Kosten des nachträglichen Schallschutzes an Straßen (Lärmsanierung)
der Abgeordneten Dr. Laufs, Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd), Dr. Eyrich, Schwarz, Milz, Biehle, Biechele, Dr. Langguth, Dr. Miltner, Susset, Volmer, Spranger, Broll, Gerster (Mainz), Dr. Kunz (Weiden), Krey, Dr. Jentsch (Wiesbaden), Dr. Jaeger, Regenspurger, Hartmann, Neuhaus, Dr. George, Hanz, Schröder (Lüneburg) und Genossen und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen3
An wieviel Kilometern Bundesfernstraßen im Bundesgebiet entstehen Verkehrslärmimmissionen mit einem Dauerschallpegel von über a) 75 db(A) bei Tag / 65 db(A) bei Nacht, b) 65 db (A) bei Tag / 55 db (A) bei Nacht, c) 55 db(A) bei Tag / 45 db(A) bei Nacht, und können diese Strecken nach der Siedlungsstruktur weiter aufgeschlüsselt werden?
Liegen der Bundesregierung Abschätzungen darüber vor, wieviel Kilometer Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen in die Lärmkategorien nach Nummer 1 fallen?
Welche Gesamtkosten würden durch eine Lärmsanierung mit aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen entstehen, wenn die Verkehrslärmimmissionen an den Bundesfernstraßen im Bundesgebiet von den in Nummer 1 genannten Lärmkategorien auf jeweils höchstens a) 70 db(A) bei Tag / 60 db(A) bei Nacht, b) 65 db(A) bei Tag / 55 db(A) bei Nacht, c) 60 db(A) bei Tag / 50 db(A) bei Nacht vermindert würden?