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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Mini-Forschungsreaktoren (G-SIG: 11002727)

Sicherheitskriterien, Genehmigungsverfahren, Anwendung des Atomgesetzes, Forschungsreaktoren in der Nähe von Ballungsgebieten, Ausbildungsstand des Personals, erhöhte Krankheitsanfälligkeit und Krebstodesrate der Mitarbeiter

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Datum

05.09.1988

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/278917.08.88

Mini-Forschungsreaktoren

der Abgeordneten Frau Wollny und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Welche Sicherheitskriterien für Forschungsreaktoren (z. B. Swimming-Pool-Reaktoren), gelten für die Bundesrepublik Deutschland und Berlin-West?

2

Wie werden Forschungsreaktoren und Umbauten in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin-West genehmigt?

3

Werden die gleichen Regelungen des Atomgesetzes und der nachfolgenden Gesetze und Normen zugrunde gelegt, wie bei Leistungsreaktoren?

4

Gibt es Klagen, wenn ja, bei welchen Forschungsreaktoren?

5

Hält die Bundesregierung Forschungsreaktoren in der Nähe von Ballungsräumen für vertretbar?

6

Hält die Bundesregierung den Ausbildungsstand der an Forschungsreaktoren arbeitenden Personen (Techniker, Studenten und Doktoranden) für ausreichend?

7

Stimmt die Bundesregierung dem zu, daß die Krebstodesrate bei Personen, die an Forschungsreaktoren in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin-West arbeiten, besonders hoch ist?

8

Gibt es Untersuchungen zu den Krebstodesraten bei den Personen, die an Forschungsreaktoren arbeiten?

9

Gibt es Untersuchungen über erhöhte Krankheitsanfälligkeit und Krebsraten bei Personal, das an Forschungsreaktoren arbeitet?

Bonn, den 17. August 1988

Frau Wollny Dr. Lippelt (Hannover), Frau Schmidt-Bott, Frau Vennegerts und Fraktion

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