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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Botschaften in Kolumbien und der Bundesrepublik Deutschland als Rückgrat des Drogengeschäfts? (G-SIG: 11003945)

Anschuldigungen gegen Angehörige der deutschen Botschaft in Bogota und der kolumbianischen Botschaft in Bonn, in den kolumbianischen Drogenhandel verwickelt zu sein, Erkenntnisse des Bundeskriminalamts und andere Quellen, Maßnahmen der Bundesregierung

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Auswärtiges Amt

Datum

26.10.1989

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/520318.09.89

Botschaften in Kolumbien und der Bundesrepublik Deutschland als Rückgrat des Drogengeschäfts?

des Abgeordneten Meneses Vogl und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Nach Berichten bundesdeutscher und kolumbianischer Zeitungen sind Angehörige der bundesdeutschen Botschaft in Bogotá als auch der kolumbianischen Botschaft in Bonn in den Drogenhandel der kolumbianischen Drogenmafia verwickelt. Als Quelle dieser Nachrichten wird das BKA genannt.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Seit wann sind der Bundesregierung die oben genannten Anschuldigungen bekannt?

2

Gibt es außer dem BKA noch weitere Quellen, aus denen die Anschuldigungen stammen und um welche handelt es sich?

3

Welche Angehörige der Botschaft werden beschuldigt und was ist konkret der Inhalt der Anschuldigungen?

4

Welches sind die Erkenntnisse des BKA zur Sache?

5

Was hat die Bundesregierung angesichts der schwerwiegenden Anschuldigungen gegen die bundesdeutsche Botschaft unternommen?

6

Welche Schritte hält sie gegenüber der alarmierten kolumbianischen Öffentlichkeit für angebracht?

7

Welche Erkenntnisse hat das BKA über die Rolle der kolumbianischen Botschaft in Bonn bei der Geldwäsche von Gewinnen aus dem Drogenhandel gewonnen, und wie gedenkt die Bundesregierung sich gegenüber der kolumbianischen Botschaft zu verhalten?

Bonn, den 18. September 1989

Meneses Vogl Dr. Lippelt (Hannover), Frau Oesterle-Schwerin, Frau Dr. Vollmer und Fraktion

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