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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Freisetzungsversuche gentechnisch veränderter Organismen (G-SIG: 12011835)

Forschungsprojekt mit Unterstützung des BMFT zum Thema "Biologische Sicherheitsforschung zur Freisetzung gentechnisch veränderter Rhizobium melilotis Stämme" Pläne für eine Freisetzung dieser gentechnisch veränderten Bakterienstämme in Braunschweig und Müncheberg, begleitende Untersuchungen zur Ermittlung langfristiger ökologischer Folgen, Möglichkeit eines Gentransfers auf höhere Pflanzen, Sicherheitsforschung in der Gentechnologie auf europäischer Ebene

Fraktion

Bündnis 90/Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Forschung und Technologie

Datum

30.12.1993

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/644010. 12. 93

Freisetzungsversuche gentechnisch veränderter Organismen

der Abgeordneten Christina Schenk und der Gruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) unterstützt ein Forschungsprojekt zum Thema „Biologische Sicherheitsforschung zur Freisetzung gentechnisch veränderter Rhizobium melilotis Stämme". Im Rahmen dieses Projektes sind Freisetzungen dieser gentechnisch veränderten Bakterienstämme in Braunschweig und Müncheberg geplant.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Gibt es ein Konzept des BMFT bzw. auf europäischer Ebene zur Sicherheitsforschung in der Gentechnologie, insbesondere in bezug auf mögliche ökologische Gefahren durch Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen?

2

Mit welcher Begründung unterstützt das BMFT die o. g. Forschungen?

3

In welcher Höhe werden dem Projekt finanzielle Mittel des Bundes zur Verfügung gestellt? Gibt es weitere finanzielle Träger, und wenn ja, welche?

4

Welche Fragestellung liegt diesem Forschungsprojekt zugrunde?

5

Welche begleitenden Untersuchungen zur Ermittlung langfristiger ökologischer Folgen, insbesondere über die Überlebensdauer der gentechnisch veränderten Bakterien im Boden, ihrer Verbreitung und ihren Einfluß auf die natürliche Bodenmikroflora und -fauna gibt es?

6

Wird die Möglichkeit eines Gentransfers auf höhere Pflanzen und Tiere untersucht? Wenn nicht im o. g. Forschungsprojekt, sind dazu andere Projekte geplant?

7

Wann ist mit den Ergebnissen zu rechnen? Werden diese veröffentlicht?

Bonn, den 10. Dezember 1993

Christina Schenk Werner Schulz (Berlin) und Gruppe

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