Deutscher Bundestag Drucksache 21/6381
21. Wahlperiode 09.06.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Zada Salihović, Mandy Eißing, Janine
Wissler, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke
– Drucksache 21/5433 –
Entwicklung des Arbeitsmarktes in Ostdeutschland
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Seit der Deutschen Einheit hat sich der Arbeitsmarkt in Ostdeutschland
tiefgreifend gewandelt. Auf die Wende folgte ein wirtschaftlicher Kahlschlag,
infolgedessen Millionen Menschen mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes
konfrontiert wurden und die Versprechen nach einer besseren Zukunft uneingelöst
blieben. Trotz schwieriger struktureller Ausgangsbedingungen konnten bis
heute beachtliche Fortschritte erzielt werden. Maßgeblich dazu beigetragen
haben aus Sicht der Fragestellenden insbesondere die Beschäftigten selbst
sowie ihre Gewerkschaften, die spürbare Verbesserungen der Arbeits- und
Lebensbedingungen erkämpft haben (vgl. u. a.
www.rosalux.de/news/id/53325/l
ohnmauern-einreissen).
Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen. Der
demografische Wandel, fortbestehende Abwanderungstendenzen sowie die umfassende
Transformation der Wirtschaft prägen die Entwicklung besonders des
ostdeutschen Arbeitsmarktes. In diesem Zusammenhang kommt der Gewinnung und
Sicherung von Fachkräften eine Schlüsselrolle zu. Gute Löhne, faire
Arbeitsbedingungen und passgenaue Weiterbildungsmöglichkeiten bilden dafür die
Grundlage, genauso wie eine systematische Willkommenskultur und
Unterstützung für ausländische Beschäftigte (vgl.
www.eu-gleichbehandlungsstell
e.de/resource/blob/1818408/2408896/08e367192a839d4f429612b2b40cbff3/g
ruende-zu-und-abwanderung-data.pdf?download=1).
Zugleich erweist sich Ostdeutschland als Region mit besonderen Potenzialen:
Die vielfältigen Erfahrungen im Umgang mit strukturellen Umbrüchen
eröffnen Chancen für eine zukunftsgerichtete wirtschafts- und
arbeitsmarktpolitische Entwicklung, von der letztlich auch strukturschwache Regionen in
Westdeutschland profitieren können. Nur wenn die politischen Entscheidungsträger
diese Potenziale erkennen und den Osten nicht als Billiglohnland und
verlängerte Werkbank westdeutscher Unternehmen begreifen, lassen sich die
bestehenden Ungleichheiten auflösen.
Ausgehend davon richtet sich das Erkenntnisinteresse der Fragestellenden
insbesondere auf die Entwicklung des ostdeutschen Arbeitsmarktes in den
vergangenen zehn Jahren. Ziel ist, bestehende strukturelle Unterschiede
differenziert darzustellen, die Auswirkungen der demografischen Entwicklung genau-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
vom 8. Juni 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
er zu beleuchten und den daraus resultierenden politischen Handlungsbedarf
sichtbar zu machen.
1. Wie schätzt die Bundesregierung die Situation auf dem ostdeutschen
Arbeitsmarkt ein?
Der ostdeutsche Arbeitsmarkt hat sich seit der Wiedervereinigung grundlegend
gewandelt. Galten Anfang der 1990er Jahre noch der Strukturwandel im Zuge
der Transformation der Wirtschaft und die rasant angestiegene Arbeitslosigkeit
als zentrale Herausforderungen, stehen aktuell Fachkräfteengpässe in
Verbindung mit demografischen Schrumpfungsprozessen im Vordergrund. Die
derzeitige konjunkturelle Schwäche betrifft mit Blick auf die Entwicklung des
Bruttoinlandsprodukts dabei Ost- und Westdeutschland in ähnlicher Art und Weise.
Gab es nach der Wiedervereinigung vor allem große Ost-West-Unterschiede in
der Erwerbsbeteiligung der Frauen, so sind diese 35 Jahre später kaum noch
vorhanden. Auch die Erwerbsquote der Männer ist in West und Ost ähnlich
hoch (Unterschied von 1,5 Prozentpunkten). Die Erwerbstätigenquote der
Frauen hat sich noch stärker angeglichen (Unterschied von 0,3
Prozentpunkten). Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an allen
Erwerbstätigen ist in Ostdeutschland mit 78,0 Prozent höher als in
Westdeutschland (75,4 Prozent). Umgekehrt ist der Anteil der geringfügig entlohnten
Beschäftigten in Westdeutschland mit 17,8 Prozent höher als in Ostdeutschland
mit 11,3 Prozent.
Beim Lohnniveau sind Ost-West-Unterschiede nach wie vor ausgeprägt. Im
Jahr 2024 verdienten ostdeutsche Vollzeitbeschäftigte im Mittel 3 539 Euro
brutto, westdeutsche 4 117 Euro. Da die Löhne in Ostdeutschland seit dem Jahr
2014 deutlich stärker gestiegen sind als in Westdeutschland, hat sich der
relative Abstand von 24,8 Prozent auf 14,0 Prozent verringert. Ein struktureller
Nachteil für die Lohnhöhe bleibt jedoch die niedrigere Tarifbindung in
Ostdeutschland. Nur rund ein Drittel der ostdeutschen Beschäftigten arbeiten in
branchentarifgebundenen Betrieben, in Westdeutschland sind es knapp 44
Prozent.
Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) ist in
Ostdeutschland in den letzten 20 Jahren (Höchststand im Jahr 2005 mit 18,7
Prozent) stark gesunken auf aktuell 8,0 Prozent im April 2026. Allerdings bestehen
Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland fort, die seit dem Jahr 2018
relativ konstant bei rund zwei Prozentpunkten liegen.
Das Ausmaß der Fachkräfteengpässe hat sich in den letzten Jahren in West- und
Ostdeutschland ähnlich entwickelt. Es fehlen in beiden Regionen die gleichen
Fachkräfte. Vor allem in Sozial- und Gesundheitsberufen, in Bauberufen, in
Metall- und Elektroberufen, im Handwerk, im IT-Bereich sowie in
administrativen Tätigkeiten bestehen Engpässe.
An vielen Stellen des Arbeitsmarktes wird die klassische Ost-West-Trennlinie
von einer Stadt-Land-Dimension überlagert. So gibt es in Ostdeutschland
prosperierende Zentren wie Leipzig oder Jena und strukturschwache ländliche
Gebiete beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern. Da periphere Regionen in
Ostdeutschland einen höheren Anteil haben als in Westdeutschland,
beeinflussen sie auch stärker die Gesamtsituation bei Wirtschaft und Arbeitsmarkt.
2. Wo sieht die Bundesregierung arbeitsmarkt- und
beschäftigungspolitischen Handlungsbedarf, um für gleichwertige Lebensbedingungen in
Ost- und Westdeutschland zu sorgen, und welche konkreten Maßnahmen
will sie noch in dieser 21. Wahlperiode dafür ergreifen?
Der demografische Druck in Ostdeutschland ist aufgrund der Alterung
besonders hoch, der Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt kommt daher
besondere Bedeutung zu. Dies gilt für Personen mit und ohne
Migrationsgeschichte gleichermaßen. Insbesondere sollten die Chancen in den
prosperierenden Zentren genutzt werden, damit auch die umliegenden lokalen
Arbeitsmärkte davon profitieren. Hingegen erscheint der Handlungsbedarf in
strukturschwachen ländlichen Gebieten abseits von prosperierenden Städten deutlich
größer, damit sich dort regionale Ungleichheiten nicht weiter verstärken. Dies
gilt aber auch für strukturschwache ländliche Regionen in Westdeutschland.
Weiterer Handlungsbedarf bezieht sich auf Langzeitarbeitslose und Personen
ohne schulischen oder beruflichen Abschluss, da diese das höchste
Arbeitslosigkeitsrisiko bzw. die geringsten Chancen für eine Beschäftigungsaufnahme
aufweisen. Regionen sind dann zukunftsfähig und attraktiv für qualifizierte
Zuwanderung aus dem In- und Ausland, wenn ansässige Firmen in Digitalisierung
und technologische Innovationen, aber auch in Aus- und Weiterbildung
investieren.
Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland beim Aufbau privater
Vermögen sind aus historischen Gründen groß. Dies hat durch den Gang in die
Selbständigkeit und durch Gründungsgeschehen unmittelbare Auswirkungen
auf den Arbeitsmarkt, da neue Arbeitsplätze nicht zuletzt in neuen
Unternehmen entstehen und gerade ambitionierte Gründerinnen und Gründer, die auf
Wachstum setzen, Eigenkapital benötigen. Die Gründungsaktivitäten gemessen
pro Kopf sind in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung höher als im
Westen. Das ist ein beachtlicher Erfolg, der wesentlich zum Arbeitsplatzaufbau in
Ostdeutschland beigetragen hat. Jedoch konzentrieren sich diese jungen
Betriebe sehr stark auf Berlin. Vor allem in den ländlich-peripheren ostdeutschen
Regionen ist die Neigung, einen Betrieb zu gründen, deutlich geringer. Ein
Hindernis für junge Unternehmen sind die geringeren Vermögen in
Ostdeutschland.
3. Wie stellt sich nach Kenntnis der Bundesregierung die demografische
Entwicklung in Ostdeutschland seit 2015 dar, insbesondere in Bezug auf
die Jugend-Alter-Relation der Bevölkerung (bitte sowohl für
Ostdeutschland insgesamt als auch für die einzelnen Bundesländer angeben)?
Angaben des Statistischen Bundesamtes auf Basis der
Bevölkerungsfortschreibung können der Tabelle 1 im Anhang entnommen werden.* Durch die
Umstellung der Bevölkerungszahlen auf den Zensus 2022 kommt es zu einem
Zeitreihenbruch, so dass die Ergebnisse bis zum Berichtsjahr 2021 nur eingeschränkt
mit den Folgejahren vergleichbar sind.
4. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Auswirkungen
der Unterjüngung Ostdeutschlands auf den Arbeitsmarkt, gibt es
spezifische Maßnahmen oder Programme, die von der Bundesregierung
ergriffen wurden, um die Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen zu
verbessern?
Nach der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen
Bundesamts wird bei einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung insbesondere die
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bevölkerung im Erwerbsalter deutlich sinken. Hiervon sind in erster Linie die
Flächenländer betroffen, wobei der Rückgang in den ostdeutschen Ländern
besonders stark ausfällt.
Das Beratungs- und Förderangebot für junge Menschen am Übergang von der
Schule in den Beruf ist vielfältig. Es reicht von Beratungsangeboten in der
Schule im Rahmen der Berufsorientierung bis hin zu individuellen Beratungs-
und Unterstützungsangeboten. Für eine erfolgreiche Integration in den
Arbeitsmarkt ist eine abgeschlossene Berufsausbildung eine wesentliche
Voraussetzung. Um jungen Menschen mit Unterstützungsbedarfen die Aufnahme und
den Abschluss einer Berufsausbildung zu ermöglichen, steht ein breites
Angebot an ausbildungsvorbereitenden und -begleitenden Förderinstrumenten zur
Verfügung, wie beispielsweise Berufsorientierungspraktika,
berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, Einstiegsqualifizierungen, Assistierte Ausbildung und
außerbetriebliche Berufsausbildungen. Der Einsatz der vielfältigen
Ausbildungsförderungsinstrumente richtet sich nach den jeweiligen Bedarfen der
jungen Menschen.
Eine wesentliche Rolle im Kontext der Unterstützung junger Menschen am
Übergang von der Schule in den Beruf spielen die Jugendberufsagenturen. Hier
arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit, des Jobcenters
sowie der Träger der Jugendhilfe gemeinsam an dem Ziel, junge Menschen
bestmöglich und gut abgestimmt zu unterstützen. Um die qualitative
Weiterentwicklung der Jugendberufsagenturen zu fördern, hat das Bundesministerium für
Arbeit und Soziales die Servicestelle Jugendberufsagenturen eingerichtet. Sie
berät und informiert die Akteure, die in und mit Jugendberufsagenturen
arbeiten zu allen Belangen der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit.
5. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung der
Binnenwanderungssaldo zwischen Ost- und Westdeutschland – ohne Berlin – seit 2015 bis
heute entwickelt (bitte jährliche Daten angeben)?
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verzeichnete Ostdeutschland in
den Jahren 2015 und 2016 sowie seit dem Jahr 2023 einen negativen
Wanderungssaldo gegenüber Westdeutschland. Zwischen 2017 und 2022 kam es zu
einer Nettowanderung in die Gegenrichtung, mehr Menschen wanderten aus
Westdeutschland nach Ostdeutschland als umgekehrt. Die einzelnen
Jahreswerte sind in der folgenden Tabelle A wiedergegeben.
Tabelle A: Wanderungssaldo zwischen Ost- und Westdeutschland, jeweils ohne
Berlin
Berichtsjahr Saldo
2015 - 4 804
2016 - 14 926
2017 3 997
2018 652
2019 1 046
2020 6 090
2021 5 556
2022 940
2023 - 2 962
2024 - 3 959
2025 - 8 626
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
6. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der
Zuwanderungen bzw. Zuzüge nach Ostdeutschland im Vergleich zu
Westdeutschland seit 2015 entwickelt (bitte jährliche Daten angeben und nach
Inland bzw. Ausland sowie Geschlecht und Altersgruppen
differenzieren)?
7. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der
Abwanderungen aus Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschland seit 2015
entwickelt (bitte jährliche Daten angeben und nach Inland bzw. Ausland
sowie Geschlecht und Altersgruppen differenzieren)?
Die Fragen 6 und 7 werden gemeinsam beantwortet.
Angaben des Statistischen Bundesamtes in der erfragten Differenzierung
können den Tabellen 2 bis 5 im Anhang entnommen werden.*
Ausgewiesen wurden:
– Zuzüge aus einem anderen Bundesland in ost- und westdeutsche
Bundesländer jeweils ohne Berlin,
– Zuzüge aus dem Ausland in ost- und westdeutsche Bundesländer jeweils
ohne Berlin,
– Fortzüge in ein anderes Bundesland aus ost- und westdeutschen
Bundesländern jeweils ohne Berlin und
– Fortzüge in das Ausland aus ost- und westdeutschen Bundesländern jeweils
ohne Berlin.
Bei der Darstellung der innerdeutschen Fortzüge sind in der Summe der
ostdeutschen bzw. westdeutschen Bundesländer (ohne Berlin) Fortzüge in
sämtliche Bundesländer Deutschlands enthalten.
8. Welche Schlussfolgerungen und Handlungsbedarfe zieht die
Bundesregierung aus der im März 2026 erschienenen Studie des Instituts für
Angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität Tübingen im Auftrag
der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und
Integration zu den Gründen von Zu- und Abwanderung?
Die Studie „Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt? EU-
Zugewanderte in Deutschland – Studie zu Ursachen von Zu- und Abwanderung“ wurde
im Auftrag der bei der Beauftragten der Bundesregierung für Migration,
Flüchtlinge und Integration angesiedelten Gleichbehandlungsstelle EU-
Arbeitnehmer erstellt. Sie enthält sieben verschiedene Handlungsfelder mit konkreten
Handlungsempfehlungen für verschiedene Akteure und Organisationen, um die
nachhaltige Integration von zugewanderten EU-Bürgerinnen und -Bürgern zu
erleichtern. Die Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer nimmt die
Handlungsempfehlungen als Grundlage, um ihre Arbeit in den verschiedenen
Feldern zu intensivieren und auszubauen.
9. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Erwerbs- und
Beschäftigungsquote seit dem Jahr 2015 bis heute entwickelt (bitte jährliche
Daten nach Gesamt-, Ost- und Westdeutschland, der Typisierung
ländlicher Räume des Thünen-Instituts sowie Geschlecht differenzieren)?
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf Basis des Mikrozensus
betrug im Jahr 2025 die Erwerbsquote von Personen im Alter von 15 bis 64 Jah-
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
ren in Ostdeutschland 80,3 Prozent. Weitere Ergebnisse können der Tabelle 6
im Anhang entnommen werden.* Eine Typisierung ländlicher Räume nach
dem Thünen-Institut ist auf Basis des Mikrozensus nicht möglich, alternativ
wurden städtische und ländliche Regionstypen auf Grundlage des
Gemeindeverzeichnisses-Informationssystem (GV-ISys) ausgewiesen.
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit lag die
Beschäftigungsquote (der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) in Ostdeutschland
im Juni 2025 bei 63,4 Prozent. Weitere Ergebnisse können der Tabelle 7 im
Anhang entnommen werden.*
10. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der
Beschäftigungsverhältnisse seit dem Jahr 2015 bis heute entwickelt (bitte jährliche
Daten für Gesamt-, Ost- und Westdeutschland nach
sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung, Teilzeitbeschäftigung und
geringfügiger Beschäftigung sowie Geschlecht differenzieren und prozentuale
Anteile angeben)?
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gab es in
Ostdeutschland im Juni 2025 rund 7,4 Millionen Beschäftigungsverhältnisse. Weitere
Ergebnisse können den Tabellen 8 und 9 im Anhang entnommen werden.*
Bei der Interpretation ist zu berücksichtigen, dass eine Person mehrere
Beschäftigungsverhältnisse ausüben kann. Geringfügige
Beschäftigungsverhältnisse umfassen neben geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen auch
kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse, die in Vollzeit ausgeübt werden
können.
11. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung das geleistete
Arbeitsvolumen seit dem Jahr 2015 bis heute entwickelt (bitte jährliche Daten
nach Gesamt-, Ost- und Westdeutschland sowie Geschlecht für das
gesamte Arbeitsvolumen sowie pro Kopf ausweisen)?
Die Arbeitszeitrechnung (AZR) des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) weist das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen für das gesamte
Bundesgebiet nach Arbeitszeitkomponenten aus. Die IAB-AZR nach
Geschlecht und Altersgruppen ist ein Subsystem der IAB-AZR und differenziert
die gesamtwirtschaftlichen Zeitreihen zu den geleisteten Arbeitsstunden nach
Geschlecht und Altersgruppen aus. Die Daten werden regelmäßig auf der
Internetseite des IAB veröffentlicht (iab.de/daten/iab-arbeitszeitrechnung/).
Angaben zur Jahresarbeitszeit je Erwerbstätigen („pro Kopf“) in Stunden sowie
das Arbeitsvolumen aller Erwerbstätigen in Millionen Stunden für den
Zeitraum 2015 bis 2024 können der Tabelle 10 im Anhang entnommen werden.*
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
12. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der
Beschäftigten seit dem Jahr 2015 bis heute entwickelt, die mit einem Wohnort in
den ostdeutschen Bundesländern zu Arbeitsplätzen in den westdeutschen
Bundesländern pendeln und umgekehrt (bitte jährliche Daten
ausweisen)?
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gab es im Juni 2025
rund 458.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit einem Wohnort in
Ostdeutschland, die zu einem Arbeitsort in Westdeutschland pendelten. Von
einem Wohnort in Westdeutschland pendelten rund 244.000
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu einem Arbeitsort in Ostdeutschland. Weitere
Ergebnisse können der Tabelle 11 im Anhang entnommen werden.*
13. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die
durchschnittlichen Arbeitswege seit 2015 von Menschen entwickelt, die mit einem
Wohnort in den ostdeutschen Bundesländern zu Arbeitsplätzen in den
westdeutschen Bundesländern pendeln (bitte nach jährlichen Daten
ausweisen) und umgekehrt?
Der Bundesregierung liegen im Sinne der Fragestellung keine Erkenntnisse vor.
14. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung entsprechend seit
2015 die Steuermindereinnahmen durch die Entfernungspauschale
entwickelt (bitte jährliche Daten und nach Bundesländern ausweisen)?
Durch die Entfernungspauschale entstehen keine Steuermindereinnahmen.
Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung
der Einnahmen (§ 9 Absatz 1 Satz 1 Einkommensteuergesetz – EStG). Dazu
gehören nach § 9 Absatz 1 Nr. 4 Satz 1 EStG ausdrücklich auch Aufwendungen
des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin für die Wege zwischen Wohnung und
erster Tätigkeitsstätte, die damit grundsätzlich in tatsächlicher Höhe als
Werbungskosten zu berücksichtigen wären.
Mit der verkehrsmittelunabhängigen Entfernungspauschale nach § 9 Absatz 1
Nummer 4 Satz 2 ff. EStG hat der Gesetzgeber allerdings einschränkend
geregelt, dass die Aufwendungen für die Fahrten zwischen Wohnung und
Arbeitsstätte nicht in voller Höhe, sondern pauschal abgeltend nur in Höhe der
Entfernungspauschale von aktuell 38 Cent pro Entfernungskilometer – unabhängig
von der tatsächlichen Art der Fortbewegung und der tatsächlichen
Aufwendungen – als Werbungskosten angesetzt werden können. Die Entfernungspauschale
gilt allerdings nicht für Flugstrecken und Strecken mit steuerfreier
Sammelbeförderung – hier sind bereits jetzt die tatsächlich entstandenen Kosten
anzusetzen.
Damit begrenzt die Entfernungspauschale mit einem Pauschalbetrag von
aktuell 19 Cent pro gefahrenem Kilometer wirkungsvoll die ansonsten in
tatsächlicher Höhe abziehbaren Werbungskosten für Fahrten zwischen Wohnung und
Arbeitsstätte und verhindert damit wesentlich höhere steuerliche
Auswirkungen. Die realen Kosten pro gefahrenem Pkw-Kilometer dürften jedenfalls
deutlich mehr als 19 Cent pro gefahrenem Kilometer betragen. Dementsprechend
wäre bei einer Streichung der Regelung zur Entfernungspauschale mit deutlich
höheren Werbungskosten für die Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung
und erster Tätigkeitsstätte und damit erheblichen Steuermindereinnahmen zu
rechnen. Diese können jedoch nicht berechnet werden, weil Angaben zu den
tatsächlichen Aufwendungen nicht vorliegen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
15. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Arbeitslosigkeit
und Arbeitslosenquote in Ostdeutschland seit 2015 entwickelt (bitte
jährlich und nach Bundesländern sowie im Vergleich mit Westdeutschland
ausweisen)?
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im
Jahresdurchschnitt 2025 rund 678 000 Personen in Ostdeutschland arbeitslos
gemeldet, die Arbeitslosenquote betrug 7,8 Prozent. Im Jahr 2015 waren
jahresdurchschnittlich 774 000 Personen arbeitslos gemeldet und damit 9,2 Prozent der
ostdeutschen Erwerbsbevölkerung. Weitere Ergebnisse können der Tabelle 12 im
Anhang entnommen werden.*
16. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Unterbeschäftigung
in den ostdeutschen Bundesländern (bitte absolute Zahlen und die
Unterbeschäftigungsquote angeben)?
Zu Angaben betreffend Unterbeschäftigung und Unterbeschäftigungsquote
wird auf die Veröffentlichung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit
„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung (Monatszahlen)“ verwiesen
(statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formula
r.html?nn=1610080&topic_f=arbeitslosigkeit-unterbeschaeftigung).
Bei der Interpretation der Daten ist zu beachten, dass seit April 2025 die
Komponenten der Unterbeschäftigung aus der Förderstatistik nicht mehr
hochgerechnet werden und damit in den letzten drei Berichtsmonaten leicht unter den
finalen Werten liegen.
17. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die sogenannte Stille
Reserve in den ostdeutschen Bundesländern (bitte den Gesamtwert
angeben und nach einzelnen Bundesländern aufschlüsseln)?
Angaben des Statistischen Bundesamtes auf Basis des Mikrozensus zur Stillen
Reserve können der Tabelle 13 im Anhang entnommen werden.*
18. Wie gestaltet sich nach Kenntnis der Bundesregierung die
Stellensituation (Anzahl Arbeitslose auf 100 offene Stellen) in Ostdeutschland im
Vergleich zu Westdeutschland (bitte jährliche Daten ab 2015 angeben)?
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit standen im
Jahresdurchschnitt 2025 rund 678 000 Arbeitslosen rund 123 000 gemeldete
Arbeitsstellen in Ostdeutschland gegenüber, somit kamen auf 100 gemeldete
Arbeitsstellen 552 Arbeitslose. Weitere Ergebnisse können der Tabelle 14 im Anhang
entnommen werden.*
19. Wie gestaltet sich nach Kenntnis der Bundesregierung die
Ausbildungssituation (Anzahl Schulabgänger auf 100 offene Ausbildungsstellen) in
Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschland?
Schulabgängerinnen und Schulabgänger des aktuellen Berichtsjahres sind seit
Jahren keine Bezugsgröße mehr in der Ausbildungsmarktberichterstattung, da
sich die Bewerberinnen und Bewerber nicht ausschließlich aus den aktuellen
Abgangsjahren allgemeinbildender Schulen rekrutieren, sondern auch aus frü-
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
heren Jahrgängen (Altbewerberinnen und Altbewerber) sowie aus beruflichen
Schulen.
In der aktuellen Berichterstattung wird daher in diesem Zusammenhang auf die
Einmündungsquote der Ausbildungsinteressierten (EQI) zurückgegriffen. Diese
setzt die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Beziehung zur
Zahl der institutionell erfassten ausbildungsinteressierten Personen und gibt
damit an, welcher Anteil dieser Gruppe tatsächlich in eine duale
Berufsausbildung einmündet. Für das Jahr 2024 lag die EQI bundesweit bei 67,6 Prozent, in
Ostdeutschland bei 65,2 Prozent und in Westdeutschland bei 68,2 Prozent
(vergleiche Berufsbildungsbericht 2025, S. 47, Schaubild 6). Die Zahlen zur EQI
für das Jahr 2025 werden mit dem Berufsbildungsbericht 2026 veröffentlicht.
20. Welche Regionen in den ostdeutschen Bundesländern weisen nach
Kenntnis der Bundesregierung die höchsten Arbeitslosenquoten auf (bitte
die zehn kreisfreien Städte und Landkreise mit den höchsten Werten
ausweisen)?
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit war im
Jahresdurchschnitt 2025 in den Kreisen bzw. kreisfreien Städten Uckermark (11,5 Prozent),
Schwerin Landeshauptstadt (10,6 Prozent), Berlin, Stadt (10,3 Prozent), Gera,
Stadt (10,3 Prozent), Mansfeld-Südharz (10,2 Prozent), Halle (Saale), Stadt
(9,9 Prozent), Chemnitz, Stadt (9,5 Prozent), Stendal (9,5 Prozent), Frankfurt
(Oder), Stadt (9,4 Prozent) und Vorpommern-Greifswald (9,3 Prozent) die
Arbeitslosenquote am höchsten.
21. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die
Qualifikationsstruktur der Arbeitslosen in Ostdeutschland im Vergleich zu
Westdeutschland (bitte prozentuale Anteile von Personen ohne
abgeschlossene Berufsausbildung, mit betrieblicher bzw. schulischer Ausbildung und
mit akademischer Ausbildung angeben)?
Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu Arbeitslosen nach
beruflichem Abschluss können der Tabelle 15 im Anhang entnommen werden.*
22. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Unterschiede des
ost- und westdeutschen Arbeitsmarktes hinsichtlich der Kriterien
Langzeitarbeitslosigkeit und Langzeitleistungsbezug?
Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu Langzeitarbeitslosen
können der Tabelle 16 im Anhang entnommen werden.*
Zu Langzeitleistungsbeziehenden von Leistungen nach dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch (SGB II) wird auf die Veröffentlichung
„Langzeitleistungsbeziehende (Monatszahlen)“ verwiesen
(statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formula
r.html?nn=1524060&topic_f=lzb-lzb-strukturen, siehe Tabellenblatt „1_
Eckwerte“).
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
23. Wie viele Zugänge hatte das Förderinstrument „Teilhabe am
Arbeitsmarkt“ (§ 16i des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II)) seit der
Einführung im Jahr 2019 in Ostdeutschland (bitte Jahreswerte angeben),
und wie bewertet die Bundesregierung diese Entwicklung?
Zu Angaben betreffend Eintritte in die Maßnahme „Teilhabe am Arbeitsmarkt“
wird auf die Veröffentlichung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit
„Arbeitsmarktpolitische Instrumente (Zeitreihe Jahreszahlen)“ verwiesen
(statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formula
r.html?nn=1524032&topic_f=amp-zr-amp-zr-jz, siehe Zeile 82).
24. Wie viel Prozent aller ostdeutschen arbeitslosen Leistungsberechtigten
im SGB II erhalten aktuell nach Kenntnis der Bundesregierung
tatsächlich eine Förderung nach § 16i SGB II (bitte aktuellste verfügbare Daten
angeben)?
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gab es im Januar
2026 in Ostdeutschland rund 436 000 arbeitslose erwerbsfähige
Leistungsberechtigte nach dem SGB II. Zeitgleich fanden rund 3 500 Förderungen nach
§ 16i SGB II (Teilhabe am Arbeitsmarkt) für Personen statt, die vor Eintritt in
die Maßnahme erwerbsfähige Leistungsberechtigte waren. Der Anteil der
arbeitslosen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in Ostdeutschland, die im
Januar 2026 eine Förderung nach § 16i SGB II erhalten haben, liegt bei etwa
einem Prozent.
Zu berücksichtigen ist, dass bei den Förderungen eine Zählung von
Förderfällen bzw. Teilnahmen erfolgt und nicht von Personen. Folglich wird eine Person,
die mehrere Förderleistungen im Betrachtungszeitraum erhält, mehrfach
gezählt.
25. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, in welchem
Ausmaß in den ostdeutschen Bundesländern durch die lang anhaltende
Arbeitslosigkeit die ursprünglich vergleichsweise hohe Qualifikation von
Erwerbslosen entwertet worden ist, und was bedeutet das für deren
Beschäftigungsaussichten?
Generell waren ehemalige DDR-Bürgerinnen und -Bürger beruflich sehr gut
qualifiziert und damit für die Transformation der ostdeutschen Wirtschaft nach
1989 vergleichsweise gut vorbereitet. Gerade im Bereich der nicht-
akademischen beruflichen Bildung ähnelten sich die Berufsbildungssysteme in Ost- und
Westdeutschland stark, indem sie sich durch standardisierte
Ausbildungsordnungen, differenzierte Lehrberufe und anerkannte Bildungszertifikate
auszeichneten. Überwiegend erfolgte nach der Wiedervereinigung eine gleichwertige
Anerkennung der ostdeutschen Berufsabschlüsse (geregelt im
Einigungsvertrag). Damit waren Ostdeutsche zwar formal gut qualifiziert, jedoch änderte
sich die berufliche Nachfrage durch eine starke Verschiebung hin zu
Dienstleistungsberufen und kaufmännischen Qualifikationen, während der
Bildungsschwerpunkt in der DDR auf dem gewerblichen und landwirtschaftlichen
Bereich lag. Auf die Massenentlassungen, die mit der Privatisierung der
ostdeutschen Wirtschaft einhergingen, wurde seinerzeit mit großen
Umschulungsprogrammen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen reagiert. Die berufliche und
betriebliche Mobilität war direkt nach der Wiedervereinigung (bis Mitte 1992)
etwa doppelt so hoch wie in den Jahren danach (Mitte 1992 bis März 1996).
Vielfach erfolgten solche Wechsel aber vor allem zur Sicherung der
Beschäftigung und viel seltener zur Realisierung beruflicher Aufstiege. Dennoch stieg
mit der Wiedervereinigung die Arbeitslosigkeit im Osten massiv an. Bereits im
Jahr 1991 gab es rund eine Millionen Arbeitslose in Ostdeutschland (inklusive
Berlin), bis zum Jahr 1997 die Zahl auf 1,5 Millionen und verblieb auf diesem
Niveau bis zum Jahr 2006. Bis in die Mitte der 2000er Jahre hinein war die
Arbeitslosenquote in Ostdeutschland zum Teil mehr als doppelt so hoch wie im
Westen. Im Jahr 2005 waren es 18,5 Prozent zu 8,4 Prozent. Bis zum Ende der
2020er Jahre hat aber eine deutliche Angleichung stattgefunden. Im
Jahresdurchschnitt 2025 liegt die Arbeitslosenquote in Ostdeutschland noch um das
1,3-fache über der Quote im Westen (7,8 Prozent zu 5,9 Prozent).
Alle Menschen, die zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung 30 Jahre und älter
waren, haben inzwischen das Rentenalter erreicht. Daher bietet sich ein Blick
auf die jüngere Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Ost- und Westdeutschland
an. Für die nachfolgende Betrachtung werden nur deutsche Staatsangehörige
betrachtet, da vor allem auf die in Ostdeutschland bzw. der DDR erworbene
Qualifikationen abgezielt wird. Zudem wird Ostdeutschland ohne Berlin
betrachtet, da Berlin innerhalb von Ostdeutschland eine deutlich abweichende
Entwicklung von den übrigen neuen Ländern zeigt.
Ost- und westdeutsche Arbeitslose unterscheiden sich seit Mitte der 2000er
Jahre geringfügig nach der Dauer ihrer Arbeitslosigkeit. Die Mehrheit der
Arbeitslosen ist laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit weniger als ein Jahr
arbeitslos. Im März 2026 waren dies 60 Prozent der Arbeitslosen in
Ostdeutschland (ohne Berlin) und 64 Prozent im Westen. Zwei Jahre und länger
arbeitslos sind in den ostdeutschen Flächenländern 24 Prozent, in
Westdeutschland 20 Prozent. Verfestigte Arbeitslosigkeit ist damit in Ostdeutschland (ohne
Berlin) stärker verbreitet als im Westen. Im Zeitverlauf haben diese
Unterschiede zugenommen, fallen insgesamt aber gering aus.
Noch im Jahr 2009 hatten von den fast eine Million ostdeutschen Arbeitslosen
70 Prozent eine abgeschlossene Berufsausbildung, in Westdeutschland nur etwa
die Hälfte. Die Zahl der ostdeutschen Arbeitslosen mit abgeschlossener
Berufsausbildung reduzierte sich bis zum Jahr 2019 drastisch von knapp 600 000 auf
knapp 200 000. Dieser außergewöhnlich starke Rückgang dürfte zugleich aber
durch Abgänge von Arbeitslosen in die Rente sowie durch deutlich verminderte
Eintritte in die Arbeitslosigkeit von jüngeren Geburtskohorten, die durch die
Geburtenrückgänge in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung deutlich
kleiner sind als in der Vergangenheit, begünstigt worden sein. Im März 2026 ist der
Anteil der Arbeitslosen mit abgeschlossener Berufsausbildung in
Ostdeutschland (ohne Berlin) mit 51 Prozent immer noch größer als im Westen mit
44 Prozent, der Abstand hat sich aber deutlich verringert. Inwieweit der
verbleibende Unterschied auf eine Entwertung vorhandener Bildungsabschlüsse
zurückzuführen ist oder auf die angespanntere Arbeitsmarktlage in den
ostdeutschen Flächenländern, lässt sich nicht abschließend beurteilen.
26. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der
ostdeutschen Betriebe, die im Jahr 2025 Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
durchgeführt haben?
Der Bundesregierung liegen im Sinne der Fragestellung keine Erkenntnisse vor.
27. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung in den ostdeutschen
Bundesländern seit dem Jahr 2015 bis heute die Zahl der
Weiterbildungsmaßnahmen in der Arbeitsförderung entwickelt (bitte jährliche Daten
ausweisen)?
Zu Angaben betreffend Eintritte in die Maßnahmen „Förderung der beruflichen
Weiterbildung“ und „besondere Maßnahmen zur Weiterbildung“ wird auf die
Veröffentlichung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit
„Arbeitsmarktpolitische Instrumente (Zeitreihe Jahreszahlen)“ verwiesen
(statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formula
r.html?nn=1524032&topic_f=amp-zr-amp-zr-jz, siehe Zeile 43 bzw. 72).
28. Wie viele Tage dauerten nach Kenntnis der Bundesregierung die
durchgeführten Weiterbildungen in Ostdeutschland durchschnittlich an (bitte
zuletzt verfügbare Daten ausweisen und vergleichsweise für
Westdeutschland angeben)?
Durchschnittlich wurden im Jahr 2022 in Deutschland 31 Stunden für eine
Weiterbildungsaktivität aufgewendet. Eine Differenzierung nach Ost- und
Westdeutschland liegt der Bundesregierung nicht vor.
29. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die
Weiterbildungsbeteiligung von Erwachsenen in Ostdeutschland seit 2015 entwickelt (bitte
jährliche daten angeben), und welche Maßnahmen ergreift die
Bundesregierung, um diese insbesondere bei Frauen, Geringqualifizierten und
Beschäftigten in der Transformation zu erhöhen?
Die nachfolgende Tabelle B stellt die zur Verfügung stehenden Ergebnisse zur
Weiterbildungsbeteiligung in Ost- und Westdeutschland seit dem Jahr 2014 dar.
In Deutschland wird die Weiterbildungsbeteiligung mit dem Adult Education
Survey (AES) erhoben.
Quelle: AES-Trendbericht 2022 „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“, BMBF-
Veröffentlichung. Hinweis: Der AES wird nicht jährlich erhoben, weshalb nicht zu jedem Jahr entsprechende
Quoten angegeben werden können. Aktuellere Ergebnisse liegen nicht vor. Der nächste AES-
Trendbericht wird voraussichtlich Anfang 2027 veröffentlicht.
In der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) arbeiten Bund, Länder,
Sozialpartner, Wirtschaftsorganisationen und die Bundesagentur für Arbeit seit dem
Jahr 2019 strategisch zusammen, um die Weiterbildung in Deutschland zu
stärken. Ein besonderer Fokus der NWS liegt auf der Erhöhung der
Weiterbildungsbeteiligung u. a. von Frauen, sowie der Förderung von
Geringqualifizierten und der Beschäftigten in der Transformation. Dies spiegelt sich auch in den
drei übergeordneten Zielen für die aktuelle Phase der NWS, auf deren
Umsetzung sich die NWS-Partner verständigt haben:
– Menschen ohne Berufsabschluss oder ohne verwertbare Qualifikationen für
den Arbeitsmarkt qualifizieren,
– Unternehmen und Beschäftigte bei der Weiterbildung im Strukturwandel
stärken und
– Chancen der Digitalisierung und von Künstlicher Intelligenz für die
Weiterbildung nutzen und die Herausforderungen erfolgreich gestalten.
30. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über bestehende
Fachkräfteengpässe in den ostdeutschen Bundesländern, und was sind nach
Einschätzung der Bundesregierung die maßgeblichen Gründe für die
mögliche Nichtbesetzung von Stellen (bitte entsprechende Berufsgruppen der
Klassifikation der Berufe (KldB) 2010 angeben)?
Als Engpassberufe werden in der Fachkräfteengpassanalyse der Statistik der
Bundesagentur für Arbeit alle Berufe bewertet, die bei den Engpassindikatoren
einen durchschnittlichen Punktewert von 2,0 oder höher aufweisen. Der
Punktewert wird aus einem Bündel von Engpass-Indikatoren wie z. B. der
abgeschlossenen Vakanzzeit gemeldeter Arbeitsstellen errechnet.
Demnach wird für die ostdeutschen Länder ein Fachkräfteengpass insbesondere
für die Berufsgruppen (Klassifikation der Berufe 2010) der Gastronomie, der
Pflegeberufe, des Verkaufs von Lebensmitteln und der Energietechnik mit
Anforderungsniveau „Fachkräfte“ und der Berufsgruppe Nicht-ärztliche Therapie
und Heilkunde mit Anforderungsniveau „Spezialisten“ ausgewiesen. Weitere
Ergebnisse zu Engpassberufen in den ostdeutschen Bundesländern können den
Tabellen 17 bis 19 im Anhang entnommen werden.*
31. Wie viele Arbeitslose in Ostdeutschland wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung in den vergangenen Jahren durch Maßnahmen der
Bundesagentur für Arbeit in Berufen geschult, in denen hinsichtlich der
Frage 30 Fachkräftemangel herrscht (bitte jährliche Zahlen von 2020 bis
2025 sowie den letzten verfügbaren Monatswert angeben)?
Entsprechende Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit können den
Tabellen 20 bis 22 im Anhang entnommen werden.*
32. Wie hat sich das mittlere Bruttomonatsentgelt bzw. Medianeinkommen
nach Kenntnis der Bundesregierung in Ostdeutschland im Vergleich zu
Westdeutschland seit 2015 bis heute entwickelt (bitte jährliche Daten
angeben)?
Als Grundlage für die Beantwortung der Fragen zu Bruttomonatsentgelten
sowie zu Beschäftigten im unteren Entgeltbereich wird das Merkmal „Entgelt“
aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit herangezogen.
Das im Rahmen der Beschäftigungsstatistik abgebildete
sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelt umfasst alle laufenden oder einmaligen
Einnahmen aus der Hauptbeschäftigung bis zur sogenannten
Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung. Auswertungen zu den Entgelten werden jeweils
nur für Beschäftigte am 31. Dezember eines Jahres durchgeführt.
Die Auswertungen zum Medianentgelt sind auf solche
sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte eingeschränkt, die nicht in einem
Ausbildungsverhältnis stehen und für die keine (gesetzlichen) Sonderregelungen gelten
(Kurzbezeichnung: sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der
Kerngruppe). Auf diese Weise können Vergleiche durchgeführt werden, die in ihrer
Aussagekraft nicht durch Unterschiede in der Ausgestaltung der
Beschäftigungsverhältnisse beeinflusst sind. Auswertungen für das Merkmal „Entgelt“ liegen
bis zum Jahr 2024 vor.
In Anlehnung an die Abgrenzung der „Organisation for Economic Cooperation
and Development (OECD)“ gehören in der Statistik der Bundesagentur für
Arbeit Beschäftigte zum unteren Entgeltbereich, wenn in der
sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung weniger als zwei Drittel des Medianentgelts
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten erzielt wird (Schwelle
des unteren Entgeltbereichs).
Demnach betrug im Jahr 2024 das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) von
sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Ostdeutschland
3 539 Euro, während das Medianentgelt in Westdeutschland 4 117 Euro betrug.
Ein Bruttoarbeitsentgelt im unteren Entgeltbereich (gemessen an bundesweit
allen entsprechenden Bruttoarbeitsentgelten) erzielten in Ostdeutschland
22,2 Prozent der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten, in
Westdeutschland waren es 14,1 Prozent. Weitere Ergebnisse können der Tabelle 23
im Anhang entnommen werden.*
33. Wie unterscheidet sich nach Kenntnis der Bundesregierung die in Ost-
und Westdeutschland geleistete durchschnittliche Wochenarbeitszeit, und
welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um eine Angleichung
der Arbeitszeiten zu befördern?
Auf Basis der IAB-AZR kann die durchschnittliche tarifliche bzw.
betriebsübliche Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten, der Teilzeitbeschäftigten
(reguläre sowie geringfügige Teilzeitbeschäftigung) sowie die Wochenarbeitszeit
aller Beschäftigten insgesamt ausgewiesen werden. Ergebnisse für das Jahr
2025 können der nachfolgenden Tabelle C entnommen werden. Eine
Differenzierung nach Bundesländern kann nicht vorgenommen werden.
Tabelle C: Durchschnittliche tarifliche bzw. betriebsübliche Wochenarbeitszeit
der Beschäftigten nach Arbeitszeit und Region in Stunden, 2025
Region Vollzeit Teilzeit Voll- und Teilzeit
Westdeutschland 38,1 18,0 30,1
Ostdeutschland 38,7 21,7 31,9
Deutschland 38,2 18,7 30,4
Quelle: IAB-Arbeitszeitrechnung, Stand: Februar 2026
34. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung zum Gender Pay Gap,
Gender Hours Gap, Gender Employment Gap, sowie zum Gender Gap
Arbeitsmarkt in Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschland, und
welchen politischen Handlungsauftrag leitet sie daraus ab?
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jährlich verschiedene
geschlechtsspezifische Arbeitsmarktindikatoren auf Basis der Verdiensterhebung und des
Mikrozensus (siehe
www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/P
D26_064_621.html). Die mit diesen Indikatoren aufgezeigten Unterschiede
zwischen Frauen und Männern bei Verdiensten, Arbeitszeiten und
Erwerbsbeteiligung waren in den letzten Jahren überwiegend leicht rückläufig. Dabei gibt
es weiterhin deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.
Hauptgrund für dieses Gefälle ist die historisch bedingte, höhere
Erwerbsbeteiligung von Frauen in den östlichen Bundesländern, insbesondere auch in
Vollzeit, sowie der geringere Durchschnittsverdienst ostdeutscher Männer
gegenüber Männern in Westdeutschland. Ein spezifischer Handlungsbedarf für
Ostdeutschland lässt sich daraus nicht ableiten.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
35. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Tarifbindung in den
ostdeutschen und westdeutschen Bundesländern seit dem Jahr 2015 bis
heute entwickelt (bitte Anteil der Betriebe sowie Beschäftigten nennen),
und inwiefern sieht die Bundesregierung hier ein Handlungsfeld, um
gleichen Arbeitsbedingungen und Löhnen näherzukommen?
Angaben zu Betrieben bzw. Beschäftigten nach Tarifbindung liegen auf Basis
des IAB-Betriebspanels vor und können den Tabellen 24 und 25 im Anhang
entnommen werden.* Ob die oder der einzelne Beschäftigte jeweils
tarifgebunden ist, lässt sich mit den Daten des IAB-Betriebspanels nicht beantworten.
Es ist Ziel der Bundesregierung, die Tarifbindung zu stärken. Dies gilt
insbesondere auch für die ostdeutschen Bundesländer. Mit dem am 1. Mai 2026 in
Kraft getretenen Bundestariftreuegesetz wird hierzu ein Beitrag geleistet,
indem die Nachteile tarifgebundener Unternehmen im Wettbewerb um
öffentliche Aufträge und Konzessionen des Bundes beseitigt werden.
36. In wie vielen Branchentarifverträgen gibt es nach Kenntnis der
Bundesregierung eine unterschiedliche Entlohnung nach Ost und West (bitte
jeweils konkret nennen)?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse zu Branchentarifverträgen vor,
wonach es eine unterschiedliche Entlohnung nach Ost und West gibt.
37. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der
Beschäftigten in der Privatwirtschaft mit Betriebsrat in Ostdeutschland im
Vergleich zu Westdeutschland (bitte zuletzt verfügbare Zahlen angeben)?
Nach Angaben auf Basis des IAB-Betriebspanel waren in Betrieben ab fünf
Beschäftigten (vgl. zur Schwelle § 1 Absatz 1 Satz 1 Betriebsverfassungsgesetz)
im Jahr 2025 in Ostdeutschland 31 Prozent aller Beschäftigten in der
Privatwirtschaft in Betrieben mit Betriebsrat beschäftigt. In Westdeutschland lag der
Anteil bei 36 Prozent. Weitere Ergebnisse können der Tabelle 26 im Anhang
entnommen werden.*
38. Welchen Einfluss haben nach Kenntnis der Bundesregierung Betriebsräte
auf die Produktivität von Betrieben und die Zufriedenheit der
Belegschaften?
Öffentlich zugängliche Forschungsergebnisse, die sich mit den Effekten der
Betriebsratstätigkeit auf die betriebliche Produktivität befassen, zeigen positive
Effekte auf. Einen Überblick bieten z. B. Mohrenweiser, Jens (Works Councils,
GLO Discussion Paper, No. 1103, Global Labor Organization (GLO)
www.eco
nstor.eu/bitstream/10419/259295/1/GLO-DP-1103.pdf) und Jirjahn/Smith
(Nonunion Employee Representation: Theory and The German Experience
with Mandated Works Councils, IZA DP No. 11066, Oktober 2017 docs.iza.or
g/dp11066.pdf).
Zur Frage des Einflusses von Betriebsräten auf die Zufriedenheit der
Belegschaft kommt der durch das IAB erstellte Bericht „Mitbestimmung.
Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten“ zu
dem Ergebnis, dass Betriebsräte mit besseren Arbeitsbedingungen und höherer
Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten korrelieren können (
www.bmas.de/DE/
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Service/Publikationen/Forschungsberichte/fb-669-mitbestimmung-zusammenar
beit-betriebsrat-betriebe-und-beschaeftigte.html, siehe Seite 33).
39. Wie unterscheidet sich nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil
der Beschäftigten im Niedriglohnbereich zwischen Ost- und
Westdeutschland (bitte auch nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Es wird auf die Antwort zu der Frage 32 verwiesen.
40. Wie viele abhängig Beschäftigte profitieren nach Kenntnis der
Bundesregierung schätzungsweise vom aktuell geltenden Mindestlohn (bitte
nach Ost- und Westdeutschland differenzieren), und wie hoch ist jeweils
ihr Anteil gemessen an allen Arbeitsverhältnissen?
Anhand der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes können
Aussagen zu Stundenlöhnen getroffen werden. Der April gilt als repräsentativer
Monat und wird daher zur Auswertung verwendet. Auf Basis der
Verdiensterhebung vom April 2025 konnten von der Erhöhung des gesetzlichen
Mindestlohns zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro in Ostdeutschland geschätzt maximal
690.000 und in Westdeutschland geschätzt maximal 4,14 Millionen
Beschäftigungsverhältnisse profitieren. In Ostdeutschland beträgt der Anteil an allen
Beschäftigungsverhältnissen 13,9 Prozent, in Westdeutschland 11,9 Prozent.
Lohnsteigerungen nach April 2025, die diese Zahlen verringern könnten,
werden bei diesen Schätzungen nicht berücksichtigt. Bei gleichbleibender
Beschäftigtenzahl und Beschäftigtenstruktur sind die Ergebnisse daher überschätzt und
somit als Obergrenzen zu verstehen.
41. Wie viele Beschäftigte arbeiten nach Kenntnis der Bundesregierung zu
einem Stundenlohn unterhalb von 15 Euro und würden von einer
Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro ohne Ausnahmen profitieren (bitte
nach Ost- und Westdeutschland aufschlüsseln)?
Anhand der Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes können
Aussagen zu Stundenlöhnen getroffen werden. Der April gilt als repräsentativer
Monat und wird daher zur Auswertung verwendet. Die Verdiensterhebung vom
April 2025 zeigt in Ostdeutschland geschätzt rund 1,16 Millionen und in
Westdeutschland geschätzt rund 6,52 Millionen Beschäftigungsverhältnisse, die zu
dem Zeitpunkt unter 15 Euro pro Arbeitszeitstunde verdienten. Erkenntnisse,
wie hoch diese Zahlen zu einem späteren, fiktiven Zeitpunkt sein könnten,
liegen der Bundesregierung nicht vor.
42. Wie unterscheidet sich das Armutsrisiko von abhängig Beschäftigten und
Arbeitslosen in Ostdeutschland und Westdeutschland (bitte konkrete
Zahlen nennen), und was sind nach Auffassung der Bundesregierung die
zentralen Gründe dafür?
Daten zur sogenannten Armutsrisikoquote in der erfragten Abgrenzung stellt
das Statistische Bundesamt auf Basis des Mikrozensus aktuell für das Jahr 2025
zur Verfügung. Danach beträgt die Quote für abhängig Erwerbstätige gemessen
am regionalen Median in Ostdeutschland 6,6 Prozent und in Westdeutschland
8,0 Prozent. Für Erwerbslose beträgt die Quote in Ostdeutschland 53,0 Prozent
und in Westdeutschland 47,8 Prozent. Es zeigt sich, dass insbesondere das
Einkommen aus Erwerbstätigkeit einen erheblichen Einfluss auf die Höhe des
Nettoäquivalenzeinkommens der Haushalte hat.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Armutsrisikoquote lediglich eine
statistische Maßgröße für die Einkommensverteilung ist. Sie liefert keine Information
über individuelle Bedürftigkeit. Ihre Höhe hängt u. a. von der
zugrundeliegenden Datenbasis, der Bezugsgröße (50 Prozent, 60 Prozent oder 70 Prozent des
mittleren Einkommens), dem regionalen Bezug und der Gewichtung der
Haushaltsmitglieder bei der Bestimmung des Nettoäquivalenzeinkommens ab. Der
Indikator ist insbesondere für Teilpopulationen sehr volatil und kann je nach
Datenquelle unterschiedlich ausfallen.
43. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die soziale (vertikale
und horizontale) Mobilität in Ostdeutschland im Vergleich zu
Westdeutschland, und wie hat sie sich seit 2015 entwickelt (bitte, wenn
möglich, jährliche Werte ausweisen)?
Vertikale Mobilität beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass Individuen
innerhalb ihrer eigenen Erwerbsbiografie in der Einkommensverteilung auf- oder
absteigen.
Basierend auf der Integrierten Erwerbsbiographien (IEB) des IAB zeigt sich,
dass im Zeitraum der Jahre 2008 bis 2013 die Mobilität im Osten geringfügig
kleiner war als im Westen. Dies hat sich in den Folgejahren jedoch gedreht.
