EG-Versuche mit Tritium
der Abgeordneten Frau Kelly und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Frau Kelly und der Fraktion DIE GRÜNEN
EG-Versuche mit Tritium
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen12
Kann die Bundesregierung bestätigen, daß Atomwissenschaftler, darunter deutsche Kernforscher aus Karlsruhe, München und Niedersachsen, im Auftrag der Europäischen Gemeinschaft die Wirkung von Tritium unter Feldbedingungen in Frankreich testen?
Wieviel Milligramm radioaktives Tritium wurden letztes Jahr bei diesem Versuch freigesetzt?
Ist eine Wiederholung dieser Tritium-Versuche geplant?
Welche europäischen und französischen Gremien haben diese Tritium-Versuche genehmigt? Mit welchen Begründungen? Wer vertrat die Bundesregierung in den zuständigen europäischen Gremien?
Was war bisher das Ziel dieser Feldversuche?
Wo genau in Frankreich wurde der Tritium-Versuch letztes Jahr durchgeführt? Wie und wann wurde die örtliche Bevölkerung darüber informiert?
Kann die Bundesregierung über die örtlichen Vorsichtsmaßnahmen zum Zeitpunkt der Tritium-Versuche Auskunft geben bzw. darüber Auskunft einholen?
Wurden vor Ort Begleituntersuchungen gemacht?
Wieviel kostet das europäische Tritium-Versuchsprogramm der EG-Kommission?
Wieviel Tritiumgas darf ein Atomkraftwerk in Frankreich, in der Bundesrepublik Deutschland jährlich höchstens emittieren?
Wieviel Curie entspricht die Radioaktivität der Tritium-Menge vom Tritium-Versuch, der letztes Jahr unter Feldbedingungen in Frankreich gemacht wurde (1 Curie = 37 Milliarden Becquerel)?
Unterstützt die Bundesregierung Versuche mit radioaktivem Tritium unter Feldbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland?