[Deutscher Bundestag Drucksache 17/6043
17. Wahlperiode 03. 06. 2011 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Kipping, Diana Golze, Matthias
W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/5641 –
Armutssituation und Angebote für von Armut betroffene Bürgerinnen und Bürger
in der Bundesrepublik Deutschland und in den Bundesländern
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Nach den Vorgaben des Grundgesetzes (GG) ist die Bundesrepublik
Deutschland „ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“ (Artikel 20 Absatz 1 GG).
Diese Bestimmung zählt zum Verfassungskern und ist eine der
unabänderlichen Vorgaben des Grundgesetzes. Des Weiteren gibt das Grundgesetz vor,
dass die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland „den Grundsätzen des
republikanischen, demokratischen und sozialen Bundesstaates im Sinne dieses
Grundgesetzes entsprechen“ muss (Artikel 28 Absatz 1 GG). Mit diesen
beiden Artikeln schreibt das Grundgesetz das Sozialstaatsprinzip fest. Gemäß
den Konkretisierungen durch das Bundesverfassungsgericht ist es demzufolge
die Aufgabe des Staates, für soziale Gerechtigkeit und für einen Ausgleich
sozialer Gegensätze und Ungleichheiten zu sorgen. Der Staat hat die
Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass allen Bürgerinnen und Bürgern ein
menschenwürdiges Dasein und eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft
ermöglicht werden. Aus dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes leitet sich für
den Staat die Pflicht zur Daseinsvorsorge ab. Die Verantwortung für die
„Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse“ ist ein Kernelement des
Sozialstaates (Artikel 20 GG).
Der Begriff „gleichwertige Lebensverhältnisse“ gehört zur zentralen
Leitvorstellung des Bundes und der Länder. Das Raumordnungsgesetz (ROG) des
Bundes konkretisiert gleich im ersten Grundsatz: „Im Gesamtraum der
Bundesrepublik Deutschland und in seinen Teilräumen sind ausgeglichene soziale,
infrastrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und kulturelle Verhältnisse
anzustreben“ (§ 2 Absatz 2 Nummer 1 ROG). Länderverfassungen und
Landesplanungsgesetze zitieren den Begriff ihrerseits und verpflichten sich damit zu
einer entsprechenden Strukturpolitik und Entwicklung ihres Landesgebietes.
Um die Situation in der Bundesrepublik Deutschland umfangreich zu
bewerten, bedarf es auch einer Analyse der Armutssituation und der Angebote für
von Armut betroffene Bürgerinnen und Bürger sowohl auf der Ebene des
Bundes als auch auf der Ebene der Bundesländer. Damit sollen der Stand und die
Herangehensweise der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
vom 1. Juni 2011 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/6043 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeBundesgebiet vor dem Hintergrund des Grundgesetzes besser beurteilbar
werden. Insbesondere geht es aber auch darum, perspektivisch Konzepte zu
entwickeln und umzusetzen, um langfristig allen Bevölkerungsschichten und
Generationen in allen Teilen Deutschlands ein Leben in Würde und
gleichberechtigter Teilhabe zu sichern.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Im Rahmen der umfassend ausgebauten sozialen Sicherungssysteme schützen
in Deutschland die beitragsfinanzierten Leistungen der vorgelagerten
Versicherungen vor den Risiken von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Unfall, Alter und
Pflege. Darüber hinaus hat in Deutschland grundsätzlich jeder, der sich nicht
aus eigenen Kräften helfen kann und keine oder unzureichende Ansprüche auf
Leistungen der vorgelagerten Systeme hat, ein Recht auf staatliche
Unterstützungsleistungen. Dieser Zugang ist in Deutschland über die beiden
Mindestsicherungssysteme des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB II
und SGB XII) sichergestellt. Mit den Leistungen dieser Systeme wird jedem
Bürger das Recht auf Führung eines menschenwürdigen Lebens auf dem
soziokulturellen Mindestniveau garantiert.
Der hierfür notwendige Lebensunterhalt umfasst insbesondere Ernährung,
Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie, persönliche Bedürfnisse
des täglichen Lebens, Absicherung gegen Krankheit sowie Unterkunft und
Heizung. Zu den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens gehört auch eine
Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft. Dies gilt in
besonderem Maße für Kinder und Jugendliche. Die Grundsicherung für
Arbeitsuchende (SGB II) ermöglicht darüber hinaus eine umfassende Förderung bei
der beruflichen Eingliederung.
1. Wie hoch ist die Armutsrisikoquote gemäß EU-Standard (60 Prozent des
nationalen mediangemittelten Nettoäquivalenzeinkommens, neue
Äquivalenzskala) in der Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen
Bundesländern nach EU-SILC (Statistik der EU über Einkommen und
Lebensbedingungen), SOEP (sozio-oekonomische Panel), EVS (Einkommens-
und Verbraucherstichprobe) und Mikrozensus in den Einkommensjahren
2005 bis 2010 (zwecks Vergleichbarkeit hier und im Folgenden bitte
immer die Armutsrisikowerte gemäß den Richtlinien der Expert Group on
Household Income Statistics 2001 mit imputierten Einkommensvorteilen,
z. B. für Haushalte in subventionierten Wohnungen oder in selbst
genutztem Wohneigentum, bestimmen, und wo dies nicht oder nur teilweise
geschieht, bitte ausdrücklich kennzeichnen)?
Zur vergleichenden Analyse der Einkommensverteilung sowohl auf der
Bundesebene als auch auf der Ebene der Länder kann ausschließlich der
Mikrozensus als Datenquelle herangezogen werden. Nur der Mikrozensus erlaubt
aufgrund seiner Stichprobengröße einen methodisch sauberen und repräsentativen
Vergleich von Landesergebnissen mit dem Ergebnis auf Bundesebene. Deshalb
werden die im Rahmen der amtlichen Sozialberichterstattung des Statistischen
Bundesamtes und der Statistischen Landesämter eigens für regionale
Auswertungen aufbereiteten Ergebnisse des Mikrozensus verwendet. Neueste
verfügbare Daten stammen aus dem Jahr 2009. Eine Berücksichtigung der
Einkommensvorteile durch selbst genutztes Wohneigentum (oder die Nutzung von
subventionierten Wohnungen) ist auf Basis des Mikrozensus nicht möglich, da
entsprechende Informationen nicht erhoben werden.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/60432. Wie hoch ist die Armutsrisikoquote bei Kindern und Jugendlichen unter
15 Jahren, unter 25 Jahren und bei Älteren über 65 Jahre gemäß EU-
Standard in der Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen
Bundesländern nach EU- SILC, SOEP, EVS und Mikrozensus in den
Einkommensjahren 2005 bis 2010 (bitte getrennt nach Geschlecht, bezogen auf die
jeweilige Altersgruppe und bezogen auf alle Personen)?
Die Armutsrisikoquoten differenziert nach Alter und bei den über 18-Jährigen
nach Alter und Geschlecht für das Jahr 2005 bis 2009 für alle Länder und die
Bundesrepublik Deutschland finden sich in den Tabellen 1 bis 20 im Anhang.
Eine Differenzierung der Armutsrisikoquote bei den Kindern nach Geschlecht
wird (entsprechend dem EU-Standard) nicht ausgewiesen, da das zu Grunde
liegende Äquivalenzeinkommen auf der Haushaltsebene berechnet wird und
Mädchen und Jungen davon gleichermaßen betroffen sind. Im Zusammenhang
mit den unterschiedlichen Datenquellen wird auf die methodischen Hinweise in
der Antwort zu Frage 1 verwiesen.
Armutsrisikoquote1) nach Bundesländern in %
gemessen am Bundesmedian
2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 10,6 10,1 10,0 10,2 10,9
Bayern 11,4 10,9 11,0 10,8 11,1
Berlin 19,7 17,0 17,5 18,7 19,0
Brandenburg 19,2 18,9 17,5 16,8 16,7
Bremen 22,3 20,4 19,1 22,2 20,1
Hamburg 15,7 14,3 14,1 13,1 14,0
Hessen 12,7 12,0 12,0 12,7 12,4
Mecklenburg-Vorpommern 24,1 22,9 24,3 24,0 23,1
Niedersachsen 15,5 15,3 15,5 15,8 15,3
Nordrhein-Westfalen 14,4 13,9 14,6 14,7 15,2
Rheinland-Pfalz 14,2 13,2 13,5 14,5 14,2
Saarland 15,5 16,0 16,8 15,8 16,0
Sachsen 19,2 18,5 19,6 19,0 19,5
Sachsen-Anhalt 22,4 21,6 21,5 22,1 21,8
Schleswig-Holstein 13,3 12,0 12,5 13,1 14,0
Thüringen 19,9 19,0 18,9 18,5 18,1
Deutschland 14,7 14,0 14,3 14,4 14,6
Nachrichtlich:
Früheres Bundesgebiet (ohne Berlin) 13,2 12,7 12,9 13,1 13,3
Neue Bundesländer (einschl. Berlin) 20,4 19,2 19,5 19,5 19,5
Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Jahr
Land
1) Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der
Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung.
Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet.
Drucksache 17/6043 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode3. Wie hoch ist die Armutsrisikoquote bei Erwerbslosen und bei
Erwerbstätigen gemäß EU-Standard in der Bundesrepublik Deutschland und in den
einzelnen Bundesländern nach EU-SILC, SOEP, EVS und Mikrozensus in
den Einkommensjahren 2005 bis 2010 (bitte getrennt nach Geschlecht,
bezogen auf die jeweilige Bevölkerungsgruppe und bezogen auf alle
Personen)?
Die Quoten der von einem Armutsrisiko betroffenen Erwerbslosen und
Erwerbstätigen differenziert nach dem Geschlecht für das Jahr 2005 bis 2009 für
alle Länder und die Bundesrepublik Deutschland finden sich in den Tabellen 21
und 22 im Anhang. Im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Datenquellen
wird auf die methodischen Hinweise in der Antwort zu Frage 1 verwiesen.
4. Wie hoch ist die absolute Anzahl der vom Armutsrisiko betroffenen
Erwerbslosen und Erwerbstätigen gemäß EU-Standard in der Bundesrepublik
Deutschland und in den einzelnen Bundesländern nach EU-SILC, SOEP,
EVS und Mikrozensus in den Einkommensjahren 2005 bis 2010 (bitte
getrennt nach Geschlecht)?
Die absolute Anzahl der von einem Armutsrisiko betroffenen Erwerbslosen und
Erwerbstätigen differenziert nach dem Geschlecht für das Jahr 2005 bis 2009
für alle Länder und die Bundesrepublik Deutschland finden sich in den
Tabellen 23 und 24 im Anhang. Im Zusammenhang mit den unterschiedlichen
Datenquellen wird auf die methodischen Hinweise in der Antwort zu Frage 1
verwiesen.
5. Wie hoch sind die absolute Anzahl der vom Armutsrisiko Betroffenen und
die Armutsrisikoquote bei Alleinstehenden, bei Alleinerziehenden und bei
(Ehe-)Paaren gemäß EU-Standard in der Bundesrepublik Deutschland und
in den einzelnen Bundesländern nach EU-SILC, SOEP, EVS und
Mikrozensus in den Einkommensjahren 2005 bis 2010 (bitte getrennt nach
Geschlecht und Anzahl der Kinder, die Quote bezogen auf die jeweilige
Haushaltgruppe und auf alle Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland
und den Bundesländern)?
