BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Geplante A 99, Abschnitt zwischen A 8 und Autobahndreieck München-Feldmoching (G-SIG: 10001343)

Alternativen, zu erwartendes Verkehrsaufkommen 1990 und 2000, Zerstörung des Allacher Lohwaldes

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

06.06.1984

Antwortdauer

15 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 10/147722.05.84

Geplante A 99, Abschnitt zwischen A 8 und Autobahndreieck München—Feldmoching

des Abgeordneten Drabiniok und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen5

1

Welche Alternativen zum geplanten Bau der A 99 (Westabschnitt) zwischen der A 8 und dem Autobahndreieck München—Feldmoching sind mit welchem Ergebnis untersucht worden?

2

a) Wie hoch ist das zu erwartende Verkehrsaufkommen auf diesem A 99-Abschnitt im Jahre 1990 und 2000?

b) Wie beurteilt die Bundesregierung die Auffassung, daß eine Schnellstraße mit einem Regelquerschnitt unter 20 m diesem Verkehrsaufkommen gerecht wird?

3

a) Um welchen Betrag verringerten sich die Baukosten für eine kleiner dimensionierte Schnellstraße?

b) Wäre die Finanzierung aus dem Bundeshaushalt auch bei einer solchen Stadt-Schnellstraße möglich?

4

Der Allacher Wald wird durch die geplante A 99-Trassierung durchschnitten und weitgehend zerstört.

Inwieweit ist der Bundesregierung bekannt, daß es sich beim Allacher Wald um den letzten Lohwald Europas handelt, und wie bewertet die Bundesregierung dessen Zerstörung?

5

Wird für die geplante A 99 bei der Fortschreibung des Bedarfsplanes eine Nutzen/Kosten-Analyse und/oder eine ökologische Risikoanalyse durchgeführt?

Wenn nein, warum nicht?

Bonn, den 22. Mai 1984

Drabiniok Schoppe, Dr. Vollmer und Fraktion

Ähnliche Kleine Anfragen