Deutscher Bundestag Drucksache 21/4382
21. Wahlperiode 25.02.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Michael Kellner, Katrin Uhlig,
Dr. Sandra Detzer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 21/3776 –
Weitere Umsetzung der Projekte des Investitionsgesetzes Kohleregionen und
des STARK-Programms sowie Maßnahmen des Strukturstärkungsgesetzes
Kohleregionen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Mit dem Beschluss des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des
STARK-Programms wurden für die Menschen in den Braunkohlerevieren
viele Zusagen gemacht, um den Strukturwandel für sie und ihre Regionen
erfolgreich umzusetzen. Über den Umsetzungsstand informiert u. a. die Ende
Oktober 2025 veröffentlichte begleitende Evaluierung des Investitionsgesetzes
Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms –
Zwischenbericht 2025 – (
www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Download
s/B/begleitende-evaluierung-des-investitionsgesetzes-kohleregionen-und-des-s
tark-bundesprogramms.pdf?__blob=publicationFile&v=4).
Hier wird der aktuelle Stand von Maßnahmen abgebildet und werden Erfolge
wie noch nötige Anstrengungen aufgezeigt. Um eine erfolgreiche Umsetzung
der Maßnahmen und eine sinnvolle Ausgabe der Mittel zu sichern, muss bei
so langfristigen Prozessen regelmäßig nachgesteuert werden, dafür bietet der
Bericht eine gute Gelegenheit und Datenbasis.
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom
25. Februar 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
1. Welche Hemmnisse konnten bei der Umsetzung der Fördermaßnahmen
identifiziert werden, wie gedenkt die Bundesregierung den Mittelabfluss
in Förderfeldern mit bisher geringem Mittelabfluss zu beschleunigen,
welche Maßnahmen werden ergriffen?
7. Welche Ursachen sieht die Bundesregierung für die Schere beim
Mittelabfluss zwischen der sächsischen Lausitz, wie dem Landkreis Bautzen
oder Nordsachsen und demgegenüber dem Landkreis Görlitz?
8. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung zusammen mit den
Landesregierungen und Kreisen, um eine ausgewogenere Verteilung der
Strukturhilfen in allen Regionen sicherzustellen?
12. Welche Hemmnisse sieht die Bundesregierung für den bisher nicht
erfolgten Mittelabfluss aus dem Förderbereich 9 (Naturschutz), und mit
welchen Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung eine zukünftige
Nutzung dieser Mittel anzuregen?
Aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 1, 7, 8 und 12
gemeinsam beantwortet.
Der Mittelabfluss nach vier Jahren dient nur bedingt als Indikator für
potentielle Hemmnisse. Mittelabfluss und -verteilung unterliegen folgenden
natürlichen Herausforderungen. Die Fördermaßnahmen des Investitionsgesetzes
Kohleregionen (InvKG) sind zu einem großen Teil investiver Natur. Eine
entsprechende Wirkung und entsprechender Mittelabfluss stellt sich erst über
einen größeren Zeithorizont ein (vgl. hierzu InvKG-Evaluierungsbericht 2025,
S. 15). Zudem galt es, unter anderem in Corona-Zeiten, Förderprogramme beim
Bund und in den Ländern aufzusetzen, um dann in die Planung einzelner
Fördermaßnahmen einsteigen zu können. Personelle Steuerungskapazitäten in
Gemeinden und Landkreisen mussten für diese Fördermaßnahmen zusätzlich
geschaffen werden. Diesen Herausforderungen wurde in der Zwischenzeit
erfolgreich begegnet.
Der Mittelabfluss der Fördermaßnahmen des InvKG folgt – wie bei Projekten
üblich – zunächst einem langsamen Anstieg und insgesamt einer
Glockenkurve.
Auch ist der Bund gemäß InvKG, verfassungsrechtlich und aufgrund
verschiedener regionaler Grundvoraussetzungen, beschränkt, Einfluss auf die
Herausforderungen im Mittelabfluss der Finanzhilfen der Länder zu nehmen.
Das InvKG sieht per se keine Quoten für Förderbereiche vor, sondern
ermöglicht die Nutzung aller Förderbereiche uneingeschränkt, auch um den
regionalen Bedürfnissen Rechnung tragen zu können. Der Maßstab ist die Nachfrage.
Daher ist ein „geringer“ Mittelabfluss anhand einer entsprechenden Nachfrage
zu bewerten.
Auch ist der Mittelabfluss in einem Förderbereich des InvKG nur ein bedingt
aussagekräftiger Indikator für die Förderung des Bereiches generell. Denn
Finanzhilfen nach Artikel 104b des Grundgesetzes können nur in solchen
Bereichen eingesetzt werden, in denen der Bund eine zumindest konkurrierende
Gesetzgebungskompetenz hat.
Für die Mittelnachfrage und -nutzung ist außerdem die Absorbtionsfähigkeit in
den Regionen entscheidend. Personelle Kapazitäten zur Planung, Steuerung
und Umsetzung variieren zwischen Ballungs- und ländlichen Räumen. Daher
stellt das InvKG mit dem STARK-Programm Mittel zur Verfügung, um die
Kapazitäten überall aufzubauen. Differenzen in der Mittelnachfrage und -nutzung
werden voraussichtlich bestehen bleiben, da durch Agglomerationseffekte die
Mittelverwendung in Räumen mit höherer Absorbtionsfähigkeit
verhältnismäßig höhere Wirkungen erzielen. Diese strahlen dann aber, insbesondere mit dem
Ausbau der Verkehrsinfrastruktur über das InvKG, in umliegende Regionen.
Schließlich sind die Länder für die Durchführung der Finanzhilfen
verantwortlich. Sie wählen selbstständig aus, in welchen Förderbereichen nach § 4 Absatz
1 InvKG Investition gefördert werden sollen. Bundesrechtlich ist keine
bestimmte Verteilung der Finanzhilfen auf die unterschiedlichen Förderbereiche
vorgesehen. Entscheidend ist, dass alle Investitionen eine der in § 4 Absatz 2
InvKG genannten strukturwandelfördernden Wirkungen haben. Dies überprüft
der Bund ex ante, im Rahmen der Länderberichterstattung und
Stichprobenkontrollen und unterstützt mit wissenschaftlichen Analysen.
2. Welche Hemmnisse konnten bisher bei den Informationen von
Bürgerinnen und Bürgern festgestellt werden, und welche weiteren Maßnahmen
plant die Bundesregierung, um transparent und verständlich die
Maßnahmen darzustellen und somit Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger
zu ermöglichen?
18. Was unternimmt die Bundesregierung, um die erreichten Fortschritte
beim Strukturwandel zu kommunizieren?
Aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 2 und 18
gemeinsam beantwortet.
Transparente und verständliche Informationen zum Strukturwandel ist
Grundvoraussetzung für Mitgestaltung und Akzeptanz des Strukturwandels durch
Bürgerinnen und Bürger.
In den Ländern gibt es dazu zahlreiche bürgernahe digitale, mediale und
analoge Informationsformate, -kampagnen und -veranstaltungen.
In zahlreichen Pressemitteilungen, Vorortbesuchen, Konferenzteilnahmen,
sowie auf den Websites der Bundesressorts wird regelmäßig über den Fortschritt
und die Planung des Strukturwandels in den Kohleregionen informiert. Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und die
Bundesregierung veröffentlichen zudem regelmäßig Berichte zur Evaluierung des InvKG
und zum Umsetzungsstand des InvKG in deutscher und englischer Sprache.
Über eine Datenbank werden die Förderdaten des InvKG der Wissenschaft und
breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das BMWE als federführendes
Ressort plant darüber hinaus die Schaffung zusätzlicher Angebote.
Um auf der Basis der verfügbaren Informationen eine Mitgestaltung von
Bürgern und Bürgerinnen zu ermöglichen, haben Länder verschiedene über das
STARK-Programm geförderte Formate wie beispielsweise Werkstattprozesse
(Brandenburg), Bürgerräte (Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen – NRW)
oder Beteiligungsformate (beispielsweise Revierpioniere Sachsen-Anhalt,
Bürgerregion Lausitz) aufgesetzt. Des Weiteren eruiert das BMWE mit
wissenschaftlicher Begleitung derzeit partizipativ die Mitgestaltungsprozesse, um
Optimierungsbedarfe identifizieren zu können.
3. Wie viele der unter § 18 InvKG-Maßnahme geplanten 5 000 Stellen in
Bundesbehörden wurden in den Bundesländern schon realisiert (bitte
nach Behörde, Standort und realisierten Planstellen vs. besetzte Stellen
aufschlüsseln)?
Bis zum 31. Dezember 2024 wurden seit 2019 in den Revieren 5.538 Stellen
geplant und davon bereits 4.539 Vollzeitäquivalente (VZÄ) in Behörden und
Einrichtungen des Bundes besetzt.
Weitere Informationen können der Anlage 1 (Tabelle 7 des Berichts der
Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen
2025 – vgl. Bundestagsdrucksache 21/2700) entnommen werden.*
4. Kann die Bundesregierung sicherstellen, dass sich die Wirkung der
Förderprogramme hinsichtlich der § 18 InvKG-Maßnahmen wie
ursprünglich beabsichtig zeitnah entfaltet, und wie unterstützt sie dies?
Ziel der Bundesregierung ist es, gemäß § 18 Absatz 1 InvKG, bis zum 31.
Dezember 2028 mindestens 5.000 neue, zusätzliche Arbeitsplätze in Behörden des
Bundes und sonstigen Bundeseinrichtungen einzurichten. Dies scheint
angesichts des aktuellen Planungstandes erreichbar.
Diese Behörden und Bundeseinrichtungen tragen zur Effizienz der öffentlichen
Dienstleistungen bei. Somit zahlen sie über Effizienzgewinne auf die
intendierte Wirkung ein, namentlich auf Wirtschaftswachstum und positive
Arbeitsmarkteffekte.
5. Wie viele Förderanträge wurden im Rahmen des STARK-Programms für
das Förderfeld „Transformationstechnologien“ gestellt, und wie viele
wurden mit welchem Volumen positiv beschieden (bitte Förderungen
einzeln nach Volumen, Revier und Bewilligungsstand aufschlüsseln)?
Es wurden elf Förderanträge gestellt. Davon wurden drei zurückgezogen und
acht bewilligt.
Förderungen nach Volumen und Revier, Bewilligungsstand:
Investitionsvolumen in Millionen
Euro
Fördervolumen
in Mio. Euro
Revier
Bewilligungsstand
311,52 62,30 Lausitzer Revier,
Brandenburg
bewilligt
181,13 63,40 Rheinisches Revier,
Nordrhein-Westfalen
bewilligt
180,00 36,00 Mitteldeutsches
Revier, Sachsen-Anhalt
bewilligt
153,69 46,11 Lausitzer Revier,
Sachsen
bewilligt
40,43 16,17 Gelsenkirchen,
Nordrhein-Westfalen
bewilligt
13,19 4,62 Rheinisches Revier,
Nordrhein-Westfalen
bewilligt
5,52 2,21 Wilhelmshaven,
Niedersachsen
bewilligt
3,12 1,09 Rheinisches Revier,
Nordrhein-Westfalen
bewilligt
Ausführliche Projektsteckbriefe zu den bewilligten Projekten sind
veröffentlicht unter:
www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/
U/uebersicht-der-stark-gefoerderten-transformationsprojekte.pdf?__blob=publi
cationFile&v=4. Ausnahme: Das bewilligte Projekt im Lausitzer Revier in
Brandenburg wurde noch nicht öffentlich kommuniziert, da die finale Standort-
* Von einer Drucklegung der Anlage 1 wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/4382 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
entscheidung des Zuwendungsempfängers noch aussteht. Sie soll bis zum
30. Juni 2026 erfolgen.
6. Plant die Bundesregierung eine Fristverlängerung für das Förderfeld über
das Jahresende hinaus, um weiteren Antragstellern die Möglichkeit für
eine Förderung einzuräumen, und wenn nein, warum nicht?
26. Plant die Bundesregierung, über STARK die Möglichkeiten der
Förderung für Unternehmen auszuweiten, und wenn ja, wie?
Aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 6 und 26
gemeinsam beantwortet.
Eine Fristverlängerung kann es aufgrund des zugrunde liegenden ausgelaufenen
Beihilferahmens des TCTF (Temporary Crisis and Transition Framework) nicht
geben. Die Bundesregierung plant auf Grundlage einer Nachfolgeregelung CI-
SAF (Clean Industrial Deal State Aid Framework) die Förderung in der
Förderkategorie 12 bis 2030 und über Transformationstechnoligen hinaus für
Nettonulltechnologien (ohne Kerntechnik) zu ermöglichen. Derzeit laufen dazu die
Arbeiten für die Novellierung der STARK-Förderrichtlinie. Das STARK-
Programm ermöglicht bereits umfänglich die Förderung von Unternehmen in allen
Förderkategorien – teilweise auch investiv.
9. Wie erklärt sich die Bundesregierung die unterschiedliche
Gründungsquote (vgl. begleitende Evaluierung, S. 89) und Nutzung der damit
einhergehenden Förderinstrumente, und welche Maßnahmen plant sie, um
in Regionen mit geringer Förderquote weitere Anreize zu setzen?
Die Gründungsquote ist eine von vielen Wirkkanälen auf die InvKG-Ziele
Wirtschaftsleistung und Arbeitsmarkt. Sie ist damit eine von vielen Indikatoren
zur Wirkungsmessung der InvKG-Maßnahmen und nicht ausschließlich
verantwortlich für einen erfolgreichen Strukturwandel. Daher ist eine
unterschiedliche Ausgestaltung über die Regionen hinweg normal, durch andere Wirkkanäle
substituierbar und vielfach Agglomerationseffekten geschuldet. Das InvKG
ermöglich großflächig Innovations- und Gründungsförderung durch Investitionen
in Forschung und Entwicklung, sowie Wissenstransfer, als auch kleinteilige
Förderung unternehmerischen Handelns (unter anderem Gründung). In diesen
Bereichen sind bisher die meisten Mittel gebunden.
10. Lagen oder liegen Anträge für Förderung über den Just Transition Fund
(JTF) vor (bitte nach Antragsdatum und Zielregion aufschlüsseln)?
Die Förderung aus dem Just Transition Fund (JTF) läuft seit 2022. In
Deutschland setzen die Länder Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und
Sachsen-Anhalt JTF-Programme um. Die Zahl der Anträge je Bundesland zum
Stichtag 31. Dezember 2025 ergibt sich aus nachstehender Tabelle. Aus der
Zahl der gestellten Anträge kann nicht auf die Zahl der Bewilligungen oder das
Finanzvolumen geschlossen werden, da sich Art und Volumen der Maßnahmen
bzw. der beantragten Projekte stark unterscheiden.
Bundesland Zahl der Anträge zum 31.12.2025
Brandenburg 1095
Nordrhein-Westfalen 209
Sachsen 1350
Sachsen-Anhalt 88
11. Welche Hemmnisse sieht die Bundesregierung für den bisher nicht
erfolgten Mittelabfluss aus dem JTF, und mit welchen Maßnahmen
gedenkt die Bundesregierung eine zukünftige Nutzung dieser Mittel
anzuregen?
Das BMWE ist als nationaler Koordinator zuständig für übergeordnete
Fragen zur Umsetzung sowie Auslegung und potentiellen Änderungen der
Rechtsgrundlagen. In dieser Rolle steht das BMWE im engen Austausch mit den JTF-
Verwaltungsbehörden der Länder und der Europäischen Kommission. In
diesem Rahmen werden auch der Umsetzungsstand sowie mögliche
Abhilfemaßnahmen bei schleppender Umsetzung diskutiert. Das Anlaufen der Förderung
im JTF war und ist in allen Mitgliedstaaten von Herausforderungen geprägt.
Der JTF als neuer Fonds neben den etablierten Europäischen Strukturfonds EF-
RE und ESF erforderte die Schaffung zusätzlicher Strukturen. Insbesondere die
Erstellung und Abstimmung der territorialen Pläne für einen gerechten
Übergang (Territorial Just Transition Plans – TJTP) mit der Europäischen
Kommission war für Bund und Länder sehr zeit- und arbeitsintensiv, sodass die
Umsetzung der Programme erst verzögert beginnen konnte. Die Auszahlungsstände
liegen daher unter denen der etablierten Europäischen Strukturfonds EFRE und
ESF. Bund und Länder arbeiten in Abstimmung mit der Kommission intensiv
daran, die Umsetzung zu beschleunigen. Da nach Informationen der
zuständigen Länder bereits Maßnahmen in deutlich höherem Umfang bewilligt sind, ist
zeitnah mit einer deutlichen Steigerung der Auszahlungsrate zu rechnen.
13. Welche Programme und Initiativen gemäß § 17 InvKG wurden bereits
vollständig realisiert, und in welcher Entwicklungsphase befinden sich
die noch nicht umgesetzten bzw. nicht vollständig umgesetzten
Programme und Initiativen (bitte zu jeder in § 17 InvKG beschriebenen
Maßnahme auflisten)?
Für eine detaillierte Auflistung wird auf den Bericht der Bundesregierung zum
Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025; Kapitel II.2.
verwiesen. Dieser trifft entsprechende Aussagen zur Entwicklungsphase per
erfolgtem Mittelabfluss. Bislang sind keine der Maßnahmen abgeschlossen.
Darüber hinaus ist die Auflistung in § 17 InvKG intendiert beispielhaft und macht
eine Umsetzung vom verfügbaren Budget innerhalb der 26 Mrd. Euro
Gesamtsumme für Bundesmaßnahmen abhängig. Daher sind im Bericht der
Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025
auch nicht alle in § 17 InvKG aufgelisteten Vorhaben aufgeführt.
14. In welchem Umfang haben die in § 12 InvKG aufgelisteten Städte und
Regionen die zur Verfügung gestellten Mittel abgerufen (bitte zu den
einzelnen Städten und Regionen auflisten)?
Für eine Auflistung der Mittelabrufe wird auf den Bericht der Bundesregierung
zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025, Kapitel
II.1. verwiesen.
Zahlreiche Projekte haben jedoch bereits das ex-ante-Verfahren erfolgreich
durchlaufen. Einige Vorhaben wurden allerdings noch nicht durch die
Landesbewilligungsbehörde bewilligt.
Förderfähige Gemeinden und
Gemeindeverbände gemäß§ 12 InvKG
Gebundene Mittel (nach
erfolgreichem ex-ante-Verfahren) in
TEuro
Stadt Wilhelmshaven 41.156
Kreis Unna 21.776
Stadt Hamm 0
Stadt Herne 35.340
Stadt Duisburg 7.475
Stadt Gelsenkirchen 113.071
Stadt Rostock
Landkreis Rostock
8.696,80
Landkreis Saarlouis 25.770
Regionalverband Saarbrücken 0
15. Welche der im Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen benannten
Verkehrsprojekte wurden bereits vollständig realisiert, und in welcher
Entwicklungsphase befinden sich die noch nicht umgesetzten bzw. nicht
vollständig umgesetzten, aber im Gesetz angekündigten Projekte (bitte
zu jedem einzelnen Verkehrsprojekt auflisten)?
Für eine detaillierte Auflistung wird auf den Bericht der Bundesregierung zum
Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025, Kapitel IV.,
verwiesen. Dieser trifft entsprechende Aussagen zur Entwicklungsphase per
erfolgtem Mittelabfluss.
Mit dem zur Verfügung stehenden Budget können nicht alle im InvKG
aufgeführten Verkehrsinfrastrukturprojekte umgesetzt werden. Die Länder müssen
die Projekte priorisieren, die abschließend durch das Bund-Länder-
Koordinierungsgremium (BLKG) beschlossen werden. Bzgl. des Umsetzungsstandes
bisher durch das BLKG beschlossener Maßnahmen wird auf Anlage 1 verwiesen.*
16. Dokumentiert die Bundesregierung die in der Umsetzung der Projekte
des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen auftretenden
bürokratischen Herausforderungen für die Kommunen, und welche Maßnahmen
ergreift die Bundesregierung bei Auftreten solcher Probleme?
Das über das InvKG geförderten Kompetenzzentrum für Regionalentwicklung
des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) führt
regelmäßig eine Befragung der Kommunen durch. Die Ergebnisse wurden auf der
Transformationstagung 2025 mit Kommunen besprochen. Das BMWE prüft die
Ergebnisse, um bei Bedarf Schärfungen in der investiven Förderung von
Kommunen über Finanzhilfen mit den Ländern zu besprechen oder Förderung von
kommunalen Strukturen über STARK auszubauen.
17. In welchem Umfang können insbesondere Infrastrukturprojekte im
Kontext von Bildungs- und Forschungseinrichtungen durch nach Maßgabe
des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen bereitgestellten Mitteln
gefördert werden?
Das InvKG bietet viele Möglichkeiten, Investitionen im Bereich Bildung und
Forschung zu finanzieren, da diese Bereiche als Treiber regionaler
Wirtschaftsentwicklung gelten. Insbesondere im Bereich Forschung (und Entwicklung)
* Von einer Drucklegung der Anlage 1 wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/4382 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
sind derzeit das Gros der Mittel verplant (vgl. hierzu S. 52 der InvKG-
Evaluierung 2025).
Eine Förderung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen über Finanzhilfen
nach Kapitel 1 und 2 des InvKG ist nach § 4 Absatz 1 Nummer 3 InvKG
(öffentliche Fürsorge zur Verbesserung wirtschaftsbezogener
Standortbedingungen, insbesondere Ausbau von Einrichtungen für Kinder und Jugendliche) und
§ 4 Absatz 1 Nummer 7 InvKG (Infrastrukturen für Forschung, Innovation und
Technologietransfer sowie ergänzende betriebliche Aus- und Weiterbildung)
denkbar.
Allerdings ist zu beachten, dass Finanzhilfen nur in Bereichen eingesetzt
werden können, in denen eine Bundesgesetzgebungskompetenz besteht. Da der
Bereich Bildung im Wesentlichen eine Länderzuständigkeit ist, ist eine Förderung
hier nur möglich, soweit die betriebliche Aus- und Weiterbildung oder im
Schwerpunkt die Jugendfürsorge betroffen ist.
Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 1 bezüglich der Steuerung von
Förderbereichen und der Finanzhilfen verwiesen.
Im Rahmen der Bundesmaßnahmen nach Kapitel 3 InvKG kann insbesondere
auf die Förderprojekte nach § 17 InvKG verwiesen werden. Diese bedienen
schwerpunktmäßig die Themen Forschung und Bildung. Im Bereich des
STARK-Förderprogramms kommen insbesondere die Förderkategorien 2
(Wissens- und Technologietransfer) und 4 (Qualifikation/Aus- und Weiterbildung)
in Betracht.