Die absolute Anzahl der von einem Armutsrisiko betroffenen Personen in
Haushalten von Alleinstehenden, Alleinerziehenden und Paaren und der
Anzahl der Kinder für das Jahr 2005 bis 2009 für alle Länder und die
Bundesrepublik Deutschland finden sich in Tabelle 25 im Anhang. Eine Differenzierung
nach Geschlecht, die sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder umfasst, ist
bei den Haushaltstypen mit Kindern nicht sinnvoll (s. a. Antwort zu Frage 2).
Eine Differenzierung der Alleinerziehenden-Haushalte nach Zahl der Kinder
stößt in den kleineren Ländern an Fallzahlgrenzen. Im Zusammenhang mit den
unterschiedlichen Datenquellen wird auf die methodischen Hinweise in der
Antwort zu Frage 1 verwiesen.
6. Wie hoch ist die Armutsrisikogrenze gemäß EU-Standard in der
Bundesrepublik Deutschland nach EU-SILC, SOEP, EVS und Mikrozensus in den
Einkommensjahren 2005 bis 2010 (zwecks Vergleichbarkeit auch hier bitte
die Werte gemäß den Richtlinien der Expert Group on Household Income
Statistics 2001 mit imputierten Einkommensvorteilen, z. B. für Haushalte
in subventionierten Wohnungen oder in selbst genutztem Wohneigentum,
bestimmen, und wo dies nicht oder nur teilweise geschieht, bitte
ausdrücklich kennzeichnen)?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/6043Zu beachten ist, dass durch die pauschale Einkommensabfrage im Mikrozensus
vor allem solche Einkommen berücksichtigt werden, die einen relevanten
Anteil am gesamten Haushaltseinkommen haben und regelmäßig eingehen,
während unregelmäßige und geringere Einkommensteile eher vergessen werden.
Dadurch wird das Niveau der Haushaltsnettoeinkommen und damit auch der
Äquivalenzeinkommen unterschätzt. Eine Berücksichtigung der
Einkommensvorteile durch selbst genutztes Wohneigentum (oder die Nutzung von
subventionierten Wohnungen) ist mit den Daten des Mikrozensus und von EU-SILC
nicht möglich. Ergebnisse zur Einkommensverteilung aus der EVS 2008 liegen
noch nicht vor.
7. Gibt es für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt und in den
einzelnen Bundesländern eine Statistik über die Zahl von Wohnungslosen?
Welche Definition für Wohnungslosigkeit liegt den Statistiken zugrunde?
Eine bundesweite Statistik über die Zahl von Wohnungslosen gibt es nicht. Zu
dem Vorliegen von Statistiken in den einzelnen Ländern liegen der
Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. Lediglich von Nordrhein-Westfalen ist
bekannt, dass dort eine Obdachlosenstatistik geführt wird, die aber nur einen Teil
der Wohnungslosen erfasst.
Die Bundesregierung unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit der
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG-W), einer auf
Bundesebene agierenden Arbeitsgemeinschaft der Sozialorganisationen sowie der
privaten und öffentlich-rechtlichen Träger von sozialen Diensten und
Einrichtungen für wohnungslose Personen, die regelmäßig u. a. Schätzungen zur Zahl
der wohnungslosen Menschen in Deutschland erarbeitet.
Der Begriff „Wohnungslosigkeit“ ist gesetzlich nicht definiert. Nach Definition
der BAG-W ist „wohnungslos“, wer nicht über einen mietvertraglich
abgesicherten Wohnraum verfügt.
8. Wie hoch war die Zahl der Wohnungslosen zwischen 2005 und 2010 in der
Bundesrepublik Deutschland insgesamt und in den einzelnen
Bundesländern?
Für die Bundesrepublik Deutschland gesamt wird die Zahl der Wohnungslosen
von der BAG-W wie folgt geschätzt:
2005: 261 000 Menschen
2006: 256 000 Menschen
2007: 242 000 Menschen
2008: 227 000 Menschen
Datenquelle 2005 2006 2007 2008 2009
Mikrozensus 736 746 764 787 801
EU-SILC 783 889 916 929 -
SOEP 881 888 917 929 -
Jahr
Armutsrisikoschwelle für einen Ein-Personen-Haushalt
(60% des Medianäquivalenzeinkommens)
Drucksache 17/6043 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode9. Ist der Bundesregierung bekannt, wie hoch die Ausgaben aus den
Landeshaushalten für Angebote an Wohnungslose sind?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
10. Wie viele Haushalte und Personen bezogen in den einzelnen Jahren 2005
bis 2010 in der Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen
Bundesländern Wohngeld?
Die folgenden Tabellen stellen die Entwicklung der Wohngeldempfängerinnen
und -empfänger nach Haushalten und Personen dar. Dabei ist zu beachten, dass
das Wohngeld mit der Wohngeldreform 2009 deutlich erhöht wurde. Deshalb
stieg die Zahl der Wohngeldempfängerhaushalte in Deutschland zwischen 2008
und 2009 deutlich um 57 Prozent. Die Ergebnisse der Wohngeldstatistik 2010
liegen noch nicht vor; sie werden vom Statistischen Bundesamt voraussichtlich
im Herbst 2011 veröffentlicht.
Wohngeldempfängerhaushalte 2005–2009
Land 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 70 483 63 581 58 804 54 186 96 276
Bayern 71 423 63 041 55 333 56 168 94 428
Berlin 43 422 33 802 24 934 26 992 39 761
Brandenburg 35 468 29 672 25 986 27 454 40 532
Bremen 8 041 6 921 5 921 5 368 8 682
Hamburg 20 461 16 067 13 304 12 741 18 495
Hessen 39 200 33 659 30 237 30 025 47 887
Mecklenburg-Vorpommern 38 776 31 889 28 586 30 353 50 760
Niedersachsen 81 464 69 302 58 978 65 719 100 951
Nordrhein-Westfalen 181 485 151 005 134 352 147 779 229 416
Rheinland-Pfalz 30 679 26 618 24 150 25 713 40 404
Saarland 6 426 5 332 5 407 7 080 11 195
Sachsen 82 506 72 945 66 351 67 597 94 635
Sachsen-Anhalt 32 995 27 208 19 963 26 433 43 392
Schleswig-Holstein 33 586 30 520 27 409 25 911 41 068
Thüringen 34 449 29 557 26 709 29 596 45 687
Deutschland insgesamt 810 864 691 169 606 424 639 115 1 003 569
Quelle: Statistisches Bundesamt
Personen mit Wohngeldbezug 2005–2009
Land 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 178 000 154 000 139 000 126 000 213 000
Bayern 171 000 147 000 128 000 129 000 199 000
Berlin 77 000 59 000 43 000 48 000 68 000
Brandenburg 61 000 48 000 41 000 45 000 66 000
Bremen 17 000 14 000 13 000 12 000 19 000
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/604311. Wie hoch war deren Anteil an der Zahl der Haushalte und Personen in der
Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen Bundesländern in den
einzelnen Jahren 2005 bis 2010 insgesamt?
Die folgende Tabelle gibt den Anteil der Haushalte und Personen mit
Wohngeldbezug an allen Haushalten und Personen in Deutschland wieder.
Hamburg 46 000 36 000 30 000 30 000 41 000
Hessen 100 000 85 000 75 000 77 000 112 000
Mecklenburg-Vorpommern 67 000 53 000 46 000 51 000 83 000
Niedersachsen 212 000 177 000 148 000 162 000 232 000
Nordrhein-Westfalen 460 000 374 000 328 000 357 000 518 000
Rheinland-Pfalz 80 000 67 000 60 000 64 000 94 000
Saarland 15 000 14 000 12 000 15 000 23 000
Sachsen 151 000 127 000 110 000 115 000 159 000
Sachsen-Anhalt 55 000 43 000 32 000 42 000 67 000
Schleswig Holstein 80 000 72 000 64 000 60 000 88 000
Thüringen 63 000 51 000 44 000 50 000 76 000
Deutschland insgesamt 1 832 000 1 523 000 1 314 000 1 382 000 2 058 000
Quelle: Statistisches Bundesamt, Berechnungen des BBSR
Anteil der Haushalte und Personen mit Wohngeld an allen Haushalten und Personen in Prozent
2005 2006 2007 2008 2009
Land
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Baden-
Württemberg
1,4 1,7 1,3 1,4 1,2 1,3 1,1 1,2 1,9 2,0
Bayern 1,2 1,4 1,1 1,2 0,9 1,0 0,9 1,0 1,6 1,6
Berlin 2,3 2,3 1,8 1,7 1,3 1,2 1,4 1,4 2,0 2,0
Brandenburg 2,9 2,4 2,4 1,9 2,1 1,6 2,2 1,8 3,3 2,6
Bremen 2,3 2,6 1,9 2,1 1,7 1,9 1,5 1,8 2,4 2,8
Hamburg 2,2 2,6 1,7 2,1 1,4 1,7 1,3 1,7 1,9 2,3
Hessen 1,4 1,6 1,2 1,4 1,0 1,2 1,0 1,3 1,6 1,9
Mecklenburg-
Vorpommern
4,6 3,9 3,8 3,1 3,3 2,8 3,5 3,1 5,9 5,0
Niedersachsen 2,2 2,6 1,8 2,2 1,5 1,9 1,7 2,0 2,6 2,9
Nordrhein-
Westfalen
2,2 2,5 1,8 2,1 1,6 1,8 1,7 2,0 2,7 2,9
Rheinland-Pfalz 1,6 2,0 1,4 1,7 1,3 1,5 1,4 1,6 2,1 2,3
Saarland 1,3 1,5 1,1 1,4 1,1 1,2 1,4 1,5 2,3 2,2
Sachsen 3,8 3,5 3,3 3,0 3,0 2,6 3,1 2,7 4,3 3,8
Sachsen-Anhalt 2,8 2,2 2,3 1,8 1,7 1,3 2,2 1,8 3,6 2,9
Personen mit Wohngeldbezug 2005–2009
Land 2005 2006 2007 2008 2009
Drucksache 17/6043 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode12. Wie viele Haushalte mit Erwerbslosen bezogen in den einzelnen Jahren
2005 bis 2010 in der Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen
Bundesländern Wohngeld?
Bei der Auswertung zur Erwerbslosigkeit in Wohngeldempfängerhaushalten ist
zu beachten, dass die Wohngeldstatistik nur Informationen über den
Erwerbsstatus der Antragstellerin/des Antragstellers (der wohngeldberechtigten Person)
gibt. Über den Status weiterer Haushaltsmitglieder liegen keine Angaben vor.
Die folgende Tabelle stellt die Entwicklung der Wohngeldempfängerhaushalte
zwischen 2005 und 2009 dar, in denen die wohngeldberechtigte Person
arbeitslos war.
