[Deutscher Bundestag Drucksache 17/9854
17. Wahlperiode 31. 05. 2012
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 25. Mai 2012 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan van Aken, Wolfgang Gehrcke,
Christine Buchholz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/9459 –
Auslandsreisen von Mitgliedern des Bundeskabinetts unter Begleitung von
Rüstungslobbyisten
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Der Verkauf von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern ist kein rein
wirtschaftliches Geschäft, sondern meist auch ein politisches. Insbesondere bei
größeren und/oder technologisch sensibleren Exportvorhaben ist die Unterstützung
der Bundesregierung bei der Vorbereitung und Durchführung von essentieller
Bedeutung. Dies kann unter anderem den frühzeitigen Bescheid einer
Voranfrage zur Genehmigung eines Rüstungsexports, die politische Einflussnahme
auf die Regierung des potentiellen Käuferlandes und die Bereitschaft, Soldaten
des Empfängerlandes durch die Bundeswehr am jeweiligen Rüstungsgut
auszubilden, umfassen. Zur Unterstützung des Rüstungsexports zählt aber auch die
Möglichkeit für Vertreter der Rüstungsindustrie, Kabinettsmitglieder, vor allem
den Bundeskanzler/die Bundeskanzlerin sowie die Bundesminister und
Bundesministerinnen der Ressorts Außen, Verteidigung und Wirtschaft, auf deren
Auslandsreisen zu begleiten.
Rüstungsgeschäfte, wie beispielsweise der diskutierte Export von
Kampfpanzern nach Saudi-Arabien oder der Export von U-Booten nach Israel, haben eine
weitreichende außen- und sicherheitspolitische Bedeutung. Der Export von
Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern kann zwischenstaatliche Konflikte
verschärfen und/oder auslösen, sich verheerend auf die Menschenrechtslage im
Empfängerland auswirken und impliziert darüber hinaus in manchen Fällen eine
generelle Weichenstellung in der bundesdeutschen Außen- und
Sicherheitspolitik. Aufgrund der außerordentlichen Bedeutung solcher Exportentscheidungen
hinsichtlich der Frage nach Krieg und Frieden und der generellen Ausrichtung
deutscher Außen- und Sicherheitspolitik, ist Transparenz gegenüber dem
Deutschen Bundestag wie der deutschen Öffentlichkeit zwingend erforderlich.
Dies muss auch die Begleitung der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und
sonstigen Mitglieder des Kabinetts auf Auslandsreisen umfassen. Eine
Einstufung der Delegationslisten als Verschlusssache (siehe Antwort auf die Kleine
Anfrage „Dienstreisen von Kabinettsmitgliedern und begleitende Delegationen“,
Bundestagsdrucksache 17/1318) ist vor dem Hintergrund, dass die
Bundesregierung die bei den Reisen zustande gekommenen Unterschriften unter Verträge
oder Absichtserklärungen zwischen dem Gastland und deutschen
Wirtschaftsvertretern regelmäßig zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung des Erfolgs der
jeweiligen Reise nutzt, aber auch hinsichtlich der außen- und
sicherheitspolitischen Bedeutung, die die Teilnahme von Wirtschaftsvertretern haben kann,
selektiv, intransparent und gefährlich.
Vor dem Hintergrund der politischen Bedeutung von Rüstungsexporten und der
bislang selektiven Informierung der deutschen Öffentlichkeit ist eine
Offenlegung der Teilnehmerlisten folgerichtig und notwendig.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundeskanzlerin, der Bundesminister des Auswärtigen sowie der
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie werden auf geeigneten Auslandsreisen
üblicherweise von Vertretern der deutschen Wirtschaft begleitet. Für diese wird
im Rahmen des mit dem jeweiligen Gastland abgestimmten Besuchsprogramms
zumeist ein eigenes Sonderprogramm vorgesehen, das weitgehend parallel zum
Programm der Bundeskanzlerin bzw. des Bundesministers stattfindet. Dieses
Sonderprogramm gibt den Vertretern der deutschen Wirtschaft Gelegenheit,
Gespräche mit ihren Partnern aus Regierung und Wirtschaft des Gastlandes zu
führen. Analoge Sonderprogramme werden auch für andere Gruppen von Begleitern
(Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Vertreter der Wissenschaft, Medien,
Kunst etc.) vorgesehen. Darüber hinaus gibt es Programmpunkte, die
gemeinsam mit der Bundeskanzlerin bzw. dem Bundesminister durchgeführt werden.
Sondertermine für einzelne Mitglieder der Wirtschaftsdelegationen werden von
den Bundesministerien und/oder den Auslandsvertretungen grundsätzlich weder
vereinbart noch organisiert.
