letzten drei Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung in den einzelnen Bundesländern von Wölfen getötet (bitte nach Tierart und Bundesland jeweils aufschlüsseln)?
In vielen europäischen Ländern wird nach Kenntnis der Bundesregierung die Wolfspopulation durch ein aktives Wolfsmanagement reguliert, um die Akzeptanz bei der Landbevölkerung zu erhalten (www.agrarheute.com/land-leben/schweden-woelfe-systematisch-gejagt-modell-fuer-deutschland-589796). Wieso erscheint der Bundesregierung diese Maßnahme, z. B. mit einer Schutzjagd, als ungeeignet?
Wie möchte die Bundesregierung eine unkontrollierte Vermehrung mit steigenden Schäden entgegenwirken, wenn Wölfe in Deutschland keine natürlichen Feinde mehr haben (www.topagrar.com/panorama/news/zahl-der-wolfsrisse-erneut-stark-gestiegen-12655912.html#:~:text=Die%20Dokumentations%2D%20und%20Beratungsstelle%20des,Wolfspaare%20und%209%20einzelne%20W%C3%B6lfe)?
Ist der Bundesregierung bekannt, dass die europäische Umweltbehörde es den einzelnen Nationalstaaten erlaubt, eine eigenstaatliche Wolfsstrategie zu entwickeln, wenn diese Tierart durch diese Maßnahmen nicht vom Aussterben bedroht wird (www.jagdverband.de/sites/default/files/2020-02/2020-01_FuA_Wolf.pdf)?
Ab welcher Tieranzahl sieht die Bundesregierung den günstigen Erhaltungszustand beim europäischen Grauwolf in Deutschland erreicht?
Welche Obergrenzen beim Wolfsbestand werden von der Bundesregierung als angemessen betrachtet, um die Schäden nicht weiter aus dem Ruder laufen zu lassen?
Welche Untergrenze bei der Anzahl der Individuen beim europäischen Grauwolf in Deutschland wird von der Bundesregierung als notwendig angesehen?
Sieht die Bundesregierung eine Möglichkeit, den § 45 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) zu erweitern, um nach Artikel 16 der Fauna-Flora-Habitatsrichtlinie (FFH) die Wolfsentnahme auch nach Empfehlung eines EU-Kommissars gesetzeskonform zu erweitern und umzusetzen (bauernzeitung.at/wolfsentnahme-alle-moeglichkeiten-ausnutzen/)?
Wie hoch waren die Kosten für Rissprävention in den letzten zwei Erfassungsjahren in den jeweiligen Bundesländern (www.topagrar.com/jagd-und-wald/news/wolf-kosten-fuer-praevention-und-entschaedigung-kraeftig-gestiegen-12649681.html)?
Werden die jetzigen freiwilligen Billigkeitsleistungen im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens auf eine rechtlich belastbare Rechtsgrundlage gestellt, um die Geschädigten auch in Zukunft bei finanziellen Engpässen einzelner Bundesländer abzusichern (www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_100038258/immer-mehr-woelfe-in-deutschland-schaeden-bleiben-gross-exklusive-zahlen.html)?
Wie hoch sind die Profite bei der Zucht von Herdenschutzhunden (HSH), und teilt die Bundesregierung die Ansicht der Fragesteller, dass Zertifizierungsverfahren bei der Vermittlung von HSH die allgemeine Gewerbefreiheit in Deutschland einschränken (www.wolfszone.de/000main/texte/hsh.html)?
Hat es strafrechtliche Anzeigen in Deutschland im Zusammenhang mit der Vermittlung von HSH gegen Behördenmitarbeiter des Bundes und/oder Regierungsbeteiligte gegeben (www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/tierhaltung/herdenschutzhunde-aerger-vorprogrammiert-559499)?
Sind Hundekämpfe in Deutschland unter Caniden verboten, und unternimmt die Bundesregierung etwas, um die gezielten Kämpfe zwischen HSH und Wölfen in Zukunft in Deutschland zu vermeiden bzw. nicht weiter zu fördern, und wenn ja, was konkret, bzw. wenn nein, plant sie etwaige Maßnahmen (www.peta.de/themen/hundekaempfe-deutschland/)?
Warum hat die Bundesregierung bislang noch keine Beweislastumkehr in Deutschland angestoßen, wenn es in den Bundesländern keine vollständigen genetischen Untersuchungen durch die schiere Anzahl von Wolfsrissen, wie z. B. in Niedersachsen, mehr gibt (www.wochenblatt-dlv.de/feldstall/tierhaltung/bioland-fuer-entnahme-uebergriffiger-woelfe-beweislastumkehr-569073)?