Schleswig
Holstein
2,5 2,8 2,2 2,5 2,0 2,3 1,9 2,1 2,9 3,1
Thüringen 3,1 2,7 2,6 2,2 2,3 1,9 2,6 2,2 4,0 3,4
Deutschland
insgesamt
2,1 2,2 1,8 1,9 1,5 1,6 1,6 1,7 2,5 2,5
Quelle: Statistisches Bundesamt, Berechnungen des BBSR
Zahl der arbeitslosen Wohngeldempfängerhaushalte 2005–2009
Land 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 8 262 5 402 3 857 4 116 12 868
Bayern 6 909 4 302 2 871 4 063 10 092
Berlin 5 566 3 014 1 737 1 996 3 248
Brandenburg 5 433 3 188 2 224 2 742 5 949
Bremen 751 437 300 289 819
Hamburg 3 520 2 499 1 919 1 907 3 227
Hessen 3 512 2 386 1 498 1 602 3 801
Mecklenburg-Vorpommern 5 320 3 373 2 676 3 682 10 903
Niedersachsen 9 276 6 135 4 269 5 753 11 924
Nordrhein-Westfalen 19 671 12 533 9 644 14 491 29 469
Rheinland-Pfalz 3 093 2 023 1 477 1 657 4 132
Saarland 668 464 304 604 1 558
Sachsen 11 768 7 704 5 988 6 941 15 952
Sachsen-Anhalt 5 122 3 009 1 916 3 377 9 509
Schleswig-Holstein 3 259 2 181 1 542 1 927 5 185
Thüringen 4 808 3 129 2 525 4 604 12 364
Deutschland 96 938 61 779 44 747 59 751 141 000
Quelle: Statistisches Bundesamt
Anteil der Haushalte und Personen mit Wohngeld an allen Haushalten und Personen in Prozent
2005 2006 2007 2008 2009
Land
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Haushalte
Personen
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/604313. Wie hoch war der Anteil der Haushalte mit Erwerbslosen, die Wohngeld
erhalten, an der Zahl der Haushalte mit Wohngeldbezug in der
Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen Bundesländern in den
einzelnen Jahren 2005 bis 2010?
Die folgende Tabelle stellt die Entwicklung des Anteils der
Wohngeldhaushalte, in denen die wohngeldberechtigte Person arbeitslos war, an allen
Wohngeldempfängerhaushalten zwischen 2005 und 2009 dar.
14. Wie hoch waren die jeweiligen jährlichen Gesamtausgaben für
Wohngeldleistungen insgesamt und für Haushalte mit Erwerbslosen mit
Wohngeldbezug in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010 in der Bundesrepublik
Deutschland und in den einzelnen Ländern?
Die Wohngeldstatistik liefert keine Angaben über Ausgaben für einzelne
Empfängergruppen. Daher liegen der Bundesregierung hierzu keine Erkenntnisse
vor.
15. Wie hoch war die Zahl derer, die Anspruch auf Wohngeld hatten, dies
aber nicht beantragten, in der Bundesrepublik Deutschland und in den
einzelnen Bundesländern in den Jahren 2005 bis 2010 (absolut und Quote
Nichtinanspruchnahme)?
Schätzungen von Instituten gehen von einer Quote der Nichtinanspruchnahme
des Wohngelds von etwa 35 bis 40 Prozent aus. Dabei ist zu beachten, dass vor
allem Haushalte mit geringen Wohngeldansprüchen das Wohngeld nicht be-
Anteil der arbeitslosen Wohngeldempfängerhaushalte an allen Wohngeldempfängerhaushalten in Prozent
Land 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 12 8 7 8 13
Bayern 10 7 5 7 11
Berlin 13 9 7 7 8
Brandenburg 15 11 9 10 15
Bremen 9 6 5 5 9
Hamburg 17 16 14 15 17
Hessen 9 7 5 5 8
Mecklenburg-Vorpommern 14 11 9 12 21
Niedersachsen 11 9 7 9 11
Nordrhein-Westfalen 11 8 7 10 13
Rheinland-Pfalz 10 8 6 6 10
Saarland 10 8 6 9 14
Sachsen 14 11 9 10 17
Sachsen-Anhalt 16 11 10 13 22
Schleswig Holstein 10 7 6 7 13
Thüringen 14 11 9 16 27
Deutschland insgesamt 12 9 7 9 14
Quelle: Berechnungen des BBSR, Statistisches Bundesamt
Drucksache 17/6043 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeantragen. Bei hohen Wohngeldansprüchen nimmt dagegen die überwiegende
Mehrheit der Berechtigten das Wohngeld in Anspruch.
2009 dürften rund 1,6 Millionen Haushalte Anspruch auf Wohngeld gehabt
haben, wovon 1 Million Haushalte ihren Anspruch realisierten. Etwa 0,6
Millionen Haushalte hätten damit von ihrem Anspruch keinen Gebrauch gemacht.
16. Wie beurteilt die Bundesregierung die Ergebnisse der Studie von Becker/
Hauser 2010: Kindergrundsicherung, Kindergeld und Kinderzuschlag.
Eine vergleichende Analyse aktueller Reformvorschläge (S. 138), die von
ca. zwei Dritteln Nichtinanspruchnahme des zustehenden Wohngeldes
(vor der Reform 2009) ausgeht?
Aus Sicht der Bundesregierung überschätzen die zitierten Autoren aus zwei
Gründen deutlich die Nichtanspruchnahme des Wohngeldes. Zum einen gehen
sie von 545 000 Wohngeldempfängerhaushalten für 2008 aus. Insgesamt waren
es aber laut Statistischem Bundesamt 639 000 Haushalte (vgl. Antwort zu
Frage 10). Zum anderen haben die Autoren die Zahl der Wohngeldberechtigten
vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für
Arbeit (IAB) übernommen (vgl. Feil, M, Wiemers, J. (2008): Höheres ALG II und
Kindergrundsicherung. Mittlerweile hat das IAB seine Schätzung der
Wohngeldberechtigten deutlich nach unten korrigiert (vgl. ZEW (2010):
Vergleichendes Gutachten zur Bewertung von Simulationsergebnissen zu Vorschlägen für
geänderte Erwerbstätigenfreibeträge im Auftrag des BMAS, Mannheim). Für
2009 geht das IAB statt von 2,3 jetzt von 1,7 Millionen Wohngeldberechtigten
aus. Bezieht man für 2009 diese 1,7 Millionen Wohngeldberechtigten auf die
1 Million Wohngeldempfängerhaushalte (vgl. Antwort zu Frage 10), ergibt sich
damit rechnerisch eine Nichtanspruchnahme des Wohngelds von rund
40 Prozent.
17. Gedenkt die Bundesregierung eine Studie zur Nichtinanspruchnahme von
Wohngeld zu verfertigen, die sowohl das Ausmaß als auch die Ursachen
der Nichtinanspruchnahme darstellt?
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat ein
Ressortforschungsprojekt zur Bestandsaufnahme und Wirkungsanalyse des
Wohngeldes gestartet. Dazu gehört auch eine Analyse der Inanspruchnahme des
Wohngelds.
18. Gedenkt die Bundesregierung Studien zur Nichtinanspruchnahme von
Wohngeld und entsprechende Strategien zur Sicherstellung der
Inanspruchnahme zustehender Wohngeldleistungen in den kommenden
Nationalen Armuts- und Reichtumsbericht aufzunehmen?
Die Ergebnisse des in Frage 17 genannten Forschungsprojekts werden
voraussichtlich erst nach Veröffentlichung des vierten Armuts- und Reichtumsbericht
vorliegen, so dass sie nicht in dem Bericht berücksichtigt werden können.
19. Ist der Bundesregierung bekannt, wie viele Tafeln es gegenwärtig in der
Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen Bundesländern gibt?
20. Wie viele Personen wurden in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010 in der
Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen Bundesländern von
diesen Tafeln versorgt?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/604321. Wie erklärt sich die Bundesregierung die Zunahme der Tafeln und der mit
diesen Angeboten versorgten Personen?
22. Ist der Bundesregierung bekannt, in welchen Bundesländern die Tafeln in
welcher Höhe Zuschüsse aus dem Landeshaushalt erhalten?
23. Ist der Bundesregierung bekannt, wie viele Sozialkaufhäuser es
gegenwärtig in der Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen
Bundesländern gibt?
24. Wie viele Personen haben in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010 in der
Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen Bundesländern
Sozialkaufhäuser genutzt?
25. Wie erklärt sich die Bundesregierung die Zunahme der Sozialkaufhäuser
und die steigende Nutzung dieser?
26. Ist der Bundesregierung bekannt, in welchen Bundesländern die
Sozialkaufhäuser in welcher Höhe Mittel aus dem Landeshaushalt erhalten?
Der Bundesregierung liegen über die Zahl der Tafeln keine überprüfbaren
Daten vor. Für die im Bundesverband Deutsche Tafel e. V. organisierten Tafeln
veröffentlicht der Verband unter der Internetadresse „
www.tafeln.de“
statistische Informationen. Für Tafeln, die diesem Bundesverband nicht angehören,
gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung keine Zahlenangaben auf
Länderoder Bundesebene.
Auch über die Zahl der Sozialkaufhäuser in Deutschland liegen der
Bundesregierung keine belastbaren Informationen vor. Unter der Internetadresse
„
www.sozialkaufhaus.com“ gibt es eine deutschlandweite und nach Ländern
gegliederte Übersicht über Sozialkaufhäuser, oftmals mit Angaben zum
jeweiligen Sortiment. Ob es sich dabei um eine vollständige Auflistung handelt, kann
von Seiten der Bundesregierung nicht überprüft werden. Eine solche
Einschätzung wird auch dadurch erschwert, dass der Bezeichnung Sozialkaufhaus eine
einheitliche begriffliche Abgrenzung fehlt. Generell handelt es sich um
Verkäufer von Gebrauchtwaren, was auch Internethändler einschließt, eine
durchgängige Beschränkung der Kundenschaft auf Personen mit einem
Leistungsbescheid nach dem SGB II oder SGB XII oder sonstigen Einkommensnachweisen
kann jedoch nicht unterstellt werden. Deshalb ist die Abgrenzung zu
„normalen“ Gebrauchtwarengeschäften (second hand) fließend und damit auch die
Abgrenzung zwischen gemeinnützigen und kommerziellen Anbietern.
Informationen über eine Zuschussgewährung von Seiten der Länder an Tafeln
und Sozialkaufhäuser liegen der Bundesregierung nicht vor.
27. Gibt es für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt und für die
einzelnen Bundesländer eine Statistik über die Zahl der Überschuldungen?
Welche Definition von Überschuldung liegt der Statistik zugrunde?
28. Wie viele Personen waren in der Bundesrepublik Deutschland und in den
einzelnen Bundesländern zwischen 2005 und 2010 überschuldet?
Aus der amtlichen Statistik liegen keine Angaben zur Gesamtzahl der
überschuldeten Personen vor. Es gibt jedoch Informationen zur Anzahl der privaten
Schuldner, die ein Insolvenzverfahren in Anspruch nehmen. Bei diesen
Personen, die als absolut überschuldet gelten, sind die Zahlungsrückstände so
gravierend, dass als letzter Ausweg nur die Verbraucherinsolvenz bleibt. Neben den
absolut überschuldeten Personen existiert eine weitere Gruppe Überschuldeter,
Drucksache 17/6043 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodederen Gesamtzahl nicht von der amtlichen Statistik erfasst wird. Diese Gruppe
umfasst die von relativer Überschuldung betroffenen Personen. Relative
Überschuldung liegt vor, wenn trotz Verringerung des Lebensstils das Einkommen
nach Abzug der zur Lebenshaltung notwendigen Kosten nicht zur
fristgerechten Schuldentilgung ausreicht.