Darüber hinaus sind nach dem Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses
des Deutschen Bundestages bei den Maßnahmen nach den §§ 14 bis 17, Kapitel
3 des InvKG über den gesamten Betrachtungszeitraum bis 2038 hinweg
mindestens 90 Prozent der hierfür vorgesehenen Mittel für Maßnahmen im Bereich
Wirtschaft sowie Bildung und Forschung einzusetzen (Maßgabebeschluss
8391, 19. Wahlperiode). Art und Umfang der Förderung richten sich nach den
aufgelegten Förderprogrammen und den verfügbaren Haushaltsmitteln.
19. Wie nutzt die Bundesregierung die Chance des Umbruchs in den
Kohleregionen in Verbindung mit dem InvKG, um Gleichstellung der
Geschlechter nicht nur zu fördern, sondern auch aufzuholen, wie wird dies
evaluiert?
Eine geschlechterspezifische Wirkungsmessung der Effekte des InvKG auf dem
Arbeitsmarkt findet bereits in der InvKG-Evaluierung 2025 statt und soll
ausgebaut werden, um eine geschlechtersensible regionale Wirtschaftspolitik
stärker betreiben zu können. Ein zentraler Aspekt auszubauender Gleichstellung ist
die verbesserte Care-Ökonomie. Insbesondere Investitionsmöglichkeiten des
InvKG in Verkehrsinfrastruktur (kurze Pendelwege), aber auch in die
Daseinsvorsorge (Ausbau Betreuungsangebote), tragen dem Rechnung.
20. Welche Projekte wurden im Förderbereich 3 „Infrastrukturen der
Daseinsvorsorge“ in der ersten Säule bewilligt (bitte zu jedem einzelnen
Daseinsvorsorgeprojekt nach Revier auflisten)?
Zur Beantwortung der Frage wird auf die Anlage 2 verwiesen.*
* Von einer Drucklegung der Anlage 2 wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/4382 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
21. Welche Bedeutung misst die Bundesregierung den sogenannten weichen
Standortfaktoren in den Revieren bei, und mit welchen Maßnahmen
gedenkt die Bundesregierung, zukünftig mehr Mittel in die Stärkung dieser
fließen zu lassen?
Als sogenannte weiche Standortfaktoren werden hier solche verstanden, die
eine eher mittelbare Wirkung auf die Standortentscheidung von Unternehmen
und Arbeitskräfte haben z. B. Verfügbarkeit von Wohnraum, ÖPNV, Bildungs-,
Betreuungs- und Kulturangebote, Stadtbild und Umweltbeschaffenheit
entfalten. Nach Auffassung der Bundesregierung kommt diesen Standortfaktoren
eine hohe Bedeutung zu.
Daher können mit Finanzhilfen Investitionen den genannten Bereichen (vgl. § 4
Absatz 1 Nummer 2, 3, 4, 5, 7, 8 und 9 InvKG) auch umfangreich gefördert
werden.
Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 1 bezüglich der Steuerung von
Förderbereichen und der Finanzhilfen verwiesen.
Im Bereich der Bundesmaßnahmen wird auf die in § 17 InvKG genannten
Vorhaben sowie auf das STARK Programm, insbesondere der Förderung von
Gemeinsinn und eines gemeinsamen Zukunftsverständnis verwiesen. Auch in
diesem Bereich kommt es nach Auffassung der Bundesregierung zunächst auf die
Umsetzung der bereits geplanten Projekte bzw. den tatsächlichen Abruf der
bereitgestellten Mittel an.
22. Gibt es Beispiele, wo InvKG-Mittel mit Mitteln aus der
Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)
Synergieeffekte erzielen konnten?
Eine konkrete Messbarkeit von Synergieeffekten wird in die
Evaluierungsmethodik zum InvKG aufgenommen. Dem BMWE sind Projekte bekannt, bei dem
sich die Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur (GRW) und das InvKG zumindest gegenseitig bedingen und
unterstützen, unter anderem:
• Im Industriepark Schwarze Pumpe sind eine Reihe von Maßnahmen aus der
GRW-I gefördert worden. Die Maßnahmen aus dem InvKG, insbesondere
die Südanbindung, unterstützen die Wirksamkeit der Maßnahmen.
• Großräschen: Der Hafen wurde mit Mitteln der GRW-I unterstützt und
bildet eine logische Verbindung zu den Maßnahmen an den IBA-Terrassen, die
wir aus Mitteln des InvKG fördern.
• Lausitzer Seenland: Auch der Überleiter 11 vom Ilse-See zum Sedlitzer See
ist aus der GRW-I gefördert worden als Teil der Erschließung des Lausitzer
Seenlands. Aus dem InvKG wird die Anschaffung des Fahrgastschiffs
gefördert.
23. Ist in den ehemaligen Kohleregionen der GRW (Gemeinschaftsaufgabe
zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur)-Fördertatbestand
„regionale Daseinsvorsorge“ zum Einsatz gekommen (wenn ja, bitte die
Projekte auflisten)?
Eine GRW-Förderung ist nur in den ehemaligen Kohleregionen (Landkreise
gemäß InvKG) möglich, die auch zum GRW-Fördergebiet (strukturschwache
Regionen) gehören. Bisher wurden auf Grundlage des GRW-Fördertatbestands
„regionale Daseinsvorsorge“ keine GRW-Vorhaben in den ehemaligen
Kohleregionen (Landkreise gemäß InvKG), die zugleich GRW-Fördergebiet sind,
bewilligt. Die Durchführung der GRW-Förderung ist Aufgabe der Länder.
Innerhalb des gemeinsam von Bund und Ländern gesetzten Rahmens legen diese
räumlichen oder sachlichen Schwerpunkte fest und entscheiden, welche
Projekte konkret sowie in welchem Umfang gefördert werden.
24. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung zu ergreifen, um die
Erkenntnisse aus den BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung)-Analysen zu den Bevölkerungsprognosen in den
Braunkohlerevieren, z. B. die Notwendigkeit Struktur- und Demografiepolitik
zusammenzudenken und Wachstumsimpulse stärker in die Fläche zu bringen,
zu nutzen (
www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/fachbeitraege/raume
ntwicklung/strukturwandel-braunkohlereviere/strukturwandel-demografi
sche-entwicklung-braunkohlereviere/01-start.html )?
28. Im vorhergehenden begleitenden Bericht (vgl.
www.iwh-halle.de/publika
tionen/detail/begleitende-evaluierung-des-investitionsgesetzes-kohleregi
onen-invkg-und-des-stark-bundesprogramms-zwischenbericht-vom-3006
2023) wird der Fachkräftemangel als eine mögliche Wachstumsbremse
der Regionen benannt, welche Maßnahmen wurden ergriffen, um dieses
Problem zu adressieren?
Aufgrund inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 24 und 28
gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung steht, aufbauend auf den Erkenntnissen dieser Berichte,
mit den Ländern im Austausch, um der Herausforderung zu begegnen. In
zukünftigen Evaluierungen der Wirkungen des InvKG werden daher sogenannte
Erwerbsbiographien genauer analysiert, um regionale Fachkräftebewegungen
aufzuzeigen, Einflussfaktoren zu identifizieren und um diese steuern zu
können. Die bisherige verstärkte Förderung im Bereich Forschung und
Entwicklung trägt dem Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften bereits Rechnung.
Auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung, beispielsweise im STARK-
Programm, wurden Fördermöglichkeiten um investive Aspekte ausgeweitet. Um
das Matching von Fachkräfteangebot und -nachfrage zu verbessen, weitet
insbesondere NRW sogenannte Job-Drehscheiben erfolgreich aus.
25. Sieht die Bundesregierung weitere Möglichkeiten im Rahmen des
InvKG, Kofinanzierung von Bundesmaßnahmen zu ermöglichen, wenn
nein, warum nicht, und wenn ja, welche?
Die über das InvKG bereitgestellten Finanzhilfen können nur für besonders
bedeutsame Investitionen der Länder und ihrer Gemeinden und
Gemeindeverbände eingesetzt werden.
Die Mittel für die Bundesmaßnahmen werden nach den Vorgaben von Kapitel 3
und 4 eingesetzt. Eine Kofinanzierung von anderen Bundesmaßnahmen würde
zu einem Verlust von Mitteln für die dort genannten Projekte führen und ist
daher nicht vorgesehen.
27. Wie ist der aktuelle Umsetzungsstand des PtX Labs in der Lausitz, und
bis wann sollen Vergabe und Umsetzung abgeschlossen sein?
Auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 64 des
Abgeordneten Michael Kellner auf Bundestagsdrucksache 21/3136 wird verwiesen.
29. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung mit den Ländern, um
Projektauswahl und Förderungen in Regionen wie Sachsen-Anhalt, mit
bisherigem Fokus auf den Schwerpunkt der z. B. wirtschaftsnahen
Infrastruktur, auf Fragen wie Arbeitskräftesicherung und Anwerbung zu
lenken?
Gemäß § 26 InvKG bespricht die Bundesregierung die Evaluierungsergebnisse
im Bund-Länder-Koordinierungsgremium mit den Ländern und darüber hinaus
zu diesen und weiteren Themen regelmäßig.
Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 1 bezüglich der Steuerung von
Förderbereichen und der Finanzhilfen verwiesen.
Anlage 1
Stand der Umsetzung von beschlossenen InvKG-Verkehrsvorhaben
Stand: Januar 2026
Vorhabenbezeichnung
aktuelle Lph nach HOAI (für
Schienenvorhaben)/
Entwicklungsphase
(für Straßenvorhaben)
Elektrifizierung ABS (Leipzig -) Geithain - Chemnitz 3/4
Strecke Berlin-Grünau - Königs Wusterhausen 1/2
Bahnhof Königs Wusterhausen (Nordkopf) 5-8
Bahnhof Königs Wusterhausen (Südkopf) 3/4
Bahnhof Lübbenau 1/2
Strecke Lübbenau - Cottbus (Strecke) 5-8
Strecke Lübbenau - Cottbus (Bf Cottbus Süd) 5-8
Bahnhof Cottbus 5-8
Bahnhof Eisenhüttenstadt 1/2
Bahnhof Bischdorf 1/2
Strecke Cottbus - Forst 1/2
Strecke Graustein - Spreewitz 1/2
Strecke Leipzig - Falkenberg - Cottbus 1/2
Knoten Falkenberg 1/2
Knoten Ruhland 3/4
Strecke Cottbus - Guben - Grünberg 1/2
Strecke Naumburg - Halle 1/2
Strecke Berlin - Cottbus - Weißwasser - Görlitz (- Breslau) (Strecke) 1/2
Strecke Berlin - Cottbus - Weißwasser - Görlitz (- Breslau) (1. BS Bf Görlitz) 5-8
Strecke Arnsdorf - Kamenz - Hosena (- Hoyerswerda - Spremberg) 1/2
Strecke Leipzig - Bad Lausick - Geithain (- Chemnitz) 1/2
Strecke Aachen - Köln 1/2
Bahnhof Leuna Werke Nord 3/4
Strecke Merseburg - Querfurt (1. BA) Inbetriebnahme 2024 erfolgt
Strecke Merseburg - Querfurt (2. BA) 1/2
Strecke Weißenfels - Zeitz 3/4
Bahnhof Bitterfeld Inbetriebnahme 2025 erfolgt
S11-Ergänzungspaket 3/4
S-Bahn Köln, Köln - Mönchengladbach 1/2
Verbindungskurve Großkorbetha -1
S-Bahn Leipzig - Merseburg 1/2
S-Bahn Leipzig - Pegau - Zeitz - Gera 1/2
S-Bahn Rheinisches Revier, Abschnitt Ost 1/2
A 72, Borna–Nord – AD A 38/A 72 (BA 5.2 AS Rötha –AD A 38/A 72 im Bau
B 87, Ortsumgehung Bad Kösen im Bau
B 180, Ortsumgehung Aschersleben/Süd bis Quenstedt im Bau
B 97, Ortsumgehung Cottbus, 2. BA im Bau
B 178, Zittau – Niederoderwitz Inbetriebnahme 2025 erfolgt
1= Lph 1/2 sind abgeschlossen, mit Lph 3/4 wurde noch nicht begonnen.
Leistungsphasen (Lph) nach HOAI
1/2: Grundlagenermittlung/Vorplanung
3/4: Entwurfs-/Genehmigungsplanung
5-8: Bauphase
Parl. Anfrage B90/DIE GRÜNEN zum Umsetzungsstand der Projekte des InvKG
Anlage 2 betr. Frage 20 "Welche Projekte wurden im Förderbereich 3 „Infrastrukturen der Daseinsvorsorge“ in der 1. Säule bewilligt ?"
Liste der bewilligten Finanzhilfe-Projekte in Förderbereich 3 - öffentl. Fürsorge
Dislaimer: Die Liste enthält die Projekte, die erfolgreich das ex-ante Verfahren des Bundes durchlaufen haben.
Bundesl
and
Kennziff
er
Revier Träger Fördergegenstand Projektbeschreibung Projektziel Gemeinde Bundesförderung
(In TEUR)
Branden
burg
BB_01A Lausitzer
Revier
Zweckverban
d neue Bühne
Senftenberg
Werkstattgebäude
neue Bühne
Senftenberg
Sanierung und
Erweiterung des
Werkstattgebäudes
zur Stärkung und
Erweiterung der
technischorganisatorischen
Basis und räumlichen
Kapazitäten
Das Projekt fördert nachhaltig die Stärkung des
Kulturstandortes sowie der Arbeitsplatzsicherung im
Kunst- und Kulturbereich und unterstützt somit das
wirtschaftliche Wachstum der Stadt Senftenberg und
Umgebung.
Die Investition dient der Sicherung und dem weiteren
Ausbau der kulturellen Infrastruktur im Lausitzer
Revier. Die "Neue Bühne" bespielt in der Arbeitsweise
einer Landesbühne neben den Spielstätten in ihrem
eignen Haus auch Städte und Gemeinden, die über
kein eigenes Theater verfügen. Sie gewährleistet
damit ein dezentrales Kulturangebot, leistet
bildungspolitische Bsisarbeit fernab der Zentren und
kann durch ihre Arbeit regionale
Identifikationsmöglichkeiten schaffen und stärken.
12066304 6.750,0
Branden
burg
BB_01 Lausitzer
Revier
Stadt Forst
(Lausitz)
Neue
Dauerausstellung für
das Brandenburgische
Textilmuseum Forst
(Lausitz) (BTM)
Ziel ist es das BTM als Ort der Industriekultur für den
Tourismus und breite Bevölkerungsgruppen erlebbar
machen und ihr identitätsstiftendes Potential
fördern. Ein weiterer Schwerpunkt thematisiert die
Aufarbeitung der schmerzhaften Erfahrungen
verschwundener Orte. Die Erweiterung der DA soll
des Weiteren zu einer Wertsteigerung der
Museumsarbeit auf wissenschaftlicher Basis zur
Sicherung, Dokumentation und breitenwirksamen
Vermittlung des einzigartigen historisch-kulturellen
Erbes der Region führen. Zusammenfassend soll die
Erhaltung und Entwicklung von individuellen Kultur-
und Museumsangeboten durch eine integrierte,
moderne u. zeitgemäße Präsentation von stadt- und
regionalgeschichtlichen Themen als Ankerpunkt für
verschiedene Zielgruppen und regionale Akteure
geschaffen werden.
Stadt Forst
(Lausitz),
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
71 000
2.737,8
Branden
burg
BB_07 Lausitzer
Revier
Landkreis
Oberspreewa
ld-Lausitz
Sanierung Zechenhaus
in Brieske, die
denkmalsgeschützte
Wiederherstellung des
Zechenhauses,
Nutzung für ein
zentrales
Museumsdepot und
Archiv für den
Landkreis OSL,
• die Entstehung eines
Kultur- und
Veranstaltungsortes
Durch die denkmalsgeschützte Sanierung wird ein,
die Bergbaugeschichte der Lausitz prägender Ort
wieder in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gestellt.
Übergeordnete Ziele des Projektes sind die
Verbesserung der Attraktivität des Wirtschafts- und
Lebensraumes Lausitz, Stärkung des südlichen
Brandenburgs als Kulturort und Erweiterung des
touristischen Angebotes, welches sich in die
Tourismusstrategie von Landschafts- und
Industriewandel bestens integrieren lässt. Die
Nutzung als offenes zentrales Museumsdepot und
Archiv ist identitätsstiftend für die Region. Für den
Verbund der Museen des Landkreises OSL (mit
jährlich ca. 170.000 Besuchern) wird das
Zechenhaus ein weiteres Alleinstellungsmerkmal mit
zahlreichen Synergieeffekten darstellen.
18.180,0
Branden
burg
BB_09 Lausitzer
Revier
Stadt
Senftenberg
Niederlausitzhalle
Senftenberg –
Qualifizierung als
überregionale Messe-
und
Multifunktionshalle am
Universitätscampus,
energetische
Sanierung
Die Niederlausitzhalle ist mit ihrer derzeitigen
räumlichen Kapazität für viele regionale und
überregionale Unternehmen eine ideale Größe für
Unternehmensveranstaltungen und - Events. Die
Auslastung des Niederlausitzhalle liegt bei 100% und
es liegen angemeldete Bedarfe von 130% vor. Das
Mittelzentrum Senftenberg und RWK-Kommune (RWK
Westlausitz) verfügt derzeit über keine eigenen
räumlichen Kapazitäten für die Durchführung
größerer Veranstaltungen für Jugendliche,
Senior*innen bzw. sonstige kommunale
Erfordernisse (z.B. Zusammenkünfte (kommunaler)
Un-ternehmen, Unternehmer*innentreffen,
Abschlussveranstaltungen des Gymnasiums und der
Oberschulen, Jahresempfänge der Stadt) und nutzt
für diese oftmals die Niederlausitzhalle. Daher und
aufgrund des zu erwartenden weiter steigenden
Nutzungsbedarfs auf Grund des Strukturwandels
(Ansiedlungen von Familien, die im Gebiet des RWK
Westlausitz leben und arbeiten möchten), sieht die
Stadt Senftenberg den Bedarf der (energetischen)
Sanierung der Niederlausitzhalle. Das Schaffen einer
modernen, innovativen und nachhaltigen
Präsentationsfläche für überregionale, regionale und
städtische Veranstaltungen, Nutzung durch BTU für
Präsentationszwecken, Nutzung durch Firmen würde
sich positiv auf das Regionalmarketing auswirken.
Stadt
Senftenberg,
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
66 304
9.000,0
Branden
burg
BB_16 Lausitzer
Revier
Landkreis
Spree-Neiße
Telemedizin in
Rettungswagen -
Einsatz eines mobilen
Übertragungsgerätes
in Form einer Mixed-
Reality-Brille zur
visuellen und
akustischen
Übertragung
Lokale Lösung der Telemedizin und mit dem Ziel des
Ausbaus auf das Leitstellengebiet der Lausitz, der
Einbindung der Krankenhäuser sowie Anbindung an
die Telenotarztstruktur des Landes Brandenburg.
Der digitale Wandel im Lausitzer Revier soll voran
getrieben werden. Dazu ist als Ziel im Leitbild zum
Lausitzer Revier die Gesundheitvorsorge fokussiert,
mit dem Aufbau einer digitalen, nachhaltigen
medizinischen Versorgung. Dazu soll das
beschriebene Projekt beitragen.
Stadt Forst
(Lausitz),
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
71 000
108,0
Branden
burg
BB_18 Lausitzer
Revier
Stadt Cottbus Trampolinhalle im
Sportzentrum Cottbus
Schaffung eines international bedeutsamen
Radsporteventcenters zur nachhaltigen Stärkung des
Bekanntheitsgrades der Lausitz => Nationale und
internationale Sportveranstaltungen als kulturelles
Ereignis in der Region zur nachhaltigen Stärkung des
Sporttourismussektors lokal/ regional =>
Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und
Verbesserung der Attraktivität der Lausitzregion
Synergieeffekte für den Standort, u. a. Ansiedlung
von Hotel- und Gastronomiegewerbe, Steigerung der
internationalen Besucherzahlen, Steigerung der
Umsätze im Hotel- und Gaststättengewerbe,
Schaffung von Arbeitsplätzen, Ausbau von Sport- und
Kulturszene etc.
- Ausbildung eines Alleinstellungsmerkmals gem. der
Entwicklungsstrategie Bergbaufolgelandschaft
Cottbuser Ostsee (2020) als überregionale
Eventdestination
- Das Bauvorhaben besitzt ein überaus hohes
Potenzial als Entwicklungstreiber für die Region, hat
eine hohe Anker- und Initialfunktion für die
unterschiedlichsten Folgeprojekte, insbesondere im
Rahmen der nachhaltigen infrastrukturellen
Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft am
Cottbusser OSTSEE, und passt hervorragend in die
Entwicklungsperspektive „Lausitz – Eine Europäische
Modellregion für den Strukturwandel“.
Stadt
Cottbus,
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
52 000
5.847,3
Branden
burg
BB_19 Lausitzer
Revier
Stadt
Spremberg
Gesundheitshaus
Schwarze Pumpe
Steigerung der Attraktivität als Wohnstandort sowie
die Erhöhung der Identität der Bewohner mit ihrem
Heimatort. Das gilt v. a. für den Ortsteil Schwarzen
Pumpe, dessen Attraktivität für die vielen im
benachbarten Industriepark arbeitenden Einpendler
(inklusive
ihrer Familien) als möglicher zukünftiger
Wohnstandort erhöht werden soll. Umbau einer
städtischen Immobilie zum Gesundheitshaus soll die
Voraussetzungen schaffen, die medizinische
Versorgung mit einer Einrichtung eines point of care
mit AGnES , in Kooperation mit CTK Einrichtung eines
Versorgungsterminals für Patienten sowie eine
Apotheke und Patientencafes, im ländlichen Raum
deutlich zu verbessern.
Stadt
Spremberg,
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
71 372
1.971,0
Branden
burg
BB_26 Lausitzer
Revier
Amt Burg
(Spreewald)
für die
Gemeinde
Burg
(Spreewald)
Errichtung eines Kultur-
und
Mehrzweckzentrums
im Kurort Burg
Errichtung eines Kultur- und Mehrzweckzentrums im
Kurort Burg (Spreewald) mit dem Ziel Schaffung und
Erhalt von Arbeitsplätzen durch
Veranstaltungsmanagement, Steigerung der
Wertschöpfung
durch den primären Wirtschaftszweig Tourismus;
Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur durch
Erweiterung der Angebote in den Sektoren
Tourismus, Kunst, Kultur, Sport und insbesondere
auch Gesundheit
inkl. Verlängerung der Aufenthaltsdauer +
Wintersaison; Verbesserung der Attraktivität des
Wirtschafts- und Lebensraums Lausitz durch
Stärkung des Tourismus und der davon abhängigen
Bereiche wie Handel, Handwerk und
Dienstleistungen; nachhaltige,
generationsübergreifende Nutzung und
Sicherung der Daseinsvorsorge durch Erhalt des
Bildungs- und Sportangebotes sowohl im Bereich der
Schule als auch Gesundheitsrehabilisierungund so
die Stärkung des Wirtschaftsfaktors Tourismus mit
primären und sekundären Wertschöpfungen in
diesem Bereich zu erhalten sowie Synergieeffekte in
den Bereichen Daseinsvorsorge durch gleichzeitige
Investition in Schule, Kultur und Vereinssport zu
stärken.
Gemeinde
Burg
(Spreewald),
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
71 032 01
13.556,2
Branden
burg
BB_56 Lausitzer
Revier
Forster
Wohnungsba
ugesellschaft
mbH
Ertüchtigung eines
Gebäudes zur
Errichtung der
Pflegeschule Forst
Erwerb, Modernisierung und
Ausstattung eines historischen
Gebäudes zur Nutzung als
Ausbildungsstätte für Pflegekräfte
Der Projektpartner, das Carl-Thiem-Klinikum in
Cottbus, wird die Pflegeausbildung übernehmen. Das
Projekt trägt dazu bei, Fachkräfte vor Ort auszubilden
und in der Region einzusetzen. Die Ausbildung wird
in zwei Sprachen erfolgen (deutsch und polnisch);
durch die internationale Ausrichtung sollen mehr
Menschen für eine Ausbildung zur Pflegekraft
gefunden werden - es wird somit dem
Pflegefachkräftemangel entgegengewirkt und das
Potential geschaffen für eine bessere Versorgung
auch in der Fläche.
Stadt Forst,
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
71 076
766,8
Branden
burg
BB_57 Lausitzer
Revier
Stadt Cottbus Barrierefreier Ausbau
des Sportzentrums in
Cottbus
Das Projekt zum
behindertengerechten Ausbau des
Sportzentrums in Cottbus umfasst
zunächst die Sicher-stellung der
inneren und äußeren Erschließung
(Wegeführung/Zugänglichkeit) des
Sportzentrums. Hierzu gehört u.a.
die Herstellung der barrierefreien
Wegeführung durch die
Überwindung /Reduzierung des
geografischen
Höhenunterschiedes von ca. 6 m Höhe
zwischen den Spor-tstätten, dem
Wohnheim und den Schul- und
Verwaltung-sgebäuden im
Sportzentrum inkl.
Beschilderung/W egeleitsystem
sowie die barrierefreie Erschließung
aller Objekte (Aufzüge, Rampen,
Behinderten WC´s etc.). Darüber
hinaus ist die Errichtung eines
Paracycling-centers mit einem
Trainings- und Verwaltungsgebäude
vorgesehen.
Durch die Umsetzung des Projektes soll ein weiterer
Schritt der Inklusion vollzogen und die Umsetzung
der UN-Behindertenrechtskonvention, von
Deutschland in 2009 ratifiziert, unterstützt
werden.Im Rahmen der Entwicklung der Lausitz als
Europäische Modellregion für den Strukturwandel
soll das Sportzentrum Cottbus europaweit als Modell
für Teilhabe, Inklusion und die Gleichstellung des
Paralympischen und Olympischen Sports
weiterentwickelt werden. Im Zusammenhang mit
dieser Zielstellung wird das Angebot im Vereins- und
Nachwuchsleistungssport, insbesondere im
Parasport, für Kinder und Jugendliche in der
Lausitzregion verbessert. Der barrierefreie Ausbau
des Sportzentrums trägt hierbei zur Schaffung eines
attraktiven Lebensraums mit hoher Lebensqualität
und sportlicher Vielfalt bei und stärkt den
gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.
Durch die Umsetzung des Investitionsprojektes
sollen direkt und indirekt Arbeitsplätze geschaffen
und gesichert werden ). Die nachhaltige
Angebotserweiterung für Kinder- und Jugendliche im
Vereins- und Nachwuchsleistungssport trägt direkt
zur Verbesserung des Wirtschafts-, Wohn- und
Lebensstandortes für Unternehmen und deren
Arbeitnehmer bei und unterstützt die Verjüngung der
Gesellschaft in der Strukturwandelregion.
Stadt
Cottbus,
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
52 000
9.117,0
Branden
burg
BB_61 Lausitzer
Revier
Stadt
Schwarzheide
Errichtung eines
Wohnheims für
Jugendliche in der
Ausbildung -
Ausbildungspensionat
Schwarzheide
Ausbau eines ehemaligen
Schulgebäudes zu einem
Ausbildungspensionat mit
temporären Wohnmöglichkeiten
für ca. 60 Auszubildende/Schüler
In der Region gibt es einen steigenden Mangel an
Fachkräften in bestehenden und vor allem "neuen"
Berufen. Dem versucht man mit dem Aufbau weiterer
dezentraler Ausbildungskapazitäten zu begegnen.
Durch den Bau des überbetrieblichen
Leistungszentrum Lausitz mit mehreren hundert
(Aus)Bildungsplätzen wird der Bedarf an
Wohn(heim)plätzen in räumlicher Nähe steigen.
Nach der Ausbildung/Weiterbildung können die
Absolventen/Fachkräfte in regionalen Unternehmen
tätig bleiben/werden und somit die
Leistungsfähigkeit der Wirtschaft nachhaltig stärken.
Durch die Anschaffung und die Zurverfügungstellung
von eBikes für die (Berufs)Schüler in Verbindung mit
dem ÖPNV wird die Multimodalität im Verkehr
unerstützt.
Stadt
Schwarzheid
e,
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
66 296
9.190,8
Branden
burg
BB_62 Lausitzer
Revier
Berufsförderu
ngswerk der
Bauindustrie
Berlin-
Brandenburg
e.V.
Errichtung eines
Wohnheims für
Jugendliche in der
Ausbildung im
Bausektor (Cottbus)
Neubau eines viergeschossigen
Wohnheims für Jugendliche mit ca.
110 Betten sowie Sport- und
Freizeiträume/-anlagen und Kantine
In der Region gibt es einen steigenden Mangel an
Fachkräften in bestehenden Berufen. Insbesondere
im Baubereich wird der angeschobene
Strukturwandel zu steigenden Engpässen führen. Zur
Sicherung und dem Ausbau der Ausbildungsangebote
sowie zur Verbesserung der Standortbedingungen
des überbetrieblichen "Kompetenzzentrums für
Nachhaltiges Bauen Cottbus" (KOMZET) ist die
Errichtung eines Wohnheims erforderlich. Die
Sicherung der Auslastung des Kompetenzzentrums
durch Bereitstellung eines Wohnheims wird aufgrund
der Erweiterung des Einzugsbereiches und dem
prognostizierten Anstieg der Auszubildendenzahl
durch die Erweiterung um die Ausbildungsbereiche
Straßenunterhaltung und Straßenbetriebsdienst.
Stadt
Cottbus,
Gemeindesc
hlüssel: 12 0
52 000
7.650,0
Branden
burg
BB_79 Lausitzer
Revier
Stadt Cottbus Barrierefreier Ausbau
des Sportzentrums in
Cottbus (2.
Bauabschnitt)
Das Fortschreibungsprojekt zum
Barrierefreien Sportzentrum (der 1.
BA wurde bereits in der IMAG
Lausitz am 29.09.2022 als
förderwürdig bestätigt) beinhaltet
mehrere Teilprojekte und ist
wesentlicher Bestandteil der
Entreésituation des Sportzentrums
(Haus des Sports, Eingangsbereich
mit Seitenflügel, Verbinderbau mit
OSP-Seitenflügel). Das Projekt
bezieht sowohl den Ausbau, den
Neubau, die Modernisierung, die
Erschließung, die Außen- /
Freiraumgestaltung sowie eine
Aufstockung bzw. Erweiterung von
Teilbereichen mit ein und
beschäftigt sich gleichsam mit der
Weiterentwicklung und Umsetzung
eines innovativen bedarfsgerechten
Nutzungskonzeptes und Raum- und
Funktionsprogrammes.
Durch die Umsetzung des Gesamtprojektes soll mit
dem barrierrfreien Ausbau des Standortes ein
weiterer Schritt der Inklusion vollzogen und die
Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention,
von Deutschland in 2009 ratifiziert, unterstützt
werden. Im Rahmen der Entwicklung der Lausitz als
Europäische Modellregion für den Strukturwandel
soll das Sportzentrum Cottbus europaweit als Modell
für Teilhabe, Inklusion und die Gleichstellung des
Paralympischen und Olympischen Sports
weiterentwickelt und etabliert werden. Im
Zusammenhang mit dieser Zielstellung wird das
Angebot im Vereins- und Nachwuchsleistungssport
für Kinder und Jugendliche in der Lausitzregion
verbessert und ausgebaut. Der barrierefreie Ausbau
des Sportzentrums trägt hierbei zur Schaffung eines
attraktiven Lebensraums mit hoher Lebensqualität
und sportlicher Vielfalt bei und stärkt den
gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region.
Durch die Umsetzung des Investitionsprojektes
werden direkt und indirekt weitere Arbeitsplätze
geschaffen und gesichert .Die nachhaltige
Angebotserweiterung im Vereins- und
Nachwuchsleistungssport dient zum einen der
Daseinsvorsorge bei und trägt zum anderen direkt zur
Verbesserung des Wirtschafts-, Wohn- und
Lebensstandortes für Unternehmen und deren
Arbeitnehmerbei und unterstützt die Verjüngung der
Gesellschaft.
Stadt
Cottbus,Gem
eindeschlüss
el: 12 0 52
000
20.700,0
Branden
burg
BB_95 Lausitzer
Revier
Stadt
Doberlug-
Kirchhain
Lausitz Gate Doberlug-
Kirchhain – Gut
verknotet und
zusammen bewegen
Im Bahnhofsgebäude vorgesehen
sind bauliche
Modernisierungsmaßnahmen am
Gebäude selbst sowie Realisierung
Servicestation mit
Touristeninformation und
Fahrradverleih, Coworking-Space,
multifunktionaler
Veranstaltungsraum und
Gästewohnungen für
Auszubildende, Studierende,
Touristen und Geschäftsreisende.
Auf dem Bahnhofsvorplatz sollen
zwei weitere Bushaltemöglichkeiten
entstehen und Park & Ride-
Angebote sowohl für PKW als auch
für Fahrräder bedarsgerecht
erweitert werden.
Ziel des Projektes ist die Aufwertung des
Bahnhofgebäudes sowie des Bahnhofumfeldes zu
einem modernen Knotenpunkt des öffentlichen
Verkehrs und als Schnittstelle zur Nahmobilität sowie
zum Kfz-Verkehr.
Der Aufbau eines Coworking-Spaces als Ort für
gründende Personen, Unternehmensansiedlungen
und -erweiterungen sowie als Ort der Vernetzung in
Zusammenarbeit mit lokalen (und wachsenden)
Unternehmen fördert die Diversifizierung der
Wirtschaftsstruktur und Wettbewerbsfähigkeit der
Lausitz.
Durch die Zusammenarbeit zwischen regionalen und
kommunalen Arbeitgebern können vorhandene
Arbeitsplätze am Tourismusservice-Standort
gesichert und neue durch den Aufbau eines
Angebotes an Übernachtungs- und
Veranstaltungsmöglichkeiten geschaffen werden.
Durch Nutzung eines Bestandsgebäudes für die
geplante Investition wird der Verlust von Boden durch
Versiegelung im städtischen Raum vermieden.
12 0 62 092 9.900,0
Branden
burg
BB_101 Lausitzer
Revier
Stadt
Senftenberg
Umbau der
Niederlausitzhalle zu
einem modernen CO2-
neutralen Dritten Ort
für Wissenstransfer,
Begegnung, Sport und
Kultur
Umbau der denkmalgeschütznen
Niederlausitzhalle und Abriss sowie
Neubau eines Nebengebäudes zu
einem zeitgemäßen CO2-neutralen
Dritten Ort für Wissenstransfer,
Begegnung, Sport und Kultur unter
Berücksichtigung von Elementen
des bergabauhistorischen Bezugs
(ehemaliger Kohleschuppen der
Brikettfabrik Meurostolln).
Mit der Sanierung der Lausitzhalle und dem Abbruch
sowie Neubau eines Nebengebäudes wird eine in der
Größe einmalige Halle in der Region geschaffen, die
umfangreiche Nutzungensmöglichkeiten bieten wird.
Die CO2-neutale Wärmeversorgung wird ein
zeitgemäßer Merkmal der Halle sein. Die langfristige
konzeptionelle Ausrichtung der BTU Cottbus-
Senftenberg mit der Schwerpunktsetzung
Wissenstransfer und Innovation sowie die Erhöhung
der Lebensqualität durch Erhalt und Ausbau
sportlicher und kulturelle Angebote mit einer direkten
Ausstrahlung in die angrenzenden Stadtquartiere und
damit zu Erhöhung der Standortqualität für das
erforderliche Fachkräftepotential im RWK
Westlausitz.
12066304 29.700,0
Branden
burg
BB_102 Lausitzer
Revier
Stadt
Herzberg
Errichtung einer
Kindertagesstätte mit
Schwerpunkt MINT-
Bildung in der Stadt
Herzberg (Elster
Planung und Errichtung einer
Kindertagesstätte für 120 Kinder mit
dem pädagogischen Schwerpunkt
der MINT-Bildung auf einem
städtischen Grundstück mit einer
kompakten und nachhaltigen
Bauweise sowie dem MINT
pädagogischen Angebot.
Durch den Ausbau des Bundeswehrstandortes
Schönewalde/Holzdorf zu einem größten
Luftwaffenstützpunkt in Ostdeutschland mit der
Erweiterung um weitere 1.000 Dienstposten ist ein
Zuzug von rund 7.000 Einwohnern zu erwarten.
Neubau von Kita in unmittelbarer Nähe wird die
notwendige soziale Fürsorge für die Niederlassung
neuer Einwohner schaffen.
12062224 7.650,0
Branden
burg
BB_103 Lausitzer
Revier
Stadt
Lübbenau/Sp
reewald
Ersatzneubau Kita
Spiel und Spaß in
Lübbenau/Spreewald
Errichtung einer zweigeschossigen
Kita mit ca. 140 Plätzen in einer
ökologisch nachhaltigen Bauweise
mit bildungsschwerpunkten
Sprache, Natur und Nachhaltigkeit.
incl. von
Grunstückserschließungsmaßnahm
en (Wasser, Abwasser, Fernwärme
und Strom sowie das Errichten von
Außenanlagen mit PKW
Stellplätzen). Das Projekt dient der
sozialen Fürsorge zur Sicherung der
Beschäftigung.
Durch die Erschließung eines großen Industrie- und
Gewerbegebiets in Lübbenau (Projekt BB60) ist mit
Ansiedlungen zu rechnen. Parallel dazu die
Errichtung eines „Coworking“ Centers (Projekt BB
65)und des Zentrums für regionale Erzeugnisse
(Projekt BB 64) sowie der Entwicklung von weiteren
Wohngebieten in Lübbenau lässt den Zuzug und die
Stabilisierung der Einwohnerzahlen insbesondere
von jungen Familien am attraktiven
Spreewaldstandort erwarten.
Insgesamt sind mit der Entwicklung der 3
Strukturförderungsmaßnahmen ca. 500 Arbeitsplätze
zu erwarten . Mit dem Neubau der Kita in
unmittelbarer Nähe soll die notwendige öffentliche
Fürsorge für die Niederlassung neuer Einwohner
geschaffen werden.
12 0 66 196 10.170,0
Branden
burg
BB_104 Lausitzer
Revier
Landkreis
Elbe-Elster
Horterweiterungsbau
an der Grund- und
Oberschule Herzberg
Planung sowie Errichtung eines
Erweiterungsbaus an der Grund-
und Oberschule Herzberg für vier
Hortgruppen mit IT Ausstattung und
multifunktionaler Gestaltung der
Außenanlagen. Das Projekt dient
der sozialen Fürsorge zur Sicherung
der Beschäftigung.
Durch den Ausbau des Bundeswehrstandortes
Schönewalde/Holzdorf zu einem größten
Luftwaffenstützpunkt in Ostdeutschland mit der
Erweiterung um weitere 1.000 Dienstposten ist ein
Zuzug von rund 7.000 Einwohnern zu erwarten.
Horterweiterungsbau mit ausreichend Räumen für 4
Gruppen in unmittelbarer Nähe wird die notwendige
soziale Fürsorge für die Niederlassung neuer
Einwohner schaffen.
12062 3.006,0
Branden
burg
BB_107 Lausitzer
Revier
Stadt
Schlieben
Neubau einer
Kindertagesstätte im
Bereich des
Schulcampus
Schlieben
Das Projekt dient der sozialen
Fürsorge zur Sicherung der
Beschäftigung. Am Standort
Schönewalde, im Gebiet der
Strukturentwicklung, wird ein
Bundeswehrstandort aus- und
aufgebaut. Für die zu erwartenden
Ansiedlungen soll die soziale
Infrastruktur geschaffen werden.
Geplant ist der klimaneutrale und
energieeffiziente Umbau eines
Bestandgebäudes am Standort
Schlieben (Die Gemeinde Schlieben
befindet sich im 20km Umkreis zum
Bundeswehrstandortes
Schönewalde)
zu einer Kindertagesstätte mit einer
Platzkapazität für 80 Kinder mit
dem pädagogischen Schwerpunkt
der MINT-Bildung. Mittels einer
Photovoltaikanlage, kombiniert mit
einer Speicheranlage soll eine
annähernd autarke
Energieversorgung sichergestellt
werden.
Die Erweiterung des Standortes der Bundeswehr hat
zur Folge, dass mindestens 1000 neue Arbeitsplätze
im Dienstleistungs- und Unterstützungsbereich
entstehen werden. Ein wesentlicher Teil der dadurch
notwendigen Strukturentwicklungen/ -
anpassungserfordernisse am und um den
Bundeswehrstandort ist der Aufbau und die
Sicherung einer sozialen Infrastruktur, die für die
Ansiedlung von Familien eine entscheidende Rolle
spielt.
12062445 5.681,7
Branden
burg
BB_105 Lausitzer
Revier
Stadt
Schönewalde
Errichtung eines neuen
Hortgebäudes in der
Stadt Schönewalde
Das Projekt dient der sozialen
Fürsorge zur Sicherung der
Beschäftigung. Am Standort
Schönewalde, im Gebiet der
Strukturentwicklung, wird ein
Bundeswehrstandort ausgebaut.
Für die zu erwartenden
Ansiedlungen soll die soziale
Infrastruktur geschaffen und
erweitert werden. Geplant ist die
Errichtung eines neuen
Hortgebäudes für 150 Kinder, am
Schulkomplex der Stadt
Schönewalde.
Die Erweiterung des Standortes der Bundeswehr hat
zur Folge, dass mindestens 1000 neue Arbeitsplätze
im Dienstleistungs- und Unterstützungsbereich
entstehen werden. Ein wesentlicher Teil der dadurch
notwendigen Strukturentwicklungen/ -
anpassungserfordernisse am und um den
Bundeswehrstandort ist der Aufbau und die
Sicherung einer sozialen Infrastruktur, die für die
Ansiedlung von Familien eine entscheidende Rolle
spielt.
?12062461 6.052,5
Branden
burg
BB_106 Lausitzer
Revier
Stadt
Schlieben
Umbau eines
Bestandsgebäudes
zum Hort im Bereich
des Schulcampus
Schlieben
Das Projekt dient der sozialen
Fürsorge zur Sicherung der
Beschäftigung. Am Standort
Schönewalde , im Gebiet der
Strukturentwicklung, wird ein
Bundeswehrstandort aufgebaut. Für
die zu erwartenden Ansiedlungen
soll die soziale Infrastruktur
geschaffen und erweitert werden.
Geplant ist der Umbau eines
Bestandgebäudes am Standort
Schlieben (Die Gemeinde Schlieben
befindet sich im 20km Umkreis zum
Bundeswehrstandortes
Schönewalde) zu einem
klimaneutralen und
energieeffizienten Gebäude, zum
Hort auf dem Schulcampus
Schlieben, um eine Platzkapazität
für 130 Kinder zu erreichen. Mittels
einer Photovoltaikanlage,
kombiniert mit einer
Speicheranlage soll eine annähernd
autarke Energieversorgung
sichergestellt werden.
Die Erweiterung des Standortes der Bundeswehr hat
zur Folge, dass mindestens 1000 neue Arbeitsplätze
im Dienstleistungs- und Unterstützungsbereich
entstehen werden. Ein wesentlicher Teil der dadurch
notwendigen Strukturentwicklungen/ -
anpassungserfordernisse am und um den
Bundeswehrstandort ist der Aufbau und die
Sicherung einer sozialen Infrastruktur, die für die
Ansiedlung von Familien eine entscheidende Rolle
spielt.
12062445 4.299,3
Branden
burg
BB_112 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Kolkwitz
ReUse Hub Jahnstraße
in Kolkwitz
Aus rückgebauten Betonplatten des
ehemaligen Wohnungsbaus im
Sinne der Nachhaltigkeit und
Ressourceneinsparung erfolgt die
Errichtung eines multifunktionalen
Mehrzweckgebäudes einschließlich
Nebengebäuden wie Abstellraum
und Garage.
Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur
Nachhaltigkeit in Form von Wiederverwendung
rückgebauter Platten aus dem mehrgeschossigen
Wohnungsbau der ehemaligen DDR.
In einem europäischen Forschungsprojekt "Horizon
2020 ReCreate" wurde diese Variante und
Verfahrensweise an der BTU Cottbus erforscht, die in
Kolkwitz zum Einsatz kommt. Mit der
Wiederverwendung der Platten wird eine
Ressourceneinsparung unter dem Aspekt der
Einsparung von Primärenergie erreicht.