Wie viele Rudel oder Einzeltiere sind in Deutschland nach Kenntnis der Bundesregierung besendert, um den Aktionsradius dieser Raubtiere zu kontrollieren und um eventuellen Angriffen auf Weidetiere vorzubeugen (www.wwf.at/wwf-zur-wolfsbesenderung-in-tirol-herdenschutz-ist-und-bleibt-alternativlos/)?
Welche technischen Entwicklungen werden von der Bundesregierung gefördert, um den Weidetierschutz mit elektronischen Warnsystemen zu verbessern (www.uni-bremen.de/der-intelligente-zaun-gegen-den-wolf-1)?
Hat die Bundesregierung Informationen über Kostenschätzungen zum wolfsabweisenden Zaunbau in Deutschland, wenn alle Weidetierflächen in Deutschland so eingezäunt werden müssen, und wenn ja, wie hoch sind diese (www.agrarheute.com/tier/rind/wolfsicherer-zaun-haette-landwirt-gerne-bau-gewusst-606336)?
Werden nach Kenntnis der Bundesregierung in allen Bundesländern die Zaunbaukosten zum Schutz der Weidetiere zu 100 Prozent übernommen, und welche Verpflichtungen gehen die Empfänger der Fördermittel mit den Vertragsunterschriften ein (www.agrarheute.com/tier/herdenschutz-woelfen-diese-bundeslaender-uebernehmen-kosten-100-588424)?
Wie hoch sind nach Kenntnis der Bundesregierung die Kosten für die Pflege, Unterhaltung und Ersatzbeschaffung für den wolfsabweisenden Zaunbau je Kilometer und Jahr (www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/mittenwald-ort29073/mittenwalder-schaefer-bauen-schutzzaun-gegen-wolf-92233214.html)?
Ist der Bundesregierung bekannt, wie hoch die Einnahmen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) durch den Verkauf von Wolfspatenschaften in den letzten fünf Jahren in Deutschland waren (jagdrechtsblog.com/eine-neue-geldquelle-fuer-nabu-und-co/#:~:text=Insbesondere%20die%20kostenpflichtigen%20Wolfspatenschaften%20sind,man%20beim%20NABU%20Wolfspate%20werden.)?
Wie viel Steuergeld wurde nach Kenntnis der Bundesregierung für Schulungen zur Wolfsverbreitung und Bevölkerungsinformation an Vereine, Verbände und Schulungsorganisationen ausgeschüttet (www.pferdundwolf.org/das-life-projekt-wolfalps-eu-worum-gehts/)?
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der Kritik des Bundesrechnungshofes zur mangelhaften Datengrundlage und zum Abrechnungswesen der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW; dserver.bundestag.de/btd/20/050/2005094.pdf)?
Ist der Bundesregierung die Forderung der deutschen Weidetierhalter zur Errichtung eines Weidetierschutzzentrums bekannt, und warum wurde ein sogenanntes Bundeszentrum Weidetier und Wolf (BZWW) bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingerichtet?
Wie ist dieses ausgestattet, welche Aufgabe soll es bei steigenden Risszahlen auf Bundesebene übernehmen (www.praxis-agrar.de/bundeszentrum-weidetiere-wolf)?
Sieht die Bundesregierung Möglichkeiten zur Beteiligung der Profiteure in Deutschland wie dem Naturschutzbund (NABU), den HSH-Züchtern, den Zaunbauern und den Behördenmitarbeitern an den Kosten der weiteren Wolfsverbreitung mit dem exponentiellen Wachstum bei den steigenden Wolfsschäden für die Allgemeinheit (www.facebook.com/1370340099656662/posts/1926200834070583/)?
Beabsichtigt die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass die Gattung Wolf im in Deutschland wirkenden europäischen Recht herabgestuft wird und in der FFH-Richtlinie von Anhang 4 (streng geschützt) in Anhang 5 (bedingt geschützt) überführt wird, weil er inzwischen einen günstigen Erhaltungszustand erreicht hat?
Welche Anpassungen hat es bei der Wolfsverordnung der Berner Konvention in den letzten zehn Jahren gegeben, nachdem die europäische Grauwolfspopulation sich verdreifacht hat und die europäische Kommission den Nationalstaaten eine eigene Wolfspolitik ermöglicht (ljv-berlin.de/lesen/der-jaeger-hat-gerechtfertigt-gehandelt-449.html)?