Den Tabellen 26 bis 31 im Anhang lassen sich die Anzahl der
Verbraucherinsolvenzen in Deutschland und in den einzelnen Ländern für die Jahre 2005
bis 2010 entnehmen. Im Jahr 2010 lag die Anzahl der Privat- bzw.
Verbraucherinsolvenzen in Deutschland bei rund 109 000, das waren 7,6 Prozent mehr
als im Vorjahr. Im Jahr 2005 hatte die Zahl der Verbraucherinsolvenzen noch
deutlich niedriger gelegen (rund 68 900). Auf der Ebene der Länder lässt sich
zwischen dem Jahr 2010 und dem Jahr 2005 für Hessen die deutlichste
Veränderung feststellen. Hier verdoppelte sich die Anzahl der Privatinsolvenzen
(Deutschland insgesamt: +57,9 Prozent). Im Saarland nahm die Zahl der
Insolvenzen im entsprechenden Zeitraum nur um rund 12 Prozent zu. Die in den
genannten Tabellen dargestellten Angaben zur Anzahl der
Verbraucherinsolvenzen werden im Rahmen der Insolvenzstatistik gewonnen.
Neben dieser Statistik wird seit dem Erhebungsjahr 2006 im jährlichen Abstand
die Überschuldungsstatistik als freiwillige Erhebung nach § 7 des
Bundesstatistikgesetzes durchgeführt. Im Fokus dieser bei den Schuldnerberatungsstellen
auf freiwilliger Basis durchgeführten Statistik steht nicht die Ermittlung der
Gesamtzahl der Schuldner, sondern beispielsweise die Identifikation der
Auslöser der Verschuldung sowie die Ermittlung der Schulden- bzw.
Einkommenshöhe. Darüber hinaus gibt die Überschuldungsstatistik unter anderem auch
Auskunft über Geschlecht, Alter und Familienstand der von Überschuldung
betroffenen Personen. Es ist geplant, die Überschuldungsstatistik nach dem
Erhebungsjahr 2011 auf gesetzlicher Grundlage als Bundesstatistik fortzuführen.
Eine Angabe darüber, wie viele ver- und überschuldete Personen es in
Deutschland gibt, lässt sich aus dieser Statistik nicht ableiten.
29. Wie viele Schuldner/Schuldnerinnen und Insolvente kamen in den
einzelnen Jahren 2005 bis 2010 auf 100 000 Einwohner/Einwohnerinnen in der
Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen Bundesländern?
Wird eine derartige Größe berechnet, kann sie sich entsprechend den
Ausführungen zu Frage 27 bzw. 28 nur auf die absolut überschuldeten Personen, die
ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen, beziehen. Die entsprechenden
Zahlen lassen sich ebenfalls den Tabellen 26 bis 31 im Anhang entnehmen.
Zwischen 2005 und 2009 lässt sich für Gesamtdeutschland ein Anstieg der
Privatinsolvenzen je 100 000 Einwohner feststellen (Jahr 2005: 84; Jahr 2009: 124),
d. h. von 0,084 Prozent auf 0,124 Prozent. Analog zur Entwicklung
Gesamtdeutschlands erhöhte sich die Zahl der Privatinsolvenzen je 100 000 Einwohner
im genannten Zeitraum auch in den einzelnen Ländern. So stieg die Zahl der
Privatinsolvenzen je 100 000 Einwohner beispielsweise in Brandenburg von
95 im Jahr 2005 auf 172 im Jahr 2009.
30. Wie viele Schuldner- und Privatinsolvenzberatungsstellen gibt es
gegenwärtig in der Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen
Bundesländern?
In Deutschland existieren rund 1 000 Schuldnerberatungsstellen, die unter der
Trägerschaft der Verbraucher- und Wohlfahrtsverbände oder der Kommunen
stehen oder Mitglied in einem der Verbände sind. Genaue Angaben, wie viele
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/6043Schuldnerberatungsstellen es in den einzelnen Ländern gibt, liegen der
Bundesregierung nicht vor.
31. Ist der Bundesregierung bekannt, wie hoch die Summe der Förderung
dieser Beratungsstellen aus den jeweiligen Landeshaushalten ist?
Hierzu liegen der Bundesregierung aus der amtlichen Statistik keine
Informationen vor.
32. Wie viele Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen in Schuldner- und
Privatinsolvenzberatungen kamen in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010 auf 100 000
Einwohner/Einwohnerinnen in der Bundesrepublik Deutschland und in
den einzelnen Bundesländern?
33. Ist der Bundesregierung bekannt, wie viele unabhängige Beratungsstellen
für Erwerbslose (freie Träger) es in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010
in der Bundesrepublik Deutschland und in den einzelnen Bundesländern
gab?
34. Ist der Bundesregierung bekannt, wie hoch die Summe der jährlichen
Förderung für diese Beratungsstellen aus den Landeshaushalten in den
einzelnen Jahren 2005 bis 2010 war?
35. Wie viele Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen dieser Beratungsstellen wurden
durch die jeweiligen Länder in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010
gefördert (getrennt nach Voll- und Teilzeit)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor.
Armutsrisikoquote1) nach soziodemografischen Merkmalen in % gemessen am
Bundesmedian nach einzelnen Ländern
Tabelle 1
Baden-Württemberg:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 10,6 10,1 10,0 10,2 10,9
Alter
Unter 18 12,9 12,1 12,0 11,9 12,9
18 bis unter 25 16,5 16,3 15,0 15,9 17,6
25 bis unter 50 9,2 8,9 8,4 8,5 9,3
50 bis unter 65 7,8 7,7 8,0 7,9 8,3
65 und älter 10,8 10,0 10,8 11,3 11,4
Geschlecht
Männlich 10,0 9,6 9,2 9,4 10,2
Weiblich 11,1 10,6 10,7 10,9 11,5
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 16,2 15,5 13,9 14,8 17,2
25 bis unter 50 8,9 8,7 7,8 8,0 8,9
50 bis unter 65 7,3 7,6 7,4 7,3 7,8
65 und älter 8,6 7,9 8,8 9,2 9,4
Weiblich
18 bis unter 25 16,9 17,1 16,2 17,1 18,0
25 bis unter 50 9,5 9,0 9,1 9,0 9,7
50 bis unter 65 8,3 7,8 8,5 8,5 8,7
65 und älter 12,5 11,6 12,3 12,9 13,0
Merkmal
Jahr
Tabelle 2
Bayern:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 11,4 10,9 11,0 10,8 11,1
Alter
Unter 18 13,9 12,8 12,8 12,2 12,5
18 bis unter 25 14,9 14,4 15,8 15,1 16,2
25 bis unter 50 9,3 8,8 8,5 8,2 8,6
50 bis unter 65 8,7 8,8 8,6 8,8 9,1
65 und älter 14,2 14,1 14,6 14,8 14,3
Geschlecht
Männlich 10,3 10,0 10,0 9,8 10,2
Weiblich 12,4 11,9 12,0 11,8 12,0
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 13,5 13,6 13,9 13,3 15,1
25 bis unter 50 8,6 8,1 7,9 7,7 8,1
50 bis unter 65 7,9 8,0 7,9 8,0 8,4
65 und älter 11,4 11,9 12,1 12,3 11,9
Weiblich
18 bis unter 25 16,4 15,3 17,7 17,0 17,4
25 bis unter 50 9,9 9,4 9,1 8,8 9,2
50 bis unter 65 9,5 9,5 9,2 9,6 9,9
65 und älter 16,3 15,8 16,6 16,7 16,1
Merkmal
Jahr
Tabellen zu den Fragen 2 bis 5:
Tabelle 3
Berlin:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 19,7 17,0 17,5 18,7 19,0
Alter
Unter 18 26,7 23,0 23,4 25,2 25,9
18 bis unter 25 36,7 29,3 30,4 31,8 34,4
25 bis unter 50 21,3 18,3 18,7 20,2 20,0
50 bis unter 65 13,6 13,4 13,9 15,2 15,7
65 und älter 7,4 6,2 7,2 8,1 8,0
Geschlecht
Männlich 20,9 18,0 18,2 19,4 20,1
Weiblich 18,5 16,0 16,8 18,1 18,0
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 35,9 28,8 28,9 30,3 33,4
25 bis unter 50 22,6 19,4 19,8 20,9 21,0
50 bis unter 65 15,5 15,2 15,4 16,3 17,8
65 und älter 6,2 5,1 6,2 7,6 7,6
Weiblich
18 bis unter 25 37,5 29,9 32,0 33,2 35,3
25 bis unter 50 19,9 17,2 17,7 19,3 18,9
50 bis unter 65 11,8 11,6 12,6 14,2 13,7
65 und älter 8,3 6,9 7,9 8,5 8,3
Merkmal
Jahr
Tabelle 4
Brandenburg:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 19,2 18,9 17,5 16,8 16,7
Alter
Unter 18 26,9 26,9 23,4 21,0 21,5
18 bis unter 25 29,5 28,0 26,3 24,2 24,7
25 bis unter 50 20,0 19,9 18,1 16,8 16,9
50 bis unter 65 16,7 17,0 17,0 17,9 17,3
65 und älter 9,5 9,2 9,9 10,3 9,9
Geschlecht
Männlich 18,9 18,8 17,7 16,6 16,5
Weiblich 19,5 18,9 17,4 17,0 17,0
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 26,2 25,4 26,9 24,3 23,2
25 bis unter 50 19,9 19,8 18,3 17,1 17,2
50 bis unter 65 18,0 17,7 17,7 18,4 17,8
65 und älter 6,6 7,0 7,2 8,1 7,6
Weiblich
18 bis unter 25 33,3 30,8 25,7 24,1 26,4
25 bis unter 50 20,1 20,1 17,8 16,5 16,7
50 bis unter 65 15,4 16,2 16,3 17,4 16,7
65 und älter 11,6 10,8 11,9 12,0 11,6
Merkmal
Jahr
Tabelle 5
Bremen:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 22,3 20,4 19,1 22,2 20,1
Alter
Unter 18 34,9 31,3 26,3 32,7 28,6
18 bis unter 25 43,2 41,7 32,6 35,6 32,0
25 bis unter 50 24,2 21,7 21,4 24,7 21,6
50 bis unter 65 12,5 12,7 14,2 13,9 15,2
65 und älter 9,0 (7,5) 8,3 11,2 11,1
Geschlecht
Männlich 22,7 21,1 20,3 22,7 20,4
Weiblich 21,9 19,8 18,0 21,8 19,9
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 43,5 41,2 (28,4) (34,9) (32,1)
25 bis unter 50 24,5 22,2 22,6 25,6 21,9
50 bis unter 65 (13,0) (13,6) (16,5) (13,6) (16,6)
65 und älter . . . . (9,4)
Weiblich
18 bis unter 25 42,8 42,2 36,3 36,2 32,0
25 bis unter 50 23,8 21,1 20,2 23,7 21,3
50 bis unter 65 (12,0) (11,8) (12,0) (14,2) (13,8)
65 und älter (9,7) (8,4) (8,5) (12,4) (12,4)
Merkmal
Jahr
Tabelle 6
