[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 16. März 2017
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/11572
18. Wahlperiode 20.03.2017
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Volker Beck (Köln), Luise Amtsberg,
Katja Keul, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 18/11108 –
Evaluierung bestimmter Aspekte des Gesetzes zur Neubestimmung des
Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung sowie der mehrfachen Reform
des Ausweisungsrechts
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Das Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung (BGBl. 2015 I S. 1386) ist am 1. August 2015 in Kraft getreten. Damit
wurden zahlreiche Änderungen im Aufenthalts- und Asylrecht vorgenommen,
unter anderem im Bereich der Aufenthalts- und Einreiseverbote, des Aufenthalts
zum Zwecke der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, des
Aufenthalts von Resettlement-Flüchtlingen und des Ausreisegewahrsams. Mit
diesem Gesetz wurde auch das Ausweisungsrecht neu geordnet und nach
Auffassung der Fragesteller unnötig verschärft. Die Reform des Ausweisungsrechts ist
am 1. Januar 2016 in Kraft getreten, wurde allerdings durch eine weitere,
weniger grundsätzliche Reform des Ausweisungsrechts ergänzt, die mit dem Gesetz
zur erleichterten Ausweisung von straffälligen Ausländern und zum erweiterten
Ausschluss der Flüchtlingsanerkennung bei straffälligen Asylbewerbern (BGBl.
2016 I S. 394) am 12. März 2016 in Kraft getreten ist.
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat seinerzeit begrüßt, dass mit dem
Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung
einige Verbesserungen im Aufenthaltsrecht verankert worden sind. Dies betrifft
insbesondere die – schon damals überfällige – Schaffung einer
stichtagsunabhängigen Bleiberechtsregelung für langjährig geduldete Personen, deren
Evaluierung Gegenstand einer anderen Kleinen Anfrage ist (Bundestagsdrucksache
18/10931). Die Sinnhaftigkeit anderer Regelungsbereiche des Gesetzes,
einschließlich der mehrfachen Reform des Ausweisungsrechts, und ihre
Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Gesetzgebungsverfahren kritisiert (vgl. Antwort der Bundesregierung auf
die Kleine Anfrage zur Bewertung des Gesetzentwurfs zur Neubestimmung des
Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung auf Bundestagsdrucksache
18/4262). Die Änderungsanträge und ein Entschließungsantrag der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurden durch den Deutschen Bundestag
abgelehnt (vgl. Bundestagsdrucksachen 18/5423, 18/5424, 18/5425, 18/5426 und
18/5428).
Anderthalb Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes ist es an der Zeit, einen
kritischen Blick auf die Anwendung und die Auswirkungen seiner Regelungen zu
werfen. Dem soll diese Kleine Anfrage dienen, die sich – ungeachtet der
Notwendigkeit, auch andere Regelungsbereiche des Gesetzes in den Blick zu
nehmen – auf bestimmte Aspekte des Gesetzes konzentriert.
Aufenthalts- und Einreiseverbote
1. Wie viele Aufenthalts- und Einreiseverbote wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung von welcher Behörde auf welcher Rechtsgrundlage seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung festgestellt oder angeordnet, und in wie vielen Fällen
wurden sie
a) auf weniger als fünf Jahre,
b) auf fünf Jahre,
c) auf fünf bis zehn Jahre,
d) auf mindestens zehn Jahre oder
e) nicht
befristet?
Die Fragen 1, 1a bis 1e werden gemeinsam beantwortet.
Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung vom 1. August 2015 wurde dem Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge (BAMF) mit § 75 Nummer 12 des Aufenthaltsgesetzes
(AufenthG) die Zuständigkeit für die Anordnung und Befristung eines Einreise- und
Aufenthaltsverbots nach § 11 Absatz 7 Nummern 1 und 2 AufenthG übertragen.
