Äußerungen eines Generals zur Wehrmachtsausstellung
der Abgeordneten Heidi Lippmann, Uwe Hiksch, Dr. Winfried Wolf und der Fraktion der PDS
Vorbemerkung
Laut eines Artikels der Rheinischen Post vom 6. November 1999 hat der Kommandeur der 7. Panzerdivision Generalmajor G. G. anlässlich eines Konzerts des Heeresmusikkorps 7 in seiner Begrüßungsansprache die Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung als „infam“ bezeichnet. In der Rheinischen Post heißt es: „In der umstrittenen Passage seiner Rede erklärte G. G., die Soldaten der Wehrmacht seien während des Krieges politisch missbraucht worden, hätten im guten Glauben gehandelt und das Höchste gegeben, was ein Soldat zu geben hätte: sein Leben. Daran könne auch die ,infame Ausstellung‘ nichts ändern. G. G. mit erregter Stimme: ,Ich spucke nicht auf das Grab meines Vaters.‘ “
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Kann die Bundesregierung bestätigen, dass die Rheinische Post vom 6. November 1999 die Äußerungen des Kommandeurs der 7. Panzerdivision zur Wehrmachtsausstellung korrekt wiedergegeben hat?
Wie beurteilt die Bundesregierung die in dieser Rede zum Ausdruck gekommenen Ansichten und Bemerkungen des Kommandeurs der 7. Panzerdivision bezüglich der Wehrmachtsausstellung und teilt sie diese Auffassung?