Hamburg:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 15,7 14,3 14,1 13,1 14,0
Alter
Unter 18 23,2 21,2 20,9 22,0 21,7
18 bis unter 25 30,1 29,3 24,5 23,3 23,6
25 bis unter 50 15,3 13,4 14,1 11,8 13,1
50 bis unter 65 11,3 11,4 11,0 10,7 11,6
65 und älter 8,1 6,7 7,5 7,2 8,1
Geschlecht
Männlich 16,1 14,6 14,3 13,3 13,8
Weiblich 15,3 14,0 13,9 13,0 14,2
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 30,5 29,0 24,5 21,2 23,0
25 bis unter 50 14,6 13,0 13,6 11,7 13,0
50 bis unter 65 11,1 12,2 11,7 11,6 11,0
65 und älter 8,6 (6,2) (7,3) (6,7) (7,6)
Weiblich
18 bis unter 25 29,8 29,6 24,5 25,3 24,3
25 bis unter 50 16,1 13,8 14,6 12,0 13,1
50 bis unter 65 11,4 10,6 10,4 9,7 12,1
65 und älter 7,8 7,1 7,5 7,7 8,4
Merkmal
Jahr
Tabelle 7
Hessen:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 12,7 12,0 12,0 12,7 12,4
Alter
Unter 18 17,8 16,4 15,9 16,4 16,0
18 bis unter 25 20,0 19,7 20,7 20,7 19,1
25 bis unter 50 11,5 10,8 10,5 11,3 11,1
50 bis unter 65 8,9 8,5 8,9 9,5 9,9
65 und älter 11,0 10,2 10,7 11,7 11,8
Geschlecht
Männlich 12,0 11,4 11,3 12,0 11,7
Weiblich 13,5 12,5 12,6 13,3 13,2
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 18,7 18,9 19,1 18,9 16,8
25 bis unter 50 10,6 10,4 10,4 10,8 10,6
50 bis unter 65 8,9 8,1 8,5 9,3 9,8
65 und älter 9,3 8,5 8,7 10,0 9,8
Weiblich
18 bis unter 25 21,3 20,5 22,5 22,6 21,3
25 bis unter 50 12,3 11,3 10,7 11,8 11,5
50 bis unter 65 8,8 8,9 9,2 9,7 9,9
65 und älter 12,4 11,7 12,2 13,1 13,3
Merkmal
Jahr
Tabelle 8
Mecklenburg-Vorpommern:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 24,1 22,9 24,3 24,0 23,1
Alter
Unter 18 34,2 32,6 34,3 34,5 32,8
18 bis unter 25 33,1 34,3 37,0 34,1 31,9
25 bis unter 50 25,6 23,5 25,4 23,7 24,1
50 bis unter 65 20,9 21,1 21,4 22,4 21,4
65 und älter 11,7 11,0 12,9 15,4 13,8
Geschlecht
Männlich 24,5 22,7 23,8 23,6 23,4
Weiblich 23,6 23,1 24,7 24,5 22,7
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 32,5 31,2 33,4 30,3 28,6
25 bis unter 50 25,7 22,9 25,2 23,2 24,4
50 bis unter 65 22,8 23,6 23,6 23,8 23,2
65 und älter 9,6 8,8 8,8 13,3 11,3
Weiblich
18 bis unter 25 33,9 38,1 41,5 38,3 35,5
25 bis unter 50 25,5 24,1 25,6 24,4 23,8
50 bis unter 65 18,9 18,7 19,1 21,0 19,7
65 und älter 13,1 12,5 15,8 16,9 15,6
Merkmal
Jahr
Tabelle 9
Niedersachsen:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 15,5 15,3 15,5 15,8 15,3
Alter
Unter 18 20,7 21,6 21,3 21,5 20,8
18 bis unter 25 26,2 23,7 24,1 24,6 23,3
25 bis unter 50 14,4 14,2 14,3 14,7 14,1
50 bis unter 65 10,9 10,6 11,0 11,4 11,5
65 und älter 12,6 12,4 13,0 13,3 13,2
Geschlecht
Männlich 14,9 14,8 14,8 15,0 14,7
Weiblich 16,1 15,8 16,1 16,5 16,0
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 24,3 22,2 22,7 22,8 22,0
25 bis unter 50 14,1 13,8 13,8 13,8 13,4
50 bis unter 65 10,8 10,4 10,9 11,4 11,2
65 und älter 10,4 10,6 10,6 10,7 10,7
Weiblich
18 bis unter 25 28,2 25,2 25,5 26,5 24,8
25 bis unter 50 14,7 14,7 14,9 15,5 14,8
50 bis unter 65 11,1 10,8 11,1 11,3 11,7
65 und älter 14,2 13,8 14,9 15,3 15,2
Merkmal
Jahr
Tabelle 10
Nordrhein-Westfalen:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 14,4 13,9 14,6 14,7 15,2
Alter
Unter 18 20,4 19,7 20,0 20,3 21,0
18 bis unter 25 23,0 22,9 22,6 22,7 23,6
25 bis unter 50 13,7 13,3 13,8 13,5 14,2
50 bis unter 65 10,9 10,6 11,5 11,9 12,2
65 und älter 9,7 9,0 10,4 11,1 11,4
Geschlecht
Männlich 14,1 13,7 14,2 14,3 14,8
Weiblich 14,7 14,1 14,9 15,1 15,7
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 22,6 22,4 21,2 21,1 22,5
25 bis unter 50 13,4 13,1 13,5 13,3 13,9
50 bis unter 65 10,9 10,6 11,1 11,4 11,6
65 und älter 7,7 7,5 9,0 9,4 9,5
Weiblich
18 bis unter 25 23,5 23,4 24,2 24,4 24,6
25 bis unter 50 13,9 13,5 14,0 13,7 14,5
50 bis unter 65 10,8 10,5 12,0 12,4 12,8
65 und älter 11,3 10,0 11,4 12,4 12,8
Merkmal
Jahr
Tabelle 11
Rheinland-Pfalz:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 14,2 13,2 13,5 14,5 14,2
Alter
Unter 18 17,7 16,6 17,1 18,2 18,2
18 bis unter 25 19,0 18,5 19,2 20,5 19,9
25 bis unter 50 12,5 11,5 11,1 12,2 12,6
50 bis unter 65 10,6 9,4 9,8 10,7 9,6
65 und älter 15,6 14,3 15,5 16,6 15,8
Geschlecht
Männlich 13,3 12,1 12,3 13,2 13,1
Weiblich 15,1 14,1 14,7 15,8 15,3
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 18,3 16,1 16,0 18,8 18,6
25 bis unter 50 11,9 11,1 10,4 11,1 12,0
50 bis unter 65 9,4 8,3 8,9 9,7 9,2
65 und älter 13,2 11,9 12,6 13,8 12,0
Weiblich
18 bis unter 25 19,7 20,9 22,5 22,2 21,2
25 bis unter 50 13,0 12,0 11,9 13,3 13,1
50 bis unter 65 11,8 10,4 10,6 11,6 10,1
65 und älter 17,4 16,1 17,7 18,7 18,7
Merkmal
Jahr
Tabelle 12
Saarland:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 15,5 16,0 16,8 15,8 16,0
Alter
Unter 18 19,3 21,4 21,1 18,6 19,5
18 bis unter 25 27,5 27,6 27,9 24,3 24,6
25 bis unter 50 14,4 14,3 15,4 13,6 14,4
50 bis unter 65 12,3 14,2 13,9 14,0 13,9
65 und älter 13,3 12,0 14,6 15,7 14,6
Geschlecht
Männlich 15,1 15,7 16,4 14,8 15,1
Weiblich 16,0 16,3 17,2 16,7 16,8
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 29,1 27,1 28,7 25,5 (24,1)
25 bis unter 50 14,0 14,1 14,5 12,5 14,6
50 bis unter 65 11,9 14,3 13,9 12,9 13,9
65 und älter (9,7) (9,3) (11,4) 12,8 (10,9)
Weiblich
18 bis unter 25 (25,9) 28,1 (27,0) (22,7) (25,1)
25 bis unter 50 14,7 14,6 16,3 14,6 14,3
50 bis unter 65 12,6 14,2 13,9 15,1 13,9
65 und älter 16,1 13,9 16,9 17,8 17,4
Merkmal
Jahr
Tabelle 13
Sachsen:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 19,2 18,5 19,6 19,0 19,5
Alter
Unter 18 27,2 26,3 27,4 25,1 26,1
18 bis unter 25 30,2 30,0 31,2 31,5 33,0
25 bis unter 50 21,5 20,4 21,4 20,1 20,5
50 bis unter 65 18,0 17,7 19,1 19,9 20,3
65 und älter 7,2 7,0 8,5 8,6 9,0
Geschlecht
Männlich 19,4 18,7 19,7 19,1 19,5
Weiblich 19,0 18,3 19,5 19,0 19,5
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 28,3 28,9 30,1 29,4 30,4
25 bis unter 50 21,5 20,8 21,4 20,3 20,8
50 bis unter 65 19,2 18,1 19,6 20,3 21,1
65 und älter 4,2 4,3 5,8 6,2 6,6
Weiblich
18 bis unter 25 32,3 31,3 32,4 33,8 35,9
25 bis unter 50 21,5 20,0 21,3 19,9 20,1
50 bis unter 65 16,9 17,3 18,5 19,4 19,6
65 und älter 9,2 8,8 10,5 10,3 10,7
Merkmal
Jahr
Tabelle 14
Sachsen-Anhalt:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 22,4 21,6 21,5 22,1 21,8
Alter
Unter 18 33,8 32,5 31,6 33,4 31,7
18 bis unter 25 32,0 30,2 33,1 33,5 33,0
25 bis unter 50 24,2 23,3 22,5 22,5 22,8
50 bis unter 65 18,9 19,3 20,3 21,5 22,0
65 und älter 10,8 10,7 10,5 11,7 11,3
Geschlecht
Männlich 22,0 21,8 21,1 21,8 21,6
Weiblich 22,7 21,4 21,8 22,5 22,0
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 30,5 28,9 32,4 30,6 29,6
25 bis unter 50 23,7 23,3 22,1 21,9 22,6
50 bis unter 65 19,1 19,6 21,0 21,9 22,5
65 und älter 6,1 7,6 6,9 8,6 8,4
Weiblich
18 bis unter 25 33,7 31,6 33,8 36,8 36,9
25 bis unter 50 24,8 23,3 22,9 23,1 23,0
50 bis unter 65 18,8 19,0 19,6 21,1 21,6
65 und älter 14,1 13,0 13,2 13,9 13,4
Merkmal
Jahr
Tabelle 15
Schleswig-Holstein:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 13,3 12,0 12,5 13,1 14,0
Alter
Unter 18 17,8 16,1 15,6 16,9 17,2
18 bis unter 25 21,8 20,7 20,8 21,6 24,1
25 bis unter 50 13,1 11,6 12,1 12,4 13,3
50 bis unter 65 9,4 8,6 9,6 9,7 10,9
65 und älter 9,6 8,8 10,2 11,1 11,4
Geschlecht
Männlich 12,9 11,8 11,9 12,7 13,5
Weiblich 13,6 12,3 13,1 13,5 14,5
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 21,3 20,5 19,6 21,3 22,2
25 bis unter 50 13,6 11,7 12,2 12,2 13,0
50 bis unter 65 8,9 8,9 9,3 9,5 11,3
65 und älter 7,2 6,9 7,9 8,9 8,9
Weiblich
18 bis unter 25 22,3 20,9 22,1 22,1 26,2
25 bis unter 50 12,7 11,5 11,9 12,5 13,6
50 bis unter 65 9,8 8,3 9,9 9,8 10,5
65 und älter 11,4 10,4 11,9 12,9 13,3
Merkmal
Jahr
Tabelle 16
Thüringen:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 19,9 19,0 18,9 18,5 18,1
Alter
Unter 18 29,2 28,1 28,1 26,2 26,7
18 bis unter 25 29,5 28,8 27,1 26,1 26,7
25 bis unter 50 21,7 19,9 19,8 18,8 18,6
50 bis unter 65 16,1 18,1 18,9 18,6 17,6
65 und älter 9,2 7,9 8,6 10,5 9,7
Geschlecht
Männlich 19,5 18,5 18,4 17,6 17,9
Weiblich 20,2 19,4 19,3 19,4 18,3
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 27,5 27,2 25,9 23,7 25,1
25 bis unter 50 21,4 18,9 19,2 18,1 18,8
50 bis unter 65 17,1 18,8 18,9 18,1 17,5
65 und älter (5,6) 5,5 6,1 7,7 7,3
Weiblich
18 bis unter 25 31,8 30,6 28,3 28,7 28,5
25 bis unter 50 22,1 21,0 20,6 19,6 18,5
50 bis unter 65 15,2 17,4 18,8 19,0 17,7
65 und älter 11,7 9,7 10,5 12,6 11,4
Merkmal
Jahr
1) Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der
Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet.
