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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet
Familiennachzug zu minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten
(insgesamt 32 Einzelfragen)
Fraktion
Die Linke
Ressort
Auswärtiges Amt
Datum
14.01.2025
Antwortdauer
43 Tage
Aktualisiert
27.01.2025
Offizielle Quellen und Volltext
Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.
BT20/1399702.12.2024
Familiennachzug zu minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
Deutscher Bundestag Drucksache 20/13997
20. Wahlperiode 02.12.2024
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Clara Bünger, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, Anke
Domscheit-Berg, Nicole Gohlke, Susanne Hennig-Wellsow, Ates Gürpinar, Jan
Korte, Ina Latendorf, Cornelia Möhring, Petra Pau, Martina Renner, Dr. Petra Sitte
und der Gruppe Die Linke
Familiennachzug zu minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten
Ende 2023 lebten rund 32 000 unbegleitete minderjährige Geflüchtete in
Deutschland. Die meisten von ihnen stammen aus Hauptfluchtländern wie
Afghanistan und Syrien. Nach ihrer Ankunft müssen die Kinder und
Jugendlichen einen langwierigen Prozess aus Screening- und Clearingverfahren sowie
der Vormundschaftssuche durchlaufen. Erst am Ende dieses Prozesses können
sie offiziell einen Asylantrag stellen (https://mediendienst-integration.de/migrat
ion/flucht-asyl/minderjaehrige.html). Aus der Beratung von Einzelfällen sind
den Fragestellenden viele Fälle bekannt, in denen diese Schritte mehr als ein
Jahr in Anspruch nahmen. Hinzu kommt eine durchschnittliche
Bearbeitungszeit der Asylanträge von unbegleiteten Minderjährigen von zuletzt über acht
Monaten (Antwort zu Frage 2 auf Bundestagsdrucksache 20/12124). Dadurch
ziehen sich die Verfahren für die Kinder und Jugendlichen ab ihrer Ankunft in
Deutschland häufig über Jahre hin.
Die meisten Kinder und Jugendlichen erhalten vom Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge (BAMF) einen Schutzstatus, der keine oder nur eingeschränkte
Rechte auf Familiennachzug vorsieht: Zwar gab es bei den inhaltlichen
Asylentscheidungen des BAMF im Jahr 2023 zu unbegleiteten Minderjährigen nur
4,4 Prozent Ablehnungen. Doch nur 7 Prozent erhielten einen Flüchtlingsstatus,
der einen erleichterten Familiennachzug ermöglicht, 54,7 Prozent erhielten
lediglich subsidiären Schutz mit eingeschränkten Nachzugsrechten und weitere
33,8 Prozent nur Abschiebungsschutz ohne Nachzugsrechte (Antwort zu
Frage 19 auf Bundestagsdrucksache 20/12228). Von 2016 bis 2018 war der
Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten vollständig ausgesetzt. Seit
August 2018 besteht eine Kontingentregelung, wonach monatlich lediglich 1 000
Visa an Angehörige von subsidiär Schutzberechtigten ausgegeben werden
können (https://awo.org/das-recht-auf-familie-nach-derflucht).
Damit eine Familienzusammenführung für die minderjährigen subsidiär
Schutzberechtigten möglich ist, müssen ihre Eltern und minderjährigen
Geschwister einreisen, bevor die Jugendlichen volljährig werden. Geschieht dies
nicht, verlieren sie ihr Recht auf Familienzusammenführung. Für die
betroffenen Kinder und Jugendlichen bedeutet die aktuelle Gesetzeslage einen enormen
Druck, der sich negativ auf ihr Leben in Deutschland auswirkt und sie in ihrer
Teilhabe einschränkt (www.proasyl.de/news/verzweiflung-jugendliche-verliere
n-unverschuldet-das-recht-auf-den-nachzug-ihrer-eltern/). Dabei haben weder
die Minderjährigen selbst noch ihre Familien Einfluss auf die Dauer der
behördlichen Bearbeitung ihrer Asyl- bzw. Visumanträge. Der Europäische
Gerichtshof hat in mehreren Verfahren entschieden (vgl. Vorbemerkung der
Fragesteller auf Bundestagsdrucksache 20/4146), dass die Verfahrensdauern nicht
den Kindern und Jugendlichen zuzurechnen sind und zur effektiven
Gewährleistung des Rechts auf Familienzusammenführung bei der Bestimmung des
(minderjährigen) Alters deshalb auf den Zeitpunkt der Asylantragstellung
abzustellen ist, selbst wenn die Betroffenen zum späteren Zeitpunkt der
Visumerteilung aufgrund langer Bearbeitungszeiten dann bereits volljährig geworden sind.
Diese Rechtsprechung erfolgte in Bezug auf Personen mit einem
Flüchtlingsstatus, auf subsidiär Geschützte wurde sie bislang nicht übertragen.
Die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP hatten in
ihrem Koalitionsvertrag vereinbart: „Wir werden die Familienzusammenführung
zu subsidiär Geschützten mit den GFK-Flüchtlingen [GFK = Genfer
Flüchtlingskonvention] gleichstellen. Wir werden beim berechtigten Elternnachzug zu
unbegleiteten Minderjährigen die minderjährigen Geschwister nicht
zurücklassen.“ Bislang wurden diese Vorhaben nicht umgesetzt.
Für Termine zur Visumbeantragung bei den Deutschen Botschaften bestehen
lange Wartezeiten. Bisher war es gängige Praxis der Auslandsvertretungen bzw.
Visastellen, Familien von subsidiär Schutzberechtigten, die kurz vor der
Volljährigkeit standen, Sondertermine zur Beantragung entsprechender Visa zu
gewähren, um ihr Recht auf Familienleben zu sichern. Seit kurzem hat sich diese
Praxis laut Informationen diverser in diesem Bereich tätiger Vereine jedoch
verändert. Die neue Praxis hat nach Einschätzungen von Pro Asyl zur Folge,
dass ein Familiennachzug für minderjährige subsidiär Schutzberechtigte
aufgrund der langen Bearbeitungszeiten kaum mehr möglich ist – zumindest, wenn
sie bei ihrer Ankunft in Deutschland bereits älter als 15 Jahre waren (www.proa
syl.de/news/verzweiflung-jugendliche-verlieren-unverschuldet-das-recht-auf-de
n-nachzug-ihrer-eltern/).
Besonders gravierend ist das neue Vorgehen für syrische Jugendliche und ihre
Familien. Bisher beantragten die meisten von ihnen Visa bei der Deutschen
Botschaft in Beirut. Aufgrund des Krieges ist die Visastelle Syrien in Beirut
allerdings seit Oktober 2024 geschlossen. Familienangehörige von
unbegleiteten Minderjährigen, die bereits lange Wartezeiten überstanden haben und deren
Termin in den nächsten Monaten geplant war, haben nun keine Möglichkeit
mehr, rechtzeitig Visa zu beantragen und einzureisen. Das kann zur Folge
haben, dass Familien dauerhaft getrennt werden.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie viele unbegleitete Minderjährige befinden sich derzeit im
Asylverfahren bzw. im Asylklageverfahren (bitte differenzieren und jeweils auch
nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern und den Altersgruppen unter
14 Jahren, 14 bis 15 und 16 bis 17 Jahre auflisten)?
2. Wie viele unbegleitete Minderjährige sind seit 2015 während ihres
Asylverfahrens bzw. Asylklageverfahrens (bitte differenzieren) volljährig
geworden (bitte nach Jahren auflisten)?
3. Wie war der Ausgang der Asylverfahren bzw. der Asylklageverfahren
(bitte differenzieren) im Jahr 2023 bzw. im bisherigen Jahr 2024 bei
unbegleiteten Minderjährigen (bitte differenziert darstellen und nach den 15
wichtigsten Herkunftsländern auflisten)?
4. Wird im BAMF eine Priorisierung vorgenommen, damit die Verfahren
unbegleiteter Minderjähriger nach Möglichkeit noch (ggf. deutlich, z. B.
sechs Monate) vor Eintritt der Volljährigkeit beendet werden können
(wenn nein, bitte begründen), wenn ja, welche Vorgaben und Regeln
gelten hierbei (bitte ausführen), und welche Rolle spielt dabei die zeitlich
eingeschränktere Möglichkeit des Familiennachzugs bei der Zuerkennung
von subsidiärem Schutz im Vergleich zum Flüchtlingsschutz (auch infolge
der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs, vgl. Vorbemerkung
der Fragesteller auf Bundestagsdrucksache 20/4146; bitte ausführen)?
5. Wie lange dauerten im Durchschnitt die Asylverfahren bzw.
Asylklageverfahren (bitte differenzieren) von unbegleiteten Minderjährigen im
bisherigen Jahr 2024 und im Jahr 2023 im Vergleich zu allen Asyl(klage)
verfahren (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern der
unbegleiteten Minderjährigen differenzieren und die absolute Zahl der
abgeschlossenen Verfahren nennen)?
6. Wie viele Visa zum Familiennachzug wurden im bisherigen Jahr 2024
bzw. im Jahr 2023 erteilt (bitte zudem nach Monaten sowie nach Nachzug
zu Asylberechtigten, Flüchtlingen, subsidiär Geschützten, zu sonstigen
Familienangehörigen differenzieren; bitte auch nach dem Alter
(minderjährig, volljährig, über 65 Jahre), Geschlecht und den zehn wichtigsten
Asylherkunftsländern differenzieren sowie nach den beim Nachzug zu
Geflüchteten 15 wichtigsten Botschaften bzw. Visastellen), und wie viele
dieser Visa wurden an Familienangehörige von minderjährigen
Referenzpersonen erteilt (bitte nach Herkunftsländern und wichtigsten Visastellen
differenzieren)?
7. Wie viele Visa bzw. Aufenthaltserlaubnisse nach § 36 Absatz 1 bzw. 2 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG; bitte differenzieren und, soweit möglich,
nach dem Aufenthaltsstatus der Stammberechtigten aufschlüsseln) wurden
im bisherigen Jahr 2024 bzw. im Jahr 2023 erteilt (bitte nach Monaten und
den zehn wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln), und wie viele
Minder- bzw. Volljährige und wie viele männliche und weibliche Personen
waren unter jenen, denen nach § 36 Absatz 2 AufenthG Visa bzw.
Aufenthaltstitel erteilt wurden (bitte wie oben differenzieren)?
8. Welche Kriterien werden bei der Terminvergabe zur Visabeantragung für
Angehörige von subsidiär schutzberechtigten Minderjährigen
berücksichtigt?
a) Welche Rolle spielt dabei das Alter der Referenzperson, der
Geschwister, die nachziehen wollen, und das Datum der Terminbuchung?
b) Werden besonders vulnerable (z. B. erkrankte) Personen bevorzugt
behandelt, und welche konkreten Anforderungen gelten diesbezüglich
(bitte darlegen)?
c) Berücksichtigen die Visaabteilungen besondere Aspekte von sich aus
oder erst, wenn sie aktiv vorgetragen werden (bitte praxisnah
ausführen)?
d) Ab welchen Zeiträumen und bzw. oder unter welchen Bedingungen
können Angehörige, bei denen der Anspruch auf Familiennachzug
durch die kurz bevorstehende Volljährigkeit der Referenzperson in
Deutschland verloren zu gehen droht, einen Sondertermin für
eilbedürftige Fälle erhalten (bitte so detailliert wie möglich ausführen)?
9. Wie viele Personen haben derzeit einen (Warte-)Termin zur Vorsprache in
einer Visastelle zur Beantragung eines Familiennachzugsvisums gebucht
(bitte nach regulärem Familiennachzug, Nachzug zu Flüchtlingen bzw.
Asylberechtigten, Nachzug zu subsidiär Geschützten, Nachzug zu
sonstigen Familienangehörigen differenzieren; zudem auch nach den 15
wichtigsten Visastellen differenziert angeben)?
10. Für wie viele Angehörige einer Referenzperson mit subsidiärem Schutz,
deren 18. Geburtstag in den nächsten etwa drei bis sechs Monaten liegt,
wurde ein Termin für einen Antrag auf Familienzusammenführung bei der
Auslandsvertretung bzw. der Internationalen Organisation für Migration
(IOM) gebucht (bitte nach relevanten Auslandsvertretungen und IOM-
Büros differenzieren, soweit entsprechende Informationen oder zumindest
Einschätzungen vorliegen), und wie viele subsidiär schutzberechtigte
Referenzpersonen sind betroffen (bitte nach Herkunftsländern
differenzieren)?
11. Welche Weisungen oder Vorgaben haben die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen der deutschen Auslandsvertretungen bezüglich der Vergabe von
Sonderterminen beim Familiennachzug zu Schutzberechtigten,
insbesondere auch zu minderjährigen Schutzberechtigten, die kurz vor der
Volljährigkeit stehen, erhalten (bitte möglichst konkret mit Datum und Inhalt
ausführen und nach Schutzstatus – Flüchtlingsschutz, subsidiärer Schutz –
differenzieren)?
12. Welche Vorgaben hat das Familienunterstützungsprogramm (FAP) der
IOM bezüglich der Vergabe von Sonderterminen seitens der
Bundesregierung bzw. von Bundesbehörden erhalten (bitte möglichst konkret mit
Datum und Inhalt ausführen und nach Schutzstatus differenzieren)?
13. Besteht in jeder Botschaft bzw. Visastelle ein monatliches Kontingent für
Sondertermine zum Familiennachzug, wenn ja, wie hoch ist dieses
Kontingent (ggf. nach relevanten Visastellen differenzieren), wenn nein, wie
genau wird die Zahl von zur Verfügung stehenden Sonderterminen
bestimmt (bitte ausführen) oder bzw. und wird in dringenden Einzelfällen
immer ein Sondertermin zur Verfügung gestellt, z. B. wenn dies
erforderlich ist, um ansonsten unwiderruflich verfallende Rechtsansprüche auf
Familiennachzug zu sichern (wenn nein, bitte auch begründen, wie dies mit
rechtsstaatlichen Grundsätzen und der grund- und menschenrechtlichen
Verpflichtung zur Gewährleistung des Familienlebens vereinbar ist)?
14. Wie viele Sondertermine für Angehörige von unbegleiteten
minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten wurden seit 2018 vergeben (bitte nach
Jahren und für 2024 auch nach Monaten aufschlüsseln und zudem nach
den wichtigsten Botschaften bzw. Visastellen sowie Herkunftsländern der
Antragstellenden differenzieren), und wie viele subsidiär
schutzberechtigte Referenzpersonen sind betroffen (bitte nach Herkunftsländern
differenzieren)?
15. Von welchen und wie vielen Personen, die eine
Familienzusammenführung bei den Visastellen der Deutschen Botschaften in Amman, Riad,
Kairo, Kuwait und in den Generalkonsulaten in Erbil und Istanbul beantragt
haben, wird eine Legalisation ihrer Dokumente durch die Botschaft in
Beirut erwartet (bitte zu den maßgeblichen Konstellationen näher
ausführen und ggf. zumindest Schätzwerte nennen)?
16. Welche Alternativen für eine Legalisation werden diesen Personen
angeboten, da laut den Fragestellenden vorliegenden Informationen aktuell
keine Termine für die Legalisation von Urkunden bei der Deutschen
Botschaft in Beirut bzw. dem externen Dienstleister VFS Global in Beirut
vergeben werden (bitte ausführen)?
17. Welche Anforderungen muss eine Botschaft bzw. Auslandsvertretung
erfüllen, um eine Legalisation von Urkunden durchführen zu können?
18. Wie viele Personen arbeiten derzeit in den Botschaften in Amman, Riad,
Kairo, Kuwait und in den Generalkonsulaten in Erbil und Istanbul, wie
viele davon in den jeweiligen Visastellen, wie viele im Bereich des
Familiennachzugs, wie viele im Bereich des Familiennachzugs zu Geflüchteten
(bitte nach Standorten differenzieren und jeweils Vergleichszahlen für
Ende 2022 und Ende 2023 nennen)?
a) Ist eine Aufstockung des Personals in den genannten Visastellen in
Anbetracht der Schließung der Visastelle Syrien in Beirut geplant,
wenn ja, wie viel zusätzliches Personal soll eingesetzt werden (bitte
nach Einsatzorten differenzieren), und wenn nein, warum nicht?
b) Wie lange sind die aktuellen Wartezeiten für einen Termin zur
Beantragung eines Visums für die Familienzusammenführung in diesen
Botschaften bzw. Visastellen bzw. auch in den 15 für den
Familiennachzug relevantesten Visastellen (bitte nach Visastellen und der Art
der Familienzusammenführung differenzieren; auch bei Wartezeiten
über einem Jahr bitte nach Wochen differenzieren, unabhängig davon,
für wie belastbar die Bundesregierung diese Angaben einschätzt)?
19. Wie ist es zu erklären, dass das Auswärtige Amt gegenüber
Verwaltungsgerichten (VG; vgl. entsprechende Ausführungen in den nahezu gleich
lautenden Begründungen der Beschlüsse VG 32 L 206/24 V vom 27.
August 2024 und VG 11 L 619/24 V vom 10. September 2024, dort S. 7 bzw.
S. 5) offenbar genauere Angaben zur Wartezeit für einen
Vorsprachetermin für ein Familiennachzugsvisum gemacht hat (22 Monate bei der
Auslandsvertretung in Beirut), während die Bundesregierung bei
entsprechenden parlamentarischen Anfragen keine genaueren Angaben in Wochen
macht, wenn die Wartezeit über ein Jahr beträgt (vgl. z. B.
Bundestagsdrucksache 20/12922, Anlage 1 zu Frage 3: Beirut, Visastelle Syrien:
„über 52 Wochen“)?
20. Wie ist es nach Auffassung der Bundesregierung zu erklären, dass
genauere Angaben zu Wartezeiten in Wochen bei Wartezeiten über einem Jahr
auf parlamentarische Anfrage nicht gemacht wurden, selbst wenn explizit
hiernach gefragt worden war (vgl. Bundestagsdrucksache 19/30793,
Frage 6: „… (bitte nach … Monaten aufschlüsseln, auch bei Wartezeiten
über einem Jahr)“; zu Frage 7 führte die Bundesregierung aus: „Bei
Angaben zu Wartezeiten ist zu beachten, dass es sich um rein rechnerische
Momentaufnahmen handelt, die in Abhängigkeit von aktueller
Visumnachfrage und verfügbaren Bearbeitungskapazitäten stark schwanken.
Wartezeiten von über 52 Wochen werden daher pauschal mit „über ein
Jahr“ angegeben, da sich in einem solch langen Zeitraum sowohl die
Bearbeitungskapazitäten einer Visastelle als auch die Terminnachfrage
deutlich verändern können“)?
21. Hat das Auswärtige Amt seine Angaben gegenüber der Berliner
Verwaltungsgerichtsbarkeit zu Wartezeiten bei der Auslandsvertretung in Beirut
in Höhe von 22 Monaten mit der Einschränkung versehen, dass es sich um
rein rechnerische Momentaufnahmen handele, die sich deutlich verändern
können, und wenn nein, warum nicht?
22. Inwiefern trifft die Bundesregierung Maßnahmen, um sicherzustellen,
dass Personen aus Syrien weiterhin die Möglichkeit haben, Visa für den
Familiennachzug zu beantragen, angesichts der Tatsache, dass die meisten
dieser Visa bisher über die nun geschlossene Visastelle Syrien in Beirut
beantragt wurden?
a) Inwiefern unterstützt die Bundesregierung Antragstellende aus Syrien
beim Zugang zu den Auslandsvertretungen bzw. Visastellen in
Amman, Ankara, Riad, Kairo, Kuwait und zu den Generalkonsulaten in
Erbil und Istanbul, vor dem Hintergrund, dass die Internetseiten der
Deutschen Botschaften in Damaskus und Beirut auf diese Stellen
verweisen (siehe https://damaskus.diplo.de/sy-de und https://beirut.dipl
o.de/lb-de), diese nach Aussagen diverser Interessenverbände
gegenüber den Fragestellenden aber häufig nur sehr schwer und unter
hohem Kostenaufwand aus Syrien zu erreichen sind (bitte ausführen)?
b) Gibt es Absprachen der Bundesregierung mit den betreffenden
Ländern, die gewährleisten, dass syrische Staatsangehörige
erforderlichenfalls Visa zur Beantragung eines Visums in einer deutschen
Auslandsvertretung erhalten, wenn ja, was beinhalten diese Absprachen, und
wenn nein, warum nicht?
c) Inwiefern wird die Notwendigkeit der Beschaffung eines Visums für
die entsprechenden Länder bei der Terminvergabe berücksichtigt (bitte
möglichst praxisnah erläutern)?
d) Werden Verzögerungen in der Antragstellung aufgrund fehlender Visa
für die entsprechenden Länder von den Visastellen bzw.
Auslandsvertretungen berücksichtigt, wenn ja, inwiefern (bitte möglichst praxisnah
ausführen), und wenn nein, warum nicht (bitte erläutern)?
23. Wie viele FAP-Büros unterhält die IOM nach Kenntnis der
Bundesregierung derzeit, und wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort
beschäftigt (bitte jeweils nach Standorten auflisten)?
24. Trifft die gegenüber den Fragestellenden geäußerte Auffassung diverser
Verbände zu, dass aktuell gehäuft DNA-Tests für Familiennachzugsvisa
aus Syrien gefordert werden, wenn ja, wie erklärt die Bundesregierung
diesen Trend, und wie wird das begründet?
In welchen Fallkonstellationen können DNA-Tests nach Auffassung der
Bundesregierung im Allgemeinen, aber insbesondere beim
Familiennachzug aus Syrien hilfreich oder gar zwingend erforderlich sein, um eine
Visumerteilung zu ermöglichen (bitte so genau wie möglich ausführen)?
25. Inwiefern wird in Bezug auf die Vorlage solcher zeitaufwändigen DNA-
Tests von den Visastellen bzw. Auslandsvertretungen berücksichtigt, dass
eine Familienzusammenführung zu minderjährigen subsidiär
Schutzberechtigten nur bis zur Volljährigkeit möglich ist (bitte möglichst praxisnah
ausführen), und welche Möglichkeiten haben die Visastellen bzw.
Auslandsvertretungen, um diese Prozesse zu beschleunigen?
