Deutscher Bundestag Drucksache 20/13852
20. Wahlperiode 15.11.2024
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Brandner und der Fraktion
der AfD
– Drucksache 20/13519 –
Abwanderung von Medizinern aus Deutschland
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Abwanderung von Ärzten aus Deutschland ist ein Problem, das das
Gesundheitssystem des Landes erheblich belastet (
www.landkreistag.de/themen/
medizinische-versorgung/683-beitrag-rheingau-taunus-kreis#:~:text=Der%20
%C3%84rztemangel%20wird%20in%20den,Praxisschlie%C3%9Fungen%20a
ufgrund%20wirtschaftlicher%20Schwierigkeiten%20belastet). Jährlich
verlassen mehrere Tausend Mediziner Deutschland, um im Ausland zu
arbeiten (
www.aerztezeitung.de/Politik/Die-Abwanderung-von-Aerzten-kostet-de
n-deutschen-Staat-Milliarden-372043.html). Die Gründe dafür sind vielfältig
und oft auf die schlechten Arbeitsbedingungen im deutschen
Gesundheitswesen zurückzuführen. Ärzte berichten von extremen Arbeitsbelastungen,
übermäßiger Bürokratie, unzureichender personeller Ausstattung und einem
enormen Kostendruck. Hinzu kommt, dass die Gehälter in vielen anderen Ländern
deutlich höher sind, was besonders für junge Mediziner und Fachärzte ein
großer Anreiz ist, ins Ausland zu gehen (
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schlecht
e-arbeitsbedingungen-deutsche-aerzte-wandern-aus-1282248.html).
Besonders beliebte Zielländer sind die Schweiz, Österreich und
skandinavische Staaten wie Norwegen oder Schweden (
www.aerzteblatt.de/archiv/5956
5/Aerztewanderung-Das-Ausland-lockt#:~:text=Das%20mit%20Abstand%20
beliebteste%20Auswanderungsland,L%C3%A4nder%20wanderten%20953%
20%C3%84rzte%20). In diesen Ländern finden Ärzte nicht nur bessere
finanzielle Bedingungen vor, sondern auch Arbeitsverhältnisse, die stärker auf die
sogenannte Work-Life-Balance ausgerichtet sind (
www.perspektiveauslan
d.com/auswandern/aerzte-erobern-welt-ratgeber-erfolgreiche-
auswanderungmediziner#:~:text=Beliebte%20Ziell%C3%A4nder%20f%C3%BCr%20auswa
ndernde%20%C3%84rzte,Qualifikationen%20und%20rechtliche%20Aspekt
e%20). So locken diese Länder mit geregelten Arbeitszeiten, einer besseren
Vereinbarkeit von Beruf und Familie (
www.zeit.de/karriere/beruf/2010-05/me
diziner-abwanderung) sowie deutlich weniger bürokratischem Aufwand. Auch
die Anerkennung der beruflichen Qualifikation und die berufliche
Weiterentwicklung werden in vielen dieser Länder als attraktiver wahrgenommen
(
www.aerztekammer-bw.de/abwanderung-ins-ausland-als-interviewthema-a4e
15ac2f2d36a1a).
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit
vom 15. November 2024 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Die Folgen dieser Abwanderung sind in Deutschland dramatisch: Der ohnehin
bestehende Ärztemangel, besonders in ländlichen Regionen, wird durch die
Abwanderung weiter verschärft. Dies führt zu längeren Wartezeiten für
Patienten und einer Überlastung des verbleibenden medizinischen Personals, das
die Versorgungslücken füllen muss. Um diese Probleme abzufedern, setzt
Deutschland verstärkt auf die Rekrutierung ausländischer Ärzte. Dies bringt
jedoch neue Herausforderungen mit sich, wie beispielsweise Sprachbarrieren
(
www.aerzteblatt.de/archiv/148393/Auslaendische-Aerzte-Sprachbarriere-ersc
hwert-Verstaendigung).
