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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Vermögenszuordnung des volkseigenen Vermögens der DDR (G-SIG: 12011199)

Anzahl der Anträge auf Zuordnung des volkseigenen Vermögens auf Bund, Länder, Kommunen und Treuhandanstalt in den einzelnen neuen Bundesländern und Berlin (Ost), Anzahl der Entscheidungen, Ursachen für Verzögerungen, personelle Ausstattung der Zuordnungsstelle, soziale Folgen noch fehlender Zuordnung, Maßnahmen der Bundesregierung, Änderung der Zuordnungsregelung, Rechtsberatung der kleinen Kommunen durch das Bundesinnenministerium

Fraktion

PDS/LL

Ressort

Bundesministerium der Finanzen

Datum

13.04.1993

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/413714.01.93

Vermögenszuordnung des volkseigenen Vermögens der DDR

des Abgeordneten Dr. Fritz Schumann (Kroppenstedt) und der Gruppe der PDS/Linke Liste

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Wie viele Anträge auf Zuordnung des volkseigenen Vermögens auf Bund, Länder, Kommunen und Treuhandanstalt gibt es jeweils in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und im östlichen Teil Berlins?

2

Wie viele sind davon jeweils entschieden?

3

Mit wie vielen Anträgen zur Vermögenszuordnung ist zu rechnen?

4

Wo sieht die Bundesregierung die Ursachen für die Verzögerungen?

5

Mit wie vielen Angestellten sind die Zuordnungsstellen laut Stellenplan personell jeweils ausgestattet?

In welchem Umfang sind die Stellen besetzt?

Wie viele Stellen wären notwendig, um eine unverzügliche Abarbeitung der Zuordnungsanträge zu gewährleisten?

6

Welche sozialen Folgen entstehen aus der noch fehlenden Zuordnung und demzufolge nicht möglicher Entscheidungen (z. B. für die Kommunen zur Gewerbeansiedlung), bezogen auf Arbeitslosigkeit und Produktionsausfall?

7

Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung getroffen, die Situation zu verändern?

Welche weiteren Maßnahmen sind vorgesehen?

8

Welche Veränderungen der Zuordnungsregelungen sind vorgesehen?

9

In welchem Umfang erfolgt eine Rechtsberatung insbesondere der kleinen Kommunen durch das Bundesministerium des Innern?

Bonn, den 14. Januar 1993

Dr. Fritz Schumann (Kroppenstedt) Dr. Gregor Gysi und Gruppe

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