Das Gesundheitsangebot in der Gemeinde Kolkwitz
soll gestärkt werden. Pilothaft und strategisch
nachhaltig für die Lausitz kann der im Zuge des
Stadtumbaus gewonnene Rückbauplattenanteil in
der Region wiederverwendet werden. Es ergeben sich
Energieeinsparungen für Herstellung, Transport und
beim Aufbau von Gebäuden. Hier soll mit den Platten
beispielhaft gezeigt werden wie ein multifunktionaler
Freizeit- und Gesundheitsstandort errichtet werden
kann. Das Gebäude soll für diverse öffentliche Nutzer
zu Verfügung stehen.
12071244 441,0
Branden
burg
BB_113 Lausitzer
Revier
Stadt
Finsterwalde
Neubau Hortgebäude
Grundschule
Nehesdorf
Neubau Hortgebäude Grundschule
Nehesdorf (Neubau von zwei
Hortgebäuden unter Einbeziehung
des Bestandsgebäudes)
Um den Standort Finsterwalde, im
Gebiet der Strukturentwicklung, soll
im Rahmen der zu erwartenden
Ansiedlungen im Umfeld der Stadt
Finsterwalde bzw. des regionalen
Wachstumskerns Westlausitz die
soziale Infrastruktur erweitert
werden.
Durch gezielte Wirtschaftsförderung und die
Nutzung von Förderprogrammen werden
Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert.
Der beginnende Strukturwandel im regionalen
Wachstumskern (RWK) Westlausitz, insbesondere
durch die Ansiedlung neuer Unternehmen und die
Schaffung attraktiver Arbeitsplätze, führt zu einem
Zuzug von Familien und insbesondere zu einer
steigenden Erwerbstätigkeit beider Elternteile. Der
erhöhte Bedarf an ganztägigen Betreuungsangeboten
im Hortbereich soll mit der Umsetzung des Projektes
in Abstimmung mit den Kommunen der regionalen
Wachstumskerns Westlausitz gedeckt werden. Das
Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der
Beschäftigung.
12062140 4.455,0
Branden
burg
BB_114 Lausitzer
Revier
Amt Peitz /
Picnjo
Neubau/Kapazitätserw
eiterung Kita „Lutki“
Jänschwalde
Der Neubau teilt sich in einen
baulich verbundenen Teil der Krippe
(0-3 Jahre) und des Aulabereiches
auf. Die neuen Krippe bieten 40
Plätze, der Aulabereich eine
Kapazität für 195 Personen
(Verpflegung aller Kinder am
Standort).
Zudem wird das bestehende Witjas-
Gebäude ertüchtigt. Kindergarten
und Vorschule erhalten Platz für
kreative Entfaltung in einer
Kinderwerkstatt, eines
Forscherraumes, eines
Bastelraumes und in Projekträumen
für die musisch und künstlerische
Bildung. Das pädagogische Konzept
nimmt Bezug auf die
sorbisch/wendische Sprache und
Kultur (Lausitzer Identität).
Dahingehend wird der Neubau und
das Umfeld (Außenanlagen)
thematisch gestaltet.
Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung
der Beschäftigung im direkten Umfeld. In 2 km
Entfernung entsteht der 204 ha große Industrie- und
Gewerbepark „Green Areal Lausitz" (GRAL) Projekt
BBNr. 69. Das Gebiet wird CO2-neutral entwickelt
und ist ein Schlüsselprojekt für den Strukturwandel
und für den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten
abseits der Kohlewirtschaft in der Lausitz. Bis 2027
werden Ansiedlungen mit 567 und bis 2035 von 1.100
neuen Arbeitsplätzen prognostiziert. Die Familien
hinter den Arbeitsstellen benötigen
Kinderbereuungsplätze vor Ort. Aufgrund fehlender
Kapazität werden derzeit nur gemeindeeigene Kinder
aufgenommen.
Die Einrichtung ist in der Pflege der sorbischen
Sprache und Kultur mit ihren Bräuchen, im
Besonderen im WITAJ-Projekt, aktiv (Spracherwerb
mit Immersionsmethode ganztägig in spielerischer
Form). Die Erweiterung stärkt die Kita Lutki als
Bildungsort der Zweisprachigkeit und trägt zur
langfristigen Sichtbarkeit und Belebung der
sorbischen/ wendischen Identität in der Lausitz bei.
Die Kita ist seit 2024 ebenso eine Kiez-Kita, um allen
Kindern höchste Bildungschancen zu eröffnen.
12071193 5.400,0
Branden
burg
BB_115 Lausitzer
Revier
Medizinische
Universität
Lausitz (MUL)
– Carl Thiem
Medizinischen
Universität Lausitz -
Carl Thiem - Teil Bau
und
Campusentwicklung
Neubau der Logistikzentrale das
MUL_CT
siehe BB 108
Neubau der Logistikzentrale für die für die
Koordinierung des gesamten MUL_CT (Verbesserung
der Gesundheitseinrichtung)
Ziel ist die übergreifende Steuerung aller Waren-,
Material-, und Medikamentenbewegungen für das
MUL-CT.
Die neue Logistikzentrale soll durch Digitalisierung
geprägt sein und alle Warenströme digital absichern.
120 52 000 97.425,0
Branden
burg
BB 117 Lausitzer
Revier
Stadt Guben Kita-Neubau in der
Gubener Altstadt
Kita-Neubau in der Gubener
Altstadt
Bestandteil der mit dem Projekt
verbundenen Maßnahmen sind die
Planungsleistungen (LP 1-9 und
besondere Leistungen:
Baugrundgutachten, Vermessung,
etc. für den Neubau der Kita auf
dem rückwärtigen Gelände zur Villa
in der Alten Poststraße 63,
Flurstückserwerb sowie die
bauliche Umsetzung des Kita-
Neubaus inkl. Erstausstattung.
In der Stadt Guben laufen bereits mehrere
Strukturwandelprojekte mit dem Schwerpunkt der
Vorbereitung von Gewerbe- und Industrieflächen zur
Förderung von Unternehmensansiedlungen.
- BB 59 Erweiterung und Qualifizierung des
Gewerbegebietes Deulowitz (Guben)
- BB 38 Erweiterung und Modernisierung von
Industrie- und Gewerbeflächen Standort Guben Süd
Im Zuge der geplanten Ansiedlungs- und
Erweiterungsmaßnahmen entstehen zahlreiche
moderne und attraktive Arbeits- und
Ausbildungsplätze – unter anderem für Elektroniker,
Mechatroniker, Batterierecycler, Fachkräfte für E-
Mobilität, Spezialisten für Batterietechnik,
Chemielaboranten, Verfahrenstechniker sowie
weitere zukunftsorientierte Berufsbilder. Das Projekt
zielt darauf ab, attraktive Rahmenbedingungen für
den Zuzug und die langfristige Bindung von Arbeits-
und Fachkräften zu schaffen. Attraktive Kitaplätze
werden als sogenannter „weicher Standortfaktor“ in
Folge von Ansiedlungen positioniert.
12071160 9.450,0
Sachsen SN_008 Lausitzer
Revier
Landkreis
Görlitz
Servicecentren
Landkreis Görlitz -
Standorte Weißwasser
und Löbau
Mit der Errichtung dieser Servicezentren werden 10
neue Arbeitsplätze (je 5 pro Standort) geschaffen. Die
Digitalisierung der Verwaltungsprozesse bringt auch
eine Qualitätssteigerung der Ausbildung mit sich. Es
werden 2 Ausbildungsplätze neu geschaffen und die
38 bestehenden damit in ihrem Niveau
zukunftssicherer gestaltet.
Weißwasser 1.382,0
Sachsen SN_009 Lausitzer
Revier
Landratsamt
Görlitz
Verwaltungszentrum
Landkreis Görlitz
Projektziel ist die Schaffung eines modernen und
leistungsstarken Verwaltungszentrums als
Ansprechpartner und Koordinator für Anliegen der
Wirtschaft und der Zivilgesellschaft im Landkreis
Görlitz. Durch die Maßnahme wird die Qualität von
350 Arbeits- und 40 Ausbildungsplätzen und damit
auch die Arbeits- und Dienstleistungsprozesse für
Bürger und Unternehmen des Landkreises
verbessert. Energetische Sanierungsmaßnahmen
und Zentralisierungseffekte führen zu finanziellen
und organisatorischen Einsparungen. Die Steuerung
der vielfältigen Änderungs- und
Entwicklungsprozesse erfolgt konzertierter, die
Verwaltungsarbeit wird insgesamt effizienter.
14626110 29.430,0
Sachsen SN_012 Lausitzer
Revier
Landratsamt
Bautzen
Kreismusikschule
Bautzen
Durch den Umbau und die Erweiterung eines
Gebäudes auf der Tzschirnerstraße 14a, soll eine
Kultur- und Bildungsstätte der Kreismusikschule
Bautzen entstehen. Im Durchschnitt nutzen ca. 3.000
Kinder und Jugendliche pro Jahr das
Bildungsangebot. Darüber hinaus werden in ca. 200
Konzerten durchschnittlich 10.000 Besucher pro Jahr
erreicht. Durch den Um- und Erweiterungsbau wird
nicht nur auf Barrierefreiheit abgezielt, sondern auch
das kulturelle Angebot in der Region erweitert. Da
einer der Schwerpunkte auf der Nachwuchsarbeit im
kulturellen Bereich liegt, trägt das Vorhaben
ebenfalls zur Erreichung der im integrierten
Stadtentwicklungskonzept genannten Ziele bei
(Sicherung der kulturellen Angebotsvielfalt).Darüber
hinaus soll durch das Vorhaben die Ausbildung von
sorbischen Nachwuchsmusikern gesichert werden,
wodurch ein Beitrag zur Unterstützung einer
nationalen Minderheit geleistet wird.Die
Grundlagenermittlung und Vorplanung für den
Erweiterungsbau wurden bzw. werden gegenwärtig
abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird es nun
notwendig die Entwurfsplanung durchzuführen und
darauf aufbauend die weiteren Leistungsphasen zu
erarbeiten. Die Realisierung (Baubeginn) der
Maßnahme ist für 2021 avisiert.
14625020 6.106,5
Sachsen SN_014 Lausitzer
Revier
Stadtverwaltu
ng
Hoyerswerda,
Neustadt-Forum
“Nikolai Ostrowski”
Das Stadtteilzentrum “Nikolai Ostrowski” soll als
Begegnungs- und Bildungszentrum im Stadtteil
Neustadt saniert und erweitert werden. Das
Vorhaben zielt darauf ab, eine positive Wirkung auf
die weichen Standortfaktoren der Stadt zu entfalten.
Durch die Schaffung von Begegnungs- und
Bildungsangeboten sollen Anreize einerseits für den
Zuzug, andererseits für das Verbleiben im
Stadtgebiet, insbesondere von junge Familien und
Fachkräfte, geschaffen werden. Durch die Stärkung
der sozialen Kohäsion wird u. a. darauf abgezielt
ungenutzte Arbeitskräftepotenziale zu heben. Mit
dem Vorhaben werden 10 – 25 Arbeitsplätze
gesichert. Darüber hinaus ergeben sich Synergien mit
weiteren lokalen Akteuren, Vereinen Unternehmen u.
w. Das Projekt zielt auf die Schaffung von Bildungs-
und Kulturangeboten für verschiedene Zielgruppen
ab und verbessert damit die weichen
Standortfaktoren. Die Ausstrahlungseffekte dieser
Begegnungsstätte entfalten auch außerhalb des
Stadtquartiers ihre Wirkung und beziehen somit auch
das Umland der Stadt Hoyerswerda mit ein.
14625240 6.915,6
Sachsen SN_022 Lausitzer
Revier
Landkreis
Bautzen
Förderzentrum
Hoyerswerda /
Dachsanierung
Schwimmbad
Energetische und funktionale
Ertüchtigung des
Schwimmhallendaches
(kommunale Infrastruktur) als
Bestandteil eines überregionalen
Inklusionszentrums für Kinder und
Jugendliche:
Die Bitumendachfläche der
Schwimmhalle besteht aus einem
Flachdach mit Innenentwässerung.
Es wurden Schäden an mehreren
Stellen im Innenbereich festgestellt
die zu Feuchteschäden geführt
haben. Die Genehmigungsplanung
liegt bereits vor. Es ist die Änderung
der jetzigen Innenentwässerung zu
Pultdachlösung mit einer
Außenentwässerung geplant. Auf
Holzsparren werden Holzpfetten
verlegt und darauf eine
Dacheindeckung aus
Aluminiumprofiltafeln.
Durch die Maßnahme wird die
Funktionalität bzw. Nutzbarkeit der
Schwimmhalle gesichert, welche
wiederum einen maßgeblichen
Beitrag zur Qualität der Betreuung
leistet.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Stadt
Hoyerswerda
157,5
Sachsen SN_031 Lausitzer
Revier
Oßling Kindertagesstätte mit
speziellen
Waldangebot und
Dorfgemeinschaftshau
s (Weißig)
Die Investition dient vorrangig
Ausbau des Erdgeschosses als
Kindertagesstätte mit speziellem
Waldangebot (ca. 90% der Kosten).
Zudem sol das Dachgeschoss als
Dorfgemeinschaftshaus für die
Nutzung durch die ortsansässigen
Vereine ausgebaut werden (ca. 10%
der Kosten).
Das Gebäude wird energetisch
saniert (Fassade, Dacheindeckung
und -dämmung, Heizung,
Dämmung).
Mit dem Vorhaben werden ca. 24
zusätzliche KiTa-Plätze hergestellt.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Oßling 666,0
Sachsen SN_033 Lausitzer
Revier
Ralbitz-
Rosenthal
Neubau
Kindertagesstätte
1. Bauabschnitt: Neubau der
Kindertagesstätte
Auf Grund des steigenden Bedarfs
an KiTa- und Krippenplätzen in der
Gemeinde, ist es notwendig durch
den Neubau einer Kindertagesstätte
zusätzliche Betreuungskapazitäten
zu schaffen (Erhöhung um 18
Plätze).
2. Bauabschnitt: Umbau mit
Sanierung der bestehenden Kita
zum Hort
Nach dem Neubau der o. g.
Kindertagesstätte, soll das
bestehende und gegenwärtig als
KiTa genutzte Gebäude umfassend
saniert und anschließend der
Nutzung durch den Hort zugeführt
werden.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Ralbitz-
Rosenthal
6.391,4
Sachsen SN_034 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Steina
Ersatzneubau der
Kindertagesstätte
Zwergenland -
Inklusionskindertages
stätte in Steina
Durch den Neubau werden die
bisher getrennten Einrichtungen
zusammengeführt und erweitert
(Ausbau). Durch die Erweiterung
werden neben zusätzlichen
Betreuungsplätzen notwendige
Räume für die Betreuung von
Integrations-lnklusionskindern
geschaffen.
Die Kapazität wird um 9 zusätzliche
Plätze auf 166 Plätze (davon 40
Krippen-, 60 Kindergarten- und 40
Hortplätze) erhöht.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Gemeinde
Steina
4.785,3
Sachsen SN_041 Lausitzer
Revier
CaTeeDrale
e.V.
Errichtung einer
Experimentierwerkstat
t zur Eneregieeffizienz
Mit dem Ziel der
Wissensvermittlung im Bereich
Energieeffizienz (MINT) soll eine
Experimentierwerkstatt in einem
Vereinsgebäude der offenen
Jugendarbeit errichtet werden. Eine
PV Anlage zur Demonstrations- und
Lernzwecken, verschiedene
Messtechnik werden beschafft.
Zudem soll der Austausch von
Fenstern und Dämmung von Dach
und Fassade am Vereinsgebäude
selbst vorgenommen werden und
ist praktischer Bestandteil der
Werkstatt.
Dadurch kann die Qualität von 2
Arbeitsplätzen, 6
Praktikumsplätzen im Rahmen der
Erzieherausbildung, sowie von 10
Stellen zur Ableistung
gemeinnütziger Arbeit pro Jahr
verbessert werden. In 2020 erfolgte
bereits eine Erhöhung des
Fachstellenanteils von 2 auf 3
Stellen in Vorbereitung auf und
Erwartung des Projektes. Ein
weiterer ausbildungsbezogener
Praktikumsplatz soll geschaffen
werden.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Görlitz 68,8
Sachsen SN_042 Lausitzer
Revier
Naturschutz
Tierpark
Görlitz e.V.
Ausbau und Umbau
der Infrastruktur des
Tierparks Görlitz
Im Rahmen des Strukturwandels
soll der Naturschutz-Tierpark als
eine der meist besuchten
Kultureinrichtungen und
touristischer Magnet des
Landkreises Görlitz erhalten und
gestärkt werden.
Dazu ist ein neuer
Besucherparkplatz sowie die
räumliche und technische
Erweiterung des Eingangsbereichs
unter Beachtung der Barrierefreiheit
unumgänglich. Ein neues,
pädagogisches Konzept wird die
überregionale Strahlkraft des
Tierparks intensivieren. Im Zuge
dessen werden Ausstellungsräume
saniert und digitales Edutainment
etabliert. Der Bau von vier
innovativen, artgerechten
Tiergehegen schafft weitere
attraktive Angebote.
Dadurch werden die rund 40 Arbeits-
und 3 Ausbildungsplätze sowie 1
Praktikumsplatz erhalten und
verbessert. Die Besucherzahlen
sollen von 150.000 auf 200.000
Besucher im Jahr gesteigert werden.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Görlitz 4.669,2
Sachsen SN_045 Lausitzer
Revier
Förderverein
Naturschutzs
tation
Östliche
Oberlausitz
e.V.
Sanierung und Umbau
von Schloss
Niederspree
Mit dem Ziel den Strukturwandel
durch attraktive Freizeit- und
Umweltbildungsangebote,
Ausbildungs- und
Fortbildungsangeboten in
zukunftsfähigen Berufsfeldern und
Angebote zur Konfliktlösung im
Spannungsfeld Naturschutz und
Strukturwandel voranzubringen, soll
das Schloss Niederspree saniert
und zu einem Schullandheim und
Kompetenzzentrum um- und
ausgebaut werden. Die
Erstausstattung ist ebenfalls
Gegenstand des Antrags.
Damit wird ein Beitrag zu
innovativen und nachhaltigen
Nachnutzungen der
Bergbaufolgelandschaften und der
Transformation der
Wirtschaftsstruktur geleistet. Es
werden 6 Arbeitsplätze neu
geschaffen (4 VZÄ) und mindestens
vier Stellen für Auszubildende bzw.
Freiwillige.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Hähnichen
OT Spree
2.173,5
Sachsen SN_046 Lausitzer
Revier
Stadtamt
Herrnhut
Erweiterung
Kindertagesstätte
"Krümelkiste"
Mit dem Ziel der quantitativen und
qualitativen Verbesserung der
Kinder- und Ganztagsbetreuung in
Herrnhut soll ein Erweiterungsbau
als Anbau an das bestehende
Altgebäude der Kita „Krümelkiste“
im Ortsteil Berthelsdorf erfolgen.
Der bestehende Altbau bietet
derzeit Platz für 35 Kindergarten-
und Krippenkinder und ist damit an
der Kapazitätsgrenze. Die derzeit
ca. 30 Hortkinder sind ausgelagert.
Der Erweiterungsbau schafft Platz
für bis zu 55 Kindergarten- und
Krippenkinder. Es werden daher
zusätzlich 20 Plätze geschaffen.
Durch die Unterbringung der
Hortkinder im Altbau entsteht ein
Kapazitätszuwachs von 30 auf 50
Hortkinder. Laut Bedarfsprognose
werden in 2023 bereits 11 dieser
zusätzlichen Plätze benötigt. Die
wirtschaftlichen und
demografischen Entwicklungen der
Gemeinde indizieren zeitnah eine
volle Auslastung dieser
zusätzlichen Plätze.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Herrnhut 2.217,3
Sachsen SN_047 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Kodersdorf
Umbau und Sanierung
ehemaliges Gutshaus
zum Dienstleistungs-
und
Versorgungszentrum
Der beabsichtigte Um- und Ausbau
des ehemaligen Gutshauses
„Schönfelder" zu einem öffentlich
zugänglichen Versorgungs- und
Dienstleistungsgebäude erfolgt
barrierefrei (Fahrstuhl) und nach
denkmalgerechten und
energieeffizienten
Gesichtspunkten.
Ziel ist die Verbesserung der
Gesundheitsversorgung durch die
Schaffung von Räumlichkeiten für
zwei Arztpraxen mit 5-7
Arbeitsplätzen und der Erhalt und
die qualitative Verbesserung von 20
u.a. Inklusionsarbeitsplätzen der
Kodersdorfer Inklusions- und
Service gGmbH (KoIS).
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Gemeinde
Kodersdorf
2.453,4
Sachsen SN_050 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Waldhufen
Rückbau, Entsiegelung
und Freimachung von
Altlasten -Kita
Mit dem Ziel für die Kita und die
Öffentlichkeit angemessene und
denkmalgerechte Freiflächen zu
schaffen erfolgt der Rückbau eines
leerstehendes Kita-Altgebäude, die
Entsiegelung befestigter
Betonflächen, Maßnahmen zur
Rekultivierung und Anpflanzungen.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Gemeinde
Waldhufen
232,3
Sachsen SN_052 Lausitzer
Revier
Mobile
Jugendarbeit
und
Soziokultur
e.V.
Innovationswerkstatt
& FAB-Labor
Mit dem Ziel Kindern und
Jugendlichen Kenntnisse und
Praktiken in Zukunftstechnologien
und innovativen
Fertigungsprozessen zu vermitteln,
soll eine Innovationswerkstatt in
Räumen der ehemaligen
Spezialglaswerk TELUX durch den
Verein errichtet werden.
Gegenstand des Projektes sind die
nutzungsgerechte
Innenraumsanierung und die
Ausstattung des Werkstattbereichs.
Mit dem Projekt werden 2
Dauerarbeitsplätze geschaffen und
jährlich 104 Jugendliche geschult.
Zudem profitieren Firmen im
produzierenden und
handwerklichen Gewerbe von den
zukünftigen Fachkräften.
Jugendliche können sich neue
Ausbildungsbereiche erschließen
und erhalten Perspektiven zum
Verbleib in der Heimat.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Stadt
Weißwasser
238,5
Sachsen SN_053 Lausitzer
Revier
Gesellschaft
zur
Betreibung
der
Waldeisenba
hn Muskau
mbH
Sanierung und
Verbesserung der
Infrastruktur des
Technischen
Kulturdenkmales
„Waldeisenbahn
Muskau“
Ziel des Projektes ist die Sicherung
und Entwicklung des technischen
Kulturdenkmales „Waldeisenbahn
Muskau“ durch
Infrastruktursanierung und -
anpassung, verbunden mit einem
attraktiven Ausbau der
Serviceeinrichtungen für die
Besucher. Dabei werden rund 16
km schmalspurige Bahnstrecke mit
6 Bahnhöfen, 3 Haltepunkten und
36 Bahnübergängen instandgesetzt
und nachhaltig aufgewertet.