Nach dieser Regelung kann das BAMF in den Fällen, in denen der Asylantrag
eines Ausländers nach § 29a Absatz 1 des Asylgesetzes – AsylG – (sichere
Herkunftsstaaten) als offensichtlich unbegründet abgelehnt (§ 11 Absatz 7 Nummer 1
AufenthG) wurde oder in den Fällen, in denen der Antrag nach § 71 (Folgeantrag)
oder § 71a (Zweitantrag) AsylG wiederholt nicht zur Durchführung eines
weiteren Asylverfahrens geführt hat (§ 11 Absatz 7 Nummer 2 AufenthG), ein
Einreise- und Aufenthaltsverbot anordnen. Das Einreise- und Aufenthaltsverbot wird
mit Bestandskraft der Entscheidung über den Asylantrag wirksam (§ 11 Absatz 7
Satz 2 AufenthG).
Der Sachverhalt nach § 11 Absatz 6 AufenthG wegen erheblicher und
schuldhafter Überschreitung der Frist zur freiwilligen Ausreise wird von
Ausländerbehörden festgestellt.
Die Angaben ausweislich des Ausländerzentralregisters (AZR) zum
Auswertungsstichtag 31. Januar 2017 können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Es ist allerdings zu dieser und allen weiteren betroffenen Fragen grundsätzlich
darauf hinzuweisen, dass dort, wo aufgrund von äußerst kleinteiligen
Fragestellungen auch nur sehr kleine Werte ermittelt wurden, eine ausreichende
Datenvalidität der Einzelwerte nicht mehr garantiert werden kann, da sich bereits
vergleichsweise wenige Fehleingaben von Ausländerbehörden extrem auswirken.
alle Aufenthalts- und
Einreiseverbote
nach § 11 Abs. 7 S. 1
Nr. 2 AufenthG nach
wiederholt abgelehntem
Asylfolge- oder
Zweitantrag angeordnet am…
nach § 11 Abs. 6 AufenthG
wegen erheblicher und
schuldhafter Überschreitung
der Frist zur freiwilligen
Ausreise angeordnet am…
nach § 11 Abs. 7 S. 1 Nr. 1
AufenthG bei bestandskräftig
als offensichtlich unbegründet
abgelehntem Asylantrag nach
§ 29a Abs. 1 AsylG
angeordnet am…
Deutschland 623 733 14.249
davon nach Ländern:
Baden-Württemberg 53 38 962
Bayern 137 73 1.286
Berlin 40 1 875
Brandenburg 23 0 47
Bremen 3 5 813
Hamburg 8 0 308
Hessen 21 30 533
Mecklenburg-
Vorpommern 1 15 14
Niedersachsen 46 213 2.780
Nordrhein-Westfalen 197 175 4.171
Rheinland-Pfalz 20 60 676
Saarland 10 6 4
Sachsen 13 2 208
Sachsen-Anhalt 2 4 253
Schleswig-Holstein 26 33 699
Thüringen 23 78 620
Tabelle zu 1a)
befristet auf weniger als
5 Jahre
nach § 11 Abs. 7 S. 1
Nr. 2 AufenthG nach
wiederholt
abgelehntem Asylfolge- oder
Zweitantrag
angeordnet am…
nach § 11 Abs. 6 AufenthG
wegen erheblicher und
schuldhafter Überschreitung
der Frist zur freiwilligen
Ausreise angeordnet am…
nach § 11 Abs. 7 S. 1 Nr. 1
AufenthG bei
bestandskräftig als offensichtlich
unbegründet abgelehntem
Asylantrag nach § 29a Abs. 1
AsylG angeordnet am…
Deutschland 1
davon nach Ländern
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Tabelle zu 1b)
befristet auf
5 Jahre
nach § 11 Abs. 7 S. 1
Nr. 2 AufenthG nach
wiederholt
abgelehntem Asylfolge- oder
Zweitantrag
angeordnet am…
nach § 11 Abs. 6 AufenthG
wegen erheblicher und
schuldhafter Überschreitung
der Frist zur freiwilligen
Ausreise angeordnet am…
nach § 11 Abs. 7 S. 1 Nr. 1
AufenthG bei
bestandskräftig als offensichtlich
