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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Alternative Energiepolitik in der DDR und in West-Berlin (G-SIG: 11000568)

Ausstieg aus der Atomenergie in der DDR, Vorfinanzierung der notwendigen Investitionsmittel zur ökologischen Modernisierung der DDR-Energiewirtschaft durch die Bundesregierung, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der DDR, Umweltentlastungseffekte

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Wirtschaft

Datum

16.07.1987

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/57430.06.87

Alternative Energiepolitik in der DDR und in West-Berlin

des Abgeordneten Dr. Knabe und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen6

1

Ist der Bundesregierung das Gutachten „Alternative Energiepolitik in der DDR und West-Berlin. Möglichkeiten einer exemplarischen Kooperation in Mitteleuropa" vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung bekannt?

2

Wie beurteilt die Bundesregierung die These, daß ein Ausstieg aus der Atomenergie in der DDR kurzfristig mittels forcierter Energieeinsparungsmaßnahmen, modernisierter Braunkohlekraftwerke und dem verstärkten Einsatz regenerativer Energiequellen möglich ist?

3

Ist die Bundesregierung bereit, den Ausstieg der DDR aus der Atomenergie durch eine Vorfinanzierung der notwendigen Investitionsmittel zur ökologischen Modernisierung des Stromerzeugungssektors zu unterstützen?

4

Welche konkreten Kooperationsmöglichkeiten mit der DDR sieht die Bundesregierung in den Bereichen regenerative Energiequellen, rationelle Energietechniken sowie Emissionsreduzierung bei fossilen Energieträgern, insbesondere Braunkohle?

5

Wie schätzt die Bundesregierung im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit die Möglichkeit gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der DDR ein?

6

Wie beurteilt die Bundesregierung die Umweltentlastungseffekte in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin bei einer forcierten ökologischen Modernisierung der DDR-Energiewirtschaft?

Bonn, den 30. Juni 1987

Dr. Knabe Ebermann, Frau Rust, Frau Schoppe und Fraktion

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