Betrachtet man einen 10-Jahres-Zeitraum, so ist stets eine höhere vertikale
Mobilität in Ostdeutschland als in Westdeutschland zu erkennen.
Zurückzuführen ist dies auch auf die Ost-West-Lohnlücke von 24 Prozent im
Jahr 2012, die auf 12 Prozent im Jahr 2024 gesunken ist. Dies ist unter anderem
auf die Einführung des einheitlichen gesetzlichen Mindestlohnes im Jahr 2015
zurückzuführen, von dem im Osten mehr Menschen profitierten als im Westen.
Dies hat vor allem bei Beschäftigten auf Helferniveau die Löhne in Ost- und
Westdeutschland angeglichen. Eine weitere Erklärung sind die zunehmenden
Fachkräfteengpässe in Ostdeutschland. Beides hat im Osten zu vergleichsweise
stärkeren Lohnanstiegen geführt.
Horizontale Mobilität beschreibt den beruflichen und regionalen Wechsel.
Räumliche oder berufliche Mobilität kann eine Möglichkeit bieten, das
individuelle Einkommen zu verbessern. Auch dies lässt sich anhand der IEB
quantifizieren. Im Folgenden werden Ergebnisse für sämtliche Personen dargestellt, die
in den Jahren 2015 bis 2022 erwerbstätig waren. Seit dem Jahr 2015 hat der
Anteil der Personen, die im Betrieb verblieben sind, moderat abgenommen.
Dies ist auf einen Anstieg der Anteile der Personen zurückzuführen, die in
einen Betrieb einer anderen Branche gewechselt sind. Die Anteile der
Personen, die in einen anderen Betrieb derselben Branche gewechselt sind, ist
dagegen konstant geblieben. In den Mustern der horizontalen Mobilität sind keine
Ost-West-Unterschiede erkennbar. Ergebnisse können der Tabelle 27 im
Anhang entnommen werden, diese zeigen die Anteile der Personen, die im
Ausgangsjahr und dem darauffolgenden Jahr erwerbstätig waren, getrennt nach
betrieblicher, regionaler und sektoraler Mobilität (Regionen sind 50 durch
Pendlerströme definierte Arbeitsmarktregionen und Branchen die 2-Steller-
Branchen der Klassifikation der Wirtschaftszweige von 2008).*
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
44. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der
Beschäftigten, die Tätigkeiten mit Qualifikationserfordernis ausüben, seit 2015
entwickelt (bitte Daten für Ost- und Westdeutschland angeben sowie
nach beruflicher und akademischer Qualifikation differenzieren)?
Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach beruflichem Abschluss können der Tabelle 28 im
Anhang entnommen werden.*
45. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der Betriebe
sowie der ausbildungsberechtigten Betriebe in Ostdeutschland, die
Ausbildungsplätze anbieten?
Es stehen drei geeignete Indikatoren zur Verfügung, um die
Ausbildungsberechtigung und -beteiligung von Betrieben zu beschreiben: die
Ausbildungsbetriebsquote, die Ausbildungsberechtigung auf Basis des IAB-Betriebspanels und
die Ausbildungsaktivität ausbildungsberechtigter Betriebe ebenfalls auf Basis
des IAB-Betriebspanels. Der Indikator Ausbildungsaktivität (bei Berechtigung)
weist dabei den Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe aus, die auf Basis
der Betriebsbefragung und auf Grundlage einer Kombination verschiedener
Szenarien als ausbildungsaktiv eingestuft werden. Ergebnisse zu den drei
Indikatoren können für den Zeitraum 2015 bis 2023 den Tabellen 29 bis 31 im
Anhang entnommen werden.*
46. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der jungen
Erwachsenen (20 bis 34 Jahre), die keinen Berufsabschluss haben, seit
2015 in Ostdeutschland entwickelt (bitte jährliche Daten mit absoluten
Zahlen und den prozentualen Anteil an der gesamten Altersgruppe
angeben sowie für die einzelnen Bundesländer ausweisen)?
Junge Erwachsene ohne Berufsabschluss bzw. „nicht formal Qualifizierte“
(nfQ) sind Personen, die keinen Abschluss einer dualen oder rein schulischen
Berufsausbildung oder eines Fachhochschul- oder Hochschulstudiums (oder
gleichwertigen Abschlusses) vorweisen können. Personen mit
Anlernausbildung bzw. mit einem Praktikum gelten als nicht formal qualifiziert.
Berechnungsgrundlage ist der Mikrozensus. Schülerinnen und Schüler, Studierende,
Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Personen, die sich in den
letzten zwölf Monaten vor Befragung in Ausbildung befanden, werden hingegen
nicht zu den nfQ gezählt.
Die nfQ-Quote ergibt sich aus dem Anteil der nfQ an der gleichaltrigen
Bevölkerung (Altersgruppe der 20- bis 34-Jährigen). Nachfolgende Tabelle D zeigt
die nfQ-Quote der Jahre 2015 bis 2024 und Tabelle E die dazugehörigen
Absolutwerte. Im Betrachtungszeitraum sind sowohl die nfQ-Quoten als auch die
Absolutwerte bis zum Jahr 2023 gestiegen. Im Jahr 2024 lässt sich nach den
Erstergebnissen des Mikrozensus 2024 ein Rückgang erkennen. Die nfQ-Quote
sank im Jahr 2024 mit Ausnahme von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und
Thüringen. Die Absolutwerte sanken ebenfalls mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt
und Thüringen.
Tabelle D: Anteil 20- bis 34-Jährige mit Hauptwohnsitz in Privathaushalten
ohne Berufsabschluss nach Bundesländern – nfQ in Prozent
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Jahr Brandenburg Mecklenburg-
Vorpommern
Sachsen Sachsen-
Anhalt
Thüringen Ostdeutschland
Westdeutschland
Deutschland
2015 11,9 10,9 7,5 11,3 8,5 11,2 13,6 13,2
2016 11,6 12,2 8,3 11,3 10,1 11,5 14,6 14,0
2017 13,6 12,2 9,4 13,0 9,2 12,2 14,7 14,2
2018 14,4 12,2 10,0 12,5 9,3 12,5 14,8 14,4
2019 13,7 12,7 10,4 12,4 11,1 12,5 15,1 14,7
2020 14,2 16,2 10,8 14,3 10,2 13,6 15,9 15,5
2021 15,3 15,7 11,2 18,7 12,9 14,5 18,4 17,8
2022 18,0 15,3 11,8 16,2 14,7 15,0 19,4 18,7
2023 19,2 16,4 13,1 15,7 15,6 16,8 19,5 19,0
2024 19,5 14,1 12,9 16,1 17,0 16,7 18,5 18,2
Quelle: Forschungsdatenzentrum der Statistischen Ämter, Mikrozensus 2015 bis 2024 (Erstergebnis)
Tabelle E: Anzahl 20- bis 34-Jähriger mit Hauptwohnsitz in Privathaushalten
ohne Berufsabschluss nach Bundesländern – (in 1000)
Jahr Brandenburg Mecklenburg-
Vorpommern
Sachsen Sachsen-
Anhalt
Thüringen Ostdeutschland
Westdeutschland
Deutschland
2015 38 26 50 38 31 306 1 594 1 900
2016 42 28 57 40 34 315 1 765 2 080
2017 47 29 64 44 28 325 1 795 2 120
2018 48 27 63 41 26 318 1 802 2 120
2019 47 32 63 37 31 319 1 841 2 160
2020 47 40 66 48 29 355 1 975 2 330
2021 50 36 68 55 38 370 2 286 2 656
2022 57 32 70 46 43 367 2 354 2 722
2023 60 34 75 45 44 409 2 376 2 785
2024 59 28 74 46 48 404 2 261 2 665
Quelle: Forschungsdatenzentrum der Statistischen Ämter, Mikrozensus 2015 bis 2024 (Erstergebnis); Berechnungen des Bundesinstituts
für Berufsbildung
47. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Entwicklung des
Förderinstruments Assistierte Ausbildung nach § 74 SGB II in den
ostdeutschen Bundesländern seit 2015 (bitte jährliche Zugänge angeben und
nach Bundesländern differenzieren)?
Zu Angaben betreffend Eintritte in die Maßnahme „Assistierte Ausbildung“
wird auf die Veröffentlichung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit
„Arbeitsmarktpolitische Instrumente (Zeitreihe Jahreszahlen)“ verwiesen (statistik.
arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formular.html?n
n=1524032&topic_f=amp-zr-amp-zr-jz, siehe Zeile 30).
48. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der
Ausbildungsplätze und die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um einen
Ausbildungsplatz seit 2015 in Ostdeutschland entwickelt (bitte jährliche
Zahlen als Gegenüberstellung ausweisen)?
Angaben auf Grundlage der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für
Arbeit können der nachfolgenden Tabelle F entnommen werden.
Tabelle F: Ausbildungsplätze und Bewerberinnen und Bewerber für
Berufsausbildungsstellen in Ostdeutschland (inklusive Berlin) zum Stichtag 30.
September eines Jahres
Jahr Zahl Ausbildungsplätze Zahl Bewerberinnen und Bewerber
2015 88 477 89 540
2016 90 178 90 552
2017 88 949 89 730
2018 91 366 90 144
2019 91 897 86 224
2020 85 072 80 068
2021 85 752 76 789
2022 90 347 76 186
2023 91 531 75 808
2024 85 825 76 435
2025 79 970 78 324
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Bei der Interpretation der Daten ist zu beachten, dass die in der Tabelle
ausgewiesenen Zahlen zu „Ausbildungsplätzen“ nur jene Ausbildungsstellen
einschließen, die der Bundesagentur für Arbeit von den Betrieben im
entsprechenden Berichtsjahr (jeweils 1. Oktober bis 30. September) gemeldet wurden. Bei
der „Zahl der Bewerberinnen und Bewerber“ werden je Berichtsjahr nur jene
gezählt, die bei der Bundesagentur für Arbeit offiziell als „Bewerberinnen und
Bewerber für Berufsausbildungsstellen“ gemeldet waren und das Beratungs-
und Vermittlungsangebot der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch genommen
haben. Sowohl Betriebe (Berufsausbildungsstellen) als auch Jugendliche
(Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen) melden freiwillig.
49. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über
Produktivitätsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, und welche Gründe sieht
sie dafür?
Es bestehen weiterhin Produktivitätsunterschiede zwischen Ost- und
Westdeutschland. So erreichte die Produktivität in Ostdeutschland im Jahr 2024
knapp 90 Prozent des gesamtdeutschen Niveaus, wobei sich der Aufholprozess
in den vergangenen Jahren verlangsamt hat.
Als wesentliche Ursachen sieht die Bundesregierung strukturelle Unterschiede
infolge des Transformationsprozesses nach der deutschen Einheit. Dazu zählen
insbesondere eine kleinteiligere Unternehmensstruktur mit weniger
Großunternehmen und Konzernzentralen, eine geringere Kapitalausstattung sowie ein
niedrigerer Anteil forschungs- und innovationsintensiver Branchen. Auch
demografische Entwicklungen und Fachkräfteengpässe tragen dazu bei.
Die Bundesregierung weist darauf hin, dass sich wirtschaftliche Unterschiede
zunehmend regional differenzieren und nicht ausschließlich entlang der
früheren innerdeutschen Grenze verlaufen.
Zugleich beeinflusst der sich beschleunigende Strukturwandel in Deutschland
das gesamtwirtschaftliche Produktivitätswachstum. Regionen sind aufgrund
ihrer unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen in unterschiedlichem Maße
betroffen, was bestehende Produktivitätsunterschiede verstärken kann.
Insbesondere gewinnen Sektoren mit vergleichsweise geringeren
Produktivitätszuwächsen, wie Teile des Dienstleistungsbereichs, an Bedeutung.
Zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung in strukturschwachen Regionen
und zur Verringerung regionaler Ungleichheit setzt die Bundesregierung
verschiedene Förderinstrumente ein, darunter insbesondere die
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie das
„Bundesförderungssystem für Strukturentwicklungsregionen“ (GFS).
50. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der
Betriebs- bzw. Gewerbeaufgaben seit 2015 in den ostdeutschen
Bundesländern entwickelt (bitte jährliche Werte ausweisen)?
Zu detaillierten Daten betreffend der vollständigen Gewerbeaufgaben nach
Bundesländern verweist die Bundesregierung auf die Datenbank GENESIS-
Online des Statistischen Bundesamtes: www-genesis.destatis.de/datenbank/onli
ne/statistic/52311/table/52311-0180.
51. Wie viele Beschäftigte in Ostdeutschland haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2015 Kurzarbeitergeld oder Insolvenzgeld erhalten
(bitte jeweils jährliche Daten angeben)?
Zu Angaben betreffend die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld wird auf die
Veröffentlichung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit „Angezeigte und
realisierte Kurzarbeit (Zeitreihe Monats- und Jahreszahlen)“ verwiesen (statisti
k.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formular.html?
nn=1524090&topic_f=kurzarbeit-zr2, siehe Tabellenblatt „Kurzarbeit ab
1992“).
Angaben zu Anträgen auf Insolvenzgeld können der Tabelle 32 im Anhang
entnommen werden.* Zu berücksichtigen ist, dass neben Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern auch Dritte, z. B. Unterhaltsberechtigte, oder Einzugsstellen der
Krankenkassen (hinsichtlich der Sozialversicherungsbeiträge) Anträge auf
Insolvenzgeld stellen können. Da für einen Anspruch mehrere Anträge eingehen
können, sind Summenbildungen über die verschiedenen Antragstellenden nicht
aussagekräftig.
52. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der
durchschnittlichen Fehltage pro Beschäftigtem seit 2015 in Ostdeutschland
entwickelt (bitte jährliche Werte ausweisen und nach Bundesländern
differenzieren)?
In den Fallzahlenstatistiken der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
werden die Tage der Arbeitsunfähigkeit nicht nach Bundesland erhoben. Ein
Ausweis getrennt nach Ostdeutschland erfolgt nicht, daher liegen in der erfragten
Differenzierung keine Angaben vor.
53. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Entwicklung der
Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in den ostdeutschen
Bundesländern seit 2015 (bitte jährliche Werte angeben und nach Bundesländern
differenzieren)?
Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zur
Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle nach Bundesländern können für das
jeweilige Berichtsjahr der Tabelle TL 2 (Tabellenteil) der jährlichen Berichte
zum Stand von „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (SuGA) entnommen
werden (abzurufen unter
www.baua.de/DE/Themen/Monitoring-Evaluation/Za
hlen-Daten-Fakten/SuGA). Der zuletzt veröffentlichte Bericht ist der über das
Berichtsjahr 2024 (SuGA 2024).
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6381 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
54. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die durchschnittliche
Wochenarbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten (bitte je Bundesland und Ost
bzw. West differenzieren)?
Es wird auf die Antwort zu der Frage 33 verwiesen.
55. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Betreuungsquote
von Kindern unter drei Jahren (bitte je Bundesland und Ost bzw. West
differenzieren)?
Die aktuell vorliegenden Betreuungsquoten für unter 3-jährige Kinder wurden
in differenzierter Form in der Publikation „Kindertagesbetreuung kompakt.
Ausbaustand und Bedarf 2024“ veröffentlicht (
www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/s
ervice/publikationen/kindertagesbetreuung-kompakt-269134).
Jahr Ostdeutsche Bundesländer ohne Berlin
(31.12.)
Jugend-
Altenquotient 1) quotient 2)
2015 3) 26,1 34,7 12 598 223 2 042 389 7 834 227 2 721 607
2016 26,9 35,5 12 581 485 2 083 124 7 750 912 2 747 449
2017 27,5 36,4 12 570 753 2 110 084 7 671 020 2 789 649
2018 28,1 37,4 12 550 995 2 130 257 7 586 585 2 834 153
2019 28,5 38,4 12 530 162 2 142 443 7 504 669 2 883 050
2020 28,9 39,3 12 499 707 2 146 801 7 432 657 2 920 249
2021 29,3 39,9 12 470 146 2 158 245 7 368 317 2 943 584
2022 4) 29,7 40,6 12 440 244 2 171 324 7 306 100 2 962 820
2023 29,9 41,2 12 446 634 2 176 447 7 274 409 2 995 778
2024 29,9 41,9 12 408 640 2 158 319 7 222 083 3 028 238
Jahr Brandenburg
(31.12.)
Jugend-
Altenquotient 1) quotient 2)
2015 3) 26,3 32,9 2 484 826 410 998 1 559 875 513 953
2016 27,2 33,5 2 494 648 421 825 1 553 229 519 594
2017 27,7 34,2 2 504 040 428 692 1 546 051 529 297
2018 28,2 35,1 2 511 917 434 121 1 537 961 539 835
2019 28,7 36,0 2 521 893 439 334 1 531 110 551 449
2020 29,1 36,8 2 531 071 443 672 1 525 707 561 692
2021 29,6 37,5 2 537 868 449 492 1 518 638 569 738
2022 4) 30,0 38,0 2 545 159 453 950 1 514 987 576 222
2023 30,2 38,7 2 554 464 456 329 1 512 740 585 395
2024 30,3 39,5 2 556 747 455 660 1 505 695 595 392
Jahr Mecklenburg-Vorpommern
(31.12.)
Jugend-
Altenquotient 1) quotient 2)
2015 3) 25,5 32,1 1 612 362 261 014 1 023 334 328 014
2016 26,2 32,8 1 610 674 265 511 1 013 161 332 002
2017 26,8 33,7 1 611 119 268 546 1 004 000 338 573
2018 27,3 34,8 1 609 675 270 915 992 924 345 836
2019 27,7 36,1 1 608 138 272 319 981 814 354 005
2020 28,0 37,3 1 610 774 272 654 974 886 363 234
2021 28,3 38,3 1 611 160 273 959 966 690 370 511
2022 4) 28,8 40,0 1 576 049 268 773 934 065 373 211
2023 29,0 40,9 1 578 041 269 630 928 398 380 013
2024 29,1 42,1 1 573 597 267 720 919 167 386 710
Tabelle 1: Jugend- und Altenquotient sowie Bevölkerung nach ausgewählten Altersgruppen in den
ostdeutschen Bundesländern ohne Berlin 2015 bis 2024
Abgrenzung 67 Jahre Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren
insgesamt unter 20 20 - 67 67 und älter
Abgrenzung 67 Jahre Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren
insgesamt unter 20 20 - 67 67 und älter
Abgrenzung 67 Jahre Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren
insgesamt unter 20 20 - 67 67 und älter
Tabelle 1: Jugend- und Altenquotient sowie Bevölkerung nach ausgewählten Altersgruppen in den
ostdeutschen Bundesländern ohne Berlin 2015 bis 2024
Jahr Sachsen
(31.12.)
Jugend-
Altenquotient 1) quotient 2)
2015 3) 26,9 36,5 4 084 851 672 613 2 499 069 913 169
2016 27,8 37,3 4 081 783 687 991 2 472 659 921 133
2017 28,6 38,2 4 081 308 699 149 2 447 737 934 422
2018 29,2 39,1 4 077 937 707 298 2 422 647 947 992
2019 29,7 40,1 4 071 971 712 014 2 398 636 961 321
2020 30,0 40,6 4 056 941 713 564 2 377 353 966 024
2021 30,4 41,1 4 043 002 716 746 2 357 718 968 538
2022 4) 30,9 41,3 4 049 967 725 750 2 352 323 971 894
2023 30,9 41,7 4 054 689 727 013 2 349 176 978 500
2024 30,8 42,1 4 042 422 719 722 2 338 474 984 226
Jahr Sachsen-Anhalt
(31.12.)
Jugend-
Altenquotient 1) quotient 2)
2015 3) 24,9 35,9 2 245 470 347 717 1 396 302 501 451
2016 25,7 36,7 2 236 252 354 141 1 377 290 504 821
2017 26,3 37,6 2 223 081 356 808 1 355 880 510 393
2018 26,9 38,6 2 208 321 358 429 1 334 327 515 565
2019 27,3 39,8 2 194 782 358 651 1 313 179 522 952
2020 27,7 40,9 2 180 684 358 086 1 293 703 528 895
2021 28,1 41,6 2 169 253 359 464 1 278 450 531 339
2022 4) 28,4 42,2 2 150 239 358 180 1 260 137 531 922
2023 28,8 42,9 2 144 570 359 445 1 249 598 535 527
2024 28,8 43,5 2 135 597 356 970 1 239 136 539 491
Jahr Thüringen
(31.12.)
Jugend-
Altenquotient 1) quotient 2)
2015 3) 25,8 34,3 2 170 714 350 047 1 355 647 465 020
2016 26,5 35,2 2 158 128 353 656 1 334 573 469 899
2017 27,1 36,2 2 151 205 356 889 1 317 352 476 964
2018 27,7 37,3 2 143 145 359 494 1 298 726 484 925
2019 28,1 38,5 2 133 378 360 125 1 279 930 493 323
2020 28,5 39,7 2 120 237 358 825 1 261 008 500 404
2021 28,8 40,4 2 108 863 358 584 1 246 821 503 458
2022 4) 29,3 40,9 2 118 830 364 671 1 244 588 509 571
2023 29,5 41,8 2 114 870 364 030 1 234 497 516 343
2024 29,4 42,8 2 100 277 358 247 1 219 611 522 419
1) Unter 20jährige je 100 20- bis unter 67jährige.
2) 67jährige und ältere je 100 20- bis unter 67jährige.
3) ab 2011: Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011.
4) ab 2022: Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, Bevölkerungsfortschreibung
Abgrenzung 67 Jahre Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren
insgesamt unter 20 20 - 67 67 und älter
Abgrenzung 67 Jahre Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren
insgesamt unter 20 20 - 67 67 und älter
Abgrenzung 67 Jahre Bevölkerung im Alter von … bis unter … Jahren
insgesamt unter 20 20 - 67 67 und älter
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Ost*
Insgesamt 194,4 202,5 193,9 190,3 193,5 191,3 193,3 191,2 185,3 178,5 173,5
unter 18-jährige 26,2 29,1 27,1 27,1 28,4 27,8 28,7 30,1 27,2 24,5 23,1
18 bis unter 25-j. 40,9 42,8 41,3 40,1 40,4 38,5 37,9 38,0 39,0 39,0 38,2
25 bis unter 30-j. 37,0 36,1 32,0 28,5 26,6 24,7 24,9 24,1 24,6 25,3 25,6
30 bis unter 50-j. 58,0 60,9 59,8 59,9 61,7 62,1 62,9 60,9 57,1 53,2 51,1
50 bis unter 65-j. 18,6 19,5 19,7 20,1 21,1 22,2 22,4 22,3 21,2 20,5 19,7
65-j. u. ältere 13,7 14,1 14,0 14,6 15,4 15,9 16,6 15,9 16,1 16,0 15,8
Männer Insgesamt 100,4 106,4 100,2 97,2 99,1 96,5 97,3 96,2 94,0 90,5 88,0
unter 18-jährige 13,4 15,6 14,2 13,9 14,7 14,6 15,0 15,3 14,1 12,5 11,8
18 bis unter 25-j. 19,0 20,6 19,2 18,4 18,4 17,8 17,7 17,1 17,4 17,4 17,1
25 bis unter 30-j. 18,9 18,9 16,3 14,6 13,7 12,7 12,6 12,6 12,9 13,3 13,5
30 bis unter 50-j. 33,3 34,9 33,9 33,4 34,4 33,1 33,6 33,1 31,7 29,7 28,6
50 bis unter 65-j. 10,0 10,6 10,6 10,8 11,3 11,7 11,6 11,4 11,1 10,6 10,2
65-j. u. ältere 5,7 5,8 6,0 6,2 6,7 6,7 6,8 6,8 6,7 6,9 6,8
Frauen Insgesamt 94,0 96,1 93,7 93,1 94,4 94,7 96,0 95,0 91,4 88,1 85,5
unter 18-jährige 12,8 13,5 12,9 13,2 13,7 13,9 14,4 14,8 13,1 12,0 11,3
18 bis unter 25-j. 21,8 22,2 22,1 21,7 22,0 22,6 22,4 20,9 21,6 21,6 21,1
25 bis unter 30-j. 18,1 17,2 15,8 14,0 13,0 12,2 11,7 11,5 11,7 11,9 12,1
30 bis unter 50-j. 24,6 26,1 25,9 26,5 27,3 27,0 27,8 27,8 25,4 23,5 22,5
50 bis unter 65-j. 8,6 9,0 9,1 9,3 9,8 10,3 10,7 10,9 10,1 9,9 9,5
65-j. u. ältere 8,0 8,2 8,0 8,4 8,8 8,6 9,1 9,1 9,4 9,1 9,0
Tabelle 2: Zuzüge aus einem anderen Bundesland in ost- und westdeutsche Bundesländer jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in Tsd.
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Tabelle 2: Zuzüge aus einem anderen Bundesland in ost- und westdeutsche Bundesländer jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in Tsd.