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, muss Deutschland nach
Auffassung der Fragesteller dringend handeln.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Ärztinnen und Ärzte spielen eine entscheidende Rolle in der
Gesundheitsversorgung unseres Landes. Daher beobachtet die Bundesregierung genau, wie
sich die Zu- und Abwanderung von ärztlichem Personal entwickelt. Im Jahr
2023 waren rund 64 000 ausländische Ärztinnen und Ärzte in Deutschland
registriert und davon rund 57 000 ärztlich tätig. Die Bundesregierung begrüßt die
zunehmende Bereitschaft deutscher und ausländischer Ärztinnen und Ärzte, in
Deutschland tätig zu sein, und verweist auf zahlreiche Maßnahmen, um die
Attraktivität der ärztlichen Tätigkeit in Deutschland weiter zu erhöhen. Zu nennen
sind hier unter anderem Initiativen zur Entlastung und Förderung der
vertragsärztlichen Tätigkeit wie die Entbudgetierung, der Abbau der
Wirtschaftlichkeitsprüfungen sowie die Förderung der ambulanten Weiterbildung im Rahmen
der gesetzlichen Instrumente zur Sicherstellung der vertragsärztlichen
Versorgung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen. Die Aufrechterhaltung der
hohen Motivation von Ärztinnen und Ärzten in ihrem Beruf bspw. durch gute
Arbeitsbedingungen und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind der
Bundesregierung dabei wichtige Anliegen, um eine flächendeckende, qualitativ
hochwertige medizinische Versorgung aller Patientinnen und Patienten in
unserem Land sicherzustellen.
1. Wie viele
a) Mediziner und
b) Ärzte
haben nach Kenntnis der Bundesregierung Deutschland seit dem Jahr
2017 verlassen bzw. sind ausgewandert, um ihren Lebensmittelpunkt und
eine berufliche Tätigkeit außerhalb Deutschlands zu finden (bitte die
Zahlen nach Jahren aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen keine Informationen zur Anzahl der Fortzüge
differenziert nach „Medizinern“ und „Ärzten“ vor. Die Anzahl der Ärztinnen und
Ärzte, die Deutschland verlassen haben beziehungsweise abgewandert sind,
kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Angaben über die
Intention der Abwanderung, wie z. B. einen „Lebensmittelpunkt“ oder eine
„berufliche Tätigkeit außerhalb Deutschlands“ zu finden, werden im Rahmen der
Ärztestatistik nicht erfasst.
Tabelle 1: Anzahl abgewanderter Ärztinnen und Ärzte seit dem Jahr 2017
Jahr Anzahl
2017 1 965
2018 1 941
2019 1 862
2020 1 674
2021 1 916
2022 2 290
2023 2 187
Quelle: Ärztestatistik der Bundesärztekammer
2. Bei wie vielen der in Frage 1 erfragten Personen handelt es sich nach
Kenntnis der Bundesregierung jeweils um Deutsche, und bei wie vielen
um nichtdeutsche Personen?
Tabelle 2: Anzahl abgewanderter Ärztinnen und Ärzte mit deutscher
Staatsangehörigkeit seit dem Jahr 2017
Jahr Anzahl
2017 1 165
2018 1 101
2019 1 095
2020 912
2021 1 081
2022 1 301
2023 1 314
Quelle: Ärztestatistik der Bundesärztekammer
Tabelle 3: Anzahl abgewanderter Ärztinnen und Ärzte mit ausländischer
Staatsangehörigkeit seit dem Jahr 2017
Jahr Anzahl
2017 800
2018 840
2019 767
2020 762
2021 835
2022 989
2023 873
Quelle: Ärztestatistik der Bundesärztekammer
3. Welche waren nach Kenntnis der Bundesregierung die zehn wichtigsten
Länder, in die
a) deutsche und
In der Frage wird nach den „wichtigsten Ländern“ gefragt, in die Ärztinnen und
Ärzte abgewandert sind. Aufgrund der Unbestimmtheit der Begrifflichkeit
beziehen sich die Antworten der Bundesregierung zu den Fragen 3a und 3b auf
die zahlenmäßig häufigsten Länder, in die Ärztinnen und Ärzte abgewandert
sind. Ob es sich bei der Abwanderung um eine Rückkehr handelt, wird
statistisch nicht erfasst.