Es existiert keine verbindliche operationale Definition des Begriffes
Rüstungsunternehmen. Eine sehr große Zahl von deutschen Unternehmen stellt unter
anderem auch Produkte her, die sicherheitstechnische Kompetenz erfordern. Zu
den Vertretern der deutschen Wirtschaft, die die Bundeskanzlerin bzw. die
Bundesminister auf Auslandsreisen begleitet haben, gehörten auch einzelne
Vertreter von Wirtschaftsunternehmen, deren Kompetenzen unter anderem in
sicherheitstechnischen Bereichen liegen. Im Sinne einer möglichst umfassenden und
transparenten Beantwortung der vorliegenden Kleinen Anfrage werden daher im
Folgenden Unternehmen aufgeführt, die Produkte im Sinne des
Kriegswaffenkontrollgesetzes (KWKG) herstellen und an der jeweiligen Reise in das
betreffende Gastland ein erkennbares sicherheitspolitisches Interesse gehabt haben.
Üblicherweise ergehen für Auslandsreisen der Bundeskanzlerin, des
Bundesministers des Auswärtigen und des Bundesministers für Wirtschaft und
Technologie mit Wirtschaftsdelegationen Einladungen an alle Fraktionen des
Deutschen Bundestages.
Die Auskunft bezüglich der Reisen der Bundeskanzlerin und der
Bundesminister erfolgt auf Basis der der Bundesregierung vorliegenden Informationen.
1. Welche Auslandsreisen hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in der
17. Wahlperiode unternommen?
Auslandsreisen der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:
2009 28. 10. Frankreich
29. bis 30. 10. Belgien
01. bis 04. 11. Vereinigte Staaten
11.11. Frankreich
2009 19. 11. Belgien
10. bis 11. 12. Belgien
17. bis 18. 12. Dänemark
2010 04. 02. Frankreich
11. 02 Belgien
09. 03. Luxemburg
11. 03. Niederlande
24. bis 26. 03. Belgien
29. bis 30. 03. Türkei
01. 04. Vereinigtes Königreich
12. bis 16. 04. Vereinigte Staaten
18. 04. Polen
07. 05. Belgien
08. bis 09. 05. Russland
17. bis 18. 05. Spanien
24. bis 27. 05. Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien,
Katar, Bahrain
17. 06. Belgien
25. bis 28. 06. Kanada
02. bis 04. 07. Südafrika
14. bis 18. 07. Russland, China, Kasachstan
06. bis 07. 09. Litauen, Lettland
16. 09. Belgien
19. bis 21. 09. Vereinigte Staaten
04. bis 05. 10. Belgien
11. bis 12. 10. Bulgarien, Rumänien
18. bis 19. 10. Frankreich
28. bis 29. 10. Belgien
30. bis 31. 10. Vereinigtes Königreich
02. 11. Belgien
10. bis 12. 11. Republik Korea
19. bis 20. 11. Portugal
01. bis 02. 12. Kasachstan
16. bis 17. 12. Belgien
18. 12. Afghanistan
2011 10. bis 11. 01. Malta, Zypern
28. 01. Schweiz
31. 01. bis 01. 02. Israel
03. 02. Spanien
04. 02. Belgien
07. 02. Polen
2. Auf welcher dieser Reisen wurde sie dabei von Vertretern welcher
Rüstungsunternehmen (Unternehmen, die Kriegswaffen oder sonstige Rüstungsgüter
herstellen) begleitet?
Am Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in der Republik Türkei vom
29. bis 30. März 2010 haben unter anderem die Unternehmen ThyssenKrupp
Marine Systems AG, Diehl Stiftung & Co. KG, Rheinmetall AG, EADS
teilgenommen.
2011 15. 02. Slowakei
11. 03. Belgien
19. 03. Frankreich
24. bis 25. 03. Belgien
26. bis 27. 05. Frankreich
31. 05. bis 02. 06. Indien, Singapur
06. bis 08. 06. Vereinigte Staaten
14. 06. Schweiz
21. 06. Frankreich
23. bis 24. 06. Belgien
09. bis 10. 07. Polen
11. bis 14. 07. Kenia, Angola, Nigeria
21. 07. Belgien
16. 08. Frankreich
22. bis 23. 08. Kroatien, Serbien
30. 08. Slowenien
01. 09. Frankreich
29. bis 30. 09. Polen
05. 10. Belgien
10. bis 13. 10. Vietnam, Mongolei
22. bis 23. 10. Belgien
26. 10. Belgien
03. bis 04. 11. Frankreich
24. 11. Frankreich
05. 12. Frankreich
08. bis 09. 12. Belgien
19. 12. Kosovo
2012 25. 01. Schweiz
30. 01. Belgien
01. bis 04. 02. China
06. 02. Frankreich
12. 03. Afghanistan
01. bis 02. 03. Belgien
13. 03. Italien
03. 04. Tschechische Republik
Am Besuch der Bundeskanzlerin in den Vereinigten Arabischen Emiraten vom
24. bis 25. Mai 2010 haben unter anderem die Unternehmen ThyssenKrupp
Marine Systems AG, MTU Aero Engines Holding AG, EADS teilgenommen.
