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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Erkenntnisse über Streßfaktoren bei Atomarbeitern/innen (G-SIG: 11003516)

Auswirkungen von Schichtdienst für Beschäftigte in den Kontrollwarten von Atomanlagen, Vergleiche mit ähnlichen komplexen Kontrollfunktionen (Fluglotsendienst, chemische Industrie), Erkenntnisse aus den USA und anderen Industrieländern

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Datum

09.03.1989

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/404721.02.89

Erkenntnisse über Streßfaktoren bei Atomarbeitern/innen

der Abgeordneten Frau Teubner, Frau Wollny und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen6

1

Welche Empfehlungen der RSK, Regelordnungen des UTA, gesetzliche Regelungen und Anordnungen der Aufsichts- und Genehmigungsbehörden gibt es für den Schichtdienst in Atomanlagen?

2

Gibt es arbeitsmedizinische Untersuchungen für die Beschäftigten der Kontrollwarte in Atomanlagen? Welche Untersuchungen werden vorgenommen, und werden die Ergebnisse erfaßt und veröffentlicht?

3

Welche wissenschaftlichen Untersuchungen in der Bundesrepublik Deutschland sind der Bundesregierung bekannt über die Auswirkungen von Schichtdienst für Beschäftigte in den Kontrollwarten von Atomanlagen?

4

Sind der Bundesregierung Untersuchungen bekannt, nach denen bei Beschäftigten von Kontrollwarten infolge von langen Schichtdienstzeiten innerhalb eines Monats oder längeren Zeiten es zu massiven Konzentrationsschwächen bei starken psychischen Belastungen kommt?

5

Welche Untersuchungen in der Bundesrepublik Deutschland gibt es über die Auswirkungen von Schichtdienst von Beschäftigten mit komplexen Kontrollfunktionen z. B. im Fluglotsendienst, in Chemiewerken, atomaren Anlagen etc.?

6

Welche Untersuchungen sind der Bundesregierung über die Auswirkungen von Schichtdienst bei Beschäftigten in Kontrollwarten von Atomanlagen bekannt aus den USA, dem Vereinigten Königreich von Großbritannien, der Republik Frankreich, der Schweiz und Schweden?

Bonn, den 21. Februar 1989

Frau Teubner Frau Wollny Dr. Lippelt (Hannover), Frau Oesterle-Schwerin, Frau Dr. Vollmer und Fraktion

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