Welche Absicherung gegen Personen- und Sachschäden übernehmen nach Kenntnis der Bundesregierung Versicherungen im Rahmen der Tierhalterversicherung nicht, wenn es zu Unfällen mit panischen Tieren kommt, die keine Nutztiere sind, die von Wölfe gehetzt werden und die im Straßenoder Bahnverkehr Schäden anrichten oder zu menschlichen Todesopfern führen, und erwägt die Bundesregierung, die Tierhalterhaftung in diesen Fällen zu erhöhen (www.topagrar.com/panorama/news/r-v-weist-auf-richtigen-versicherungsschutz-bei-wolfsschaeden-hin-11684894.html)?
Wie hoch könnte – sofern entsprechende Schätzungen vorliegen – nach Ansicht der Bundesregierung die finanzielle Entschädigung für menschliche Opfer von Raubtierangriffen mit Todesfolge oder Berufsunfähigkeit in Deutschland im Vergleich zu den regelmäßigen jährlichen Zahlungen in Rumänien sein (www.tagesschau.de/ausland/europa/rumaenien-braunbaeren-101.html#:~:text=Von%202016%20bis%202021%20starben%20bei%20154%20B%C3%A4renangriffen%20im%20Land,das%20menschliche%20Leben%20zu%20sch%C3%BCtzen%22)?
Wie viel Prozent der durch Wolfsangriffe getöteten Weidetiere wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten drei Jahren innerhalb von wolfsabweisenden Zäunen Opfer der Raubtierangriffe?
Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der Schafhalter in den am dichtesten von Wölfen besiedelten Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen in den letzten drei Jahren entwickelt (www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Angst-vor-Woelfen-Hobby-Schaefer-gibt-seine-Herde-ab,wolf4766.html)?
Wie viele Betriebsaufgaben hat es nach Kenntnis der Bundesregierung in Deutschland durch Wolfsangriffe je nach Bundesland gegeben (www.faz.net/aktuell/rhein-main/schaefer-sehen-weidehaltung-wegen-wolf-vor-dem-aus-18703928.html)?
Wie viele vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen in Deutschland gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung, und welche Tierrassen sind davon betroffen (http://www.regionalgruppe-elbe-weser-dreieck.de.rs/rueckkehr-des-wolfes)?
Gedenkt die Bundesregierung, Betroffene besonders zu unterstützen, die eine starke emotionale Bindung zu ihren Nutztieren, aber auch bei Hunden und Katzen haben, die zum Teil Namen erhalten haben, welche durch Wölfe bei lebendigem Leibe gefressen worden sind und die das Leiden dieser Tiere miterleben mussten, und wenn ja, wie (www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Mutmassliche-Wolfsattacke-NABU-raet-zu-besserem-Herdenschutz,woelfe694.html)?
Welche von den sogenannten Wolfsexperten gemachten Aussagen zum Herdenschutz, die sich nach objektiven Erkenntnissen jetzt als nicht zutreffend erwiesen haben (wie z. B. niedrige Herdenschutzzäune, Lamas, Esel sowie HSH), müssen nach Erkenntnis der Bundesregierung revidiert werden und sollten nicht in andere Bundesländer weiterverbreitet werden (www.biorama.eu/wie-schuetze-ich-meine-ziegen-und-schafe-vor-dem-wolf/)?
Mit welchen Maßnahmen möchte die Bundesregierung Angriffe von Wölfen auf Menschen in Deutschland vermeiden, damit diese nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie die von Wölfen angegriffenen und/oder getöteten Menschen in unseren europäischen Nachbarländern der letzten 20 Jahre (www.jagdfakten.at/rotkaeppchens-erbe-bis-uns-der-gute-wolf-in-den-hinten-beisst/)?
Möchte sich die Bundesregierung auf EU- und Bundesebene für die Schaffung von festgelegten Geldsummen nach einem tödlichen Wolfsangriff bei einem Mann, einer Frau und einem Kind als Entschädigung in Deutschland in Zukunft einsetzen, und gibt es dazu schon „Entschädigungstabellen“; wenn es bereits welche gibt, wird sie auf eine Erhöhung hinwirken, und wie ist der Sicherheitsanspruch darauf abzuleiten, wenn bisher alle Wolfschädenentschädigungen als Billigkeitsleistungen angegeben werden?
Wie möchte die Bunderegierung die Geschädigten in Zukunft entschädigen, wenn in einigen Bundesländern die finanziellen Mittel im Haushalt für den Herdenschutz ausgeschöpft sind und keine finanziellen Mittel aus den Länderhaushalten zur Verfügung gestellt werden können, wie z. B. in Niedersachsen im Jahr 2023 (www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/leere-foerdertoepfe-kein-geld-fuer-schutzzaeune-gegen-woelfe/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80YThhZTIzMy00ZjY0LTRiODMtYTQwZC1hYTIwMGFhMDZiNjY)?