Am Besuch der Bundeskanzlerin im Königreich Saudi-Arabien vom 25. bis
26. Mai 2010 haben unter anderem die Unternehmen ThyssenKrupp Marine
Systems AG, MTU Aero Engines Holding AG, EADS teilgenommen.
Am Besuch der Bundeskanzlerin im Staat Kater vom 26. bis 27. Mai 2010 haben
unter anderem die Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems AG, MTU
Aero Engines Holding AG, EADS teilgenommen.
Am Besuch der Bundeskanzlerin im Königreich Bahrain am 27. Mai 2010 haben
unter anderem die Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems AG, MTU
Aero Engines Holding AG, EADS teilgenommen.
Am Besuch der Bundeskanzlerin in der Republik Indien vom 31. Mai bis 1. Juni
2011 haben unter anderem die Unternehmen MTU Aero Engines Holding AG,
ATLAS ELEKTRONIK GmbH und EADS teilgenommen.
Am Besuch der Bundeskanzlerin in der Republik Singapur vom 1. bis 2. Juni
2011 haben unter anderem die Unternehmen MTU Aero Engines Holding AG,
ATLAS ELEKTRONIK GmbH und EADS teilgenommen.
Am Besuch der Bundeskanzlerin in der Republik Kenia, in der Republik Angola
und in der Bundesrepublik Nigeria vom 11. bis 14. Juli 2011 hat unter anderem
das Unternehmen Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG teilgenommen.
3. Welche Funktion (Stellenbezeichnung) hatten diese Vertreter innerhalb ihres
Unternehmens?
Bei den Unternehmensvertretern handelte es sich in der Regel um Vorsitzende
des Vorstands bzw. der Geschäftsführung.
4. Welche Auslandsreisen hat der Bundesminister des Auswärtigen Dr. Guido
Westerwelle seit Amtsantritt unternommen?
Auslandsreisen des Bundesministers des Auswärtigen Dr. Guido Westerwelle:
2009 26. bis 27. 10. Luxemburg
31. 10. Polen
02. 11. Niederlande, Frankreich
03. 11. Luxemburg, Belgien
04. bis 06. 11. Vereinigte Staaten
11. 11. Dänemark, Vereinigtes Königreich
12. 11. Schweiz
13. 11. Spanien
16. bis 17. 11. Belgien
18. bis 20. 11. Afghanistan, Russland
23. bis 24. 11. Israel, Palästinensische Gebiete
25. 11. Österreich
02. 12. Tschechische Republik
03. bis 04. 12. Belgien
09. 12. Belgien
2009 15. 12. Dänemark
10. bis 11. 12. Schweden, Finnland
20. bis 21. 12. Italien
2010 06. bis 11. 01. Türkei, Saudi-Arabien, Katar,
Vereinigte Arabische Emirate, Jemen
13. bis 16. 01. Estland, Japan, China
25. bis 26. 01. Belgien
27. bis 28. 01. Vereinigtes Königreich
29. bis 30. 01. Schweiz
01. bis 02. 02. Griechenland
17. 02. bis 18. 02. Slowakei, Ungarn
03. 03. Schweiz
05. bis 06. 03. Spanien
07. 03. bis 13. 03. Kap Verde, Chile, Argentinien, Uruguay,
Brasilien
29. bis 30. 03 Kanada
07. bis 11. 04. Tansania, Südafrika, Dschibuti
22. bis 23. 04 Estland
26. 04. Luxemburg
10. bis 11. 05. Belgien
21. bis 23. 05. Libanon, Ägypten, Jordanien, Syrien
26. 05. Spanien
11. 06. Estland
14. bis 15. 06. Luxemburg
21. 06. Schweden
24. 06. bis 25. 06. Polen, Bulgarien, Rumänien, Republik Moldau
26. 06. Frankreich
14. bis 16. 07. Russland, Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan
19. bis 20. 07. Afghanistan
21. bis 22. 07. Uganda
26. 07. Belgien
27. 07. bis 28. 07. Slowenien, Türkei
25. bis 27. 08. Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina,
Kosovo
02. 09. bis 03. 09. Vereinigtes Königreich, Irland, Malta
10. bis 11. 09. Belgien
16. 09. Belgien
22. bis 30. 09. Vereinigte Staaten
04. 10. Frankreich
10. bis 13. 10. Vereinigte Staaten
14. 10. Belgien
15. 10. Belgien
2010 16. bis 19.10. Indien
31. 10. bis 02. 11. Russland, Litauen, Belarus
07. bis 08. 11. Israel, Palästinensische Gebiete
15. 11. Marokko
29. bis 30. 11. Libyen
13. bis 14. 12. Belgien
2011 07. bis 10. 01. Pakistan, Afghanistan
29. 01. Schweiz
30. 01. bis 01. 02. Israel
03. 02. Spanien
04. 02. Belgien
11. bis 13. 02. Vereinigte Staaten
12. 02. Tunesien
19. 02. Iran
23. bis 24. 02. Ägypten
28. 02. Schweiz
02. bis 03. 03. Ukraine, Slowakei
10. 03. Belgien
11. bis 12. 03. Ungarn
14. bis 15. 03. Frankreich
29. 03. Vereinigtes Königreich
30. 03. bis 03. 04. China, Japan
12. bis 13. 04. Katar
18. 04. Luxemburg
19. bis 20. 04. Vereinigte Arabische Emirate
05. 05. Italien
15. bis 17. 05. Marokko
19. 05. Schweiz
20. bis 21. 05. Russland
28. 05. bis 05. 06. Oman, Indien, Australien, Neuseeland, Vietnam
06. bis 07. 06. Ungarn
08. bis 09. 06. Vereinigte Arabische Emirate
13. bis 14. 06. Palästinensisches Gebiete
18. bis 19. 06. Frankreich
20. 06. Luxemburg
20. bis 24. 06. Österreich
21. 06. Polen
22. bis 24. 06. Sudan
01. bis 02. 07. Türkei
11. bis 19. 07. Vereinigte Staaten, Kolumbien, Mexiko, Haiti,
Belgien
21. bis 23. 07. Afghanistan
2011 08. 08. Vereinigtes Königreich
09. bis 11. 08. Montenegro, Kroatien, Kosovo
02. bis 03. 09. Polen, Slowakei
11. bis 13. 09. Jordanien, Israel
12. 09. Belgien
20. bis 27. 09. Vereinigte Staaten, Belgien
04. 10. Niederlande
12. 10. Polen
13. bis 14. 10. Türkei
22. 10. Belgien
02. 11. Türkei
14. bis 15. 11. Belgien
16. bis 19. 11. Turkmenistan, Pakistan, Afghanistan
20. 11. Italien
30. 11. bis 01. 12. Belgien
06. bis 07. 12. Litauen
07. bis 08. 12. Belgien
09. bis 13. 12. Portugal, Vereinigte Staaten
18. bis 19. 12. Vereinigtes Königreich
2012 07. 01. bis 09. 01. Algerien, Libyen, Tunesien
15. 01. Griechenland
19. bis 21. 01. Vereinigte Staaten
23. 01. Belgien
27. 01. Belgien
29. 01. bis 01. 02. Jordanien, Ägypten, Israel,
Palästinensische Gebiete
06. 02. Frankreich
12. bis 18. 02. Brasilien, Peru, Panama, Mexiko
22. bis 24. 02. Vereinigtes Königreich, Serbien, Tunesien
28. 02. Belgien, Schweiz
06. 03 Tschechische Republik
09. 03. Dänemark
10. 03. bis 11. 03. Jemen, Saudi-Arabien
12. bis 13. 03. Vereinigte Staaten
14. bis 16. 03. Aserbaidschan, Georgien, Armenien
22. bis 23. 03. Belgien
24. bis 27. 03. Republik Korea
31. 03. bis 01. 04. Türkei
18. bis 19. 04. Belgien
19. 04. Frankreich
26. bis 30. 04. Brunei, Thailand, Myanmar
5. Auf welcher dieser Reisen wurde er dabei von Vertretern welcher
Rüstungsunternehmen begleitet?