Weiterhin ist eine Digitalisierung
von Anlagen und Prozessen
vorgesehen.
Es werden 9 Arbeitsplätze gesichert
und mindestens 3 Arbeitsplätze neu
geschaffen. Das Projekt hat zudem
eine positive Auswirkung auf
umliegende im Tourismus tätige
Gewerbe.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Bad Muskau 6.840,0
Sachsen SN_054 Lausitzer
Revier
Stadt
Weißwasser
Sanierung Kinderhaus
Sonnenschein
Mit dem Ziel der quantitativen und
qualitativen Verbesserung der
Betreuung und Förderung von
Kindern und Familien soll das
Kinderhaus „Sonnenschein“
energetisch saniert und für eine
inklusive Nutzung aus- und
umgebaut werden (Ausbau
Dachgeschoss im Zwischentrakt,
Herstellung Barrierefreiheit,
Ausstattung).
Damit steigt die Zahl der Plätze von
132 (davon 6 integrativen Plätze)
auf 142 Plätze. Zudem sind
Angebote für Kinder und Senioren
und Familienverbünde für bis zu 20
Einzelpersonen bzw.
Familienverbünden wöchentlich
angestrebt.
Durch die Maßnahme verbessert
sich die Qualität von 29 Arbeits-
und Ausbildungsplätzen, 5 weitere
Stellen und 4 weitere
Ausbildungsplätze werden
geschaffen. Energieeinsparungen
zu 40% sind durch die Maßnahme
möglich. Energie – und
Ressourceneffizienz kann dadurch
praxisnah in die Bildungsarbeit
einfließen.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Stadt
Weißwasser
1.080,0
Sachsen SN_092 Lausitzer
Revier
Cunewalde Schaffung einer
kombinierten
Kinderkrippe und
Altentagespflege am
Standort Albert-
Schweitzer
Siedlung 31a
Mit dem Ziel, den steigenden Bedarf
an Krippenund Kita-Plätzen als auch
den steigenden Bedarf an (Tages-
)Pflegeplätzen zu decken, soll ein
bereits bestehendes Objekt
revitalisiert werden. Dieses befindet
sich in der Albert-
SchweizerSiedlung, welche bereits
zur „Insel der Generationen“
umgestaltet und entwickelt wurde.
Ziel war es hier, den Bedürfnissen
der älter werdenden Bevölkerung
Rechnung zu tragen sowie ein
gemeinschaftliches Wohnen mit
jungen Familien zu ermöglichen.
Dieses Ziel des Zusammenlebens in
der Albert-Schweizer-Siedlung soll
nun mit der zu fördernden
Maßnahme unterstützt werden, in
dem die Unterbringung beider
Nutzergruppen (Kleinkinder und
Senioren) zwar in separaten
Gebäudeteilen des Objekt erfolgt,
eine Zusammenarbeit wird dennoch
(nicht nur im Außengelände)
angestrebt.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Cunewalde 3.180,6
Sachsen SN_093 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Demitz-
Thumitz
Ausbau Kita
"Brückenmännchen"
Demitz-Thumitz
Es erfolgt ein Ausbau der
Betreuungsplätze von 80 auf 110
mit gleichzeitigem Ausbau des
Inklusionsangebotes von 3 auf 5
Plätze.
Dafür wird das Dachgeschoss
ausgebaut, um zwei neue
Gruppenräume zu schaffen.
Außerdem erfolgt ein barrierefreier
Umbau des Erdgeschosses. Dazu
gehören neben dem Abbau von
Barrieren im Hinblick auf den
Zugang zum Gebäude auch die
Nutzung im Erdgeschoss, aber auch
der Einbau neuer bodentiefer
Fenster, um für gehbehinderte
Kinder der ungehinderte Blick ins
Freie und damit eine
uneingeschränkte Teilhabe zu
ermöglichen.
Das Erdgeschoss wird so
barrierefrei hergestellt. dass
zukünftig lntegrationskinder in
diesem Geschoss eine
uneingeschränkte Betreuung
erfahren können.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Demitz-
Thumitz
2.853,0
Sachsen SN_094 Lausitzer
Revier
Rammenau Energetische
Sanierung und
Umnutzung der alten
Fichteschule Schule
Rammenau
Für die Umsetzung der Maßnahme
muss das Raumprogramm des
Bestandsgebäudes angepasst
werden. Im Erdgeschoss werden
auf einer Fläche von ca. 220m²
Räumlichkeiten für eine
Tagespflege von ca. 15 Personen
geschaffen. Ober- und
Dachgeschoss (ca. 400m²) werden
zu einer ambulant betreuten
Wohngemeinschaft für insgesamt 9
Bewohner umgebaut. Das Projekt
zielt auf die Verbesserung der
Qualität der Kinder- und
Seniorenbetreuung ab, da die
Konzeption der Maßnahme vorsieht,
Synergien mit der direkt
benachbarten KiTa Spatzennest zu
heben (Mehrgenerationenansatz).
Im Zuge des Umbaus, wird die
energetische Sanierung (Dach,
Fassade, Fenster, Heizungsanlage),
der Innenausbau als Wohnraum für
Senioren und Tagespflege sowie die
Herstellung Barrierefreiheit im
Gebäude und im Bereich der
Außenanlagen durchgeführt.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Rammenau 1.782,0
Sachsen SN_097 Lausitzer
Revier
Stadt
Herrnhut
Erweiterung
Kindertagesstätte
Storchennest, OT
Ruppersdorf
Mit dem Ziel der quantitativen und
qualitativen Verbesserung der
Kinder- und Ganztagsbetreuung in
Herrnhut soll ein Erweiterungsbau
als Anbau an das bestehende
Altgebäude der Kita „Storchennest“
im Ortsteil Ruppersdorf erfolgen.
Der bestehende Altbau bietet
derzeit Platz für 12 Krippen- und 32
Kindergartenkinder. Außerdem
werden 42 Hortplätze in diesem
Gebäude vorgehalten.
Der Erweiterungsbau schafft Platz
für 20 Krippenkinder. Durch die
Unterbringung aller Hortkinder im
Altbau entsteht ein
Kapazitätszuwachs von derzeit 42
auf 57 Plätzen.
Die demographischen und
wirtschaftlichen Entwicklungen der
Gemeinde indizieren daher zeitnah
eine volle Auslastung aller
zusätzlichen Plätze.
Durch die Maßnahme verbessert
sich die Qualität von 13 Arbeits-
und Ausbildungsplätzen und
perspektivisch werden im Zuge der
Kapazitätserweiterung 2 weitere
Stellen geschaffen.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Ruppersdorf 1.252,1
Sachsen SN_098 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Hohendubrau
Erweiterung eines
Gebäudes für die
Tätigkeit einer
Arztpraxis und
Physiotherapie
Mit dem Ziel der Förderung des
wirtschaftlichen Wachstums durch
eine verbesserte
Gesundheitsversorgung in der
Gemeinde, Erhalt und Schaffung
von Arbeitsplätzen soll ein Anbau
an das bestehende "Ärztehaus"
errichtet und so ausgestattet
werden, das telemedizinische
Angebote möglich sind. Zur
energieeffizienten und
klimaneutralen Wärmeversorgung
wird in Ergänzung zu der
bestehenden Wärmepumpe eine
Photovoltaikanlage mit einer
entsprechend Einrichtung zur
Speicherung von Überschüssen
errichtet.
Dadurch wird die Qualität von 10
Arbeitsplätzen verbessert und die
Zahl der Beschäftigten erweitert,
sowie Ausbildungsplätze
geschaffen.
Die Attraktivität der Gemeinde für
Verbleib junger Familien, für Zuzug
und für Unternehmensansiedlungen
wird hierdurch verbessert.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Hohendubra
u
477,9
Sachsen SN_102 Lausitzer
Revier
Sächsisch-
Oberlausitzer
Eisenbahnges
ellschaft
mbH
Pilotprojekt: Umbau
einer historischen
Dampflokomotive der
Zittauer
Schmalspurbahn auf
umweltfreundlichere
Antriebstechnologie
Mit dem Ziel ein für die Lausitz
einmaliges kulturhistorisches Gut
und eine museale und zugleich
touristische Attraktivität zu
erhalten, auszubauen und in eine
nachhaltige umweltfreundliche
Betriebsweise zu überführen, soll
eine Dampflok der Sächsisch-
Oberlausitzer
Eisenbahngesellschaft mbH
pilothaft von Kohleauf
Leichtölfeuerung umgerüstet
werden.
Durch die Umrüstung können ein
effizienter ressourcenschonender
Betrieb garantiert werden. Es wird
für diese Lok keine Steinkohle mehr
benötigt, der CO2 Ausstoß wird um
ca. 40% vermindert.
Mit der umgerüsteten Lok wird eine
zusätzliche Lok im Lokpark der
SOEG für den Betrieb verfügbar.
Dies bedeutet die Einstellung von 1
– 2 Mitarbeiter für die technische
Wartung und Service zusätzlich zum
bestehenden Wartungspersonal.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Zittau 1.170,0
Sachsen SN_103 Lausitzer
Revier
Städtisches
Klinikum
Görlitz
gGmbH
Einführung
robotergestützter
Medizintechnik am
Beispiel des
Städtischen Klinikums
Görlitz
Mit dem Ziel der Etablierung einer
hochmodernen
Gesundheitsversorgung in der
Lausitz und der Schaffung von
hochwertigen Arbeits- und
Ausbildungsplätzen soll ein
roboterassistiertes Chirurgiesystem
für minimalinvasive Operationen für
das Städtische Klinikum Görlitz
beschafft werden.
Diese für die
Gesundheitsversorgung der
sächsischen Lausitz Einführung
eines roboterassistierten
Operationssystems versteht sich
als Initialinvestition für noch
folgende KImedizintechnische
Investitionen und entsprechende
Wirkungen auf die
medizintechnische Branche und
diese tangierende Branchen.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Görlitz 1.737,0
Sachsen SN_114 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Burkau
Stärkung des
Wirtschaftsstandortes
Burkau durch
Schaffung zusätzlicher
Betreuungskapzitäten
Es soll ein neues Hortgebäude mit
Kapazität für 110
Betreuungsplätzen errichtet
werden. Die aktuell vorhandenen
Hortplätze in diversen
Einrichtungen sollen in Burkau
zentralisiert und frei gelenkte Kita-
Plätze den zusätzlichen Bedarf in
den diversen Einrichtungen sichern
(Gesamtbetrachtung von
Einrichtungen der Kinderbetreuung
unter bedarfsplanerischen
Gesichtspunkten - Stellungnahme
des LRA Bautzen - Jugendamt
bestätigt).
Beabsichtigt ist ein Neubau mit
angrenzender Versorgungsküche
und einer Mensa.
Durch das Vorhaben werden unmittelbar 6 neue
Arbeitsplätze im Bereich Betreuung geschaffen.
Durch die Schaffung zusätzlicher Plätze zur
Kinderbetreuung steigt zudem die Attraktivität der
Gemeinde als Wohn- und Wirtschaftsstandort
(Firmenansiedelungen geplant).
14625060 4.040,5
Sachsen SN_116 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Großharthau
Erweiterung durch
Neubau eines
zentralen
Hortzentrums der
Grundschule
Großharthau
Die Gemeinde plant den Neubau
eines Hortzentrums auf dem
Gelände der Großharthauer
Grundschule mit einer Kapazität
von 100 Hortplätzen. Geschaffen
werden soll ein ideal ausgestatteter
Standort mit attraktiven Betreuungs-
und Bildungsangeboten für Kinder,
um die Gemeinde für junge
Menschen, insbesondere junge
Familien, interessant zu
gestalten.Durch die frei werdenden
Kapazitäten in der Kita entsteht eine
Kapazität von bis zu 67
Betreuungsplätzen im Kita-Bereich,
welche den absehbaren Mehrbedarf
an Krippen- und
Kindergartenplätzen auffängt.
Durch Umstrukturierungen in
weiteren Kitas können 30 weitere
Plätze für Hortbetreuung angeboten
werden und somit das entstehende
Defizit in diesem Bereich
ausgleichen.
Vorgesehen ist die Schaffung von neuen
Arbeitsplätzen für 19 VZÄ und 3 Ausbildungsplätzen.
Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist nach wie vor
hoch, so dass die Kommune ihre Gewerbeflächen
aktuell um weitere 7 ha erweitert. Durch die zentrale
Lage der Kommune in unmittelbarer Nähe zu großen
Gewerbestandorten in der Umgebung sowie durch
die gute verkehrstechnische Erschließung, wirken
sich Firmenansiedelungen bzw. -erweiterungen in
Großröhrsdorf ebenfalls auf Großharthau aus.
14625170 3.846,6
Sachsen SN_117 Lausitzer
Revier
Lausitzer
Seenland
Klinikum
GmbH
Hoyerswerda
Aufbau der
Gesundheitsregion
Lausitz - innovative
Medizintechnik als
Antriebsmotor
Der Projektträger im Lausitzer
Seenlandklinikum in die
bestehende Gebäudestruktur eine
navigierte, digitale
Durchleuchtungseinheit, in einem
sogenannten hybriden
Operationssaal und ein System zur
Durchführung roboterassistierter
Operationen implementieren. Das
Projekt umfasst die
Umbaumaßnahmen der benötigten
Räumlichkeiten im
Bestandsgebäude sowie die
entsprechende medizintechnische
Ausrüstung der Räume.
Durch die Maßnahme werden direkt 18 Arbeitsplätze
und 6 Ausbildungsplätze geschaffen. Weitere 67,76
Arbeits- und Ausbildungsplätze werden, gemäß der
Angaben des Projektträgers, gesichert.
Im Rahmen des Smart-Hospital-Ansatzes, dient die
Maßnahme als Initialinvestition, um eine nachhaltige
Wirtschafts- und Wertschöpfungsstruktur im Bereich
der
Gesundheitsversorgung in Hoyerswerda als
Oberzentrum und der Lausitz aus- und aufzubauen.
Somit werden
Wirtschaftsstrukturen fernab des
Braunkohletagebaus und
der -verstromung gestärkt.
14625240 4.324,5
Sachsen SN_119 Lausitzer
Revier
Oberlausitz-
Kliniken
gGmbH
Schaffung eines
ganzheitlichen
Angebots sozialer
Dienste am Campus
Bautzen;
vollstationäres Alten-
und Pflegeheim
Als Grundlage für die umfängliche
praktische Ausbildung von
Pflegekräften im Klinikbereich
(Zentralisierung der Ausbildung)
soll ein Alten- und Pflegeheim mit
insgesamt 55 Plätzen, inkl.
Integration von 25 bestehenden
Kurzzeitpflegeplätzen, am Standort
des Klinikums in Bautzen
geschaffen werden
Das Projekt beinhaltet die
umfassende Sanierung des
gegenwärtig leerstehenden
Gebäudes im Gelände der Klinik
sowie Anpassungsarbeiten an die
vorhandene Infrastruktur
Integration der bereits bestehenden
25 Kurzzeitpflegeplätze ist nicht
Bestandteil des Projektvorschlags
Das Pflegeheim soll in einem
bestehenden Gebäude (Haus 1)
etabliert werden. Dieses Gebäude
steht derzeit leer und wird
umfassend saniert.
Beim Projekt sollen 30 Pflegekräfte, 4 administrative
Arbeitsplätze sowie 2 weitere Arbeitsplätze im
Bereich Küche, Wäscherei usw. geschaffen.
Gleichzeitig wird die Zahl der geschaffenen
Ausbildungsplätze um 24 erhöht.
Das neue Alten- und Pflegeheim ist ein Teilprojekt
eines größeren Projektes, welches schrittweise
umgesetzt werden soll. Mit dem Gesamtprojekt soll
ein moderner Ausbildungscampus auf dem Gelände
der Oberlausitzer Kliniken entstehen, welcher
insbesondere das Thema Gesundheit und Pflege in
der Region weiter verbessern und
erweitern soll.
14625020 3.225,6
Sachsen SN_125 Lausitzer
Revier
Städtisches
Klinikum
Görlitz
gGmbH
Anschaffung eines
Linksherzkathetermes
splatzes
Um den Auswirkungen des
demographischen Wandels, einer
Überalterung der Gesellschaft und
dem damit wachsenden Bedarf an
medizinischer Versorgung,
insbesondere im Bereich der
kardiologischen Erkrankungen, der
angiologischen Diagnostik und
Behandlung und der Versorgung der
Schlaganfälle in der Lausitz gerecht
zu werden, plant das Städtische
Klinikum Görlitz die Anschaffung
eines zweiten LHKM. Damit kann
die Herzinfarkt- und
Schlaganfallversorgung der Region
am einzigen Krankenhaus des
Landkreises Görlitz mit der
Notfallstufe 3 /umfassende
Notfallversorgung noch besser und
qualitativ hochwertiger
sichergestellt werden als bisher.
Nach Implementierung des zweiten LHKM plant das
Städtische Klinikum Görlitz mit einem Anstieg von
Beschäftigung um 15,8 VZÄ. und im Bereich der
Schlaganfallversorgung / Neuroradiologie von
weiteren ca. 3 VZÄ neu-geschaffenen Arbeitsplätzen .
Die Maßnahme befördert die Diversifizierung der
Wirtschaftsstruktur, da sie Wirtschaftszweige fernab
des Braunkohlebergbaus und der -verstromung
stärkt. Mit dem Kauf eines Biplan-LKH geht auch eine
Diversifizierung in der Patientenstruktur einher, da
sich neue Zielgruppen erschließen lassen, die bisher
nicht Patienten im Städtischen Klinikum Görlitz
waren und ohne die Anschaffung wohl auch nicht
werden würden.
14626110 2.470,5
Sachsen SN_132 Lausitzer
Revier
Krauschwitz,
Gemeinde
Jugendpräventionshau
s zur Sicherung der
Arbeitskräfte von
Morgen in der
Gemeinde
Krauschwitz
Durch den Erwerb eines
bestehenden Vereinshauses soll
ein Soziokulturelles Zentrum in
Krauschwitz etabliert werden, wo
Jugendliche und Bürger einen
öffentlichen Zugang zur
Freizeitgestaltung erlangen.
Insbesondere soll das
ortsansässige Handwerk und
gewerbetreibende Firmen dauerhaft
präsent sein, um ein Netzwerk zu
bilden, mit dem Ziel die Fach- und
Arbeitskräfte von morgen zu
generieren/binden. Geplant ist im
Besonderen eine Schnittstelle zu
den lokalen Unternehmen
herzustellen und wiederkehrende
Angebote (Workshops, Praktika, Job-
und Ausbildungsplatz Börse,
Vertrautheit mit
Arbeitsplatzinhalten und -
perspektiven) vorzuhalten. Das
Jugendpräventionshaus steht auch
weiterhin dem SV Stahl Krauschwitz
zur Nutzung offen, wobei eine
räumliche Abgrenzung im
Vereinshaus aufgrund der offenen
Gestaltung nicht möglich ist.
Zu diesem Zweck (Etablierung eines
Soziokulturelles Zentrum) plant der
Schaffung von Arbeitsplätzen;
Ziel ist es eine Anlaufstelle für Kinder und
Jugendliche zu entwickeln, die nicht allein
Freizeitangebote vorhält sondern im Besonderen eine
Schnittstelle zu unseren lokalen Unternehmen {vor
allem Handwerk) darstellt und über eine Vielzahl
wiederkehrender Angebote u.a. Workshops,
Exkursionen, Praktika, Job- und Ausbildungsplatz
Börse, GTA Angebote u.a. unsere Jugend mit den
unterschiedlichen Unternehmen vor Ort und den
damit verbundenen
Arbeitsplatzinhalten und -perspektiven vertraut
macht.
14626250 1.459,8
Sachsen SN_145 Lausitzer
Revier
Städtisches
Klinikum
Görlitz
gGmbH
Anschaffung eines
fachübergreifend
nutzbaren navigierten
OP-Roboters für
wirbelsäulenchirurgisc
he Eingriffe
Anschaffung eines
fachübergreifend nutzbaren
navigierten OP-Roboters für
wirbelsäulenchirurgische Eingriffe
inklusive Software-Bestandteile des
Roboters und instrumentale
Erstausstattung.
Zu den bestehenden 66,53 Arbeitsplätze (VZÄ)
werden
weitere 9 qualifizierte Arbeitsplätze (VZÄ) geschaffen.
Mit innovativen Ausbildungskonzepten, wie die
roboterassistierten Operationstechniken für den
Gesundheitssektor sollen Anreize geschaffen
werden, um Arbeitskräfte für Ärzte und Pflege in die
Region zu holen und in dieser zu halten. Durch die
Symbiose aus hochtechnisierter und moderner
Ausbildung und der Fürsorge für die Bevölkerung der
Region ergibt sich ein attraktives Berufsbild mit
Entwicklungspotential und Sicherheit für die
kommenden Generationen. Mittels der
interdisziplinären Ausbildungskonzepte kommt es zu
einer verstärkten Wahrnehmung der Lausitz als
Ausbildungs- und Lehrregion nicht nur im erweiterten
Gesundheitssektor (Hochschule Zittau/Görlitz)
sondern auch im Kernbereich der
Gesundheitsfürsorge, der Arbeit mit Menschen im
Krankenhaus.
14626110 1.357,5
Sachsen SN_148 Lausitzer
Revier
Boxberg
O./L.,
Gemeinde
Gesundheitszentrum
Boxberg O./L.
Die Gemeinde Boxberg/O.L.
errichtet in zentraler Lage ein
Gesundheitszentrum mit 4
Arztpraxen, einer Physiotherapie
und einer Ergotherapie mit
Gesundheitsstudio (Kursraum),
Räume für eine
Gemeindeschwester und einer
Apotheke. Hinzu kommen ein
Bäcker mit Cafeteria und
Büroräume.
Im Gesundheitszentrum Boxberg/O.L. werden
insgesamt 30 direkte Arbeitsplätze geschaffen und
18 Arbeitsplätze
gehalten.
Ziel des Projektes ist es, die regionale
Gesundheitsversorgung nachhaltig zu transformieren
mit
dem Ziel medizinische Leistungen zu konzentrieren
und für die Zukunft Fehlentwicklungen einer
Unterversorgung zu kompensieren.
