BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Finanzzuschüsse des Bundes für Straßenbauvorhaben (G-SIG: 10000330)

Kriterien für die Vergabe von Zuschüssen wie Höhe des Mindestverkehrsaufkommens, Qualität von Verkehrsprognosen, Ausnahmen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

29.07.1983

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/25415.07.83

Finanzzuschüsse des Bundes für Straßenbauvorhaben

des Abgeordneten Drabiniok und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen5

1

Welche Kriterien hinsichtlich des erwarteten Verkehrsaufkommens spielen bei der Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums eine Rolle, nach denen Bundesfernstraßen aus dem Bundeshaushalt finanziert bzw. Bundeszuschüsse nach dem GVFG für Kreis- und Gemeindestraßen bewilligt werden?

2

Wie hoch ist das durch Prognosen zu belegende Mindestverkehrsaufkommen ab dem der Bund Bundesfernstraßen, Kreisstraßen bzw. Gemeindestraßen mit-/finanziert?

3

Ist der Bundesregierung bekannt, wie hoch das Mindestverkehrsaufkommen von Ländern und Gemeinden angesetzt wird, wenn sie die Entscheidung über die Finanzierung von Straßenneubauten in eigener Baulast zu treffen haben?

4

Welche Anforderungen an die Qualität von Verkehrsprognosen stellt die Bundesregierung ggf., damit sie von ihr als Entscheidungsgrundlage für die Finanzierung von Straßenbauvorhaben als ausreichend anerkannt werden?

5

Unter welchen Umständen werden Ausnahmen von dem erwähnten Mindestverkehrsaufkommen als Bedingung für die Finanzierung von Straßenvorhaben gemacht?

Bonn, den 15. Juli 1983

Drabiniok Beck-Oberdorf, Schily, Kelly und Fraktion

Ähnliche Kleine Anfragen