West*
Insgesamt 857,1 898,6 824,2 826,3 830,0 778,5 798,0 808,1 785,6 761,5 756,1
unter 18-jährige 96,9 107,8 92,9 94,2 98,4 94,9 99,6 104,8 96,0 90,5 87,7
18 bis unter 25-j. 195,8 208,7 192,0 190,6 190,0 172,1 174,8 186,4 184,1 180,4 179,5
25 bis unter 30-j. 182,6 188,3 173,5 171,1 166,7 153,2 154,5 151,1 149,4 146,6 147,0
30 bis unter 50-j. 261,0 269,8 247,2 248,8 250,9 236,0 242,9 241,8 234,6 226,8 225,2
50 bis unter 65-j. 73,4 74,8 72,2 72,8 74,4 72,5 72,6 72,2 70,1 66,4 65,4
65-j. u. ältere 47,4 49,2 46,5 48,8 49,7 49,8 53,6 51,9 51,4 50,8 51,3
Männer Insgesamt 445,8 471,1 425,3 425,1 427,5 395,3 403,4 408,4 399,5 386,6 383,7
unter 18-jährige 50,0 56,1 48,0 48,3 50,5 49,8 52,4 53,6 49,4 46,5 44,7
18 bis unter 25-j. 89,4 97,9 86,7 86,1 85,6 82,7 83,5 83,1 82,4 80,2 79,9
25 bis unter 30-j. 94,8 98,3 89,0 87,9 85,3 76,7 76,7 77,3 76,7 74,7 75,3
30 bis unter 50-j. 152,4 157,9 143,3 143,5 144,9 128,4 132,1 135,9 133,6 129,4 128,2
50 bis unter 65-j. 39,6 40,5 38,9 39,1 40,3 37,6 37,6 37,3 36,4 34,7 34,3
65-j. u. ältere 19,7 20,2 19,3 20,3 20,9 20,0 21,0 21,1 21,1 21,1 21,4
Frauen Insgesamt 411,3 427,5 398,9 401,2 402,5 383,3 394,6 399,8 386,1 374,9 372,3
unter 18-jährige 46,9 51,6 44,8 45,9 47,8 47,6 49,9 51,2 46,7 44,0 43,0
18 bis unter 25-j. 106,4 110,8 105,3 104,5 104,4 103,4 105,9 103,3 101,7 100,2 99,6
25 bis unter 30-j. 87,9 90,0 84,5 83,2 81,4 73,5 73,5 73,8 72,7 71,8 71,8
30 bis unter 50-j. 108,6 111,9 103,8 105,4 106,0 97,0 100,4 105,9 101,0 97,3 97,0
50 bis unter 65-j. 33,8 34,3 33,2 33,7 34,2 33,7 34,1 34,9 33,7 31,7 31,2
65-j. u. ältere 27,7 29,0 27,2 28,6 28,8 28,0 30,6 30,8 30,3 29,8 29,9
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
*Ostdeutsche Bundesländer ohne Berlin bzw. westdeutsche Bundesländer ohne Berlin
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Ost*
Insgesamt 223 169 140 151 152 119 137 337 224 185 165
unter 18-jährige 50 36 22 19 18 14 19 86 40 29 22
18 bis unter 25-j. 59 42 35 37 37 27 33 58 54 47 47
25 bis unter 30-j. 37 28 24 27 26 20 23 38 34 30 26
30 bis unter 50-j. 65 51 48 54 56 46 48 109 73 60 52
50 bis unter 65-j. 11 10 10 12 13 11 11 32 18 15 14
65-j. u. ältere 2 1 1 2 2 2 2 14 5 4 4
Männer Insgesamt 150 107 88 97 98 77 86 169 139 114 101
unter 18-jährige 29 21 11 10 10 8 11 46 23 16 12
18 bis unter 25-j. 42 27 21 22 22 17 21 32 35 29 29
25 bis unter 30-j. 26 18 16 18 17 13 15 22 23 19 17
30 bis unter 50-j. 44 34 32 37 38 31 32 52 46 39 33
50 bis unter 65-j. 7 7 7 8 9 7 7 13 10 9 8
65-j. u. ältere 1 1 1 1 1 1 1 4 2 2 2
Frauen Insgesamt 73 62 52 54 54 42 50 168 86 71 64
unter 18-jährige 20 15 10 9 9 7 9 41 17 13 10
18 bis unter 25-j. 17 16 14 15 14 11 13 26 20 18 18
25 bis unter 30-j. 11 10 9 9 9 7 8 16 12 11 10
30 bis unter 50-j. 20 17 16 17 17 14 15 57 26 21 18
50 bis unter 65-j. 4 3 3 4 4 4 4 19 8 6 6
65-j. u. ältere 1 1 1 1 1 1 1 9 3 2 2
Tabelle 3: Zuzüge aus dem Ausland in ostdeutsche und westdeutsche Bundesländer jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in Tsd.
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Tabelle 3: Zuzüge aus dem Ausland in ostdeutsche und westdeutsche Bundesländer jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in Tsd.
West*
Insgesamt 1.806 1.568 1.309 1.326 1.296 986 1.094 2.163 1.584 1.388 1.205
unter 18-jährige 353 299 198 180 173 132 160 503 271 222 169
18 bis unter 25-j. 409 347 281 286 277 192 232 375 355 320 302
25 bis unter 30-j. 293 250 211 213 206 155 176 259 239 215 191
30 bis unter 50-j. 601 532 482 498 490 380 398 732 542 472 405
50 bis unter 65-j. 127 120 117 127 129 107 106 213 140 125 109
65-j. u. ältere 22 21 20 21 22 20 22 80 36 33 29
Männer Insgesamt 1.154 970 797 813 796 607 663 1.119 957 827 718
unter 18-jährige 204 167 104 94 90 71 87 263 150 123 92
18 bis unter 25-j. 269 214 162 165 160 122 143 207 216 186 175
25 bis unter 30-j. 195 158 131 133 128 95 105 148 150 131 114
30 bis unter 50-j. 397 346 315 329 324 245 254 377 345 299 258
50 bis unter 65-j. 78 75 75 82 83 64 64 98 81 74 66
65-j. u. ältere 11 10 10 11 11 9 10 27 15 15 13
Frauen Insgesamt 652 598 512 513 500 380 430 1.044 627 560 487
unter 18-jährige 149 132 94 86 83 65 77 240 121 99 77
18 bis unter 25-j. 141 133 119 122 118 84 103 168 139 134 126
25 bis unter 30-j. 99 92 80 80 78 57 67 112 89 84 77
30 bis unter 50-j. 203 185 166 169 166 127 136 355 198 173 147
50 bis unter 65-j. 49 45 42 45 45 37 37 116 59 52 44
65-j. u. ältere 11 11 10 10 11 9 10 53 21 19 15
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
*Ostdeutsche Bundesländer ohne Berlin bzw. westdeutsche Bundesländer ohne Berlin
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Ost*
Insgesamt 187,9 209,4 176,5 173,8 175,6 161,9 167,6 172,3 169,8 165,6 168,5
unter 18-jährige 22,3 27,8 20,6 21,0 22,3 20,7 21,7 23,8 22,3 20,6 20,5
18 bis unter 25-j. 42,5 50,2 44,1 44,4 45,1 41,4 42,7 44,7 45,2 44,2 45,2
25 bis unter 30-j. 43,6 45,3 36,1 32,5 30,3 26,1 27,6 27,7 28,0 28,3 29,6
30 bis unter 50-j. 52,9 57,8 49,1 48,6 50,1 46,2 46,7 47,5 46,3 45,0 45,7
50 bis unter 65-j. 14,7 15,5 14,4 14,4 14,7 14,2 14,4 14,6 14,2 13,9 13,8
65-j. u. ältere 12,0 12,9 12,3 12,8 13,2 13,2 14,6 13,9 13,8 13,7 13,7
Männer Insgesamt 100,0 114,3 92,1 90,5 91,1 82,7 84,9 87,5 87,1 84,5 86,1
unter 18-jährige 11,4 14,6 10,6 10,8 11,4 11,0 11,5 12,1 11,5 10,4 10,3
18 bis unter 25-j. 20,3 25,5 20,4 20,5 20,8 19,8 20,3 20,2 20,8 20,0 20,5
25 bis unter 30-j. 23,7 25,3 19,3 17,6 16,2 13,7 14,0 14,9 15,0 15,2 15,8
30 bis unter 50-j. 32,3 35,7 29,4 29,0 29,8 25,9 26,3 27,5 27,1 26,4 26,9
50 bis unter 65-j. 7,6 8,2 7,5 7,5 7,6 7,3 7,3 7,4 7,3 7,1 7,1
65-j. u. ältere 4,7 5,1 4,9 5,0 5,2 5,1 5,5 5,4 5,4 5,5 5,5
Frauen Insgesamt 87,9 95,1 84,5 83,3 84,5 79,1 82,7 84,8 82,7 81,1 82,4
unter 18-jährige 10,9 13,2 10,0 10,2 10,9 10,5 11,1 11,7 10,8 10,2 10,2
18 bis unter 25-j. 22,2 24,6 23,7 23,9 24,3 24,0 25,0 24,5 24,5 24,2 24,7
25 bis unter 30-j. 19,9 20,0 16,7 15,0 14,0 11,9 12,4 12,8 13,0 13,1 13,8
30 bis unter 50-j. 20,6 22,1 19,7 19,7 20,2 18,4 18,7 20,0 19,2 18,7 18,8
50 bis unter 65-j. 7,1 7,3 6,9 6,9 7,1 6,7 7,0 7,3 6,9 6,8 6,7
65-j. u. ältere 7,3 7,8 7,4 7,8 7,9 7,6 8,6 8,5 8,4 8,1 8,2
Tabelle 4: Fortzüge in ein anderes Bundesland aus ost- und westdeutschen Bundesländern jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in
Tsd.
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Tabelle 4: Fortzüge in ein anderes Bundesland aus ost- und westdeutschen Bundesländern jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in
Tsd.
West*
Insgesamt 858,9 899,8 838,6 834,4 841,0 788,7 814,4 815,7 784,3 759,6 748,9
unter 18-jährige 96,3 104,7 93,7 93,6 97,1 93,0 98,2 103,5 92,9 87,4 83,5
18 bis unter 25-j. 199,0 211,2 196,5 192,8 192,3 174,4 177,6 187,7 184,6 181,0 178,3
25 bis unter 30-j. 180,0 187,0 174,8 171,9 168,9 156,1 158,7 152,5 149,8 147,5 147,1
30 bis unter 50-j. 260,8 270,4 252,0 252,0 254,9 239,9 249,4 244,7 233,2 224,3 221,2
50 bis unter 65-j. 74,9 76,9 74,7 75,5 77,7 75,8 77,1 76,0 73,1 69,3 68,0
65-j. u. ältere 47,9 49,7 46,8 48,6 50,2 49,6 53,3 51,4 50,7 50,1 50,8
Männer Insgesamt 444,0 467,7 432,0 427,7 432,0 399,6 411,3 411,3 398,0 384,9 379,5
unter 18-jährige 49,8 54,8 48,5 47,9 49,9 48,8 51,6 52,8 47,8 44,8 42,6
18 bis unter 25-j. 89,9 97,5 88,7 86,7 86,2 83,4 84,6 83,4 81,9 80,0 78,8
25 bis unter 30-j. 92,2 96,3 89,1 87,5 86,0 77,7 78,7 77,7 76,6 75,0 75,1
30 bis unter 50-j. 151,3 156,6 145,4 144,4 146,3 129,9 135,0 136,7 132,4 127,8 125,7
50 bis unter 65-j. 40,7 41,9 40,6 40,7 42,3 39,6 40,1 39,4 38,2 36,3 35,8
65-j. u. ältere 20,1 20,6 19,7 20,5 21,4 20,3 21,3 21,3 21,0 21,0 21,5
Frauen Insgesamt 415,0 432,1 406,6 406,7 409,0 389,1 403,1 404,4 386,4 374,7 369,4
unter 18-jährige 46,6 49,8 45,2 45,7 47,1 46,8 49,3 50,7 45,1 42,6 40,9
18 bis unter 25-j. 109,1 113,7 107,9 106,1 106,1 105,5 108,4 104,3 102,7 101,0 99,5
25 bis unter 30-j. 87,8 90,7 85,7 84,4 83,0 75,1 75,7 74,8 73,1 72,5 72,0
30 bis unter 50-j. 109,6 113,8 106,6 107,6 108,6 99,2 103,7 108,0 100,8 96,5 95,5
50 bis unter 65-j. 34,2 35,0 34,1 34,8 35,4 35,0 36,1 36,6 34,9 33,0 32,2
65-j. u. ältere 27,8 29,1 27,1 28,1 28,8 27,4 30,0 30,1 29,7 29,1 29,3
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
*Ostdeutsche Bundesländer ohne Berlin bzw. westdeutsche Bundesländer ohne Berlin
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Ost*
Insgesamt 76 120 105 114 117 92 87 116 128 127 126
unter 18-jährige 9 15 11 10 10 8 8 19 21 17 15
18 bis unter 25-j. 17 28 25 26 25 19 16 22 25 26 26
25 bis unter 30-j. 14 23 20 21 21 15 14 16 18 19 20
30 bis unter 50-j. 28 44 39 45 47 38 36 44 47 48 47
50 bis unter 65-j. 6 9 9 10 12 10 9 12 13 14 14
65-j. u. ältere 1 2 1 2 2 2 2 3 4 4 4
Männer Insgesamt 48 83 72 79 81 64 59 70 78 81 82
unter 18-jährige 5 8 6 5 5 4 5 10 11 9 8
18 bis unter 25-j. 10 19 16 17 16 13 12 13 15 16 16
25 bis unter 30-j. 9 16 14 15 14 11 10 10 12 13 14
30 bis unter 50-j. 20 32 29 33 35 28 26 28 31 33 33
50 bis unter 65-j. 4 6 6 7 8 7 6 7 8 9 9
65-j. u. ältere 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2
Frauen Insgesamt 27 37 32 35 37 28 27 46 50 46 44
unter 18-jährige 4 7 5 5 5 4 4 9 10 8 7
18 bis unter 25-j. 7 9 9 9 9 7 6 9 10 10 9
25 bis unter 30-j. 5 7 6 6 6 4 4 5 6 6 6
30 bis unter 50-j. 8 11 10 11 12 9 9 16 17 15 14
50 bis unter 65-j. 2 3 2 3 3 3 3 5 6 5 5
65-j. u. ältere 0 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2
Tabelle 5: Fortzüge in das Ausland aus ost- und westdeutschen Bundesländern jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in Tsd.
Merkmale 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Tabelle 5: Fortzüge in das Ausland aus ost- und westdeutschen Bundesländern jeweils ohne Berlin, differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen in Tsd.
West*
Insgesamt 860 1.164 964 1.000 1.034 811 840 1.017 1.068 1.058 1.053
unter 18-jährige 95 143 99 96 94 75 88 155 152 138 134
18 bis unter 25-j. 158 228 184 192 194 143 132 175 193 196 193
25 bis unter 30-j. 145 197 162 164 166 129 127 138 148 151 155
30 bis unter 50-j. 342 445 381 399 416 329 338 382 400 396 394
50 bis unter 65-j. 93 120 108 118 129 106 113 125 132 133 132
65-j. u. ältere 27 31 30 31 35 29 42 41 42 44 46
Männer Insgesamt 550 770 632 659 679 532 544 609 652 660 659
unter 18-jährige 50 77 51 50 48 40 47 79 79 72 69
18 bis unter 25-j. 94 147 114 119 119 96 91 103 115 118 118
25 bis unter 30-j. 94 134 109 110 111 85 83 87 96 99 101
30 bis unter 50-j. 238 318 271 285 297 229 231 244 262 266 265
50 bis unter 65-j. 59 79 71 79 86 67 71 75 80 82 82
65-j. u. ältere 15 16 16 17 18 15 20 20 21 22 24
Frauen Insgesamt 310 393 332 342 354 279 296 409 416 398 394
unter 18-jährige 45 66 47 46 46 38 44 76 74 66 64
18 bis unter 25-j. 64 81 70 73 75 59 53 72 78 77 75
25 bis unter 30-j. 51 63 54 54 55 42 42 51 53 52 54
30 bis unter 50-j. 104 128 110 115 119 93 100 138 138 130 129
50 bis unter 65-j. 34 41 37 39 43 34 37 50 52 51 50
65-j. u. ältere 13 15 15 14 17 13 19 21 22 22 22
*Ostdeutsche Bundesländer ohne Berlin bzw. westdeutsche Bundesländer ohne Berlin
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
Ergebnis des Mikrozensus
Geschlecht Gebiet Regionstyp 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Insgesamt Deutschland Insgesamt 77,4 77,6 78,2 78,6 79,2 78,6 78,7 79,5 79,8 80,1 80,3
städtisch 76,8 77,1 77,5 78,0 78,6 77,9 78,0 78,9 79,2 79,5 79,8
ländlich 78,8 78,9 79,8 80,1 80,6 80,0 80,2 80,9 81,2 81,4 81,6
West Insgesamt 77,2 77,3 77,9 78,3 79,0 78,3 78,5 79,3 79,8 80,1 80,5
städtisch 76,7 76,9 77,3 77,8 78,4 77,8 77,9 78,7 79,2 79,6 79,9
ländlich 78,6 78,5 79,6 80,0 80,6 79,7 80,1 81,1 81,5 81,7 82,2
Ost Insgesamt 78,6 79,0 79,7 79,9 80,2 79,9 79,8 80,3 79,9 79,9 79,7
städtisch 77,7 78,3 78,9 79,2 79,7 79,1 79,1 79,9 79,1 79,1 79,0
ländlich 79,4 79,6 80,4 80,4 80,7 80,5 80,4 80,7 80,7 80,6 80,5
Männer Deutschland Insgesamt 81,9 81,7 82,4 82,9 83,5 82,6 82,6 83,5 83,6 83,7 83,8
städtisch 81,4 81,4 81,9 82,4 83,1 82,2 82,1 83,1 83,2 83,4 83,4
ländlich 82,8 82,5 83,4 83,9 84,4 83,6 83,8 84,3 84,5 84,5 84,6
West Insgesamt 82,0 81,8 82,4 83,0 83,7 82,7 82,7 83,6 83,8 84,0 84,2
städtisch 81,5 81,4 81,9 82,4 83,1 82,2 82,1 83,1 83,3 83,5 83,7
ländlich 83,4 82,9 83,9 84,5 85,2 84,1 84,4 85,0 85,2 85,3 85,7
Ost Insgesamt 81,2 81,4 82,0 82,5 82,7 82,2 82,3 82,9 82,7 82,5 81,9
städtisch 80,8 81,1 81,6 82,3 82,7 81,7 82,1 83,0 82,4 82,2 81,5
ländlich 81,5 81,7 82,4 82,6 82,7 82,6 82,6 82,9 83,0 82,7 82,3
Frauen Deutschland Insgesamt 72,9 73,4 74,0 74,3 74,9 74,4 74,7 75,5 75,9 76,4 76,8
städtisch 72,1 72,7 73,1 73,4 74,1 73,6 73,9 74,6 75,1 75,7 76,1
ländlich 74,8 75,1 76,1 76,2 76,7 76,3 76,4 77,5 77,9 78,1 78,5
West Insgesamt 72,2 72,7 73,3 73,6 74,2 73,8 74,1 75,0 75,7 76,2 76,6
städtisch 71,8 72,3 72,7 73,0 73,7 73,3 73,6 74,3 75,0 75,6 76,0
ländlich 73,6 73,9 75,0 75,2 75,9 75,2 75,6 77,0 77,7 78,0 78,5
Ost Insgesamt 75,9 76,4 77,2 77,2 77,7 77,5 77,1 77,6 77,0 77,2 77,4
städtisch 74,5 75,3 76,0 76,1 76,7 76,4 76,1 76,7 75,6 75,9 76,3
ländlich 77,1 77,4 78,2 78,1 78,5 78,4 78,0 78,4 78,2 78,4 78,5
Ab 2016 aktualisierte Auswahlgrundlage der Stichprobe auf Basis des Zensus 2011.
Ab 2017 Bevölkerung in Privathaushalten (ohne Gemeinschaftsunterkünfte).
Ab 2020 Neuregelung des Mikrozensus.
Ab 2021 geänderte Erfassung des Erwerbsstatus; Hochrechnung anhand der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022.
2025: Erstergebnis.
Tabelle 6: Erwerbsquoten von Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren nach Geschlecht und Regionstyp in
Prozent
Deutschland, West und Ost (Wohnort)
Zeitreihe, Datenstand: April 2026
Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Insgesamt 56,7 60,1 53,3 56,5 60,7 52,3 57,6 57,7 57,6
Kreisfreie Großstadt 1 53,7 56,3 51,2 53,8 57,2 50,4 53,5 53,3 53,7
Städtischer Kreis 2 57,5 62,0 53,0 57,4 62,0 52,8 60,8 61,5 60,0
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 59,0 62,4 55,6 58,2 62,7 53,5 61,3 61,5 61,1
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 58,1 60,4 55,7 57,3 61,2 53,3 59,3 59,2 59,5
Insgesamt 57,2 60,3 54,1 57,0 60,8 53,1 58,2 58,0 58,3
Kreisfreie Großstadt 1 54,5 56,9 52,1 54,6 57,8 51,3 54,4 54,2 54,6
Städtischer Kreis 2 57,8 61,9 53,7 57,7 61,9 53,5 61,6 62,1 61,0
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 59,4 62,4 56,3 58,5 62,7 54,3 61,6 61,5 61,7
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 58,5 60,4 56,4 57,8 61,3 54,1 59,5 59,1 60,0
Insgesamt 58,4 61,6 55,1 58,2 62,1 54,1 59,5 59,5 59,4
Kreisfreie Großstadt 1 55,8 58,3 53,1 55,7 59,1 52,3 55,8 55,9 55,7
Städtischer Kreis 2 59,0 63,2 54,8 58,9 63,2 54,6 63,1 63,6 62,6
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 60,7 63,7 57,5 59,8 64,0 55,4 63,0 63,1 62,9
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 59,7 61,7 57,6 59,0 62,5 55,4 60,8 60,5 61,0
Insgesamt 59,6 63,0 56,1 59,4 63,5 55,1 60,6 60,9 60,4
Kreisfreie Großstadt 1 57,0 59,9 54,0 57,0 60,7 53,2 57,0 57,4 56,6
Städtischer Kreis 2 60,2 64,5 55,8 60,1 64,5 55,6 64,5 65,2 63,7
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 61,8 65,0 58,5 60,9 65,2 56,5 64,2 64,4 63,9
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 60,9 63,0 58,6 60,2 63,8 56,4 61,9 61,9 61,9
Insgesamt 60,5 63,9 57,0 60,3 64,4 56,0 61,5 61,9 61,0
Kreisfreie Großstadt 1 58,0 61,0 54,9 57,9 61,8 54,1 58,0 58,7 57,3
Städtischer Kreis 2 61,1 65,5 56,7 61,0 65,4 56,5 65,1 65,8 64,3
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 62,7 65,8 59,3 61,8 66,0 57,4 65,0 65,4 64,6
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 61,7 63,9 59,4 61,1 64,7 57,4 62,7 62,7 62,6
Insgesamt 60,4 63,7 57,0 60,2 64,1 56,2 61,4 61,8 60,9
Kreisfreie Großstadt 1 57,6 60,6 54,6 57,6 61,3 53,8 57,8 58,6 57,1
Städtischer Kreis 2 61,1 65,2 56,9 61,0 65,2 56,7 65,1 65,8 64,4
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 62,7 65,7 59,5 61,8 65,8 57,7 64,9 65,2 64,6
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 61,8 63,8 59,7 61,3 64,6 57,8 62,6 62,6 62,6
Insgesamt 61,5 64,8 58,0 61,2 65,2 57,2 62,4 63,0 61,8
Kreisfreie Großstadt 1 58,7 61,8 55,5 58,5 62,3 54,6 59,2 60,2 58,2
Städtischer Kreis 2 62,2 66,4 58,0 62,1 66,3 57,8 66,2 67,2 65,2
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 63,7 66,7 60,5 62,9 66,9 58,7 65,8 66,3 65,3
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 62,8 64,9 60,6 62,4 65,7 58,9 63,4 63,6 63,3
Insgesamt 62,7 66,0 59,2 62,5 66,4 58,4 63,6 64,3 62,9
Kreisfreie Großstadt 1 60,3 63,5 57,0 60,1 64,0 56,1 60,8 62,0 59,6
Städtischer Kreis 2 63,3 67,4 59,1 63,2 67,4 58,9 67,2 68,2 66,2
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 64,7 67,7 61,6 64,0 67,8 59,9 66,8 67,2 66,3
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 63,8 65,8 61,7 63,4 66,6 60,1 64,3 64,5 64,2
Insgesamt 63,2 66,7 59,5 63,0 67,0 58,8 64,1 65,2 62,8
Kreisfreie Großstadt 1 60,9 64,4 57,4 60,7 64,7 56,5 61,8 63,5 59,9
Städtischer Kreis 2 63,5 67,7 59,3 63,4 67,6 59,1 66,8 68,0 65,5
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 65,2 68,5 61,9 64,8 68,8 60,6 66,5 67,5 65,5
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 64,6 67,0 62,2 64,6 68,1 61,0 64,7 65,2 64,2
Insgesamt 63,1 66,4 59,7 63,0 66,7 59,1 63,6 64,7 62,5
Kreisfreie Großstadt 1 60,9 64,2 57,5 60,8 64,6 56,8 61,2 62,9 59,5
Städtischer Kreis 2 63,4 67,2 59,5 63,4 67,2 59,4 66,2 67,3 65,1
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 65,1 68,1 62,1 64,8 68,5 61,0 66,1 66,9 65,2
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 64,6 66,6 62,4 64,6 67,7 61,4 64,5 64,9 64,0
Insgesamt 63,2 66,4 60,0 63,2 66,8 59,5 63,4 64,6 62,2
Kreisfreie Großstadt 1 60,9 64,1 57,6 60,9 64,6 57,1 60,9 62,7 59,0
Städtischer Kreis 2 63,7 67,3 60,0 63,6 67,3 59,8 66,0 66,9 64,9
Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 65,4 68,2 62,5 65,2 68,7 61,5 66,0 66,9 65,1
Dünn besiedelter ländlicher Kreis 4 64,8 66,8 62,7 64,9 67,8 61,9 64,5 65,0 64,0
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
2)
Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung - Stand 31.12.2024
30. Juni 2015
Tabelle 7: Beschäftigungsquoten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SvB) nach siedlungsstrukturellen Kreistypen 2024 in
Prozent
Beschäftigungsquoten (SvB) 1)
Ostdeutschland
Insgesamt
davon
Beschäftigungsquoten (SvB) 1)
Westdeutschland
Insgesamt
davonStichtag
Siedlungsstruktureller
Kreistyp 2024 2)
Beschäftigungsquoten (SvB) 1)
Deutschland
Insgesamt
davon
1)
Die Beschäftigungsquote (SvB) gibt den Anteil der sozialversicherungspflchtig Beschäftigten von 15 Jahren bis zur Regelaltersgrenze am Wohnort an der gleichaltrigen Bevölkerung* an.
*Quelle Bevölkerung: Statistisches Bundesamt - Bevölkerungsfortschreibung; Bevölkerung im Alter von 15 bis Regelaltersgrenze (RAG) (Rechnerische Ermittlung) nach dem Wohnort
Die Beschäftigungsquoten (SvB) wurden bis einschließlich Juni 2022 mit Bevölkerungsdaten auf Basis des Zensus 2011 berechnet. Für Stichtage ab Juni 2023 erfolgte die Berechnung mit Bevölkerungsdaten auf
Basis des Zensus 2022.