unbegründet abgelehntem
Asylantrag nach § 29a Abs. 1
AsylG angeordnet am…
Deutschland 1
davon nach Ländern
Baden-Württemberg
Bayern 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Tabelle zu 1c)
befristet auf
6 bis unter 10 Jahre
nach § 11 Abs. 7 S. 1
Nr. 2 AufenthG nach
wiederholt
abgelehntem Asylfolge- oder
Zweitantrag
angeordnet am…
nach § 11 Abs. 6 AufenthG
wegen erheblicher und
schuldhafter Überschreitung
der Frist zur freiwilligen
Ausreise angeordnet am…
nach § 11 Abs. 7 S. 1 Nr. 1
AufenthG bei
bestandskräftig als offensichtlich
unbegründet abgelehntem
Asylantrag nach § 29a Abs. 1
AsylG angeordnet am…
Deutschland 287 417 5.584
davon nach Ländern
Baden-Württemberg 34 36 758
Bayern 21 20 279
Berlin 7 187
Brandenburg 24
Bremen 3 31
Hamburg 4 97
Hessen 14 29 401
Mecklenburg-
Vorpommern 1 13 4
Niedersachsen 24 139 1.336
Nordrhein-Westfalen 134 77 1.170
Rheinland-Pfalz 14 31 422
Saarland 3 5
Sachsen 1 9
Sachsen-Anhalt 1 3 84
Schleswig-Holstein 6 13 280
Thüringen 23 48 502
Tabelle zu 1d)
befristet auf
10 Jahre und länger
nach § 11 Abs. 7 S. 1
Nr. 2 AufenthG nach
wiederholt
abgelehntem Asylfolge- oder
Zweitantrag
angeordnet am…
nach § 11 Abs. 6 AufenthG
wegen erheblicher und
schuldhafter Überschreitung
der Frist zur freiwilligen
Ausreise angeordnet am…
nach § 11 Abs. 7 S. 1 Nr. 1
AufenthG bei
bestandskräftig als offensichtlich
unbegründet abgelehntem
Asylantrag nach § 29a Abs. 1
AsylG angeordnet am…
Deutschland 2 8
davon nach Ländern
Baden-Württemberg
Bayern 2
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 7
Thüringen
Tabelle zu 1e)
ohne Befristung
nach § 11 Abs. 7 S. 1
Nr. 2 AufenthG nach
wiederholt
abgelehntem Asylfolge- oder
Zweitantrag
angeordnet am…
nach § 11 Abs. 6 AufenthG
wegen erheblicher und
schuldhafter Überschreitung
der Frist zur freiwilligen
Ausreise angeordnet am…
nach § 11 Abs. 7 S. 1 Nr. 1
AufenthG bei
bestandskräftig als offensichtlich
unbegründet abgelehntem
Asylantrag nach § 29a Abs. 1
AsylG angeordnet am…
Deutschland 333 307 8.665
davon nach Ländern
Baden-Württemberg 19 2 204
Bayern 113 53 1.007
Berlin 33 1 688
Brandenburg 23 23
Bremen 3 2 782
Hamburg 4 211
Hessen 7 1 132
Mecklenburg-
Vorpommern 2 10
Niedersachsen 22 73 1.444
Nordrhein-Westfalen 63 97 3.001
Rheinland-Pfalz 6 29 254
Saarland 7 1 4
Sachsen 12 2 199
Sachsen-Anhalt 1 1 169
Schleswig-Holstein 20 13 419
Thüringen 30 118
2. In wie vielen Fällen wurde nach Kenntnis der Bundesregierung die
Befristung eines Aufenthalts- und Einreiseverbots von welcher Behörde seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung nachträglich verkürzt, und in welchen
Fallkonstellationen war dies der Fall?
3. In wie vielen Fällen wurde nach Kenntnis der Bundesregierung ein
Aufenthalts- und Einreiseverbot, das vor Inkrafttreten des Gesetzes zur
Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung festgestellt oder
angeordnet wurde, nach Inkrafttreten dieses Gesetzes von welcher Behörde
a) auf weniger als fünf Jahre,
b) auf fünf Jahre oder
c) auf mehr als fünf Jahre
nachträglich befristet?
