Sicherstellung der zahnmedizinischen Versorgung der Bundeswehr
der Abgeordneten Frau Dr. Neumeister, Kroll-Schlüter, Biehle, Würzbach, Dolata, Kalisch, Sauer (Stuttgart), Breuer, Dr. Faltlhauser, Braun, Hartmann, Dr. Jobst, Rossmanith, Dr. Götz, Susset, Dr. Kunz (Weiden), Schwarz, Weiß, Niegel, Voigt (Sonthofen), Dr. Hüsch, Frau Hoffmann (Soltau), Clemens, Frau Verhülsdonk, Frau Geiger, Dr. Marx, Pohlmann, Louven, Horstmeier, Dr. Hennig, Dallmeyer, Michels, Magin, Frau Roitzsch und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Nach wie vor ist die zahnmedizinische Versorgung der Bundeswehr nicht in zufriedenstellendem Umfange gewährleistet.
Wir fragen daher die Bundesregierung:
Fragen6
Wie hat sich die Zahl der unbesetzten zahnärztlichen Arbeitsplätze bei der Bundeswehr in den letzten beiden Jahren entwickelt, und welche Bedeutung mißt die Bundesregierung dieser Entwicklung zu?
In welchem Umfang und durch welche konkreten Maßnahmen ist es der Bundesregierung in den letzten beiden Jahren gelungen, eine bessere Einberufungsquote von Zahnärzten vorzunehmen?
Wie viele Zahnärzte wurden in den beiden vergangenen Jahren zu Wehrübungen eingezogen, und wieviel Tage dauerten im Durchschnitt diese Übungen?
Wie hoch war die Anzahl der Zuschriften aufgrund der Anzeigenaktion der Bundesregierung in der zahnärztlichen Standespresse im vergangenen Jahr, und wie viele Bewerber konnten davon als Zahnarzt/Zahnärztin a) für eine militärische Verwendung, b) für eine zivile Verwendung eingestellt werden?
Trifft es zu, daß einzelnen Bewerbern/Bewerberinnen abschlägige Einstellungsbescheide erteilt wurden, und wenn ja, welche Gründe lagen vor?
In welchem Ausmaß und durch welche konkreten Maßnahmen konnten bisher die von der Bundesregierung in Drucksache 8/4152 angekündigten Verbesserungen des Stellenkegels für die Sanitätsoffiziere — Zahnarzt — erreicht werden, und welche zusätzlichen Maßnahmen beabsichtigt die Bundesregierung zu ergreifen, um innerhalb der Gruppe der Sanitätsoffiziere die Laufbahnchancen der Zahnärzte denen ihrer ärztlichen, veterinärärztlichen und pharmazeutischen Kollegen anzupassen?