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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Bundesbahnstrecke Bielefeld-Halle-Osnabrück (Haller Willem) (G-SIG: 10001083)

Fehlende statistische Angaben für Streckenabschnitte, Zahl der Zugreisenden pro Woche, Zeitpunkt der Umstellung des Schienenpersonennahverkehrs auf Busbedienung auf der Bundesbahnstrecke Bielefeld-Bad Rothenfelde, unzureichende Beantwortung der Kleinen Anfrage Drucksache 10/967 durch die Bundesregierung

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

11.04.1984

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/110212.03.84

Bundesbahnstrecke Bielefeld—Halle—Osnabrück (Haller Willem)

des Abgeordneten Drabiniok und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Wie erklärt die Bundesregierung ihre Aussage in der Drucksache 10/1039 (Antwort zu Frage 1), daß für den Streckenabschnitt Bielefeld–Dissen/Bad Rothenfelde keine nach Abschnitten getrennten Zahlen vorliegen, obwohl — die Ermittlung dieser Zahlen in der Anlage 7 zu DS 238/5 der Deutschen Bundesbahn vorgesehen ist, — die Bundesbahndirektion Essen der örtlichen Presse erst kürzlich die Reisendenzahlen für den Teilabschnitt Bielefeld–Halle mitgeteilt hat, — die Bundesregierung in den Antworten zu den Fragen 14 und 15 in der Drucksache 10/1039 auf die Besetzung der Züge auch auf diesen Teilabschnitten eingehen kann?

2

Wie hoch ist die Zahl der Zugreisenden pro Woche, die auf der Bundesbahnstrecke Bielefeld–Halle–Osnabrück in den Streckenabschnitten a) Bielefeld–Halle, b) Halle–Dissen/Bad Rothenfelde, c) Dissen/Bad Rothenfelde–Osnabrück unabhängig von den gefahrenen Kilometern tatsächlich insgesamt den Zug benutzen?

3

Wie erklärt die Bundesregierung ihre Aussage in der Antwort zu Frage 8 der Drucksache 10/1039, daß statistische Angaben über eine Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen oder Fahrausweise nach Nah- und Fernverkehr nicht vorliegen, obwohl — Anlage 7 zu DS 238/5 der Deutschen Bundesbahn (Ermittlung der Reisenden nach Fahrausweisarten) dies vorsieht, — die Bundesregierung in den Drucksachen 10/454, 10/455 und 10/456 auf die gleich lautenden Fragen eine differenzierte Antwort geben konnte?

4

Wie erklärt die Bundesregierung, daß sie die Fragen 14 und 15 in .der Drucksache 10/1039 nach Abschnitten getrennt (Bielefeld—Halle und Halle—Dissen/Bad Rothenfelde) beantworten kann, obwohl sie in ihrer Antwort zu Frage 1 in der gleichen Drucksache angibt, daß keine nach Abschnitten getrennten Reisendenzahlen vorliegen?

5

Wie erklärt die Bundesregierung ihre Aussage in der Antwort zu Frage 18 in der Drucksache 10/1039, daß die Buslinien besser angenommen werden als die Schiene, obwohl sie in ihren Antworten zu den Fragen 4 und 6 in der gleichen Drucksache angibt, daß entsprechende linienbezogene Daten über die Reisendenzahlen mit dem Bus nicht vorliegen?

6

Wie hoch ist der Anteil a) der Abschreibungen, b) der Zinsen an den Kosten in den Antworten der Bundesregierung zu der Frage 23 a) bis c) in der Drucksache 10/1039?

7

Wann wäre der betriebswirtschaftlich günstigste Zeitpunkt für die Umstellung des Schienenpersonennahverkehrs auf Busbedienung auf den Bundesbahnteilstrecken a) Bielefeld—Dissen/Bad Rothenfelde, b) Bielefeld—Halle, c) Halle—Dissen/Bad Rothenfelde nach der letzten Erhebung gemäß DS 238/5, Anlage 56 der Deutschen Bundesbahn (Terminplan zur Bestimmung des betriebswirtschaft lich günstigsten Zeitpunktes zur Durchführung einer Maßnahme)?

8

Hält die Bundesregierung das Niveau ihrer Antworten in der Drucksache 10/1039 für ausreichend?

Bonn, den 12. März 1984

Drabiniok Beck-Oberdorf, Schily, Kelly und Fraktion

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