26. Treffen die Ausführungen in dem Bericht von Pro Asyl zu (www.proasy
l.de/news/verzweiflung-jugendliche-verlieren-unverschuldet-das-recht-au
f-den-nachzug-ihrer-eltern/), wonach das Auswärtige Amt durch eine
„plötzliche Änderung“ eine „durchgängige Praxis“ bei Sonderterminen für
Familiennachzugsfälle, in denen die minderjährigen Stammpersonen kurz
vor dem 18. Geburtstag stehen, aufgegeben hat, wenn nein, was ist nach
Auffassung der Bundesregierung der Fall, und wenn ja, wer genau hat
diese Änderung wann und aus welchem Grund veranlasst, mit wem war
diese Änderung abgestimmt, und wurde insbesondere die
Bundesministerin des Auswärtigen im Vorfeld mit dieser Änderung befasst, die nach den
Schilderungen von Pro Asyl zu „depressiven Zuständen bis hin zu
suizidalem Verhalten“ bei den betroffenen Minderjährigen geführt habe (bitte so
genau wie möglich ausführen)?
a) Stimmt die Bundesregierung der Auffassung von Pro Asyl zu (vgl.
a. a. O.), dass Beratungsstellen und Betroffene angesichts einer
langjährig geübten Praxis darauf vertrauen konnten, dass in
Familiennachzugsfällen zu unbegleiteten Minderjährigen mit subsidiärem
Schutzstatus kurz vor dem 18. Geburtstag Sondertermine zur
Visumbeantragung erteilt werden, wenn nein, warum nicht, und wenn ja, warum
wurde die fragliche Änderung ggf. nicht im Vorfeld angekündigt und
transparent gemacht, damit sich Betroffene ggf. auf diese Änderung
einstellen und darauf regieren können (bitte ausführen)?
b) Wie bewertet die Bundesaußenministerin die von Pro Asyl
geschilderte plötzliche Änderung der Praxis in Bezug auf Sondertermine für den
Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen mit subsidiärem
Schutzstatus, die kurz vor der Volljährigkeit stehen, die im Ergebnis
dazu führt, dass das Recht auf Familienleben in diesen Fällen
aufgrund langer Wartezeiten unwiderruflich dauerhaft zunichte gemacht
werden kann (bitte begründen)?
c) Wird die Bundesaußenministerin die geschilderte Änderung bei der
Erteilung von Sonderterminen in der genannten Fallkonstellation
wieder rückgängig machen, und wenn nein, warum nicht, obwohl
hierdurch im Ergebnis das Recht auf Familienleben in diesen Fällen
aufgrund langer Wartezeiten, für die die Betroffenen nicht verantwortlich
sind, unwiderruflich dauerhaft zunichte gemacht werden kann (bitte
begründen)?
d) Wie wird die Änderung der Erteilungspraxis von Sonderterminen in
der genannten Fallkonstellation begründet, vor dem Hintergrund, dass
die Betroffenen weder die Dauer der Asylverfahren bis zur
Anerkennung (hier: eines subsidiären Schutzes) noch die Warte- und
Bearbeitungszeit bei der Visumerteilung beeinflussen können, sodass es im
Ergebnis allein von der Schnelligkeit bzw. Langsamkeit deutscher
Behörden abhängt, ob das Recht auf Familienleben in diesen Fällen zur
Durchsetzung kommt oder nicht?
e) Inwiefern teilt die Bundesregierung die Auffassung der
Fragestellenden, dass die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum
Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Bezug
auf den maßgeblichen Zeitpunkt zur Bestimmung der
Minderjährigkeit (Zeitpunkt der Asylantragstellung, vgl. Vorbemerkung der
Fragesteller auf Bundestagsdrucksache 20/4146) sinngemäß auf den
Nachzug zu unbegleiteten subsidiär Schutzberechtigten übertragen werden
kann, weil es dem Grundsatz der Gerechtigkeit, des
Vertrauensschutzes und der Rechtsstaatlichkeit widersprechen würde, wenn die
Realisierung des Rechts auf Familienleben maßgeblich davon abhängig ist,
wie schnell deutsche Behörden arbeiten, insbesondere, wenn diese
Bearbeitungszeiten im Regelfall deutlich über drei Monaten liegen oder
zusammengenommen auch mehrere Jahre betragen können (bitte
ausführen und begründen)?
f) Wenn das Auswärtige Amt an der Änderung der Praxis zu
Sonderterminen in der genannten Fallkonstellation festhalten will, was konkret
unternimmt das Auswärtige Amt, damit Visumverfahren beim
Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten innerhalb kurzer Zeit
abgeschlossen werden, um zu verhindern, dass durch lange Wartezeiten
Rechtsansprüche auf Familienleben unwiderruflich verloren gehen (bitte
darlegen und begründen)?
g) Wenn das Auswärtige Amt an der Änderung der Praxis zu
Sonderterminen in der genannten Fallkonstellation festhalten will, warum
werden in solchen Fällen keine „visa on arrival“ erteilt oder andere
Lösungswege gesucht, um zu verhindern, dass durch lange Warte- und
Bearbeitungszeiten Rechtsansprüche auf Familienleben unwiderruflich
verloren gehen (bitte darlegen und begründen)?
h) Inwiefern ist nach Auffassung der Bundesregierung die Einschätzung
von Pro Asyl in dem genannten Artikel zutreffend, wonach es von den
Kapazitäten her problemlos möglich wäre, die maßgeblichen Fälle
einer kurz bevorstehenden Volljährigkeit vorrangig zu bearbeiten (es
wird in dem Bericht eine Zahl von 1 392 Fällen genannt; bitte
darlegen)?
27. Entsprechen die Ausführungen des Auswärtigen Amts, wie sie in den
nahezu gleich lautenden Begründungen der Beschlüsse VG 32 L 206/24 V
vom 27. August 2024 und VG 11 L 619/24 V vom 10. September 2024 zu
Tage treten, der Auffassung der Bundesaußenministerin, und wird daran
festgehalten (wenn ja, bitte begründen), wonach bei Familiennachzügen
zu kurz vor dem 18. Geburtstag stehenden unbegleiteten Minderjährigen
(auch) deshalb keine Sondertermine zur Vorsprache (mehr) erteilt würden,
weil sich durch eine solche Priorisierung die Wartezeit anderer Personen,
insbesondere von unter 14-Jährigen, im Gegenzug verlängern würde, was
dem Grundsatz einer effektiven, nach rechtsstaatlichen Grundsätzen
arbeitenden Verwaltung widerspreche (bitte erläutern), und inwiefern bedeutet
dies im Gegenschluss, dass das Auswärtige Amt mithin über Jahre hinweg
(angeblich) gegen rechtsstaatliche Grundsätze verstoßen hat (bitte
begründen)?
Warum soll bei der Frage, ob ein Sondertermin für eine priorisierte
Visumbearbeitung erteilt wird, nicht mehr berücksichtigt werden, ob durch
die nichtpriorisierte Bearbeitung das Menschenrecht auf Familienleben
und entsprechende Rechtsansprüche unwiderruflich verloren gehen,
obwohl die Betroffenen keinen Einfluss auf die Zeit der Bearbeitung ihrer
Anträge haben (bitte begründen)?
28. Inwiefern lässt sich diese Begründung mit den den Fragestellenden
geschilderten Erfahrungen diverser Interessenverbände vereinbaren, wonach
Termine zur Buchung von Familiennachzugsvisa mit besonders langen
Wartezeiten verbunden sind, wenn die Referenzperson in Deutschland ein
unter 14-jähriges Kind mit subsidiärem Schutzstatus ist, und kann die
Bundesregierung diese Beobachtung erklären, bestätigen oder widerlegen
(bitte darlegen)?
29. Hält die Bundesregierung eine Neufassung der gesetzlichen Grundlagen
für den Familiennachzug zu subsidiär Geschützten für erforderlich (wie
sie im Übrigen auch im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien
vereinbart worden war: „Wir werden die Familienzusammenführung zu
subsidiär Geschützten mit den GFK-Flüchtlingen gleichstellen.“), insbesondere
vor dem Hintergrund, dass es angesichts der Deckelung des
Familiennachzugs nach § 36a des Aufenthaltsgesetzes auf maximal 1 000 Visa pro
Monat nach Einschätzung der Fragestellenden zu jahrelangen Wartezeiten
kommt, in denen die jeweiligen Einzelfallumstände nicht einmal geprüft
werden, was aber nach Auffassung der Fragestellenden gegen das Grund-
und Menschenrecht auf Familienleben nach Artikel 6 des Grundgesetzes
(GG) bzw. Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention
verstößt, das eine Abwägung der öffentlichen und privaten Interessen im
jeweiligen Einzelfall erfordert (vgl. z. B. das Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts [BVerwG] vom 17. Dezember 2020 – 1 C 30.19 –, insbesondere
ab Randnummer 35; bitte begründen)?
30. Inwiefern ist ein Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten neben
den Bestimmungen des § 36a AufenthG auch im Wege einer
Einzelfallprüfung nach § 22 AufenthG möglich, und welche Voraussetzungen
müssen hierfür erfüllt sein (bitte so genau wie möglich darlegen)?
Was gilt diesbezüglich insbesondere, wenn die Trennung eines
Kleinkindes von den sorgeberechtigten Eltern zwei Jahre bereits überschreitet bzw.
bei Ehegatten bereits eine vierjährige Trennungszeit vorliegt und sich die
Familieneinheit nur im Bundesgebiet wiederherstellen lässt, sodass den
grundrechtlich geschützten Belangen der Betroffenen ein besonderes
Gewicht zukommt (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Dezember 2020 – 1 C
30.19 –, insbesondere Randnummer 36)?
31. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung angesichts der Schließung
der Visastelle Syrien in Beirut, um sicherzustellen, dass Personen, deren
Termin zur Visabeantragung aufgrund der Schließung abgesagt wurde
oder die bereits längere Zeit auf einen Termin bei der Visastelle warten
und in absehbarer Zeit einen Termin erhalten hätten, ihr Recht auf
Familienleben umsetzen können, angesichts der Tatsache, dass die betroffenen
Personen keinen Einfluss auf die Schließung der Visastelle haben und
aufgrund der langen Wartezeiten bei anderen Visastellen bzw.
Auslandsvertretungen eine Umbuchung nicht so einfach möglich ist (bitte möglichst
detailliert ausführen und dabei auch insbesondere Bezug auf die Situation
von Familienangehörigen von minderjährigen subsidiär
Schutzberechtigten, die bald volljährig werden, nehmen)?
32. Wenn keine Maßnahmen angesichts der Schließung der Visastelle Syrien
in Beirut geplant sein sollten, wie begründet die Bundesregierung dies,
und teilt sie die Einschätzung der Fragestellenden, dass dadurch das Recht
auf Familienleben der betroffenen Personen in einigen Fällen faktisch
verletzt wird (bitte möglichst detailliert ausführen)?
Berlin, den 28. November 2024
Heidi Reichinnek, Sören Pellmann und Gruppe
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
BT20/1459814.01.2025
auf die Kleine Anfrage - Drucksache 20/13997 - Familiennachzug zu minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten
AntwortAntwort
Volltext (unformatiert)
Deutscher Bundestag Drucksache 20/14598
20. Wahlperiode 14.01.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Dr. André Hahn, Gökay
Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Gruppe Die Linke
– Drucksache 20/13997 –
Familiennachzug zu minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Ende 2023 lebten rund 32 000 unbegleitete minderjährige Geflüchtete in
Deutschland. Die meisten von ihnen stammen aus Hauptfluchtländern wie
Afghanistan und Syrien. Nach ihrer Ankunft müssen die Kinder und
Jugendlichen einen langwierigen Prozess aus Screening- und Clearingverfahren
sowie der Vormundschaftssuche durchlaufen. Erst am Ende dieses Prozesses
können sie offiziell einen Asylantrag stellen (https://mediendienst-integratio
n.de/migration/flucht-asyl/minderjaehrige.html). Aus der Beratung von
Einzelfällen sind den Fragestellenden viele Fälle bekannt, in denen diese Schritte
mehr als ein Jahr in Anspruch nahmen. Hinzu kommt eine durchschnittliche
Bearbeitungszeit der Asylanträge von unbegleiteten Minderjährigen von
zuletzt über acht Monaten (Antwort zu Frage 2 auf Bundestagsdrucksache
20/12124). Dadurch ziehen sich die Verfahren für die Kinder und
Jugendlichen ab ihrer Ankunft in Deutschland häufig über Jahre hin.
Die meisten Kinder und Jugendlichen erhalten vom Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge (BAMF) einen Schutzstatus, der keine oder nur
eingeschränkte Rechte auf Familiennachzug vorsieht: Zwar gab es bei den inhaltlichen
Asylentscheidungen des BAMF im Jahr 2023 zu unbegleiteten
Minderjährigen nur 4,4 Prozent Ablehnungen. Doch nur 7 Prozent erhielten einen
Flüchtlingsstatus, der einen erleichterten Familiennachzug ermöglicht, 54,7 Prozent
erhielten lediglich subsidiären Schutz mit eingeschränkten Nachzugsrechten
und weitere 33,8 Prozent nur Abschiebungsschutz ohne Nachzugsrechte
(Antwort zu Frage 19 auf Bundestagsdrucksache 20/12228). Von 2016 bis 2018
war der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten vollständig
ausgesetzt. Seit August 2018 besteht eine Kontingentregelung, wonach monatlich
lediglich 1 000 Visa an Angehörige von subsidiär Schutzberechtigten
ausgegeben werden können (https://awo.org/das-recht-auf-familie-nach-derflucht).
Damit eine Familienzusammenführung für die minderjährigen subsidiär
Schutzberechtigten möglich ist, müssen ihre Eltern und minderjährigen
Geschwister einreisen, bevor die Jugendlichen volljährig werden. Geschieht dies
nicht, verlieren sie ihr Recht auf Familienzusammenführung. Für die
betroffenen Kinder und Jugendlichen bedeutet die aktuelle Gesetzeslage einen
enormen Druck, der sich negativ auf ihr Leben in Deutschland auswirkt und sie in
ihrer Teilhabe einschränkt (www.proasyl.de/news/verzweiflung-jugendliche-v
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 13. Januar 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
erlieren-unverschuldet-das-recht-auf-den-nachzug-ihrer-eltern/). Dabei haben
weder die Minderjährigen selbst noch ihre Familien Einfluss auf die Dauer der
behördlichen Bearbeitung ihrer Asyl- bzw. Visumanträge. Der Europäische
Gerichtshof hat in mehreren Verfahren entschieden (vgl. Vorbemerkung der
Fragesteller auf Bundestagsdrucksache 20/4146), dass die Verfahrensdauern
nicht den Kindern und Jugendlichen zuzurechnen sind und zur effektiven
Gewährleistung des Rechts auf Familienzusammenführung bei der Bestimmung
des (minderjährigen) Alters deshalb auf den Zeitpunkt der Asylantragstellung
abzustellen ist, selbst wenn die Betroffenen zum späteren Zeitpunkt der
Visumerteilung aufgrund langer Bearbeitungszeiten dann bereits volljährig
geworden sind. Diese Rechtsprechung erfolgte in Bezug auf Personen mit einem
Flüchtlingsstatus, auf subsidiär Geschützte wurde sie bislang nicht übertragen.
Die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP hatten in
ihrem Koalitionsvertrag vereinbart: „Wir werden die Familienzusammenführung
zu subsidiär Geschützten mit den GFK-Flüchtlingen [GFK = Genfer
Flüchtlingskonvention] gleichstellen. Wir werden beim berechtigten Elternnachzug
zu unbegleiteten Minderjährigen die minderjährigen Geschwister nicht
zurücklassen.“ Bislang wurden diese Vorhaben nicht umgesetzt.
Für Termine zur Visumbeantragung bei den Deutschen Botschaften bestehen
lange Wartezeiten. Bisher war es gängige Praxis der Auslandsvertretungen
bzw. Visastellen, Familien von subsidiär Schutzberechtigten, die kurz vor der
Volljährigkeit standen, Sondertermine zur Beantragung entsprechender Visa
zu gewähren, um ihr Recht auf Familienleben zu sichern. Seit kurzem hat sich
diese Praxis laut Informationen diverser in diesem Bereich tätiger Vereine
jedoch verändert. Die neue Praxis hat nach Einschätzungen von Pro Asyl zur
Folge, dass ein Familiennachzug für minderjährige subsidiär
Schutzberechtigte aufgrund der langen Bearbeitungszeiten kaum mehr möglich ist –
zumindest, wenn sie bei ihrer Ankunft in Deutschland bereits älter als 15 Jahre
waren (www.proasyl.de/news/verzweiflung-jugendliche-verlieren-
unverschuldetdas-recht-auf-den-nachzug-ihrer-eltern/).
Besonders gravierend ist das neue Vorgehen für syrische Jugendliche und ihre
Familien. Bisher beantragten die meisten von ihnen Visa bei der Deutschen
Botschaft in Beirut. Aufgrund des Krieges ist die Visastelle Syrien in Beirut
allerdings seit Oktober 2024 geschlossen. Familienangehörige von
unbegleiteten Minderjährigen, die bereits lange Wartezeiten überstanden haben und
deren Termin in den nächsten Monaten geplant war, haben nun keine
Möglichkeit mehr, rechtzeitig Visa zu beantragen und einzureisen. Das kann zur
Folge haben, dass Familien dauerhaft getrennt werden.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesregierung fühlt sich dem in Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes
und Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention verbürgten Schutz
der Familie besonders verpflichtet. Ausfluss dessen ist die Möglichkeit des
Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten in § 36a des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG). Gemäß § 36a Absatz 2 Satz 2 AufenthG ist dieser allerdings
auf monatlich maximal 1 000 Visa kontingentiert. Termine zur
Visumbeantragung werden grundsätzlich in chronologischer Reihenfolge abhängig vom
Registrierungsdatum vergeben. Bei der möglichen Vergabe von Sonderterminen
werden unter anderem die in § 36a AufenthG normierten humanitären Gründe,
das Alter der Referenzperson sowie Härtefälle berücksichtigt. Bei der
Priorisierungsentscheidung muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass dem
Recht des minderjährigen Kindes, von seinen Eltern betreut zu werden, umso
dringender Geltung verschafft werden muss, je jünger der oder die
minderjährige Antragstellende bzw. die Referenzperson ist. Dabei ist zu berücksichtigen,
dass jede Vergabe eines Sondertermins, wie beispielsweise an Personen, die
kurz vor der Volljährigkeit stehen, die Wartezeit anderer Antragstellerinnen und
Antragsteller, wie zum Beispiel Minderjähriger unter 14 Jahren, verlängert.
Eine dergestalt verlängerte Wartezeit stünde gerade mit Blick auf die durch eine
Verzögerung betroffenen minderjährigen Antragstellenden unter 14 Jahren im
Widerspruch zu dem vom Gesetzgeber intendierten Ziel, diese Gruppe
besonders zu schützen (vgl. Bundestagdrucksache 19/2438, S. 23 f.).
Mit Weisung vom 6. November 2024 wurden die Auslandsvertretungen daher
gebeten, Termine zur Antragstellung zum subsidiär Schutzberechtigten
grundsätzlich in chronologischer Reihenfolge abhängig vom Registrierungsdatum zu
vergeben und grundsätzlich keine Sondertermine zu vergeben, wenn der einzig
dafür vorgebrachte Grund das baldige Erreichen der Volljährigkeit ist. Damit
soll sichergestellt werden, dass der Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten
von solchen Personen in Anspruch genommen werden kann, bei denen die vom
Gesetz intendierten humanitären Gründe für den Nachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten in besonderem Maße vorliegen. Besonderes Gewicht kommt dabei
dem Kriterium „Minderjährigkeit“ zu, insbesondere wenn Minderjährige unter
14 Jahren betroffen sind. Diese Praxis wurde vom Verwaltungsgericht Berlin
und vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg bereits in zahlreichen
Verfahren bestätigt.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bearbeitet die
Asylanträge unbegleiteter Minderjähriger vorrangig, um ihrem besonderen
Unterstützungsbedarf im Asylverfahren Rechnung zu tragen. Grundlage hierfür ist
die EU-Verfahrensrichtlinie (RL 2013/32/EU), die in Artikel 24 in Verbindung
mit Artikel 2 Buchstabe d und Erwägungsgrund 29 besondere Anforderungen
an die Antragsbearbeitung von Antragstellenden, die besondere
Verfahrensgarantien benötigen, formuliert. Die Prüfung eines Antrags auf internationalen
Schutz kann gemäß Artikel 31 Absatz 7 Buchstabe b vorgezogen werden, wenn
Antragstellende besondere Verfahrensgarantien benötigen; dies gilt
insbesondere für unbegleitete Minderjährige. Dementsprechend sind Asylanträge von
unbegleiteten Minderjährigen grundsätzlich prioritär zu bearbeiten. In
Einzelfällen können Überlegungen zum Kindeswohl einer zügigen Bearbeitung der
Asylverfahren von unbegleiteten Minderjährigen entgegenstehen, etwa auf
Basis entsprechender Eingaben des Vormunds.
Die Bearbeitung erfolgt durch speziell geschulte Entscheiderinnen und
Entscheider (Sonderbeauftragte für unbegleitete Minderjährige), die mit den
rechtlichen und praktischen Anforderungen dieser Fälle vertraut sind. Entsprechende
Regelungen sind sowohl in den internen Dienstanweisungen des Bundesamtes
als auch in dessen Konzept „Die Identifizierung vulnerabler Personen im
Asylverfahren“ enthalten.
Während das BAMF für die Durchführung der Asylverfahren zuständig ist,
liegt die Zuständigkeit für den Familiennachzug bei den Ländern und den
deutschen Auslandsvertretungen. Dies betrifft die Durchführung des
Aufenthaltsgesetzes und die Visaerteilung.
Die deutsche Botschaft in Beirut ist geöffnet. Aufgrund der aktuellen Lage im
Libanon ist für Antragstellende aus Syrien die Beantragung eines Visums zum
Zwecke des Familiennachzugs grundsätzlich bei den Visastellen der Deutschen
Botschaften Amman, Kairo, Kuwait, Riad und an den Generalkonsulaten Erbil
und Istanbul möglich. Bereits in Beirut gestellte Anträge werden weiterhin
bearbeitet. Registrierungen auf der zentralen Warteliste für den Familiennachzug
zu subsidiär Schutzberechtigten bleiben – auch bei Angabe des Antragsortes
Beirut – bestehen. Registrierte Familienangehörige werden wie bisher im
Rahmen des Familienunterstützungsprogramms (FAP) durch die Internationale
Organisation für Migration (IOM) kontaktiert und zur Antragstellung beraten.
1. Wie viele unbegleitete Minderjährige befinden sich derzeit im
Asylverfahren bzw. im Asylklageverfahren (bitte differenzieren und jeweils auch
nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern und den Altersgruppen
unter 14 Jahren, 14 bis 15 und 16 bis 17 Jahre auflisten)?
Die Angaben können, zum jeweils vorliegenden Stichtag, den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Anzahl anhängiger Verfahren
von unbegleiteten Minderjährigen
(Stand: 30. November2024)
Gesamt Altersgruppen
unter
14-Jährige
14- und
15-Jährige
16- und
17-Jährige
Gesamt 11 057 806 1 730 8 521
darunter:
Syrien 4 227 543 1 098 2 586
Afghanistan 3 430 104 285 3 041
Somalia 872 12 44 816
Guinea 664 10 78 576
Türkei 561 22 72 467
Gambia 138 2 13 123
Côte d’Ivoire 116 2 9 105
Benin 109 5 15 89
Irak 94 18 24 52
Ungeklärt 77 13 8 56
Anzahl anhängiger Asylklageverfahren
von unbegleiteten Minderjährigen
(Stand: 30. September 2024)
Gesamt Altersgruppen
unter
14-Jährige
14- und
15-Jährige
16- und
17-Jährige
Gesamt 452 48 50 354
darunter:
Afghanistan 132 5 17 110
Türkei 91 4 5 82
Syrien 79 14 9 56
Irak 38 6 7 25
Iran 17 3 1 13
Tunesien 15 0 3 12
Somalia 9 2 1 6
Pakistan 9 4 1 4
Guinea 8 0 1 7
Äthiopien 5 3 0 2
2. Wie viele unbegleitete Minderjährige sind seit 2015 während ihres
Asylverfahrens bzw. Asylklageverfahrens (bitte differenzieren) volljährig
geworden (bitte nach Jahren auflisten)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Jahr Volljährig während des Asylverfahrens
2015 999
2016 5 331
2017 20 552
2018 3 772
2019 1 190
2020 1 011
2021 796
2022 1 292
Jahr Volljährig während des Asylverfahrens
2023 2 099
2024 (bis zum Stichtag 30. November) 8 907
Jahr Volljährig während des Klageverfahrens
2015 331
2016 193
2017 546
2018 1 746
2019 2 338
2020 2 254
2021 1 615
2022 1 005
2023 531
2024 (bis zum Stichtag 30. November) 759
3. Wie war der Ausgang der Asylverfahren bzw. der Asylklageverfahren
(bitte differenzieren) im Jahr 2023 bzw. im bisherigen Jahr 2024 bei
unbegleiteten Minderjährigen (bitte differenziert darstellen und nach den
15 wichtigsten Herkunftsländern auflisten)?
