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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Verwendung von Uran u.a. radioaktiven Stoffen in Kacheln und Fliesen (G-SIG: 11003730)

An der Herstellung beteiligte Firmen, Importe aus Italien, Messungen der Radioaktivität der Kacheln und Fliesen, Aufdruck des Radioaktivitäts-Kennzeichens auf den Verpackungen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Datum

11.05.1989

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/444127.04.89

Verwendung von Uran u. a. radioaktiven Stoffen in Kacheln und Fliesen

der Abgeordneten Frau Wollny und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Kleine Anfrage

Verwendung von Uran u. a. radioaktiven Stoffen in Kacheln und Fliesen

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Seit wann ist der Bundesregierung die Verwendung von Uran u. a. radioaktiven Stoffen für die Herstellung von Kacheln und Fliesen bekannt?

2

Welche Firmen (vornehmlich in Italien) - exportieren o. g. Kacheln und Fliesen in die Bundesrepublik Deutschland, und welche deutschen Firmen vertreiben sie innerhalb der Bundesrepublik Deutschland?

3

Inwieweit und in welchem Umfang sind bundesdeutsche Nuklearfirmen an der Herstellung der Kacheln und Fliesen durch Bereitstellung des Urans u. a. radioaktiver Stoffe beteiligt?

4

Welche bundesdeutschen Firmen stellen Kacheln und Fliesen unter Verwendung radioaktiven Materials her?

5

In welchen Behältnissen werden die o. g. Materialien verpackt und transportiert?

6

Inwieweit werden und wurden o. g. Kacheln und Fliesen auf Radioaktivität gemessen und zu welchen Ergebnissen führten diese Messungen?

7

Aus welchem Grund werden die Verpackungen, in denen sich die mit Uran u. a. radioaktiven Stoffen hergestellten Kacheln und Fliesen befinden, nicht mit dem Radioaktivitäts-Kennzeichen versehen?

Bonn, den 27. April 1989

Frau Wollny Dr. Lippelt (Hannover), Frau Oesterle-Schwerin, Frau Dr. Vollmer und Fraktion

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