Frühkindliche Sprachförderung und Sprachstandserhebungen im föderalen System
der Abgeordneten Dr. Rosemarie Hein, Diana Golze, Jan Korte, Agnes Alpers, Matthias W. Birkwald, Dr. Martina Bunge, Dr. Dagmar Enkelmann, Nicole Gohlke, Dr. Lukrezia Jochimsen, Jens Petermann, Yvonne Ploetz, Ingrid Remmers, Dr. Ilja Seifert, Kathrin Senger-Schäfer, Dr. Petra Sitte, Frank Tempel, Halina Wawzyniak, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.
Vorbemerkung
In dem gemeinsamen Beschluss der Jugend- und der Kultusministerkonferenz vom 13./14. Mai bzw. 3./4. Juni 2004 „Gemeinsamer Rahmen der Länder für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen“ wird festgestellt: „Die Sprachentwicklung und Sprachförderung in der Familie und in den Kindertageseinrichtungen sind zentral bedeutsam für die Chancengerechtigkeit in der Schule, deshalb muss Sprachförderung Prinzip in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sein.“
In den vergangenen Jahren sind sehr unterschiedliche Strukturen zur Förderung der frühkindlichen Sprachkompetenz und zur Messung des Sprachstands von 4- bis 6-jährigen Kindern entstanden (vgl. Bildungsbericht 2010, S. 57). So werden derzeit in 14 Bundesländern rund 17 verschiedene Verfahren zur Messung des Sprachstands durchgeführt. Aus den Ergebnissen dieser Sprachstandserhebung erfolgen je nach Bundesland sehr unterschiedliche Konsequenzen. In fast allen Bundesländern werden Kinder mit diagnostiziertem Sprachförderbedarf verpflichtet, an Maßnahmen zur frühkindlichen Sprachförderung teilzunehmen. Diese unterscheiden sich aber zum Teil erheblich hinsichtlich ihres zeitlichen Umfangs und des Förderzeitraumes. Auch deren Wirksamkeit bleibt unklar.
Der Bildungsbericht 2010 mahnt an, dass zwar Verbesserungen der Sprachfähigkeit aufgrund der Fördermaßnahmen zu beobachten seien, jedoch eine Differenz zu den Kindern ohne Förderbedarf bestehen bleibe (Bildungsbericht 2010, S. 57).
Die Verbesserung der Sprachkompetenz bereits im Vorschulalter ist eines von sieben Handlungsfeldern, die die Kultusministerkonferenz infolge der katastrophalen Ergebnisse der PISA-Studie im Dezember 2001 auf den Weg brachte. Bis heute werden die bestehenden Maßnahmen und Verfahren nicht systematisch gemeinsam evaluiert und so bleibt deren Nutzen und Effizienz im Dunkeln. Zudem empfehlen nur einige Bundesländer, „auf welche Weise Kinder in dieser Zeit durch Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen oder andere Fachkräfte sprachlich gefördert werden sollen“ (Bildungsbericht 2010, S. 57). Faktisch würde die inhaltliche Gestaltung der Förderung im Ermessen der Träger verbleiben.
Die Kultusministerkonferenz hat bei ihrem Treffen am 9. und 10. Juni 2011 in Hannover beschlossen, die bisherigen Programme zur frühkindlichen Sprachförderung auf den Prüfstand zu stellen mit dem Ziel, ländergemeinsame Empfehlungen zu erarbeiten (dpa vom 13. Juni 2011).
Wir fragen die Bundesregierung:
1. a) Wie viele unterschiedliche Sprachstandstests existieren bundesweit, und inwiefern unterscheiden sich diese (bitte nach Ländern, Zielgruppen, absoluten Zahlen, Anteil und Alter der Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf und Finanzvolumen aufschlüsseln)?
b) Wie viele Kinder, die keine Kindertagesstätte besuchen, nehmen an Sprachstandstests bzw. Sprachstandserhebungsverfahren oder Maßnahmen zur frühkindlichen Sprachförderung teil (bitte anteilig und absolut nach Ländern aufschlüsseln), und wie werden die Kinder erreicht?
2. Wie werden die Ergebnisse im Rahmen der verschiedenen Sprachstandstests erhoben (bitte einzeln nach standardisiertem Fragebogen, beobachtender Teilnahme, Gespräch etc. aufschlüsseln)?
