Schäden an den Abraumhalden auf dem Gelände der stillgelegten Uranaufbereitungsanlage in Ellweiler
des Abgeordneten Rolf Köhne und der weiteren Abgeordneten der PDS
Vorbemerkung
Nach einer Pressemeldung der Rhein-Zeitung vom 24. Januar 1995 soll es durch die jüngsten Regenfälle vom Wochenende zu Schäden in der ehemaligen Uranaufbereitungsanlage Ellweiler gekommen sein. Teile der Abdeckung der Abraumhalden sollen weggespült worden sein.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bundesregierung:
Fragen7
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über diese Schäden vor?
Ist bei den jüngsten Regenfällen Haldenmaterial abgeschwemmt worden?
Wenn ja, wieviel Material wurde abgetragen und wohin wurde es geschwemmt?
Ist es in der Vergangenheit zu ähnlichen Erosionen gekommen?
Wurden Richtlinien bezüglich der Beschaffenheit von Uranerz-Abraumhalden erlassen?
Wenn ja, kamen sie in Ellweiler zur Anwendung?
Wie müßte eine nachhaltige erosionsresistente Profilierung für diese Halde beschaffen sein?
Wer ist Eigentümer dieses Geländes, und wer ist für die Reparatur dieser Schäden heranzuziehen?
Welche Behörden überwachen den nachsorgenden Betrieb dieser Anlage?