Überstunden und Mehrarbeit in Deutschland (Nachfrage zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 19/6187)
der Abgeordneten Jessica Tatti, Susanne Ferschl, Matthias W. Birkwald, Klaus Ernst, Dr. Achim Kessler, Katja Kipping, Jutta Krellmann, Pascal Meiser, Sören Pellmann, Bernd Riexinger, Harald Weinberg, Hubertus Zdebel, Pia Zimmermann, Sabine Zimmermann (Zwickau) und der Fraktion DIE LINKE.
Vorbemerkung
Bezüglich zweier Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zu Überstunden und Mehrarbeit (vgl. Antwort der Bundesregierung auf Bundestagsdrucksache 19/6187) bitten die Fragestellenden um Präzisierung.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Wie viele Überstunden (gesamt, davon unbezahlt bzw. bezahlt) wurden nach Kenntnis der Bundesregierung im Jahr 2017 bzw. im ersten Halbjahr 2018 (bitte getrennt angeben) differenziert nach allen Berufsbereichen entsprechend der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010), 1-Steller und 2-Steller geleistet (bitte sowohl die absoluten Zahlen, den Anteil an allen Arbeitsstunden als auch die jährlichen Veränderungsraten darstellen und nach Geschlecht, Ost bzw. West, Bundesländern differenzieren) (falls mehrere verschieden Daten vorliegen oder bekannt sind, z. B. neben Mikrozensus auch Daten aus dem SOEP (= Soziooekonomisches Panel) oder des IAB (= Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), dann bitte jeweils alle Datenquellen getrennt angeben)?
Hat nach Kenntnis der Bundesregierung das IAB Daten zu geleisteten Überstunden (gesamt, davon unbezahlt bzw. bezahlt) im Jahr 2017 bzw. im ersten Halbjahr 2018 (bitte differenziert nach Wirtschaftszweigen, Geschlecht, Ost bzw. West und Ländern angeben) erhoben, oder plant es dies zu tun?
Falls nicht, gibt es entsprechende Daten für einzelne Bundesländer, beispielsweise Baden-Württemberg oder Bayern (falls ja, bitte einzeln angeben und entsprechende Daten beifügen)?