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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet
Die Zukunft des Amazonienfonds für Wald- und Klimaschutz
(insgesamt 28 Einzelfragen)
Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Ressort
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Datum
11.10.2019
Aktualisiert
26.07.2022
BT19/1327718.09.2019
Die Zukunft des Amazonienfonds für Wald- und Klimaschutz
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
[Kleine Anfrage
der Abgeordneten Lisa Badum, Uwe Kekeritz, Steffi Lemke, Kai Gehring,
Katharina Dröge, Annalena Baerbock, Margarete Bause, Dr. Franziska Brantner,
Agnieszka Brugger, Harald Ebner, Matthias Gastel, Stefan Gelbhaar,
Dr. Bettina Hoffmann, Katja Keul, Sylvia Kotting-Uhl, Oliver Krischer,
Christian Kühn (Tübingen), Renate Künast, Dr. Tobias Lindner, Omid Nouripour,
Cem Özdemir, Claudia Roth (Augsburg), Manuel Sarrazin, Dr. Frithjof Schmidt,
Jürgen Trittin, Dr. Julia Verlinden, Ottmar von Holtz, Daniela Wagner,
Gerhard Zickenheiner und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Die Zukunft des Amazonienfonds für Wald- und Klimaschutz
Der Amazonas-Regenwald bildet den größten natürlichen CO2-Speicher der
Erde an Land. Eine Entwaldung des Gebiets könnte laut dem Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung einer der Kipppunkte für das Eintreten einer neuen
„Heißzeit“ sein (www.tagesschau.de/inland/heisszeit-pik-101.html). Das Ziel
der Erhaltung des Amazonas-Regenwalds muss daher nach Ansicht der
Fragesteller auch deutsches Regierungshandeln bestimmen.
Der Amazonienfonds für Wald- und Klimaschutz wurde im Jahr 2008 von der
brasilianischen Regierung gegründet und wird von der Brasilianischen
Entwicklungsbank für Wirtschafts- und Sozialentwicklung (BNDES) verwaltet.
Der Amazonienfonds hat eine Reduktion der Entwaldung in Brasilien zum Ziel
und wird maßgeblich von internationalen Geldgebern getragen. Norwegen ist
mit 1,212 Mrd. US-Dollar der größte Geber. Die Bundesrepublik Deutschland
trug über die KfW-Entwicklungsbank (KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau)
bislang mit 55 Mio. Euro zum Amazonienfonds bei. Im Auftrag des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung berät die
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH die Beschäftigten des
Amazonienfonds der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES sowie
dezentral weitere mögliche Antragstellende, Durchführungsorganisationen und die
direkt von den Projekten Begünstigten (www.giz.de/de/weltweit/12550.html).
Der Fonds fördert Projekte der im Amazonasgebiet liegenden brasilianischen
Bundesstaaten, von Umweltbehörden, Forschungseinrichtungen,
Organisationen der Zivilgesellschaft und der indigenen Völker. Eine Überprüfung durch
den brasilianischen Rechnungshof im Jahr 2017 konstatierte eine
zufriedenstellende Implementierung des Amazonienfonds. Dennoch regte der
Umweltminister im Kabinett des seit Januar 2019 regierenden Präsidenten Jair Bolsonaro
eine Überprüfung aller Fondsprojekte an. Die Überprüfung habe laut Angaben
des Umweltministeriums Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von Mitteln
durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ergeben, woraufhin die
Ausschreibung neuer Projekte ausgesetzt wurde (www.reuters.com/article/us-bra
zil-politics-amazon/brazil-to-revamp-amazon-fund-after-finding-irregularities-
Deutscher Bundestag Drucksache 19/13277
19. Wahlperiode 18.09.2019
minister-idUSKCN1SN2BZ). Die Botschafter Norwegens und der
Bundesrepublik Deutschland in Brasilien, Nils Gunneng und Georg Witschel,
protestierten in einem Brief an Umweltminister Ricardo Salles gegen die angeblichen
Unregelmäßigkeiten (https://epoca.globo.com/guilherme-amado/em-carta-para-
salles-embaixadores-defendem-fundo-amazonia-23730496). Vertreterinnen und
Vertreter von NGOs haben im Gespräch mit Mitgliedern der grünen
Bundestagsfraktion ihre Befürchtung geäußert, dass es künftig keine Gelder mehr für
zivilgesellschaftliche Organisationen geben werde.