30. Juni 2023
30. Juni 2016
30. Juni 2017
30. Juni 2018
30. Juni 2020
30. Juni 2024
30. Juni 2025
30. Juni 2021
30. Juni 2022
30. Juni 2019
Deutschland, West, Ost (Arbeitsort) (Gebietsstand April 2026)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Insgesamt 39.125.790 39.886.602 40.681.005 41.484.104 42.042.701 41.337.133 41.951.866 42.848.886 43.362.174 43.533.589 43.561.569
Männer 19.767.424 20.208.712 20.698.025 21.207.535 21.548.341 21.247.123 21.597.700 22.084.978 22.393.080 22.489.550 22.515.405
Frauen 19.358.366 19.677.890 19.982.980 20.276.569 20.494.360 20.090.010 20.354.166 20.763.908 20.969.094 21.044.039 21.046.164
Insgesamt 22.797.240 23.105.718 23.466.475 23.868.849 24.116.877 23.935.870 24.149.469 24.464.441 24.551.407 24.443.356 24.274.536
Männer 15.006.080 15.253.487 15.544.641 15.871.580 16.069.954 15.947.034 16.099.047 16.321.269 16.393.716 16.320.314 16.210.849
Frauen 7.791.160 7.852.231 7.921.834 7.997.269 8.046.923 7.988.836 8.050.422 8.143.172 8.157.691 8.123.042 8.063.687
Insgesamt 16.320.566 16.779.820 17.214.197 17.614.913 17.925.442 17.400.872 17.801.994 18.384.082 18.810.447 19.089.898 19.286.716
Männer 4.756.823 4.954.698 5.153.302 5.335.889 5.478.307 5.300.024 5.498.600 5.763.637 5.999.309 6.169.183 6.304.497
Frauen 11.563.743 11.825.122 12.060.895 12.279.024 12.447.135 12.100.848 12.303.394 12.620.445 12.811.138 12.920.715 12.982.219
Insgesamt 31.034.853 31.739.133 32.490.862 33.219.818 33.778.634 33.699.075 34.206.239 34.894.766 35.172.899 35.290.188 35.342.792
Männer 16.631.322 17.012.511 17.439.417 17.877.169 18.182.475 18.090.817 18.364.552 18.724.097 18.880.922 18.909.622 18.910.589
Frauen 14.403.531 14.726.622 15.051.445 15.342.649 15.596.159 15.608.258 15.841.687 16.170.669 16.291.977 16.380.566 16.432.203
Insgesamt 22.686.543 22.997.212 23.358.507 23.758.442 24.012.514 23.845.847 24.060.890 24.380.396 24.473.746 24.372.523 24.201.902
Männer 14.952.432 15.200.003 15.489.961 15.816.116 16.018.367 15.901.377 16.056.195 16.279.229 16.354.891 16.284.925 16.174.581
Frauen 7.734.111 7.797.209 7.868.546 7.942.326 7.994.147 7.944.470 8.004.695 8.101.167 8.118.855 8.087.598 8.027.321
Insgesamt 8.340.573 8.741.118 9.132.318 9.461.372 9.766.119 9.853.228 10.145.349 10.514.369 10.699.152 10.917.665 11.140.883
Männer 1.674.429 1.812.040 1.949.428 2.061.051 2.164.108 2.189.440 2.308.357 2.444.868 2.526.031 2.624.697 2.736.003
Frauen 6.666.144 6.929.078 7.182.890 7.400.321 7.602.011 7.663.788 7.836.992 8.069.501 8.173.121 8.292.968 8.404.880
Insgesamt 8.090.937 8.147.469 8.190.143 8.264.286 8.264.067 7.638.058 7.745.627 7.954.120 8.189.275 8.243.401 8.218.777
Männer 3.136.102 3.196.201 3.258.608 3.330.366 3.365.866 3.156.306 3.233.148 3.360.881 3.512.158 3.579.928 3.604.816
Frauen 4.954.835 4.951.268 4.931.535 4.933.920 4.898.201 4.481.752 4.512.479 4.593.239 4.677.117 4.663.473 4.613.961
Insgesamt 110.697 108.506 107.968 110.407 104.363 90.023 88.579 84.045 77.661 70.833 72.634
Männer 53.648 53.484 54.680 55.464 51.587 45.657 42.852 42.040 38.825 35.389 36.268
Frauen 57.049 55.022 53.288 54.943 52.776 44.366 45.727 42.005 38.836 35.444 36.366
Insgesamt 7.979.993 8.038.702 8.081.879 8.153.541 8.159.323 7.547.644 7.656.645 7.869.713 8.111.295 8.172.233 8.145.833
Männer 3.082.394 3.142.658 3.203.874 3.274.838 3.314.199 3.110.584 3.190.243 3.318.769 3.473.278 3.544.486 3.568.494
Frauen 4.897.599 4.896.044 4.878.005 4.878.703 4.845.124 4.437.060 4.466.402 4.550.944 4.638.017 4.627.747 4.577.339
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Geringfügige
BV
Insgesamt
Insgesamt
Insgesamt
Tabelle 8: Bestand an Beschäftigungsverhältnissen (BV) - sozialversicherungspflichtige (Sv-pflichtige BV) und geringfügige
Beschäftigungsverhältnisse
Region
Beschäftigungsverhältnisse
Arbeitszeit Geschlecht
Stichtag 30. Juni des Jahres
Vollzeit
Teilzeit
Sv-pflichtige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Deutschland, West, Ost (Arbeitsort) (Gebietsstand April 2026)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Tabelle 8: Bestand an Beschäftigungsverhältnissen (BV) - sozialversicherungspflichtige (Sv-pflichtige BV) und geringfügige
Beschäftigungsverhältnisse
Region
Beschäftigungsverhältnisse
Arbeitszeit Geschlecht
Stichtag 30. Juni des Jahres
Insgesamt 32.370.713 33.003.691 33.663.296 34.352.904 34.829.365 34.244.782 34.750.887 35.483.968 35.931.678 36.096.993 36.142.912
Männer 16.443.054 16.802.164 17.203.254 17.636.853 17.921.717 17.671.194 17.949.436 18.343.489 18.607.740 18.697.394 18.721.410
Frauen 15.927.659 16.201.527 16.460.042 16.716.051 16.907.648 16.573.588 16.801.451 17.140.479 17.323.938 17.399.599 17.421.502
Insgesamt 18.633.112 18.909.869 19.223.219 19.585.875 19.818.148 19.683.340 19.859.821 20.120.112 20.220.503 20.162.232 20.048.580
Männer 12.461.369 12.669.533 12.911.026 13.193.514 13.365.296 13.263.804 13.381.670 13.559.427 13.629.668 13.583.067 13.501.214
Frauen 6.171.743 6.240.336 6.312.193 6.392.361 6.452.852 6.419.536 6.478.151 6.560.685 6.590.835 6.579.165 6.547.366
Insgesamt 13.732.266 14.092.949 14.439.783 14.766.729 15.010.890 14.561.094 14.890.702 15.363.527 15.710.882 15.934.436 16.094.034
Männer 3.978.690 4.132.207 4.292.158 4.443.283 4.556.354 4.407.332 4.567.718 4.784.000 4.978.024 5.114.274 5.220.142
Frauen 9.753.576 9.960.742 10.147.625 10.323.446 10.454.536 10.153.762 10.322.984 10.579.527 10.732.858 10.820.162 10.873.892
Insgesamt 25.227.810 25.812.373 26.433.023 27.049.340 27.534.084 27.483.888 27.891.176 28.448.343 28.705.596 28.843.286 28.923.334
Männer 13.713.744 14.022.354 14.368.197 14.732.832 14.988.633 14.912.802 15.121.191 15.402.773 15.538.273 15.575.076 15.580.613
Frauen 11.514.066 11.790.019 12.064.826 12.316.508 12.545.451 12.571.086 12.769.985 13.045.570 13.167.323 13.268.210 13.342.721
Insgesamt 18.534.975 18.816.136 19.131.690 19.488.776 19.728.181 19.605.173 19.782.033 20.047.436 20.151.677 20.101.220 19.986.908
Männer 12.414.222 12.624.124 12.865.929 13.144.995 13.321.367 13.224.738 13.344.654 13.523.333 13.595.203 13.552.823 13.470.689
Frauen 6.120.753 6.192.012 6.265.761 6.343.781 6.406.814 6.380.435 6.437.379 6.524.103 6.556.474 6.548.397 6.516.219
Insgesamt 6.687.719 6.995.594 7.301.298 7.560.561 7.805.902 7.878.715 8.109.143 8.400.906 8.553.918 8.742.066 8.936.424
Männer 1.296.579 1.397.858 1.502.242 1.587.836 1.667.266 1.688.064 1.776.537 1.879.440 1.943.070 2.022.253 2.109.922
Frauen 5.391.140 5.597.736 5.799.056 5.972.725 6.138.636 6.190.651 6.332.606 6.521.466 6.610.848 6.719.813 6.826.502
Insgesamt 7.142.903 7.191.318 7.230.273 7.303.564 7.295.281 6.760.894 6.859.711 7.035.625 7.226.082 7.253.707 7.219.578
Männer 2.729.310 2.779.810 2.835.057 2.904.021 2.933.084 2.758.392 2.828.245 2.940.716 3.069.467 3.122.318 3.140.797
Frauen 4.413.593 4.411.508 4.395.216 4.399.543 4.362.197 4.002.502 4.031.466 4.094.909 4.156.615 4.131.389 4.078.781
Insgesamt 98.137 93.733 91.529 97.099 89.967 78.167 77.788 72.676 68.826 61.012 61.672
Männer 47.147 45.409 45.097 48.519 43.929 39.066 37.016 36.094 34.465 30.244 30.525
Frauen 50.990 48.324 46.432 48.580 46.038 39.101 40.772 36.582 34.361 30.768 31.147
Insgesamt 7.044.547 7.097.355 7.138.485 7.206.168 7.204.988 6.682.379 6.781.559 6.962.621 7.156.964 7.192.370 7.157.610
Männer 2.682.111 2.734.349 2.789.916 2.855.447 2.889.088 2.719.268 2.791.181 2.904.560 3.034.954 3.092.021 3.110.220
Frauen 4.362.436 4.363.006 4.348.569 4.350.721 4.315.900 3.963.111 3.990.378 4.058.061 4.122.010 4.100.349 4.047.390
Westdeutschland
Insgesamt
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Sv-pflichtige
BV
Insgesamt
Geringfügige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Vollzeit
Teilzeit
Deutschland, West, Ost (Arbeitsort) (Gebietsstand April 2026)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Tabelle 8: Bestand an Beschäftigungsverhältnissen (BV) - sozialversicherungspflichtige (Sv-pflichtige BV) und geringfügige
Beschäftigungsverhältnisse
Region
Beschäftigungsverhältnisse
Arbeitszeit Geschlecht
Stichtag 30. Juni des Jahres
Insgesamt 6.751.159 6.879.342 7.014.169 7.127.540 7.208.412 7.089.293 7.197.590 7.361.807 7.427.129 7.431.680 7.414.264
Männer 3.322.622 3.404.960 3.493.121 3.568.891 3.624.018 3.574.448 3.646.668 3.739.884 3.783.513 3.789.496 3.791.484
Frauen 3.428.537 3.474.382 3.521.048 3.558.649 3.584.394 3.514.845 3.550.922 3.621.923 3.643.616 3.642.184 3.622.780
Insgesamt 4.162.899 4.194.822 4.242.381 4.282.039 4.296.146 4.251.568 4.288.765 4.343.424 4.329.742 4.279.834 4.224.614
Männer 2.543.908 2.583.315 2.633.002 2.677.383 2.703.053 2.682.628 2.716.782 2.761.222 2.763.227 2.736.274 2.708.665
Frauen 1.618.991 1.611.507 1.609.379 1.604.656 1.593.093 1.568.940 1.571.983 1.582.202 1.566.515 1.543.560 1.515.949
Insgesamt 2.585.613 2.684.333 2.771.755 2.845.461 2.912.219 2.837.685 2.908.788 3.018.351 3.097.364 3.151.839 3.189.632
Männer 777.188 821.542 860.109 891.498 920.953 891.813 929.881 978.652 1.020.279 1.053.222 1.082.814
Frauen 1.808.425 1.862.791 1.911.646 1.953.963 1.991.266 1.945.872 1.978.907 2.039.699 2.077.085 2.098.617 2.106.818
Insgesamt 5.805.250 5.925.150 6.056.206 6.168.799 6.242.898 6.213.658 6.313.385 6.444.979 6.465.500 6.444.663 6.417.225
Männer 2.916.557 2.989.287 3.070.261 3.143.334 3.192.802 3.177.200 3.242.499 3.320.436 3.341.551 3.333.102 3.328.567
Frauen 2.888.693 2.935.863 2.985.945 3.025.465 3.050.096 3.036.458 3.070.886 3.124.543 3.123.949 3.111.561 3.088.658
Insgesamt 4.150.344 4.180.052 4.225.944 4.268.733 4.283.286 4.239.720 4.277.976 4.332.058 4.320.909 4.270.016 4.213.655
Männer 2.537.410 2.575.240 2.623.420 2.670.438 2.696.238 2.676.042 2.710.948 2.755.278 2.758.867 2.731.130 2.702.923
Frauen 1.612.934 1.604.812 1.602.524 1.598.295 1.587.048 1.563.678 1.567.028 1.576.780 1.562.042 1.538.886 1.510.732
Insgesamt 1.652.285 1.744.938 1.830.260 1.900.065 1.959.612 1.973.938 2.035.409 2.112.921 2.144.591 2.174.647 2.203.565
Männer 377.629 413.951 446.839 472.895 496.564 501.158 531.551 565.158 582.684 601.972 625.641
Frauen 1.274.656 1.330.987 1.383.421 1.427.170 1.463.048 1.472.780 1.503.858 1.547.763 1.561.907 1.572.675 1.577.924
Insgesamt 945.909 954.192 957.963 958.741 965.514 875.635 884.205 916.828 961.629 987.017 997.039
Männer 406.065 415.673 422.860 425.557 431.216 397.248 404.169 419.448 441.962 456.394 462.917
Frauen 539.844 538.519 535.103 533.184 534.298 478.387 480.036 497.380 519.667 530.623 534.122
Insgesamt 12.555 14.770 16.437 13.306 12.860 11.848 10.789 11.366 8.833 9.818 10.959
Männer 6.498 8.075 9.582 6.945 6.815 6.586 5.834 5.944 4.360 5.144 5.742
Frauen 6.057 6.695 6.855 6.361 6.045 5.262 4.955 5.422 4.473 4.674 5.217
Insgesamt 933.328 939.395 941.495 945.396 952.607 863.747 873.379 905.430 952.773 977.192 986.067
Männer 399.559 407.591 413.270 418.603 424.389 390.655 398.330 413.494 437.595 451.250 457.173
Frauen 533.769 531.804 528.225 526.793 528.218 473.092 475.049 491.936 515.178 525.942 528.894
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Ostdeutschland
Insgesamt
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Sv-pflichtige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Geringfügige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Deutschland, West, Ost (Arbeitsort) (Gebietsstand April 2026)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Männer 50,5 50,7 50,9 51,1 51,3 51,4 51,5 51,5 51,6 51,7 51,7
Frauen 49,5 49,3 49,1 48,9 48,7 48,6 48,5 48,5 48,4 48,3 48,3
Insgesamt 58,3 57,9 57,7 57,5 57,4 57,9 57,6 57,1 56,6 56,1 55,7
Männer 38,4 38,2 38,2 38,3 38,2 38,6 38,4 38,1 37,8 37,5 37,2
Frauen 19,9 19,7 19,5 19,3 19,1 19,3 19,2 19,0 18,8 18,7 18,5
Insgesamt 41,7 42,1 42,3 42,5 42,6 42,1 42,4 42,9 43,4 43,9 44,3
Männer 12,2 12,4 12,7 12,9 13,0 12,8 13,1 13,5 13,8 14,2 14,5
Frauen 29,6 29,6 29,6 29,6 29,6 29,3 29,3 29,5 29,5 29,7 29,8
Insgesamt 79,3 79,6 79,9 80,1 80,3 81,5 81,5 81,4 81,1 81,1 81,1
Männer 42,5 42,7 42,9 43,1 43,2 43,8 43,8 43,7 43,5 43,4 43,4
Frauen 36,8 36,9 37,0 37,0 37,1 37,8 37,8 37,7 37,6 37,6 37,7
Insgesamt 58,0 57,7 57,4 57,3 57,1 57,7 57,4 56,9 56,4 56,0 55,6
Männer 38,2 38,1 38,1 38,1 38,1 38,5 38,3 38,0 37,7 37,4 37,1
Frauen 19,8 19,5 19,3 19,1 19,0 19,2 19,1 18,9 18,7 18,6 18,4
Insgesamt 21,3 21,9 22,4 22,8 23,2 23,8 24,2 24,5 24,7 25,1 25,6
Männer 4,3 4,5 4,8 5,0 5,1 5,3 5,5 5,7 5,8 6,0 6,3
Frauen 17,0 17,4 17,7 17,8 18,1 18,5 18,7 18,8 18,8 19,0 19,3
Insgesamt 20,7 20,4 20,1 19,9 19,7 18,5 18,5 18,6 18,9 18,9 18,9
Männer 8,0 8,0 8,0 8,0 8,0 7,6 7,7 7,8 8,1 8,2 8,3
Frauen 12,7 12,4 12,1 11,9 11,7 10,8 10,8 10,7 10,8 10,7 10,6
Insgesamt 0,3 0,3 0,3 0,3 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
Männer 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
Frauen 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
Insgesamt 20,4 20,2 19,9 19,7 19,4 18,3 18,3 18,4 18,7 18,8 18,7
Männer 7,9 7,9 7,9 7,9 7,9 7,5 7,6 7,7 8,0 8,1 8,2
Frauen 12,5 12,3 12,0 11,8 11,5 10,7 10,6 10,6 10,7 10,6 10,5
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Geringfügige
BV
Insgesamt
Insgesamt
Insgesamt
Tabelle 9: Anteile von sozialversicherungspflichtigen (Sv-pflichtige BV) und geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen am Bestand der
Beschäftigungsverhältnissen (BV) der jeweiligen Region insgesamt
Region
Beschäftigungsverhältnisse
Arbeitszeit Geschlecht
Stichtag 30. Juni des Jahres
Vollzeit
Teilzeit
Sv-pflichtige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Deutschland, West, Ost (Arbeitsort) (Gebietsstand April 2026)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Tabelle 9: Anteile von sozialversicherungspflichtigen (Sv-pflichtige BV) und geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen am Bestand der
Beschäftigungsverhältnissen (BV) der jeweiligen Region insgesamt
Region
Beschäftigungsverhältnisse
Arbeitszeit Geschlecht
Stichtag 30. Juni des Jahres
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Männer 50,8 50,9 51,1 51,3 51,5 51,6 51,7 51,7 51,8 51,8 51,8
Frauen 49,2 49,1 48,9 48,7 48,5 48,4 48,3 48,3 48,2 48,2 48,2
Insgesamt 57,6 57,3 57,1 57,0 56,9 57,5 57,1 56,7 56,3 55,9 55,5
Männer 38,5 38,4 38,4 38,4 38,4 38,7 38,5 38,2 37,9 37,6 37,4
Frauen 19,1 18,9 18,8 18,6 18,5 18,7 18,6 18,5 18,3 18,2 18,1
Insgesamt 42,4 42,7 42,9 43,0 43,1 42,5 42,8 43,3 43,7 44,1 44,5
Männer 12,3 12,5 12,8 12,9 13,1 12,9 13,1 13,5 13,9 14,2 14,4
Frauen 30,1 30,2 30,1 30,1 30,0 29,7 29,7 29,8 29,9 30,0 30,1
Insgesamt 77,9 78,2 78,5 78,7 79,1 80,3 80,3 80,2 79,9 79,9 80,0
Männer 42,4 42,5 42,7 42,9 43,0 43,5 43,5 43,4 43,2 43,1 43,1
Frauen 35,6 35,7 35,8 35,9 36,0 36,7 36,7 36,8 36,6 36,8 36,9
Insgesamt 57,3 57,0 56,8 56,7 56,6 57,3 56,9 56,5 56,1 55,7 55,3
Männer 38,4 38,3 38,2 38,3 38,2 38,6 38,4 38,1 37,8 37,5 37,3
Frauen 18,9 18,8 18,6 18,5 18,4 18,6 18,5 18,4 18,2 18,1 18,0
Insgesamt 20,7 21,2 21,7 22,0 22,4 23,0 23,3 23,7 23,8 24,2 24,7
Männer 4,0 4,2 4,5 4,6 4,8 4,9 5,1 5,3 5,4 5,6 5,8
Frauen 16,7 17,0 17,2 17,4 17,6 18,1 18,2 18,4 18,4 18,6 18,9
Insgesamt 22,1 21,8 21,5 21,3 20,9 19,7 19,7 19,8 20,1 20,1 20,0
Männer 8,4 8,4 8,4 8,5 8,4 8,1 8,1 8,3 8,5 8,6 8,7
Frauen 13,6 13,4 13,1 12,8 12,5 11,7 11,6 11,5 11,6 11,4 11,3
Insgesamt 0,3 0,3 0,3 0,3 0,3 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
Männer 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
Frauen 0,2 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
Insgesamt 21,8 21,5 21,2 21,0 20,7 19,5 19,5 19,6 19,9 19,9 19,8
Männer 8,3 8,3 8,3 8,3 8,3 7,9 8,0 8,2 8,4 8,6 8,6
Frauen 13,5 13,2 12,9 12,7 12,4 11,6 11,5 11,4 11,5 11,4 11,2
Westdeutschland
Insgesamt
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Sv-pflichtige
BV
Insgesamt
Geringfügige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Vollzeit
Teilzeit
Deutschland, West, Ost (Arbeitsort) (Gebietsstand April 2026)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Tabelle 9: Anteile von sozialversicherungspflichtigen (Sv-pflichtige BV) und geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen am Bestand der
Beschäftigungsverhältnissen (BV) der jeweiligen Region insgesamt
Region
Beschäftigungsverhältnisse
Arbeitszeit Geschlecht
Stichtag 30. Juni des Jahres
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Männer 49,2 49,5 49,8 50,1 50,3 50,4 50,7 50,8 50,9 51,0 51,1
Frauen 50,8 50,5 50,2 49,9 49,7 49,6 49,3 49,2 49,1 49,0 48,9
Insgesamt 61,7 61,0 60,5 60,1 59,6 60,0 59,6 59,0 58,3 57,6 57,0
Männer 37,7 37,6 37,5 37,6 37,5 37,8 37,7 37,5 37,2 36,8 36,5
Frauen 24,0 23,4 22,9 22,5 22,1 22,1 21,8 21,5 21,1 20,8 20,4
Insgesamt 38,3 39,0 39,5 39,9 40,4 40,0 40,4 41,0 41,7 42,4 43,0
Männer 11,5 11,9 12,3 12,5 12,8 12,6 12,9 13,3 13,7 14,2 14,6
Frauen 26,8 27,1 27,3 27,4 27,6 27,4 27,5 27,7 28,0 28,2 28,4
Insgesamt 86,0 86,1 86,3 86,5 86,6 87,6 87,7 87,5 87,1 86,7 86,6
Männer 43,2 43,5 43,8 44,1 44,3 44,8 45,0 45,1 45,0 44,8 44,9
Frauen 42,8 42,7 42,6 42,4 42,3 42,8 42,7 42,4 42,1 41,9 41,7
Insgesamt 61,5 60,8 60,2 59,9 59,4 59,8 59,4 58,8 58,2 57,5 56,8
Männer 37,6 37,4 37,4 37,5 37,4 37,7 37,7 37,4 37,1 36,7 36,5
Frauen 23,9 23,3 22,8 22,4 22,0 22,1 21,8 21,4 21,0 20,7 20,4
Insgesamt 24,5 25,4 26,1 26,7 27,2 27,8 28,3 28,7 28,9 29,3 29,7
Männer 5,6 6,0 6,4 6,6 6,9 7,1 7,4 7,7 7,8 8,1 8,4
Frauen 18,9 19,3 19,7 20,0 20,3 20,8 20,9 21,0 21,0 21,2 21,3
Insgesamt 14,0 13,9 13,7 13,5 13,4 12,4 12,3 12,5 12,9 13,3 13,4
Männer 6,0 6,0 6,0 6,0 6,0 5,6 5,6 5,7 6,0 6,1 6,2
Frauen 8,0 7,8 7,6 7,5 7,4 6,7 6,7 6,8 7,0 7,1 7,2
Insgesamt 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,1 0,2 0,1 0,1 0,1
Männer 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
Frauen 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
Insgesamt 13,8 13,7 13,4 13,3 13,2 12,2 12,1 12,3 12,8 13,1 13,3
Männer 5,9 5,9 5,9 5,9 5,9 5,5 5,5 5,6 5,9 6,1 6,2
Frauen 7,9 7,7 7,5 7,4 7,3 6,7 6,6 6,7 6,9 7,1 7,1
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Ostdeutschland
Insgesamt
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Sv-pflichtige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Geringfügige
BV
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Westdeutschland
Jahresarbeitszeit Insges. 1.389 1.384 1.377 1.371 1.362 1.304 1.334 1.337 1.333 1.329
in Stunden Männer 1.611 1.600 1.589 1.577 1.565 1.501 1.533 1.535 1.525 1.515
Frauen 1.145 1.147 1.144 1.142 1.138 1.086 1.114 1.120 1.121 1.124
Arbeitsvolumen Insges. 49.194 49.655 50.074 50.537 50.670 48.143 49.339 50.099 50.281 50.230
in Mio Stunden Männer 29.908 30.060 30.288 30.574 30.613 29.078 29.790 30.138 30.142 29.984
Frauen 19.286 19.595 19.786 19.963 20.058 19.065 19.550 19.961 20.139 20.246
Ostdeutschland
Jahresarbeitszeit Insges. 1.458 1.449 1.439 1.425 1.417 1.360 1.374 1.371 1.367 1.359
in Stunden Männer 1.614 1.597 1.585 1.568 1.555 1.496 1.508 1.505 1.500 1.487
Frauen 1.296 1.294 1.285 1.274 1.270 1.214 1.230 1.227 1.224 1.220
Arbeitsvolumen Insges. 11.266 11.323 11.410 11.428 11.471 10.922 11.071 11.198 11.215 11.134
in Mio Stunden Männer 6.362 6.387 6.454 6.472 6.496 6.210 6.291 6.370 6.390 6.340
Frauen 4.905 4.936 4.956 4.956 4.975 4.712 4.779 4.828 4.825 4.794
Deutschland
Jahresarbeitszeit Insges. 1.402 1.396 1.388 1.381 1.372 1.314 1.341 1.343 1.339 1.334
in Stunden Männer 1.612 1.599 1.588 1.576 1.563 1.500 1.529 1.530 1.521 1.510
Frauen 1.173 1.174 1.170 1.166 1.162 1.109 1.135 1.139 1.139 1.142
Arbeitsvolumen Insges. 60.460 60.978 61.484 61.964 62.141 59.066 60.410 61.297 61.496 61.364
in Mio Stunden Männer 36.270 36.447 36.742 37.045 37.108 35.289 36.081 36.508 36.532 36.324
Frauen 24.191 24.531 24.741 24.919 25.033 23.777 24.329 24.789 24.964 25.040
Anmerkung: Die Aktualisierung der geschlechts- und altersspezifischen Zeitreihen für das Jahr 2025 erfolgt im
Herbst 2026. Geringfügige Abweichungen der Summen durch Rundungen möglich.
