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Kleine AnfrageWahlperiode 9Beantwortet

Sicherstellung der zahnmedizinischen Versorgung der Bundeswehr (G-SIG: 09001362)

Zahl der unbesetzten zahnärztlichen Arbeitsplätze bei der Bundeswehr, Einberufung von Zahnärzten und Heranziehung zu Wehrübungen, Ergebnis der Anzeigenaktion der Bundesregierung in der zahnärztlichen Standespresse, Verbesserungen des Stellenkegels für Sanitätsoffiziere-Zahnarzt

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

21.07.1982

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 9/176321.06.82

Sicherstellung der zahnmedizinischen Versorgung der Bundeswehr

der Abgeordneten Frau Dr. Neumeister, Kroll-Schlüter, Biehle, Würzbach, Dolata, Kalisch, Sauer (Stuttgart), Breuer, Dr. Faltlhauser, Braun, Hartmann, Dr. Jobst, Rossmanith, Dr. Götz, Susset, Dr. Kunz (Weiden), Schwarz, Weiß, Niegel, Voigt (Sonthofen), Dr. Hüsch, Frau Hoffmann (Soltau), Clemens, Frau Verhülsdonk, Frau Geiger, Dr. Marx, Pohlmann, Louven, Horstmeier, Dr. Hennig, Dallmeyer, Michels, Magin, Frau Roitzsch und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Nach wie vor ist die zahnmedizinische Versorgung der Bundeswehr nicht in zufriedenstellendem Umfange gewährleistet.

Wir fragen daher die Bundesregierung:

Fragen6

1

Wie hat sich die Zahl der unbesetzten zahnärztlichen Arbeitsplätze bei der Bundeswehr in den letzten beiden Jahren entwickelt, und welche Bedeutung mißt die Bundesregierung dieser Entwicklung zu?

2

In welchem Umfang und durch welche konkreten Maßnahmen ist es der Bundesregierung in den letzten beiden Jahren gelungen, eine bessere Einberufungsquote von Zahnärzten vorzunehmen?

3

Wie viele Zahnärzte wurden in den beiden vergangenen Jahren zu Wehrübungen eingezogen, und wieviel Tage dauerten im Durchschnitt diese Übungen?

4

Wie hoch war die Anzahl der Zuschriften aufgrund der Anzeigenaktion der Bundesregierung in der zahnärztlichen Standespresse im vergangenen Jahr, und wie viele Bewerber konnten davon als Zahnarzt/Zahnärztin a) für eine militärische Verwendung, b) für eine zivile Verwendung eingestellt werden?

5

Trifft es zu, daß einzelnen Bewerbern/Bewerberinnen abschlägige Einstellungsbescheide erteilt wurden, und wenn ja, welche Gründe lagen vor?

6

In welchem Ausmaß und durch welche konkreten Maßnahmen konnten bisher die von der Bundesregierung in Drucksache 8/4152 angekündigten Verbesserungen des Stellenkegels für die Sanitätsoffiziere — Zahnarzt — erreicht werden, und welche zusätzlichen Maßnahmen beabsichtigt die Bundesregierung zu ergreifen, um innerhalb der Gruppe der Sanitätsoffiziere die Laufbahnchancen der Zahnärzte denen ihrer ärztlichen, veterinärärztlichen und pharmazeutischen Kollegen anzupassen?

Bonn, den 21. Juni 1982

Frau Dr. Neumeister Kroll-Schlüter Biehle Würzbach Dolata Kalisch Sauer (Stuttgart) Breuer Dr. Faltlhauser Braun Hartmann Dr. Jobst Rossmanith Dr. Götz Susset Dr. Kunz (Weiden) Schwarz Weiß Niegel Voigt (Sonthofen) Dr. Hüsch Frau Hoffmann (Soltau) Clemens Frau Verhülsdonk Frau Geiger Dr. Marx Pohlmann Louven Horstmeier Dr. Hennig Dallmeyer Michels Magin Frau Roitzsch

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