Eine intakte, regionale Gesundheitsversorgung zählt
zu den wichtigsten stillen Standortfaktoren für
Investitionen im Gewerbebereich, zur Schaffung und
Erhalt von Arbeitsplätzen sowie zur Vermeidung von
Abwanderungen junger Menschen aus der Region.
14626060 7.266,6
Sachsen SN_150 Lausitzer
Revier
Schleife,
Gemeinde
Gesundheitszentrum
Schleife/Slepo als
Baustein des
medizinischen
Versorgungsclusters
Boxberg und
Weißwasser
Das Gesundheitszentrum entsteht
aus einem zu sanierenden
Bestandsgebäude und einem neu
zu errichtenden Anbau.
Mit dem Projekt werden 3 bestehende Arbeitsplätze
(Praxis Ergotherapie) erhalten und zusätzlich 14 neue
Arbeitsplätze geschaffen.
Das zukünftige Gesundheitsangebot ist Teil einer
neuen regionalen Vernetzung im Gesundheitsbereich
unter anderem dem Kreiskrankenhaus Weißwasser
sowie dem
Gesundheitszentrum Boxberg. Die Einführung
telemedizinischer Angebote, Hausbesuche durch
eine Gemeindeschwester und modern ausgestattete
Praxisräume stellen ein Lösungsweg für die
medizinische Versorgung im ländlichen Raum dar.
Die wirtschaftliche Transformation und
Diversifizierung wird durch die Stärkung dieses
weichen Standortfaktors unterstützt: ortsansässige
Unternehmen erhalten einen starken Partner in Ihrer
betrieblichen Gesundheitsversorgung.
14626490 4.821,0
Sachsen SN_162 Lausitzer
Revier
Station
Weißwasser
e. V.
ZukunftsStation
Weißwasser
Ein neu zu errichtender
Gebäudekomplex in nachhaltiger,
energieeffizienter Bauweise soll den
Zukunftslern- und Erlebnisort der
Station Weißwasser in seiner
inhaltlichen Neuaufstellung baulich
untersetzen.
Zur Maßnahme gehören der Abriss
alter DDR Bauten, ein innovativer
und nachhaltiger
Forschungsbaukörper, die
Beschaffung moderner MINT Geräte
und die Gestaltung des
Außenbereichs und
Übernachtungsmöglichkeiten.
Dabei entstehen im Hauptgebäude
auf einer Bruttonutzfläche von ca.
880qm (ebenerdig) für die Nutzer 6
Werksräume für verschiedene
Materialien wie Holz, Metall,
Elektronik und Keramik.
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Mit dem
Projekt werden die 5 bestehenden Arbeitsplätze
gehalten und 7 neue Arbeitsplätze entstehen
(Bereiche Jugendarbeit, Offene Werkstatt,
Naturschutz). Das Vorhaben ermöglicht zudem den
Erhalt der 5 Plätze für Praktikanten und
Freiwilligendienstleistende. Neben fest angestelltem
Personal werden durch die Realisierung neuer
Projektangebote darüber hinaus regelmäßig
Honorarkräfte beschäftigt. Durch die enge
Verzahnung mit lokalen Unternehmen ist mit der
Sicherung und Neuschaffung von 15 Ausbildungs-
und Arbeitsplätzen zu rechnen.
Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur:
Das Projekt trägt dazu bei, die Identifikation mit der
Heimatregion zu stärken, Arbeits- und Fachkräfte für
die Region zu begeistern, Bleibeperspektiven zu
generieren und in der Region zu halten bzw.
einzuwerben. Durch den frühzeitigen Kontakt mit
regionalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen
sowie Firmen werden praktische Wege aufgezeigt in
der Region zu bleiben und Fähigkeiten und
Fertigkeiten frühzeitig erprobt und gestärkt.
Weißwasser 3.955,0
Sachsen SN_167 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Großdubrau
Inklusionseinrichtung
Kita "Landforscher" in
Quatitz
Projektinhalt ist die Errichtung einer
Inklusionskindertagesstätte
"Landforscher" im Ortsteil Quatitz
(nicht unterkellerter,
eingeschossiger Baukörper mit
Flachdach, PV-Anlage;
Außenspielflächen; Stellplätzen;
Beachtung Barrierefreiheit). Ziel ist
die Stärkung des Wirtschafts- und
Gemeinwesens im ländlichen Raum
durch Schaffung lukrativer
Standortbedingungen und einer
verlässlichen und guten
Bildungsstruktur insbesondere für
die frühkindliche Bildung. Die
geplante Einrichtung soll 54
Kindern, davon 18 Plätze für
Krippen- und 36 Plätze für
Kindergartenkindern (inkl. 3
Integrationsplätze) Platz bieten.
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen:
Verbesserung der öffentlichen Fürsorge durch
Etablierung der inklusiven Betreuung für Kinder in
Quatitz. Schaffung von 13 neuen Arbeitsplätzen (11,3
VZÄ) sowie Erhalt von 48 Arbeitsplätzen (37,3 VZÄ) in
der Kita selbst. Ausbau des naturnahen
Wohnumfelds durch Schaffung von Bauplätzen. Die
Gemeinde Großdubrau fungiert als Wohnort für
Einwohner mit regionaler Erwerbstätigkeit. Das
Projekt führt zur Erhöhung und
Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes
Großdubrau. Ortsansässige Unternehmen planen
einen Aufwuchs an Arbeitsplätzen in den
kommenden Jahren, sodass die Notwendigkeit einer
neuen Kindertagesstätte begründet werden kann.
Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur:
Das Projekt führt zur Stärkung und
Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes
Großdubrau.
Derzeit erfährt der Wirtschafsstandort Großdubrau
einen bedeutenden Aufwuchs an Arbeitsplätzen. Auf
der Basis durchgeführter Unternehmensbefragungen
(LOI) ist bis 2028 im Gemeindegebiet Großdubrau
der Zuwachs von 209 Arbeits- und 7
Ausbildungsplätzen zu erwarten.
14625160 4.101,0
Sachsen SN_168 Lausitzer
Revier
Klinikum
Oberlausitzer
Bergland
gemeinnützig
e GmbH
Anschaffung eines
Linksherzkathetermes
splatzes
Gegenstand des Projektes ist die
Beschaffung eines
Linksherzkathetermessplatzes
(LHK), welcher interventionelle
elektrophysiologische
Untersuchungen und Interventionen
ermöglicht. Durch die Errichtung
eines
Linksherzkathetermessplatzes ist
eine Erweiterung der
Behandlungsmöglichkeiten für
Erkrankungen am Herzen und der
Herzkranzgefäße am Kinikum
Oberlausitzer Bergland gGmbH
möglich. Mit dem Projekt soll ein
Beitrag zur wohnortnahen und
bedarfsgerechten Grund- und
Notfallversorgung im ländlichen
Raum geleistet werden. Diese
Versorgung ist in der angestrebten
Wegezeit von max. 30 min in der
südlichen Oberlausitz derzeit nicht
gegeben. Am Standort Zittau soll für
das LHK im Haus 3 im 1. OG eine
derzeit nicht genutzte
Stationseinheit entkernt und
umgebaut werden. Dazu müssen
auch die Medienanschlüsse
bedarfsgerecht angepasst werden.
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Mit der
Anschaffung des Linksherzkathetermessplatzes
(LHK) wird eine Neuausrichtung der kardiologischen
und elektrophysiologischen Arbeitsbereiche am
Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH angestrebt.
Mit der Maßnahme werden in diesen
Arbeitsbereichen die vorhandenen Arbeitsplätze für
14,21 VZÄ erhalten und Arbeitsplätze für 8,5 VZÄ,
darunter 3,5 VZÄ Ärzte und 5,0 VZÄ Pflegekräfte
sowie ein Ausbildungsplatz für die Ausbildung eines
Arztes zum Facharzt neu geschaffen. Es werden 31
Ausbildungsplätze gesichert, darunter können 18
Auszubildende in den Pflegeberufen im Rahmen ihrer
Pflichteinsätze in der inneren Medizin von dem
Angebot im Bereich der Kardiologie /
interventionellen Kardiologie profitieren. Als
Wahleinsatz steht allen 31 Auszubildenden des KOB
der Linksherzkathetermessplatz zur Verfügung. Diese
Einschätzung wird vorbehaltlich der
gesundheitspolitischen Entscheidung hinsichtlich
der Ambulantisierung getroffen.
Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur:
Mit der Beschaffung des
Linksherzkathetermessplatzes (LHK) geht eine
Diversifizierung der Patientenstruktur im Klinikum
Oberlausitzer Bergland einher. Die Grund- und
Notfallversorgung für Patienten mit Herz- und
Kreislauferkrankungen kann im Gebiet der südlichen
Oberlausitz verbessert werden.
14626610 3.536,0
Sachsen SN_174 Lausitzer
Revier
Gemeinde
Schmölln-
Putzkau
Gemeinde Schmölln-
Putzkau - Neubau Hort
Die Gemeinde Schmölln-Putzkau
beabsichtigt den Neubau eines
Hortgebäudes auf dem Gelände der
örtlichen Grundschule zur
Sicherung der Hortbetreuung sowie
zur Schaffung von Plätzen mit
Integration- und
Inklusionsmöglichkeiten. Mit dem
Vorhaben soll zum einen die
Nachmittagsbetreuung der Kinder
mit einer Fördernotwendigkeit
sichergestellt werden, zum anderen
soll durch Integration der
Vorschulkinder der
Kindertageseinrichtungen in der
Region eine überleitende und sanfte
Eingewöhnung in den späteren
Schulalltag erfolgen. Es sind die
erforderlichen Flächen,
Sanitäranlagen und Stellplätze für
120 Hortkinder und 5 Pädagogen
bereitzustellen.
Folgende Baumaßnahmen sind
geplant: Gründung/Abdichtung,
Wände, Decken,
Fenster/Sonnenschutz, Innentüren,
Dach, Einbauten, Einfriedung,
Freianlagen
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Durch das
Projekt sollen mit dem Neubau des Hortes mittelbar
ca. 50 Arbeitsplätze geschaffen und ca. 20
Arbeitsplätze gesichert werden. Dies ist im
Zusammenhang mit der geplanten
Gewerbeerweiterung im Gewerbegebiet an der B98
im Ortsteil Putzkau zu sehen, wo bis Mitte 2025 ca.
85 Arbeitsplätze bei der Firma Fiedler Maschinenbau
und Technikvertrieb entstehen sollen, sowie 10
Lehrlingsausbildungsplätze und 15 neue
Arbeitsplätze bei der Taurus GmbH. Ebenso werden
in diesem Zusammenhang bei der Firma Holz-und
Bautenschutz Kirschner ca. 5 Arbeitsplätze neu
geschaffen. Weitere Ansiedlungen, welche durch die
Erschließung des o. g. Gewerbegebietes ermöglicht
werden, sind hierbei noch nicht berücksichtigt.
Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur:
Im Zusammenhang mit der
Gewerbegebietserweiterung bzw. -Neuansiedlung
(bis zu 105 Arbeits-und 10 Ausbildungsplätze allein in
der Gemeinde Schmölln-Putzkau) wird eine
überregionale Wirkung erzielt. Solche
Erweiterungen/Ansiedlungen bringen aber immer
auch entsprechendes Nachwachsen von
Infrastruktur mit sich. Insofern ist der Hortneubau
zwingend notwendig, um der künftigen Nachfrage
entsprechend nachkommen zu können.
14625530 4.442,0
Sachsen SN_175 Lausitzer
Revier
Diakonie St.
Martin
Demenzkompetenzzen
trum in Glossen
Die Diakonie St. Martin beabsichtigt
die Errichtung eines
Demenzkompetenzzentrums. Dazu
soll die ehemalige Kurklinik Glossen
umgebaut und umgenutzt:
- Ambulanter Pflegedienst
- Tagespflege , Kurzzeitpflege
- Betreute Wohngruppe für
Senioren mit Demenz
- Betreute Wohngruppe für
Jugendliche mit Demenz
- Wohngruppe für
verhaltensauffällige Demenzkranke
- Vier Wohnungen bzw.
Gästezimmer für Dozenten und
Ärzte
- Labor des GAT-Institutes und der
Hochschule Zittau/Görlitz
- Schwimmhalle und Turnhalle
- Praxisräume Physiotherapie und
Praxisräume Arzt
- Küche und Mehrzweckraum
Vorgesehen ist die Beheizung des
Zentrums über Geothermie.
- Bauliche Maßnahmen und
technische Anlagen für den Umbau
der beiden Bestandsgebäude
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Schaffung
und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen (38
geschaffene Arbeitsplätze, 3 geschaffene
Ausbildungsplätze, 6 gesicherte Arbeitsplätze)
- in der Gesundheitsbranche (Gesundheitsfürsorge)
in den Bereichen Pflege und Betreuung (Berufsbilder
Pflegefachkraft, Pflegehilfskraft, Gesundheits- und
Krankenpflege, Heilerziehungspflege und
Betreuungskraft) und Therapie (Ergotherapie,
Physiotherapie)
- sowie im Bereich Facilitymanagament
(Haustechnik, Reinigung und Objektpflege,
Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement,
Hauswirtschaft und Speiseversorgung).
14626290 11.894,0
Sachsen SN_184 Lausitzer
Revier
Oberlausitz-
Kliniken
gGmbH
Erweiterung des
chirurgischen
Leistungsangebotes
durch Einsatz eines OP-
Roboters
Erweiterung des bestehenden
chirurgischen Leistungsangebotes
der Klinik durch den Einsatz eines
OP-Roboters in der
Abdominalchirurgie, urologischen
und gynäkologisch Chirurgie sowie
für komplexere Behandlungen wie
zum Beispiel der
Wirbelsäulenchirurgie.
Dazu sind der OP-Roboter, ein
spezieller OP-Tisch sowie für die
Reinigung der hochsensiblen
Eingriffsbestecke des Roboters eine
entsprechende Plasmasterie zur
Sterilisation zu beschaffen.
Ein OP-Saal im Klinikum ist baulich
durch Anpassungen bei den
Türöffnungen und den Wänden
sowie dazugehöriger Malerarbeiten
auf den Einsatz des OP-Roboters
vorzubereiten. Dabei sind auch die
technischen Anlagen des OP-
Saales, z. B. die Datenkabel, die
Deckenversorgungseinheiten, die
Raumbeleuchtung sowie die
Entfeuchtungsanlage zu erneuern
bzw. zu ergänzen.
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Durch den
Einsatz eines OP-Roboters wird das
Leistungsspektrum der Klinik ausgebaut. Darüber
hinaus kann der Standard der Aus-und Weiterbildung
der aktuellen und zukünftigen ärztlichen Fachkräfte
verbessert werden. Es werden 9 Arbeitsplätze und 5
Ausbildungsplätze im Klinikum geschaffen. 17
Arbeitsplätze sowie 5 Ausbildungsplätze werden
durch das Projekt gesichert. So sollen sich die Ärzte
anhand eines Trainingssimulators permanent in der
Anwendung der roboterunterstützten
Operationsmethode fort- und weiterbilden. Gleiches
gilt für die Auszubildenden, welche frühzeitig mit der
innovativen Operationsmethode in Berührung
kommen und somit den zukünftigen
Fachkräftebedarf der Klinik am Standort Bautzen
absichern.
14625020 3.577,0
Sachsen SN_015 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Torgau Junge Gärten Torgau Mit der neu errichteten Jugendherberge in Torgau
werden für die Zielgruppen Schüler und junge
Familien neue touristische Angebote benötigt. Ziele
dieser Investition sind die Erhöhung der
Aufenthaltsdauer von Touristen und Besuchern der
Stadt, der Ausbau des Angebotes für Kinder und
Jugendliche aus der Stadt Torgau und der Umgebung.
Es werden positive Auswirkung auf touristische
Betriebe, den Einzelhandel und das
Dienstleistungsgewerbe in Form von Sicherung von
Arbeitsplätzen und branchenübergreifend über den
Einzelhandel hinaus die Neuschaffung von
Arbeitsplätzen erwartet. Die Erhöhung der
Lebensqualität, die Schaffung neuer Freizeitangebote
und die Beseitigung von Missständen auf den für die
Investition vorgesehenen Arealen wird die
Attraktivität des Wohn- und/oder Arbeitsortes Torgau
verbessern. Dem Trend der Abwanderung gut
ausgebildeter Fachkräfte soll entgegengewirkt
werden. Die Co2-Bilanz und das Stadtklima werden
sich durch die geplante Erweiterung der Grünflächen
verbessern.
14730310 3.804,3
Sachsen SN_017 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Leipzig Museum für
Naturkunde und
Biodiversität
Durch das Projekt werden 15 Arbeitsplätze erhalten
und mit Fertigstellung ca. 24 neue Arbeitsplätze im
Museum geschaffen. Neue Arbeitsplätze werden im
Forschungsbereich, im Sammlungsmanagement, in
den Bereichen der Bildung und Wissensvermittlung,
im Marketing sowie in der Haustechnik und im
Ausbildungsort der modernen Präparation
geschaffen. Mit den dann möglichen Forschungen an
den Beständen des Naturkundemuseums kann ein
wesentlicher Forschungsbeitrag zur Biodiversität in
der Region geleistet werden.
14713000 4.545,0
Sachsen SN_062 Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Krostitz
barrierefreier Ausbau
des Rathauses Krostitz
Schaffung eines barrierefreien
Zugangs zum Rathaus Krostitz
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Gemeinde
Krostitz
133,2
Sachsen SN_064 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Taucha Umbau
Bowlingdschungel zur
Erweiterung KITA
Flohkiste
Sanierung und Erweiterung der
Kindertageseinrichtung Flohkiste
zur Verbesserung des
Ganztagsangebots
Schaffung von Werkräumen,
Verbesserung der Qualität als
Integrationseinrichtung,
Optimierung des Raumprogrammes
zur Verbesserung der
pädagogischen Arbeit
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Stadt Taucha 4.230,0
Sachsen SN_067 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Leipzig Museum für
Naturkunde und
Biodiversität 2.
Bauabschnitt
Der Bauabschnitt 2 beinhaltet die
Sanierung der Osthalle als
zukünftige
Sonderausstellungsfläche inkl.
Anlieferzone für museale
Großobjekte und der Westhalle für
die zukünftige Dauerausstellung,
des ehem. Umspannwerkes.
Durch die Investition in das
Naturkundemuseum werden 15
Arbeitsplätze gesichert und 24
Arbeitsplätze geschaffen.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Stadt Leipzig 42.791,4
Sachsen SN_070 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt
Markranstädt
Erweiterung
Kindertagesstätte
"Weißbachzwerge"
Eine bestehende Kita soll umgebaut
und durch Hinzunahme bisher
anders genutzter und ebenfalls
umzubauender Räumlichkeiten von
60 Kindertagesplätzen auf zukünftig
98 Plätze (68 Kindergarten-, 30
Kinderkrippenplätze) erweitert
werden. Mit der Schaffung der
Krippenplätze kann dann erstmals
eine Betreuung ab dem ersten
Lebensjahr angeboten werden. Das
neue Raumkonzept ermöglicht eine
bessere Umsetzung des
bestehenden pädagogischen
Konzeptes und die Aufwertung der
Betreuungsqualität.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Stadt
Markranstädt
1.023,8
Sachsen SN_071 Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Neukieritzsch
Neubau Kita
"Lobstädter
Würmchen" in
Lobstädt
Die Kita in Lobstädt befindet sich in
einem Bestandsgebäude (BJ 1936),
dessen Standsicherheit nicht
gesichert ist, das einen
ungenügenden baulichen
Gesamtzustand hat und für eine
zeitgemäße Nutzung als Kita
räumliche Defizite aufweist.
Mit dem Kita-Neubau sollen die
bestehenden
Betreuungskapazitäten um 8
Krippenplätze und um 11
Kindergartenplätze auf insgesamt
90 Plätze erhöht werden. Die
wirtschaftliche und funktionale
Vorteilhaftigkeit des Ersatzneubaus
wurde beleuchtet. Gegenstand des
Vorhabens ist zudem der Abbruch
des Bestandsgebäudes, sodass
dieses Gelände einer neuen
Nutzung zugeführt werden kann.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Gemeinde
Neukieritzsch
2.889,0
Sachsen SN_074 Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Neukieritzsch
Schaffung von
Hortplätzen in der
Grundschule Lobstädt
Erweiterung Raumkapazitäten zur
Hortbetreuung durch Ausbau des
Dachgeschosses der Grundschule
Lobstädt (BJ 1904) sowie
erforderliche Sanierungsarbeiten im
Zusammenhang mit dem neuen
Raumkonzept.
Die Neuschaffung der Hort-Räume
ist erforderlich, da aufgrund
gestiegener und weiter steigender
Schülerzahlen bisher durch den
Hort genutzte Räume als
Klassenzimmer benötigt werden
und zudem auch die
Hortkapazitäten um 12 Plätze
erweitert werden müssen.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Lobstädt 1.706,0
Sachsen SN_106 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Borna Berufsfachschule für
Pflegeberufe mit
Betriebskindergarten
Errichtung einer Berufsfachschule
für Pflegeberufe durch Umbau und
Sanierung eines
denkmalgeschützten
stadtbildprägenden Gebäudes
(ehemaliges Amtsgericht) und
dreigeschossigen Neubau für einen
Betriebskindergarten und die
Berufsfachschule auf dem Gelände
des abzureißenden
Nachbargebäudes (ehemaliges
Polizeirevier).
Am Standort entstehen damit
Kapazitäten für bis zu 435
Ausbildungsstellen (jährliche
Aufnahmekapazität 135
Auszubildende), 59 VZÄ
(pädagogisch und technisch) sowie
110 Kita-Plätze.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Borna 10.386,0
Sachsen SN_108 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt
Zwenkau
Neubau einer Kita mit
multilingualem
Konzept
Innerhalb der neu entstehenden
Wohnsiedlung Harthweide am
Rande des Zwenkauer Sees soll
eine neue inklusive und
multilinguale
Kindertageseinrichtung mit ca. 140
Betreuungsplätzen entstehen.
Dafür soll ein barrierefreier Neubau
auf einem Flurstück in Hanglage mit
Aussicht auf den See errichtet
werden.