3. Nach welchen Anforderungen werden Sprachstandstests, gemessen an den unterschiedlichen Zielgruppen der Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf, durchgeführt, und welche Anforderungen werden in der Förderung zugrunde gelegt?
4. Wie viele Maßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung existieren in den Bundesländern, und wie viele Maßnahmen führt der Bund vollständig oder teilweise im Bereich frühkindliche Sprachförderung durch oder finanziert er (bitte – sofern möglich – nach Bund und Ländern, Zielgruppen, absoluten Zahlen und Anteil der teilnehmenden Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf insgesamt und in den jeweiligen Maßnahmen, wöchentlichem Stundenvolumen der Maßnahme, Maßnahmenzeitraum, Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, Eintrittsalter der teilnehmenden Kinder und Finanzvolumen aufschlüsseln)?
5. Wie viele Maßnahmen sind dabei als dauerhafte Maßnahmen angelegt, und wie viele weisen einen Modell- oder Projektcharakter auf (bitte nach prozentualen Anteilen aufschlüsseln sowie Laufzeit der Projektmaßnahmen ausweisen)?
6. Wie viele Kinder werden insgesamt und aus welchen Zielgruppen erfasst?
7. a) Wie hoch waren seit 2001 die jährlichen Ausgaben im Bereich frühkindliche Bildung und frühkindliche Sprachförderung (bitte nach Forschungsförderung und Projektförderung, nach Jahr sowie nach Bund und Ländern aufschlüsseln)?
b) Welche Maßnahmen sind im Bereich frühkindliche Bildung und frühkindliche Sprachförderung im Haushaltsjahr 2012 geplant (bitte nach Finanzaufwand und Maßnahme aufschlüsseln und dabei die Förderung von Forschungsprojekten getrennt ausweisen)?
8. Welche Maßnahmen berücksichtigen im Bereich frühkindliche Bildung und frühkindliche Sprachförderung die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung und deren Anspruch auf Barrierefreiheit, inklusive Angeboten und persönlicher Assistenz gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention?
9. Wie häufig und in welcher Weise werden die Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und die Verfahren zur Sprachstandserhebung evaluiert?
10. Welche Ergebnisse zeigen diese Evaluationen der Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und der Verfahren zur Sprachstandserhebung?
11. Welche Konsequenzen und Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den Evaluationen der Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und der Verfahren zur Sprachstandserhebung?
12. Wo werden die Ergebnisse der Evaluationen der Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und den Verfahren zur Sprachstandserhebung veröffentlicht? Wenn keine Veröffentlichung erfolgt, warum nicht?
13. a) Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung geplante oder bereits beschlossene einheitliche, ländergemeinsame Richtlinien und Empfehlungen, um die frühkindliche Sprachförderung und die Verfahren zur Sprachstandserhebung zu vereinheitlichen (Regelungsgegenstand etc.)? Wenn ja, welche? Was wird darin geregelt?
b) Wollen die Länder nach Kenntnis der Bundesregierung einheitliche Standards für die frühkindliche Sprachförderung und/oder für Verfahren zur Sprachstandserhebung erarbeiten? Wenn ja, bis wann (bitte gegebenenfalls Zeitplan angeben)?
14. a) Welchen Einfluss kann die Bundesregierung auf die Verhandlungen zur Erarbeitung der Empfehlungen laut Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 9. und 10. Juni 2011 nehmen?
b) Welche Schwerpunkte oder Positionen bringt die Bundesregierung bei diesen Verhandlungen ein, und welche Maßnahmen und Strategien sind Verhandlungsgegenstand?
15. Wie viele Beschäftigte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden aus welchen Bereichen für das Themengebiet frühkindliche Bildung und wie viele Beschäftigte werden speziell für das Themengebiet frühkindliche Sprachförderung eingesetzt (bitte nach Abteilungs- und Gruppenebene, Tätigkeit und Arbeitsumfang für das Thema aufschlüsseln)?
16. Wie viele Kindertageseinrichtungen nehmen am Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ teil?
17. Wie viele am Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ teilnehmende Kindertageseinrichtungen haben sich in der Onlinestellenbörse auf dem Internetportal www.fruehe-chancen.de registriert, da sie noch auf der Suche nach einer Fachkraft sind?
