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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

NATO-Station Bosseborn (G-SIG: 10004718)

Abholzung von Waldflächen zur "Freimachung der Radarsicht" an der belgischen Hawk-Raketenstation Bosseborn, im "Modexer Wald" bei der Stadt Brakel (Westfalen), ökologische Folgen, Ersatz durch Aufforstung anderer Flächen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

11.11.1986

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/622020.10.86

NATO-Station Bosseborn

des Abgeordneten Fritsch und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Die Wehrbereichsverwaltung III in Düsseldorf hat bei der Stadt Brakel (Westfalen) die Abholzung von Waldflächen zur „Freimachung der Radarsicht" an der belgischen Hawk-Raketenstation, NATO-Station Bosseborn, im „Modexer Wald" beantragt.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Weshalb wird als Grund für die Abholzung „Freimachung der Radarsicht" angegeben, wenn sich auf dieser Stellung fast ausschließlich Hawk-Raketen befinden?

2

Weshalb ist die Abholzung für Radar überhaupt erforderlich?

3

Was bedeutet das „Freimachen der Radarsicht" für Radar und Raketen konkret?

4

Ist generell eine Vergrößerung der Stellung vorgesehen?

5

Wie groß ist die für eine Abholzung vorgesehene Fläche?

6

Welche ökologischen Folgen ergeben sich aus der Abholzung?

7

Ist als Ersatz für die abzuholzende Fläche eine Aufforstung anderer Flächen vorgesehen?

Bonn, den 20. Oktober 1986

Fritsch Borgmann, Hönes und Fraktion

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