Laut Vertreterinnen und Vertretern brasilianischer NGOs sei die Beanstandung
der Mittelverwendung nur ein Vorwand von Umweltminister Ricardo Salles,
um die Arbeit der NGOs zu delegitimieren. Die Regierung unter Präsident Jair
Bolsonaro versuche, die Teilnahme der Zivilgesellschaft im Lenkungsausschuss
des Amazonienfonds einzuschränken. Damit wolle die Regierung Projekte
ermöglichen, ohne eine Einbindung der Zivilgesellschaft vorzunehmen. So
schlug die Regierung vor, entgegen den Regelungen des Amazonienfonds
Landbesitzern, die aufgrund der Einrichtung indigener Schutzgebiete enteignet
wurden, Entschädigungen zu zahlen (www.faz.net/aktuell/wissen/
deutscheini t iat ive-gefaehrdet-am-amazonas-wird-der-kl imaschutz-ausgeh
oehlt-16218928.html). Kürzlich wurde bekannt, dass der Lenkungsausschuss
einseitig von der brasilianischen Regierung suspendiert wurde. Als Reaktion
darauf kündigte Norwegen an, Zahlungen an den Fonds in Höhe von 33,3 Mio.
US-Dollar einzufrieren (www.zeit.de/politik/ausland/2019-08/amazonas-
fondsnorwegen-zahlungen-regenwald-abholzung-brasilien). Laut Medienberichten
war bereits zuvor zwischen Vertreterinnen und Vertretern Brasiliens, der
Bundesrepublik Deutschland und Norwegens ein Ende des Amazonienfonds in
Erwägung gezogen worden (www1.folha.uol.com.br/internacional/en/scienceand
health/2019/07/brazil-norway-and-germany-acknowledge-that-amazon-fund-
might-end.shtml).
Parallel zu den Entwicklungen in Bezug auf den Amazonienfonds hat sich die
Entwaldung in Brasilien erhöht. Das brasilianische Institut für
Weltraumforschung (INPE) meldete zuletzt, dass allein im Juni in Brasilien die Fläche der
Insel Rügen gerodet wurde, was einer Steigerung um 88 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr entspricht, im Juli betraf die Steigerung sogar 278 Prozent im
Vergleich zu 2018. Präsident Jair Bolsonaro griff das INPE daraufhin scharf an und
entließ den Direktor der Behörde, mit der Begründung, mit den Daten dem
Image Brasiliens in der Welt zu schaden. (www.zeit.de/wissen/2019-08/brasili
en-regenwald-abholzung-rodung-amazonaswald-weltrauminstitut).
Insgesamt hat sich die umweltpolitische Lage in Brasilien seit Präsident Jair
Bolsonaros Amtsantritt aus Sicht der Fragesteller dramatisch verschlechtert.
Zwar bleibt Brasilien Vertragsstaat des Pariser Klimaabkommens. Seit dem
Amtsantritt Jair Bolsonaros wurden das Umweltministerium und seine
ausführenden Behörden sowie die Indigenenbehörde FUNAI aber systematisch
entkräftet, entmachtet und 95 Prozent des Budgets für Umwelt- und Naturschutz
gestrichen. Im Mai 2019 warnten acht ehemalige brasilianische
Umweltministerinnen bzw. Umweltminister vor der systematischen Abschaffung der
brasilianischen Umweltpolitik (www.reuters.com/article/us-brazil-environment/
exministers-blast-bolsonaro-for-dismantling-brazils-environment-
protectionsidUSKCN1SE2IQ).
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welche Zahlen liegen der Bundesregierung zur Abholzung im
brasilianischen Amazonasgebiet im Jahr 2019 vor (Rodungen seit Amtsantritt von
Präsident Jair Bolsonaro am 1. Januar 2019, bitte nach Quellen und in
Hektar angeben)?
2. Kann die Bundesregierung die Zahlen des brasilianischen Instituts für
Weltraumforschung bestätigen, laut denen die Abholzung im Amazonas-
Regenwald im Juni eine Steigerung um 88 Prozent und im Juli um
278 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erfahren hat, und hat sie ähnliche
weitere Vergleichszahlen?
Hat die Bundesregierung Anlass, an den Daten des INPE zu zweifeln?
3. Hält die Bundesregierung die seit Anfang 2019 erfolgten Rodungen für
überdurchschnittlich hoch, bzw. wie groß waren die durchschnittlichen
Rodungen (in Hektar) jeweils im ersten Halbjahr von 2008 bis 2018 nach
Kenntnis der Bundesregierung?
4. Wie bewertet die Bundesregierung den erneuten Anstieg der Entwaldung in
Brasilien seit 2012 und insbesondere seit dem Amtsantritt Jair Bolsonaros
in Hinblick auf das Ziel des Amazonienfonds, die Entwaldung zu
verringern?
5. Welchen Beitrag zur Reduktion der Entwaldung in Brasilien hat der
Amazonienfonds nach Kenntnis der Bundesregierung bislang geleistet?
