Zugangsmöglichkeit zum Krebsregister in den neuen Bundesländern
der Abgeordneten Dr. Ursula Fischer und der Gruppe der PDS/Linke Liste
Vorbemerkung
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dr. Ursula Fischer und der Gruppe der PDS/Linke Liste
Zugangsmöglichkeit zum Krebsregister in den neuen Bundesländern
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen4
Ist der Bundesregierung bekannt, daß das vom Bundesgesundheitsamt (BGA) in Berlin aufbewahrte DDR-Krebsregister der Forschung bzw. Wissenschaftlern, Ärzten und anderen Personen nicht mehr zugänglich ist?
Wenn ja, warum, und durch wen ist diese Entscheidung getroffen worden?
Lassen sich aus dem Krebsregister der DDR Rückschlüsse ziehen auf Leukämiefälle in der Umgebung von Atomkraftwerken in der ehemaligen DDR?
Wenn ja, sind durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Studien geplant zum Vergleich zu der Auftragsstudie 92 zu Leukämiefällen in den alten Bundesländern in der Umgebung von Kernreaktoren?
Wird das Krebsregister der DDR für die Forschung und für Studien zu Gesundheitsschäden von Menschen in der Umgebung der sächsischen Uranbergwerke genutzt werden können?
Ist das Datenmaterial des Krebsregisters der DDR vollständig beim BGA Berlin aufbewahrt?
Wenn nein, warum nicht, und wo befinden sich Teile der Daten des Krebsregisters derzeit?