Die Antwort kann der Anlage 1 entnommen werden.*
4. Wird im BAMF eine Priorisierung vorgenommen, damit die Verfahren
unbegleiteter Minderjähriger nach Möglichkeit noch (ggf. deutlich, z. B.
sechs Monate) vor Eintritt der Volljährigkeit beendet werden können
(wenn nein, bitte begründen), wenn ja, welche Vorgaben und Regeln
gelten hierbei (bitte ausführen), und welche Rolle spielt dabei die zeitlich
eingeschränktere Möglichkeit des Familiennachzugs bei der
Zuerkennung von subsidiärem Schutz im Vergleich zum Flüchtlingsschutz (auch
infolge der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs, vgl.
Vorbemerkung der Fragesteller auf Bundestagsdrucksache 20/4146; bitte
ausführen)?
Auf die Vorbemerkung der Bundesregierung wird verwiesen.
5. Wie lange dauerten im Durchschnitt die Asylverfahren bzw.
Asylklageverfahren (bitte differenzieren) von unbegleiteten Minderjährigen im
bisherigen Jahr 2024 und im Jahr 2023 im Vergleich zu allen Asyl
(klage)verfahren (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern der
unbegleiteten Minderjährigen differenzieren und die absolute Zahl der
abgeschlossenen Verfahren nennen)?
Die Antwort kann der Anlage 2 entnommen werden.*
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/14598 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
6. Wie viele Visa zum Familiennachzug wurden im bisherigen Jahr 2024
bzw. im Jahr 2023 erteilt (bitte zudem nach Monaten sowie nach
Nachzug zu Asylberechtigten, Flüchtlingen, subsidiär Geschützten, zu
sonstigen Familienangehörigen differenzieren; bitte auch nach dem Alter
(minderjährig, volljährig, über 65 Jahre), Geschlecht und den zehn
wichtigsten Asylherkunftsländern differenzieren sowie nach den beim Nachzug
zu Geflüchteten 15 wichtigsten Botschaften bzw. Visastellen), und wie
viele dieser Visa wurden an Familienangehörige von minderjährigen
Referenzpersonen erteilt (bitte nach Herkunftsländern und wichtigsten
Visastellen differenzieren)?
Die Antwort kann der Anlage 3 entnommen werden.*
7. Wie viele Visa bzw. Aufenthaltserlaubnisse nach § 36 Absatz 1 bzw. 2
des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG; bitte differenzieren und, soweit
möglich, nach dem Aufenthaltsstatus der Stammberechtigten
aufschlüsseln) wurden im bisherigen Jahr 2024 bzw. im Jahr 2023 erteilt (bitte
nach Monaten und den zehn wichtigsten Herkunftsländern
aufschlüsseln), und wie viele Minder- bzw. Volljährige und wie viele männliche
und weibliche Personen waren unter jenen, denen nach § 36 Absatz 2
AufenthG Visa bzw. Aufenthaltstitel erteilt wurden (bitte wie oben
differenzieren)?
Die Antwort kann den Anlagen 4 (betreffend Visa) und 5 (betreffend
Aufenthaltserlaubnisse) entnommen werden.*
8. Welche Kriterien werden bei der Terminvergabe zur Visabeantragung für
Angehörige von subsidiär schutzberechtigten Minderjährigen
berücksichtigt?
a) Welche Rolle spielt dabei das Alter der Referenzperson, der
Geschwister, die nachziehen wollen, und das Datum der
Terminbuchung?
b) Werden besonders vulnerable (z. B. erkrankte) Personen bevorzugt
behandelt, und welche konkreten Anforderungen gelten
diesbezüglich (bitte darlegen)?
Die Fragen 8 bis 8b werden gemeinsam beantwortet.
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 31 der
Abgeordneten Clara Bünger auf Bundestagsdrucksache 20/13973 verwiesen.
c) Berücksichtigen die Visaabteilungen besondere Aspekte von sich aus
oder erst, wenn sie aktiv vorgetragen werden (bitte praxisnah
ausführen)?
Soweit besondere Aspekte bekannt werden, die Auswirkungen auf die
Terminvergabe haben könnten, werden Antragstellende gebeten, diese im Rahmen
ihrer Mitwirkungspflicht gemäß § 82 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 36a
Absatz 2 Satz 2 AufenthG zu substantiieren. So können sich etwa Hinweise auf
eine Erkrankung, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung in
Beratungsgesprächen mit IOM ergeben. Diese Aspekte sind dann grundsätzlich durch eine
qualifizierte Bescheinigung glaubhaft zu machen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/14598 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
d) Ab welchen Zeiträumen und bzw. oder unter welchen Bedingungen
können Angehörige, bei denen der Anspruch auf Familiennachzug
durch die kurz bevorstehende Volljährigkeit der Referenzperson in
Deutschland verloren zu gehen droht, einen Sondertermin für
eilbedürftige Fälle erhalten (bitte so detailliert wie möglich ausführen)?
Die in Kürze eintretende Volljährigkeit der Referenzperson begründet für sich
genommen keinen Anspruch auf Vergabe eines Sondertermins. Sondertermine
werden entsprechend dem Gesetzeszweck des § 36a Absatz 2 AufenthG,
besonders vulnerablere Antragsteller stärker zu schützen, nur anhand der bereits
in Frage 8a und 8b genannten Kriterien vergeben.
9. Wie viele Personen haben derzeit einen (Warte-)Termin zur Vorsprache
in einer Visastelle zur Beantragung eines Familiennachzugsvisums
gebucht (bitte nach regulärem Familiennachzug, Nachzug zu Flüchtlingen
bzw. Asylberechtigten, Nachzug zu subsidiär Geschützten, Nachzug zu
sonstigen Familienangehörigen differenzieren; zudem auch nach den
15 wichtigsten Visastellen differenziert angeben)?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 2 der Kleinen Anfrage
der Gruppe Die Linke auf Bundestagsdrucksache 20/12922 verwiesen.
10. Für wie viele Angehörige einer Referenzperson mit subsidiärem Schutz,
deren 18. Geburtstag in den nächsten etwa drei bis sechs Monaten liegt,
wurde ein Termin für einen Antrag auf Familienzusammenführung bei
der Auslandsvertretung bzw. der Internationalen Organisation für
Migration (IOM) gebucht (bitte nach relevanten Auslandsvertretungen und
IOM-Büros differenzieren, soweit entsprechende Informationen oder
zumindest Einschätzungen vorliegen), und wie viele subsidiär
schutzberechtigte Referenzpersonen sind betroffen (bitte nach Herkunftsländern
differenzieren)?
Bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM) werden keine
Termine gebucht. Davon abgesehen kann die Frage angesichts der Datenlage nicht
mit zumutbarem Aufwand beantwortet werden, da alle Registrierungen
händisch nach dem Alter der Referenzperson durchgesehen werden müssten. Bei
der Vielzahl an Registrierungen ist eine händische Auswahl unverhältnismäßig.
Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung bestätigt, dass
das parlamentarische Informationsrecht unter dem Vorbehalt der Zumutbarkeit
steht (Urteil vom 7. November 2017, 2 BvE 2/11, Rz. 249). Es sind alle
Informationen mitzuteilen, über die die Bundesregierung verfügt oder die sie mit
zumutbarem Aufwand in Erfahrung bringen kann. Weitergehende Recherchen im
Sinne der Fragestellung würden die Arbeitsfähigkeit der betroffenen Bereiche
massiv einschränken, da sie eine händische Zählung und Auswertung einer
Vielzahl von Datensätzen erforderten.
11. Welche Weisungen oder Vorgaben haben die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen der deutschen Auslandsvertretungen bezüglich der Vergabe von
Sonderterminen beim Familiennachzug zu Schutzberechtigten,
insbesondere auch zu minderjährigen Schutzberechtigten, die kurz vor der
Volljährigkeit stehen, erhalten (bitte möglichst konkret mit Datum und Inhalt
ausführen und nach Schutzstatus – Flüchtlingsschutz, subsidiärer Schutz
– differenzieren)?
Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.
12. Welche Vorgaben hat das Familienunterstützungsprogramm (FAP) der
IOM bezüglich der Vergabe von Sonderterminen seitens der
Bundesregierung bzw. von Bundesbehörden erhalten (bitte möglichst konkret
mit Datum und Inhalt ausführen und nach Schutzstatus differenzieren)?
Die Aufgaben sowie die Umsetzung der Vorgaben sind vertraglich mit dem
Familienunterstützungsprogramm (FAP) der IOM vereinbart. Über aktuelle
Weisungen und Änderungen wird IOM FAP informiert.
Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 4 der Kleinen
Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 19/20185
verwiesen.
13. Besteht in jeder Botschaft bzw. Visastelle ein monatliches Kontingent für
Sondertermine zum Familiennachzug, wenn ja, wie hoch ist dieses
Kontingent (ggf. nach relevanten Visastellen differenzieren), wenn nein, wie
genau wird die Zahl von zur Verfügung stehenden Sonderterminen
bestimmt (bitte ausführen) oder bzw. und wird in dringenden Einzelfällen
immer ein Sondertermin zur Verfügung gestellt, z. B. wenn dies
erforderlich ist, um ansonsten unwiderruflich verfallende Rechtsansprüche auf
Familiennachzug zu sichern (wenn nein, bitte auch begründen, wie dies
mit rechtsstaatlichen Grundsätzen und der grund- und
menschenrechtlichen Verpflichtung zur Gewährleistung des Familienlebens vereinbar
ist)?
Sondertermine werden in individuellen Fällen vergeben, die durch eine
besondere humanitäre oder medizinische Notlage gekennzeichnet sind.
14. Wie viele Sondertermine für Angehörige von unbegleiteten
minderjährigen subsidiär Schutzberechtigten wurden seit 2018 vergeben (bitte nach
Jahren und für 2024 auch nach Monaten aufschlüsseln und zudem nach
den wichtigsten Botschaften bzw. Visastellen sowie Herkunftsländern der
Antragstellenden differenzieren), und wie viele subsidiär
schutzberechtigte Referenzpersonen sind betroffen (bitte nach Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Vergabe von Sonderterminen wird statistisch nicht erfasst.
15. Von welchen und wie vielen Personen, die eine
Familienzusammenführung bei den Visastellen der Deutschen Botschaften in Amman, Riad,
Kairo, Kuwait und in den Generalkonsulaten in Erbil und Istanbul
beantragt haben, wird eine Legalisation ihrer Dokumente durch die Botschaft
in Beirut erwartet (bitte zu den maßgeblichen Konstellationen näher
ausführen und ggf. zumindest Schätzwerte nennen)?
Bezüglich der Legalisation ihrer Dokumente werden die Antragstellenden von
den entsprechend zuständigen Visastellen beraten.
16. Welche Alternativen für eine Legalisation werden diesen Personen
angeboten, da laut den Fragestellenden vorliegenden Informationen aktuell
keine Termine für die Legalisation von Urkunden bei der Deutschen
Botschaft in Beirut bzw. dem externen Dienstleister VFS Global in Beirut
vergeben werden (bitte ausführen)?
Das Auswärtige Amt hat personelle und organisatorische Vorkehrungen
getroffen, damit die bisher an der Deutschen Botschaft Beirut vorgenommene
Legalisation von syrischen Urkunden, die in Visaverfahren an der Deutschen
Botschaft Amman bzw. am Generalkonsulat Istanbul vorzulegen sind, derzeit an
diesen beiden Auslandsvertretungen selbst durchgeführt werden kann.
Außerdem können inländische deutsche Behörden und Gerichte auch selbst im Wege
der freien Beweiswürdigung die Echtheit ihnen vorgelegter ausländischer
Urkunden einschätzen (§ 438 Absatz 1 der Zivilprozessordnung). Zum Nachweis
der Echtheit ist gemäß § 438 Absatz 2 der Zivilprozessordnung die Legalisation
hinreichend, aber nicht notwendig.
17. Welche Anforderungen muss eine Botschaft bzw. Auslandsvertretung
erfüllen, um eine Legalisation von Urkunden durchführen zu können?
Konsularbeamte und -beamtinnen sind gemäß § 13 Absatz 1 des
Konsulargesetzes befugt, die in ihrem Amtsbezirk ausgestellten öffentlichen Urkunden zu
legalisieren. Somit muss die fragliche Urkunde im Amtsbezirk des ihre
Echtheit bestätigenden Konsulats ausgestellt worden sein, vor allem, weil der
Konsularbeamte bzw. die Konsularbeamtin über die für die Prüfung erforderlichen
Kenntnisse über das Urkundswesen des Ausstellerstaates und in der Regel auch
über Sprachkenntnis entweder selbst oder durch lokale Übersetzungskräfte
verfügt. Der jeweiligen Auslandsvertretung müssen die Unterschrifts- und
Siegelproben der die Urkunde vor- oder endbeglaubigenden Stelle des
Ausstellerstaates vorliegen.
18. Wie viele Personen arbeiten derzeit in den Botschaften in Amman, Riad,
Kairo, Kuwait und in den Generalkonsulaten in Erbil und Istanbul, wie
viele davon in den jeweiligen Visastellen, wie viele im Bereich des
Familiennachzugs, wie viele im Bereich des Familiennachzugs zu
Geflüchteten (bitte nach Standorten differenzieren und jeweils Vergleichszahlen
für Ende 2022 und Ende 2023 nennen)?
An den genannten Auslandsvertretungen waren zu den jeweiligen Stichtagen
(jeweils zum 1. Dezember) nachstehende Dienstposten eingerichtet (eine
belastbare und darüberhinausgehende Ausdifferenzierung ist anhand der
Datenlage nicht möglich).
Anzahl Dienstposten Amman Riad Kairo Kuwait Erbil Istanbul
insgesamt 2022 83 69 163 31 73 184
2023 83 68 167 32 76 185
2024 87 71 164 31 71 192
Entsandte 2022 45 35 70 13 42 65
2023 44 35 72 13 44 63
2024 47 36 72 13 38 66
Lokal Beschäftigte 2022 38 34 93 18 31 119
2023 39 33 95 19 32 122
2024 40 35 92 18 33 126
Davon im Rechts- und
Konsularbereich
2022 18 14 48 11 33 56
Entsandte und lokal
Beschäftigte
2023 20 15 47 12 33 58
2024 19 17 49 11 28 60
Lokal Beschäftigte in den
Pass- und Visastellen
2022 10 8 28 7 15 52
2023 11 8 29 8 15 54
2024 12 10 28 7 16 57
a) Ist eine Aufstockung des Personals in den genannten Visastellen in
Anbetracht der Schließung der Visastelle Syrien in Beirut geplant,
wenn ja, wie viel zusätzliches Personal soll eingesetzt werden (bitte
nach Einsatzorten differenzieren), und wenn nein, warum nicht?
Die Visastellen in Amman und Istanbul werden aktuell durch jeweils eine
Visaentscheiderin oder einen Visaentscheider der Botschaft Beirut unterstützt.
Ähnliche Überlegungen bestehen mit Blick auf die Visastelle in Kairo. Über eine
darüberhinausgehende personelle Verstärkung der Visastellen an den genannten
Auslandsvertretungen wird im Lichte der weiteren Entwicklung der
tatsächlichen Antragszahlen sowie der zur Verfügung stehenden Kapazitäten
entschieden. Ferner erfolgt eine Unterstützung durch im Auswärtigen Amt und im
Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten eingesetzte Kolleginnen und Kollegen.
b) Wie lange sind die aktuellen Wartezeiten für einen Termin zur
Beantragung eines Visums für die Familienzusammenführung in diesen
Botschaften bzw. Visastellen bzw. auch in den 15 für den
Familiennachzug relevantesten Visastellen (bitte nach Visastellen und der Art
der Familienzusammenführung differenzieren; auch bei Wartezeiten
über einem Jahr bitte nach Wochen differenzieren, unabhängig davon,
für wie belastbar die Bundesregierung diese Angaben einschätzt)?
Die Wartezeiten können der Anlage 6 entnommen werden.* Diese sind gemäß
§ 36a Absatz 2 Satz 3 AufenthG auf ein monatlich festgelegtes Kontingent von
1 000 nationalen Visa zurückzuführen. Im Übrigen wird auf die Antwort zu
Frage 20 verweisen.
19. Wie ist es zu erklären, dass das Auswärtige Amt gegenüber
Verwaltungsgerichten (VG; vgl. entsprechende Ausführungen in den nahezu gleich
lautenden Begründungen der Beschlüsse VG 32 L 206/24 V vom 27.
August 2024 und VG 11 L 619/24 V vom 10. September 2024, dort S. 7
bzw. S. 5) offenbar genauere Angaben zur Wartezeit für einen
Vorsprachetermin für ein Familiennachzugsvisum gemacht hat (22 Monate bei
der Auslandsvertretung in Beirut), während die Bundesregierung bei
entsprechenden parlamentarischen Anfragen keine genaueren Angaben in
Wochen macht, wenn die Wartezeit über ein Jahr beträgt (vgl. z. B.
Bundestagsdrucksache 20/12922, Anlage 1 zu Frage 3: Beirut, Visastelle
Syrien: „über 52 Wochen“)?
Die genannte Zahl betrifft einen Durchschnittswert, der nur für den Monat
August des Jahres 2024 Geltung beanspruchen konnte. Auf diesen Umstand wird
in den entsprechenden Schriftsätzen hingewiesen. Im Übrigen wird auf die
Antwort zu Frage 20 verweisen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/14598 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
20. Wie ist es nach Auffassung der Bundesregierung zu erklären, dass
genauere Angaben zu Wartezeiten in Wochen bei Wartezeiten über einem
Jahr auf parlamentarische Anfrage nicht gemacht wurden, selbst wenn
explizit hiernach gefragt worden war (vgl. Bundestagsdrucksache
19/30793, Frage 6: „… (bitte nach … Monaten aufschlüsseln, auch bei
Wartezeiten über einem Jahr)“; zu Frage 7 führte die Bundesregierung
aus: „Bei Angaben zu Wartezeiten ist zu beachten, dass es sich um rein
rechnerische Momentaufnahmen handelt, die in Abhängigkeit von
aktueller Visumnachfrage und verfügbaren Bearbeitungskapazitäten stark
schwanken. Wartezeiten von über 52 Wochen werden daher pauschal mit
„über ein Jahr“ angegeben, da sich in einem solch langen Zeitraum
sowohl die Bearbeitungskapazitäten einer Visastelle als auch die
Terminnachfrage deutlich verändern können“)?
Bei Angaben zu Wartezeiten ist zu beachten, dass es sich um rein rechnerische
Momentaufnahmen handelt, die in Abhängigkeit von aktueller Visumnachfrage
und verfügbaren Bearbeitungskapazitäten stark schwanken.
21. Hat das Auswärtige Amt seine Angaben gegenüber der Berliner
Verwaltungsgerichtsbarkeit zu Wartezeiten bei der Auslandsvertretung in Beirut
in Höhe von 22 Monaten mit der Einschränkung versehen, dass es sich
um rein rechnerische Momentaufnahmen handele, die sich deutlich
verändern können, und wenn nein, warum nicht?
Es wird auf die Antwort zu Frage 19 verwiesen. Die wörtliche Wiedergabe von
anderslautenden Formulierungen mit gleichem Bedeutungsinhalt war für die
Bearbeitung der in den genannten Eilverfahren zu Grunde liegenden
Sachverhaltskonstellationen nicht erforderlich.
22. Inwiefern trifft die Bundesregierung Maßnahmen, um sicherzustellen,
dass Personen aus Syrien weiterhin die Möglichkeit haben, Visa für den
Familiennachzug zu beantragen, angesichts der Tatsache, dass die
meisten dieser Visa bisher über die nun geschlossene Visastelle Syrien in
Beirut beantragt wurden?
Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.
a) Inwiefern unterstützt die Bundesregierung Antragstellende aus Syrien
beim Zugang zu den Auslandsvertretungen bzw. Visastellen in
Amman, Ankara, Riad, Kairo, Kuwait und zu den Generalkonsulaten in
Erbil und Istanbul, vor dem Hintergrund, dass die Internetseiten der
Deutschen Botschaften in Damaskus und Beirut auf diese Stellen
verweisen (siehe https://damaskus.diplo.de/sy-de und https://beirut.dipl
o.de/lb-de), diese nach Aussagen diverser Interessenverbände
gegenüber den Fragestellenden aber häufig nur sehr schwer und unter
hohem Kostenaufwand aus Syrien zu erreichen sind (bitte ausführen)?
b) Gibt es Absprachen der Bundesregierung mit den betreffenden
Ländern, die gewährleisten, dass syrische Staatsangehörige
erforderlichenfalls Visa zur Beantragung eines Visums in einer deutschen
Auslandsvertretung erhalten, wenn ja, was beinhalten diese Absprachen, und
wenn nein, warum nicht?
c) Inwiefern wird die Notwendigkeit der Beschaffung eines Visums für
die entsprechenden Länder bei der Terminvergabe berücksichtigt (bitte
möglichst praxisnah erläutern)?
d) Werden Verzögerungen in der Antragstellung aufgrund fehlender Visa
für die entsprechenden Länder von den Visastellen bzw.
Auslandsvertretungen berücksichtigt, wenn ja, inwiefern (bitte möglichst praxisnah
ausführen), und wenn nein, warum nicht (bitte erläutern)?
Die Fragen 22a bis 22d werden gemeinsam beantwortet.
Es ist derzeit noch nicht absehbar, wie sich die Visavergabe vor dem
Hintergrund der aktuellen Ereignisse in Syrien entwickeln wird. Die
Auslandsvertretungen verfolgen die Zielsetzung, die Vielzahl der Anträge auch in der
augenblicklich komplexen Situation sachgerecht und zeitnah zu bearbeiten. Hierzu
gehört zum Beispiel: Flexibilität bei der Terminvergabe und die Einschaltung
von IOM zur Unterstützung der Antragstellenden. Antragstellende, die sich auf
der zentralen Warteliste für Beirut registriert haben, werden von IOM FAP
kontaktiert und über die Möglichkeiten der Antragstellung an den anderen
zuständigen deutschen Auslandsvertretungen informiert.
Die deutschen Auslandsvertretungen sind mit Behörden in Jordanien und Irak
in Kontakt. Da Grenzübertritte in die Hoheitsgewalt der Staaten fallen, hat die
Bundesregierung auf die jeweiligen Einreisebestimmungen in der Regel
allerdings keinen Einfluss.
23. Wie viele FAP-Büros unterhält die IOM nach Kenntnis der
Bundesregierung derzeit, und wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort
beschäftigt (bitte jeweils nach Standorten auflisten)?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 18 der Kleinen Anfrage
der Gruppe Die Linke auf Bundesdrucksache 20/12922 verwiesen.
24. Trifft die gegenüber den Fragestellenden geäußerte Auffassung diverser
Verbände zu, dass aktuell gehäuft DNA-Tests für Familiennachzugsvisa
aus Syrien gefordert werden, wenn ja, wie erklärt die Bundesregierung
diesen Trend, und wie wird das begründet?
In welchen Fallkonstellationen können DNA-Tests nach Auffassung der
Bundesregierung im Allgemeinen, aber insbesondere beim
Familiennachzug aus Syrien hilfreich oder gar zwingend erforderlich sein, um
eine Visumerteilung zu ermöglichen (bitte so genau wie möglich
ausführen)?
25. Inwiefern wird in Bezug auf die Vorlage solcher zeitaufwändigen DNA-
Tests von den Visastellen bzw. Auslandsvertretungen berücksichtigt, dass
eine Familienzusammenführung zu minderjährigen subsidiär
Schutzberechtigten nur bis zur Volljährigkeit möglich ist (bitte möglichst
praxisnah ausführen), und welche Möglichkeiten haben die Visastellen bzw.