Tabelle 4: Abwanderung von Ärztinnen und Ärzten ins Ausland – Deutsche
Ärztinnen und Ärzte
Zielland/Jahr 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Schweiz 538 476 443 436 468 542 622
Österreich 108 95 122 117 128 132 148
Vereinigte Staaten (USA) 66 80 83 42 53 71 62
Vereinigtes Königreich 44 43 36 35 30 29 27
Frankreich 22 28 27 34 27 40 29
Schweden 19 22 26 17 27 23 14
Spanien 16 26 27 14 14 31 27
Niederlande 15 16 17 13 20 - 17
Luxemburg 15 - - - - 15 18
Norwegen 10 - 5 19 14 16 -
Italien - 12 - - - 18 18
Belgien - 12 13 - - - -
Dänemark - - - 11 - - -
Griechenland - - - 12 - -
Quelle: Ärztestatistik der Bundesärztekammer
b) nichtdeutsche
Ärzte in Deutschland auswandern bzw. zurückkehren (bitte nach Jahren
auflisten)?
Tabelle 5: Abwanderung von Ärztinnen und Ärzten ins Ausland – Ausländische
Ärztinnen und Ärzte
Zielland/Jahr 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Österreich 160 159 136 157 143 188 166
Schweiz 103 114 108 119 123 144 142
Griechenland 62 61 41 54 61 60 59
Ungarn 32 - 36 37 25 37 28
Rumänien 28 25 31 29 30 34 40
Italien 26 - 32 30 29 37 24
Spanien 21 19 17 - - 26 21
Polen 19 26 23 34 32 - -
Vereinigte Staaten (USA) 18 25 20 - 20 - -
Slowakei 16 - - - - - 19
Tschechien - 22 17 - - - -
Niederlande - 21 - 17 - - 19
Bulgarien - 19 - - 20 32 25
Luxemburg - - - 18 19 28 -
Vereinigtes Königreich - - - 16 - - -
Frankreich - - - - - 25 -
Quelle: Ärztestatistik der Bundesärztekammer
4. Welche waren nach Kenntnis der Bundesregierung die zehn wichtigsten
Länder, aus denen Ärzte seit dem Jahr 2017 nach Deutschland
zuwanderten (bitte nach Jahren auflisten)?
Tabelle 6 listet die zehn Länder – nach zahlenmäßiger Häufigkeit in
absteigender Reihenfolge – auf, aus denen Ärztinnen und Ärzte ohne deutsche
Staatsbürgerschaft seit dem Jahr 2017 neu bei einer Landesärztekammer gemeldet
wurden. Die Reihenfolge basiert auf dem Wanderungssaldo je Staatsangehörigkeit
und Jahr.
Tabelle 6:
2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Arabische
Republik Syrien
Arabische
Republik Syrien
Arabische
Republik Syrien
Arabische
Republik Syrien
Türkei Türkei Arabische
Republik Syrien
Serbien Rumänien Ägypten Aserbaidschan Marokko Aserbaidschan Türkei
Rumänien Ukraine Aserbaidschan Serbien Tunesien Arabische
Republik Syrien
Aserbaidschan
Ägypten Serbien Serbien Türkei Indien Marokko Marokko
Ukraine Russland Ukraine Ägypten Arabische
Republik Syrien
Ukraine Russland
Russland Ägypten Türkei Albanien Österreich Weißrussland
(Belarus)
Islamische
Republik Iran
Aserbaidschan Türkei Russland Indien Serbien Russland Algerien
Albanien Tunesien Albanien Ukraine Aserbaidschan Albanien Jordanien
Italien Albanien Rumänien Rumänien Jordanien Jordanien Weißrussland
(Belarus)
Indien Indien Indien Tunesien Weißrussland
(Belarus)
Italien Ukraine
Quelle: Ärztestatistik der Bundesärztekammer
5. Wie viele Personen haben nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich seit
dem Jahr 2017 ein Medizinstudium in Deutschland
a) begonnen und
b) abgeschlossen
(bitte nach Jahren und deutscher bzw. nichtdeutscher Herkunft auflisten)?
Die Anzahl der Studienanfänger und Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester
im Studienfach Medizin (Allgemeinmedizin), die unabhängig von der
Trägerschaft der Hochschule (staatlich/privat) einen Abschluss anstreben, sowie die
Anzahl der bestandenen Prüfungen untergliedert nach Deutschen und
Ausländer sowie Ausländerinnen in den Studienjahren bzw. Prüfungsjahren 2017 bis
2023 können der beigefügten Anlage 1* entnommen werden.