Quelle: IAB-Arbeitszeitrechnung nach Geschlecht und Altersgruppen, Stand: Januar 2026
Tabelle 10: Jahresarbeitszeit und Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen differenziert nach Geschlecht
und Region, 2015–2024
Deutschland
Zeitreihe
Wohnort in Ostdeutschland und
Arbeitsort in Westdeutschland
Wohnort in Westdeutschland und
Arbeitsort in Ostdeutschland
1 2
30. Juni 2015 393.698 132.363
30. Juni 2016 398.230 156.190
30. Juni 2017 401.154 161.255
30. Juni 2018 404.440 167.701
30. Juni 2019 408.238 173.130
30. Juni 2020 402.701 174.363
30. Juni 2021 409.205 196.132
30. Juni 2022 428.803 224.943
30. Juni 2023 446.640 234.894
30. Juni 2024 457.517 240.654
30. Juni 2025 458.182 243.988
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Tabelle 11: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte - Pendler zwischen West- und
Ostdeutschland
Stichtag
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit...
Deutschland, Westdeutschland und Ostdeutschland mit Bundesländern
Zeitreihe - Jahresdurchschnitte
Berlin Brandenburg
Mecklenburg-
Vorpommern
Sachsen
Sachsen-
Anhalt
Thüringen
1 2 3 4 5 6 7 8 9
2015 2.794.664 2.020.503 774.162 194.812 114.873 86.095 174.319 118.852 85.212
2016 2.690.975 1.978.672 712.303 181.018 105.555 80.389 157.862 110.263 77.215
2017 2.532.837 1.894.294 638.543 168.991 92.648 70.982 140.348 96.960 68.614
2018 2.340.082 1.758.627 581.455 156.230 83.669 64.993 126.311 88.106 62.145
2019 2.266.720 1.723.059 543.661 152.565 76.888 58.485 116.051 80.608 59.065
2020 2.695.444 2.075.003 620.441 192.644 82.491 63.850 128.669 86.110 66.678
2021 2.613.489 2.006.132 607.357 198.401 78.463 62.410 124.743 81.093 62.249
2022 2.418.133 1.850.626 567.507 179.327 74.242 59.571 118.216 77.978 58.172
2023 2.608.672 1.999.881 608.791 187.930 78.996 63.191 131.069 82.627 64.978
2024 2.787.112 2.142.810 644.302 203.242 82.795 64.944 139.751 84.801 68.768
2025 2.948.092 2.270.022 678.071 218.315 86.413 65.605 148.747 88.574 70.417
2015 6,4 5,7 9,2 10,7 8,7 10,4 8,2 10,2 7,4
2016 6,1 5,6 8,5 9,8 8,0 9,7 7,5 9,6 6,7
2017 5,7 5,3 7,6 9,0 7,0 8,6 6,7 8,4 6,1
2018 5,2 4,8 6,9 8,1 6,3 7,9 6,0 7,7 5,5
2019 5,0 4,7 6,4 7,8 5,8 7,1 5,5 7,1 5,3
2020 5,9 5,6 7,3 9,7 6,2 7,8 6,1 7,7 6,0
2021 5,7 5,4 7,1 9,8 5,9 7,6 5,9 7,3 5,6
2022 5,3 5,0 6,7 8,8 5,6 7,3 5,6 7,1 5,3
2023 5,7 5,3 7,2 9,1 5,9 7,7 6,2 7,5 5,9
2024 6,0 5,7 7,5 9,7 6,1 7,9 6,5 7,7 6,2
2025 6,3 5,9 7,8 10,3 6,4 8,0 6,9 8,0 6,4
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Bestand an Arbeitslosen
Arbeitslosenquote in Prozent (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen)
Tabelle 12: Bestand an Arbeitslosen und Arbeitslosenquote in Prozent (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen)
Berichts-jahr
Deutschland
davon
Westdeutschland
Ostdeutschland
davon
Tabelle 13: Erwerbslose und Stille Reserve in der Altersgruppe 15 bis 74 Jahre
Erstergebnisse des Mikrozensus 2025 in 1000
Ostdeutschland
Erwerbslose 385
Stille Reserve A+B 254
Kategorie A 79
Kategorie B 175
Stille Reserve C 310
Stille Reserve A+B+C 564
Berlin Brandenburg
Erwerbslose 129 47
Stille Reserve A+B 87 37
Kategorie A 25 (11)
Kategorie B 61 26
Stille Reserve C 107 48
Stille Reserve A+B+C 194 85
Mecklenburg-Vorpommern Sachsen
Erwerbslose 27 95
Stille Reserve A+B 25 51
Kategorie A (8) 19
Kategorie B 17 33
Stille Reserve C 33 54
Stille Reserve A+B+C 57 105
Sachsen-Anhalt Thüringen
Erwerbslose 49 38
Stille Reserve A+B 29 26
Kategorie A (8) (8)
Kategorie B 21 17
Stille Reserve C 32 36
Stille Reserve A+B+C 61 62
Die Stille Reserve lässt sich unterteilen in die Kategorien A, B und C. Zur ersten Gruppe
gehören Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch z.B. aufgrund von Betreuungspflichten
kurzfristig (innerhalb von zwei Wochen) keine Arbeit aufnehmen können (Stille Reserve A).
Personen der zweiten Gruppe würden gerne arbeiten und wären auch verfügbar, suchen
aber aktuell keine Arbeit, weil sie z.B. glauben, keine passende Tätigkeit finden zu können
(Stille Reserve B).
Die dritte Gruppe ist die arbeitsmarktfernste. Sie umfasst Nichterwerbspersonen, die zwar
weder eine Arbeit suchen noch kurzfristig verfügbar sind, aber dennoch einen generellen
Arbeitswunsch äußern (Stille Reserve C).
/ = Keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug.
() = Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert statistisch relativ unsicher ist.
Deutschland, West- und Ostdeutschland
Zeitreihe - Jahresdurchschnitte
1 2 3 4 5 6 7 8 9
2015 2.794.664 2.020.503 774.162 568.743 457.090 109.636 491 442 706
2016 2.690.975 1.978.672 712.303 655.490 526.276 127.279 411 376 560
2017 2.532.837 1.894.294 638.543 730.551 589.533 138.812 347 321 460
2018 2.340.082 1.758.627 581.455 796.427 645.019 149.443 294 273 389
2019 2.266.720 1.723.059 543.661 774.345 622.196 150.060 293 277 362
2020 2.695.444 2.075.003 620.441 613.445 482.428 129.615 439 430 479
2021 2.613.489 2.006.132 607.357 705.605 563.162 140.987 370 356 431
2022 2.418.133 1.850.626 567.507 844.796 685.667 157.618 286 270 360
2023 2.608.672 1.999.881 608.791 760.608 619.615 139.812 343 323 435
2024 2.787.112 2.142.810 644.302 693.676 561.124 131.646 402 382 489
2025 2.948.092 2.270.022 678.071 631.814 508.015 122.938 467 447 552
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Tabelle 14: Bestand an Arbeitslosen und gemeldeten Arbeitsstellen
Berichtsjahr
Arbeitslose Arbeitsstellen 1) Auf 100 Arbeitsstellen kommen
... Arbeitslose
Deutschland
davon
Deutschland
2)
davon
Deutschland
1) Bei den gemeldeten Arbeitsstellen handelt es sich um ungeförderte Arbeitsstellen ohne selbstständige/freiberufliche Tätigkeiten und ohne Stellen der privaten Arbeitsvermittlung. Die
Auswertungen basieren ausschließlich auf Daten der den Agenturen und Jobcentern in gemeinsamen Einrichtungen (§44b SGB II) gemeldeten Arbeitsstellen.
2) Daten einschließlich gemeldeter Arbeitsstellen mit Arbeitsort im Ausland.
davon
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Deutschland, West- und Ostdeutschland
April 2026
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
1 2 3 4 5 6
Insgesamt 3.008.161 2.313.606 694.555 100,0 100,0 100,0
Ohne (formalen) Berufsabschluss 1.611.982 1.288.931 323.051 53,6 55,7 46,5
Betriebliche / schulische Ausbildung 1.021.760 745.721 276.039 34,0 32,2 39,7
Akademische Ausbildung 357.344 265.464 91.880 11,9 11,5 13,2
Ohne Angabe 1) 2)
17.075 13.490 3.585 0,6 0,6 0,5
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Der Anteil der Fälle ohne Angabe ist bei der Interpretation - insbesondere bei Vergleichen zwischen Regionen - zu berücksichtigen. Je höher dieser Anteil, desto stärker
können die übrigen Merkmalsausprägungen unterzeichnet sein. Da die Unterzeichnung nicht gleichmäßig verteilt sein muss, kann es zu Verzerrungen kommen.
2) Bei unvollständigen oder unplausiblen Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger (zkT) werden nicht alle Merkmale geschätzt. Sie werden in diesem Fall der
Ausprägung "keine/ohne Angabe" zugeordnet. Näheres kann den Methodischen Hinweisen "Schätzungen in der Statistik der Arbeitslosen und Arbeitsuchenden" entnommen
werden.
Tabelle 15: Bestand an Arbeitslosen nach letzter abgeschlossener Berufsausbildung
Letzte abgeschlossene Berufsausbildung
Anzahl Anteile in Prozent
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland, West- und Ostdeutschland
Zeitreihe
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Januar 3.031.604 2.160.458 871.146 1.988.722 1.375.649 613.073 1.073.899 771.654 302.245 950.201 683.842 266.359 35,4 35,7 34,7 47,8 49,7 43,4
Februar 3.017.003 2.152.973 864.030 1.982.730 1.372.951 609.779 1.059.840 762.507 297.333 939.624 677.041 262.583 35,1 35,4 34,4 47,4 49,3 43,1
März 2.931.505 2.097.264 834.241 1.976.434 1.373.934 602.500 1.049.257 756.849 292.408 932.627 673.680 258.947 35,8 36,1 35,1 47,2 49,0 43,0
April 2.842.844 2.043.887 798.957 1.975.068 1.378.520 596.548 1.054.315 762.755 291.560 937.107 678.621 258.486 37,1 37,3 36,5 47,4 49,2 43,3
Mai 2.761.696 1.995.124 766.572 1.946.281 1.365.005 581.276 1.040.953 755.168 285.785 926.525 672.943 253.582 37,7 37,9 37,3 47,6 49,3 43,6
Juni 2.711.187 1.968.758 742.429 1.928.762 1.359.466 569.296 1.036.770 754.575 282.195 924.689 673.670 251.019 38,2 38,3 38,0 47,9 49,6 44,1
Juli 2.772.642 2.018.515 754.127 1.942.529 1.368.892 573.637 1.040.927 758.483 282.444 928.156 676.675 251.481 37,5 37,6 37,5 47,8 49,4 43,8
August 2.795.597 2.042.054 753.543 1.944.968 1.373.215 571.753 1.036.337 755.849 280.488 926.249 675.982 250.267 37,1 37,0 37,2 47,6 49,2 43,8
September 2.708.043 1.978.579 729.464 1.909.238 1.351.047 558.191 1.031.022 752.410 278.612 922.727 673.553 249.174 38,1 38,0 38,2 48,3 49,9 44,6
Oktober 2.649.277 1.929.878 719.399 1.885.443 1.332.647 552.796 1.022.844 746.250 276.594 916.995 668.932 248.063 38,6 38,7 38,4 48,6 50,2 44,9
November 2.633.157 1.915.746 717.411 1.869.191 1.320.463 548.728 1.013.075 738.170 274.905 910.159 662.844 247.315 38,5 38,5 38,3 48,7 50,2 45,1
Dezember 2.681.415 1.942.796 738.619 1.883.290 1.325.817 557.473 1.012.133 734.893 277.240 912.149 661.688 250.461 37,7 37,8 37,5 48,4 49,9 44,9
Januar 2.920.421 2.111.455 808.966 1.959.114 1.377.008 582.106 1.049.226 759.970 289.256 943.069 681.542 261.527 35,9 36,0 35,8 48,1 49,5 44,9
Februar 2.911.165 2.107.446 803.719 1.964.201 1.383.281 580.920 1.044.318 756.993 287.325 940.584 680.242 260.342 35,9 35,9 35,7 47,9 49,2 44,8
März 2.844.891 2.065.274 779.617 1.956.405 1.381.745 574.660 1.038.715 753.815 284.900 936.278 677.916 258.362 36,5 36,5 36,5 47,9 49,1 45,0
April 2.743.864 2.004.138 739.726 1.926.911 1.367.775 559.136 1.027.339 747.611 279.728 926.067 672.216 253.851 37,4 37,3 37,8 48,1 49,1 45,4
Mai 2.664.014 1.954.865 709.149 1.890.136 1.347.559 542.577 1.006.676 734.394 272.282 908.610 661.133 247.477 37,8 37,6 38,4 48,1 49,1 45,6
Juni 2.614.217 1.927.757 686.460 1.860.390 1.332.630 527.760 993.989 727.695 266.294 897.797 655.510 242.287 38,0 37,7 38,8 48,3 49,2 45,9
Juli 2.661.042 1.970.547 690.495 1.855.783 1.330.818 524.965 985.220 722.004 263.216 889.494 649.820 239.674 37,0 36,6 38,1 47,9 48,8 45,7
August 2.684.289 1.997.640 686.649 1.854.287 1.333.873 520.414 975.856 717.357 258.499 881.893 646.254 235.639 36,4 35,9 37,6 47,6 48,4 45,3
September 2.607.607 1.942.075 665.532 1.820.169 1.313.509 506.660 965.258 711.216 254.042 872.715 641.024 231.691 37,0 36,6 38,2 47,9 48,8 45,7
Oktober 2.539.939 1.888.409 651.530 1.783.582 1.287.297 496.285 951.084 701.424 249.660 859.734 631.966 227.768 37,4 37,1 38,3 48,2 49,1 45,9
November 2.531.975 1.877.448 654.527 1.775.881 1.279.199 496.682 943.336 696.175 247.161 853.523 627.832 225.691 37,3 37,1 37,8 48,1 49,1 45,4
Dezember 2.568.273 1.897.010 671.263 1.782.949 1.280.734 502.215 935.855 689.975 245.880 848.315 623.423 224.892 36,4 36,4 36,6 47,6 48,7 44,8
Tabelle 16: Bestand an Arbeitslosen nach Dauer der Arbeitslosigkeit und Rechtskreis
Berichtsjahr /
-monat
Anzahl
Anteil der Langzeitarbeitslosen in Prozent
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
SGB II SGB II SGB II
Langzeitarbeitslos
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
2
0
1
5
2
0
1
6
Deutschland, West- und Ostdeutschland
Zeitreihe
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Tabelle 16: Bestand an Arbeitslosen nach Dauer der Arbeitslosigkeit und Rechtskreis
Berichtsjahr /
-monat
Anzahl
Anteil der Langzeitarbeitslosen in Prozent
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
SGB II SGB II SGB II
Langzeitarbeitslos
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
Januar 2.777.387 2.047.733 729.654 1.766.911 1.272.969 493.942 953.407 704.041 249.366 857.530 630.887 226.643 34,3 34,4 34,2 48,5 49,6 45,9
Februar 2.762.095 2.039.396 722.699 1.747.797 1.262.857 484.940 941.536 696.978 244.558 846.190 624.006 222.184 34,1 34,2 33,8 48,4 49,4 45,8
März 2.662.111 1.974.085 688.026 1.726.964 1.253.802 473.162 928.860 690.338 238.522 835.066 618.408 216.658 34,9 35,0 34,7 48,4 49,3 45,8
April 2.568.612 1.916.627 651.985 1.707.158 1.245.633 461.525 915.852 683.375 232.477 822.029 611.227 210.802 35,7 35,7 35,7 48,2 49,1 45,7
Mai 2.497.718 1.871.094 626.624 1.687.586 1.235.904 451.682 910.007 681.907 228.100 816.104 609.410 206.694 36,4 36,4 36,4 48,4 49,3 45,8
Juni 2.472.642 1.857.130 615.512 1.676.751 1.230.915 445.836 903.045 678.230 224.815 809.938 606.257 203.681 36,5 36,5 36,5 48,3 49,3 45,7
Juli 2.517.645 1.897.033 620.612 1.675.311 1.231.057 444.254 898.579 676.659 221.920 804.663 603.745 200.918 35,7 35,7 35,8 48,0 49,0 45,2
August 2.544.845 1.922.760 622.085 1.689.658 1.244.420 445.238 895.178 675.282 219.896 802.418 603.036 199.382 35,2 35,1 35,3 47,5 48,5 44,8
September 2.448.910 1.847.288 601.622 1.648.455 1.215.025 433.430 880.070 664.781 215.289 789.346 594.119 195.227 35,9 36,0 35,8 47,9 48,9 45,0
Oktober 2.388.711 1.796.805 591.906 1.616.934 1.189.476 427.458 868.881 656.722 212.159 779.270 586.785 192.485 36,4 36,5 35,8 48,2 49,3 45,0
November 2.368.411 1.778.845 589.566 1.596.203 1.173.352 422.851 861.652 651.027 210.625 773.389 582.156 191.233 36,4 36,6 35,7 48,5 49,6 45,2
Dezember 2.384.961 1.782.734 602.227 1.589.144 1.163.767 425.377 851.871 642.572 209.299 766.695 576.298 190.397 35,7 36,0 34,8 48,2 49,5 44,8
Januar 2.570.311 1.918.351 651.960 1.629.405 1.192.448 436.957 868.845 655.518 213.327 777.654 584.493 193.161 33,8 34,2 32,7 47,7 49,0 44,2
Februar 2.545.936 1.899.387 646.549 1.619.401 1.184.628 434.773 856.975 646.506 210.469 767.817 577.105 190.712 33,7 34,0 32,6 47,4 48,7 43,9
März 2.458.110 1.833.819 624.291 1.598.723 1.170.221 428.502 844.596 636.747 207.849 757.969 569.291 188.678 34,4 34,7 33,3 47,4 48,6 44,0
April 2.383.752 1.785.759 597.993 1.588.024 1.165.094 422.930 841.556 635.432 206.124 754.720 567.547 187.173 35,3 35,6 34,5 47,5 48,7 44,3
Mai 2.315.487 1.738.358 577.129 1.564.859 1.150.241 414.618 830.763 627.754 203.009 745.422 561.039 184.383 35,9 36,1 35,2 47,6 48,8 44,5
Juni 2.275.787 1.713.219 562.568 1.540.776 1.135.408 405.368 818.248 619.747 198.501 734.579 554.126 180.453 36,0 36,2 35,3 47,7 48,8 44,5
Juli 2.324.746 1.752.774 571.972 1.536.795 1.132.092 404.703 809.792 613.500 196.292 725.708 547.481 178.227 34,8 35,0 34,3 47,2 48,4 44,0
August 2.350.876 1.778.625 572.251 1.546.933 1.142.623 404.310 807.079 611.647 195.432 723.687 546.208 177.479 34,3 34,4 34,2 46,8 47,8 43,9
September 2.256.473 1.706.822 549.651 1.497.145 1.108.147 388.998 788.689 598.730 189.959 707.095 534.661 172.434 35,0 35,1 34,6 47,2 48,2 44,3
Oktober 2.203.851 1.664.585 539.266 1.461.566 1.080.992 380.574 775.836 589.294 186.542 695.022 525.657 169.365 35,2 35,4 34,6 47,6 48,6 44,5
November 2.186.109 1.650.390 535.719 1.441.509 1.065.556 375.953 764.453 580.274 184.179 685.097 517.774 167.323 35,0 35,2 34,4 47,5 48,6 44,5
Dezember 2.209.546 1.661.439 548.107 1.432.702 1.055.176 377.526 754.070 570.969 183.101 676.919 510.191 166.728 34,1 34,4 33,4 47,2 48,4 44,2
2
0
1
7
2
0
1
8
Deutschland, West- und Ostdeutschland
Zeitreihe
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Tabelle 16: Bestand an Arbeitslosen nach Dauer der Arbeitslosigkeit und Rechtskreis
Berichtsjahr /
-monat
Anzahl
Anteil der Langzeitarbeitslosen in Prozent
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
SGB II SGB II SGB II
Langzeitarbeitslos
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
Januar 2.405.586 1.806.456 599.130 1.486.329 1.093.069 393.260 773.895 585.917 187.978 690.360 520.094 170.266 32,2 32,4 31,4 46,4 47,6 43,3
Februar 2.372.700 1.781.551 591.149 1.465.045 1.077.933 387.112 755.820 572.273 183.547 674.840 508.539 166.301 31,9 32,1 31,0 46,1 47,2 43,0
März 2.301.121 1.733.134 567.987 1.451.341 1.071.833 379.508 746.186 566.265 179.921 666.541 503.678 162.863 32,4 32,7 31,7 45,9 47,0 42,9
April 2.228.876 1.687.593 541.283 1.434.095 1.064.750 369.345 732.708 557.651 175.057 654.195 495.849 158.346 32,9 33,0 32,3 45,6 46,6 42,9
Mai 2.235.969 1.698.282 537.687 1.463.653 1.090.448 373.205 733.266 559.129 174.137 655.440 497.751 157.689 32,8 32,9 32,4 44,8 45,6 42,3
Juni 2.216.243 1.687.590 528.653 1.450.298 1.082.618 367.680 724.448 553.323 171.125 647.525 492.502 155.023 32,7 32,8 32,4 44,6 45,5 42,2
Juli 2.275.461 1.737.215 538.246 1.450.835 1.083.399 367.436 721.132 552.250 168.882 643.262 490.544 152.718 31,7 31,8 31,4 44,3 45,3 41,6
August 2.319.408 1.778.550 540.858 1.471.280 1.102.573 368.707 723.939 555.039 168.900 644.963 492.405 152.558 31,2 31,2 31,2 43,8 44,7 41,4
September 2.234.030 1.712.542 521.488 1.425.931 1.070.417 355.514 712.641 547.100 165.541 633.239 484.325 148.914 31,9 31,9 31,7 44,4 45,2 41,9
Oktober 2.204.090 1.686.110 517.980 1.409.106 1.055.852 353.254 709.709 545.056 164.653 629.748 481.763 147.985 32,2 32,3 31,8 44,7 45,6 41,9
November 2.179.999 1.667.208 512.791 1.380.426 1.033.897 346.529 698.344 536.427 161.917 620.081 474.504 145.577 32,0 32,2 31,6 44,9 45,9 42,0
Dezember 2.227.159 1.700.480 526.679 1.388.792 1.037.853 350.939 697.321 535.294 162.027 620.287 474.192 146.095 31,3 31,5 30,8 44,7 45,7 41,6
Januar 2.425.523 1.852.643 572.880 1.440.956 1.078.000 362.956 723.727 556.286 167.441 639.178 489.245 149.933 29,8 30,0 29,2 44,4 45,4 41,3
Februar 2.395.604 1.831.423 564.181 1.424.610 1.067.105 357.505 714.265 549.546 164.719 631.420 483.738 147.682 29,8 30,0 29,2 44,3 45,3 41,3
März 2.335.367 1.788.928 546.439 1.410.489 1.059.372 351.117 708.728 546.187 162.541 626.501 480.843 145.658 30,3 30,5 29,7 44,4 45,4 41,5
April 2.643.744 2.028.420 615.324 1.551.167 1.164.720 386.447 750.807 577.943 172.864 663.719 508.710 155.009 28,4 28,5 28,1 42,8 43,7 40,1
Mai 2.812.986 2.160.345 652.641 1.640.646 1.231.030 409.616 779.661 599.348 180.313 689.996 528.000 161.996 27,7 27,7 27,6 42,1 42,9 39,5
Juni 2.853.307 2.196.931 656.376 1.656.329 1.244.675 411.654 807.850 621.715 186.135 709.275 542.907 166.368 28,3 28,3 28,4 42,8 43,6 40,4
Juli 2.910.008 2.247.292 662.716 1.651.524 1.241.475 410.049 836.608 644.201 192.407 723.755 553.706 170.049 28,7 28,7 29,0 43,8 44,6 41,5
August 2.955.487 2.290.024 665.463 1.653.173 1.245.234 407.939 862.610 664.892 197.718 738.789 565.482 173.307 29,2 29,0 29,7 44,7 45,4 42,5
September 2.847.148 2.205.266 641.882 1.609.411 1.213.956 395.455 878.513 677.041 201.472 746.831 571.435 175.396 30,9 30,7 31,4 46,4 47,1 44,4
Oktober 2.759.780 2.134.514 625.266 1.576.744 1.188.826 387.918 898.007 691.991 206.016 758.121 579.757 178.364 32,5 32,4 32,9 48,1 48,8 46,0
November 2.699.133 2.082.262 616.871 1.547.437 1.164.812 382.625 911.314 701.102 210.212 766.366 584.983 181.383 33,8 33,7 34,1 49,5 50,2 47,4
Dezember 2.707.242 2.081.989 625.253 1.541.694 1.157.106 384.588 928.893 712.956 215.937 781.076 594.447 186.629 34,3 34,2 34,5 50,7 51,4 48,5
2
0
1
9
2
0
2
0
Deutschland, West- und Ostdeutschland
Zeitreihe
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Tabelle 16: Bestand an Arbeitslosen nach Dauer der Arbeitslosigkeit und Rechtskreis
Berichtsjahr /
-monat
Anzahl
Anteil der Langzeitarbeitslosen in Prozent
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
SGB II SGB II SGB II
Langzeitarbeitslos
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
Januar 2.900.663 2.228.400 672.263 1.602.416 1.201.034 401.382 989.371 758.845 230.526 821.113 623.945 197.168 34,1 34,1 34,3 51,2 52,0 49,1
Februar 2.904.413 2.228.508 675.905 1.634.461 1.225.122 409.339 1.009.801 772.960 236.841 849.793 644.855 204.938 34,8 34,7 35,0 52,0 52,6 50,1
März 2.827.449 2.165.987 661.462 1.650.936 1.237.360 413.576 1.031.329 787.004 244.325 880.668 666.665 214.003 36,5 36,3 36,9 53,3 53,9 51,7