Auslandsvertretungen, um diese Prozesse zu beschleunigen?
Die Fragen 24 und 25 werden gemeinsam beantwortet.
Ausländerinnen und Ausländer sind gemäß § 82 Absatz 1 Satz 1 bis 4, Absatz 3
AufenthG verpflichtet, für sie positive, nicht ohnehin offenkundige, Belange
geltend zu machen und erforderliche Nachweise, die sie erbringen können,
beizubringen. Für das Visumverfahren ergibt sich daraus, dass
Erteilungsvoraussetzungen im Rahmen dieser Mitwirkungspflicht belegt werden müssen. Der
Nachweis erfolgt grundsätzlich durch geeignete öffentliche Urkunden. Im
Einklang mit dem in § 26 Absatz 1 und 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes
normierten Grundsatz des Freibeweises im Verwaltungsverfahren kann der
Nachweis auch durch andere geeignete Beweismittel geführt werden, wenn die
Beschaffung öffentlicher Urkunden unmöglich oder unzumutbar ist.
26. Treffen die Ausführungen in dem Bericht von Pro Asyl zu (www.proasy
l.de/news/verzweiflung-jugendliche-verlieren-unverschuldet-das-recht-a
uf-den-nachzug-ihrer-eltern/), wonach das Auswärtige Amt durch eine
„plötzliche Änderung“ eine „durchgängige Praxis“ bei Sonderterminen
für Familiennachzugsfälle, in denen die minderjährigen Stammpersonen
kurz vor dem 18. Geburtstag stehen, aufgegeben hat, wenn nein, was ist
nach Auffassung der Bundesregierung der Fall, und wenn ja, wer genau
hat diese Änderung wann und aus welchem Grund veranlasst, mit wem
war diese Änderung abgestimmt, und wurde insbesondere die
Bundesministerin des Auswärtigen im Vorfeld mit dieser Änderung befasst, die
nach den Schilderungen von Pro Asyl zu „depressiven Zuständen bis hin
zu suizidalem Verhalten“ bei den betroffenen Minderjährigen geführt
habe (bitte so genau wie möglich ausführen)?
a) Stimmt die Bundesregierung der Auffassung von Pro Asyl zu (vgl.
a. a. O.), dass Beratungsstellen und Betroffene angesichts einer
langjährig geübten Praxis darauf vertrauen konnten, dass in
Familiennachzugsfällen zu unbegleiteten Minderjährigen mit subsidiärem
Schutzstatus kurz vor dem 18. Geburtstag Sondertermine zur
Visumbeantragung erteilt werden, wenn nein, warum nicht, und wenn ja,
warum wurde die fragliche Änderung ggf. nicht im Vorfeld
angekündigt und transparent gemacht, damit sich Betroffene ggf. auf diese
Änderung einstellen und darauf regieren können (bitte ausführen)?
b) Wie bewertet die Bundesaußenministerin die von Pro Asyl
geschilderte plötzliche Änderung der Praxis in Bezug auf Sondertermine für
den Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen mit
subsidiärem Schutzstatus, die kurz vor der Volljährigkeit stehen, die im
Ergebnis dazu führt, dass das Recht auf Familienleben in diesen Fällen
aufgrund langer Wartezeiten unwiderruflich dauerhaft zunichte
gemacht werden kann (bitte begründen)?
c) Wird die Bundesaußenministerin die geschilderte Änderung bei der
Erteilung von Sonderterminen in der genannten Fallkonstellation
wieder rückgängig machen, und wenn nein, warum nicht, obwohl
hierdurch im Ergebnis das Recht auf Familienleben in diesen Fällen
aufgrund langer Wartezeiten, für die die Betroffenen nicht
verantwortlich sind, unwiderruflich dauerhaft zunichte gemacht werden
kann (bitte begründen)?
d) Wie wird die Änderung der Erteilungspraxis von Sonderterminen in
der genannten Fallkonstellation begründet, vor dem Hintergrund,
dass die Betroffenen weder die Dauer der Asylverfahren bis zur
Anerkennung (hier: eines subsidiären Schutzes) noch die Warte- und
Bearbeitungszeit bei der Visumerteilung beeinflussen können, sodass
es im Ergebnis allein von der Schnelligkeit bzw. Langsamkeit
deutscher Behörden abhängt, ob das Recht auf Familienleben in diesen
Fällen zur Durchsetzung kommt oder nicht?
Die Fragen 26 bis 26d werden gemeinsam beantwortet.
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 31 der
Abgeordneten Clara Bünger auf Bundestagsdrucksache 20/13973 verwiesen.
Darüber hinaus wird auf Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.
e) Inwiefern teilt die Bundesregierung die Auffassung der
Fragestellenden, dass die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum
Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Bezug
auf den maßgeblichen Zeitpunkt zur Bestimmung der Minderjährigkeit
(Zeitpunkt der Asylantragstellung, vgl. Vorbemerkung der Fragesteller
auf Bundestagsdrucksache 20/4146) sinngemäß auf den Nachzug zu
unbegleiteten subsidiär Schutzberechtigten übertragen werden kann,
weil es dem Grundsatz der Gerechtigkeit, des Vertrauensschutzes und
der Rechtsstaatlichkeit widersprechen würde, wenn die Realisierung
des Rechts auf Familienleben maßgeblich davon abhängig ist, wie
schnell deutsche Behörden arbeiten, insbesondere, wenn diese
Bearbeitungszeiten im Regelfall deutlich über drei Monaten liegen oder
zusammengenommen auch mehrere Jahre betragen können (bitte
ausführen und begründen)?
Die Bundesregierung kann nur zur geltenden Rechtslage und zur geltenden
Verwaltungspraxis Stellung nehmen.
f) Wenn das Auswärtige Amt an der Änderung der Praxis zu
Sonderterminen in der genannten Fallkonstellation festhalten will, was konkret
unternimmt das Auswärtige Amt, damit Visumverfahren beim
Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten innerhalb kurzer Zeit
abgeschlossen werden, um zu verhindern, dass durch lange Wartezeiten
Rechtsansprüche auf Familienleben unwiderruflich verloren gehen (bitte
darlegen und begründen)?
g) Wenn das Auswärtige Amt an der Änderung der Praxis zu
Sonderterminen in der genannten Fallkonstellation festhalten will, warum
werden in solchen Fällen keine „visa on arrival“ erteilt oder andere
Lösungswege gesucht, um zu verhindern, dass durch lange Warte- und
Bearbeitungszeiten Rechtsansprüche auf Familienleben unwiderruflich
verloren gehen (bitte darlegen und begründen)?
h) Inwiefern ist nach Auffassung der Bundesregierung die Einschätzung
von Pro Asyl in dem genannten Artikel zutreffend, wonach es von den
Kapazitäten her problemlos möglich wäre, die maßgeblichen Fälle
einer kurz bevorstehenden Volljährigkeit vorrangig zu bearbeiten (es
wird in dem Bericht eine Zahl von 1 392 Fällen genannt; bitte
darlegen)?
Die Fragen 26f bis 26h werden gemeinsam beantwortet.
Angesichts des Kontingents von monatlich 1 000 Visa gemäß § 36a Absatz 2
Satz 3 AufenthG und der dieses Kontingent um ein Vielfaches übersteigenden
Zahl an Registrierungen ergeben sich Wartezeiten. Für eine vorrangige
Bearbeitung als Ausnahme von der grundsätzlich einzuhaltenden chronologischen
Reihenfolge ist eine Priorisierungsentscheidung zu treffen. Würden Personen
vorgezogen, die kurz vor der Volljährigkeit stehen, würde dies die Wartezeit
anderer Antragstellender verlängern. Dies würde dann auch diejenigen treffen,
bei denen die vom Gesetz intendierten humanitären Gründe für den Nachzug zu
subsidiär Schutzberechtigten in besonderem Maße vorliegen, wie z. B.
Minderjährige unter 14 Jahren. Im Übrigen siehe die Vorbemerkung der
Bundesregierung.
27. Entsprechen die Ausführungen des Auswärtigen Amts, wie sie in den
nahezu gleich lautenden Begründungen der Beschlüsse VG 32 L 206/24 V
vom 27. August 2024 und VG 11 L 619/24 V vom 10. September 2024
zu Tage treten, der Auffassung der Bundesaußenministerin, und wird
daran festgehalten (wenn ja, bitte begründen), wonach bei
Familiennachzügen zu kurz vor dem 18. Geburtstag stehenden unbegleiteten
Minderjährigen (auch) deshalb keine Sondertermine zur Vorsprache (mehr) erteilt
würden, weil sich durch eine solche Priorisierung die Wartezeit anderer
Personen, insbesondere von unter 14-Jährigen, im Gegenzug verlängern
würde, was dem Grundsatz einer effektiven, nach rechtsstaatlichen
Grundsätzen arbeitenden Verwaltung widerspreche (bitte erläutern), und
inwiefern bedeutet dies im Gegenschluss, dass das Auswärtige Amt
mithin über Jahre hinweg (angeblich) gegen rechtsstaatliche Grundsätze
verstoßen hat (bitte begründen)?
Warum soll bei der Frage, ob ein Sondertermin für eine priorisierte
Visumbearbeitung erteilt wird, nicht mehr berücksichtigt werden, ob durch
die nichtpriorisierte Bearbeitung das Menschenrecht auf Familienleben
und entsprechende Rechtsansprüche unwiderruflich verloren gehen,
obwohl die Betroffenen keinen Einfluss auf die Zeit der Bearbeitung ihrer
Anträge haben (bitte begründen)?
Es wird auf die Antwort zu den Fragen 26a bis 26d, 26f bis 26h verwiesen. Die
Bundesregierung weist darüber hinaus auf folgenden Umstand hin:
Der Gesetzgeber fordert im Rahmen von § 36a Absatz 1 AufenthG zuvörderst
eine Privilegierung von minderjährigen Antragstellenden bzw.
Referenzpersonen, die das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht hatten. Wörtlich heißt es in der
Gesetzesbegründung:
„Gleichwohl sind die Kindeswohlinteressen bei der Prüfung ob
Familiennachzug gewährt wird von besonderer Relevanz. Dies gilt umso mehr, je jünger ein
Kind ist. Eine besondere Schutzwürdigkeit ist für Kinder unter 14 Jahren
anzunehmen, wie sich aus der vergleichenden Wertung mit § 7 Absatz 1
Sozialgesetzbuch VIII ergibt.“
(Bundestagsdrucksache 19/2438, S. 23 f.)
28. Inwiefern lässt sich diese Begründung mit den den Fragestellenden
geschilderten Erfahrungen diverser Interessenverbände vereinbaren,
wonach Termine zur Buchung von Familiennachzugsvisa mit besonders
langen Wartezeiten verbunden sind, wenn die Referenzperson in
Deutschland ein unter 14-jähriges Kind mit subsidiärem Schutzstatus ist, und
kann die Bundesregierung diese Beobachtung erklären, bestätigen oder
widerlegen (bitte darlegen)?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.
29. Hält die Bundesregierung eine Neufassung der gesetzlichen Grundlagen
für den Familiennachzug zu subsidiär Geschützten für erforderlich (wie
sie im Übrigen auch im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien
vereinbart worden war: „Wir werden die Familienzusammenführung zu
subsidiär Geschützten mit den GFK-Flüchtlingen gleichstellen.“),
insbesondere vor dem Hintergrund, dass es angesichts der Deckelung des
Familiennachzugs nach § 36a des Aufenthaltsgesetzes auf maximal 1 000 Visa
pro Monat nach Einschätzung der Fragestellenden zu jahrelangen
Wartezeiten kommt, in denen die jeweiligen Einzelfallumstände nicht einmal
geprüft werden, was aber nach Auffassung der Fragestellenden gegen das
Grund- und Menschenrecht auf Familienleben nach Artikel 6 des
Grundgesetzes (GG) bzw. Artikel 8 der Europäischen
Menschenrechtskonvention verstößt, das eine Abwägung der öffentlichen und privaten Interessen
im jeweiligen Einzelfall erfordert (vgl. z. B. das Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts [BVerwG] vom 17. Dezember 2020 – 1 C 30.19 –,
insbesondere ab Randnummer 35; bitte begründen)?
Zu hypothetischen, über die Legislaturperiode hinausgehenden
Gesetzesvorhaben nimmt die Bundesregierung keine Stellung.
30. Inwiefern ist ein Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten neben
den Bestimmungen des § 36a AufenthG auch im Wege einer
Einzelfallprüfung nach § 22 AufenthG möglich, und welche Voraussetzungen
müssen hierfür erfüllt sein (bitte so genau wie möglich darlegen)?
Was gilt diesbezüglich insbesondere, wenn die Trennung eines
Kleinkindes von den sorgeberechtigten Eltern zwei Jahre bereits überschreitet
bzw. bei Ehegatten bereits eine vierjährige Trennungszeit vorliegt und
sich die Familieneinheit nur im Bundesgebiet wiederherstellen lässt,
sodass den grundrechtlich geschützten Belangen der Betroffenen ein
besonderes Gewicht zukommt (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Dezember 2020 –
1 C 30.19 –, insbesondere Randnummer 36)?
§ 22 Satz 1 AufenthG ist vom Gesetzgeber nicht als allgemeine
Härtefallregelung konzipiert worden, die Ausländerinnen und Ausländern, die die
Voraussetzungen für die Einreise nach anderen Vorschriften nicht erfüllen, die Einreise
ins Bundesgebiet ermöglichen soll (vgl. Oberverwaltungsgericht – OVG –
Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 5. Dezember 2018 – OVG 3 B 8.18 –, juris
Rn. 40, und vom 8. Januar 2018 – OVG 3 S 109.17 –, juris Rn. 4;
Niedersächsisches OVG, Urteil vom 18. Februar 2021 – 13 LB 269/19 –, juris Rn. 79).
Die Norm ist ein Ausnahmetatbestand, der nur unter engen Voraussetzungen
Anwendung finden kann. Gefordert ist mithin eine genaue Einzelfallprüfung.
Die Bundesregierung kann sich zu einzelfallbezogenen Fragestellungen nicht
allgemein äußern.
31. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung angesichts der
Schließung der Visastelle Syrien in Beirut, um sicherzustellen, dass Personen,
deren Termin zur Visabeantragung aufgrund der Schließung abgesagt
wurde oder die bereits längere Zeit auf einen Termin bei der Visastelle
warten und in absehbarer Zeit einen Termin erhalten hätten, ihr Recht auf
Familienleben umsetzen können, angesichts der Tatsache, dass die
betroffenen Personen keinen Einfluss auf die Schließung der Visastelle
haben und aufgrund der langen Wartezeiten bei anderen Visastellen bzw.
Auslandsvertretungen eine Umbuchung nicht so einfach möglich ist
(bitte möglichst detailliert ausführen und dabei auch insbesondere Bezug
auf die Situation von Familienangehörigen von minderjährigen subsidiär
Schutzberechtigten, die bald volljährig werden, nehmen)?
32. Wenn keine Maßnahmen angesichts der Schließung der Visastelle Syrien
in Beirut geplant sein sollten, wie begründet die Bundesregierung dies,
und teilt sie die Einschätzung der Fragestellenden, dass dadurch das
Recht auf Familienleben der betroffenen Personen in einigen Fällen
faktisch verletzt wird (bitte möglichst detailliert ausführen)?
Die Fragen 31 und 32 werden gemeinsam beantwortet.
Es wird auf die Antwort zu Frage 22 verwiesen.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Anlage 1 zu Frage 3
3. Wie war der Ausgang der Asylverfahren bzw. der Asylklageverfahren (bitte differenzieren) im Jahr 2023 bzw. im bisherigen Jahr 2024 bei unbegleiteten
Minderjährigen (bitte differenziert darstellen und nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern auflisten)?
Die Angaben können – zum jeweils aktuell vorliegenden Stichtag - den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
01.01.-31.12.2023
Entscheidungen über Erstanträge
Gesamt
Anerkennung als
Asylberechtigt (Art.
16a GG u. Fam.Asyl)
Anerkennung als
Flüchtling gem. §
3 I AsylG
Subsidiärer
Schutz gem.
§ 4 I AsylG
Abschiebungsverbot gem. § 60
V/VII AufenthG
Ablehnungen (unbegr.
abgelehnt/ offens.
unbegr. abgelehnt)
formelle
Verfahrenserledigungen (z.B.
Rücknahmen)
Herkunftsländer
gesamt
6.162 12 411 3.274 2.023 263 179
darunter:
Syrien 3.228 - 17 3.164 - - 47
Afghanistan 2.291 10 272 67 1.880 15 47
Türkei 134 - 5 1 5 114 9
Somalia 130 - 54 27 40 2 7
Irak 54 - 8 1 15 27 3
Guinea 42 - 7 6 11 9 9
Iran 26 - 12 - 1 10 3
Marokko 23 - - 1 - 7 15
Äthiopien 17 - 2 - 10 4 1
Albanien 16 - - - - 13 3
Ägypten 15 - 2 - 2 6 5
Ungeklärt 15 - 10 1 1 - 3
Gambia 14 - 3 - 5 6 -
Eritrea 14 - 2 - 5 5 2
Algerien 12 - 1 - - 4 7
Anlage 1 zu Frage 3
01.01.-30.11.2024
Entscheidungen über Erstanträge
Gesamt
Anerkennung als
Asylberechtigt (Art.
16a GG u. Fam.Asyl)
Anerkennung als
Flüchtling gem. §
3 I AsylG
Subsidiärer
Schutz gem.
§ 4 I AsylG
Abschiebungsverbot gem. § 60
V/VII AufenthG
Ablehnungen (unbegr.
abgelehnt /offens.
unbegr. abgelehnt)
formelle
Verfahrenserledigungen (z.B.
Rücknahmen)
Herkunftsländer
gesamt
7.455 10 336 4.372 1.963 447 327
darunter:
Syrien 4.378 1 25 4.258 4 - 90
Afghanistan 2.089 5 199 32 1.766 23 64
Türkei 207 - 4 2 2 159 40
Somalia 201 3 52 44 85 8 9
Guinea 133 - 7 9 34 52 31
Tunesien 46 - - - 5 35 6
Irak 41 - - - 10 25 6
Ungeklärt 38 - 20 6 1 3 8
Iran 32 - 5 1 1 23 2
Marokko 25 - - 2 - 13 10
Gambia 24 - 4 - 4 11 5
Sierra Leone 23 - 7 - 6 4 6
Albanien 20 - - - - 19 1
Côte d‘ Ivoire 15 - 2 - 3 4 6
Benin 14 - - 1 4 9 -
Anlage 1 zu Frage 3
01.01.-31.12.2023
Gerichtsentscheidungen über Klagen
Gesamt
Anerkennung als
Asylberechtigt (Art.
16a GG u. Fam.Asyl)
Anerkennung als
Flüchtling gem. §
3 I AsylG
Subsidiärer
Schutz gem.
§ 4 I AsylG
Abschiebungsverbot gem. § 60
V/VII AufenthG
Ablehnungen (unbegr.
abgelehnt /offens.
unbegr. abgelehnt)
formelle
Verfahrenserledigungen (z.B.
Rücknahmen)
Herkunftsländer
gesamt
366 - 15 6 13 73 259
darunter:
Afghanistan 185 - 10 1 2 18 154
Syrien 76 - - - 1 25 50
Irak 38 - 2 - 7 14 15
Türkei 14 - 1 - - 2 11
Somalia 12 - 1 2 1 1 7
Eritrea 6 - - 2 - 1 3
Pakistan 5 - - - - 3 2
Albanien 4 - - - - 2 2
Iran 4 - - - - 1 3
Serbien 3 - - - - - 3
Algerien 3 - - - - 1 2
Russische
Föderation
2 - - - - 2 -
Benin 2 - - - - - 2
Guinea 2 - 1 - 1 - -
Äthiopien 1 - - - - - 1
Anlage 1 zu Frage 3
01.01.-30.09.2024
Gerichtsentscheidungen über Klagen
Gesamt
Anerkennung als
Asylberechtigt (Art.
16a GG u. Fam.Asyl)
Anerkennung als
Flüchtling gem. §
3 I AsylG
Subsidiärer
Schutz gem.
§ 4 I AsylG
Abschiebungsverbot gem. § 60
V/VII AufenthG
Ablehnungen (unbegr.
abgelehnt /offens.
unbegr. abgelehnt)
formelle
Verfahrenserledigungen (z.B.
Rücknahmen)
Herkunftsländer
gesamt
308 - 11 7 7 80 203
darunter
Afghanistan 144 - 7 5 1 27 104
Syrien 85 - - - - 29 56
Türkei 18 - - - - 12 6
Somalia 11 - 1 1 2 2 5
Irak 8 - - - 2 3 3
Iran 6 - 1 1 - - 4
Guinea 6 - 1 - - 2 3
Eritrea 6 - - - - - 6
Albanien 5 - - - - 1 4
Ungeklärt 3 - - - - 1 2
Marokko 2 - - - - 1 1
Serbien 2 - - - 1 - 1
Tunesien 1 - - - - - 1
Ägypten 1 - - - - - 1
Uganda 1 - - - - - 1
Anlage 2 zu Frage 5
5. Wie lange dauerten im Durchschnitt die Asylverfahren bzw. Asylklageverfahren (bitte differenzieren) von unbegleiteten Minderjährigen im bisherigen Jahr
2024 und im Jahr 2023 im Vergleich zu allen Asyl(klage)verfahren (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern der unbegleiteten
Minderjährigen differenzieren und die absolute Zahl der abgeschlossenen Verfahren nennen)?
