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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Diskrepanz zwischen der Zahl der sozialen Mietwohnungen und der Zahl der Wohnberechtigten (G-SIG: 11001528)

Anzahl der seit 1950 geförderten Sozialwohnungen, Anzahl der aus der Bindung entlassenen Wohnungen, Sozialmietwohnungs-Restbestand für 1995

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

Datum

23.02.1988

Antwortdauer

20 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 11/176403.02.88

Diskrepanz zwischen der Zahl der sozialen Mietwohnungen und der Zahl der Wohnberechtigten

der Abgeordneten Frau Oesterle-Schwerin und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Kleine Anfrage

Diskrepanz zwischen der Zahl der sozialen Mietwohnungen und der Zahl der Wohnberechtigten

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Wie viele Sozialwohnungen werden seit 1950 nach dem I. WoBauG und wie viele seit 1956 nach dem II. WoBauG gefördert? Wie viele davon sind Miet- und wie viele Eigentumswohnungen (Angaben getrennt nach Förderungsweg und Baujahr)?

2

Wie viele der Sozialwohnungen sind a) Eigentum von Gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen, b) Eigentum von Genossenschaften, c) Eigentum von freien Wohnungsbauunternehmen, Versicherungen bzw. Privateigentümern, d) Dienst-, Werks- und Wohnungsfürsorgewohnungen?

3

Wie viele der geförderten Wohnungen sind bereits aus der Bindung entlassen [Angabe getrennt nach den Gruppen a) bis d) der Frage 2]?

4

Bei wie vielen der geförderten Wohnungen wurden die Darlehen vorzeitig zurückgezahlt? Auf welche Summe beläuft sich der bei vorzeitiger Rückzahlung gewährte Bonus?

5

Welchen Sozialmietwohnungs-Restbestand erwartet die Bundesregierung für das Jahr 1995 [getrennt nach den Gruppen a) bis d) der Frage 2]?

6

Wie ist das Verhältnis zwischen der Zahl der Sozialwohnungsberechtigten und der Zahl dem zur Verfügung stehenden Bestand an Sozialwohnungen?

7

Wie wird sich nach der Erwartung der Bundesregierung die Zahl der Berechtigten für den Sozialwohnungsbau bis 1995 entwickeln?

8

Wie gedenkt die Bundesregierung der Tatsache zu begegnen, daß im Jahr 1995 dem Sozialwohnungsrestbestand eine noch größere Zahl an Wohnberechtigten gegenüberstehen wird?

Bonn, den 3. Februar 1988

Frau Oesterle-Schwerin Dr. Lippelt (Hannover), Frau Schmidt-Bott, Frau Vennegerts und Fraktion

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