18. a) Wie viele Fachkräfte haben auf dem Internetportal www.fruehe-chancen.de ein Profil angelegt, um sich bei einer am Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ teilnehmenden Kindertageseinrichtung zu bewerben (bitte nach Geschlecht aufschlüsseln)?
b) Wie viele dieser registrierten Fachkräfte verfügen dabei jeweils über eine besondere Fortbildung in den Bereichen a) Sprachförderung, b) Förderung von Kindern unter drei Jahren und c) Interkulturelle Kompetenz?
19. Wie viele Fachkräfte sind nach Kenntnis der Bundesregierung in den Ländern in der frühkindlichen Sprachförderung tätig, und über welche Qualifikationen verfügen sie?
20. Welche Aus- und Fortbildungsprogramme für Personal im Bereich der frühkindlichen Sprachförderung wurden realisiert (bitte nach Ländern und Themen aufschlüsseln), und welche finanziellen Hilfen wurden bzw. werden durch den Bund dafür geleistet?
21. a) Inwiefern berücksichtigen die existierenden Maßnahmen und Programme zur Sprachförderung eine frühe Erkennung eventueller organisch bedingter Sprachbeeinträchtigungen, z. B. durch Hörschädigung, um diese möglichst frühzeitig zu behandeln (bitte eine Auflistung der Programme beifügen)?
b) Welche Möglichkeiten gibt es nach Ansicht der Bundesregierung, neben den Maßnahmen der Sprachstandserhebung und der Sprachförderung auch in Zukunft eine medizinische Versorgung durch frühzeitige Diagnose, z. B. das sogenannte Neugeborenenscreening, zu gewährleisten?
c) Inwiefern wird nach Kenntnis der Bundesregierung sichergestellt, dass die bisherigen Frühfördermaßnahmen weiterhin angeboten werden?
Fragen28
a) Wie viele unterschiedliche Sprachstandstests existieren bundesweit, und inwiefern unterscheiden sich diese (bitte nach Ländern, Zielgruppen, absoluten Zahlen, Anteil und Alter der Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf und Finanzvolumen aufschlüsseln)?
b) Wie viele Kinder, die keine Kindertagesstätte besuchen, nehmen an Sprachstandstests bzw. Sprachstandserhebungsverfahren oder Maßnahmen zur frühkindlichen Sprachförderung teil (bitte anteilig und absolut nach Ländern aufschlüsseln), und wie werden die Kinder erreicht?
Wie werden die Ergebnisse im Rahmen der verschiedenen Sprachstandstests erhoben (bitte einzeln nach standardisiertem Fragebogen, beobachtender Teilnahme, Gespräch etc. aufschlüsseln)?
Nach welchen Anforderungen werden Sprachstandstests, gemessen an den unterschiedlichen Zielgruppen der Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf, durchgeführt, und welche Anforderungen werden in der Förderung zugrunde gelegt?
Wie viele Maßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung existieren in den Bundesländern, und wie viele Maßnahmen führt der Bund vollständig oder teilweise im Bereich frühkindliche Sprachförderung durch oder finanziert er (bitte – sofern möglich – nach Bund und Ländern, Zielgruppen, absoluten Zahlen und Anteil der teilnehmenden Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf insgesamt und in den jeweiligen Maßnahmen, wöchentlichem Stundenvolumen der Maßnahme, Maßnahmenzeitraum, Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, Eintrittsalter der teilnehmenden Kinder und Finanzvolumen aufschlüsseln)?
Wie viele Maßnahmen sind dabei als dauerhafte Maßnahmen angelegt, und wie viele weisen einen Modell- oder Projektcharakter auf (bitte nach prozentualen Anteilen aufschlüsseln sowie Laufzeit der Projektmaßnahmen ausweisen)?
Wie viele Kinder werden insgesamt und aus welchen Zielgruppen erfasst?
a) Wie hoch waren seit 2001 die jährlichen Ausgaben im Bereich frühkindliche Bildung und frühkindliche Sprachförderung (bitte nach Forschungsförderung und Projektförderung, nach Jahr sowie nach Bund und Ländern aufschlüsseln)?
b) Welche Maßnahmen sind im Bereich frühkindliche Bildung und frühkindliche Sprachförderung im Haushaltsjahr 2012 geplant (bitte nach Finanzaufwand und Maßnahme aufschlüsseln und dabei die Förderung von Forschungsprojekten getrennt ausweisen)?
