Zusammenarbeit auf den Gebieten von Forschung und Technologie mit den Staaten der Dritten Welt
der Abgeordneten Schluckebier, Stockleben, Bindig, Daubertshäuser, Frau Erler, Frau Dr. Focke, Grunenberg, Dr. Holtz, Dr. Jens, Scheffler, Dr. Steger, Ueberhorst, Wendt, Wolfram (Recklinghausen), .Dr.-Ing. Laermann, Frau Schuchardt, Schäfer (Mainz), Dr. Vohrer, Zywietz, Dr. Haussmann, Angermeyer und der Fraktionen der SPD, FDP
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen13
Welchen grundsätzlichen Stellenwert haben nach Ansicht der Bundesregierung Wissenschaft und Technologie für die Entwicklung der Staaten der Dritten Welt?
Welche Bemühungen unternimmt die Bundesregierung zur Entwicklung und Stärkung einer eigenständigen wissenschaftlichen und technologischen Infrastruktur und Kapazität in den Entwicklungsländern?
Mit welchen Staaten der Dritten Welt bestehen bereits Abkommen über Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Forschung und Technologie?
Welche Ziele haben Zusammenarbeitsverträge im Bereich Forschung und Technologie mit Ländern der Dritten Welt?
Welches sind die bevorzugten Kooperationsthemen innerhalb der Abkommen über Forschungs- und Technologiezusammenarbeit?
Wie wird die Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Forschung und Technologie durchgeführt und koordiniert?
Welche finanziellen Mittel stehen für die Zusammenarbeit und die Durchführung von Projekten zur Verfügung?
Wie arbeiten die mit den Fragen der Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern auf dem Gebiet der Forschung und Technologie befaßten Ressorts innerhalb der Bundesregierung zusammen?
Wie ist der Stand und welches sind die Erfolgsaussichten der multilateralen Zusammenarbeit (europäisch-arabischer Dialog, Weltwissenschafts- und Technologiekonferenz)?
Welchen Nutzen kann auch die Bundesrepublik aus der Zusammenarbeit auf dem Forschungs- und Technologiebereich mit Ländern der Dritten Welt ziehen?
a) Was versteht die Bundesregierung unter angepaßter oder situationskonformer Technologie?
b) In welcher Form und welchem Umfang unterstützt sie ihre Entwicklung?
c) Welche Erfahrungen sind dabei gemacht worden?
Welche Vorstellung hat die Bundesregierung bezüglich der Ausgestaltung des Technologietransfers in die Dritte Welt?
Welche Haltung nimmt die Bundesregierung zur Frage der Regelung des Technologietransfers im öffentlichen und privaten Bereich durch einen Verhaltenskodex ein?