Verbraucheraufklärung anläßlich der anonym verbreiteten Lebensmittelzusatzstoffliste
der Abgeordneten Frau Saibold und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
In den vergangenen Monaten hat eine anonyme, angeblich von einem französischen Forschungszentrum erstellte Liste mit Lebensmittelzusatzstoffen samt Bewertungen wie „verdächtig" und „krebserregend" wiederholt erhebliche Beunruhigung bei Verbraucher/innen verursacht.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen4
Trifft es zu, daß das Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, wie im Bayrischen Rundfunk berichtet wurde, ein Informationsblatt herausgegeben wird, in dem Lebensmittelzusatzstoffe mit E-Nummern, Verkehrsbezeichnungen und Beurteilung aufgeführt sind? Wenn ja, welche Auflage ist für dieses Informationsblatt beabsichtigt?
Wie soll eine möglichst breite Streuung dieser Schrift erreicht werden?
Sind die Verbraucher-Zentralen oder andere Organisationen in die Aufklärungsaktion einbezogen, und wenn ja, welche Organisationen sind dies?
Beabsichtigt die Bundesregierung, auf die Broschüre der Verbraucher-Zentrale Hamburg zurückzugreifen, die in kurzer Form Erläuterungen und Bewertungen zu den einzelnen Zusatzstoffen enthält und mit öffentlichen Mitteln finanziert wurde?