An der Reise des Bundesministers des Auswärtigen, Dr. Guido Westerwelle, in
die Republik Türkei, das Königreich Saudi Arabien, Katar, die Vereinigten
Arabischen Emirate und die Republik Jemen vom 6. bis 11. Januar 2010 haben die
Unternehmen Thyssen Krupp Marine Systems AG und Fr. Lürssen Werft GmbH
& Co KG teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers des Auswärtigen nach Estland, Japan und in
die Volksrepublik China vom 13. bis 16. Januar 2010 haben die Unternehmen
AIRBUS S.A.S./EADS N.V. teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers des Auswärtigen in die Republik Kap Verde,
die Argentinische Republik und die Republik Uruguay vom 6. bis 9. März 2010
haben die Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems AG und Ferrostaal AG
teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers des Auswärtigen in die Föderative Republik
Brasilien vom 9. bis 13. März 2010 haben die Unternehmen ThyssenKrupp
Marine Systems AG, Ferrostaal AG und EADS teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers des Auswärtigen in die Republik Indien vom
16. bis 19. Oktober 2010 hat das Unternehmen EADS/Cassidian teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers des Auswärtigen nach Kolumbien, in die
Vereinigten Mexikanischen Staaten und nach Haiti vom 13. bis 18. Juli 2011 hat das
Unternehmen Fassmer GmbH & Co KG teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers des Auswärtigen in die Föderative Republik
Brasilien vom 12. bis 16. Februar 2012 hat das Unternehmen EADS/Cassidian
teilgenommen.
6. Welche Funktion hatten diese Vertreter innerhalb ihres Unternehmens?
Diese Vertreter waren in der Regel Mitglieder des Vorstandes oder der
Geschäftsführung.
7. Welche Auslandreisen haben der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft
und Technologie Rainer Brüderle, und der jetzige Bundesminister Dr. Philipp
Rösler unternommen?
Auslandsreisen des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Rainer
Brüderle:
2009 05. bis 07. 12. China
2010 01. bis 02. 02. Vereinigte Staaten
11. 02. Österreich
18. bis 19. 02. Russland
26. bis 30. 04. Brasilien
13. bis 15. 05. Singapur
26. bis 28. 05. Türkei
13. bis 14. 06. Israel
14. bis 15. 07. Russland
01. 09. Polen
Auslandsreisen des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp
Rösler:
8. Auf welcher dieser Reisen wurden sie dabei von Vertretern welcher
Rüstungsunternehmen begleitet?
An der Reise des Bundesministers Rainer Brüderle nach Brasilien vom 26. bis
30. April 2010 haben die Unternehmen EADS Deutschland GmbH und
ThyssenKrupp Marine Systems AG teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers Rainer Brüderle vom 26. bis 28. Mai 2010 in
die Türkei hat das Unternehmen Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH
teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers Rainer Brüderle nach Indien vom 22. bis
25. September 2010 haben die Unternehmen EADS Deutschland GmbH,
Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG, Atlas Elektronik GmbH, Thyssen-
Krupp Marine Systems AG und Eurojet Turbo GmbH teilgenommen.
An der Reise des Bundesministers Dr. Philipp Rösler nach Libyen am 12. bis
13. Oktober 2011 hat das Unternehmen EADS/Cassidian teilgenommen.
9. Welche Funktion hatten diese Vertreter innerhalb ihres Unternehmens?
Diese Vertreter waren in der Regel Mitglieder des Vorstandes oder der
Geschäftsführung.
10. Welche Auslandsreisen haben der ehemalige Bundesminister der
Verteidigung Karl-Theodor zu Guttenberg, und der jetzige Bundesminister
Dr. Thomas de Maizière unternommen?
Auslandsreisen des Bundesministers der Verteidigung, Karl-Theodor zu
Guttenberg:
2010 22. bis 25. 09. Indien
12. bis 15. 10. China, Japan
01. bis 03. 11. Kanada
15. bis 16. 11. Italien
17. bis 18. 11. Kroatien
2011 31. 05. Russland
20. bis 21. 06. Polen
24. 09. Italien
05. 10. Frankreich
06. bis 07. 10. Griechenland
12. bis 13. 10. Libyen
02. bis 03. 11. Irak
07. bis 09. 12. Katar, Ägypten
2009 11. bis 13. 11. Usbekistan, Afghanistan
16. 11. Belgien
18. bis 20. 11. Frankreich, Vereinigte Staaten, Kanada
11. 12. Afghanistan
Auslandsreisen des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière:
2010 29. 01. Schweiz
04. 02. Frankreich
05. 02. Türkei
29. bis 30. 03. Kosovo, Bosnien und Herzegowina
13. bis 15. 04. Usbekistan, Afghanistan
25. 04. Luxemburg
23. bis 24. 06. Djibouti, Zypern
14. 06. Italien
27. bis 28. 06. Vereinigtes Königreich
15. bis 16. 07. Ukraine, Usbekistan, Afghanistan
22. 07. Frankreich
28. bis 29. 08. Usbekistan, Afghanistan
23. 09. Belgien
14. 10. Belgien
01. bis 04. 11. China, Mongolei, Usbekistan, Afghanistan
18. 11. Norwegen
19. bis 20. 11. Portugal
08. 12. Kosovo
10. 12. Frankreich
12. bis 13. 12. Usbekistan, Afghanistan
17. bis 18. 12. Usbekistan, Afghanistan
2011 28. 01. Schweiz
08. bis 10. 02. Indien
15. 02. Polen
16. bis 17. 02. Usbekistan, Afghanistan
2011 10. 03. Belgien
25. bis 27. 03. Usbekistan, Afghanistan
30. bis 31. 03. Kosovo, Bosnien und Herzegowina
05. 04. Frankreich
26. bis 28. 04. Vereinigte Staaten
16. bis 17. 06. Usbekistan, Afghanistan
06. 07. Frankreich
11. 07. Vereinigtes Königreich
12. bis 14. 07. Israel
12. bis 13. 09. Norwegen
15. 09. Russland
17. bis 18. 09. Usbekistan, Afghanistan
05. bis 06. 10. Belgien
30. 11. Belgien
05. bis 06. 12. Djibouti
20. bis 21. 12. Usbekistan, Afghanistan
11. Auf welcher dieser Reisen wurden sie dabei von Vertretern welcher
Rüstungsunternehmen begleitet?