Tabelle 17
Deutschland:
2005 2006 2007 2008 2009
Insgesamt 14,7 14,0 14,3 14,4 14,6
Alter
Unter 18 19,5 18,6 18,4 18,4 18,7
18 bis unter 25 23,3 22,3 22,4 22,4 22,9
25 bis unter 50 14,1 13,3 13,4 13,3 13,6
50 bis unter 65 11,4 11,3 11,7 12,2 12,4
65 und älter 11,0 10,4 11,3 12,0 11,9
Geschlecht
Männlich 14,3 13,7 13,8 13,9 14,1
Weiblich 15,1 14,4 14,8 15,0 15,1
Alter und Geschlecht
Männlich
18 bis unter 25 22,3 21,3 21,0 20,9 21,6
25 bis unter 50 13,9 13,1 13,1 13,0 13,4
50 bis unter 65 11,4 11,3 11,6 11,9 12,2
65 und älter 8,7 8,5 9,2 9,9 9,7
Weiblich
18 bis unter 25 24,3 23,3 23,9 24,1 24,2
25 bis unter 50 14,3 13,5 13,6 13,6 13,8
50 bis unter 65 11,4 11,3 11,9 12,4 12,5
65 und älter 12,7 11,8 12,9 13,6 13,6
Merkmal
Jahr
Tabelle 18
Armutsrisikoquoten*) nach Region**)
Personen im Alter von unter 15 Jahren
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 12,7 11,7 11,8 11,7 12,6
Bayern 14,0 12,6 12,9 12,2 12,3
Berlin 26,3 22,6 23,0 24,7 24,9
Brandenburg 27,6 27,2 22,8 20,4 20,9
Bremen 37,0 33,9 27,1 33,4 29,0
Hamburg 23,3 20,8 20,9 21,4 21,8
Hessen 17,4 15,7 15,7 16,2 16,2
Mecklenburg-Vorpommern 34,9 33,9 33,5 34,1 31,6
Niedersachsen 20,7 21,4 21,3 21,2 20,5
Nordrhein-Westfalen 20,3 19,3 19,9 20,4 20,9
Rheinland-Pfalz 17,9 16,7 17,5 18,9 18,5
Saarland 19,2 20,7 20,2 17,3 18,7
Sachsen 26,9 26,2 27,2 24,9 25,5
Sachsen-Anhalt 35,7 32,5 31,7 32,6 30,3
Schleswig-Holstein 17,7 15,8 14,8 16,8 17,6
Thüringen 30,1 28,2 27,5 25,7 25,9
Bundesrepublik Deutschland 19,4 18,2 18,3 18,4 18,6
Regionaleinheit
Insgesamt
%
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians
der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung
je 100 Personen. Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala
berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Tabelle 19
Armutsrisikoquoten*) nach Region**)
Personen im Alter von unter 25 Jahren
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 14,0 13,4 12,9 13,2 14,4
Bayern 14,2 13,3 13,7 13,1 13,7
Berlin 30,5 25,4 26,1 27,7 29,2
Brandenburg 27,9 27,3 24,6 22,3 22,8
Bremen 37,9 34,9 28,5 33,8 29,9
Hamburg 25,6 24,0 22,2 22,5 22,4
Hessen 18,5 17,4 17,4 17,7 17,0
Mecklenburg-Vorpommern 33,7 33,3 35,4 34,3 32,4
Niedersachsen 22,3 22,2 22,1 22,4 21,6
Nordrhein-Westfalen 21,2 20,7 20,8 21,0 21,8
Rheinland-Pfalz 18,1 17,1 17,8 18,9 18,8
Saarland 21,9 23,5 23,3 20,5 21,2
Sachsen 28,4 27,9 29,0 27,9 29,0
Sachsen-Anhalt 33,0 31,5 32,3 33,4 32,3
Schleswig-Holstein 19,0 17,5 17,1 18,3 19,4
Thüringen 29,3 28,4 27,7 26,2 26,7
Bundesrepublik Deutschland 20,7 19,8 19,7 19,8 20,1
) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians
der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung
je 100 Personen. Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala
berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Regionaleinheit
Insgesamt
%
D
ru
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–
2
4
–
D
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–
1
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Tabelle 20
Armutsrisikoquoten*) nach Region**)
Personen im Alter von über 65 Jahre
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 10,8 10,0 10,8 11,3 11,4 8,6 7,9 8,8 9,2 9,4 12,5 11,6 12,3 12,9 13,0
Bayern 14,2 14,1 14,6 14,8 14,3 11,4 11,9 12,1 12,3 11,9 16,3 15,8 16,6 16,7 16,1
Berlin 7,4 6,2 7,2 8,1 8,0 6,2 5,1 6,2 7,6 7,6 8,3 6,9 7,9 8,5 8,3
Brandenburg 9,5 9,2 9,9 10,3 9,9 6,6 7,0 7,2 8,1 7,6 11,6 10,8 11,9 12,0 11,6
Bremen 9,0 (7,5) 8,3 11,2 11,1 / / / (9,6) (9,4) (9,7) (8,4) (8,5) (12,4) (12,4)
Hamburg 8,1 6,7 7,5 7,2 8,1 8,6 (6,2) (7,3) (6,7) (7,6) 7,8 7,1 7,5 7,7 8,4
Hessen 11,0 10,2 10,7 11,7 11,8 9,3 8,5 8,7 10,0 9,8 12,4 11,7 12,2 13,1 13,3
Mecklenburg-Vorpommern 11,7 11,0 12,9 15,4 13,8 9,6 8,8 8,8 13,3 11,3 13,1 12,5 15,8 16,9 15,6
Niedersachsen 12,6 12,4 13,0 13,3 13,2 10,4 10,6 10,6 10,7 10,7 14,2 13,8 14,9 15,3 15,2
Nordrhein-Westfalen 9,7 9,0 10,4 11,1 11,4 7,7 7,5 9,0 9,4 9,5 11,3 10,0 11,4 12,4 12,8
Rheinland-Pfalz 15,6 14,3 15,5 16,6 15,8 13,2 11,9 12,6 13,8 12,0 17,4 16,1 17,7 18,7 18,7
Saarland 13,3 12,0 14,6 15,7 14,6 (9,7) (9,3) (11,4) 12,8 (10,9) 16,1 13,9 16,9 17,8 17,4
Sachsen 7,2 7,0 8,5 8,6 9,0 4,2 4,3 5,8 6,2 6,6 9,2 8,8 10,5 10,3 10,7
Sachsen-Anhalt 10,8 10,7 10,5 11,7 11,3 6,1 7,6 6,9 8,6 8,4 14,1 13,0 13,2 13,9 13,4
Schleswig-Holstein 9,6 8,8 10,2 11,1 11,4 7,2 6,9 7,9 8,9 8,9 11,4 10,4 11,9 12,9 13,3
Thüringen 9,2 7,9 8,6 10,5 9,7 (5,6) 5,5 6,1 7,7 7,3 11,7 9,7 10,5 12,6 11,4
Bundesrepublik Deutschland 11,0 10,4 11,3 12,0 11,9 8,7 8,5 9,2 9,9 9,7 12,7 11,8 12,9 13,6 13,6
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung je 100 Personen.
Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Regionaleinheit
Insgesamt Männlich
%
Weiblich
D
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tsch
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Tabelle 21
Armutsrisikoquoten*) nach Region**)
Erwerbslose
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 37,9 41,1 40,3 42,7 41,5 43,8 47,3 45,6 51,2 47,0 31,0 34,2 34,9 35,0 34,8
Bayern 38,7 37,9 42,8 45,0 41,2 43,0 41,9 46,8 49,9 45,1 34,1 33,5 38,7 40,0 36,5
Berlin 52,3 47,3 49,9 54,0 56,8 56,2 49,6 52,6 56,8 59,0 46,8 44,2 46,0 50,1 53,5
Brandenburg 57,9 58,5 61,6 63,9 62,8 59,8 61,1 65,1 68,2 65,0 55,8 55,5 57,7 58,9 59,6
Bremen 58,1 53,6 62,1 68,7 58,9 61,6 60,0 68,7 69,5 64,7 53,0 (43,9) (49,7) (67,2) /
Hamburg 43,7 44,5 46,5 46,5 49,5 43,8 47,2 47,4 46,5 55,7 43,6 41,0 45,4 46,6 (40,3)
Hessen 42,9 41,6 44,5 48,8 44,4 48,6 47,6 50,5 53,5 48,6 36,0 34,1 37,2 43,6 39,3
Mecklenburg-Vorpommern 62,3 58,8 65,4 67,2 65,2 64,2 59,7 68,8 69,9 68,1 60,0 57,7 61,5 64,1 61,3
Niedersachsen 50,0 48,9 57,2 58,1 54,3 54,3 53,8 62,3 64,8 59,3 44,2 42,8 51,0 50,0 47,6
Nordrhein-Westfalen 48,1 48,8 52,6 56,2 53,5 51,9 52,5 56,8 61,4 57,2 42,5 43,7 47,2 49,7 48,2
Rheinland-Pfalz 45,7 45,8 46,6 53,1 49,8 49,4 49,7 49,7 58,9 53,5 41,4 41,1 43,0 46,6 44,9
Saarland 49,0 51,4 57,3 53,2 52,4 51,7 56,4 61,8 56,1 58,2 (45,3) (44,2) (51,6) (49,2) (45,3)
Sachsen 57,1 58,7 64,5 65,0 65,0 58,7 64,0 70,6 69,7 68,8 55,1 52,8 58,0 59,4 60,5
Sachsen-Anhalt 60,7 62,2 66,0 67,2 70,4 60,9 63,2 69,2 71,3 72,6 60,6 61,2 62,5 63,1 67,7
Schleswig-Holstein 47,5 47,3 50,7 51,5 47,9 52,6 54,3 60,5 56,8 54,7 40,0 39,0 40,5 45,1 39,1
Thüringen 56,7 58,8 63,3 64,0 60,2 58,3 61,5 66,3 68,5 64,3 54,8 55,8 60,4 59,7 55,4
Bundesrepublik Deutschland 49,6 49,4 53,5 56,0 53,7 53,0 53,3 57,9 60,9 57,6 45,2 44,6 48,4 50,3 48,5
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung je 100 Personen.
Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Regionaleinheit
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Tabelle 22
Armutsrisikoquoten*) nach Region**)
Erwerbstätige
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 5,4 5,1 5,1 5,2 5,5 5,0 4,7 4,5 4,9 5,0 5,9 5,5 5,7 5,7 6,0
Bayern 5,2 5,0 5,0 5,0 5,3 4,6 4,4 4,4 4,5 4,8 5,9 5,7 5,8 5,6 5,9
Berlin 9,7 8,5 9,5 10,3 10,4 9,6 8,5 9,4 10,0 10,6 9,8 8,5 9,5 10,6 10,1
Brandenburg 10,6 11,2 10,1 9,5 9,3 9,8 10,1 9,8 9,0 8,6 11,4 12,4 10,5 10,1 10,1
Bremen 11,5 10,7 10,9 11,8 10,9 11,1 10,2 10,4 11,2 9,6 12,0 11,2 11,5 12,3 12,4
Hamburg 9,0 7,9 8,3 7,4 7,6 8,2 7,4 8,2 7,8 7,3 9,9 8,4 8,4 7,0 8,1
Hessen 6,2 6,0 5,9 6,2 6,4 5,6 5,7 5,4 5,8 5,9 6,9 6,5 6,4 6,8 6,9
Mecklenburg-Vorpommern 13,5 13,3 15,0 13,8 13,6 13,2 12,9 14,5 12,8 13,0 13,8 13,8 15,7 15,1 14,2
Niedersachsen 7,2 7,2 7,4 7,8 7,6 6,8 6,8 6,8 7,1 6,9 7,7 7,6 8,1 8,6 8,4
Nordrhein-Westfalen 6,7 6,8 7,2 7,0 7,2 6,4 6,6 6,8 6,9 6,8 7,0 7,1 7,6 7,3 7,6
Rheinland-Pfalz 6,5 6,0 6,8 7,4 7,3 5,9 5,6 6,1 6,7 6,7 7,2 6,5 7,7 8,3 8,1
Saarland 7,8 8,8 10,0 8,3 8,1 7,7 8,4 9,8 7,9 7,9 8,0 9,2 10,3 8,9 8,3
Sachsen 11,8 10,9 12,4 12,1 12,2 11,0 10,0 11,3 11,1 11,6 12,6 11,8 13,6 13,1 12,8
Sachsen-Anhalt 12,5 12,4 12,8 12,9 12,7 12,0 12,2 11,7 11,9 11,8 13,0 12,7 13,9 14,1 13,7
Schleswig-Holstein 6,4 6,1 6,4 7,2 8,0 6,3 5,6 6,2 6,9 7,6 6,6 6,7 6,7 7,6 8,5
Thüringen 11,6 11,5 10,7 10,8 10,5 11,2 10,8 10,3 10,2 9,9 12,0 12,4 11,2 11,4 11,1
Bundesrepublik Deutschland 7,3 7,1 7,4 7,4 7,5 6,8 6,7 6,9 7,0 7,0 7,9 7,6 8,0 8,0 8,1
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung je 100 Personen.
Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Regionaleinheit
Insgesamt Männlich
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Tabelle 23
Von Armutsrisiko betroffene Personen*) nach Region**)
Erwerbslose
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 147 144 111 101 119 92 87 62 58 73 55 57 48 43 46
Bayern 174 160 148 126 138 101 92 82 70 82 73 68 67 56 56
Berlin 179 158 147 145 140 113 96 92 89 88 66 62 55 56 52
Brandenburg 145 136 118 101 98 81 77 66 58 59 64 59 53 43 39
Bremen 30 24 24 21 17 19 16 17 13 12 11 (8) (7) (7) /
Hamburg 41 40 39 31 34 25 24 22 18 24 16 16 16 13 (10)
Hessen 110 104 99 97 87 70 65 62 57 53 41 38 37 40 34
Mecklenburg-Vorpommern 123 105 104 90 81 69 59 59 50 49 54 46 46 39 33
Niedersachsen 197 183 174 160 145 124 113 103 99 91 74 71 71 61 54
Nordrhein-Westfalen 427 413 381 362 364 273 258 233 221 232 154 155 148 141 132
Rheinland-Pfalz 79 74 57 61 60 47 45 33 36 37 33 30 24 25 23
Saarland 26 24 20 19 22 16 15 12 11 13 (10) (8) (8) (7) (8)
Sachsen 239 219 208 186 177 134 126 117 108 101 105 93 91 78 76
Sachsen-Anhalt 160 143 132 124 120 86 76 71 65 67 74 67 60 58 53
Schleswig-Holstein 68 61 57 50 50 45 38 35 30 32 23 22 22 20 18
Thüringen 119 113 108 83 77 66 61 56 43 44 53 52 51 40 33
Bundesrepublik Deutschland 2.267 2.102 1.927 1.756 1.733 1.362 1.249 1.123 1.027 1.058 906 853 805 730 676
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das
Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Regionaleinheit
Insgesamt Männlich
1000
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Tabelle 24
Von Armutsrisiko betroffene Personen*) nach Region**)
Erwerbstätige
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 274 262 268 280 291 141 135 131 143 144 133 127 137 137 147
Bayern 305 303 308 315 331 150 148 149 156 163 155 155 159 159 169
Berlin 139 124 142 155 161 71 65 74 79 86 68 59 68 76 75
Brandenburg 119 131 121 116 114 59 62 63 59 57 60 68 58 57 58
Bremen 30 29 31 34 31 16 15 16 17 14 14 14 15 16 17
Hamburg 72 65 71 64 67 36 33 38 36 34 36 32 33 28 33
Hessen 170 169 166 179 183 85 88 84 91 92 85 81 82 88 91
Mecklenburg-Vorpommern 98 100 114 107 105 51 52 59 53 54 47 48 54 54 51
Niedersachsen 244 249 263 280 276 129 131 133 141 138 115 118 130 139 138
Nordrhein-Westfalen 508 531 570 568 575 271 284 301 307 300 237 247 269 261 275
Rheinland-Pfalz 117 111 130 142 138 60 58 64 71 69 57 54 66 71 69
Saarland 34 39 44 38 36 19 21 24 20 20 15 18 20 18 17
Sachsen 216 203 236 234 234 107 100 116 115 119 109 103 120 119 115
Sachsen-Anhalt 128 132 138 140 137 66 69 67 69 67 62 63 70 71 70
Schleswig-Holstein 80 78 84 96 106 43 39 45 50 55 37 39 40 46 51
Thüringen 117 119 114 117 113 62 61 60 61 57 56 58 54 56 56
Bundesrepublik Deutschland 2.661 2.651 2.808 2.874 2.910 1.370 1.363 1.428 1.472 1.474 1.290 1.288 1.380 1.401 1.435
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das
Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
Regionaleinheit
Insgesamt Männlich
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Tabelle 25
Von Armutsrisiko betroffene Personen*) nach Region**)
Haushaltstyp***)
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 312 312 314 344 357 172 168 187 188 192 109 99 94 85 108
Bayern 392 396 419 435 450 257 262 264 268 273 110 105 102 102 105
Berlin 254 219 239 265 279 72 67 69 69 68 55 47 52 59 51
Brandenburg 126 137 137 141 140 81 73 74 73 77 57 58 57 58 50
Bremen 47 40 45 49 49 12 12 14 18 17 15 12 (9) 13 (10)
Hamburg 83 76 84 80 92 27 24 24 22 24 28 32 21 19 21
Hessen 189 177 201 210 217 121 115 114 127 129 64 69 70 76 72
Mecklenburg-Vorpommern 112 112 125 129 128 67 64 64 70 65 46 43 51 47 41
Niedersachsen 323 322 348 365 354 197 178 185 185 188 104 97 89 89 82
Nordrhein-Westfalen 600 601 643 689 721 381 361 402 414 421 236 217 243 223 237
Rheinland-Pfalz 149 144 152 170 164 106 92 100 107 103 53 45 43 48 50
Saarland 50 48 49 44 45 26 26 28 31 26 16 (11) 17 20 22
Sachsen 262 272 297 296 308 126 125 142 139 143 84 71 74 83 82
Sachsen-Anhalt 140 145 148 153 157 81 87 87 93 90 74 60 74 68 70
Schleswig-Holstein 110 101 107 116 129 51 44 56 54 59 25 26 28 27 34
Thüringen 132 128 131 134 133 54 67 69 74 73 60 49 49 47 41
Bundesrepublik Deutschland 3.290 3.237 3.450 3.632 3.732 1.836 1.771 1.884 1.935 1.952 1.142 1.044 1.074 1.067 1.075
1000
Einpersonenhaushalte Zwei Erwachsene, keine Kinder Sonstige Haushalte ohne Kinder
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das
Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW - ***) Zu den Kindern zählen Personen im Alter von unter 18 Jahren ohne
Lebenspartner/-in und eigene Kinder im Haushalt
Regionaleinheit
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noch Tabelle 25
Von Armutsrisiko betroffene Personen*) nach Region**)
Haushaltstyp***)
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 113 101 104 99 100 75 69 54 58 59 105 98 99 92 105
Bayern 145 153 146 134 140 96 89 84 76 74 139 130 135 115 110
Berlin 69 60 58 67 70 51 49 37 45 35 57 48 48 44 41
Brandenburg 58 51 49 45 45 53 50 33 30 31 47 43 31 32 31
Bremen 16 15 15 20 12 11 13 (8) (9) (8) 14 16 13 11 12
Hamburg 28 26 25 28 28 28 22 22 15 (8) 23 20 25 19 24
Hessen 70 62 70 71 64 48 52 48 49 45 89 81 73 70 74
Mecklenburg-Vorpommern 46 43 38 44 37 36 36 41 32 32 37 34 32 29 26
Niedersachsen 115 124 132 144 143 75 81 75 80 75 139 131 127 106 103
Nordrhein-Westfalen 254 236 262 260 270 202 183 199 166 167 300 320 272 277 270
Rheinland-Pfalz 60 55 59 66 65 37 44 33 34 32 57 54 47 45 41
Saarland 15 14 14 17 16 (8) 14 14 (10) 13 13 14 15 15 (10)
Sachsen 81 83 81 74 86 80 68 64 61 61 77 67 72 63 54
Sachsen-Anhalt 62 56 54 60 62 59 55 40 48 39 44 46 46 38 30
Schleswig-Holstein 40 44 41 43 45 26 24 19 25 25 39 27 32 31 36
Thüringen 51 51 50 52 45 48 40 38 33 32 48 39 34 32 29
Bundesrepublik Deutschland 1.223 1.175 1.199 1.226 1.230 934 890 809 772 737 1.230 1.164 1.101 1.015 994
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das
Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW - ***) Zu den Kindern zählen Personen im Alter von unter 18 Jahren ohne
Lebenspartner/-in und eigene Kinder im Haushalt
Regionaleinheit
1000
Ein(e) Erwachsene(r) und ein oder mehrere Kinder Zwei Erwachsene und ein Kind Zwei Erwachsene und zwei Kinder
D