Die Angaben können – zum jeweils aktuell vorliegenden Stichtag - den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
Asylerstverfahren
01.01.-31.12.2023
nach HKL
Unbegleitete Minderjährige Alle Asylerstverfahren
Entscheidungen
absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in
Monaten) bis zu einer behördlichen Entscheidung
Entscheidungen
absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in Monaten)
bis zu einer behördlichen Entscheidung
Gesamt 6.162 7,3 235.829 6,3
Syrien 3.228 6,4 86.818 4,8
Afghanistan 2.291 8,1 41.751 8,1
Türkei 134 7,9 23.076 6,0
Somalia 130 7,8 3.566 9,6
Guinea 42 9,5 1.524 9,1
Irak 54 10,2 11.430 9,0
Iran 26 10,3 5.986 9,8
Gambia 14 6,4 448 19,8
Benin 6 6,3 233 4,6
Ägypten 15 7,3 924 7,8
Asylerstverfahren
01.01.– 30.11.2024
nach HKL
Unbegleitete Minderjährige Alle Asylerstverfahren
Entscheidungen
absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in
Monaten) bis zu einer behördlichen Entscheidung
Entscheidungen
absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in Monaten)
bis zu einer behördlichen Entscheidung
Gesamt 7.455 8,7 256.876 8,1
Syrien 4.378 7,9 88.482 6,2
Afghanistan 2.089 10,1 37.159 9,7
Somalia 201 8,2 4.206 9,9
Türkei 207 9,5 39.389 9,3
Guinea 133 8,1 2.354 9,0
Gambia 24 10,4 375 20,7
Irak 41 12,0 8.849 11,1
Côte d‘ Ivoire 15 11,0 833 9,8
Benin 14 8,6 547 6,1
Anlage 2 zu Frage 5
Ungeklärt 38 7,4 3.453 8,6
Asylklageverfahren
01.01. –
31.12.2023
nach HKL
Unbegleitete Minderjährige Alle Asylklageverfahren
Gerichtsentscheidungen absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in
Monaten) bis zu einer Gerichtsentscheidung
Gerichtsentscheidungen absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in Monaten)
bis zu einer Gerichtsentscheidung
Gesamt 366 10,9 76.247 21,1
Afghanistan 185 7,2 7.916 16,8
Syrien 76 8,6 11.928 15,3
Irak 38 28,6 9.124 24,0
Türkei 14 19,2 7.923 17,2
Somalia 12 7,0 1.284 23,9
Eritrea 6 15,9 497 30,6
Pakistan 5 8,3 1.308 28,7
Albanien 4 4,7 634 13,4
Iran 4 12,6 4.457 29,0
Serbien 3 0,9 660 11,1
Asylklageverfahren
01.01. –
30.09.2024
nach HKL
Unbegleitete Minderjährige Alle Asylklageverfahren
Gerichtsentscheidungen absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in
Monaten) bis zu einer Gerichtsentscheidung
Gerichtsentscheidungen absolut
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer (in
Monaten) bis zu einer Gerichtsentscheidung
Gesamt 308 8,5 61.447 16,8
Afghanistan 144 6,3 4.071 10,8
Syrien 85 6,6 7.870 15,4
Türkei 18 6,4 11.538 12,4
Somalia 11 10,1 958 23,4
Irak 8 31,4 5.996 24,0
Eritrea 6 25,4 457 25,6
Guinea 6 13,0 638 19,4
Iran 6 11,7 2.812 27,8
Albanien 5 5,2 590 10,1
Ungeklärt 3 11,7 871 23,2
Anlage 3 zu Frage 6
6. Wie viele Visa zum Familiennachzug wurden im bisherigen Jahr 2024 bzw. im Jahr 2023 erteilt (bitte zudem nach Monaten sowie nach Nachzug zu
Asylberechtigten, Flüchtlingen, subsidiär Geschützten, zu sonstigen Familienangehörigen differenzieren; bitte auch nach dem Alter (minderjährig,
volljährig, über 65 Jahre), Geschlecht und den zehn wichtigsten Asylherkunftsländern differenzieren sowie nach den beim Nachzug zu Geflüchteten 15
wichtigsten Botschaften bzw. Visastellen)? Wie viele dieser Visa wurden an Familienangehörige von minderjährigen Referenzpersonen erteilt (bitte nach
Herkunftsländern und wichtigsten Visastellen differenzieren)?
Die folgenden Tabellen enthalten die erbetenen Zahlen in der Rangfolge der zehn wichtigsten Asylherkunftsländer 2023 bzw. für 2024 des 1. Halbjahres 2024
mit Beschränkung auf die 15 wichtigsten Visastellen für den Nachzug zu Geflüchteten. Diese sind, in absteigender Reihenfolge: Beirut (SYR), Istanbul, Erbil,
Addis Abeba, Ankara, Nairobi, Teheran, Islamabad (AFG), Amman, Kairo, Riad, Izmir, Maskat, Islamabad und Bagdad. Dabei erfolgt eine weitere Differenzierung
zum/zur Deutschen sowie Drittstaatsangehörigem mit einem anderen Aufenthaltstitel nur im Rahmen des Ehegattennachzugs, nicht für Kinder und
Elternnachzug, bzw. Nachzug zu sonstigen Familienangehörigen. Für das Jahr 2024 trafen die vorher benannten Einschränkungen lediglich auf die genannten
ersten 8 der Asylherkunftsländer zu. Die Auswertung ergab keine Zahlen für die Asylherkunftsländer Kolumbien und Guinea. Eine statistische Auswertung nach
Alter oder Geschlecht der Antragstellenden erfolgt nicht.
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 01.2023 Beirut (SYR) 271 91 104 287 405 963
Syrien 01.2023 Istanbul 30 8 7 51 216 297
Syrien 01.2023 Erbil 25 9 10 31 176 232
Syrien 01.2023 Amman 19 5 6 13 56 88
Syrien 01.2023 Kairo 5 1 3 3 10 18
Syrien 01.2023 Riad 1 0 1 3 14 18
Syrien 02.2023 Beirut (SYR) 313 120 133 315 291 919
Syrien 02.2023 Istanbul 40 8 10 68 223 331
Syrien 02.2023 Erbil 40 24 10 44 278 362
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 02.2023 Amman 7 1 3 10 40 57
Syrien 02.2023 Kairo 5 1 0 2 3 10
Syrien 02.2023 Riad 1 1 0 2 13 16
Syrien 03.2023 Beirut (SYR) 343 141 120 411 349 1.103
Syrien 03.2023 Istanbul 46 9 15 109 320 475
Syrien 03.2023 Erbil 29 14 10 32 196 257
Syrien 03.2023 Amman 20 9 6 9 76 105
Syrien 03.2023 Kairo 3 2 1 7 10
Syrien 03.2023 Riad 4 1 1 1 4 9
Syrien 03.2023 Izmir 0 0 0 1 1
Syrien 03.2023 Maskat 1 1 0 0 1 2
Syrien 04.2023 Beirut (SYR) 219 101 67 209 469 897
Syrien 04.2023 Istanbul 51 13 9 1 60 291 403
Syrien 04.2023 Erbil 33 19 8 44 117 194
Syrien 04.2023 Amman 24 3 5 4 68 96
Syrien 04.2023 Kairo 4 2 2 1 5
Syrien 04.2023 Riad 3 1 0 2 3 8
Syrien 04.2023 Maskat 0 0 0 1 1
Syrien 05.2023 Beirut (SYR) 240 94 91 262 459 961
Syrien 05.2023 Istanbul 39 8 11 48 364 451
Syrien 05.2023 Erbil 31 21 9 25 149 205
Syrien 05.2023 Addis Abeba 0 0 0 0 1 1
Syrien 05.2023 Amman 27 12 9 4 50 81
Syrien 05.2023 Kairo 4 1 3 2 1 7
Syrien 05.2023 Riad 1 1 0 0 10 11
Syrien 06.2023 Beirut (SYR) 224 92 90 6 212 363 805
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 06.2023 Istanbul 27 7 3 68 338 433
Syrien 06.2023 Erbil 34 23 8 39 144 217
Syrien 06.2023 Amman 32 10 19 14 37 83
Syrien 06.2023 Kairo 3 1 1 7 5 15
Syrien 06.2023 Riad 4 1 3 2 1 7
Syrien 06.2023 Maskat 0 0 0 3 3
Syrien 07.2023 Beirut (SYR) 209 82 89 192 331 732
Syrien 07.2023 Istanbul 39 6 14 74 277 390
Syrien 07.2023 Erbil 46 15 22 40 285 371
Syrien 07.2023 Amman 47 13 25 6 32 85
Syrien 07.2023 Kairo 3 1 2 7 7 17
Syrien 07.2023 Riad 2 0 2 1 23 26
Syrien 08.2023 Beirut (SYR) 254 80 102 2 216 399 871
Syrien 08.2023 Istanbul 36 7 7 47 281 364
Syrien 08.2023 Erbil 59 21 21 43 198 300
Syrien 08.2023 Amman 30 14 11 6 39 75
Syrien 08.2023 Kairo 10 1 6 11 2 23
Syrien 08.2023 Riad 8 3 5 11 14 33
Syrien 08.2023 Maskat 0 0 0 1 1
Syrien 09.2023 Beirut (SYR) 210 69 82 153 292 655
Syrien 09.2023 Istanbul 26 5 7 59 267 352
Syrien 09.2023 Erbil 37 12 7 19 280 336
Syrien 09.2023 Amman 26 6 17 1 20 47
Syrien 09.2023 Kairo 15 3 9 4 4 23
Syrien 09.2023 Riad 11 3 6 1 2 14
Syrien 09.2023 Maskat 3 3 0 0 3
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 10.2023 Beirut (SYR) 227 72 89 207 438 872
Syrien 10.2023 Istanbul 40 9 11 30 235 305
Syrien 10.2023 Erbil 56 30 16 50 230 336
Syrien 10.2023 Teheran 3 1 0 0 3
Syrien 10.2023 Amman 33 10 17 0 35 68
Syrien 10.2023 Kairo 10 5 4 12 14 36
Syrien 10.2023 Riad 3 2 1 3 9 15
Syrien 10.2023 Maskat 0 0 0 1 1
Syrien 11.2023 Beirut (SYR) 291 78 164 228 355 874
Syrien 11.2023 Istanbul 60 7 19 40 287 387
Syrien 11.2023 Erbil 51 22 24 47 297 395
Syrien 11.2023 Amman 48 14 28 15 49 112
Syrien 11.2023 Kairo 6 0 4 3 9
Syrien 11.2023 Riad 2 1 1 2 30 34
Syrien 11.2023 Izmir 1 1 0 0 1
Syrien 12.2023 Beirut (SYR) 355 68 135 183 342 880
Syrien 12.2023 Istanbul 50 4 8 68 147 265
Syrien 12.2023 Erbil 50 15 22 38 245 333
Syrien 12.2023 Amman 41 20 14 11 68 120
Syrien 12.2023 Kairo 9 3 6 2 11
Syrien 12.2023 Riad 6 2 4 1 1 8
Syrien Gesamt 2023 4.616 1.564 1.779 9 4.239 11.076 19.940
Türkei 01.2023 Istanbul 407 159 116 1 42 450
Türkei 01.2023 Erbil 0 0 0 1 1
Türkei 01.2023 Ankara 518 176 180 4 51 573
Türkei 01.2023 Izmir 136 53 41 12 4 152
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Türkei 02.2023 Istanbul 295 126 67 1 18 1 315
Türkei 02.2023 Ankara 560 200 201 114 674
Türkei 02.2023 Izmir 145 60 49 8 1 154
Türkei 03.2023 Istanbul 385 181 83 52 437
Türkei 03.2023 Ankara 1.036 353 397 3 192 2 1.233
Türkei 03.2023 Izmir 188 72 75 4 5 197
Türkei 04.2023 Istanbul 284 138 61 3 29 316
Türkei 04.2023 Ankara 519 197 174 75 1 595
Türkei 04.2023 Izmir 142 46 45 2 4 8 156
Türkei 05.2023 Istanbul 366 156 71 37 403
Türkei 05.2023 Erbil 0 0 0 2 2
Türkei 05.2023 Ankara 477 207 116 73 550
Türkei 05.2023 Kairo 2 2 0 0 2
Türkei 05.2023 Izmir 153 68 51 10 163
Türkei 06.2023 Istanbul 376 175 79 34 410
Türkei 06.2023 Erbil 0 0 0 2 2
Türkei 06.2023 Ankara 416 162 122 92 508
Türkei 06.2023 Izmir 174 72 46 12 3 189
Türkei 07.2023 Istanbul 360 141 84 57 417
Türkei 07.2023 Ankara 514 190 150 112 1 627
Türkei 07.2023 Kairo 0 0 0 1 2 3
Türkei 07.2023 Izmir 177 57 69 18 7 202
Türkei 08.2023 Istanbul 376 160 88 2 55 2 435
Türkei 08.2023 Ankara 484 165 172 117 601
Türkei 08.2023 Kairo 0 0 0 2 2
Türkei 08.2023 Izmir 241 87 94 22 3 266
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Türkei 09.2023 Istanbul 312 151 56 40 352
Türkei 09.2023 Erbil 0 0 0 2 2
Türkei 09.2023 Ankara 460 176 143 88 548
Türkei 09.2023 Izmir 198 81 53 3 7 5 213
Türkei 10.2023 Istanbul 346 151 60 33 379
Türkei 10.2023 Erbil 1 0 1 0 1
Türkei 10.2023 Ankara 464 155 127 84 1 549
Türkei 10.2023 Izmir 235 98 52 10 3 248
Türkei 11.2023 Istanbul 388 166 51 42 430
Türkei 11.2023 Erbil 0 0 0 2 2
Türkei 11.2023 Ankara 507 205 103 86 593
Türkei 11.2023 Izmir 272 119 71 16 7 295
Türkei 12.2023 Istanbul 349 151 54 39 388
Türkei 12.2023 Erbil 0 0 0 1 1
Türkei 12.2023 Ankara 523 218 105 60 583
Türkei 12.2023 Kairo 0 0 0 1 0 1
Türkei 12.2023 Izmir 203 84 62 22 225
Türkei Gesamt 2023 12.989 5.158 3.569 21 1.781 54 14.845
Afghanistan 01.2023 Istanbul 3 3 0 14 17
Afghanistan 01.2023 Ankara 1 1 0 0 1
Afghanistan 01.2023 Teheran 100 67 26 3 66 13 182
Afghanistan 01.2023 Islamabad (AFG) 51 15 15 56 11 118
Afghanistan 01.2023 Riad 0 0 0 0 1 1
Afghanistan 01.2023 Islamabad 2 0 2 0 2
Afghanistan 02.2023 Istanbul 11 6 3 8 19
Afghanistan 02.2023 Ankara 1 1 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Afghanistan 02.2023 Teheran 77 42 19 3 44 11 135
Afghanistan 02.2023 Islamabad (AFG) 33 13 9 47 1 81
Afghanistan 03.2023 Istanbul 7 4 2 7 1 15
Afghanistan 03.2023 Ankara 1 1 0 0 1
Afghanistan 03.2023 Teheran 41 27 3 5 27 1 74
Afghanistan 03.2023 Islamabad (AFG) 36 11 9 70 9 115
Afghanistan 04.2023 Istanbul 6 4 1 10 1 17
Afghanistan 04.2023 Teheran 26 11 5 14 40
Afghanistan 04.2023 Islamabad (AFG) 20 6 6 51 8 79
Afghanistan 05.2023 Istanbul 6 2 0 10 16
Afghanistan 05.2023 Ankara 2 2 0 0 2
Afghanistan 05.2023 Teheran 83 54 14 1 39 9 132
Afghanistan 05.2023 Islamabad (AFG) 26 7 5 67 12 105
Afghanistan 06.2023 Istanbul 16 11 0 1 3 20
Afghanistan 06.2023 Ankara 2 0 2 0 2
Afghanistan 06.2023 Teheran 104 67 12 38 8 150
Afghanistan 06.2023 Islamabad (AFG) 17 4 6 41 10 68
Afghanistan 06.2023 Kairo 0 0 0 5 5
Afghanistan 06.2023 Riad 0 0 0 1 3 4
Afghanistan 06.2023 Izmir 0 0 0 0 1 1
Afghanistan 07.2023 Istanbul 12 4 3 4 16
Afghanistan 07.2023 Ankara 2 0 2 0 2
Afghanistan 07.2023 Teheran 63 40 10 22 10 95
Afghanistan 07.2023 Islamabad (AFG) 13 2 6 2 20 8 43
Afghanistan 07.2023 Riad 1 0 1 1 2
Afghanistan 07.2023 Izmir 1 1 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Afghanistan 08.2023 Istanbul 6 1 3 9 15
Afghanistan 08.2023 Teheran 38 29 3 2 23 4 67
Afghanistan 08.2023 Islamabad (AFG) 29 6 9 51 10 90
Afghanistan 08.2023 Izmir 1 0 1 0 1
Afghanistan 09.2023 Istanbul 7 3 0 11 18
Afghanistan 09.2023 Ankara 4 2 0 0 4
Afghanistan 09.2023 Teheran 47 24 5 3 18 9 77
Afghanistan 09.2023 Islamabad (AFG) 23 7 5 21 6 50
Afghanistan 10.2023 Istanbul 3 1 1 7 10
Afghanistan 10.2023 Teheran 88 50 13 5 29 4 126
Afghanistan 10.2023 Islamabad (AFG) 37 7 14 28 6 71
Afghanistan 11.2023 Istanbul 12 5 2 2 1 15
Afghanistan 11.2023 Ankara 3 0 2 0 3
Afghanistan 11.2023 Teheran 49 29 13 2 28 5 84
Afghanistan 11.2023 Islamabad (AFG) 42 11 18 48 6 96
Afghanistan 12.2023 Istanbul 5 5 0 12 1 18
Afghanistan 12.2023 Ankara 7 3 3 0 7
Afghanistan 12.2023 Teheran 32 18 9 10 5 47
Afghanistan 12.2023 Islamabad (AFG) 35 10 14 51 1 87
Afghanistan Gesamt 2023 1.232 617 276 28 1.015 173 2.448
Irak 01.2023 Istanbul 1 0 1 0 1
Irak 01.2023 Erbil 34 6 18 16 4 54
Irak 01.2023 Ankara 0 0 0 2 2
Irak 01.2023 Amman 0 0 0 2 2
Irak 01.2023 Maskat 6 1 0 0 6
Irak 01.2023 Bagdad 24 9 9 3 27
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Irak 02.2023 Istanbul 1 0 1 2 3
Irak 02.2023 Erbil 36 12 18 1 40 18 95
Irak 02.2023 Ankara 1 0 1 0 1
Irak 02.2023 Bagdad 16 6 6 9 25
Irak 03.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 1 1
Irak 03.2023 Erbil 47 14 18 19 7 73
Irak 03.2023 Bagdad 33 12 16 14 4 51
Irak 04.2023 Istanbul 0 0 0 1 2 3
Irak 04.2023 Erbil 45 22 10 23 6 74
Irak 04.2023 Bagdad 15 8 4 3 3 21
Irak 05.2023 Istanbul 1 0 0 0 1
Irak 05.2023 Erbil 30 12 13 17 6 53
Irak 05.2023 Ankara 5 1 1 0 5
Irak 05.2023 Bagdad 26 11 9 8 4 38
Irak 06.2023 Erbil 36 14 14 23 5 64
Irak 06.2023 Ankara 1 0 0 0 1
Irak 06.2023 Amman 1 1 0 0 1
Irak 06.2023 Bagdad 26 7 17 7 1 34
Irak 07.2023 Istanbul 5 1 0 3 8
Irak 07.2023 Erbil 51 20 18 33 1 85
Irak 07.2023 Amman 3 0 1 0 3
Irak 07.2023 Kairo 4 0 0 0 4
Irak 07.2023 Bagdad 22 11 10 2 12 1 37
Irak 08.2023 Istanbul 0 0 0 1 1
Irak 08.2023 Erbil 52 18 21 22 7 81
Irak 08.2023 Amman 1 1 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Irak 08.2023 Izmir 1 0 1 0 1
Irak 08.2023 Bagdad 28 10 15 11 39
Irak 09.2023 Erbil 44 15 18 17 7 68
Irak 09.2023 Bagdad 25 9 13 9 34
Irak 10.2023 Beirut (SYR) 1 0 1 0 1
Irak 10.2023 Istanbul 1 0 1 0 1
Irak 10.2023 Erbil 42 18 16 16 2 60
Irak 10.2023 Ankara 1 1 0 0 1
Irak 10.2023 Bagdad 40 18 14 11 3 54
Irak 11.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 2 2
Irak 11.2023 Erbil 44 17 20 12 1 57
Irak 11.2023 Maskat 1 1 0 0 1
Irak 11.2023 Bagdad 41 11 25 9 50
Irak 12.2023 Erbil 37 17 18 11 48
Irak 12.2023 Bagdad 27 6 12 16 2 45
Irak Gesamt 2023 856 310 360 3 375 84 1.318
Iran 01.2023 Istanbul 5 4 1 0 5
Iran 01.2023 Ankara 1 1 0 0 1
Iran 01.2023 Teheran 285 175 30 39 2 326
Iran 01.2023 Izmir 2 2 0 0 2
Iran 01.2023 Islamabad 1 1 0 0 1
Iran 02.2023 Istanbul 7 5 0 1 8
Iran 02.2023 Erbil 1 0 0 0 1
Iran 02.2023 Teheran 232 133 32 5 44 281
Iran 02.2023 Izmir 3 1 1 0 3
Iran 03.2023 Istanbul 5 4 1 0 5
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Iran 03.2023 Erbil 0 0 0 1 1
Iran 03.2023 Teheran 203 134 11 18 221
Iran 03.2023 Izmir 6 3 2 0 6
Iran 04.2023 Istanbul 9 7 0 0 9
Iran 04.2023 Erbil 1 1 0 0 1
Iran 04.2023 Teheran 340 203 24 1 35 376
Iran 04.2023 Izmir 1 1 0 0 1
Iran 05.2023 Istanbul 6 4 2 2 8
Iran 05.2023 Ankara 2 1 0 0 2
Iran 05.2023 Teheran 253 153 12 13 266
Iran 05.2023 Izmir 2 2 0 0 2
Iran 05.2023 Maskat 1 1 0 0 1
Iran 06.2023 Istanbul 4 2 1 0 4
Iran 06.2023 Ankara 3 3 0 0 3
Iran 06.2023 Teheran 327 219 8 25 352
Iran 07.2023 Istanbul 7 3 1 0 7
Iran 07.2023 Erbil 1 1 0 1 2
Iran 07.2023 Teheran 227 132 8 6 233
Iran 07.2023 Izmir 5 2 1 0 5
Iran 08.2023 Istanbul 14 10 0 1 15
Iran 08.2023 Ankara 1 1 0 0 1
Iran 08.2023 Teheran 315 191 13 3 24 342
Iran 08.2023 Maskat 1 1 0 0 1
Iran 09.2023 Istanbul 11 7 0 0 11
Iran 09.2023 Erbil 1 1 0 0 1
Iran 09.2023 Teheran 270 175 7 2 8 280
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Iran 10.2023 Istanbul 5 3 2 1 6
Iran 10.2023 Teheran 355 211 19 1 32 388
Iran 10.2023 Izmir 1 1 0 0 1
Iran 11.2023 Istanbul 11 6 3 0 11
Iran 11.2023 Teheran 513 309 49 23 536
Iran 11.2023 Izmir 0 0 0 1 1
Iran 12.2023 Istanbul 7 5 0 0 7
Iran 12.2023 Ankara 2 1 0 0 2
Iran 12.2023 Teheran 319 199 32 46 365
Iran Gesamt 2023 3.766 2.319 260 12 321 2 4.101
Georgien 10.2023 Ankara 2 0 0 0 2