Weder Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg noch Bundesminister
Dr. Thomas de Maizière wurden auf einer dieser Reisen durch Vertreter von
Rüstungsunternehmen begleitet.
12. Welche Funktion hatten diese Vertreter innerhalb ihres Unternehmens?
Entfällt.
13. Haben während dieser Reisen (Frage 2, 5, 8 und 11) Treffen von Vertretern
der deutschen Rüstungsindustrie mit Offiziellen des Gastlandes
stattgefunden, bei denen die Bundeskanzlerin oder die Bundesminister der jeweiligen
Ressorts zugegen waren (bitte jeweils unter Angabe der beteiligten
Unternehmensvertreter)?
Nachfolgend genannte Termine waren als gemeinsame Termine der
Bundeskanzlerin bzw. des Bundesministers mit der begleitenden Wirtschaftsdelegation
vorgesehen und wurden in der Regel von der gesamten Wirtschaftsdelegation
wahrgenommen, der die unter den Antworten zu den Fragen 2, 5 und 8
genannten Unternehmensvertreter angehörten.
Gesellschaftliche Veranstaltungen (Empfänge und Ähnliches), bei denen
Mitglieder der Wirtschaftsdelegation unter einer großen Gästezahl auch mit
offiziellen Vertretern des Gastlandes zusammengetroffen sein könnten, wurden
nicht erfasst.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:
Türkei, 29. bis 30. März 2010: Runder Tisch mit dem Ministerpräsidenten und
türkischen Wirtschaftsvertretern.
Vereinigte Arabische Emirate, 24. bis 25. Mai 2010: Sitzung der deutsch-
emiratischen Wirtschaftskommission unter Teilnahme des Wirtschaftsministers;
Mittagessen mit dem Staatspräsidenten.
Saudi-Arabien, 25. bis 26. Mai 2010: Abendessen mit dem König, Runder Tisch
mit dem Handelsminister und saudischen Wirtschaftsvertretern.
Katar, 26. bis 27. Mai 2010: Abendessen mit dem Ministerpräsidenten.
Indien, 31. Mai bis 1. Juni 2011: Mittagessen mit dem Premierminister (nur Teil
der Wirtschaftsdelegation, darunter MTU und EADS).
Singapur, 1. bis 2. Juni 2011: Abendessen mit dem Premierminister.
2012 02. bis 03. 02. Belgien
06. 02. Frankreich
08. 02. Polen
13. bis 17. 02. Kanada, Vereinigte Staaten
04. bis 05. 03. Usbekistan, Afghanistan
12. bis 14. 03. Usbekistan, Pakistan, Afghanistan
18. 04. Belgien
Bundesminister des Auswärtigen Dr. Guido Westerwelle:
Türkei, 6. bis 8. Januar 2010: Gespräch mit dem stellvertretenden
Premierminister und Wirtschaftsminister.
Saudi Arabien, 8. bis 9. Januar 2010: Gespräch mit dem Finanzminister.
Katar, 9. bis 10. Januar 2010: Gespräch mit dem stellvertretenden
Premierminister und Minister für Energie und Industrie.
Brasilien, 9. bis 13. März 2010: Gespräch mit dem Minister für Entwicklung,
Industrie und Außenhandel.
Indien, 16. bis 19. Oktober 2010: Gespräch mit dem Wirtschaftsminister.
Kolumbien, 13. bis 14. Juli 2011: Mittagessen, gegeben von der
stellvertretenden Außenministerin.