April 2.771.232 2.122.798 648.434 1.679.754 1.259.963 419.791 1.068.664 814.000 254.664 921.157 696.645 224.512 38,6 38,3 39,3 54,8 55,3 53,5
Mai 2.687.191 2.059.117 628.074 1.667.026 1.251.958 415.068 1.064.782 811.409 253.373 922.586 698.200 224.386 39,6 39,4 40,3 55,3 55,8 54,1
Juni 2.613.825 2.008.642 605.183 1.652.330 1.244.987 407.343 1.060.379 809.456 250.923 920.842 698.252 222.590 40,6 40,3 41,5 55,7 56,1 54,6
Juli 2.590.310 1.991.446 598.864 1.634.165 1.230.333 403.832 1.051.325 802.409 248.916 914.220 693.116 221.104 40,6 40,3 41,6 55,9 56,3 54,8
August 2.578.471 1.987.476 590.995 1.638.307 1.237.167 401.140 1.046.369 799.402 246.967 912.528 692.736 219.792 40,6 40,2 41,8 55,7 56,0 54,8
September 2.464.793 1.895.953 568.840 1.601.174 1.209.489 391.685 1.029.571 787.226 242.345 899.572 683.758 215.814 41,8 41,5 42,6 56,2 56,5 55,1
Oktober 2.376.925 1.825.918 551.007 1.563.230 1.180.415 382.815 1.008.123 771.241 236.882 882.339 671.109 211.230 42,4 42,2 43,0 56,4 56,9 55,2
November 2.317.067 1.778.937 538.130 1.527.920 1.153.780 374.140 988.304 756.426 231.878 867.485 660.274 207.211 42,7 42,5 43,1 56,8 57,2 55,4
Dezember 2.329.529 1.780.399 549.130 1.526.470 1.147.556 378.914 977.290 746.174 231.116 861.034 653.850 207.184 42,0 41,9 42,1 56,4 57,0 54,7
Januar 2.462.162 1.879.471 582.691 1.559.446 1.170.798 388.648 989.891 755.260 234.631 866.929 657.933 208.996 40,2 40,2 40,3 55,6 56,2 53,8
Februar 2.427.956 1.851.011 576.945 1.543.484 1.157.878 385.606 972.674 741.944 230.730 852.856 647.085 205.771 40,1 40,1 40,0 55,3 55,9 53,4
März 2.362.162 1.799.708 562.454 1.526.829 1.144.606 382.223 954.882 727.844 227.038 839.370 636.487 202.883 40,4 40,4 40,4 55,0 55,6 53,1
April 2.309.207 1.761.639 547.568 1.509.501 1.133.165 376.336 934.053 712.782 221.271 822.230 624.240 197.990 40,4 40,5 40,4 54,5 55,1 52,6
Mai 2.259.648 1.725.446 534.202 1.489.134 1.119.532 369.602 916.792 700.380 216.412 807.986 614.018 193.968 40,6 40,6 40,5 54,3 54,8 52,5
Juni 2.362.888 1.809.470 553.418 1.601.935 1.209.783 392.152 906.003 692.850 213.153 799.816 608.373 191.443 38,3 38,3 38,5 49,9 50,3 48,8
Juli 2.470.243 1.894.564 575.679 1.668.841 1.261.552 407.289 902.001 690.777 211.224 796.692 606.957 189.735 36,5 36,5 36,7 47,7 48,1 46,6
August 2.547.344 1.955.902 591.442 1.720.103 1.303.497 416.606 900.518 690.203 210.315 797.138 608.008 189.130 35,4 35,3 35,6 46,3 46,6 45,4
September 2.485.738 1.910.938 574.800 1.703.771 1.295.259 408.512 890.646 683.448 207.198 789.606 603.055 186.551 35,8 35,8 36,0 46,3 46,6 45,7
Oktober 2.442.345 1.874.061 568.284 1.678.287 1.275.431 402.856 881.446 676.609 204.837 782.616 597.935 184.681 36,1 36,1 36,0 46,6 46,9 45,8
November 2.434.021 1.867.028 566.993 1.664.272 1.265.475 398.797 877.312 673.209 204.103 780.217 595.975 184.242 36,0 36,1 36,0 46,9 47,1 46,2
Dezember 2.453.879 1.878.275 575.604 1.655.166 1.256.891 398.275 870.150 667.054 203.096 775.785 591.901 183.884 35,5 35,5 35,3 46,9 47,1 46,2
2
0
2
1
2
0
2
2
Deutschland, West- und Ostdeutschland
Zeitreihe
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Tabelle 16: Bestand an Arbeitslosen nach Dauer der Arbeitslosigkeit und Rechtskreis
Berichtsjahr /
-monat
Anzahl
Anteil der Langzeitarbeitslosen in Prozent
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
SGB II SGB II SGB II
Langzeitarbeitslos
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
Januar 2.616.019 2.001.103 614.916 1.704.563 1.293.976 410.587 886.624 679.691 206.933 785.918 599.496 186.422 33,9 34,0 33,7 46,1 46,3 45,4
Februar 2.620.169 2.003.180 616.989 1.710.131 1.298.490 411.641 883.141 677.471 205.670 783.986 598.452 185.534 33,7 33,8 33,3 45,8 46,1 45,1
März 2.593.774 1.982.331 611.443 1.715.738 1.303.153 412.585 881.019 676.749 204.270 783.017 598.705 184.312 34,0 34,1 33,4 45,6 45,9 44,7
April 2.585.677 1.978.976 606.701 1.730.649 1.315.241 415.408 884.573 679.600 204.973 786.734 601.812 184.922 34,2 34,3 33,8 45,5 45,8 44,5
Mai 2.543.743 1.948.726 595.017 1.714.527 1.304.195 410.332 878.220 675.216 203.004 782.878 599.494 183.384 34,5 34,6 34,1 45,7 46,0 44,7
Juni 2.554.982 1.962.087 592.895 1.722.276 1.311.872 410.404 908.163 699.489 208.674 813.605 624.378 189.227 35,5 35,7 35,2 47,2 47,6 46,1
Juli 2.617.192 2.010.192 607.000 1.739.386 1.323.727 415.659 914.776 704.307 210.469 820.412 629.541 190.871 35,0 35,0 34,7 47,2 47,6 45,9
August 2.695.827 2.070.181 625.646 1.786.009 1.359.040 426.969 928.826 715.401 213.425 834.255 640.734 193.521 34,5 34,6 34,1 46,7 47,1 45,3
September 2.627.099 2.018.807 608.292 1.758.479 1.340.348 418.131 926.638 714.173 212.465 833.128 640.467 192.661 35,3 35,4 34,9 47,4 47,8 46,1
Oktober 2.607.116 2.001.246 605.870 1.745.954 1.330.124 415.830 927.559 714.815 212.744 833.956 641.223 192.733 35,6 35,7 35,1 47,8 48,2 46,3
November 2.605.732 2.000.309 605.423 1.740.762 1.326.711 414.051 928.417 715.297 213.120 835.939 642.734 193.205 35,6 35,8 35,2 48,0 48,4 46,7
Dezember 2.636.728 2.021.431 615.297 1.740.861 1.324.254 416.607 927.367 713.843 213.524 836.974 642.677 194.297 35,2 35,3 34,7 48,1 48,5 46,6
Januar 2.805.376 2.148.905 656.471 1.799.401 1.367.361 432.040 959.593 737.987 221.606 861.037 660.833 200.204 34,2 34,3 33,8 47,9 48,3 46,3
Februar 2.813.813 2.156.274 657.539 1.798.346 1.367.539 430.807 960.521 738.688 221.833 863.001 662.565 200.436 34,1 34,3 33,7 48,0 48,4 46,5
März 2.769.282 2.121.182 648.100 1.791.790 1.362.263 429.527 959.279 737.328 221.951 862.951 662.300 200.651 34,6 34,8 34,2 48,2 48,6 46,7
April 2.749.578 2.110.063 639.515 1.800.201 1.370.274 429.927 965.881 743.127 222.754 868.534 667.222 201.312 35,1 35,2 34,8 48,2 48,7 46,8
Mai 2.722.548 2.091.122 631.426 1.792.063 1.364.890 427.173 965.188 742.569 222.619 868.184 667.161 201.023 35,5 35,5 35,3 48,4 48,9 47,1
Juni 2.726.572 2.097.480 629.092 1.789.342 1.363.271 426.071 964.843 743.043 221.800 868.074 667.728 200.346 35,4 35,4 35,3 48,5 49,0 47,0
Juli 2.808.720 2.162.224 646.496 1.819.697 1.386.446 433.251 973.925 749.868 224.057 876.088 673.711 202.377 34,7 34,7 34,7 48,1 48,6 46,7
August 2.871.913 2.219.043 652.870 1.851.306 1.415.173 436.133 982.112 757.192 224.920 883.817 680.552 203.265 34,2 34,1 34,5 47,7 48,1 46,6
September 2.806.361 2.164.328 642.033 1.821.677 1.390.716 430.961 978.972 754.545 224.427 881.034 678.219 202.815 34,9 34,9 35,0 48,4 48,8 47,1
Oktober 2.790.529 2.149.095 641.434 1.816.504 1.384.491 432.013 984.979 758.617 226.362 885.947 681.507 204.440 35,3 35,3 35,3 48,8 49,2 47,3
November 2.774.028 2.135.405 638.623 1.800.721 1.371.108 429.613 984.289 757.892 226.397 886.207 681.511 204.696 35,5 35,5 35,5 49,2 49,7 47,6
Dezember 2.806.625 2.158.603 648.022 1.804.040 1.371.419 432.621 984.190 757.497 226.693 888.318 682.464 205.854 35,1 35,1 35,0 49,2 49,8 47,6
2
0
2
3
2
0
2
4
Deutschland, West- und Ostdeutschland
Zeitreihe
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Tabelle 16: Bestand an Arbeitslosen nach Dauer der Arbeitslosigkeit und Rechtskreis
Berichtsjahr /
-monat
Anzahl
Anteil der Langzeitarbeitslosen in Prozent
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
SGB II SGB II SGB II
Langzeitarbeitslos
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
davon
Deutschland
Januar 2.992.658 2.303.881 688.777 1.865.172 1.419.075 446.097 1.017.616 783.176 234.440 912.907 701.429 211.478 34,0 34,0 34,0 48,9 49,4 47,4
Februar 2.989.220 2.300.395 688.825 1.861.099 1.416.102 444.997 1.018.375 783.795 234.580 914.770 703.034 211.736 34,1 34,1 34,1 49,2 49,6 47,6
März 2.967.080 2.282.785 684.295 1.863.040 1.417.961 445.079 1.023.693 788.457 235.236 919.544 707.232 212.312 34,5 34,5 34,4 49,4 49,9 47,7
April 2.931.554 2.255.238 676.316 1.854.956 1.411.925 443.031 1.023.029 788.142 234.887 917.804 706.055 211.749 34,9 34,9 34,7 49,5 50,0 47,8
Mai 2.919.139 2.245.700 673.439 1.856.897 1.414.021 442.876 1.031.961 795.052 236.909 925.891 712.366 213.525 35,4 35,4 35,2 49,9 50,4 48,2
Juni 2.914.256 2.242.731 671.525 1.851.913 1.410.003 441.910 1.034.094 796.016 238.078 927.077 712.547 214.530 35,5 35,5 35,5 50,1 50,5 48,5
Juli 2.979.486 2.295.617 683.869 1.862.826 1.417.391 445.435 1.047.190 806.752 240.438 935.872 719.676 216.196 35,1 35,1 35,2 50,2 50,8 48,5
August 3.025.136 2.336.699 688.437 1.884.405 1.437.916 446.489 1.052.048 811.483 240.565 940.756 724.274 216.482 34,8 34,7 34,9 49,9 50,4 48,5
September 2.954.747 2.281.408 673.339 1.846.618 1.409.147 437.471 1.048.229 808.349 239.880 936.100 720.351 215.749 35,5 35,4 35,6 50,7 51,1 49,3
Oktober 2.910.752 2.241.597 669.155 1.827.462 1.392.049 435.413 1.049.868 808.828 241.040 936.419 719.983 216.436 36,1 36,1 36,0 51,2 51,7 49,7
November 2.885.087 2.219.572 665.515 1.805.902 1.373.612 432.290 1.042.517 802.222 240.295 931.404 715.129 216.275 36,1 36,1 36,1 51,6 52,1 50,0
Dezember 2.907.991 2.234.637 673.354 1.803.633 1.368.265 435.368 1.041.118 800.137 240.981 932.489 714.551 217.938 35,8 35,8 35,8 51,7 52,2 50,1
Januar 3.084.613 2.369.977 714.636 1.857.624 1.408.065 449.559 1.073.228 824.015 249.213 953.026 729.486 223.540 34,8 34,8 34,9 51,3 51,8 49,7
Februar 3.069.942 2.357.754 712.188 1.842.198 1.395.873 446.325 1.069.070 820.441 248.629 950.208 726.976 223.232 34,8 34,8 34,9 51,6 52,1 50,0
März 3.021.230 2.320.949 700.281 1.826.129 1.384.836 441.293 1.065.363 817.553 247.810 947.431 724.769 222.662 35,3 35,2 35,4 51,9 52,3 50,5
April 3.008.161 2.313.606 694.555 1.832.429 1.390.591 441.838 1.076.672 826.466 250.206 954.854 730.557 224.297 35,8 35,7 36,0 52,1 52,5 50,8
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
2
0
2
6
2
0
2
5
Tabelle 17: Fachkräfteengpassanalyse für Fachkräfte
Gesamtwert der Engpassindikatoren
nach Ländern
2024
M
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b
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111 Landwirtschaft 2,3 2,3
112 Tierwirtschaft 2,8
122 Floristik 2,0 2,0
221 Kunststoff,Kautschukherstell.,verarbeit 2,5 2,8
222 Farb- und Lacktechnik 2,0
223 Holzbe- und -verarbeitung 2,2 1,6 1,8 1,4 1,5
242 Metallbearbeitung 1,8 1,2 1,8 2,2 2,3
244 Metallbau und Schweißtechnik 2,0 1,8 2,2 2,2 2,2
245 Feinwerk- und Werkzeugtechnik 2,0
252 Fahrzeug-Luft-Raumfahrt-,Schiffbautechn. 2,2 2,2 2,7 2,5 2,2
261 Mechatronik und Automatisierungstechnik 2,0 2,3 2,0 2,2
262 Energietechnik 2,2 2,3 2,5 2,5 2,5
263 Elektrotechnik 1,4 1,5 1,6 1,8 2,2
292 Lebensmittel- u. Genussmittelherstellung 2,4 1,7 2,2 2,6 2,5
293 Speisenzubereitung 2,6 1,7 2,4 2,4 1,8
322 Tiefbau 2,2 2,2 2,4 2,4 2,2
342 Klempnerei,Sanitär,Heizung,Klimatechnik 2,0 2,0 2,6 2,4 2,3
343 Ver- und Entsorgung 2,0 1,6 1,8 1,8 1,6
413 Chemie 1,0 2,0 1,0
516 Kaufleute - Verkehr und Logistik 1,8 2,3 2,0
531 Obj.-,Pers.-,Brandschutz,Arbeitssicherh. 2,3 1,4 2,0 2,0 2,0
541 Reinigung 2,2 1,2 1,7 2,0 1,8
623 Verkauf von Lebensmitteln 2,8 2,0 2,2 2,6 2,5
631 Tourismus und Sport 1,5 2,0 1,8
632 Hotellerie 2,8 2,2 2,8
633 Gastronomie 3,0 1,7 2,8 2,6 2,8
634 Veranstaltungsservice, -management 2,3
713 Unternehmensorganisation und -strategie 1,7 2,0 1,8 1,8
723 Steuerberatung 2,2 2,3
731 Rechtsberatung, -sprechung und -ordnung 1,8 2,0
811 Arzt- und Praxishilfe 2,2 1,7 2,2 2,3 2,2
Pflegeberufe 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5
823 Körperpflege 2,0 1,7 1,8 2,5 1,8
825 Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik 2,0 2,4
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Legende:
3,0 bis 2,0: Engpassberuf
unter 2,0 bis 1,5: Berufe unter Beobachtung
kleiner 1,5: kein Engpassberuf
Aufgrund der teilweise geringen Fallzahlen, können für einige Berufsgruppen die
Indikatoren nicht auf Länderebene berechnet werden.
Tabelle 18: Fachkräfteengpassanalyse für Spezialisten
Gesamtwert der Engpassindikatoren
nach Ländern
2024
M
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c
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252 Fahrzeug-Luft-Raumfahrt-,Schiffbautechn. 2,0
263 Elektrotechnik 2,0
272 Techn. Zeichnen, Konstruktion, Modellbau 2,0
273 Technische Produktionsplanung,-steuerung 1,5 1,8 2,0 2,2
293 Speisenzubereitung 2,5
311 Bauplanung u. -überwachung, Architektur 2,3
632 Hotellerie 3,0 1,8
817 Nicht ärztliche Therapie und Heilkunde 2,8 2,5 2,6 2,6 2,7
831 Erziehung,Sozialarb.,Heilerziehungspfl. (Fk+Sp) 2,0 0,8 1,3 1,2 1,3
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Legende:
3,0 bis 2,0: Engpassberuf
unter 2,0 bis 1,5: Berufe unter Beobachtung
kleiner 1,5: kein Engpassberuf
Aufgrund der teilweise geringen Fallzahlen, können für einige Berufsgruppen die
Indikatoren nicht auf Länderebene berechnet werden.
Tabelle 19: Fachkräfteengpassanalyse für Experten
Gesamtwert der Engpassindikatoren
nach Ländern
2024
M
e
c
k
le
n
b
u
rg
-V
o
rp
o
m
m
e
rn
B
ra
n
d
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b
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/
B
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S
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c
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263 Elektrotechnik 2,4 2,0
271 Technische Forschung und Entwicklung 1,6 2,0
311 Bauplanung u. -überwachung, Architektur 2,0 1,5 2,2 2,2 1,8
321 Hochbau 2,0
413 Chemie 1,5 2,0
431 Informatik 2,0 2,0
434 Softwareentwicklung und Programmierung 1,6 2,4
621 Verkauf (ohne Produktspezialisierung) 1,6 2,2
633 Gastronomie 2,0
731 Rechtsberatung, -sprechung und -ordnung 0,7 2,0
Pflegeberufe 2,3
814 Human- und Zahnmedizin 1,3 2,4 2,5 2,0
816 Psychologie, nichtärztl. Psychotherapie 0,6 2,0
818 Pharmazie 2,0
831 Erziehung,Sozialarb.,Heilerziehungspfl. 2,0 1,2 2,0 2,0 1,8
844 Lehrtätigk. außerschul.Bildungseinricht. 1,3 2,3
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Legende:
3,0 bis 2,0: Engpassberuf
unter 2,0 bis 1,5: Berufe unter Beobachtung
kleiner 1,5: kein Engpassberuf
Aufgrund der teilweise geringen Fallzahlen, können für einige Berufsgruppen die
Indikatoren nicht auf Länderebene berechnet werden.
Ostdeutschland (Gebietsstand April 2026)
Januar 2020 - Januar 2026, Datenstand: April 2026
Jahr 2020
(Jahressumme)
Jahr 2021
(Jahressumme)
Jahr 2022
(Jahressumme)
Jahr 2023
(Jahressumme)
Jahr 2024
(Jahressumme)
Jahr 2025
(Jahressumme)
Januar 2026
1 2 3 4 5 6 7
111 Landwirtschaft 3 * * * - * -
112 Tierwirtschaft - 5 * * - - -
122 Floristik 31 27 22 12 16 5 -
221 Kunststoff,Kautschukherstell.,verarbeit 9 5 * - - - -
222 Farb- und Lacktechnik 16 18 12 3 6 40 *
223 Holzbe- und -verarbeitung 306 291 249 219 227 193 *
242 Metallbearbeitung 225 118 98 95 144 111 3
244 Metallbau und Schweißtechnik 1.659 1.070 1.068 953 868 776 50
245 Feinwerk- und Werkzeugtechnik 4 3 4 4 3 3 -
252 Fahrzeug-Luft-Raumfahrt-,Schiffbautechn. 279 379 405 312 277 244 14
261 Mechatronik und Automatisierungstechnik 109 99 63 67 65 80 7
262 Energietechnik 229 178 203 279 297 232 7
263 Elektrotechnik 81 81 53 60 96 45 3
292 Lebensmittel- u. Genussmittelherstellung 20 12 * 36 14 - -
293 Speisenzubereitung 117 103 53 53 44 45 4
322 Tiefbau * * * - 3 * -
342 Klempnerei,Sanitär,Heizung,Klimatechnik 59 41 52 62 46 44 17
343 Ver- und Entsorgung 4 7 7 9 * - -
413 Chemie 27 14 14 5 4 - -
516 Kaufleute - Verkehr und Logistik 222 179 158 106 100 98 11
531 Obj.-,Pers.-,Brandschutz,Arbeitssicherh. 4.924 3.236 2.793 3.600 4.494 5.101 404
541 Reinigung 197 154 141 153 89 37 *
623 Verkauf von Lebensmitteln 5 - 22 26 11 5 -
631 Tourismus und Sport 89 60 22 30 20 15 -
632 Hotellerie 33 17 26 22 20 10 -
633 Gastronomie 42 21 16 10 20 18 *
634 Veranstaltungsservice, -management 69 35 21 29 24 31 *
713 Unternehmensorganisation und -strategie 271 179 146 182 164 166 9
723 Steuerberatung 427 399 277 282 227 246 38
731 Rechtsberatung, -sprechung und -ordnung 50 42 16 17 10 18 -
811 Arzt- und Praxishilfe 607 579 545 562 583 595 30
Pflegeberufe 1)
273 210 202 232 164 156 12
823 Körperpflege 489 482 556 626 733 503 32
825 Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik 10 28 17 4 6 * -
*) Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Tabelle 20: Eintritte von Teilnehmenden in Förderung der beruflichen Weiterbildung ohne Beschäftigtenqualifizierung mit Aus- und Weiterbildungsziel in
einem nach der Fachkräfteengpassanalyse 2024 für Ostdeutschland definiertem Engpassberuf für Fachkräfte
Engpassberufe Ostdeutschland 2024 Fachkräfte
Eintritte
1) Das Aggregat “Pflegeberufe“ umfasst die Systematikpositionen 8130 Gesundheits-, Krankenpflege (o.S.), 8131 Fachkrankenpflege, 8132 Fachkinderkrankenpflege, 8138 Gesundheits-, Krankenpflege (ssT), 8139
Aufsicht, Führung – Pflege, Rettungsdienst, 821 Altenpflege (einschließlich Führung) der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010).
Ostdeutschland (Gebietsstand April 2026)
Januar 2020 - Januar 2026, Datenstand: April 2026
Jahr 2020
(Jahressumme)
Jahr 2021
(Jahressumme)
Jahr 2022
(Jahressumme)
Jahr 2023
(Jahressumme)
Jahr 2024
(Jahressumme)
Jahr 2025
(Jahressumme)
Januar 2026
1 2 3 4 5 6 7
252 Fahrzeug-Luft-Raumfahrt-,Schiffbautechn. 3 9 * * * * -
263 Elektrotechnik 29 3 7 17 4 6 4
272 Techn. Zeichnen, Konstruktion, Modellbau 817 735 639 690 700 652 43
273 Technische Produktionsplanung,-steuerung 821 437 278 230 261 229 16
293 Speisenzubereitung - - - - * * -
311 Bauplanung u. -überwachung, Architektur * 3 - * * 13 *
632 Hotellerie * 4 * 3 11 13 -
817 Nicht ärztliche Therapie und Heilkunde 546 652 555 586 584 585 8
831 Erziehung,Sozialarb.,Heilerziehungspfl. 68 382 245 237 224 201 5
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
Tabelle 21: Eintritte von Teilnehmenden in Förderung der beruflichen Weiterbildung ohne Beschäftigtenqualifizierung mit Aus- und
Weiterbildungsziel in einem nach der Fachkräfteengpassanalyse 2024 für Ostdeutschland definiertem Engpassberuf für Spezialisten
Engpassberufe Ostdeutschland 2024 Spezialisten
Eintritte
Ostdeutschland (Gebietsstand April 2026)
Januar 2020 - Januar 2026, Datenstand: April 2026
Jahr 2020
(Jahressumme)
Jahr 2021
(Jahressumme)
Jahr 2022
(Jahressumme)
Jahr 2023
(Jahressumme)
Jahr 2024
(Jahressumme)
Jahr 2025
(Jahressumme)
Januar 2026
1 2 3 4 5 6 7
263 Elektrotechnik 112 395 289 298 - 3 -
271 Technische Forschung und Entwicklung 47 31 60 169 412 311 19
311 Bauplanung u. -überwachung, Architektur 33 74 121 102 271 245 18
321 Hochbau - - - - - - -
413 Chemie 63 59 12 6 13 27 5
431 Informatik 306 373 532 866 998 1.143 102
434 Softwareentwicklung und Programmierung 481 767 863 1.274 1.246 886 54
621 Verkauf (ohne Produktspezialisierung) - - - - * - -
633 Gastronomie 3 * * - * * -
731 Rechtsberatung, -sprechung und -ordnung 11 13 13 37 8 13 *
Pflegeberufe 1)
6 8 14 16 13 10 *
814 Human- und Zahnmedizin 72 126 142 282 269 417 47
816 Psychologie, nichtärztl. Psychotherapie 115 123 217 260 305 281 16
818 Pharmazie 62 52 51 134 102 139 5
831 Erziehung,Sozialarb.,Heilerziehungspfl. 262 280 386 631 736 612 57
844 Lehrtätigk. außerschul.Bildungseinricht. 230 178 213 254 241 212 5
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
Tabelle 22: Eintritte von Teilnehmenden in Förderung der beruflichen Weiterbildung ohne Beschäftigtenqualifizierung mit Aus- und Weiterbildungsziel
in einem nach der Fachkräfteengpassanalyse 2024 für Ostdeutschland definiertem Engpassberuf für Experten
Engpassberufe Ostdeutschland 2024 Experten
Eintritte
1) Das Aggregat “Pflegeberufe“ umfasst die Systematikpositionen 8130 Gesundheits-, Krankenpflege (o.S.), 8131 Fachkrankenpflege, 8132 Fachkinderkrankenpflege, 8138 Gesundheits-, Krankenpflege (ssT),
8139 Aufsicht, Führung – Pflege, Rettungsdienst, 821 Altenpflege (einschließlich Führung) der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010).
