Reduktion des Temperaturpfades gemäß dem Auswärtigen Amt
der Abgeordneten Karsten Hilse, Marc Bernhard, Steffen Kotré, Dr. Rainer Kraft, Carolin Bachmann und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Die Bundesministerin des Auswärtigen, Annalena Baerbock, sagte in einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“ in Bezug auf ihre Erklärung zu „fossilen Energien“ auf der Weltklimakonferenz in Dubai im Dezember 2023, dass man „[…] seit Paris, also vor acht Jahren, von einer damals vorausberechneten Erderwärmung von ungefähr vier Grad zumindest runtergekommen […]“ und nun „[…] auf einem Pfad“ sei, „[…] der zwischen 2,5 und 2,9“ Grad läge (www.deutschlandfunk.de/annalena-baerbock-cop28-klimapolitik-klimawandel-100.html).
Dabei ist nachweislich der Ausstoß an CO2 weltweit in derselben Zeit um etwa 5 Prozent angestiegen (de.statista.com/statistik/daten/studie/37187/umfrage/der-weltweite-co2-ausstoss-seit-1751/). Annalena Baerbocks Äußerung im Kontext des Interviews (s. o.) lässt jedoch die Fragesteller vermuten, dass sie dies auf Maßnahmen in Bezug auf den CO2-Ausstoß im Energiebereich zurückführt.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Welche Gründe sieht die Bundesregierung für die Änderung des Erwärmungspfades, wie in der Vorbemerkung der Fragesteller beschrieben, innerhalb des Zeitraums von 2014 bis 2023 (bitte ausführlich benennen und erläutern)?
Führt die Bundesregierung dies auf Änderungen der CO2-Emissionen innerhalb des Zeitraums von 2014 bis 2023 zurück, und wenn ja, inwiefern (bitte ausführlich erläutern)?