Das Raumkonzept ist auf eine
flexible Nutzbarkeit der Räume für
ein offenes Betreuungskonzept
ausgerichtet und umfasst auch für
Inklusionsarbeit erforderliche
zusätzliche Räumlichkeiten für die
teilweise notwendige individuelle
Förderarbeit (Therapieraum bzw.
ein Raum für differenziertes
Arbeiten) und für
Rückzugsmöglichkeiten.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Zwenkau 6.984,9
Sachsen SN_110 Mitteldeu
tsches
Revier
Landkreis
Leipzig
Dokumentationszentru
m zur Regional- und
Wirtschaftsgeschichte
Sachsens
Errichtung eines
Dokumentationszentrums, in dem
kulturhistorisch wertvolle Belege
der Regional- und
Industriegeschichte der Region und
des Freistaates Sachsen
gesammelt, bewahrt und mittels
umfangreicher Angebote für die
Öffentlichkeit und
Forschungszwecke zugänglich
gemacht werden. Gemeinsame
Nutzung durch den Landkreis
Leipzig, den DOKMitt e. V. und den
Sächsisches Wirtschaftsarchiv e. V.
Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen
Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische
Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die
Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme
im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung
zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den
Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das
Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des
Handlungsprogramms zur Umsetzung des
Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des
Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren.
Borna 8.628,8
Sachsen SN_128 Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Dreiheide
Neubau Kinderkrippe
als Anbau an
bestehenden
Kindergarten
Neubau eines Kinderkrippenanbaus
über zwei Etagen, mit drei
Gruppenräumen und für max. 25
Kinder (davon 12 neue
Betreuungsplätze) an das
bestehende Kita-Gebäude im
Ortsteil Süptitz.
Dadurch ist die Freilenkung von 13
Betreuungsplätzen in der
integrativen Kita für zusätzliche
Betreuungsplätze möglich. In
Summe entstehen durch die
Investition 25 zusätzliche
Betreuungsplätze: 12 Krippenplätze
im Anbau und 13 Kita-Plätze im
bestehenden Bauwerk.
Es werden für den neuen Krippenbereich mind. 4
neue Arbeitsplätze und 2 Ausbildungsplätze
entstehen. Die bereits bestehenden 9
Arbeitsverhältnisse bleiben erhalten.
Mit der Umsetzung des Projektes wird die Attraktivität
des Wirtschaftsstandortes verbessert.
14730100 1.116,9
Sachsen SN_143 Mitteldeu
tsches
Revier
Jesewitz,
Gemeinde
Erweiterung KITA
"Mäuseland"
Aufgrund der stetigen Nachfrage
nach Gewerbeflächen und der
geplanten
Gewerbegebietserweiterung um
14,4 ha in Jesewitz, soll die
Kindereinrichtung "Mäuseland" in
der Schulstraße 13 in 04838
Jesewitz um einen Erweiterungsbau
ergänzt werden. Es sollen 3
Gruppenräume, 1 Schlafraum, 2
Garderoben, 2 Sanitärbereiche für
die Kinder, 1 Lager sowie 1
Sanitärbereich für die Erzieherinnen
errichtet werden. Das Gebäude
erhält u.a. auch eine PV-Anlage mit
Speicher. Die derzeit angebotenen
65 Betreuungsplätze (55 Krippen-
und 10 Kindergartenplätze) erhöhen
sich nach Projektumsetzung um 40
Betreuungsplätze (16 Krippen- und
24 Kindergartenplätze). Insgesamt
kann an den beiden Standorten
Schulstraße 12 und 13 nach
Projektumsetzung eine Kapazität
von 341 Betreuungsplätzen
angeboten werden.
Schaffung von Arbeitsplätzen;
Der Gemeinde stehen mit der Erweiterung der KITA
weitere Krippen- und Kindergartenbetreuungsplätze
zur Verfügung, die sie im Zusammenhang mit der
Erweiterung des Gewerbegebietes anbieten kann. Die
Erweiterung des Gewerbegebietes führt u. a. zur
Ansiedlung neuer Unternehmen und Branchen.
14730140 1.225,4
Sachsen SN_147 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Regis-
Breitingen
Anbau
Kindertagesstätte
Regis-Breitingen
Errichtung von 26 zusätzlichen
Kitaplätzen durch Anbau an die
bestehende Kindertagesstätte in
Regis-Breitingen (barrierefrei; zwei
Gruppenräume, zugehörige Sanitär-
und Funktionsräume; Ausstattung
und Außenanlagen)
In der Einrichtung entstehen 3 zusätzliche
Arbeitsplätze und 2 zusätzliche Ausbildungsplätze.
Die Schaffung der benötigten zusätzlichen
Betreuungsplätze flankiert bestehende Ansiedlungs-
und Erweiterungsabsichten von Firmen und
Einrichtungen in der Kommune. Nahe, zeitgemäße
und ausreichende Betreuungskapazitäten spielen für
deren Suche und Bindung von Fachkräften eine
immer wichtigere Rolle und sind deshalb ein
wichtiger Standortfaktor für RegisBreitingen.
14729360 628,8
Sachsen SN_153 Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Wiedemar
Nachnutzung eines
Verwaltungsgebäudes
als
Dienstleistungszentru
m
Die Gemeinde Wiedemar
konzentriert ihre
Gemeindeverwaltung,an einem
neuen Standort. Im Zuge einer WU
zur Schaffung des einheitlichen
Verwaltungsstandortes wurde die
Umnutzung des im Eigentum der
Gemeinde befindlichen
Bestandsgebäudes in ein
Dienstleistungszentrum. Das
Objekt muss saniert und an die
geplante neue Nutzung angepasst
werden. Die baulichen Maßnahmen
umfassen: die Anpassung der
Raumstruktur an die zukünftige
Nutzung, die Komplettsanierung
der sanitären Einrichtungen und
des Kellergeschosses, die
Herstellung der Barrierefreiheit, u.a.
durch den Einbau eines Aufzuges
sowie Maßnahmen zur Erfüllung der
Anforderungen nach GEG. Gemäß
Sächs.BO ist die Zahl der PRW- und
Fahrradstellplätze zu erhöhen.
Schließlich wird eine
Photovoltaikanlage auf dem Dach
installiert werden.
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Die
geplante Nachnutzung des Gebäude sichert durch
den Erhalt der Versicherungsagentur 2 Arbeitsplätze
in der Gemeinde. Die Ansiedlung von zwei Ärzten und
einer Apotheke ist mit der Schaffung von insgesamt
bis zu 9 Arbeitsplätze verbunden.
Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur:
Mit einer Nachnutzung in Form des
Dienstleistungszentrums wird die ambulante
medizinische Versorgung im ländlichen Raum
verbessert. Ein Facharzt für Allgemeinmedizin, ein
Facharzt für Orthopädie und eine Apotheke haben ihr
Interesse an der Nutzung der Räume bekundet.
Gleichzeitig wird der Bestand der
Versicherungsagentur gesichert. Im Hinblick auf das
derzeit in Planung befindliche
Industrievorsorgegebiet des Freistaates mit einer
Größe von ca. 400 ha und ca. 11.000 entstehenden
Arbeitsplätzen besteht für die Kommune die
Notwendigkeit sowohl die technische als auch die
soziale Infrastruktur an die damit verbundenen
Herausforderungen schrittweise anzupassen und zu
entwickeln.
14730340 1.920,0
Sachsen SN_154 Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt
Kitzscher
Neubau einer
Kindertagesstätte mit
Mehrzwecknutzung
Das Projekt beinhaltet den Neubau
und die Ausstattung einer
Kindertageseinrichtung auf einem
kommunalen Flurstück zur
Unterbringung von 84
Betreuungsplätzen, davon 3-5
Plätze für Kinder mit Behinderung.
Im Gebäude wird mit separatem
Zugang, WC und Teeküche ein
Raum für Mehrfachnutzungen inkl.
Ausstattung integriert. Der
Mehrzweckraum mit Nebenräumen
dient der
generationsübergreifenden
Nutzung. Der Mehrzweckraum soll
stunden- bzw. tageweise an
gewerbliche und freiberufliche
Dienstleister, wie z. B. Musikschule,
Physio- und Ergotherapie,
Fahrschule, Nähservise oder auch
für Sprachkurse und an Co-Working-
Nutzer vermietet werden.
Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: In der
Kindertagesstätte selbst werden 14 Arbeitsplätze und
2 Ausbildungsstellen neu geschaffen.
Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur:
Die Stadt Kitzscher wird mit der Schaffung der
zusätzlichen Kinderbetreuungsplätze einen Beitrag
leisten, um die Besetzung der neu entstehenden
Arbeitsplätze im Rahmen der bevorstehenden
Neuansiedlung von Unternehmen in den
umliegenden Gewerbegebieten durch ein
verbessertes Betreuungsangebot für die Familien der
zukünftigen Arbeitnehmer in Zeiten des
Fachkräftemangels zu unterstützen .
Nach Information der LEAG als
Grundstücksverkäufer werden sich im
Gewerbegebiet "Goldener Born" des ehemaligen
Kraftwerkes Thierbach ein Logistikunternehmen auf
13 ha Fläche mit ca. 200 Arbeitsplätzen und die CG
Elementum AG auf 23,7 ha mit ca. 200 Arbeitsplätzen
ansiedeln. Perspektivisch plant sich die CG
Elementum AG auf den angrenzenden 3.
Bauabschnitt des Gewerbegebietes zu erweitern.
Im 3. Bauabschnitt des Gewerbegebietes wird
darüber hinaus in den nächsten Jahren ein Werk für
die Wasserstoffproduktion mit ca. 250 Arbeitsplätzen
in der Endausbaustufe errichtet. Z. Z. laufen die
planerischen Vorbereitungen für die Umsetzung des
Vorhabens.
14729220 4.115,0
Sachsen-
Anhalt
ST_004_
00_5
Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Zeitz Denkmalgerechte
Sanierung der
Gebäude und
Gestaltung der
Freianlagen in der
Museumsanlage
Herrmannschacht
weitere Ertüchtigung des Museums (älteste
Braunkohle-Brikettfabrik der 1. Generation weltweit)
als Erinnerungsort der Montangeschichte in Zeitz
15084590 309,3
Sachsen-
Anhalt
ST_006_
00_5
Mitteldeu
tsches
Revier
Burgenlandkr
eis
Sanierung des
denkmalgeschützten
Schulgebäudes der
Pestalozzi-Schule Zeitz
(1.Bauabschnitt)
Sanierung und barrierefreier Ausbau zur Erweiterung
der Förderschule
15084590 1.029,6
Sachsen-
Anhalt
ST_012-
00-1
Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Muldestause
e
Generationsübergreife
nde
Quartiersentwicklung
"Neu-Muldenstein" als
Bio-Energiedorf mit
einer Rad-
Verkehrsanbindung
zum Chemiepark
Bitterfeld-Wolfen
Die Investitionsmaßnahme umfasst
folgende Vorhabensbestandteile:
• Erwerb, Erschließung und
Vermarktung von Flächen
(Gewerbe/Seniorendomizil/Wohnun
gsbau)
• Neubau Kindertagesstätte
• Ausbau Bahnhofsvorplatz zur
ÖPNV-Schnittstelle
• Umbau Bahnhofsgebäude inkl.
Gewerbeeinheiten
• Radanbindung zum Industriepark
Bitterfeld-Wolfen sowie zur Stadt
Bitterfeld-Wolfen
• Entwicklung und Umsetzung eines
ökologisch-nachhaltigen Ansatzes
zur Energieversorgung von
Wohnquartier, KITA,
Seniorendomizil, Bahnhof und
Gewerbe auf biologischer Basis
durch Einsatz regenerativer
Energiesysteme
Entwicklung eines demographisch-/ökologischen
Modellprojekts zum Wohnquartier der Zukunft durch:
• Schaffung attraktiver Wohnbedingungen in der
Region (Gewerbe/Einfamilienhausstandorten / kleine
bis mittelgroße barrierefreie Wohnungen)
• Entwicklung von optimalen logistischen
Umfeldbedingungen für das Wohnen und Arbeiten
vor Ort mittels Anbindung an ÖPNV (Straße/Schiene)
und Ausbau Radwegenetz
• Berücksichtigung der demographischen
Entwicklung (Absicherung Kinderbetreuung über
altersgerechtes/ betreutes Wohnen bis zur
Altenpflege)
• Energieversorgung der einzelnen Quartierseinheiten
auf Basis regenerativer Energiesysteme
• Touristische Attraktivierung der Region (Radwege)
• Schaffung Arbeitsplätze: 65
15 0 82 241 15.284,3
Sachsen-
Anhalt
ST_025-
00-1
Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Raguhn-
Jeßnitz
Entwicklung einer
Industriebrache zu
einem lebendigen
städtischen Zentrum
1. Abbruch einer innerörtlichen
Industrieruine
(Revitalisierung einer
Industriebrache)
2. Aufbau eines
generationsübergreifenden,
barrierefreien, multifunktionalen
Erlebnis- und Begegnungszentrums
im Ortskern Raguhn
3. Gestaltung der entstehenden
Freiflächen zu
generationsübergreifenden Sport-
und Erholungsflächen
1. nachhaltige städtebauliche Aufwertung der
Ortsmitte Raguhn
2. Schaffung eines multifunktionalen Zentrums zur
Attraktivierung des Freizeiangebotes und damit des
Wohnstandortes
3. Förderung des Miteinanders der unterschiedlichen
Generationen
4. Verbesserung der Lebensqualität jüngerer und
älterer Menschen
15082300 1.800,0
Sachsen-
Anhalt
ST_026-
00-3
Mitteldeu
tsches
Revier
Kinderheim
Harkerode
e.V.
(gemeinnützi
g)
Innovatives und
nachhaltiges
Modelprojekt zur
Weiterentwicklung
eines Kinderheims hin
zu einem
generationsübergreife
nden Wohn-, Lern-,
und persönlichen
Entwicklungsort
• Entwicklung einer Kinder-, Jugend-
, und Seniorenwerkstatt zum
gemeinsamen Lernen und
Berufsvorbereitung in einer
historischen Remise des für die
Kindereinrichtung genutzten
Schlosses Harkerode
• Modelprojekt "Kupferblümchen"
als beispielhafte Weiterentwicklung
traditioneller Heimerziehung durch
Errichtung eines Neubaus zum
gemeinschaftlichen betreuten
Wohnen von Kindern, Jugendlichen
und Senioren
• Förderung der gesellschaftlichen Integration durch
Entwicklung von Möglichkeiten der Interaktion von in
Obhut genommenen Kindern und Jugendlichen
untereinander sowie mit Gleichaltrigen und älteren
Menschen inkl. der Radtouristen, die den
historischen Gebäudekomplex besuchen
• Vermittlung von Fähig- und Fertigkeiten durch
Zusammenwirken von Jung und Alt (Werkstatt/Labore
für Holz- und Metallarbeiten, Malen, Kochen,
Geschichte z.B. für Touristen)
• generationsübergreifende Gesunderhaltung von
Körper und Geist durch gemeinsame Freizeit- und
Sportaktivitäten sowie gemeinschaftliches Wohnen
• energetische und brandschutzrechtliche
Ertüchtigung des historischen Gebäudeensembles
der Kindereinrichtung (Schloss Harkerode und
Remise)
• Sicherung Arbeitsplätze: 39
Schaffung Arbeitsplätze: 10
15087185 2.835,0
Sachsen-
Anhalt
ST_046_
00_1
Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt
Sandersdorf
Brehna
Zukunftskita in
Sandersdorf-Brehna
(OT Roitzsch)
Die Investitionsmaßnahme umfasst
folgende Vorhabensbestandteile:
• Grundstückskauf und Errichtung
KITA-Gebäude
• Neubau für 160 Krippen- und
Kindergartenplätze mit 6.000 qm
Freifläche
• Entwicklung und Umsetzung eines
ökologisch und sozial nachhaltigen
Ansatzes im Rahmen der
Energieversorgung sowie unter
Beachtung und Sicherstellung der
Barrierefreiheit
Entwicklung eines pädagogischen und nachhaltigen
sozialen/ökologischen Modellprojekts als KITA der
Zukunft:
• Schaffung der Grundlage durch gemeinsames
Forschungsverbundprojekt LAZIKN2030 mit Leibniz-
Universität Hannover und Universität Greifswald im
Zeitraum 06/2017 bis 11/2020
• neues pädagogisches, auf Nachhaltigkeit
ausgerichtetes Konzept zur Verbindung von
hochwertigen Betreuungs- sowie Bildungsangeboten
mit regional verankerten Kooperations-
/Netzwerkstrukturen zu einem Familienzentrum;
Einbindung der Familien/Familienbildung in der
sozialräumlichen Infrastruktur
(Betreuungszeiten/Elterntrainings)
• Bildungsziele: Medienkompetenz/Technologien und
Nachhaltigkeit, kreative Problemlösung/kritisches
komplexes Denken, Flexibilität/Eigenmotivation/
selbstständiges Arbeiten/
naturwissenschaftlichtechnische Experimente/demokratische
Bildung/Partizipation
• Schaffung Arbeitsplätze: 8
Sicherung Arbeitsplätze: 20
15 0 82 340 7.200,0
Sachsen-
Anhalt
ST_054_
00_2
Mitteldeu
tsches
Revier
Evangelische
Stadtmission
Halle e.V.
Entwicklung eines
innovativen
Inklusionszentrums
als landesweites
Modellprojekt zur
beruflichen
Befähigung und
Teilhabe an einem
selbstbestimmten
Arbeits-/Leben
Die Investitionsmaßnahme auf dem
11.000 qm großen Grundstück
umfasst folgende
Vorhabensbestandteile:
• Errichtung eines
Komplexgebäudes mit folgenden
Teilen:
a) 3 Werkstatthallen/Lager für die
Bereiche Metall, Laser, Elektro,
Verpackungen, Archivierung,
Digitalisierung und Textilveredlung
b) Mensa
c) Büro-/Sozialräume
d) Aufenthalts- und Rückzugsräume
für die Beschäftigten
• Bau einer Großküche zur
berufspaktischen Ausbildung mit
Kühlbereich
• Zusammenführung der Teilaspekte Ausbildung
(Berufsbildungsbereich der Werkstatt) sowie
Fürsorge (ambulant betreutes Wohnen) und Teilhabe
an Arbeit (Werkstatt für Menschen mit Behinderung)
• Integration von Menschen mit Behinderung in den
sozialversicherungspflichtigen Arbeitsmarkt durch
gezielte Beraufsausbildung sowie Erlangung
berufspraktischer Expertise und Erfahrungen in den
Bereichen Handwerk/Gastronomie u.a.
• Substitution von Arbeitsplätzen der
Braunkohlewirtschaft
Facharbeiter aus der Braunkohle, insbesondere mit
handwerklichen Berufabschlüssen und
entsprechenden Erfahrungen, sollen gezielt als
Lehrkräfte pädagogisch weiterentwickelt und in den
Lehrbetrieb eingebunden werden
Schaffung Arbeitsplätze: 280-300
15 0 02 000 14.112,9
Sachsen-
Anhalt
ST_063_
00_3
Mitteldeu
tsches
Revier
Landkreis
Mansfeld-
Südharz
REGENT -
Kommunales
Gesundheits- und
Notfallzentrum für die
Region Mansfeld-
Südharz
Die Investitionsmaßnahme umfasst
an den beiden Standorten
Sangerhausen und Hettstedt
folgende Vorhabensbestandteile:
• Errichtung Rettungswache an
beiden Standorten
• Errichtung eines kommunalen
MVZ mit Arztpraxen zur ambulanten
ärztlichen Versorgung im Bereich
unterversorgter Fachgebiete
einschließlich der erforderlichen
Ausstattung für Praxis und Technik
• investive Maßnahmen zur
Schaffung eines Telenotarzt- und
Gemeindenotfallsanitätersystems
als innovative und nachhaltige
Instrumente der
Patientenversorgung auf dem Land
• Aufbau Kompetenzzentrum zur
Weiterbildung der Patienten und
Fortbildung der angestellten Ärzte
inkl. technische Ausstattung
• Neubau wird unter Beachtung
ökologischer und sozialer
Nachhaltigkeitsziele realisiert
Entwicklung eines kommunalen Gesundheits- und
Notfallzentrums als Modellprojekt zur medizinischen
Sicherstellung von ambulater und notfallärztlicher
Versorgung
• Sicherstellung von rettungsdienstlicher
Notfallversorgung (Eigenbetrieb des Landkreises)
• Abdeckung der ambulanten fachärztlichen
Versorgung auf Basis der regionalspezifischen
Bedarfe bei nicht besetzten Arztgruppen unter
kommunaler Trägerschaft (kommunales MVZ)
• Verknüpfung der Tätigkeit im kommunalen MVZ mit
der notärztlichen Versorgung in den
Rettungswachenbereichen der beiden Standort zur
Absicherung des Notarzt-Systems
• Implementierung des Telenoarztes und
Gemeindenotfallsanitäters (First-Responder zur
präklinischen sowie ambulanten Versorgung) als
ökonomisch und ökologisch nachhaltiges
Modellprojekt
• Weiterbildung der Patienten durch Schulungen (z.B.