Zusätzlich ist die Auswertung nach zusammengefassten Abschlussprüfungen
untergliedert, mit denen die amtliche Statistik das gestufte Hochschulsystem
abbildet. Zu beachten ist dabei, dass beispielsweise eine Promotionsanfängerin
bzw. ein Promotionsanfänger eines aktuellen Studienjahres in einem vorherigen
Studienjahr bereits als Studienanfänger bzw. -anfängerin eines
Staatsexamensstudiengangs erfasst ist, sofern dieser ebenfalls an einer deutschen Hochschule
begonnen wurde. Gleichzeitig sind beispielsweise Masterabsolventinnen bzw.
-absolventen eines aktuellen Prüfungsjahres in einem vorherigen Prüfungsjahr
bereits als Absolventinnen bzw. Absolventen eines Bachelorstudiengangs
erfasst, sofern dieser ebenfalls an einer deutschen Hochschule abgeschlossen
wurde.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13852 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
6. Wie viele Mediziner sind nach Kenntnis der Bundesregierung im
sogenannten NPC-Bereich (NPC = No Patient Contact) tätig (bitte nach Jahren
seit 2017 auflisten)?
Daten zu Medizinern im NPC Bereich (non-patient care) liegen der
Bundesregierung nicht vor.
7. Welches Wanderungssaldo für Ärzte hat Deutschland nach Kenntnis der
Bundesregierung seit dem Jahr 2017 (bitte nach Jahren auflisten)?
Daten zu einem Wanderungssaldo, welches die Differenz zwischen Zuzügen
nach Deutschland und den Fortzügen ins Ausland beschreibt, liegen der
Bundesregierung nicht vor.
8. Werden durch die Bundesregierung Maßnahmen erwägt, um deutsche
Ärzte, die ausgewandert und dauerhaft im Ausland tätig sind, zur
Rückkehr nach Deutschland zu bewegen oder werden solche Maßnahmen
schon ergriffen, wenn ja, welche, und wenn nein, warum nicht?
Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.
Deutsche und ausländische Studienanfänger/-innen im 1. Fachsemester im Studienfach "Medizin (Allgemein-Medizin)" nach angestrebten zusammengefassten Abschlussprüfungen in den
Studienjahren 2017 bis 2023
davon
Zusammengefasste Abschlussprüfung Insgesamt Deutsche Ausländer/-innen
Studienjahr 2017
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 3 049 2 467 582
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 11 795 10 519 1 276
Bachelor an Universitäten 342 312 30
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 422 223 199
Strukturiertes Promotionsstudium 275 217 58
Abschlusszeugnis / Zertifikat 17 15 2
Abschlussprüfung im Ausland 713 40 673
Keine Abschlussprüfung möglich bzw. angestrebt 437 112 325
Insgesamt 17 050 13 905 3 145
Studienjahr 2018
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 3 204 2 515 689
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 11 879 10 574 1 305
Bachelor an Universitäten 368 333 35
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 468 253 215
Strukturiertes Promotionsstudium 286 240 46
Abschlusszeugnis / Zertifikat 37 36 1
Abschlussprüfung im Ausland 702 38 664
Keine Abschlussprüfung möglich bzw. angestrebt 417 83 334
Insgesamt 17 361 14 072 3 289
Studienjahr 2019
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 3 557 2 758 799
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 12 487 11 273 1 214
Bachelor an Universitäten 339 298 41
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 427 218 209
Strukturiertes Promotionsstudium 283 237 46
Abschlusszeugnis / Zertifikat 22 20 2
Abschlussprüfung im Ausland 662 39 623
Keine Abschlussprüfung möglich bzw. angestrebt 416 95 321
Insgesamt 18 193 14 938 3 255
Studienjahr 2020
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 3 674 2 967 707
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 12 961 11 867 1 094
Bachelor an Universitäten 364 332 32
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 444 259 185
Strukturiertes Promotionsstudium 273 230 43
Abschlusszeugnis / Zertifikat 66 63 3
Abschlussprüfung im Ausland 322 18 304
Keine Abschlussprüfung möglich bzw. angestrebt 147 69 78
Insgesamt 18 251 15 805 2 446
Studienjahr 2021
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 3 443 2 810 633
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 13 270 12 049 1 221
Bachelor an Universitäten 366 331 35
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 471 246 225
Strukturiertes Promotionsstudium 713 480 233
Abschlusszeugnis / Zertifikat 21 19 2
Abschlussprüfung im Ausland 675 51 624
Keine Abschlussprüfung möglich bzw. angestrebt 132 48 84