Brasilien, 12. bis 16. Februar 2012: Gespräch mit dem Gouverneur von São
Paulo.
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle:
Brasilien, 26. bis 30. April 2010: Gespräch mit dem Wirtschaftsminister,
Gespräch mit dem Städtebauminister, Gespräch mit dem Sportminister, Gespräch
mit dem Tourismusminister, Gespräch mit dem stellvertretenden Außenminister,
Gespräch mit dem Landeswirtschaftsminister von Rio, Gespräch mit der
Sportministerin von Rio, Gespräch mit dem stellvertretenden Energieminister von
São Paulo.
Türkei, 26. bis 28. Mai 2010: Gespräch mit dem stellvertretenden
Ministerpräsidenten.
Indien, 22. bis 25. September 2010: Gespräch mit dem stellvertretenden
Verteidigungsminister.
Libyen, 12. Oktober 2011: Abendessen auf Einladung von Bundesminister
Dr. Philipp Rösler mit der gesamten deutschen Wirtschaftsdelegation (ca. 45
Personen), der libyschen Wirtschaftsdelegation (ca. 20 Personen), sowie dem
libyschen Ölminister.
14. Hat die jeweilige deutsche Botschaft im Gastland für diese Treffen (Frage 13)
Räumlichkeiten der Botschaft oder andere dauerhaft durch sie angemietete
Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt oder Räumlichkeiten zu diesem
Zweck angemietet (bitte unter Angabe der etwaigen entstandenen Kosten)?
Die oben genannten Treffen mit den offiziellen Vertretern des Gastlandes fanden
in deren Räumlichkeiten statt.
Für das Abendessen auf Einladung von Bundesminister Dr. Philipp Rösler am
12. Oktober 2011 in Tripolis wurde ein Tagungsraum in einem Hotel für
umgerechnet 1 183 Euro angemietet.
15. Haben während dieser Reisen (Frage 2, 5, 8 und 11) Treffen der Vertreter
der deutschen Rüstungsindustrie mit Offiziellen des Gastlandes
stattgefunden, bei denen die Bundeskanzlerin oder die Bundesminister der jeweiligen
Ressorts nicht zugegen waren (bitte jeweils unter Angabe der beteiligten
Unternehmensvertreter)?
Üblicherweise nehmen die Wirtschaftsdelegationen als Ganzes an Gesprächen
teil. Bei den Auslandsreisen der Bundeskanzlerin wird die
Wirtschaftsdelegation in der Regel von einem Staatssekretär des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie begleitet, bei den Auslandsreisen der Bundesminister
von hochrangigen Vertretern des jeweiligen Ministeriums. Treffen einzelner
Mitglieder der Wirtschaftsdelegationen werden von den Bundesministerien und
den Auslandsvertretungen weder vereinbart noch organisiert.
Im Rahmen der unter den Antworten zu den Fragen 2, 5 und 8 aufgelisteten
Reisen fanden folgende Gespräche der Wirtschaftsdelegationen mit offiziellen
Vertretern des Gastlandes statt, bei denen die Bundeskanzlerin bzw. die
Bundesminister nicht zugegen waren:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:
Türkei, 29. bis 30. März 2010: Mittagessen mit dem stellvertretenden
Ministerpräsidenten, Gespräch mit dem Verkehrsminister, Gespräch mit dem
Energiestaatssekretär (nur Teile der Wirtschaftsdelegation), Gespräch mit dem
Verteidigungsstaatssekretär (nur Teile der Wirtschaftsdelegation, darunter Vertreter
von Rüstungsunternehmen).
Katar, 26. bis 27. Mai 2010: Gespräch mit dem Finanzminister, Gespräch mit
dem stellvertretenden Industrieminister.
Bahrain, 27. Mai 2010: Mittagessen mit dem Industrie- und Handelsminister.
Indien, 31. Mai bis 1. Juni 2011: Gespräch mit dem Handelsminister.
Singapur, 1. bis 2. Juni 2011: Gespräch mit dem Industrie- und Handelsminister.
Bundesminister des Auswärtigen Dr. Guido Westerwelle:
Türkei, 6. bis 8. Januar 2010: Gespräch mit dem Finanzminister, Gespräch mit
dem Staatssekretär des Energieministeriums, Gespräch mit dem Industrie- und
Handelsminister, Gespräch mit dem Staatssekretär des Verkehrsministeriums.
Saudi Arabien, 8. bis 9. Januar 2010: Gespräch mit dem Staatssekretär des
Finanzministeriums, Gespräch mit dem Gouverneur der Saudi General Investment
Agency.