Diabetes), Fachvorträge u.a. sowie
Fortbildungsveranstaltungen für die angestellten
Ärzte
Schaffung Arbeitsplätze: 32
Sicherung Arbeitsplätze: 781
15 0 87 18.469,2
Sachsen-
Anhalt
ST_073_
00_5
Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Elsteraue
Errichtung eines
Kommunalen
Medizinischen
Versorgungszentrums
für die Region
Elsteraue
Die Investitionsmaßnahme umfasst
folgende Vorhabensbestandteile:
• Errichtung eines kommunalen
MVZ mit Arztpraxen zur ambulanten
ärztlichen Versorgung im Bereich
unterversorgter Fachgebiete (Haus-
/Kinder-/Zahnarzt) einschließlich
der erforderlichen Ausstattung für
Praxis und Technik
• investive Maßnahmen zur
Schaffung eines Telenotarzt- und
Gemeindenotfallsanitätersystems
als innovative und nachhaltige
Instrumente der
Patientenversorgung auf dem Land /
alternativ Rettungsstelle
• Ertüchtigung eines ehemalig
Bahnhofgebäudes zur Nutzung als
kommunales MVZ auf 3 Etagen mit
insgesamt 400 m² inkl. Errichtung
Anbau für Telenotarzt,
Notfallsanitäter oder Rettungsstelle
Entwicklung eines kommunalen Gesundheits- und
Notfallzentrums als Modellprojekt zur medizinischen
Sicherstellung von ambulater und notfallärztlicher
Versorgung
• Abdeckung der ambulanten fachärztlichen
Versorgung auf Basis der regionalspezifischen
Bedarfe bei nicht besetzten Arztgruppen unter
kommunaler Trägerschaft (kommunales MVZ)
• Verknüpfung der Tätigkeit im kommunalen MVZ mit
der notärztlichen Versorgung (Telenotarzt /
Gemeindenotfallsanitäter / ev. Rettungsstelle)
• Implementierung des Telenoarztes und
Gemeindenotfallsanitäters (First-Responder zur
präklinischen sowie ambulanten Versorgung) als
ökonomisch und ökologisch nachhaltiges
Modellprojekt
• Implementierung telemedizinischer Dienste zur
Online-Terminvereinbarung / -Rezeptbestellung / -
Dokumentation sowie Videosprechstunde →
Schnittstelle KIM liegt bereits an
• Anbindung ÖPNV (Bus / Bahn → Reaktivierung als
Bahnhaltepunkt geplant)
Schaffung Arbeitsplätze: 20
15 0 84 130 6.750,0
Sachsen-
Anhalt
ST_074_
00_1
Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Zerbst Errichtung eines
Lesebahnhofs im
Bahnhofsgebäude am
Standort Zerbst/Anhalt
Die Investitionsmaßnahme umfasst
als Modellprojekt zur Leseförderung
folgende Vorhabensbestandteile:
• Aufbau eines
generationsübergreifenden,
barrierefreien, multifunktionalen
Bildungs- und Begegnungszentrums
im Stadtkern von Zerbst
• Vergrößerung der Besucherfläche
der Stadtbibliothek von derzeit 200
m² auf ca. 382 m²
• verschiedene investive
Projektbestandteile zur
Digitalisierung und Entwicklung der
Stadtbibliothek hin zu einem
Erlebnisort
• die Revitalisierung des
Bahnhofsgebäudes ist kein
investiver Bestandteil des aktuellen
Projekts
• Integration der Stadtbibliothek Zerbst/Anhalt in das
historische Bahnhofsgebäude am Standort Zerbst
• der Modellcharakter entsteht aus dem
Zusammenwirken von Erhalt und Revitalisierung des
historischen Bahnhofsgebäudes in Verbindung mit
der Art der neuen Nutzung als Lesebahnhof zur
Leseförderung
• Transformationsprozess der Stadtbibliothek - weg
von der reinen Medienausleihe, hin zu einem
digitalen, lebendigen Erlebnisraum mit hoher
Aufenthaltsqualität und vielfältigen Möglichkeiten,
sich auszutauschen und weiterzubilden
• Schaffung eines modernen kulturellen und sozialen
Bildungs- und Begegnungszentrums, welches
barrierefrei zugänglich, mit ausreichend
Parkmöglichkeiten versehen und an der
Hauptschnittstelle des öffentlichen Nachverkehrs
von Straße und Schiene gelegen ist
• Schaffung Arbeitsplätze: 3
Sicherung Arbeitsplätze: 2,69
15082430 1.799,3
Sachsen-
Anhalt
ST_075_
00_1
Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt Aken
(Elbe)
Nachhaltige Wasser-
und Gesundheits-KiTa
Pittiplatsch - Haus der
5 Elemente (Kneipp-
Kita Pittiplatsch)
Die Investitionsmaßnahme umfasst
folgende Vorhabensbestandteile:
• barrierefreier Teilneubau des KiTa-
Gebäudes unter konsequenter
Verwendung von klimaneutralen
Materialien
• Einsatz von Produkten und
Produktionsverfahren mit einem
möglichst geringen ökologischen
Fußabdruck plus lokale Erzeugung
und Nutzung von CO2-freier Energie
(Wärmepumpe)
• Integration von CO2-reduzierter
Luft- und Raumtechnik zur
Reduzierung der Aerosole in der
Luft
• Einbindung einer Eisheizung als
Effizienzsteigerung in puncto
umweltfreundlichem Heizen und
Kühlen
• Integration von Photovoltaik- und
Solarthermie-Anlagen mit Speicher
zur weitestgehend autarken
Stromverwendung bzw.
Warmwasseraufbereitung
• die Maßnahmen werden unter
Beachtung ökologischer und
sozialer Nachhaltigkeitsziele
realisiert
Entwicklung einer pädagogisch und nachhaltig
sozialen/ökologischen Modell-KiTa für die Region
durch folgende integrale Bestandteile:
• Pädagogischer Ansatz der ganzheitlichen Kinder-
Frühförderung im Rahmen der 5 Elemente der
Kneippschen Lehre (Lebensordnung/seelisches
Wohlbefinden, Wasser/natürliche Reize, gesunde
Ernährung, Heilpflanzen und Kräuter, Bewegung →
Zertifizierung zur Kneipp©-KITA angestrebt)
• Teilhabe aller Kinder in der Einbindung eines
integrativen Ansatzes der Kinderbetreuung
• Aufqualifizierung der KiTa zu einer integrativen KiTa
• neues pädagogisches, auf Nachhaltigkeit
ausgerichtetes Konzept zur Verbindung von
hochwertigen Betreuungs- sowie Bildungsangeboten
unter Einbindung der Familien/Familienbildung in der
sozialräumlichen Infrastruktur (Elterntrainings)
• Schaffung Arbeitsplätze: mind. 1
Sicherung Arbeitsplätze: 13,17
15082005 3.150,0
Sachsen-
Anhalt
ST_079_
00_1
Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Osternienbur
ger Land
Gesund.Zusammen.Le
ben - Familienzentrum
in Kleinpaschleben
Die Investitionsmaßnahme zur
Aufwertung eines ehemaligen
Schulgebäudes umfasst als
Modellprojekt für die Region
folgende Bestandteile:
• Aufbau eines
generationsübergreifenden,
barrierefreien, multifunktionalen
Familienzentrums im Ortskern von
Kleinpaschleben
• das bauliche Konzept zur
Ertüchtigung und Gestaltung des
Gebäudes beinhaltet die
Verwendung nachhaltiger
Materialien sowie zahlreiche
energetische Maßnahmen zur CO₂-
Reduzierung
• Schaffung von Parkplätzen für Pkw
einschließlich E-Ladesäulen und
Fahrradabstellplätze auf dem
Gelände
• Einrichtung von digitalen
Informationsmöglichkeiten als
„Bürger-Infopunkt-
Familienzentrum“
• Gestaltung der Freiflächen zu
generationsübergreifenden
Bildungs-/Bewegungs- und
Erholungsflächen
• Entwicklung eines sozialen Zentrums für die
umliegenden Ortsteile in der ländlich geprägten
Region als struturbestimmender Baustein eines
„Dorfes der Zukunft“
• der Modellcharakter entsteht durch die
Kombination von Natur- und
Bewegungskindertagesstätte, Vereins- und
Jugendarbeit, Seniorenbegegnungsstätte und die
Errichtung eines Heimatmuseums im Gebäude
• Erarbeitung des Nutzungskonzepts unter aktiver
Bürgerbeteiligung → alle Bürger der Gemeinde werden
von Anfang an bei der Ideenfindung und
Projektentwicklung kontinuierlich beteiligt
• Schaffung einer Umgebung für vielfältige Umwelt-,
Gemeinschafts-, Gesundheits- und
Bewegungsprojekte zur Attraktivierung des dörflichen
Wohn- und Lebensumfelds
• Förderung des Miteinanders der unterschiedlichen
Generationen
• Verbesserung der Lebensqualität jüngerer und
älterer Menschen
• nachhaltige städtebauliche Aufwertung der
Ortsmitte
• Kooperation mit Nabu Köthen
• Sicherung Arbeitsplätze: 13
15082256 4.050,0
Sachsen-
Anhalt
ST_080_
00_3
Mitteldeu
tsches
Revier
Stadt
Mansfeld
Industrie stärken -
Familien unterstützen
Die Investitionsmaßnahme umfasst
folgende Vorhabensbestandteile:
• KiTa-Gebäude: barrierefreier 2-
geschossiger Neubau kombiniert
mit der Ertüchtigung des
Bestandsgebäudes unter
Integration und Nutzung einer
Verbindungsbrücke zwischen den
Gebäudeteilen
• konsequente Verwendung von
klimafreundlichen und
nachhaltigen Materialien für
Bau/Dämmung/Verglasung ( z.B.
Vorgaben des KfW-Effizienzhaus 40
sollen übertroffen werden)
• Einsatz von klimafreundlicher und
CO₂-neutraler Heiztechnik wie
Geothermie/Luftwärmepumpe zum
Betrieb des Gebäudes
einschließlich der Integration und
Nutzung von Photovoltaik
• Gestaltung Außenanlagen
• Entwicklung einer pädagogisch und nachhaltig
sozialen/ökologischen Modell-KiTa für die Region
• Teilhabe aller Kinder in der Einbindung eines
integrativen Ansatzes der Kinderbetreuung
• neues pädagogisches, auf Nachhaltigkeit
ausgerichtetes Konzept zur Verbindung von
hochwertigen Betreuungs- sowie Bildungsangeboten
unter Einbindung der Familien/Familienbildung in der
sozialräumlichen Infrastruktur
• Einbettung der KiTa in die örtliche Quartiers- und
Vereinsstruktur (generationsübergreifende, soziale
Kontakte und Bewegungssensibilisierung)
• Schaffung Arbeitsplätze: mind. 2
Sicherung Arbeitsplätze: 7
15087275 5.400,0
Sachsen-
Anhalt
ST_081_
00_4
Mitteldeu
tsches
Revier
Gemeinde
Petersberg
Multiples Haus
"ZUKUNFTS-Speicher
Morl"
Die Investitionsmaßnahme zur
Attraktivierung und Revitalisierung
des sich im Eigentum der Gemeinde
befindlichen 4-etagien
Getreidespeichers Morl mit einer
Nutzungsfläche von 1.125 m²
umfasst folgende
Vorhabensbestandteile:
• Maßnahmen zur Energieeffizienz
wie
- Erneuerung Fenster und Türen
zur Verringerung der
Energieverluste über Glasflächen
bzw. Lücken in der Gebäudehülle
- Dachdämmung/-eindeckung
- Innendämmung Gebäudehülle
• Positives Imagebild im ländl. Raum (attraktive und
belebte Gemeinde Petersberg)
• Zentrum für partizipierendes Gemeinschaftsleben
für alle Generationen
- Begegnungsräume inkl. Saal für
Beteiligungsformate (Bürger*innen-
Büro/Vereinstreffen)
- Nutzung für Jugendclub / Jugendräume
- Nutzung für Bibliothek / Fair-Teiler-Schrank
- Begegnungsräume für Sport, Spiel und Erholung
- Räumlichkeiten für Kunst und Kultur
• Entstehung von Haltefaktoren (Abschwächung der
Landflucht)
• Demografische Verjüngung der Bewohnerschaft
durch Zuzug (Schaffung neuer Angebote)
• Unterstützung priv. und öffentl. Begegnungen,
gemeinnütziger Einrichtungen und der FFW
• Aktive und lebendige Regionalentwicklung vor Ort
(Begegnungsräume für alle Generationen)
• Nachhaltig verbesserte Versorgung im Bereich der
Daseinsvorsorge
15088295 4.006,8
Sachsen-
Anhalt
ST_083_
00_3
Mitteldeu
tsches
Revier
Verbandsgem
einde
Goldene Aue
Entwicklung eines
Modellprojekts zur
Nachhaltigkeit durch
die ganzheitliche
Kombination von
pädagogischer
Konzeption,
innovativer
Gebäudestruktur
sowie ökologischer
Bauweise unter
Nutzung heimischer
Baustoffe und
klimaneutraler
Energiequellen
Die Investitionsmaßnahme umfasst
folgende Vorhabensbestandteile:
• Errichtung KiTa-Gebäude für 70
Kinder: Fokus liegt beim Neubau auf
Nachhaltigkeit in Architektur und
bei den verwendeten heimischen
Baustoffen
• barrierefreier Neubau in
ökologischer Holztafelbauweise zur
langfrisitgen CO₂-Speicherung im
Bauwerk
• ebenerdige, kreisförmige
Anordnung der Räume mit
Orientierung nach außen und innen;
der direkte Bezug zur Natur ist in
allen Gruppenräumen durch
großflächige Fenstertüren gegeben,
welche durch Öffnen eine
Verbindung zwischen
Natur- und Innenraum herstellen.
• nachhaltiges Energiekonzept:
Einsatz von klimafreundlicher und
CO₂-neutraler Heiztechnik wie
Geothermie zum Betrieb des
Gebäudes einschließlich der
Integration und Nutzung von
Photovoltaik
• Entwicklung einer Modell-KiTa für die Region durch
Implementierung eines zukunftsorientierten,
ganzheitlichen Pädagogikkonzepts mit den zentralen
Schwerpunkten auf Nachhaltigkeit und Nähe zur
Natur
• Teilhabe aller Kinder in der Einbindung eines
integrativen Ansatzes der Kinderbetreuung
• pädagogisches Konzept ist an dem Prinzip des
"Situationsansatzes" ausgerichtet
• Verbindung von hochwertigen Betreuungs- sowie
Bildungsangeboten unter Einbindung der
Familien/Familien-bildung in der sozialräumlichen
Infrastruktur
• Schaffung von wertigen Lebensbedingungen für den
sich stark erweiternden Wirtschaftsstandort
(Verbesserung der Bleibe- und Zuzugsfaktoren)
• Sicherung Arbeitsplätze: 10,7
15 0 87 440 3.217,5
Sachsen-
Anhalt
ST_088_
00_3
Mitteldeu
tsches
Revier
Landkreis
Mansfeld-
Südharz
MOVE MSH ·
Mobilitätsverbesserun
g für Mansfeld-
Südharz
Die Investitionsmaßnahme zur
Attraktivierung des ländlichen
Raums umfasst folgende
Bestandteile:
• Errichtung von landkreisweit über
100 Mobilitätsstationen in Form von
Containerlösungen mit modular
wählbaren
Ausstattungskomponenten (z.B.
PKW-Abstellanlage mit
Ladeeinrichtung,
Fahrradabstellanlage,
Schließfachsystem mit
Lademöglichkeit, Smarte
Haltestelle) als moderne Form von
Dorfzentren, in denen sich
Angebote der Nahversorgung,
Mobilitätsangebote, Kurier-Express-
Paketdienste (KEP) sowie
Informationsmedien bündeln
• die bauliche Gründung für diese
containerbasierten
Mobilitätsstationen sind nicht
Projektbestandteil; hierfür sind die
einzelnen beteiligten Gemeinden
des Landkreises bauvorbereitend
eigenverantwortlich zuständig.
• übergeordnetes Ziel ist die Erhaltung des für den
Landkreis Mansfeld-Südharz prägenden ländlichen
Raumes sowie der damit notwendigen
Versorgungsangebote
• Etablierung eines bedarfsgerechten Angebots mit
Schwerpunkt der vernetzten Mobilität aber auch
weiterer Angebote der Nahversorgung für Familien
sowie Pendler ohne eigenen PKW
• flächendeckenden Ausbau von
Mobilitätsangeboten und die digitale sowie
physische Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger
in Ergänzung zu den bestehenden 17
Verkehrskorridoren unterschiedlicher Länge mit
hoher ÖPNV-Angebotsqualität im Landkreis, die
mindestens stündlich sowie unabhängig von den
Schulzeiten mit vertakteten Linien des
Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und/oder mit
hochwertigen, landesbedeutsamen PlusBus-Linien (1-
Stunden-Takt) bedient werden
• Digitalisierung (u.a. von Fahrplanauskünften,
Buchungen und Bezahlvorgänge) und Vernetzung
(verschiedener Verkehrsmittel wie ÖPNV-Angebote,
Taxi-Verkehre, Bürger-/ Gemeindebus, Bike and
Ride/Leihfahrrad, Carsharing, Gemeinschaftsauto,
u.a.)
15 087 4.933,2
Sachsen-
Anhalt
ST_095_
00_1
Mitteldeu
tsches
Revier
Medizinische
s
Versorgungsz
entrum
Bitterfeld/Wol
fen gGmbH
(100%
kommunal)
Modellprojekt zur
Medizinischen
Versorgung im
ländlichen Raum
(Kurztitel: Mobiles
MVZ)
Die Maßnahme umfasst folgende
Vorhabensbestandteile:
• Sicherung der allgemeinärztlichen
Versorgung an fünf Standorten im
Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Stadt
Zörbig OT Salzfurtkapelle,
Gemeinde Muldestausee OT
Burgkemnitz, Gemeinde
Osternienburger Land OT
Kleinpaschleben, Stadt Aken,
Gemeinde Weißandt-Gölzau OT
Prosigk
• Projektrealisierung auf Basis eines
modularen Prinzips durch
Kombination von Gebäude (Hub)
und fahrendem Untersuchungs-
und Behadlungszimmer als
vollwertige Arztpraxis
• Hubs werden als barrierefreie
Koppelorte fest eingerichtet und
verfügen über einen
Medienanschluss für die mobile
Einheit, einen Empfang, ein
Wartezimmer, ein Dienstzimmer für
Pflegepersonal und einen
Sanitärtrakt
Entwicklung eines mobilen, kommunalen
Versorgungszentrums als Modellprojekt im
ländlichen Raum zur medizinischen Sicherstellung
der ambulaten Versorgung im Bereich der
Allgemeinmedizin
• Abdeckung der ambulanten ärztlichen Versorgung
im Bereich der Allgemeinmedizin auf Basis der
regionalspezifischen Bedarfe unter kommunaler
Trägerschaft, insbesondere in den ländlichen
Gebieten
• Modellprojekt soll Redundanzen in der
kostenintensiven Ausstattung gegenüber 5
Einzelpraxen reduzieren und in der Folge die
Anschaffung von höherwertigen technischen
Ausstattungskomponenten zur Erweiterung von
Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten
ermöglichen
• Vermeidung von Nachteilen der Telemedizin
(Videosprechstunden bedingen
unmissverständliche Kommunikation und technisches Verständnis)
• Vergrößerung des Wirkradiuses des kommunalen
Gesundheitszentrums Bitterfeld/Wolfen (100%
kommunal_Gesellschafter: Landkreis Anhalt-
Bitterfeld) zu dem das Medizinische
Versorgungszentrum gehört
• Schaffung neuer Arbeitsplätze: ca. 4,75
Sicherung bestehender Arbeitsplätze: 31,13
15 0 82 5.400,0
Sachsen-
Anhalt
ST_103_
00_3
Mitteldeu
tsches
Revier
Einheitsgeme
inde Stadt
Allstedt
Errichtung eines Kultur-
und Vereinszentrums
auf dem Gelände des
historischen Vorwerks
des Schlosses Allstedt
Die Investitionsmaßnahme zur
Entwicklung eines Teilareals des
denkmalgeschützten Vorwerks,
einem historischen Bestandteil des
Schlosses Allstedt, hin zu einem
barrierefreien Kultur- und
Vereinszentrum mit
Veranstaltungssaal umfasst
folgende Vorhabensbestandteile:
• Energetische Gebäudesanierung/-
modernisierung und funktionelle
Anpassung der Grundrisse
• Installation von Photovoltaik- und
/ oder Solarthermie-Anlagen
• Heizsystem auf Basis
erneuerbarer Energien
• Neubau Lüftung/Sanitäranlagen
(barrierefreie WC-
Anlagen)/Elektroinstallation
• barrierefreie Erschließung
• Schaffung von Parkplätzen für Pkw
und Busse
• Wegebau
• Gestaltung der Außenanlage und
Freiflächen
• Schaffung von Freizeit- und
Kulturangebote im Außenbereich
• Errichtung eines Zentrums als Raum für
Veranstaltungen, Workshops, Beratungen und
kulturelle Angebote sowie für
generationsübergreifende Begegnungsprojekte
(Ehrenamtliche, Initiativen, regionale Vereine
erhalten hier optimale Bedingungen, um sich zu
engagieren, Veranstaltungen zu organisieren,
Netzwerke aufzubauen und ihre Angebote sichtbar zu
machen)
• Schaffung eines barrierefreien und
niederschwelligen Zugangs zu allen Angeboten des
Zentrums für alle Bevölkerungsgruppen unabhängig
von Alter und körperlichen Einschränkungen, der
Zugang zum Gebäude und den
Veranstaltungsräumen wird vollständig barrierefrei
durch eine ebenerdige oder stufenlos erreichbare
Wegeführung, Türsysteme mit ausreichender Breite,
ein barrierefreies Leitsystem so wie rollstuhlgerechte
Sanitäreinrichtungen gestaltet
• Attraktivierung d. örtl. Wohnumfelds als
mitprägende Säule zur Schaffung lebenswerter
Reviere
• Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
durch generationenübergreifendes und integratives
Miteinander zur Stärkung des sozialen Gefüges und
der Förderung der lokalen
Zivilgesellschaft
15 0 87 015 5.375,7
NRW NRW_92
_1
Rheinisch
es Revier
Ausschließlic
h Kommunen
des
Rheinischen
Reviers
Schulische
Infrastrukturen im
Kontext
Ganztagsbetreuung
und Digitalisierung
Förderfähige Investitionen sind
der Neubau, der Umbau, die
Erweiterung – einschließlich des
Erwerbs von Gebäuden und
Grundstücken, die Sanierung sowie
die investive Anschaffung von
Ausstattung im Sinne von Mobiliar,
Spiel- und Sportgeräten, sonstigen
Gerätschaften oder Einbauten zur
Schaffung und zum Ausbau
ganztägiger Betreuungsangebote.
Hierzu gehören neben den für die
konkrete Betreuung genutzten
Räumlichkeiten insbesondere auch
Außenanlagen sowie Küchen und
Speiseräume, soweit diese im
vorrangigen
Nutzungszusammenhang mit den
Betreuungsangeboten stehen.
Ebenfalls förderfähig sind
vorbereitende Planungen und
Baubegleitmaßnahmen, die nach
dem 01.01.2020 entstanden sind,
sowie Erschließungskosten
hinsichtlich der
Gebäudeversorgung.
Quantitativer sowie qualitativer Ausbau der
Ganztagsbtreuung im Primarbereich.
Einerseits ist eine gut ausgebaute und zuverlässig
funktionierende Nachmittagsbetreuung an sich
bereits im erheblichen Interesse eines
Wirtschaftsstandortes, da Eltern – insbesondere
nach wie vor Mütter - dem Arbeitsmarkt nur dann
zuverlässig zur Verfügung stehen können, wenn die
Kinder auch nachmittags zuverlässig betreut sind.
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die
entsprechend aus den förderfähigen Maßnahmen
folgenden Aufträge an regionale Unternehmen
vergeben werden und dort zumindest vorübergehend
Arbeitsplätze sichern - und ggf. sogar zusätzliche
Arbeitsplätze generieren. Langfristig bleiben
natürlich die durch den Ganztagsausbau
entstehenden Arbeitsplätze im Bereich der
Kinderbetreuung erhalten.
Gesamtrevier 99.000,0
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333