Insgesamt 19 091 16 034 3 057
Studienjahr 2022
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 3 365 2 742 623
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 13 332 12 143 1 189
Bachelor an Universitäten 247 222 25
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 465 232 233
Strukturiertes Promotionsstudium 736 504 232
Abschlusszeugnis / Zertifikat 31 30 1
Abschlussprüfung im Ausland 860 56 804
Keine Abschlussprüfung möglich bzw. angestrebt 96 60 36
Insgesamt 19 132 15 989 3 143
Studienjahr 2023
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 3 334 2 692 642
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 14 476 13 038 1 438
Bachelor an Universitäten 261 235 26
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 488 279 209
Strukturiertes Promotionsstudium 683 450 233
Abschlusszeugnis / Zertifikat 14 13 1
Abschlussprüfung im Ausland 809 50 759
Keine Abschlussprüfung möglich bzw. angestrebt 70 28 42
Insgesamt 20 135 16 785 3 350
© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024
Stand: 31. Dezember 2023 Seite 1 von 2
Von Deutschen und Ausländer/-innen bestandene Prüfungen im Studienfach "Medizin (Allgemein-Medizin)" nach zusammengefassten Abschlussprüfungen in den Prüfungsjahren
2017 bis 2023
davon
Zusammengefasste Abschlussprüfung Insgesamt Deutsche Ausländer/-innen
Prüfungsjahr 2017
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 6 043 5 544 499
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 9 925 9 151 774
Diplom (U) 1 1 -
Bachelor an Universitäten 158 150 8
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 342 186 156
Strukturiertes Promotionsstudium 46 28 18
Abschlusszeugnis / Zertifikat 2 2 -
Insgesamt 16 517 15 062 1 455
Prüfungsjahr 2018
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 6 171 5 610 561
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 9 561 8 894 667
Bachelor an Universitäten 219 207 12
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 401 195 206
Strukturiertes Promotionsstudium 52 26 26
Abschlusszeugnis / Zertifikat 2 2 -
Insgesamt 16 406 14 934 1 472
Prüfungsjahr 2019
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 6 523 5 869 654
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 10 072 9 277 795
Bachelor an Universitäten 176 154 22
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 401 216 185
Strukturiertes Promotionsstudium 147 116 31
Promotion nach FH-Abschluss bzw. wiss. Kurzstudium 4 4 -
Abschlusszeugnis / Zertifikat 2 2 -
Insgesamt 17 325 15 638 1 687
Prüfungsjahr 2020
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 5 965 5 319 646
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 10 007 9 141 866
Bachelor an Universitäten 202 191 11
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 313 188 125
Strukturiertes Promotionsstudium 201 164 37
Promotion nach FH-Abschluss bzw. wiss. Kurzstudium 2 2 -
Insgesamt 16 690 15 005 1 685
Prüfungsjahr 2021
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 7 059 6 241 818
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 10 241 9 341 900
Bachelor an Universitäten 230 211 19
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 418 241 177
Strukturiertes Promotionsstudium 451 371 80
Promotion nach FH-Abschluss bzw. wiss. Kurzstudium 4 4 -
Abschlusszeugnis / Zertifikat 79 77 2
Insgesamt 18 482 16 486 1 996
Prüfungsjahr 2022
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 6 496 5 797 699
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 10 324 9 378 946
Bachelor an Universitäten 213 188 25
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 374 200 174
Strukturiertes Promotionsstudium 1 122 895 227
Promotion nach FH-Abschluss bzw. wiss. Kurzstudium 4 3 1
Abschlusszeugnis / Zertifikat 53 51 2
Insgesamt 18 586 16 512 2 074
Prüfungsjahr 2023
Promotion (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 5 942 5 236 706
Staatsexamen / 1. Staatsprüfung 10 140 9 153 987
Bachelor an Universitäten 170 155 15
Master an Universitäten (Abschlussprüfung vorausgesetzt) 392 226 166
Strukturiertes Promotionsstudium 1 094 832 262
Promotion nach FH-Abschluss bzw. wiss. Kurzstudium 6 6 -
Abschlusszeugnis / Zertifikat 46 42 4
Insgesamt 17 790 15 650 2 140
© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024
Stand: 31. Dezember 2023 Seite 2 von 2
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