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Kleine AnfrageWahlperiode 16Beantwortet

Europäischer Zusammenschluss für territoriale Zusammenarbeit (G-SIG: 16010645)

Haltung der Bundesregierung zu dem von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag für eine EZTZ-Verordnung, Zusammenarbeit der Landkreise, Städte und Gemeinden in den Grenzregionen <p> </p>

Fraktion

DIE LINKE

Datum

01.06.2006

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 16/145610. 05. 2006

Europäischer Zusammenschluss für territoriale Zusammenarbeit

der Abgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann, Dr. Diether Dehm und der Fraktion DIE LINKE.

Vorbemerkung

Am 7. März 2006 legte die EU-Kommission einen geänderten Vorschlag für eine „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Errichtung eines Europäischen Zusammenschlusses für territoriale Zusammenarbeit (EZTZ)“ vor. Auf der VII. Regionalkonferenz Küstrin-Kiez in der grenzüberschreitenden Oderregion am 19. April 2006 wurde die Absicht deutlich, die EZTZ so bald als möglich als rechtliche Grundlage für eine beiderseits nutzbringende Zusammenarbeit in der deutsch-polnischen Grenzregion zu nutzen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Welche Position hat die Bundesregierung zu dem von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag für eine EZTZ-Verordnung?

2

Sind der Bundesregierung Äußerungen bzw. Stellungnahmen des Bundesrates zu der EZTZ-Verordnung bekannt, und wie wird die Verordnung darin bewertet?

3

Plant die Bundesregierung, die betroffenen öffentlichen Körperschaften, insbesondere die Landkreise, Städte und Gemeinden, in den Grenzregionen in die Bewertung der EZTZ-Verordnung einzubeziehen?

4

Sieht die Bundesregierung Möglichkeiten, dass die EZTZ-Verordnung zum 1. Januar 2007 und damit zum Beginn der neuen EU-Förderperiode in Deutschland Gültigkeit erlangen kann?

Berlin, den 5. Mai 2006

Dr. Dagmar Enkelmann Dr. Diether Dehm Dr. Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und Fraktion

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