Russische Föderation 01.2023 Istanbul 13 10 0 0 13
Russische Föderation 01.2023 Ankara 14 9 0 0 14
Russische Föderation 01.2023 Izmir 21 10 0 0 21
Russische Föderation 02.2023 Istanbul 9 7 1 0 9
Russische Föderation 02.2023 Ankara 4 2 0 0 4
Russische Föderation 02.2023 Izmir 13 7 0 0 13
Russische Föderation 03.2023 Istanbul 11 8 0 1 12
Russische Föderation 03.2023 Ankara 2 2 0 0 2
Russische Föderation 03.2023 Amman 1 0 1 0 1
Russische Föderation 03.2023 Izmir 23 14 1 0 23
Russische Föderation 04.2023 Istanbul 4 3 0 0 4
Russische Föderation 04.2023 Ankara 5 2 0 0 5
Russische Föderation 04.2023 Izmir 9 5 0 0 9
Russische Föderation 05.2023 Istanbul 10 6 1 0 10
Russische Föderation 05.2023 Ankara 2 1 0 0 2
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Russische Föderation 05.2023 Izmir 14 8 0 0 14
Russische Föderation 06.2023 Istanbul 10 8 0 0 10
Russische Föderation 06.2023 Izmir 18 8 3 0 18
Russische Föderation 07.2023 Istanbul 12 7 1 0 12
Russische Föderation 07.2023 Ankara 2 1 0 0 2
Russische Föderation 07.2023 Kairo 3 1 2 0 3
Russische Föderation 07.2023 Izmir 7 5 0 0 7
Russische Föderation 08.2023 Istanbul 12 10 0 2 14
Russische Föderation 08.2023 Ankara 4 2 0 0 4
Russische Föderation 08.2023 Izmir 13 9 1 0 13
Russische Föderation 09.2023 Istanbul 13 8 0 0 13
Russische Föderation 09.2023 Izmir 8 5 0 0 8
Russische Föderation 10.2023 Istanbul 9 5 2 0 9
Russische Föderation 10.2023 Ankara 3 1 0 0 3
Russische Föderation 10.2023 Izmir 15 7 0 0 15
Russische Föderation 11.2023 Istanbul 2 2 0 0 2
Russische Föderation 11.2023 Izmir 13 8 0 0 13
Russische Föderation 12.2023 Istanbul 5 2 0 1 6
Russische Föderation 12.2023 Ankara 1 1 0 0 1
Russische Föderation 12.2023 Izmir 11 8 1 0 11
Russische Föderation Gesamt 2023 316 192 14 4 320
Somalia 01.2023 Istanbul 0 0 0 4 3 7
Somalia 01.2023 Addis Abeba 0 0 0 0 2 2
Somalia 01.2023 Nairobi 9 2 0 33 29 71
Somalia 02.2023 Istanbul 0 0 0 3 3
Somalia 02.2023 Ankara 1 0 1 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Somalia 02.2023 Nairobi 15 3 1 34 20 69
Somalia 02.2023 Izmir 1 1 0 0 1
Somalia 03.2023 Istanbul 0 0 0 0 3 3
Somalia 03.2023 Addis Abeba 0 0 0 1 1
Somalia 03.2023 Nairobi 2 1 0 41 9 52
Somalia 03.2023 Kairo 3 0 0 0 3
Somalia 04.2023 Istanbul 0 0 0 0 3 3
Somalia 04.2023 Addis Abeba 0 0 0 0 1 1
Somalia 04.2023 Nairobi 1 0 0 19 31 51
Somalia 05.2023 Istanbul 3 2 1 1 2 6
Somalia 05.2023 Addis Abeba 0 0 0 0 11 11
Somalia 05.2023 Ankara 1 0 0 0 1
Somalia 05.2023 Nairobi 2 1 1 43 40 85
Somalia 05.2023 Kairo 0 0 0 3 3
Somalia 06.2023 Istanbul 1 1 0 0 1
Somalia 06.2023 Addis Abeba 0 0 0 5 5
Somalia 06.2023 Ankara 2 0 0 0 2
Somalia 06.2023 Nairobi 4 0 1 84 51 139
Somalia 06.2023 Kairo 3 0 0 0 3
Somalia 07.2023 Istanbul 0 0 0 0 1 1
Somalia 07.2023 Addis Abeba 0 0 0 0 3 3
Somalia 07.2023 Nairobi 7 0 0 39 22 68
Somalia 08.2023 Istanbul 1 1 0 5 1 7
Somalia 08.2023 Addis Abeba 0 0 0 3 3
Somalia 08.2023 Nairobi 7 0 0 41 31 79
Somalia 09.2023 Istanbul 2 2 0 3 5
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Somalia 09.2023 Addis Abeba 4 0 0 0 4
Somalia 09.2023 Ankara 2 1 0 0 2
Somalia 09.2023 Nairobi 11 2 1 44 16 71
Somalia 09.2023 Riad 1 1 0 0 1
Somalia 09.2023 Izmir 1 0 0 0 1
Somalia 10.2023 Istanbul 2 1 1 2 7 11
Somalia 10.2023 Addis Abeba 0 0 0 6 4 10
Somalia 10.2023 Nairobi 1 0 0 25 26 52
Somalia 11.2023 Istanbul 3 2 1 2 5 10
Somalia 11.2023 Addis Abeba 0 0 0 2 2
Somalia 11.2023 Nairobi 6 1 0 45 22 73
Somalia 11.2023 Kairo 0 0 0 1 1
Somalia 12.2023 Istanbul 1 1 0 0 1
Somalia 12.2023 Nairobi 8 1 0 53 33 94
Somalia Gesamt 2023 105 24 8 542 376 1.023
Eritrea 01.2023 Addis Abeba 11 4 0 9 176 25 221
Eritrea 01.2023 Nairobi 1 0 1 2 3
Eritrea 01.2023 Kairo 0 0 0 1 1
Eritrea 02.2023 Addis Abeba 2 0 0 55 8 65
Eritrea 02.2023 Nairobi 1 0 1 7 8
Eritrea 02.2023 Kairo 0 0 0 2 2
Eritrea 03.2023 Addis Abeba 12 3 1 140 24 176
Eritrea 03.2023 Nairobi 4 1 1 4 8
Eritrea 04.2023 Addis Abeba 7 1 2 4 144 10 165
Eritrea 05.2023 Addis Abeba 3 1 0 2 75 10 90
Eritrea 05.2023 Nairobi 1 1 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Eritrea 06.2023 Addis Abeba 4 2 0 81 23 108
Eritrea 06.2023 Nairobi 2 1 0 2 4
Eritrea 07.2023 Istanbul 0 0 0 1 1
Eritrea 07.2023 Addis Abeba 3 2 0 32 12 47
Eritrea 07.2023 Nairobi 3 1 2 0 3
Eritrea 07.2023 Kairo 0 0 0 4 4
Eritrea 08.2023 Istanbul 0 0 0 0 1 1
Eritrea 08.2023 Addis Abeba 3 1 1 50 19 72
Eritrea 08.2023 Nairobi 2 1 0 0 2
Eritrea 08.2023 Kairo 7 6 0 1 8
Eritrea 08.2023 Riad 0 0 0 1 1
Eritrea 09.2023 Addis Abeba 0 0 0 38 1 39
Eritrea 09.2023 Nairobi 3 0 1 1 0 2 6
Eritrea 09.2023 Kairo 5 0 0 0 5
Eritrea 10.2023 Addis Abeba 1 1 0 104 10 115
Eritrea 10.2023 Nairobi 0 0 0 2 2
Eritrea 10.2023 Kairo 3 1 0 2 5
Eritrea 11.2023 Addis Abeba 7 2 1 65 16 88
Eritrea 11.2023 Nairobi 1 0 1 0 1
Eritrea 11.2023 Kairo 1 1 0 1 2
Eritrea 12.2023 Addis Abeba 5 3 0 57 7 69
Eritrea 12.2023 Nairobi 1 0 1 4 5
Eritrea 12.2023 Kairo 0 0 0 0 1 1
Eritrea Gesamt 2023 93 33 13 16 1.051 169 1.329
Ungeklärt 08.2023 Istanbul 0 0 0 1 1
Ungeklärt 01.2023 Beirut (SYR) 1 1 0 3 3 7
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Ungeklärt 01.2023 Istanbul 0 0 0 3 0 3
Ungeklärt 01.2023 Amman 2 1 1 0 0 2
Ungeklärt 02.2023 Beirut (SYR) 1 1 0 3 1 5
Ungeklärt 02.2023 Istanbul 2 0 2 0 0 2
Ungeklärt 02.2023 Amman 1 0 0 0 0 1
Ungeklärt 03.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 9 0 9
Ungeklärt 03.2023 Istanbul 2 0 1 2 0 4
Ungeklärt 03.2023 Amman 1 1 0 0 5 6
Ungeklärt 04.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 0 2 2
Ungeklärt 04.2023 Istanbul 1 1 0 1 0 2
Ungeklärt 04.2023 Amman 1 1 0 0 0 1
Ungeklärt 05.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 6 0 6
Ungeklärt 05.2023 Istanbul 4 1 1 2 3 9
Ungeklärt 05.2023 Erbil 0 0 0 2 0 2
Ungeklärt 05.2023 Kairo 1 1 0 0 0 1
Ungeklärt 06.2023 Beirut (SYR) 1 1 0 6 0 7
Ungeklärt 06.2023 Istanbul 1 0 1 3 0 4
Ungeklärt 06.2023 Amman 2 1 0 0 0 2
Ungeklärt 07.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 4 0 4
Ungeklärt 07.2023 Istanbul 4 2 0 4 1 9
Ungeklärt 07.2023 Amman 3 0 0 3 0 6
Ungeklärt 07.2023 Kairo 1 0 1 0 0 1
Ungeklärt 08.2023 Beirut (SYR) 2 1 0 2 0 4
Ungeklärt 08.2023 Istanbul 2 2 0 2 0 4
Ungeklärt 09.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 1 2 3
Ungeklärt 09.2023 Istanbul 0 0 0 0 2 2
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2023
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Ungeklärt 09.2023 Erbil 0 0 0 0 1 1
Ungeklärt 09.2023 Amman 4 0 0 0 0 4
Ungeklärt 10.2023 Beirut (SYR) 0 0 0 6 0 6
Ungeklärt 10.2023 Istanbul 0 0 0 1 0 1
Ungeklärt 10.2023 Erbil 0 0 0 1 0 1
Ungeklärt 10.2023 Amman 5 1 1 0 0 5
Ungeklärt 11.2023 Beirut (SYR) 2 0 1 12 0 14
Ungeklärt 11.2023 Istanbul 0 0 0 4 2 6
Ungeklärt 11.2023 Erbil 1 0 1 1 0 2
Ungeklärt 11.2023 Amman 2 2 0 0 0 2
Ungeklärt 11.2023 Kairo 19 2 5 0 0 19
Ungeklärt 12.2023 Beirut (SYR) 1 0 1 7 0 8
Ungeklärt 12.2023 Istanbul 0 0 0 1 0 1
Ungeklärt 12.2023 Amman 1 1 0 0 0 1
Ungeklärt 12.2023 Kairo 6 0 2 0 0 6
Ungeklärt Gesamt 2023 74 21 18 89 22 185
Gesamt 2023 24.122 10.259 6.314 89 9.505 11.978 45.694
Gesamt weltweit
2023 107.099 48.936 18.432 257 10.984 12.459 130.799
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 01.2024 Beirut (SYR) 351 105 168 0 270 421 1.042
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 01.2024 Istanbul 29 4 10 0 34 247 310
Syrien 01.2024 Erbil 56 23 21 0 18 250 324
Syrien 01.2024 Amman 51 17 19 0 3 34 88
Syrien 01.2024 Kairo 2 2 0 0 2 1 5
Syrien 01.2024 Riad 10 1 5 0 1 12 23
Syrien 01.2024 Maskat 0 0 0 0 2 0 2
Syrien 02.2024 Beirut (SYR) 355 92 186 0 221 306 882
Syrien 02.2024 Istanbul 51 8 16 0 97 419 567
Syrien 02.2024 Erbil 71 30 32 0 26 328 425
Syrien 02.2024 Amman 46 18 21 0 1 52 99
Syrien 02.2024 Kairo 6 1 4 0 2 8 16
Syrien 02.2024 Riad 9 3 5 0 5 30 44
Syrien 03.2024 Beirut (SYR) 286 93 159 1 207 264 758
Syrien 03.2024 Istanbul 51 12 15 0 69 318 438
Syrien 03.2024 Erbil 53 24 28 0 42 219 314
Syrien 03.2024 Amman 68 22 35 0 1 3 72
Syrien 03.2024 Kairo 8 3 5 0 1 14 23
Syrien 03.2024 Riad 8 4 3 0 3 14 25
Syrien 04.2024 Beirut (SYR) 291 75 155 5 195 334 825
Syrien 04.2024 Istanbul 38 6 17 0 57 270 365
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 04.2024 Erbil 45 20 18 0 37 184 266
Syrien 04.2024 Amman 129 41 70 0 3 0 132
Syrien 04.2024 Kairo 4 1 3 0 5 46 55
Syrien 04.2024 Riad 14 4 1 0 4 36 54
Syrien 04.2024 Maskat 1 0 1 0 0 0 1
Syrien 05.2024 Beirut (SYR) 160 43 71 1 77 217 455
Syrien 05.2024 Istanbul 46 10 17 0 66 238 350
Syrien 05.2024 Erbil 74 27 33 0 37 290 401
Syrien 05.2024 Amman 90 28 52 0 1 69 160
Syrien 05.2024 Kairo 8 1 5 0 0 48 56
Syrien 05.2024 Riad 8 2 2 0 1 18 27
Syrien 05.2024 Maskat 2 1 0 0 0 3 5
Syrien 06.2024 Beirut (SYR) 165 33 57 0 74 298 537
Syrien 06.2024 Istanbul 34 6 11 0 43 298 375
Syrien 06.2024 Erbil 47 20 16 0 33 110 190
Syrien 06.2024 Amman 84 25 45 0 4 7 95
Syrien 06.2024 Kairo 13 6 3 0 2 63 78
Syrien 06.2024 Riad 5 1 3 0 0 33 38
Syrien 07.2024 Beirut (SYR) 302 93 152 0 207 304 813
Syrien 07.2024 Istanbul 42 12 12 0 45 193 280
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 07.2024 Erbil 47 18 14 0 78 314 439
Syrien 07.2024 Ankara 1 0 0 0 0 0 1
Syrien 07.2024 Amman 113 40 66 0 7 58 178
Syrien 07.2024 Kairo 10 2 6 0 5 23 38
Syrien 07.2024 Riad 11 0 10 0 3 10 24
Syrien 07.2024 Maskat 1 0 1 0 0 0 1
Syrien 07.2024 Bagdad 0 0 0 0 1 0 1
Syrien 08.2024 Beirut (SYR) 198 47 72 0 127 288 613
Syrien 08.2024 Istanbul 51 10 14 0 46 254 351
Syrien 08.2024 Erbil 22 4 11 0 16 198 236
Syrien 08.2024 Amman 96 21 54 0 19 21 136
Syrien 08.2024 Kairo 3 1 2 0 1 48 52
Syrien 08.2024 Riad 7 2 4 0 0 15 22
Syrien 08.2024 Maskat 3 1 2 0 0 0 3
Syrien 09.2024 Beirut (SYR) 252 60 103 0 139 352 743
Syrien 09.2024 Istanbul 30 6 15 0 31 231 292
Syrien 09.2024 Erbil 27 12 12 0 20 171 218
Syrien 09.2024 Amman 115 36 64 0 11 60 186
Syrien 09.2024 Kairo 7 1 4 0 6 23 36
Syrien 09.2024 Riad 8 3 4 0 2 15 25
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 10.2024 Beirut (SYR) 306 64 161 0 131 456 893
Syrien 10.2024 Istanbul 47 9 17 0 58 168 273
Syrien 10.2024 Erbil 30 4 14 0 15 198 243
Syrien 10.2024 Amman 177 55 100 0 8 77 262
Syrien 10.2024 Kairo 14 4 8 0 5 32 51
Syrien 10.2024 Riad 11 3 8 0 1 22 34
Syrien 11.2024 Beirut (SYR) 405 82 185 0 151 465 1.021
Syrien 11.2024 Istanbul 36 7 18 0 74 131 241
Syrien 11.2024 Erbil 14 3 4 0 44 160 218
Syrien 11.2024 Amman 135 38 87 0 9 46 190
Syrien 11.2024 Kairo 10 1 9 0 3 68 81
Syrien 11.2024 Riad 17 3 12 0 2 24 43
Syrien 12.2024 Beirut (SYR) 43 10 28 0 29 15 87
Syrien 12.2024 Istanbul 6 0 2 0 10 62 78
Syrien 12.2024 Erbil 2 0 0 0 2 7 11
Syrien 12.2024 Amman 1 1 0 0 0 0 1
Syrien 12.2024 Kairo 1 0 1 0 0 1 2
Syrien 12.2024 Riad 3 1 1 0 0 0 3
Syrien Gesamt 2024 5.373 1.466 2.589 2 2.955 10.012 18.342
Afghanistan 01.2024 Istanbul 11 5 2 0 26 0 37
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Afghanistan 01.2024 Ankara 4 2 1 0 0 0 4
Afghanistan 01.2024 Teheran 52 28 6 0 25 3 80
Afghanistan 01.2024 Islamabad (AFG) 35 14 7 0 71 12 118
Afghanistan 02.2024 Istanbul 8 3 2 0 19 0 27
Afghanistan 02.2024 Ankara 2 1 1 0 1 0 3
Afghanistan 02.2024 Teheran 34 21 6 0 13 3 50
Afghanistan 02.2024 Islamabad (AFG) 44 12 16 0 76 11 131
Afghanistan 02.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Afghanistan 03.2024 Istanbul 5 4 1 0 9 0 14
Afghanistan 03.2024 Ankara 3 2 0 0 0 0 3
Afghanistan 03.2024 Teheran 69 40 9 1 16 4 90
Afghanistan 03.2024 Islamabad (AFG) 35 12 5 0 31 15 81
Afghanistan 04.2024 Istanbul 5 3 1 0 8 5 18
Afghanistan 04.2024 Teheran 64 38 6 0 23 0 87
Afghanistan 04.2024 Islamabad (AFG) 37 23 5 0 40 20 97
Afghanistan 05.2024 Istanbul 8 4 1 0 8 0 16
Afghanistan 05.2024 Ankara 4 4 0 0 0 0 4
Afghanistan 05.2024 Teheran 43 26 10 0 11 4 58
Afghanistan 05.2024 Islamabad (AFG) 81 29 9 0 68 8 157
Afghanistan 05.2024 Izmir 0 0 0 1 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Afghanistan 05.2024 Islamabad 1 0 1 0 0 0 1
Afghanistan 06.2024 Istanbul 10 7 0 0 5 0 15
Afghanistan 06.2024 Ankara 1 1 0 0 0 0 1
Afghanistan 06.2024 Teheran 45 22 10 2 20 4 71
Afghanistan 06.2024 Islamabad (AFG) 51 11 13 0 29 17 97
Afghanistan 07.2024 Istanbul 6 3 1 0 18 0 24
Afghanistan 07.2024 Nairobi 0 0 0 0 0 1 1
Afghanistan 07.2024 Teheran 60 39 5 0 20 4 84
Afghanistan 07.2024 Islamabad (AFG) 38 11 11 0 33 8 79
Afghanistan 08.2024 Istanbul 6 2 2 1 8 0 15
Afghanistan 08.2024 Erbil 1 1 0 0 0 0 1
Afghanistan 08.2024 Ankara 1 1 0 0 0 0 1
Afghanistan 08.2024 Teheran 90 55 18 11 11 7 119
Afghanistan 08.2024 Islamabad (AFG) 44 16 9 0 33 9 86
Afghanistan 08.2024 Riad 0 0 0 0 1 0 1
Afghanistan 08.2024 Maskat 1 0 1 0 0 0 1
Afghanistan 09.2024 Istanbul 1 0 0 0 5 0 6
Afghanistan 09.2024 Ankara 2 1 1 0 0 0 2
Afghanistan 09.2024 Teheran 80 50 17 0 16 5 101
Afghanistan 09.2024 Islamabad (AFG) 44 24 1 0 40 6 90
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Afghanistan 09.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Afghanistan 10.2024 Istanbul 4 3 0 0 8 0 12
Afghanistan 10.2024 Teheran 70 40 13 0 17 1 88
Afghanistan 10.2024 Islamabad (AFG) 55 20 6 1 43 2 101
Afghanistan 10.2024 Riad 1 1 0 0 0 0 1
Afghanistan 10.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Afghanistan 11.2024 Istanbul 6 4 0 0 9 0 15
Afghanistan 11.2024 Teheran 79 46 19 8 23 1 111
Afghanistan 11.2024 Islamabad (AFG) 46 18 11 0 43 7 96
Afghanistan 11.2024 Riad 1 0 1 0 0 0 1
Afghanistan 12.2024 Teheran 6 3 3 3 0 0 9
Afghanistan 12.2024 Islamabad (AFG) 8 3 1 0 5 0 13
Afghanistan Gesamt 2024 1.305 653 235 28 832 157 2.322
Türkei 01.2024 Istanbul 475 203 80 0 70 0 545
Türkei 01.2024 Erbil 0 0 0 0 2 0 2
Türkei 01.2024 Ankara 499 186 119 0 90 4 593
Türkei 01.2024 Nairobi 0 0 0 0 1 0 1
Türkei 01.2024 Izmir 269 105 83 1 18 4 292
Türkei 02.2024 Istanbul 419 181 80 0 21 0 440
Türkei 02.2024 Erbil 0 0 0 0 3 0 3
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Türkei 02.2024 Ankara 506 180 143 0 80 0 586
Türkei 02.2024 Kairo 0 0 0 0 1 0 1
Türkei 02.2024 Riad 1 0 0 0 0 0 1
Türkei 02.2024 Izmir 239 111 60 0 16 0 255
Türkei 03.2024 Istanbul 398 169 82 0 23 0 421
Türkei 03.2024 Ankara 451 187 99 0 97 0 548
Türkei 03.2024 Kairo 0 0 0 0 0 1 1
Türkei 03.2024 Izmir 194 84 54 0 19 0 213
Türkei 04.2024 Istanbul 426 198 44 0 40 0 466
Türkei 04.2024 Erbil 0 0 0 0 2 0 2
Türkei 04.2024 Ankara 456 195 84 0 79 0 535
Türkei 04.2024 Izmir 184 89 37 0 10 0 194
Türkei 05.2024 Istanbul 446 201 53 0 18 4 468
Türkei 05.2024 Ankara 434 174 73 0 79 0 513
Türkei 05.2024 Izmir 237 106 37 2 21 0 260
Türkei 06.2024 Istanbul 420 182 61 0 37 3 460
Türkei 06.2024 Ankara 497 185 126 0 62 0 559
Türkei 06.2024 Kairo 0 0 0 0 3 0 3
Türkei 06.2024 Izmir 147 67 40 0 11 0 158
Türkei 07.2024 Istanbul 536 239 81 0 30 0 566
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Türkei 07.2024 Erbil 0 0 0 0 0 1 1
Türkei 07.2024 Ankara 465 184 108 0 91 1 557
Türkei 07.2024 Izmir 255 106 52 0 16 0 271
Türkei 08.2024 Istanbul 337 157 54 0 9 7 353
Türkei 08.2024 Ankara 312 133 71 0 50 0 362
Türkei 08.2024 Izmir 156 65 36 2 34 5 197
Türkei 09.2024 Istanbul 292 145 37 1 21 0 314
Türkei 09.2024 Ankara 382 184 57 0 43 0 425
Türkei 09.2024 Izmir 173 85 26 0 32 0 205
Türkei 10.2024 Istanbul 385 153 57 1 49 0 435
Türkei 10.2024 Erbil 0 0 0 0 1 0 1
Türkei 10.2024 Ankara 426 177 71 0 73 0 499
Türkei 10.2024 Izmir 181 71 34 0 56 0 237
Türkei 11.2024 Istanbul 402 184 61 0 52 0 454
Türkei 11.2024 Ankara 441 195 74 0 64 0 505
Türkei 11.2024 Izmir 187 79 40 0 27 0 214
Türkei 12.2024 Istanbul 73 28 12 0 12 0 85
Türkei 12.2024 Ankara 60 30 9 0 12 0 72
Türkei 12.2024 Izmir 18 6 8 0 12 0 30
Türkei Gesamt 2024 11.779 5.024 2.243 7 1.487 30 13.303
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Irak 01.2024 Erbil 39 16 17 0 11 3 53
Irak 01.2024 Amman 2 1 0 0 0 0 2
Irak 01.2024 Bagdad 44 23 20 0 9 0 53
Irak 02.2024 Istanbul 0 0 0 0 3 2 5
