Kürzungen bei der wehrtechnischen Forschung und Entwicklung
der Abgeordneten Lenzer, Pfeifer, Dr. Probst, Gerstein, Petersen, Dr. Bugl, Engelsberger, Eymer (Lübeck), Maaß, Neuhaus, Prangenberg, Weirich, Dr. Riesenhuber, Dr. Stavenhagen, Dr. Laufs, Würzbach, Handlos, Löher, Wimmer (Neuss), Frau Geier, Dr.-Ing. Oldenstädt, Dallmeyer, Biehle, Weiskirch (Olpe), Ganz (St. Wendel), Niegel und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Begründung
Im Haushalt des Bundesministers der Verteidigung werden die Ansätze für wehrtechnische Forschung und Entwicklung in einem hohen Ausmaß (teilweise bis zu 40 v.H.) gekürzt, um Mittel zur Deckung der Finanzierungslücke beim Tornado freizumachen. Dadurch werden wichtige FuE-Kapazitäten zerstört. Wegen ihrer kurzfristigen Probleme vernachlässigt die Bundesregierung die langfristig von ihr wahrzunehmenden Aufgaben der Zukunftssicherung.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen3
Welche Mittelkürzungen gegenüber 1980 (in DM und in Prozent) sind für den Haushalt 1981 des Bundesministers der Verteidigung vorgenommen worden a) bei der Rüstungsforschung, b) bei den Zukunftstechnikprogrammen (jeweils aufgeschlüsselt nach Zukunftstechnik Luft, Werkstoffe, Elektronik, See usw.), c) bei den Entwicklungsvorhaben für Heer, Marine und Luftwaffe?
Welche Mittelkürzungen sind für die in Frage 1 genannten Bereiche jeweils in der mittelfristigen Finanzplanung bis 1984 vorgenommen worden?
Welche Mittel wurden seit 1972 für wehrtechnische Forschung und Entwicklung jeweils für die in Frage 1 genannten Bereiche jährlich aufgewendet?