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Kleine AnfrageWahlperiode 14Beantwortet

Wiederaufarbeitung von Uran und Plutonium (G-SIG: 14010316)

Bei der Wiederaufarbeitung anfallende Mengen von Plutonium, Lagerungsort und Verkauf wiederaufgearbeiteten Urans, Verwendung zur Munitionsherstellung

Fraktion

PDS

Datum

28.06.1999

Antwortdauer

52 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 14/104007. 05. 99

Wiederaufarbeitung von Uran und Plutonium

der Abgeordneten Angela Marquardt, Eva-Maria Bulling-Schröter, Dr. Gregor Gysi und der Fraktion der PDS

Vorbemerkung

Bei der Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen aus Atomanlagen fällt neben Plutonium und verschiedenen Abfällen auch wiederaufgearbeitetes Uran an.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Wie groß ist die bisher wiederaufgearbeitete Menge an Brennelementen aus deutschen Atomanlagen?

2

Wieviel Plutonium wurde bisher dabei gewonnen?

3

Ab welchen Mengen würde die Entwendung von Plutonium in den einzelnen Anlagen des Brennstoffkreislaufs als signifikante Fehlmenge den Verdacht eines Diebstahls auslösen?

4

Wieviel Uran wurde bisher bei der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente gewonnen?

5

Wo werden welche Mengen dieses wiederaufgearbeiteten Urans gelagert?

6

Wieviel wiederaufgearbeitetes Uran wurde veräußert?

7

An wen wurde es veräußert?

8

Welche zoll- und handelsrechtlichen Bestimmungen müssen beim Export von wiederaufgearbeitetem Uran beachtet werden?

9

Kann die Bundesregierung ausschließen, daß wiederaufgearbeitetes Uran zu Geschossen in der Rüstungsindustrie verarbeitet wurde?

Bonn, den 7. Mai 1999

Angela Marquardt Eva-Maria Bulling-Schröter Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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