Irak 02.2024 Erbil 51 16 31 0 10 2 63
Irak 02.2024 Bagdad 41 16 16 1 15 1 58
Irak 03.2024 Istanbul 1 1 0 0 1 0 2
Irak 03.2024 Erbil 58 29 27 0 15 4 77
Irak 03.2024 Bagdad 45 14 22 0 19 0 64
Irak 04.2024 Istanbul 0 0 0 0 0 2 2
Irak 04.2024 Erbil 43 16 17 0 14 3 60
Irak 04.2024 Ankara 0 0 0 0 2 0 2
Irak 04.2024 Kairo 1 0 1 0 0 0 1
Irak 04.2024 Bagdad 47 12 33 0 21 3 71
Irak 05.2024 Istanbul 1 0 1 0 0 0 1
Irak 05.2024 Erbil 40 16 17 0 18 5 63
Irak 05.2024 Bagdad 62 21 24 0 10 2 74
Irak 06.2024 Beirut (SYR) 0 0 0 0 1 0 1
Irak 06.2024 Istanbul 1 0 1 0 0 4 5
Irak 06.2024 Erbil 28 7 16 0 10 3 41
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Irak 06.2024 Teheran 0 0 0 0 3 0 3
Irak 06.2024 Bagdad 47 16 22 1 18 2 68
Irak 07.2024 Istanbul 1 1 0 0 0 0 1
Irak 07.2024 Erbil 25 3 17 0 11 8 44
Irak 07.2024 Ankara 1 1 0 0 0 0 1
Irak 07.2024 Amman 1 0 0 0 0 0 1
Irak 07.2024 Bagdad 44 16 20 0 32 0 76
Irak 08.2024 Erbil 12 5 5 0 6 0 18
Irak 08.2024 Bagdad 42 16 24 2 19 3 66
Irak 09.2024 Erbil 40 12 17 0 6 0 46
Irak 09.2024 Maskat 1 1 0 0 0 0 1
Irak 09.2024 Bagdad 41 16 19 0 12 4 57
Irak 10.2024 Beirut (SYR) 0 0 0 0 1 0 1
Irak 10.2024 Erbil 20 13 3 0 6 3 29
Irak 10.2024 Bagdad 34 12 22 0 9 6 49
Irak 11.2024 Erbil 8 4 3 0 3 1 12
Irak 11.2024 Amman 1 0 1 0 0 0 1
Irak 11.2024 Riad 6 1 0 0 0 0 6
Irak 11.2024 Bagdad 50 20 25 0 6 0 56
Irak 12.2024 Bagdad 8 1 7 0 4 0 12
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Irak Gesamt 2024 886 326 428 4 295 61 1.246
Somalia 01.2024 Istanbul 3 0 0 0 2 0 5
Somalia 01.2024 Addis Abeba 0 0 0 0 4 5 9
Somalia 01.2024 Ankara 1 0 0 0 0 0 1
Somalia 01.2024 Nairobi 17 0 0 0 67 22 106
Somalia 02.2024 Istanbul 6 5 0 0 1 0 7
Somalia 02.2024 Addis Abeba 0 0 0 0 1 0 1
Somalia 02.2024 Nairobi 16 4 0 0 85 25 126
Somalia 03.2024 Istanbul 3 3 0 0 3 3 9
Somalia 03.2024 Nairobi 5 1 1 0 53 33 91
Somalia 04.2024 Istanbul 0 0 0 0 0 1 1
Somalia 04.2024 Addis Abeba 0 0 0 0 2 0 2
Somalia 04.2024 Nairobi 6 0 2 0 47 52 105
Somalia 05.2024 Addis Abeba 1 0 0 0 0 0 1
Somalia 05.2024 Ankara 3 1 0 0 0 0 3
Somalia 05.2024 Nairobi 5 0 0 0 42 46 93
Somalia 06.2024 Istanbul 1 1 0 0 1 0 2
Somalia 06.2024 Nairobi 2 1 0 0 6 7 15
Somalia 06.2024 Kairo 0 0 0 0 0 2 2
Somalia 07.2024 Addis Abeba 0 0 0 0 6 0 6
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Somalia 07.2024 Nairobi 4 1 1 0 77 39 120
Somalia 08.2024 Istanbul 0 0 0 0 0 2 2
Somalia 08.2024 Addis Abeba 0 0 0 0 0 6 6
Somalia 08.2024 Nairobi 6 3 1 0 74 51 131
Somalia 09.2024 Istanbul 1 0 1 0 0 2 3
Somalia 09.2024 Addis Abeba 0 0 0 0 1 0 1
Somalia 09.2024 Nairobi 6 1 0 0 30 42 78
Somalia 10.2024 Istanbul 1 1 0 0 0 0 1
Somalia 10.2024 Ankara 3 0 0 0 0 0 3
Somalia 10.2024 Nairobi 14 3 0 1 45 5 65
Somalia 11.2024 Istanbul 0 0 0 0 0 3 3
Somalia 11.2024 Addis Abeba 0 0 0 0 3 0 3
Somalia 11.2024 Nairobi 3 1 2 0 50 23 76
Somalia Gesamt 2024 107 26 8 1 600 369 1.077
Iran 01.2024 Istanbul 9 7 0 0 2 0 11
Iran 01.2024 Ankara 4 2 0 0 0 0 4
Iran 01.2024 Teheran 481 291 38 0 34 2 517
Iran 01.2024 Izmir 1 1 0 0 0 0 1
Iran 02.2024 Istanbul 8 7 1 0 0 0 8
Iran 02.2024 Erbil 0 0 0 0 0 1 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Iran 02.2024 Ankara 1 0 1 0 0 0 1
Iran 02.2024 Teheran 352 206 31 1 18 0 371
Iran 02.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Iran 02.2024 Maskat 3 1 0 0 0 0 3
Iran 03.2024 Istanbul 4 4 0 0 0 0 4
Iran 03.2024 Erbil 2 0 2 0 0 0 2
Iran 03.2024 Ankara 2 0 0 0 0 0 2
Iran 03.2024 Teheran 369 213 46 0 56 0 425
Iran 03.2024 Izmir 1 1 0 0 0 0 1
Iran 04.2024 Istanbul 6 4 0 0 0 0 6
Iran 04.2024 Teheran 339 206 34 0 54 0 393
Iran 04.2024 Izmir 1 1 0 0 0 0 1
Iran 04.2024 Maskat 1 1 0 0 0 0 1
Iran 05.2024 Istanbul 5 5 0 0 1 0 6
Iran 05.2024 Erbil 1 1 0 0 3 0 4
Iran 05.2024 Teheran 393 247 31 4 40 3 440
Iran 05.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Iran 06.2024 Istanbul 4 2 2 0 0 0 4
Iran 06.2024 Teheran 357 208 31 0 19 0 376
Iran 06.2024 Izmir 1 0 0 0 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Iran 06.2024 Maskat 1 1 0 0 0 0 1
Iran 07.2024 Istanbul 9 5 0 0 0 0 9
Iran 07.2024 Teheran 321 195 22 5 24 0 350
Iran 07.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Iran 07.2024 Maskat 1 1 0 0 0 0 1
Iran 08.2024 Istanbul 8 5 1 0 1 0 9
Iran 08.2024 Teheran 231 131 16 0 18 0 249
Iran 08.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Iran 09.2024 Istanbul 3 2 1 0 0 0 3
Iran 09.2024 Ankara 2 2 0 0 0 0 2
Iran 09.2024 Teheran 216 120 16 1 17 0 234
Iran 09.2024 Izmir 1 1 0 0 0 0 1
Iran 09.2024 Maskat 1 1 0 0 0 0 1
Iran 10.2024 Istanbul 10 6 2 0 0 0 10
Iran 10.2024 Ankara 1 0 1 0 0 0 1
Iran 10.2024 Teheran 249 142 13 0 12 0 261
Iran 10.2024 Izmir 1 0 1 0 0 0 1
Iran 11.2024 Istanbul 5 3 2 0 1 0 6
Iran 11.2024 Teheran 245 151 11 5 5 0 255
Iran 11.2024 Maskat 1 1 0 0 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Iran 12.2024 Istanbul 1 1 0 0 0 0 1
Iran 12.2024 Teheran 27 16 1 0 3 0 30
Iran 12.2024 Maskat 2 1 0 0 0 0 2
Iran Gesamt 2024 3.685 2.193 308 16 308 6 4.015
Ungeklärt 01.2024 Beirut (SYR) 2 2 0 0 1 0 3
Ungeklärt 01.2024 Istanbul 1 1 0 0 0 0 1
Ungeklärt 01.2024 Erbil 1 0 1 0 0 0 1
Ungeklärt 01.2024 Amman 2 1 1 0 0 0 2
Ungeklärt 01.2024 Kairo 3 0 0 0 0 0 3
Ungeklärt 02.2024 Beirut (SYR) 2 1 1 0 2 0 4
Ungeklärt 02.2024 Istanbul 0 0 0 0 1 0 1
Ungeklärt 02.2024 Erbil 0 0 0 0 2 0 2
Ungeklärt 02.2024 Amman 2 0 2 0 0 0 2
Ungeklärt 02.2024 Kairo 1 0 1 0 0 1 2
Ungeklärt 03.2024 Beirut (SYR) 1 0 1 0 3 0 4
Ungeklärt 03.2024 Istanbul 0 0 0 0 1 0 1
Ungeklärt 03.2024 Amman 2 1 0 0 0 0 2
Ungeklärt 03.2024 Kairo 11 2 5 0 0 0 11
Ungeklärt 04.2024 Beirut (SYR) 2 1 1 0 7 0 9
Ungeklärt 04.2024 Istanbul 1 0 0 0 0 0 1
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Ungeklärt 04.2024 Erbil 0 0 0 0 0 1 1
Ungeklärt 04.2024 Amman 1 1 0 0 0 0 1
Ungeklärt 04.2024 Kairo 6 3 3 0 1 0 7
Ungeklärt 05.2024 Beirut (SYR) 1 0 0 0 0 0 1
Ungeklärt 05.2024 Istanbul 0 0 0 0 3 0 3
Ungeklärt 05.2024 Erbil 1 0 1 0 0 0 1
Ungeklärt 05.2024 Amman 2 1 1 0 0 0 2
Ungeklärt 05.2024 Kairo 2 1 1 0 0 0 2
Ungeklärt 06.2024 Beirut (SYR) 1 0 1 0 0 0 1
Ungeklärt 06.2024 Istanbul 6 2 0 0 0 0 6
Ungeklärt 06.2024 Amman 2 1 1 0 0 0 2
Ungeklärt 06.2024 Kairo 8 4 3 0 0 0 8
Ungeklärt 07.2024 Beirut (SYR) 0 0 0 0 1 0 1
Ungeklärt 07.2024 Istanbul 4 0 0 0 2 0 6
Ungeklärt 07.2024 Erbil 1 1 0 0 0 0 1
Ungeklärt 07.2024 Amman 3 2 1 0 0 0 3
Ungeklärt 07.2024 Kairo 2 2 0 0 0 0 2
Ungeklärt 08.2024 Istanbul 1 0 0 0 0 0 1
Ungeklärt 08.2024 Amman 2 0 0 0 0 0 2
Ungeklärt 08.2024 Kairo 7 4 3 0 0 0 7
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Ungeklärt 08.2024 Riad 2 2 0 0 0 0 2
Ungeklärt 09.2024 Beirut (SYR) 0 0 0 0 2 0 2
Ungeklärt 09.2024 Istanbul 1 1 0 0 0 0 1
Ungeklärt 09.2024 Kairo 11 7 1 0 0 1 12
Ungeklärt 09.2024 Riad 1 1 0 0 0 1 2
Ungeklärt 10.2024 Kairo 26 12 3 0 0 0 26
Ungeklärt 11.2024 Istanbul 0 0 0 0 4 0 4
Ungeklärt 11.2024 Erbil 0 0 0 0 1 0 1
Ungeklärt 11.2024 Amman 2 2 0 0 0 0 2
Ungeklärt 11.2024 Kairo 11 4 2 0 1 0 12
Ungeklärt 12.2024 Istanbul 1 1 0 0 3 0 4
Ungeklärt 12.2024 Kairo 6 2 0 0 5 0 11
Ungeklärt Gesamt 2024 142 63 34 0 40 4 186
Russische Föderation 01.2024 Istanbul 9 6 0 0 0 0 9
Russische Föderation 01.2024 Ankara 2 1 0 0 0 0 2
Russische Föderation 01.2024 Amman 1 1 0 0 0 0 1
Russische Föderation 01.2024 Kairo 1 1 0 0 0 0 1
Russische Föderation 01.2024 Izmir 12 7 0 0 0 0 12
Russische Föderation 02.2024 Istanbul 11 7 0 0 0 0 11
Russische Föderation 02.2024 Izmir 3 3 0 0 0 0 3
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Russische Föderation 03.2024 Istanbul 4 3 1 0 0 0 4
Russische Föderation 03.2024 Izmir 2 1 0 0 0 0 2
Russische Föderation 04.2024 Istanbul 4 3 1 0 0 0 4
Russische Föderation 04.2024 Ankara 1 0 1 0 0 0 1
Russische Föderation 04.2024 Izmir 4 3 1 0 0 0 4
Russische Föderation 05.2024 Istanbul 2 2 0 0 0 0 2
Russische Föderation 05.2024 Ankara 4 1 0 0 0 0 4
Russische Föderation 05.2024 Kairo 1 0 0 0 0 0 1
Russische Föderation 05.2024 Izmir 2 1 0 0 0 0 2
Russische Föderation 06.2024 Istanbul 9 6 1 0 0 0 9
Russische Föderation 06.2024 Izmir 2 0 2 0 0 0 2
Russische Föderation 07.2024 Istanbul 4 4 0 0 0 0 4
Russische Föderation 08.2024 Istanbul 9 4 1 0 0 0 9
Russische Föderation 08.2024 Kairo 3 1 0 0 0 0 3
Russische Föderation 09.2024 Istanbul 5 5 0 0 0 0 5
Russische Föderation 09.2024 Izmir 2 1 1 0 0 0 2
Russische Föderation 10.2024 Istanbul 7 4 0 0 0 0 7
Russische Föderation 10.2024 Riad 1 1 0 0 0 0 1
Russische Föderation 11.2024 Istanbul 1 0 0 0 0 0 1
Russische Föderation Gesamt 2024 106 66 9 0 0 0 106
Anlage 3 zu Frage 6
Kalenderjahr 2024 (Stand: 03.12.2024)
Staatsangehörigkeit
(Asylherkunftsland)
Kalender
-jahr/-
monat
Visastelle
Familiennachzug
darunter:
Ehegattennachzug zum/zur
Drittstaatsangehörigen
darunter:
Ehegattennachzug
zum/zur Dt.
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Gesamt 2024 23.383 9.817 5.854 58 6.517 10.639 40.397
Gesamt weltweit
2024
95.386 43.410 16.476 257 8.392 11.250 115.28
5
Anlage 4 zu Frage 7
7. Wie viele Visa bzw. Aufenthaltserlaubnisse nach § 36 Absatz 1 bzw. 2 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG; bitte differenzieren und, soweit möglich,
nach dem Aufenthaltsstatus der Stammberechtigten aufschlüsseln) wurden im bisherigen Jahr 2024 bzw. im Jahr 2023 erteilt (bitte nach Monaten
und den zehn wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln), und wie viele Minder- bzw. Volljährige und wie viele männliche und weibliche Personen
waren unter jenen, denen nach § 36 Absatz 2 AufenthG Visa bzw. Aufenthaltstitel erteilt wurden (bitte wie oben differenzieren)?
Die erbetenen Angaben hinsichtlich Teilfrage „Visa“ können der nachstehenden Tabelle entnommen werden. Die folgenden Tabellen enthalten die Reihenfolge
der zehn wichtigsten Herkunftsländer nach Gesamtzahl der erteilten Visa. Eine weitere Differenzierung zum/zur Deutschen sowie Drittstaatsangehörigen mit
einem anderen Aufenthaltstitel erfolgt nur im Rahmen des Ehegattennachzugs, nicht für Kinder- und Elternnachzug bzw. Nachzug zu sonstigen
Familienangehörigen. Eine statistische Auswertung nach Alter oder Geschlecht der Antragstellenden erfolgt nicht.
Elternnachzug 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Syrien 01.2023 7 0 3 81 91
Syrien 02.2023 3 0 7 77 87
Syrien 03.2023 6 0 16 79 101
Syrien 04.2023 5 0 5 89 99
Syrien 05.2023 6 0 14 68 88
Syrien 06.2023 5 0 2 69 76
Syrien 07.2023 5 0 8 89 102
Syrien 08.2023 4 0 10 101 115
Syrien 09.2023 2 0 4 86 92
Syrien 10.2023 14 0 13 135 162
Syrien 11.2023 15 0 12 113 140
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Syrien 12.2023 4 0 2 303 309
Syrien Gesamt 76 0 96 1.290 1.462
Türkei 01.2023 147 0 0 0 147
Türkei 02.2023 119 0 2 0 121
Türkei 03.2023 151 0 1 1 153
Türkei 04.2023 102 0 0 0 102
Türkei 05.2023 104 0 2 0 106
Türkei 06.2023 101 0 2 0 103
Türkei 07.2023 92 0 2 0 94
Türkei 08.2023 97 0 1 0 98
Türkei 09.2023 96 0 0 0 96
Türkei 10.2023 106 0 2 0 108
Türkei 11.2023 144 0 2 0 146
Türkei 12.2023 104 0 1 0 105
Türkei Gesamt 1.363 0 15 1 1.379
Tunesien 01.2023 22 0 0 0 22
Tunesien 02.2023 38 0 0 0 38
Tunesien 03.2023 24 0 0 0 24
Tunesien 04.2023 22 0 0 0 22
Tunesien 05.2023 22 0 0 0 22
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Tunesien 06.2023 14 0 0 0 14
Tunesien 07.2023 19 0 0 0 19
Tunesien 08.2023 31 0 0 0 31
Tunesien 09.2023 13 0 0 0 13
Tunesien 10.2023 4 0 0 0 4
Tunesien 11.2023 25 0 0 0 25
Tunesien 12.2023 21 0 0 0 21
Tunesien Gesamt 255 0 0 0 255
Afghanistan 01.2023 3 0 14 0 17
Afghanistan 02.2023 3 0 10 0 13
Afghanistan 03.2023 2 0 12 3 17
Afghanistan 04.2023 3 0 11 0 14
Afghanistan 05.2023 5 0 3 3 11
Afghanistan 06.2023 3 0 11 1 15
Afghanistan 07.2023 2 1 1 0 4
Afghanistan 08.2023 7 2 8 0 17
Afghanistan 09.2023 4 0 5 4 13
Afghanistan 10.2023 3 0 6 3 12
Afghanistan 11.2023 2 0 6 0 8
Afghanistan 12.2023 1 0 12 0 13
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Afghanistan Gesamt 38 3 99 14 154
Philippinen 01.2023 11 0 0 0 11
Philippinen 02.2023 12 0 0 0 12
Philippinen 03.2023 15 0 0 0 15
Philippinen 04.2023 13 0 0 0 13
Philippinen 05.2023 16 0 0 0 16
Philippinen 06.2023 13 0 0 0 13
Philippinen 07.2023 3 0 0 0 3
Philippinen 08.2023 24 0 0 0 24
Philippinen 09.2023 13 0 0 0 13
Philippinen 10.2023 9 0 0 0 9
Philippinen 11.2023 13 0 0 0 13
Philippinen 12.2023 6 0 0 0 6
Philippinen Gesamt 148 0 0 0 148
Libanon 01.2023 16 0 0 0 16
Libanon 02.2023 3 0 0 0 3
Libanon 03.2023 17 0 0 0 17
Libanon 04.2023 12 0 0 1 13
Libanon 05.2023 5 0 0 0 5
Libanon 06.2023 12 0 0 0 12
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Libanon 07.2023 8 0 0 0 8
Libanon 08.2023 9 0 0 0 9
Libanon 09.2023 8 0 0 0 8
Libanon 10.2023 15 0 0 0 15
Libanon 11.2023 29 0 0 0 29
Libanon 12.2023 8 0 0 0 8
Libanon Gesamt 142 0 0 1 143
Russische Föderation 01.2023 13 0 0 0 13
Russische Föderation 02.2023 16 0 0 0 16
Russische Föderation 03.2023 7 0 0 0 7
Russische Föderation 04.2023 16 0 0 0 16
Russische Föderation 05.2023 11 0 0 0 11
Russische Föderation 06.2023 16 0 0 0 16
Russische Föderation 07.2023 10 0 0 0 10
Russische Föderation 08.2023 11 0 0 0 11
Russische Föderation 09.2023 8 0 0 0 8
Russische Föderation 10.2023 11 0 0 0 11
Russische Föderation 11.2023 8 0 0 0 8
Russische Föderation 12.2023 6 0 0 0 6
Russische Föderation Gesamt 133 0 0 0 133
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
China 01.2023 5 0 0 0 5
China 02.2023 4 0 0 0 4
China 03.2023 7 0 0 0 7
China 04.2023 15 0 0 0 15
China 05.2023 10 0 0 0 10
China 06.2023 13 0 0 0 13
China 07.2023 12 0 0 0 12
China 08.2023 11 0 0 0 11
China 09.2023 8 0 0 0 8
China 10.2023 11 0 0 0 11
China 11.2023 10 0 0 0 10
China 12.2023 4 0 0 0 4
China Gesamt 110 0 0 0 110
Indien 01.2023 19 0 0 0 19
Indien 02.2023 12 0 0 0 12
Indien 03.2023 13 0 0 0 13
Indien 04.2023 10 0 0 0 10
Indien 05.2023 11 0 0 0 11
Indien 06.2023 15 0 0 0 15
Indien 07.2023 12 0 0 0 12
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Indien 08.2023 2 0 0 0 2
Indien 09.2023 4 0 0 0 4
Indien 10.2023 4 0 0 0 4
Indien 11.2023 4 0 0 0 4
Indien 12.2023 2 0 0 0 2
Indien Gesamt 108 0 0 0 108
Thailand 01.2023 8 0 0 0 8
Thailand 02.2023 12 0 0 0 12
Thailand 03.2023 9 0 0 0 9
Thailand 04.2023 6 0 0 0 6
Thailand 05.2023 11 0 0 0 11
Thailand 06.2023 5 0 0 0 5
Thailand 07.2023 6 0 0 0 6
Thailand 08.2023 8 0 0 0 8
Thailand 09.2023 9 0 0 0 9
Thailand 10.2023 6 0 0 0 6
Thailand 11.2023 2 0 0 0 2
Thailand 12.2023 7 0 0 0 7
Thailand Gesamt 89 0 0 0 89
Gesamt weltweit 4.139 4 287 1.327 5.757
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Syrien 01.2023 14 0 2 0 19
Syrien 02.2023 11 0 1 5 22
Syrien 03.2023 10 0 4 1 18
Syrien 04.2023 7 0 0 8 25
Syrien 05.2023 7 0 0 0 8
Syrien 06.2023 7 0 0 0 7
Syrien 07.2023 7 0 1 3 17
Syrien 08.2023 5 0 3 5 18
Syrien 09.2023 5 0 0 4 15
Syrien 10.2023 14 0 0 0 16
Syrien 11.2023 5 0 2 4 13
Syrien 12.2023 13 0 0 5 19
Syrien Gesamt 105 0 13 35 197
Afghanistan 01.2023 0 0 6 0 6
Afghanistan 02.2023 0 0 7 0 7
Afghanistan 03.2023 4 0 4 1 9
Afghanistan 04.2023 0 0 4 0 4
Afghanistan 05.2023 0 0 0 0 1
Afghanistan 06.2023 2 0 5 0 8
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Afghanistan 07.2023 6 1 0 0 7
Afghanistan 09.2023 1 0 0 0 1
Afghanistan 10.2023 9 0 0 0 9
Afghanistan 11.2023 0 0 5 0 5
Afghanistan 12.2023 0 0 3 0 3
Afghanistan Gesamt 22 1 34 1 60
Somalia 03.2023 0 0 0 0 2
Somalia 04.2023 0 0 0 1 1
Somalia 05.2023 0 0 0 1 1
Somalia 06.2023 0 0 2 0 4
Somalia 08.2023 6 0 5 0 11
Somalia 10.2023 0 0 1 8 9
Somalia 11.2023 4 0 7 0 11
Somalia 12.2023 4 0 1 0 5
Somalia Gesamt 20 0 0 0 20
Pakistan 01.2023 2 0 0 0 2
Pakistan 02.2023 1 0 0 0 1
Pakistan 04.2023 3 0 0 0 3
Pakistan 05.2023 3 0 1 0 4
Pakistan 06.2023 1 0 1 0 2
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Pakistan 07.2023 1 0 0 0 1
Pakistan 08.2023 2 0 0 0 2
Pakistan 09.2023 2 0 1 0 3
Pakistan 10.2023 3 0 0 0 4
Pakistan Gesamt 18 0 3 0 22