Deutschland, West, Ost, Länder (Arbeitsort)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Insgesamt 3.083 3.133 3.209 3.304 3.401 3.427 3.516 3.646 3.796 4.013
Westdeutschland 3.217 3.264 3.339 3.434 3.526 3.540 3.626 3.752 3.898 4.117
Ostdeutschland 2.449 2.510 2.600 2.707 2.827 2.890 3.007 3.157 3.329 3.539
2.055 2.088 2.139 2.203 2.267 2.284 2.344 2.431 2.530 2.676
SvB der Kerngruppe 20.372.912 20.707.738 21.069.446 21.440.102 21.554.942 21.452.043 21.743.380 21.977.297 21.989.270 21.859.958
davon im unteren Entgeltbereich 4.121.372 4.154.064 4.166.936 4.141.034 4.056.473 4.005.519 3.926.363 3.626.013 3.361.537 3.400.364
Anteil unterer Entgeltbereich in % 20,2 20,1 19,8 19,3 18,8 18,7 18,1 16,5 15,3 15,6
SvB der Kerngruppe 16.613.677 16.901.810 17.216.511 17.548.893 17.662.526 17.580.667 17.832.819 18.045.424 18.086.674 18.006.267
davon im unteren Entgeltbereich 2.764.460 2.822.311 2.871.506 2.892.287 2.874.642 2.877.026 2.852.452 2.655.261 2.496.146 2.546.025
Anteil unterer Entgeltbereich in % 16,6 16,7 16,7 16,5 16,3 16,4 16,0 14,7 13,8 14,1
SvB der Kerngruppe 565.910 579.121 587.993 597.210 602.768 606.089 617.172 621.367 622.801 620.245
davon im unteren Entgeltbereich 125.051 127.068 127.453 127.128 127.225 127.442 126.004 115.996 107.196 109.545
Anteil unterer Entgeltbereich in % 22,1 21,9 21,7 21,3 21,1 21,0 20,4 18,7 17,2 17,7
SvB der Kerngruppe 624.401 632.014 640.756 654.084 666.978 662.679 673.275 692.257 702.834 702.457
davon im unteren Entgeltbereich 91.615 91.451 90.734 91.168 91.284 90.562 90.292 84.793 80.868 81.661
Anteil unterer Entgeltbereich in % 14,7 14,5 14,2 13,9 13,7 13,7 13,4 12,2 11,5 11,6
SvB der Kerngruppe 1.791.233 1.815.745 1.843.213 1.872.726 1.888.759 1.887.236 1.911.572 1.922.637 1.922.795 1.914.735
davon im unteren Entgeltbereich 368.204 374.484 378.645 381.939 380.037 376.408 371.486 344.151 318.624 324.669
Anteil unterer Entgeltbereich in % 20,6 20,6 20,5 20,4 20,1 19,9 19,4 17,9 16,6 17,0
SvB der Kerngruppe 202.998 206.359 207.141 210.782 210.746 208.626 211.026 214.557 212.892 212.710
davon im unteren Entgeltbereich 36.182 36.333 36.284 36.689 36.160 36.220 35.728 34.185 30.691 30.396
Anteil unterer Entgeltbereich in % 17,8 17,6 17,5 17,4 17,2 17,4 16,9 15,9 14,4 14,3
SvB der Kerngruppe 4.285.655 4.350.449 4.426.961 4.509.433 4.541.234 4.524.982 4.596.435 4.646.521 4.651.126 4.638.689
davon im unteren Entgeltbereich 722.659 740.343 757.731 771.601 772.303 772.018 772.858 721.225 682.435 698.805
Anteil unterer Entgeltbereich in % 16,9 17,0 17,1 17,1 17,0 17,1 16,8 15,5 14,7 15,1
SvB der Kerngruppe 1.602.151 1.630.679 1.664.586 1.698.088 1.710.437 1.700.756 1.730.626 1.755.994 1.766.092 1.764.528
davon im unteren Entgeltbereich 248.232 255.110 261.101 263.560 263.900 264.304 262.839 243.314 230.659 232.315
Anteil unterer Entgeltbereich in % 15,5 15,6 15,7 15,5 15,4 15,5 15,2 13,9 13,1 13,2
SvB der Kerngruppe 857.769 869.193 884.424 899.635 901.340 900.973 915.430 924.688 923.769 916.754
davon im unteren Entgeltbereich 160.265 162.825 164.855 166.226 164.676 165.366 165.330 154.383 145.508 147.305
Anteil unterer Entgeltbereich in % 18,7 18,7 18,6 18,5 18,3 18,4 18,1 16,7 15,8 16,1
SvB der Kerngruppe 2.962.245 3.019.920 3.080.242 3.144.925 3.155.657 3.130.090 3.170.348 3.207.240 3.214.448 3.192.478
davon im unteren Entgeltbereich 414.068 423.781 432.109 432.097 426.521 430.248 424.419 396.913 373.543 383.583
Anteil unterer Entgeltbereich in % 14,0 14,0 14,0 13,7 13,5 13,7 13,4 12,4 11,6 12,0
03 Niedersachsen
04 Bremen
05 Nordrhein-Westfalen
06 Hessen
07 Rheinland-Pfalz
Tabelle 23: Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der Kerngruppe mit Angaben zum Bruttomonatsentgelt
Region Merkmal
Stichtag 31.Dezember des Jahres
Median in €
Deutschland1)
Westdeutschland
01 Schleswig-Holstein
02 Hamburg
bundeseinheitliche Schwelle des unteren Entgeltbereichs in €2)
08 Baden-Württemberg
Deutschland, West, Ost, Länder (Arbeitsort)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Tabelle 23: Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der Kerngruppe mit Angaben zum Bruttomonatsentgelt
Region Merkmal
Stichtag 31.Dezember des Jahres
SvB der Kerngruppe 3.470.322 3.547.264 3.627.560 3.705.914 3.730.218 3.708.677 3.754.832 3.806.980 3.817.010 3.795.647
davon im unteren Entgeltbereich 553.723 566.788 577.458 576.356 566.524 568.722 558.165 517.932 487.557 498.436
Anteil unterer Entgeltbereich in % 16,0 16,0 15,9 15,6 15,2 15,3 14,9 13,6 12,8 13,1
SvB der Kerngruppe 250.993 251.066 253.635 256.096 254.389 250.559 252.103 253.183 252.907 248.024
davon im unteren Entgeltbereich 44.461 44.127 45.135 45.525 46.014 45.738 45.330 42.369 39.065 39.311
Anteil unterer Entgeltbereich in % 17,7 17,6 17,8 17,8 18,1 18,3 18,0 16,7 15,4 15,8
SvB der Kerngruppe 3.758.079 3.805.286 3.852.544 3.890.538 3.891.625 3.870.794 3.910.061 3.931.382 3.901.222 3.852.521
davon im unteren Entgeltbereich 1.356.625 1.331.566 1.295.247 1.248.516 1.181.593 1.128.309 1.073.701 970.559 865.187 854.083
Anteil unterer Entgeltbereich in % 36,1 35,0 33,6 32,1 30,4 29,1 27,5 24,7 22,2 22,2
SvB der Kerngruppe 834.035 864.651 897.190 926.852 949.883 956.929 991.224 1.022.050 1.025.903 1.019.344
davon im unteren Entgeltbereich 199.998 201.119 200.361 199.419 192.065 183.640 178.737 159.565 146.423 147.159
Anteil unterer Entgeltbereich in % 24,0 23,3 22,3 21,5 20,2 19,2 18,0 15,6 14,3 14,4
SvB der Kerngruppe 521.528 527.032 531.988 535.498 533.200 530.844 536.878 540.057 536.749 531.460
davon im unteren Entgeltbereich 201.930 198.445 194.426 187.722 176.913 167.120 161.273 146.662 131.742 129.717
Anteil unterer Entgeltbereich in % 38,7 37,7 36,5 35,1 33,2 31,5 30,0 27,2 24,5 24,4
SvB der Kerngruppe 354.444 356.816 360.496 362.058 362.522 358.618 359.133 354.263 348.463 344.823
davon im unteren Entgeltbereich 147.629 145.823 142.500 137.157 130.135 122.522 116.562 104.687 92.383 91.562
Anteil unterer Entgeltbereich in % 41,7 40,9 39,5 37,9 35,9 34,2 32,5 29,6 26,5 26,6
SvB der Kerngruppe 1.010.108 1.014.400 1.020.928 1.024.018 1.015.449 1.004.622 1.004.020 999.506 988.028 971.661
davon im unteren Entgeltbereich 400.880 390.362 377.882 359.698 339.869 327.142 306.366 275.316 243.740 239.349
Anteil unterer Entgeltbereich in % 39,7 38,5 37,0 35,1 33,5 32,6 30,5 27,5 24,7 24,6
SvB der Kerngruppe 503.815 505.995 508.026 507.584 504.167 501.086 500.632 498.625 494.089 486.339
davon im unteren Entgeltbereich 195.300 190.810 184.166 175.646 165.574 157.117 149.732 135.702 120.176 119.309
Anteil unterer Entgeltbereich in % 38,8 37,7 36,3 34,6 32,8 31,4 29,9 27,2 24,3 24,5
SvB der Kerngruppe 534.149 536.392 533.916 534.528 526.404 518.695 518.174 516.881 507.990 498.894
davon im unteren Entgeltbereich 210.889 205.008 195.913 188.873 177.037 170.768 161.031 148.627 130.723 126.987
Anteil unterer Entgeltbereich in % 39,5 38,2 36,7 35,3 33,6 32,9 31,1 28,8 25,7 25,5
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
2) In Anlehnung an die Definition der OECD liegt die Schwelle des unteren Entgeltbereichs bei 2/3 des Medianentgelts aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe.
12 Brandenburg
09 Bayern
10 Saarland
Ostdeutschland
11 Berlin
1) darunter regional nicht zuordenbare Fälle
13 Mecklenburg-
Vorpommern
14 Sachsen
15 Sachsen-Anhalt
16 Thüringen
Ostdeutschland
Jahr
Branchen-
/Flächentarifvertrag
Firmen-
/Haustarifvertrag
Keine Tarifbindung
2015 18 3 79
2016 19 3 79
2017 16 2 81
2018 17 3 80
2019 17 3 80
2020 16 3 82
2021 15 3 82
2022 16 3 82
2023 15 3 83
2024 15 3 83
2025 16 2 82
Jahr
Branchen-
/Flächentarifvertrag
Firmen-
/Haustarifvertrag
Keine Tarifbindung
2015 29 2 69
2016 29 2 68
2017 27 2 71
2018 27 2 71
2019 27 2 71
2020 26 2 72
2021 25 2 73
2022 24 2 73
2023 23 2 75
2024 23 2 75
2025 24 2 75
Quelle: IAB-Betriebspanel, hochgerechnete Werte, © IAB
Tabelle 24: Anteil der Betriebe mit und ohne Tarifbindung
Angaben der Betriebe, Anteile in Prozent
Westdeutschland
Angaben der Betriebe, Anteile in Prozent
Jahr
Branchen-
/Flächentarifvertrag
Firmen-
/Haustarifvertrag
Keine Tarifbindung
2015 37 12 51
2016 36 11 53
2017 34 10 56
2018 34 11 55
2019 34 11 55
2020 32 11 57
2021 34 11 55
2022 33 12 55
2023 31 14 56
2024 31 11 58
2025 34 11 55
Jahr
Branchen-
/Flächentarifvertrag
Firmen-
/Haustarifvertrag
Keine Tarifbindung
2015 51 8 41
2016 51 8 42
2017 49 7 43
2018 48 8 44
2019 46 7 47
2020 45 8 47
2021 45 9 46
2022 43 9 48
2023 44 7 49
2024 43 7 50
2025 43 6 50
Quelle: IAB-Betriebspanel, hochgerechnete Werte, © IAB
Angaben der Betriebe, Anteile in Prozent
Ostdeutschland
Westdeutschland
Angaben der Betriebe, Anteile in Prozent
Tabelle 25: Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit und ohne Tarifbindung
Ostdeutschland Westdeutschland
Jahr
Betriebsrat (Betriebe ab 5
Beschäftigte)
Jahr
Betriebsrat (Betriebe ab 5
Beschäftigte)
1996 42 1996 51
1997 38 1997 50
1998 37 1998 49
1999 37 1999 50
2000 38 2000 49
2001 39 2001 50
2002 39 2002 49
2003 38 2003 48
2004 37 2004 47
2005 38 2005 46
2006 37 2006 46
2007 38 2007 45
2008 35 2008 45
2009 37 2009 45
2010 36 2010 45
2011 35 2011 44
2012 36 2012 43
2013 34 2013 43
2014 32 2014 43
2015 33 2015 42
2016 33 2016 43
2017 33 2017 40
2018 34 2018 42
2019 35 2019 40
2020 36 2020 40
2021 34 2021 39
2022 37 2022 39
2023 32 2023 37
2024 31 2024 38
2025 31 2025 36
Quelle: IAB-Betriebspanel, hochgerechnete Werte, © IAB
Angaben der Betriebe, Anteile in Prozent Angaben der Betriebe, Anteile in Prozent
Tabelle 26: Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Betriebsrat in der Privatwirtschaft
Anderer Betrieb nein ja ja ja ja
Andere Region nein nein ja nein ja
Andere Branche nein nein nein ja ja
2015 88,6 3,6 1,2 4,9 1,7
2016 87,9 3,8 1,2 5,2 1,8
2017 87,2 4,0 1,2 5,7 1,9
2018 86,8 4,1 1,2 5,9 2,0
2019 88,1 3,7 1,2 5,3 1,8
2020 88,4 3,5 1,1 5,3 1,8
2021 86,9 3,6 1,3 6,1 2,2
2022 86,5 3,8 1,3 6,1 2,3
2015 88,3 3,8 1,2 4,9 1,8
2016 87,7 3,9 1,2 5,2 2,0
2017 87,0 4,0 1,2 5,6 2,1
2018 86,8 4,1 1,3 5,8 2,2
2019 87,3 4,2 1,2 5,3 2,0
2020 87,9 3,8 1,2 5,1 2,0
2021 86,3 3,9 1,3 6,1 2,4
2022 86,2 3,9 1,3 6,1 2,5
Quelle: IEB v17.01.00, eigene Berechnungen.
Wechsel
Ostdeutschland
Westdeutschland
Tabelle 27: Horizontale Mobilität: Anteile von Wechslern zwischen Betrieben, Regionen
und Branchen
Es werden nur Personen betrachtet, die im Berichtsjahr und dem Folgejahr erwerbstätig waren.
Deutschland, West, Ost (Arbeitsort)
Zeitreihe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Insgesamt 30.771.297 31.443.318 32.164.973 32.870.228 33.407.262 33.322.952 33.802.173 34.445.087 34.709.056 34.837.102 34.885.488
1 Ohne Berufsabschluss 3.587.625 3.699.511 3.829.061 3.977.050 4.093.629 4.090.644 4.207.031 4.344.137 4.400.924 4.463.030 4.529.188
2 Anerkannter Berufsabschluss 19.313.710 19.675.786 20.022.368 20.329.725 20.512.559 20.383.553 20.524.441 20.677.334 20.626.336 20.484.499 20.279.850
3 Akademischer Berufsabschluss 4.418.910 4.713.610 5.016.332 5.320.552 5.614.208 5.803.861 6.108.001 6.444.502 6.709.437 6.954.434 7.164.183
Keine Angabe 3.451.052 3.354.411 3.297.212 3.242.901 3.186.866 3.044.894 2.962.700 2.979.114 2.972.359 2.935.139 2.912.267
Insgesamt 25.005.802 25.562.694 26.160.260 26.755.864 27.223.430 27.170.417 27.555.281 28.074.519 28.320.587 28.466.256 28.542.882
1 Ohne Berufsabschluss 3.184.279 3.274.457 3.378.474 3.499.790 3.590.530 3.576.767 3.663.014 3.763.775 3.800.349 3.843.113 3.888.518
2 Anerkannter Berufsabschluss 15.474.268 15.776.511 16.065.712 16.331.423 16.500.380 16.415.254 16.542.786 16.682.679 16.667.488 16.582.747 16.442.807
3 Akademischer Berufsabschluss 3.513.530 3.755.963 4.006.000 4.258.888 4.508.745 4.667.497 4.912.478 5.187.418 5.417.515 5.632.932 5.821.095
Keine Angabe 2.833.725 2.755.763 2.710.074 2.665.763 2.623.775 2.510.899 2.437.003 2.440.647 2.435.235 2.407.464 2.390.462
Insgesamt 5.763.768 5.879.089 6.003.194 6.112.747 6.182.255 6.151.086 6.245.330 6.369.182 6.386.759 6.368.681 6.340.446
1 Ohne Berufsabschluss 403.150 424.884 450.356 477.022 502.848 513.679 543.722 580.155 600.335 619.538 640.237
2 Anerkannter Berufsabschluss 3.838.524 3.898.416 3.955.883 3.997.460 4.011.446 3.967.598 3.980.863 3.994.001 3.958.014 3.900.690 3.836.169
3 Akademischer Berufsabschluss 905.004 957.370 1.010.112 1.061.474 1.105.121 1.136.158 1.195.238 1.256.797 1.291.509 1.321.146 1.342.726
Keine Angabe 617.090 598.419 586.843 576.791 562.840 533.651 525.507 538.229 536.901 527.307 521.314
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1 Ohne Berufsabschluss 11,7 11,8 11,9 12,1 12,3 12,3 12,4 12,6 12,7 12,8 13,0
2 Anerkannter Berufsabschluss 62,8 62,6 62,2 61,8 61,4 61,2 60,7 60,0 59,4 58,8 58,1
3 Akademischer Berufsabschluss 14,4 15,0 15,6 16,2 16,8 17,4 18,1 18,7 19,3 20,0 20,5
Keine Angabe 11,2 10,7 10,3 9,9 9,5 9,1 8,8 8,6 8,6 8,4 8,3
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1 Ohne Berufsabschluss 12,7 12,8 12,9 13,1 13,2 13,2 13,3 13,4 13,4 13,5 13,6
2 Anerkannter Berufsabschluss 61,9 61,7 61,4 61,0 60,6 60,4 60,0 59,4 58,9 58,3 57,6
3 Akademischer Berufsabschluss 14,1 14,7 15,3 15,9 16,6 17,2 17,8 18,5 19,1 19,8 20,4
Keine Angabe 11,3 10,8 10,4 10,0 9,6 9,2 8,8 8,7 8,6 8,5 8,4
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1 Ohne Berufsabschluss 7,0 7,2 7,5 7,8 8,1 8,4 8,7 9,1 9,4 9,7 10,1
2 Anerkannter Berufsabschluss 66,6 66,3 65,9 65,4 64,9 64,5 63,7 62,7 62,0 61,2 60,5
3 Akademischer Berufsabschluss 15,7 16,3 16,8 17,4 17,9 18,5 19,1 19,7 20,2 20,7 21,2
Keine Angabe 10,7 10,2 9,8 9,4 9,1 8,7 8,4 8,5 8,4 8,3 8,2
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1)
darunter regional nicht zuordenbare Fälle
Tabelle 28: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Berufsabschluss
Region Merkmal
Stichtag 30.Juni des Jahres
Deutschland1)
Westdeutschland
Region Merkmal
Prozentuale Anteile zum Stichtag 30.Juni des Jahres
Deutschland1)
Westdeutschland
Ostdeutschland
Ostdeutschland
Tabelle 29: Betriebe, Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsbetriebs-quote Deutschland, West, Ost, 2015 bis 2023
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Betriebe abs. 2.139.706 2.151.016 2.161.407 2.165.904 2.171.434 2.163.494 2.181.517 2.164.152 2.138.284
Ausbildungsbetriebe abs. 427.496 426.375 427.227 427.287 425.781 419.683 416.693 408.690 402.833
Ausbildungsbetriebsquote in % 20 19,8 19,8 19,7 19,6 19,4 19,1 18,9 18,8
Betriebe abs. 1.704.349 1.714.919 1.724.652 1.729.882 1.735.805 1.732.053 1.748.453 1.736.900 1.718.257
Ausbildungsbetriebe abs. 368.218 366.962 366.860 365.774 363.914 357.758 353.892 345.937 339.788
Ausbildungsbetriebsquote in % 21,6 21,4 21,3 21,1 21 20,7 20,2 19,9 19,8
Betriebe abs. 434.870 435.658 436.338 435.537 435.136 431.042 432.592 426.823 419.446
Ausbildungsbetriebe abs. 59.247 59.386 60.339 61.477 61.842 61.904 62.790 62.730 63.021
Ausbildungsbetriebsquote in % 13,6 13,6 13,8 14,1 14,2 14,4 14,5 14,7 15
Bundesgebiet
Westdeutschland
Ostdeutschland
Quelle: Revidierte Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag jeweils 31. Dezember; Berechnungen des Bundesinstituts für Berufsbildung
Anmerkung: Die Ausbildungsbetriebsquote wird auf Basis der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit berechnet. Sie misst den Anteil der Betriebe mit Auszubildenden an allen
Betrieben mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einschließlich der Ausbildungsbetriebe. Bei der Berechnung der Ausbildungsbetriebsquote wird nicht zwischen Betrieben mit und ohne
Ausbildungsberechtigung differenziert.
Tabelle 30: Ausbildungsberechtigung 2005 bis 2023 (in %)
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Westdeutschland
Keine Berechtigung 44 45 45 44 44 46 47 47 48
Berechtigung im Verbund 3 3 3 3 3 4 5 4 4
Berechtigung 55 53 52 54 54 51 51 51 50
Ostdeutschland
Keine Berechtigung 51 50 53 51 52 53 56 53 54
Berechtigung im Verbund 4 4 5 5 5 6 5 5 4
Berechtigung 47 47 44 46 45 43 41 43 42
Bundesgebiet
Keine Berechtigung 45 46 47 46 46 48 48 48 49
Berechtigung im Verbund 3 3 3 3 4 4 5 4 4
Berechtigung 53 52 51 52 52 50 49 49 48
Anm.: Ausbildungsberechtigung: Anteil der zur Ausbildung berechtigten, im Verbund berechtigten oder nicht berechtigten Betriebe an allen Betrieben.
Da es sich um Mehrfachantworten handelt, kann die Summe der Angaben zur Berechtigung über 100% liegen.
Quelle: IAB-Betriebspanel 2015 bis 2023, hochgerechnete Angaben
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Westdeutschland
1 bis 9 Beschäftigte 40 39 42 40 42 43 39 45 42
10 bis 49 Beschäftigte 67 67 65 68 70 68 71 71 76
50 bis 499 Beschäftigte 85 87 87 87 85 88 89 89 91
500+ Beschäftigte 96 96 96 96 98 95 94 94 98
Insgesamt 53 54 55 55 56 57 56 59 60
Ostdeutschland
1 bis 9 Beschäftigte 27 35 35 31 39 36 38 39 36
10 bis 49 Beschäftigte 65 63 67 67 70 68 72 73 74
50 bis 499 Beschäftigte 82 84 84 82 89 88 87 85 87
500+ Beschäftigte 100 89 98 95 86 91 81 100 94
Insgesamt 43 48 49 48 54 51 54 54 54
Bundesgebiet
1 bis 9 Beschäftigte 37 38 40 39 41 42 39 44 41
10 bis 49 Beschäftigte 67 66 65 68 70 68 71 71 76
50 bis 499 Beschäftigte 85 87 86 86 86 88 88 88 90
500+ Beschäftigte 97 95 96 96 96 95 92 95 98
Insgesamt 51 52 54 53 56 56 56 58 59
Tabelle 31: Ausbildungsaktivität nach Betriebsgröße, West-, Ostdeutschland und Bundesgebiet 2015 bis 2023 (in %)
Anm.: Ausbildungsaktivität: Anteil der ausbildenden Betriebe an allen ausbildungsberechtigten Betrieben.
Quelle: IAB-Betriebspanel 2015 bis 2023, hochgerechnete Angaben
Ostdeutschland
Zeitreihe, Datenstand: April 2026
gestellt
bewilligt/
zugestimmt
abgelehnt
anderweitig
erledigt
9 10 11 12
2015 18.597 16.610 2.053 -
2016 17.009 15.363 1.594 -
2017 17.297 14.763 1.556 -
2018 13.734 10.943 1.428 -
2019 12.309 9.394 1.288 -
2020 11.689 9.792 1.084 -
2021 6.290 4.611 785 -
2022 10.091 5.938 721 -
2023 9.956 8.136 1.069 109
2024 10.402 7.921 1.160 117
2025 11.648 10.167 1.261 160
2015 1.610 1.381 285 -
2016 1.290 984 293 -
2017 1.389 1.044 308 -
2018 1.443 1.097 338 -
2019 1.224 910 299 -
2020 1.087 879 260 -
2021 576 398 183 -
2022 552 414 112 -
2023 754 538 180 *
2024 818 577 232 *
2025 777 578 169 *
2015 15.177 12.285 1.317 -
2016 14.368 11.701 1.299 -
2017 13.448 11.079 1.280 -
2018 13.039 10.475 1.283 -
2019 13.328 10.813 1.318 -
2020 11.974 9.774 1.115 -
2021 9.711 7.838 1.183 -
2022 10.429 8.141 1.116 -
2023 13.974 11.232 1.181 -
2024 16.672 13.613 1.193 -
2025 17.249 14.258 1.328 -
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Ostdeutschland
Arbeitnehmer
Dritte
Einzugsstelle
Tabelle 32: Anträge auf Insolvenzgeld
Daten zum Insolvenzgeld werden kalendermonatlich erhoben. Sie stehen ab dem Veröffentlichungstermin des Folgemonats zur
Verfügung.
Ergebnisse der Statistik über Insolvenzgeld wurden im Januar 2026 zurück bis Januar 2023 revidiert.
Antragsteller Jahressummen
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
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ISSN 0722-8333