Welche Maßnahmen berücksichtigen im Bereich frühkindliche Bildung und frühkindliche Sprachförderung die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung und deren Anspruch auf Barrierefreiheit, inklusive Angeboten und persönlicher Assistenz gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention?
Wie häufig und in welcher Weise werden die Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und die Verfahren zur Sprachstandserhebung evaluiert?
Welche Ergebnisse zeigen diese Evaluationen der Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und der Verfahren zur Sprachstandserhebung?
Welche Konsequenzen und Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den Evaluationen der Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und der Verfahren zur Sprachstandserhebung?
Wo werden die Ergebnisse der Evaluationen der Fördermaßnahmen der frühkindlichen Sprachförderung und den Verfahren zur Sprachstandserhebung veröffentlicht? Wenn keine Veröffentlichung erfolgt, warum nicht?
a) Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung geplante oder bereits beschlossene einheitliche, ländergemeinsame Richtlinien und Empfehlungen, um die frühkindliche Sprachförderung und die Verfahren zur Sprachstandserhebung zu vereinheitlichen (Regelungsgegenstand etc.)? Wenn ja, welche? Was wird darin geregelt?
b) Wollen die Länder nach Kenntnis der Bundesregierung einheitliche Standards für die frühkindliche Sprachförderung und/oder für Verfahren zur Sprachstandserhebung erarbeiten? Wenn ja, bis wann (bitte gegebenenfalls Zeitplan angeben)?
a) Welchen Einfluss kann die Bundesregierung auf die Verhandlungen zur Erarbeitung der Empfehlungen laut Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 9. und 10. Juni 2011 nehmen?
b) Welche Schwerpunkte oder Positionen bringt die Bundesregierung bei diesen Verhandlungen ein, und welche Maßnahmen und Strategien sind Verhandlungsgegenstand?
Wie viele Beschäftigte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden aus welchen Bereichen für das Themengebiet frühkindliche Bildung und wie viele Beschäftigte werden speziell für das Themengebiet frühkindliche Sprachförderung eingesetzt (bitte nach Abteilungs- und Gruppenebene, Tätigkeit und Arbeitsumfang für das Thema aufschlüsseln)?
Wie viele Kindertageseinrichtungen nehmen am Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ teil?
Wie viele am Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ teilnehmende Kindertageseinrichtungen haben sich in der Onlinestellenbörse auf dem Internetportal www.fruehe-chancen.de registriert, da sie noch auf der Suche nach einer Fachkraft sind?
a) Wie viele Fachkräfte haben auf dem Internetportal www.fruehe-chancen.de ein Profil angelegt, um sich bei einer am Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ teilnehmenden Kindertageseinrichtung zu bewerben (bitte nach Geschlecht aufschlüsseln)?
b) Wie viele dieser registrierten Fachkräfte verfügen dabei jeweils über eine besondere Fortbildung in den Bereichen a) Sprachförderung, b) Förderung von Kindern unter drei Jahren und c) Interkulturelle Kompetenz?
Wie viele Fachkräfte sind nach Kenntnis der Bundesregierung in den Ländern in der frühkindlichen Sprachförderung tätig, und über welche Qualifikationen verfügen sie?
Welche Aus- und Fortbildungsprogramme für Personal im Bereich der frühkindlichen Sprachförderung wurden realisiert (bitte nach Ländern und Themen aufschlüsseln), und welche finanziellen Hilfen wurden bzw. werden durch den Bund dafür geleistet?
a) Inwiefern berücksichtigen die existierenden Maßnahmen und Programme zur Sprachförderung eine frühe Erkennung eventueller organisch bedingter Sprachbeeinträchtigungen, z. B. durch Hörschädigung, um diese möglichst frühzeitig zu behandeln (bitte eine Auflistung der Programme beifügen)?
b) Welche Möglichkeiten gibt es nach Ansicht der Bundesregierung, neben den Maßnahmen der Sprachstandserhebung und der Sprachförderung auch in Zukunft eine medizinische Versorgung durch frühzeitige Diagnose, z. B. das sogenannte Neugeborenenscreening, zu gewährleisten?
c) Inwiefern wird nach Kenntnis der Bundesregierung sichergestellt, dass die bisherigen Frühfördermaßnahmen weiterhin angeboten werden?