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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Der Fernmeldebereich der Deutschen Bundespost im Notstandsfall (G-SIG: 11003591)

Funktion der Fernmeldenetze der Bundespost im Notstands- und verteidigungspolitischen Krisenfall, Zugriffsmöglichkeiten der Bundeswehr und der NATO-Streitkräfte im Normal-, Krisen- und Verteidigungsfall auf die Netze, Orts- und Fernvermittlungsstellen, Härtung der Vermittlungsstellen gegen den elektromagnetischen Puls, Kompatibilität der ISDN-Software mit den militärischen ISDN-Netzen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen

Datum

18.04.1989

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/427423.03.89

Der Fernmeldebereich der Deutschen Bundespost im Notstandsfall

des Abgeordneten Dr. Briefs und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen5

1

Welche Funktion haben die Fernmeldenetze der Deutschen Bundespost im Notstands- und verteidigungspolitischen Krisenfall?

2

Wie wird der Notstands- und Krisenfall und durch wen im Bereich der Deutschen Bundespost definiert?

3

Welche Zugriffsmöglichkeiten der Bundeswehr und der NATO-Streitkräfte bestehen im Normal-, Krisen- und Verteidigungsfall auf die Netze, Orts- und Fernvermittlungsstellen der Deutschen Bundespost?

4

Sind die Orts- und Fernvermittlungsstellen der Deutschen Bundespost gegen den elektromagnetischen Puls gehärtet, beziehungsweise ist dies geplant?

5

Ist die bereits vorhandene bzw. für den Einsatz vorgesehene ISDN-Software kompatibel mit den militärischen ISDN-Netzen in der Bundesrepublik Deutschland, etwa im Rahmen des ETN, welches die Deutsche Bundespost für das US-Heer in der Bundesrepublik Deutschland errichtet hat?

Bonn, den 23. März 1989

Dr. Briefs Dr. Lippelt (Hannover), Frau Oesterle-Schwerin, Frau Dr. Vollmer und Fraktion

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