Diskrepanz zwischen der Zahl der sozialen Mietwohnungen und der Zahl der Wohnberechtigten
der Abgeordneten Frau Oesterle-Schwerin und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Kleine Anfrage
Diskrepanz zwischen der Zahl der sozialen Mietwohnungen und der Zahl der Wohnberechtigten
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen8
Wie viele Sozialwohnungen werden seit 1950 nach dem I. WoBauG und wie viele seit 1956 nach dem II. WoBauG gefördert? Wie viele davon sind Miet- und wie viele Eigentumswohnungen (Angaben getrennt nach Förderungsweg und Baujahr)?
Wie viele der Sozialwohnungen sind a) Eigentum von Gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen, b) Eigentum von Genossenschaften, c) Eigentum von freien Wohnungsbauunternehmen, Versicherungen bzw. Privateigentümern, d) Dienst-, Werks- und Wohnungsfürsorgewohnungen?
Wie viele der geförderten Wohnungen sind bereits aus der Bindung entlassen [Angabe getrennt nach den Gruppen a) bis d) der Frage 2]?
Bei wie vielen der geförderten Wohnungen wurden die Darlehen vorzeitig zurückgezahlt? Auf welche Summe beläuft sich der bei vorzeitiger Rückzahlung gewährte Bonus?
Welchen Sozialmietwohnungs-Restbestand erwartet die Bundesregierung für das Jahr 1995 [getrennt nach den Gruppen a) bis d) der Frage 2]?
Wie ist das Verhältnis zwischen der Zahl der Sozialwohnungsberechtigten und der Zahl dem zur Verfügung stehenden Bestand an Sozialwohnungen?
Wie wird sich nach der Erwartung der Bundesregierung die Zahl der Berechtigten für den Sozialwohnungsbau bis 1995 entwickeln?
Wie gedenkt die Bundesregierung der Tatsache zu begegnen, daß im Jahr 1995 dem Sozialwohnungsrestbestand eine noch größere Zahl an Wohnberechtigten gegenüberstehen wird?