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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Umweltbelastungen durch Chemie-Toiletten (G-SIG: 12011731)

Untersuchungen über Chemietoiletten, Verwendung umweltfreundlicher Systeme, Entsorgung, Förderung der sog. Absaugmethode

Ressort

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Datum

30.11.1993

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/591520. 10. 93

Umweltbelastungen durch Chemie-Toiletten

der Abgeordneten Klaus Lennartz, Antje-Marie Steen, Brigitte Adler, Friedhelm Julius Beucher, Lieselott Blunck (Uetersen), Dr. Andreas von Bülow, Marion Caspers-Merk, Klaus Daubertshäuser, Dr. Marliese Dobberthien, Ludwig Eich, Gernot Erler, Lothar Fischer (Homburg), Arne Fuhrmann, Monika Ganseforth, Konrad Gilges, Dr. Liesel Hartenstein, Renate Jäger, Susanne Kastner, Siegrun Klemmer, Fritz Rudolf Körper, Horst Kubatschka, Dr. Klaus Kübler, Ulrike Mehl, Michael Müller (Düsseldorf), Dr. Rolf Niese, Manfred Opel, Manfred Reimann, Bernd Reuter, Dr. Rudolf Schöfberger, Karl-Heinz Schröter, Ernst Schwanhold, Uta Titze-Stecher, Hans Georg Wagner, Wolfgang Weiermann, Dr. Axel Wernitz, Uta Zapf

Vorbemerkung

Die Probleme im Zusammenhang mit Chemie-Toiletten sind weiter ungelöst.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Welche Ergebnisse haben die Untersuchungen und Modellversuche zur Verwendung von Chemie-Toiletten erbracht, die die Bundesregierung in den Antworten auf die Kleinen Anfragen „Umweltbelastungen durch Chemie-Toiletten" (Drucksachen 11/7641 und 12/931) anführte, und die bis spätestens Mitte 1991 bzw. Ende 1991/Mitte 1992 vorliegen sollten?

2

Wie ist in diesem Zusammenhang der Entwicklungsstand der von der Bundesregierung in den Drucksachen 11/7641 und 12/931 angekündigten Regelungen für biozide Substanzen (z. B. durch Zulassungsverfahren), die nicht dem Pflanzenschutzgesetz unterliegen?

3

Welche empirischen Daten liegen der Bundesregierung zwischenzeitlich darüber vor, welche Substanzen in welchen Mengen in Chemie-Toiletten in der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt werden?

4

Welche Erfolge konnte die Bundesregierung bei ihren Bemühungen mit dem Ziel verzeichnen, „daß Hersteller von Fahrzeugen mit WC-Einrichtungen, die Chemikalien benötigen, umweltfreundliche Systeme entwickeln und einbauen, etwa unter Verwendung von Enzymen" (Drucksache 12/931)?

5

Zu welchen Ergebnissen haben die Erwägungen der Bundesregierung geführt, an Bundesautobahnen Entsorgungsstationen für Chemie-Toiletten einzurichten?

6

Untersucht die Bundesregierung auch Alternativen zu Chemie-Toiletten, z. B. Unterdrucktoiletten mit normaler Spülung?

7

Was unternimmt die Bundesregierung, um die sog. Absaugmethode für mobile Toiletten (Campingwagen, Busse etc.) bei Herstellern der entsprechenden Fahrzeuge anzuregen?

Bonn, den 19. Oktober 1993

Klaus Lennartz Antje-Marie Steen Brigitte Adler Friedhelm Julius Beucher Lieselott-Blunck (Uetersen) Dr. Andreas von Billow Marion Caspers -Merk Klaus Daubertshäuser Dr. Marliese Dobberthien Ludwig Eich Gernot Erler Lothar Fischer (Homburg) Arne Fuhrmann Monika Ganseforth Konrad Gilges Dr. Liesel Hartenstein Renate Jäger Susanne Kastner Siegrun Klemmer Fritz Rudolf Körper Horst Kubatschka Dr. Klaus Kübler Ulrike Mehl Michael Müller (Düsseldorf) Dr. Rolf Niese Manfred Opel Manfred Reimann Bernd Reuter Dr. Rudolf Schöfberger Karl-Heinz Schröter Ernst Schwanhold Uta Titze- Stecher Hans Georg Wagner Wolfgang Weiermann Dr. Axel Wernitz Uta Zapf

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