Energiespeicherung
der Abgeordneten Stahl (Kempen), Amling, Grunenberg, Mahne, Scheffler, Stockleben, Dr.-Ing. Laermann, Hoffie, Frau Schuchardt, Zywietz und der Fraktionen der SPD und FDP
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen10
Welche Verfahren der Energiespeicherung — getrennt nach Energiearten — sind bereits entwickelt, und wie sind sie zu bewerten?
Welche Techniken werden von der Bundesregierung zur Speicherung von Strom und Wärme gefördert, und welche Ergebnisse lassen sich im Augenblick für die Speicherung erwarten?
Sind die finanziellen und personellen Aufwendungen für die Entwicklung neuer Speichertechniken ausreichend?
Welche neuen Vorschläge für die Speicherung von Strom und Wärme sind der Bundesregierung außer den von ihr geförderten Vorhaben bekannt?
Kann der wirtschaftliche Einsatz von Kurz- und Langzeitwärmespeichern im Bereich der Haustechnik schon beurteilt werden? Welche neuen Heizungssysteme sind auf den Einsatz von Wärmespeichern angewiesen?
Wie bewertet die Bundesregierung den Einsatz der elektrischen Nachtspeicherheizung? Welche durchschnittliche Ausnutzung der Primärenergieträger ergibt sich dabei? In welchem Umfang soll durch die elektrische Nachtspeicherheizung der Mineralölverbrauch zurückgedrängt werden?
Gibt es eine internationale Zusammenarbeit für die Entwicklung neuer Energiespeicher?
Wie läßt sich die Energiespeicherung beim verstärkten Einsatz der Wärme-Kraft-Kopplung und der Bereitstellung von Fernwärme lösen?
Welche Speicherprobleme würde ein zunehmender Einsatz von Gas als Energieträger — in Zukunft auch als künstliches Gas, gewonnen aus Kohle — bedeuten?
Wie würden sich die Speicherprobleme beim Übergang auf Wasserstoff als Energieträger darstellen?