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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Errichtung eines NATO-Waffendepots auf dem Donnerberg bei Gladenbach-Friebertshausen (G-SIG: 10000351)

Höhe der Gesamtausgaben und Abwicklung der Aufwendungen, Art der in dem Depot gelagerten Waffen und Munition, Eignung für die Aufnahme von ABC-Waffen, Schutz der Bewohner der umliegenden Gemeinden im Katastrophen- bzw. im Konfliktfall

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

12.08.1983

Antwortdauer

14 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 10/27529.07.83

Errichtung eines NATO-Waffendepots auf dem Donnerberg bei Gladenbach-Friebertshausen

des Abgeordneten Kleinert (Marburg) und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Errichtung eines NATO-Waffendepots auf dem Donnerberg bei Gladenbach-Friebertshausen

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Seit dem Herbst 1981 sind auf dem Donnerberg Bauarbeiten zur Errichtung eines neuen Waffen- und Munitionsdepots im Gange. Werden die Kosten für die Errichtung dieses Depots aus Bundesmitteln bestritten, bzw. welchen Anteil der Kosten trägt die Bundesrepublik Deutschland?

2

Über welche Haushaltstitel wurden und werden die Aufwendungen für die Errichtung des Depots abgewickelt?

3

Wie hoch sind die vorgesehenen Gesamtausgaben?

4

Welche finanziellen Mittel sind bereits in den vergangenen Jahren für die Planung des Depots sowie für den Beginn der Bauarbeiten ausgegeben worden? Welche Ausgaben sind für 1983 und später veranschlagt?

5

Das neue Depot soll der Lagerung von Waffen und Munition dienen. Welche Waffen und welche Munition soll dort gelagert werden?

6

Wird das Depot nach seiner Fertigstellung zur Aufnahme von ABC-Waffen geeignet sein?

7

Welche im Zusammenhang mit der Errichtung des Depots stehenden Infrastrukturmaßnahmen sind bereits durchgeführt worden? Welche weiteren Maßnahmen sollen noch durchgeführt werden?

8

In welcher Weise ist für den Schutz der Bewohner der umliegenden Gemeinden im Katastrophen- bzw. im „Konfliktfall" Sorge getragen? Gibt es entsprechende Katastrophenschutzpläne, und was sehen diese vor?

Bonn, den 29. Juli 1983

Kleinert (Marburg) Beck-Oberdorf, Schily, Kelly und Fraktion

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