Türkei 01.2023 1 0 0 0 1
Türkei 02.2023 3 0 0 0 3
Türkei 03.2023 2 0 0 0 2
Türkei 05.2023 2 0 0 0 2
Türkei 06.2023 1 0 0 0 1
Türkei 07.2023 1 0 0 0 1
Türkei 08.2023 2 0 0 0 2
Türkei 09.2023 2 0 0 0 2
Türkei 10.2023 2 0 0 0 2
Türkei 11.2023 1 0 0 0 1
Türkei Gesamt 17 0 0 0 17
Irak 01.2023 3 0 0 0 3
Irak 02.2023 1 0 0 0 1
Irak 03.2023 3 0 0 0 3
Irak 05.2023 0 0 0 0 1
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Irak 07.2023 2 0 2 0 4
Irak 09.2023 1 0 0 1 2
Irak 10.2023 2 0 0 0 3
Irak 11.2023 2 0 0 0 4
Irak Gesamt 14 0 2 1 21
Thailand 02.2023 2 0 0 0 2
Thailand 03.2023 1 0 0 0 1
Thailand 07.2023 6 0 0 0 6
Thailand 08.2023 1 0 0 0 1
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Thailand 10.2023 1 0 0 0 1
Thailand 11.2023 1 0 0 0 1
Thailand 12.2023 1 0 0 0 1
Thailand Gesamt 13 0 0 0 13
Russische Föderation 01.2023 3 0 0 0 4
Russische Föderation 03.2023 0 0 1 0 1
Russische Föderation 04.2023 1 0 0 0 1
Russische Föderation 07.2023 1 0 0 0 1
Russische Föderation 10.2023 3 0 0 0 3
Russische Föderation 11.2023 1 0 0 0 1
Russische Föderation 12.2023 1 0 0 0 1
Russische Föderation Gesamt 10 0 1 0 12
China 01.2023 1 0 0 0 1
China 02.2023 1 0 0 0 1
China 04.2023 1 0 0 0 1
China 05.2023 2 0 0 0 2
China 08.2023 1 0 0 0 1
China 09.2023 1 0 0 0 1
China 10.2023 2 0 0 0 2
China 12.2023 1 0 0 0 2
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2023
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
China Gesamt 10 0 0 0 11
Serbien 03.2023 1 0 0 0 1
Serbien 05.2023 2 0 0 0 2
Serbien 07.2023 2 0 0 0 2
Serbien 10.2023 2 0 0 0 2
Serbien 11.2023 1 0 0 0 1
Serbien 12.2023 2 0 0 0 2
Serbien Gesamt 10 0 0 0 10
Gesamt weltweit 417 5 69 49 540
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Syrien 01.2024 6 0 4 169 179
Syrien 02.2024 8 0 4 116 128
Syrien 03.2024 6 0 2 89 97
Syrien 04.2024 5 0 6 88 99
Syrien 05.2024 4 0 7 70 81
Syrien 06.2024 6 0 3 107 116
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Syrien 07.2024 4 0 4 84 92
Syrien 08.2024 12 0 3 111 126
Syrien 09.2024 6 0 0 99 105
Syrien 10.2024 3 0 1 140 144
Syrien 11.2024 4 0 2 173 179
Syrien 12.2024 2 0 0 71 73
Syrien Gesamt 66 0 36 1.317 1.419
Türkei 01.2024 114 1 0 0 115
Türkei 02.2024 102 0 0 0 102
Türkei 03.2024 93 0 3 0 96
Türkei 04.2024 91 0 5 0 96
Türkei 05.2024 104 0 0 0 104
Türkei 06.2024 67 0 0 0 67
Türkei 07.2024 84 0 1 0 85
Türkei 08.2024 58 0 0 0 58
Türkei 09.2024 94 0 0 0 94
Türkei 10.2024 124 0 2 0 126
Türkei 11.2024 101 0 0 0 101
Türkei 12.2024 34 0 0 0 34
Türkei Gesamt 1.066 1 11 0 1.078
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Afghanistan 01.2024 5 0 6 0 11
Afghanistan 02.2024 3 0 6 0 9
Afghanistan 03.2024 8 0 6 0 14
Afghanistan 04.2024 5 0 11 4 20
Afghanistan 05.2024 4 0 22 1 27
Afghanistan 06.2024 2 1 7 2 12
Afghanistan 07.2024 3 0 5 1 9
Afghanistan 08.2024 3 0 7 0 10
Afghanistan 09.2024 0 0 3 0 3
Afghanistan 10.2024 2 0 4 0 6
Afghanistan 11.2024 1 0 5 0 6
Afghanistan 12.2024 0 0 4 0 4
Afghanistan Gesamt 36 1 86 8 131
Russische Föderation 01.2024 5 0 0 0 5
Russische Föderation 02.2024 5 0 0 0 5
Russische Föderation 03.2024 14 0 0 0 14
Russische Föderation 04.2024 7 0 0 0 7
Russische Föderation 05.2024 20 0 0 0 20
Russische Föderation 06.2024 8 0 0 0 8
Russische Föderation 07.2024 15 0 0 0 15
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Russische Föderation 08.2024 12 0 0 0 12
Russische Föderation 09.2024 6 0 0 0 6
Russische Föderation 10.2024 5 0 0 0 5
Russische Föderation 11.2024 16 0 0 0 16
Russische Föderation 12.2024 2 0 0 0 2
Russische Föderation Gesamt 115 0 0 0 115
China 01.2024 7 0 0 0 7
China 02.2024 3 0 0 0 3
China 03.2024 7 0 0 0 7
China 04.2024 12 0 0 0 12
China 05.2024 13 0 0 0 13
China 06.2024 13 0 0 0 13
China 07.2024 12 0 0 0 12
China 08.2024 9 0 0 0 9
China 09.2024 7 0 0 0 7
China 10.2024 4 0 0 0 4
China 11.2024 13 0 0 0 13
China 12.2024 3 0 0 0 3
China Gesamt 103 0 0 0 103
Thailand 01.2024 14 0 0 0 14
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Thailand 02.2024 9 0 0 0 9
Thailand 03.2024 4 0 0 0 4
Thailand 04.2024 11 0 0 0 11
Thailand 05.2024 7 0 0 0 7
Thailand 06.2024 8 0 0 0 8
Thailand 07.2024 10 0 0 0 10
Thailand 08.2024 8 0 0 0 8
Thailand 09.2024 5 0 0 0 5
Thailand 10.2024 2 0 0 0 2
Thailand 11.2024 4 0 0 0 4
Thailand 12.2024 1 0 0 0 1
Thailand Gesamt 83 0 0 0 83
Serbien 01.2024 8 0 0 0 8
Serbien 02.2024 5 0 0 0 5
Serbien 03.2024 7 0 0 0 7
Serbien 04.2024 8 0 0 0 8
Serbien 05.2024 7 0 0 0 7
Serbien 06.2024 7 0 0 0 7
Serbien 07.2024 7 0 0 0 7
Serbien 08.2024 3 0 0 0 3
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Serbien 09.2024 6 0 0 0 6
Serbien 10.2024 6 0 0 0 6
Serbien 11.2024 6 0 0 0 6
Serbien 12.2024 2 0 0 0 2
Serbien Gesamt 72 0 0 0 72
Irak 01.2024 3 0 0 0 3
Irak 02.2024 5 0 2 0 7
Irak 03.2024 6 0 0 0 6
Irak 04.2024 3 0 2 0 5
Irak 05.2024 4 0 0 0 4
Irak 06.2024 5 0 0 0 5
Irak 07.2024 5 0 0 0 5
Irak 08.2024 1 0 0 0 1
Irak 09.2024 2 0 2 0 4
Irak 10.2024 0 0 0 2 2
Irak 11.2024 1 0 0 0 1
Irak 12.2024 1 0 1 0 2
Irak Gesamt 36 0 7 2 45
Pakistan 01.2024 1 0 0 0 1
Pakistan 02.2024 1 0 0 0 1
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Pakistan 03.2024 4 0 0 0 4
Pakistan 04.2024 2 0 0 0 2
Pakistan 05.2024 1 0 0 0 1
Pakistan 06.2024 4 0 0 0 4
Pakistan 07.2024 2 0 0 0 2
Pakistan 08.2024 6 0 0 0 6
Pakistan 09.2024 2 0 0 0 2
Pakistan 10.2024 7 0 0 0 7
Pakistan 11.2024 11 0 0 0 11
Pakistan 12.2024 3 0 0 0 3
Pakistan Gesamt 44 0 0 0 44
Somalia 01.2024 1 0 2 0 3
Somalia 02.2024 1 0 1 0 2
Somalia 03.2024 0 0 1 2 3
Somalia 04.2024 0 0 2 0 2
Somalia 05.2024 1 0 1 0 2
Somalia 07.2024 0 0 4 0 4
Somalia 08.2024 0 0 4 1 5
Somalia 09.2024 1 0 2 1 4
Somalia 10.2024 0 0 2 0 2
Anlage 4 zu Frage 7
Elternnachzug 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Somalia 11.2024 0 0 2 0 2
Somalia 12.2024 0 0 1 0 1
Somalia Gesamt 4 0 22 4 30
Gesamt weltweit
3.252 5 190 1.340 4.787
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug
zu Flüchtlingen
Familiennachzug zu
subsidiär
Schutzberechtigten
Gesamt
Syrien 01.2024 1 0 1 0 2
Syrien 01.2024 7 0 0 0 7
Syrien 01.2024 6 0 0 1 7
Syrien 02.2024 3 0 0 0 3
Syrien 02.2024 14 0 0 0 14
Syrien 02.2024 0 0 1 1 2
Syrien 02.2024 5 0 0 0 5
Syrien 03.2024 1 0 0 0 1
Syrien 03.2024 11 0 0 0 11
Syrien 03.2024 2 0 0 0 2
Syrien 04.2024 0 0 1 1 2
Syrien 04.2024 2 0 0 1 3
Syrien 04.2024 1 0 0 0 1
Syrien 04.2024 6 0 0 0 6
Syrien 05.2024 2 0 1 0 3
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Syrien 05.2024 12 0 0 0 12
Syrien 05.2024 1 0 0 0 1
Syrien 05.2024 3 0 0 0 3
Syrien 06.2024 4 0 0 0 4
Syrien 06.2024 1 0 0 0 1
Syrien 06.2024 5 0 0 0 5
Syrien 06.2024 2 0 0 0 2
Syrien 07.2024 3 0 0 1 4
Syrien 07.2024 6 0 0 0 6
Syrien 07.2024 1 0 0 0 1
Syrien 08.2024 7 0 1 0 8
Syrien 08.2024 4 0 0 0 4
Syrien 08.2024 13 0 0 0 13
Syrien 09.2024 2 0 1 0 3
Syrien 09.2024 2 0 0 0 2
Syrien 09.2024 1 0 0 0 1
Syrien 10.2024 1 0 1 0 2
Syrien 10.2024 1 0 1 0 2
Syrien 10.2024 2 0 0 0 2
Syrien 10.2024 7 0 0 0 7
Syrien 11.2024 4 0 0 0 4
Syrien 11.2024 2 0 0 0 2
Syrien 11.2024 2 0 0 0 2
Syrien 11.2024 1 0 0 0 1
Syrien Gesamt 148 0 8 5 161
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Afghanistan 01.2024 1 0 0 0 1
Afghanistan 01.2024 2 0 2 0 4
Afghanistan 02.2024 1 0 0 0 1
Afghanistan 02.2024 4 0 4 0 8
Afghanistan 03.2024 0 0 4 2 6
Afghanistan 04.2024 5 0 3 0 8
Afghanistan 05.2024 18 0 11 1 30
Afghanistan 06.2024 1 0 0 0 1
Afghanistan 06.2024 5 0 0 0 5
Afghanistan 07.2024 1 0 0 0 1
Afghanistan 07.2024 2 0 0 0 2
Afghanistan 08.2024 0 0 3 3 6
Afghanistan 09.2024 1 0 3 0 4
Afghanistan 10.2024 6 0 1 0 7
Afghanistan 11.2024 1 0 2 0 3
Afghanistan 11.2024 1 0 1 0 2
Afghanistan Gesamt 49 0 34 6 89
Türkei 02.2024 1 0 0 0 1
Türkei 04.2024 1 0 0 0 1
Türkei 06.2024 1 0 0 0 1
Türkei 07.2024 0 0 0 1 1
T��rkei Gesamt 3 0 0 1 4
Irak 01.2024 2 0 0 0 2
Irak 04.2024 1 0 0 0 1
Irak 10.2024 0 0 1 0 1
Irak Gesamt 3 0 1 0 4
Anlage 4 zu Frage 7
Nachzug sonstiger Familienangehöriger 2024
Staatsangehörigkeit Kalenderjahr/-
monat
Allgemeiner
Familiennachzug
Familiennachzug zu
Asylberechtigten
Familiennachzug zu
Flüchtlingen
Familiennachzug zu subsidiär
Schutzberechtigten Gesamt
Somalia 01.2024 0 0 4 0 4
Somalia 04.2024 0 0 3 0 3
Somalia 05.2024 0 0 1 0 1
Somalia 07.2024 0 0 10 0 10
Somalia 08.2024 0 0 4 0 4
Somalia 09.2024 0 0 1 2 3
Somalia 11.2024 0 0 3 0 3
Somalia Gesamt 0 0 26 2 28
Gesamt 2024 203 0 69 14 286
1.372 2 228 1.270 2.872
Anlage 5 zu Frage 7
7. Wie viele Visa bzw. Aufenthaltserlaubnisse nach § 36 Absatz 1 bzw. 2 des Aufenthaltsgesetzes
(AufenthG; bitte differenzieren und, soweit möglich, nach dem Aufenthaltsstatus der
Stammberechtigten aufschlüsseln) wurden im bisherigen Jahr 2024 bzw. im Jahr 2023 erteilt
(bitte nach Monaten und den zehn wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln), und wie viele
Minder- bzw. Volljährige und wie viele männliche und weibliche Personen waren unter jenen,
denen nach § 36 Absatz 2 AufenthG Visa bzw. Aufenthaltstitel erteilt wurden (bitte wie oben
differenzieren)?
Die erbetenen Angaben hinsichtlich Teilfrage „Aufenthaltserlaubnisse“ können der nachstehenden
Tabelle entnommen werden.
Zum Stichtag 31. Oktober 2024 waren im Ausländerzentralregister (AZR) 5.043 Personen erfasst, die
im Zeitraum von Januar 2023 bis Oktober 2024 erstmalig einen Aufenthaltstitel nach § 36 Absatz 1
bzw. 2 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) erhalten haben. Angaben zum Aufenthaltsstatus der
Stammberechtigten im Sinne der Fragestellung werden im AZR nicht erfasst.
Anzahl Personen
nach § 36 Abs. 1 AufenthG
(Nachzug von Eltern)
nach § 36 Abs. 2 AufenthG (Nachzug
sonstiger Familienangehörige)
Summe
2023
Januar 55 183 238
Februar 68 115 183
März 73 152 225
April 51 155 206
Mai 59 190 249
Juni 69 193 262
Juli 45 187 232
August 69 160 229
September 53 164 217
Oktober 62 198 260
November 61 199 260
Dezember 60 153 213
Summe 725 2.049 2.774
2024
Januar 77 198 275
Februar 70 208 278
März 67 194 261
April 57 220 277
Mai 46 174 220
Juni 57 183 240
Juli 69 236 305
August 41 168 209
September 22 122 144
Oktober 11 49 60
Summe 517 1.752 2.269
Summe 1.242 3.801 5.043
Anlage 5 zu Frage 7
Anzahl Personen 2023
Summe 2.774
darunter:
Syrien 619
Irak 299
Ghana 260
Türkei 154
Nigeria 145
Afghanistan 127
Russische Föderation 122
Somalia 67
Serbien 64
Vietnam 54
Anzahl Personen 2024
Summe 2.269
darunter:
Syrien 407
Irak 209
Ghana 200
Nigeria 161
Türkei 136
Afghanistan 110
Russische Föderation 85
Serbien 74
Somalia 64
Vietnam 62
Anlage 5 zu Frage 7
Anzahl Personen
nach § 36 Abs. 2 AufenthG (Nachzug sonstiger Familienangehöriger)
volljährig minderjährig Summe
2023
Januar 159 24 183
Februar 97 18 115
März 135 17 152
April 120 35 155
Mai 151 39 190
Juni 154 39 193
Juli 146 41 187
August 134 26 160
September 134 30 164
Oktober 159 39 198
November 171 28 199
Dezember 130 23 153
Summe 1.690 359 2.049
2024
Januar 160 38 198
Februar 163 45 208
März 164 30 194
April 183 37 220
Mai 151 23 174
Juni 152 31 183
Juli 203 33 236
August 140 28 168
September 110 12 122
Oktober 45 4 49
Summe 1.471 281 1.752
Summe 3.161 640 3.801
Anlage 5 zu Frage 7
Anzahl Personen
nach § 36 Abs. 2 AufenthG (Nachzug sonstiger Familienangehöriger)
2023
Summe
volljährig minderjährig
gesamt 1.690 359 2.049
darunter:
Syrien 178 183 361
Ghana 247 6 253
Türkei 142 6 148
Nigeria 118 8 126
Russische Föderation 117 4 121
Irak 78 28 106
Afghanistan 52 21 73
Serbien 55 4 59
Vietnam 44 7 51
Kosovo 43 4 47
Anzahl Personen
nach § 36 Abs. 2 AufenthG (Nachzug sonstiger Familienangehöriger)
2024
Summe
volljährig minderjährig
gesamt 1.471 281 1.752
darunter:
Syrien 159 87 246
Ghana 185 11 196
Nigeria 127 15 142
Türkei 120 7 127
Irak 69 16 85
Russische Föderation 76 5 81
Serbien 63 8 71
Afghanistan 46 18 64
Vietnam 58 2 60
Kosovo 48 4 52
Anlage 5 zu Frage 7
Anzahl Personen nach § 36 Abs. 2 AufenthG (Nachzug sonstiger Familienangehöriger) Summe
männlich weiblich unbekannt
2023
Januar 81 102 183
Februar 52 63 115
März 70 82 152
April 79 75 1 155
Mai 82 108 190
Juni 89 104 193
Juli 91 96 187
August 73 87 160
September 78 85 1 164
Oktober 90 108 198
November 92 107 199
Dezember 70 83 153
Summe 947 1.100 2 2.049
2024
Januar 98 100 198
Februar 93 115 208
März 89 105 194
April 96 123 1 220
Mai 87 87 174
Juni 90 93 183
Juli 108 128 236
August 79 89 168
September 67 54 1 122
Oktober 25 23 1 49
Summe 832 917 3 1.752
gesamt 1.779 2.017 5 3.801
Anzahl Personen
nach § 36 Abs. 2 AufenthG (Nachzug sonstiger Familienangehöriger)
2023
weiblich männlich unbekannt Summe
gesamt 1.100 947 2 2.049
darunter:
Syrien 209 152 361
Ghana 61 191 1 253
Türkei 100 48 148
Nigeria 22 103 1 126
Russische Föderation 97 24 121
Irak 54 52 106
Afghanistan 37 36 73
Serbien 25 34 59
Vietnam 18 33 51
Kosovo 31 16 47
Anlage 5 zu Frage 7
Anzahl Personen
nach § 36 Abs. 2 AufenthG (Nachzug sonstiger Familienangehöriger)
2024
weiblich männlich unbekannt Summe
gesamt 917 832 3 1.752
darunter:
Syrien 138 108 246
Ghana 47 148 1 196
Nigeria 23 119 142
Türkei 90 35 2 127
Irak 48 37 85
Russische Föderation 61 20 81
Serbien 30 41 71
Afghanistan 33 31 64
Vietnam 17 43 60
Kosovo 36 16 52
Anlage 6 zu Frage 18b
18. Wie viele Personen arbeiten derzeit in den Botschaften in Amman, Riad, Kairo, Kuwait und in den Generalkonsulaten in Erbil und Istanbul, wie viele davon
in den jeweiligen Visastellen, wie viele im Bereich des Familiennachzugs, wie viele im Bereich des Familiennachzugs zu Geflüchteten (bitte nach Standorten
differenzieren und jeweils Vergleichszahlen für Ende 2022 und Ende 2023 nennen)?
a) Ist eine Aufstockung des Personals in den genannten Visastellen in Anbetracht der Schließung der Visastelle Syrien in Beirut geplant? Wenn
ja, wie viel zusätzliches Personal soll eingesetzt werden (bitte nach Einsatzorten differenzieren)? Wenn nein, warum nicht?
b) Wie lange sind die aktuellen Wartezeiten für einen Termin zur Beantragung eines Visums für die Familienzusammenführung in diesen
Botschaften/Visastellen bzw. auch in den 15 für den Familiennachzug relevantesten Visastellen (bitte nach Visastellen und der Art der
Familienzusammenführung differenzieren; auch bei Wartezeiten über einem Jahr bitte nach Wochen differenzieren, unabhängig davon, für
wie belastbar die Bundesregierung diese Angaben einschätzt)?
Auslandsvertretung Land Wartezeit Visumkategorie
Addis Abeba Äthiopien
1 Woche Familiennachzug
32 Wochen Familiennachzug zum anerkannten Flüchtling
Amman Jordanien
über 52 Wochen Familiennachzug
36 Wochen Familiennachzug zum anerkannten Flüchtling
Ankara Türkei 51 Wochen Beabsichtigte Eheschließung, Ehepartnernachzug zum/zur
Drittstaatangehörigen sowie Ehepartnernachzug zum/zur Deutschen
Bagdad Irak 6 Wochen Familiennachzug
Beirut Libanon 6 Wochen Familiennachzug
Beirut
(Visastelle Syrien) Libanon
über 52 Wochen Beabsichtigte Eheschließung
über 52 Wochen Nachzug sonstiger Familienangehöriger
Erbil Irak über 52 Wochen Familiennachzug
Islamabad Pakistan über 52 Wochen Familiennachzug
Islamabad
(Visastelle Afghanistan) Pakistan 34 Wochen Familiennachzug (beabsichtigter Antragsort Islamabad)
Istanbul Türkei 46 Wochen Familiennachzug
Anlage 6 zu Frage 18b
Istanbul (Visastelle
Drittstaater) Türkei 9 Wochen Familiennachzug zum anerkannten Flüchtling
Izmir Türkei 34 Wochen Familiennachzug
Kairo Ägypten 22 Wochen Familiennachzug (inklusive Familiennachzug zum anerkannten
Flüchtling) für Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Sudan
Kuwait Kuwait keine Wartezeit Familiennachzug
Maskat Oman 14 Wochen Familiennachzug
Nairobi Kenia
28 Wochen Familiennachzug
keine Wartezeit - Antragstellung
verzögert sich teilweise wegen
Anreiseschwierigkeiten oder
schlechter Erreichbarkeit
Familiennachzug zum anerkannten Flüchtling
Riad Saudi-Arabien 4 Wochen Familiennachzug
Teheran Iran 44 Wochen Familiennachzug
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