6. Wie bewertet die Bundesregierung die Wirkung des Amazonienfonds vor
dem Hintergrund, dass die Entwaldungsrate im Amazonasgebiet 2018 über
der von 2009 lag?
7. Hat die Bundesregierung Einsicht in die Ergebnisse der durch das
brasilianische Umweltministerium veranlassten Überprüfung der Projekte des
Amazonienfonds, welche von NGOs durchgeführt wurden?
8. Welche eigenen Evaluierungen der durch den Amazonienfonds geförderten
Projekte hat die Bundesregierung vorgenommen, und mit welchem
Ergebnis (bitte mit Angabe von Name und Nummer der Projekte sowie Zeitpunkt
der Evaluation)?
Hat es laut Evaluierungen der Bundesregierung bei von NGOs oder von
staatlichen Stellen durchgeführten Projekten Unregelmäßigkeiten gegeben?
9. Welche Schlüsse hat die Bundesregierung aus der Ex-post-
Wirkungsevaluierung der KfW 2016 zum Amazonienfonds (www.kfw-ent
wicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-
Dokumente-A-D/Brasilien_Amazonienfonds_2016_D.pdf) gezogen?
10. Wie positioniert sich die Bundesregierung zu den aktuellen Plänen
Brasiliens, mit Mitteln aus dem Amazonienfonds Landbesitzer zu entschädigen,
die aufgrund der Einrichtung indigener Schutzgebiete enteignet wurden?
11. Welche Themen und strittigen Punkte bezüglich des Amazonienfonds
wurden bei dem Treffen zwischen dem Bundesminister für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller und dem brasilianischen
Umweltminister Ricardo Salles am 9. Juli 2019 diskutiert, und mit welchem
Ergebnis (www.dw.com/es/alemania-a-todos-nos-interesa-parar-la-tala-
dela-amazon%C3%ADa/a-49574831)?
12. Welche weiteren Gespräche hat die Bundesregierung mit Vertreterinnen
und Vertretern der brasilianischen Regierung seit Januar 2019 zum
Amazonienfonds geführt (bitte unter Auflistung der Daten und Teilnehmerinnen
und Teilnehmer, Themen und Ergebnisse der Treffen)?
13. Ist die Bundesregierung bezüglich der jüngsten Entwicklungen im
Amazonienfonds auch in bilateralem Austausch mit der norwegischen Regierung
(bitte unter Auflistung der Daten und Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
Ergebnisse der Treffen)?
14. Bestätigt die Bundesregierung Medienberichte, laut denen in Gesprächen
zwischen den Regierungen Brasiliens, Norwegens und der Bundesrepublik
Deutschland ein Ende des Amazonienfonds in Erwägung gezogen wurde
(www1.folha.uol.com.br/internacional/en/scienceandhealth/2019/07/
brazilnorway-and-germany-acknowledge-that-amazon-fund-might-end.shtml)?
15. Bestätigt die Bundesregierung die Information, dass der
Lenkungsausschuss des Amazonienfonds einseitig durch Brasilien suspendiert wurde
(www.theguardian.com/world/2019/aug/16/norway-halts-amazon-
funddonation-dispute-brazil-deforestation-jair-bolsonaro)?
Wenn ja, wie bewertet die Bundesregierung diesen Vorgang?
16. Wie bewertet die Bundesregierung die Tatsache, dass Norwegen Zahlungen
in Höhe von 30 Mio. US-Dollar an den Amazonienfonds eingefroren hat
(www.zeit.de/politik/ausland/2019-08/amazonas-fonds-norwegen-zahlun
gen-regenwald-abholzung-brasilien)?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung daraus für ihre eigene
Beteiligung am Amazonienfonds?
17. Wie bewertet die Bundesregierung den Vorstoß neun brasilianischer
Bundesstaaten, direkt mit den Geberländern über den Fonds zu verhandeln und
diesen künftig durch die regionale Amazonas-Bank verwalten zu lassen
(www.welt.de/newsticker/news1/article198814411/Umwelt-Regionalregie
rungen-gehen-bei-Abholzungen-am-Amazonas-auf-Kurs-gegen-Bolsona
ro.html)?
Ist die Bundesregierung zu derlei Verhandlungen bereit?
18. Welche Bedingungen müssen nach Ansicht der Bundesregierung erfüllt
sein, um die deutsche Beteiligung am Amazonienfonds fortzuführen?
19. Wie und mit welchen Positionen wird innerhalb der Bundesregierung von
wem die Option diskutiert, aus der Finanzierung des Amazonienfonds
auszusteigen, vor dem Hintergrund, dass die Bundesministerin für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze den Amazonienfonds
auf den Prüfstand stellen, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller jedoch
an ihm festhalten will (www.tagesschau.de/inland/brasilien-hilfen-amazo
nas-101.html)?