eu
tsch
er B
u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
e
–
3
1
–
D
ru
cksach
e 17/6043
noch Tabelle 25
Von Armutsrisiko betroffene Personen*) nach Region**)
Haushaltstyp***)
Auf Basis des Bundesmedians
2005 2006 2007 2008 2009 2005 2006 2007 2008 2009
Baden-Württemberg 105 98 101 101 103 127 125 105 112 128
Bayern 126 99 95 97 96 119 107 105 107 117
Berlin 42 34 40 44 44 63 45 46 43 60
Brandenburg 17 26 17 (11) (11) 45 38 44 30 30
Bremen 11 (5) / (10) 10 21 20 16 15 15
Hamburg 23 18 21 27 24 30 32 30 25 28
Hessen 85 74 61 75 80 99 87 82 82 66
Mecklenburg-Vorpommern 28 18 22 18 18 36 35 33 29 32
Niedersachsen 144 155 146 141 109 132 121 117 130 146
Nordrhein-Westfalen 311 269 270 286 279 291 290 292 277 311
Rheinland-Pfalz 50 45 47 50 50 56 48 56 55 58
Saarland 13 12 (10) / (7) 20 26 24 16 20
Sachsen 34 34 38 31 28 71 61 54 44 43
Sachsen-Anhalt 30 23 21 14 (11) 57 48 41 48 48
Schleswig-Holstein 40 37 31 32 32 36 33 36 38 29
Thüringen 23 23 16 14 18 43 36 41 28 28
Bundesrepublik Deutschland 1.083 970 937 953 916 1.247 1.152 1.120 1.076 1.156
Regionaleinheit
*) Zahl der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das
Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet - **) Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW - ***) Zu den Kindern zählen Personen im Alter von unter 18 Jahren ohne
Lebenspartner/-in und eigene Kinder im Haushalt
Sonstige Haushalte mit Kindern
1000
Zwei Erwachsene und drei oder mehr Kinder
Drucksache 17/6043 – 32 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabellen zu den Fragen 27 und 28:
Tabelle 26:
Verbraucherinsolvenzen nach Ländern
Jahr 2005
Land
eröffnete
Verfahren
mangels Masse
abgewiesene
Verfahren
Schuldenbereinigungsplan
angenommen
Verfahren
insgesamt Einwohner
1)
Insolvenzquote2)
Anzahl je 100 000
Einwohner
Deutschland 66 945 279 1 674 68 898 82 437 995 84
Baden-Württemberg 6 053 21 424 6 498 10 735 701 61
Bayern 7 105 19 117 7 241 12 468 726 58
Berlin 3 047 1 101 3 149 3 395 189 93
Brandenburg 2 360 15 52 2 427 2 559 483 95
Bremen 1 019 2 14 1 035 663 467 156
Hamburg 2 109 1 9 2 119 1 743 627 122
Hessen 3 677 17 73 3 767 6 092 354 62
Mecklenburg-Vorpommern 1 839 6 44 1 889 1 707 266 111
Niedersachsen 9 509 9 81 9 599 7 993 946 120
Nordrhein-Westfalen 15 733 98 382 16 213 18 058 105 90
Rheinland-Pfalz 2 983 10 173 3 166 4 058 843 78
Saarland 1 472 2 20 1 494 1 050 293 142
Sachsen 3 136 52 53 3 241 4 273 754 76
Sachsen-Anhalt 2 486 9 70 2 565 2 469 716 104
Schleswig-Holstein 2 733 5 50 2 788 2 832 950 98
Thüringen 1 684 12 11 1 707 2 334 575 73
Tabelle 27:
Verbraucherinsolvenzen nach Ländern
Jahr 2006
Land
eröffnete
Verfahren
mangels Masse
abgewiesene
Verfahren
Schuldenbereinigungs-plan
angenommen
Verfahren
insgesamt Einwohner
1)
Insolvenzquote2)
Anzahl je 100 000
Einwohner
Deutschland 94 389 285 1 912 96 586 82 314 906 117
Baden-Württemberg 8 389 12 408 8 809 10 738 753 82
Bayern 9 741 29 152 9 922 12 492 658 79
Berlin 5 025 3 72 5 100 3 404 037 150
Brandenburg 3 627 15 62 3 704 2 547 772 145
Bremen 2 030 1 20 2 051 663 979 309
Hamburg 2 649 3 16 2 668 1 754 182 152
Hessen 5 679 19 108 5 806 6 075 359 96
Mecklenburg-Vorpommern 2 613 5 62 2 680 1 693 754 158
Niedersachsen 12 442 20 112 12 574 7 982 685 158
Nordrhein-Westfalen 21 006 93 502 21 601 18 028 745 120
Rheinland-Pfalz 3 853 9 170 4 032 4 052 860 99
Saarland 2 058 1 12 2 071 1 043 167 199
Sachsen 4 515 49 37 4 601 4 249 774 108
Sachsen-Anhalt 3 695 5 107 3 807 2 441 787 156
Schleswig-Holstein 4 252 13 65 4 330 2 834 254 153
Thüringen 2 815 8 7 2 830 2 311 140 122
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 33 – Drucksache 17/6043Tabelle 28:
Verbraucherinsolvenzen nach Ländern
Jahr 2007
Land
eröffnete
Verfahren
mangels
Masse
abgewiesene
Verfahren
Schuldenbereinigungsplan
angenommen
Verfahren
insgesamt Einwohner
1)
Insolvenzquote2)
Anzahl je 100 000
Einwohner
Deutschland 103 085 361 1 792 105 238 82 217 837 128
Baden-Württemberg 9 265 21 410 9 696 10 749 755 90
Bayern 10 780 34 148 10 962 12 520 332 88
Berlin 5 948 1 74 6 023 3 416 255 176
Brandenburg 4 501 7 55 4 563 2 535 737 180
Bremen 1 198 1 23 1 222 663 082 184
Hamburg 2 818 3 16 2 837 1 770 629 160
Hessen 6 630 12 113 6 755 6 072 555 111
Mecklenburg-Vorpommern 1 913 15 63 1 991 1 679 682 119
Niedersachsen 13 470 31 124 13 625 7 971 684 171
Nordrhein-Westfalen 23 907 123 325 24 355 17 996 621 135
Rheinland-Pfalz 4 278 4 168 4 450 4 045 643 110
Saarland 1 663 - 18 1 681 1 036 598 162
Sachsen 5 134 82 35 5 251 4 220 200 124
Sachsen-Anhalt 4 043 19 111 4 173 2 412 472 173
Schleswig-Holstein 4 497 2 93 4 592 2 837 373 162
Thüringen 3 040 6 16 3 062 2 289 219 134
Tabelle 29:
Verbraucherinsolvenzen nach Ländern
Jahr 2008
Land
eröffnete
Verfahren
mangels
Masse
abgewiesene
Verfahren
Schuldenbereinigungsplan
angenommen
Verfahren
insgesamt Einwohner
1)
Insolvenzquote2)
Anzahl je 100 000
Einwohner
Deutschland 95 730 391 2 019 98 140 82 002 356 120
Baden-Württemberg 9 031 24 545 9 600 10 749 506 89
Bayern 10 434 39 151 10 624 12 519 728 85
Berlin 4 318 3 68 4 389 3 431 675 128
Brandenburg 4 031 5 51 4 087 2 522 493 162
Bremen 1 297 1 23 1 321 661 866 200
Hamburg 2 499 1 16 2 516 1 772 100 142
Hessen 6 580 19 134 6 733 6 064 953 111
Mecklenburg-Vorpommern 1 818 14 71 1 903 1 664 356 114
Niedersachsen 13 111 25 163 13 299 7 947 244 167
Nordrhein-Westfalen 22 426 159 419 23 004 17 933 064 128
Rheinland-Pfalz 4 115 9 134 4 258 4 028 351 106
Saarland 1 579 - 21 1 600 1 030 324 155
Sachsen 4 439 71 42 4 552 4 192 801 109
Sachsen-Anhalt 3 484 6 107 3 597 2 381 872 151
Schleswig-Holstein 4 159 5 59 4 223 2 834 260 149
Thüringen 2 409 10 15 2 434 2 267 763 107
Tabelle 30:
Verbraucherinsolvenzen nach Ländern
Jahr 2009
Land
eröffnete
Verfahren
mangels
Masse
abgewiesene
Verfahren
Schuldenbereinigungsplan
angenommen
Verfahren
insgesamt Einwohner
1)
Insolvenzquote2)
Anzahl je 100 000
Einwohner
Deutschland 98 776 429 1 897 101 102 81 802 257 124
Baden-Württemberg 9 501 24 454 9 979 10 744 921 93
Bayern 10 182 48 162 10 392 12 510 331 83
Berlin 4 412 3 56 4 471 3 442 675 130
Brandenburg 4 270 7 50 4 327 2 511 525 172
Bremen 1 470 - 17 1 487 661 716 225
Hamburg 2 647 5 25 2 677 1 774 224 151
Hessen 6 650 17 136 6 803 6 061 951 112
Mecklenburg-Vorpommern 1 872 19 91 1 982 1 651 216 120
Niedersachsen 13 180 34 176 13 390 7 928 815 169
Nordrhein-Westfalen 23 831 179 387 24 397 17 872 763 137
Rheinland-Pfalz 4 331 8 143 4 482 4 012 675 112
Saarland 1 675 - 18 1 693 1 022 585 166
Sachsen 4 408 52 27 4 487 4 168 732 108
Sachsen-Anhalt 3 387 11 66 3 464 2 356 219 147
Schleswig-Holstein 4 280 12 57 4 349 2 832 027 154
Thüringen 2 680 10 32 2 722 2 249 882 121
D
eu
tsch
er B
u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
e
–
3
5
–
D
ru
cksach
e 17/6043
Tabelle 31:
Verbraucherinsolvenzen nach Ländern
Jahr 2010
Land
eröffnete
Verfahren
mangels Masse
abgewiesene
Verfahren
Schuldenbereinigungsplan
angenommen
Verfahren
insgesamt Einwohner
1)
Insolvenzquote2)
Anzahl je 100 000
Einwohner
Deutschland 106 290 495 2 013 108 798 es liegen noch keine Angaben für 2010 vor
Baden-Württemberg 10 276 40 450 10 766 s.o.
Bayern 11 139 27 183 11 349 s.o.
Berlin 4 660 1 45 4 706 s.o.
Brandenburg 4 208 11 54 4 273 s.o.
Bremen 1 625 5 26 1 656 s.o.
Hamburg 2 860 13 14 2 887 s.o.
Hessen 7 353 17 187 7 557 s.o.
Mecklenburg-Vorpommern 2 174 6 83 2 263 s.o.
Niedersachsen 14 262 43 180 14 485 s.o.
Nordrhein-Westfalen 25 629 234 466 26 329 s.o.
Rheinland-Pfalz 4 896 19 126 5 041 s.o.
Saarland 1 647 1 22 1 670 s.o.
Sachsen 4 927 52 20 4 999 s.o.
Sachsen-Anhalt 3 418 9 58 3 485 s.o.
Schleswig-Holstein 4 532 14 69 4 615 s.o.
Thüringen 2 684 3 30 2 717 s.o.
1) Ergebnis der Bevölkerungsfortschreibung
2) Insolvenzquote = Privatinsolvenzverfahren insgesamt pro 100 000
Einwohner
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
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ISSN 0722-8333]