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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet

Verdachtsfälle tödlicher Impfkomplikationen bei Jugendlichen

(insgesamt 2 Einzelfragen)

Fraktion

AfD

Ressort

Bundesministerium für Gesundheit

Datum

01.02.2022

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 20/44718.01.2022

Verdachtsfälle tödlicher Impfkomplikationen bei Jugendlichen

der Abgeordneten Martin Sichert, Dr. Christina Baum, Jörg Schneider, Thomas Dietz, Kay-Uwe Ziegler, Carolin Bachmann, Jürgen Braun, Robert Farle, Martin Reichardt, Frank Rinck und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vom 26. Oktober 2021, in dem über die Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember 2020 bis zum 30. September 2021 berichtet wird, sind fünf entsprechende Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen erwähnt. Dabei handelt es sich um eine weibliche und vier männliche Verstorbene (https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-20-bis-30-09-21.pdf?__blob=publicationFile&v=10).

Im Zeitraum vom 30. September 2021 bis zum 30. November 2021 stirbt ein 15-jähriges Mädchen aus Hollfeld (19. November 2021), dessen Tod von ihrer Familie ebenfalls auf eine Impfung gegen COVID-19 zurückgeführt wird (https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/maedchen-15-aus-kreis-bayreuth-gestorben-corona-impfung-soll-grund-sein-ermittlungen-dauern-an/).

Im Zeitraum vom 30. September 2021 bis zum 30. November 2021 stirbt auch ein 12-jähriger Junge aus Cuxhaven, dessen Tod ebenfalls mit einer Impfung gegen COVID-19 in Zusammenhang gebracht wird (https://www.swp.de/panorama/kind-stirbt-nach-corona-impfung-cuxhaven-junge-vorerkrankungen-60688069.html).

Im entsprechenden Sicherheitsbericht vom 23. Dezember 2021, in welchem über diejenigen Verdachtsfälle berichtet wird, welche dem PEI bis zum 30. November 2021 gemeldet wurden, werden sechs Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen erwähnt; dabei handelt es sich um eine weibliche und fünf männliche Verstorbene.

Für den Zeitraum zwischen dem 30. September 2021 und dem 30. November 2021 ist demnach ein Jugendlicher männlichen Geschlechts zusätzlich in den Sicherheitsbericht aufgenommen worden (https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-20-bis-30-11-21.pdf?__blob=publicationFile&v=7).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen2

1

Wurde über den Todesfall des 15-jährigen Mädchens aus Hollfeld (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller) im Sicherheitsbericht des PEI vom 23. Dezember 2021 berichtet, und wenn nein, warum nicht?

2

Wurde über den Todesfall des 12-jährigen Jungen aus Cuxhaven (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller) im Sicherheitsbericht des PEI vom 23. Dezember 2021 berichtet, und wenn nein, warum nicht?

Berlin, den 12. Januar 2022

Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion

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