Gedenkt die Bundesregierung, Gebiete mit hoher ökologischer Qualität durch die Weidetierhaltung wie artenreichen Wiesen- und Weideflächen in Deutschland vor einer Verschlechterung zu schützen, und wenn ja, wie, wenn die stark wachsende Wolfspopulation diese Weidetierhaltung so stark einschränkt (progressive-agrarwende.org/artenschutz-durch-weidehaltung/)?
Wie will die Bundesregierung wolfsfreie Zonen sicherstellen, bei denen ein effektiver Herdenschutz wie auf den Deichen oder auf den Almen nicht möglich ist (www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100058774/wolfs-plage-in-deutschland-union-fordert-wolfsfreie-zonen.html)?
Ist der Bundesregierung der hohe tägliche Bedarf von ca. 3 bis 4 kg Fleisch pro Wolf bekannt; und befürchtet die Bunderegierung verstärkte Wolfsangriffe bei ca. 2 500 bis 3 000 Wölfen auf Nutztiere, wenn die Wildreviere leergefressen sind (forum.wildundhund.de/threads/jagdpachtvertrag-wolfsvorkommen-mitaufnehmen-sonderregelung.91814/)?
Wie viele Wölfe haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung bei der weltweit höchsten Wolfsdichte, wie z. B. in Brandenburg, mit Staupe und Räude infiziert, und wie viele sind dadurch verendet (www.werra-rundschau.de/lokales/waldkappel/wolf-quaelt-sich-mit-raeude-92102727.html)?
Ist der Bundesregierung bekannt, dass es die meisten Menschenopfer weltweit durch Wölfe beim Ausbruch einer Tollwutepidemie gegeben hat, und besteht diese Gefahr nach Einschätzung der Bundesregierung auch in Deutschland, und wurde ein geeigneter Impfstoff entwickelt, getestet, und steht dieser in ausreichender Menge im Falle einer Epidemie zur Verfügung (www.wolf.sachsen.de/gefahrlichkeit-4080.html)?
Wird sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass eine Ablenkfütterung von Raubtieren in Deutschland zur Schadensminimierung möglich wird, die in anderen europäischen Ländern, wie z. B. Rumänien, bereits gängige Praxis ist (http://www.carnivoreconservation.org/files/thesis/pahl_2004_dipl.pdf)?
Ist eine Ablenkfütterung bei psychischer Erkrankung der Weidetierhalter in Zukunft zum Schutz der dann nicht mehr versorgbaren Weidetierherden nach Einschätzung der Bundesregierung möglich (www.schweizerbauer.ch/politik-wirtschaft/agrarpolitik/psychischer-druck-wegen-wolf-ist-enorm/)?
Erwägt die Bundesregierung bei einigen Spezies und Rassen, die tatsächlich akut vom Aussterben bedroht sind und vom Wolf gefressen werden bzw. aktiv durch seine Konkurrenz verdrängt werden (Birkhuhn, Auerhahn, Fasan, Wisent, Muffelwild, Heidschnucke, Wildkatze, Luchs usw.) einen wirksameren Artenschutz und eine Förderung der biologischen Vielfalt (was nach Ansicht der Fragesteller elementare Aufgabe der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Steffi Lemke ist), indem der Wolf durch gezielte Bestandsregulierung auf einem zu definierenden verträglichen, stabilen Bestand gehalten würde, damit ein gewisses Gleichgewicht entsteht, und wenn nein, warum nicht (www.focus.de/politik/experten/wolf-in-deutschland-gefahr-fuer-mensch-und-artenvielfalt_id_9998986.html)?
Ist der Bunderegierung eine Tollwutinfektion in der europäischen Grauwolfspopulation bekannt, und in welchem europäischen Land ist dieses der Fall (chwolf.org/woelfe-kennenlernen/biologie-ethologie/krankheiten/tollwut)?
Wie hoch schätzt die Bundesregierung die weitreichende Erkrankung von Menschen durch die meldepflichtige Echinokokkose ein, welche auch durch Wölfe auf den Menschen in Deutschland übertragen werden kann (de.wikipedia.org/wiki/Dreigliedriger_Hundebandwurm)?
Wie schätzt die Bundesregierung die Wirkung ihrer Wolfspolitik auf die anderen europäischen Länder ein, die schon längerfristig mit Schutzjagden die Schäden mit einer national abgestimmten Wolfspolitik begrenzen (www.natuerlich-jagd.de/news/auch-frankreich-will-den-wolfsschutz-lockern/)?