Argentinien, 7. bis 8. März 2010: Gespräch mit dem Kabinettchef und dem
Staatssekretär für Planung im Verteidigungsministerium, Gespräch mit dem
Wirtschaftsminister und dem Staatssekretär für Finanzen.
Uruguay, 8. bis 9. März 2010: Teilnahme an einer Präsentation des
uruguayischen „Produktiven Kabinetts“ unter Beteiligung der Minister für Tourismus
und Sport, Industrie, Energie und Bergbau, Transport und Öffentliche Arbeiten,
Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei sowie Wohnungsbau, Raumordnung
und Umwelt.
Brasilien, 9. bis 13. März 2010: Gespräch im Ministerium für Entwicklung,
Industrie und Außenhandel.
Indien, 16. bis 19. Oktober 2010: Gespräch mit der Indischen
Planungskommission, Gespräch mit einer Abteilungsleiterin im Amt des Premierministers,
Gespräch mit dem Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft und
Technologie.
Kolumbien, 13. bis 14. Juli 2011: Gespräch mit dem stellvertretenden
Handelsminister, Gespräch mit einem Abteilungsleiter im Finanzministerium.
Brasilien, 12. bis 16. Februar 2012: Gespräch mit dem Staatssekretär für
internationale Angelegenheiten im Finanzministerium.
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle:
Brasilien, 26. bis 30. April 2010: Treffen im Verteidigungsministerium.
Indien, 22. bis 25. September 2010: Treffen im Verteidigungsministerium.
16. Hat die jeweilige deutsche Botschaft im Gastland für diese Treffen (Frage 15)
Räumlichkeiten der Botschaft oder andere dauerhaft durch sie angemietete
Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt oder Räumlichkeiten zu diesem
Zweck angemietet (bitte unter Angabe der etwaigen entstandenen
Kosten)?
Die oben genannten Treffen der Wirtschaftsdelegation mit offiziellen Vertretern
des Gastlandes fanden in deren Räumlichkeiten statt.
17. Haben während dieser Reisen (Frage 2, 5, 8 und 11) Treffen der Vertreter
der deutschen Rüstungsindustrie mit Offiziellen des Gastlandes
stattgefunden, bei denen kein offizieller Vertreter der Bundesrepublik Deutschland
zugegen war, an deren Organisation aber die deutsche Botschaft im
Gastland oder eines der Bundesministerien beteiligt war (bitte jeweils unter
Angabe der beteiligten Unternehmensvertreter)?
Die offiziellen Reiseprogramme sehen Treffen dieser Art nicht vor. Über das
offizielle Reiseprogramm hinausgehende Treffen sind der Bundesregierung nicht
bekannt.
18. Hat die jeweilige deutsche Botschaft für diese Treffen (Frage 17)
Räumlichkeiten der Botschaft oder andere dauerhaft durch sie angemietete
Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt oder Räumlichkeiten zu diesem
Zweck angemietet (bitte unter Angabe der etwaigen entstandenen
Kosten)?
Auf die Antwort zu Frage 17 wird verwiesen.
19. Wurden Vereinbarungen (Verträge, Absichtserklärungen etc.) während der
Reisen der Bundeskanzlerin und der Bundesminister des Auswärtigen, für
Wirtschaft und Technologie und der Verteidigung zwischen Unternehmen
der deutschen Rüstungsindustrie und dem Gastland bzw. Unternehmen des
Gastlandes unterschrieben (bitte unter Angabe der jeweiligen Reise, des
Namens des deutschen Rüstungsunternehmens und des jeweiligen Partners)?
Während der Reisen der Bundeskanzlerin bzw. der Bundesminister fanden nach
Kenntnis der Bundesregierung keine Unterzeichnungen von Vereinbarungen
zwischen den in den Antworten zu den Fragen 2, 5 und 8 genannten
Unternehmen und dem Gastland bzw. Unternehmen des Gastlandes statt.
20. Welche deutsche Botschaften haben anlässlich von Messen/Ausstellungen
(Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf
Bundestagsdrucksache 17/1826) deutschen Rüstungsunternehmen Räumlichkeiten zur
Verfügung gestellt (bitte unter Angabe des Datums, der Messe/Ausstellung,
der Rüstungsunternehmen und unter Spezifizierung der Räumlichkeit)?
a) Welche Kosten sind der jeweiligen Botschaft dabei entstanden?
b) Wer hat die Kosten zu welchem Anteil abschließend übernommen?
Üblicherweise werden an Auslandsvertretungen deutschen
Rüstungsunternehmen anlässlich von Messen/Ausstellungen keine Räumlichkeiten zur Verfügung
gestellt.
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ISSN 0722-8333]