Wie wird die bundesdeutsche Position diesbezüglich abgestimmt und
koordiniert?
20. Würden die von der Bundesrepublik Deutschland bereits in den
Amazonienfonds eingezahlten, jedoch noch nicht in Projekten gebundenen Mittel im
Fall einer Auflösung des Fonds zurück in den Bundeshaushalt fließen,
eingefroren werden oder der brasilianischen Regierung zufallen?
Um welche Summe handelt es sich dabei zum jetzigen Zeitpunkt?
21. Wie schätzt die Bundesregierung die Kapazitäten brasilianischer
Nichtregierungsorganisationen ein, sich im Fall eines Wegfalls der Förderung
durch den Amazonienfonds gegen die Abholzung des Amazonas und für
die Wahrung der Rechte der indigenen Bevölkerung einzusetzen?
22. Wird innerhalb der Bundesregierung diskutiert, die aktuell eingefrorenen
Mittel der Internationalen Klimaschutzinitiative direkt in
zivilgesellschaftliche und indigene Projekte im Wald- und Klimaschutz zu investieren?
23. Werden innerhalb der Bundesregierung oder ggf. gemeinsam mit der
norwegischen Regierung alternative Förderoptionen diskutiert, sollte der
Amazonienfonds suspendiert werden?
Inwiefern hält die Bundesregierung eine stärkere und direktere Förderung
nichtstaatlicher Organisationen für eine sinnvolle Alternative in Anbetracht
der schwierigen Zusammenarbeit mit der brasilianischen Regierung zum
Thema Waldschutz?
24. Kann das im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative neu
gegründete Programm „Capacity Building and Finance for Local Action on
Climate and Biodiversity (CBF)“ zur Unterstützung von lokalen Projekten
für den Klima- und Naturschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern
(www.giz.de/de/weltweit/77363.html) nach Ansicht der Bundesregierung
einen Beitrag leisten, um zivilgesellschaftliche und indigene Projekte im
Wald- und Klimaschutz in Brasilien direkt zu unterstützen?
25. Welche Finanzierungsoptionen durch die Bundesregierung gibt es für
private Träger und NGOs in Brasilien, und wie hoch sind die Summen, die in
diesem Rahmen seit 2008 vergeben wurden (bitte titelscharf auflisten)?
26. Wie hoch ist die Summe deutscher Gelder, die im Auftrag des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
durch die Beratungsstelle für private Träger in der
Entwicklungszusammenarbeit BENGO (www.engagement-global.de/bengo.html) an
Nichtregierungsorganisationen vergeben werden, die in Brasilien im Bereich
Waldschutz tätig sind (bitte Summe pro Jahr seit 2008 angeben und Art der
Vorhaben sowie Partnerorganisationen aufführen)?
27. Wie bewertet die Bundesregierung angesichts der geänderten
Rahmenbedingungen in Brasilien die Möglichkeiten zur Fortsetzung bilateraler
Kooperationen, und plant die Bundesregierung weitere Überprüfungen der
deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit?
a) Wie bewertet die Bundesregierung die Möglichkeit der Fortführung des
REDD Early Movers-Programms (REM) (www.kfw-entwicklungs
bank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Themen/
Klima/REDD/)?
b) Wie bewertet die Bundesregierung die Möglichkeit der Fortführung des
Projekts Terra Legal (www.giz.de/de/weltweit/33654.html)?
c) Wie bewertet die Bundesregierung die Möglichkeit der Fortführung der
Unterstützung des Umweltkatasters CAR (www.kfw-entwicklungs
bank.de/ipfz/Projektdatenbank%20/Laendliches-Umweltkataster-CAR-
III-33987.htm)?
d) Wie bewertet die Bundesregierung die Verlagerung der beiden zuletzt
genannten Programme vom brasilianischen Umweltministerium ins
Landwirtschaftsministerium?
e) Ist von diesen beiden Programmen nach Ansicht der Bundesregierung
ein Beitrag zur Reduzierung von Entwaldung zu erwarten?
28. Welche Schlussfolgerungen zieht die Regierung aus der Zusammenarbeit
mit der aktuellen brasilianischen Regierung im Rahmen des
Amazonienfonds, den Entwaldungszahlen und den abfälligen Äußerungen Jair
Bolsonaros gegenüber der Bundesregierung und der norwegischen Regierung
nach Einfrieren der Fördergelder (www.faz.net/aktuell/wirtschaft/amazo
nas-streit-bolsonaro-wuetend-auf-norwegen-16340521.html) für die
weitere bilaterale Zusammenarbeit, etwa die Verhandlung des Mercosur-
Handelsabkommens?
Berlin, den 26. August 2019
Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
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