In wie vielen Fällen wurde ein solches Aufenthalts- und Einreiseverbot
aufgrund welcher rechtlichen und tatsächlichen Erwägungen nicht nachträglich
befristet, und wie bewertet die Bundesregierung dies in rechtlicher Hinsicht?
Die Fragen 2 und 3 werden gemeinsam beantwortet.
Hierüber liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor, da der erfragte
Sachverhalt im AZR nicht erfasst wird. Die nachträgliche Befristung obliegt
grundsätzlich den Behörden der Länder. Eine Bewertung etwaiger nicht erfolgter
nachträglicher Befristungen in rechtlicher Hinsicht ist der Bundesregierung daher
nicht möglich.
4. In wie vielen Fällen waren nach Kenntnis der Bundesregierung von der
Feststellung oder Anordnung von Aufenthalts- und Einreiseverboten
a) Eltern in Deutschland lebender minderjähriger Kinder deutscher
Staatsangehörigkeit,
b) Eltern im Ausland lebender minderjähriger Kinder deutscher
Staatsangehörigkeit,
c) weitere Familienangehörige in Deutschland lebender minderjähriger
Kinder deutscher Staatsangehörigkeit,
d) weitere Familienangehörige im Ausland lebender minderjähriger Kinder
deutscher Staatsangehörigkeit,
e) Ehegatten und Lebenspartner in Deutschland lebender deutscher
Staatsangehöriger,
f) Ehegatten und Lebenspartner im Ausland lebender deutscher
Staatsangehöriger,
g) minderjährige Kinder in Deutschland lebender deutscher
Staatsangehöriger,
h) minderjährige Kinder im Ausland lebender deutscher Staatsangehöriger,
i) volljährige Kinder in Deutschland lebender deutscher Staatsangehöriger,
j) volljährige Kinder im Ausland lebender deutscher Staatsangehöriger,
k) weitere Familienangehörige in Deutschland lebender deutscher
Staatsangehöriger,
l) weitere Familienangehörige im Ausland lebender deutscher
Staatsangehöriger,
m) Menschen, die infolge des staatsangehörigkeitsrechtlichen
Optionszwangs die deutsche Staatsangehörigkeit aufgegeben oder verloren
haben,
n) weitere ehemalige deutsche Staatsangehörige oder
o) in Deutschland geborene Personen
betroffen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Statistische Angaben sind grundsätzlich nur dann möglich, wenn im AZR ein der
jeweiligen Fragestellung entsprechender (zumindest ähnlicher) Aufenthaltsgrund
als Speichersachverhalt vorgesehen ist. Dies ist nicht für alle Fragestellungen der
Fall. Im Übrigen können Familienzusammenhänge im AZR statistisch nicht
ermittelt werden. Daher liegen nachfolgend nur zu den Fragen 1a, 1e, 1g, 1k, 1n
und 1o entsprechende Statistiken vor:
a)
nach § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AufenthG (Familiennachzug zu
Deutschen: sorgeberechtigter Elternteil)
9
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 2
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 7
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
e)
nach § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthG (Familiennachzug zu
Deutschen: Ehegatte)
11
Länder
Baden-Württemberg 3
Bayern 1
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 6
Rheinland-Pfalz 1
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
g)
nach § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AufenthG (Familiennachzug zu
Deutschen: Kinder)
0
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
k)
Hinweis: Daten zu Familienangehörigen in Deutschland lebender
Staatsangehöriger werden nur im Sinne der Tabellen zu 4g und zu 4k differenziert. Personen
im Sinne der Frage 4c hätten daher (dem Grunde nach) einen Aufenthaltstitel
nach § 28 Absatz 4 AufenthG und wären somit in der nachfolgenden Tabelle
enthalten:
nach § 28 Abs. 4 AufenthG (Familiennachzug zu Deutschen:
Sonstige)
0
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
n)
nach § 38 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 und 5 AufenthG (ehemaliger
Deutscher)
1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
o)
in Deutschland geborene Personen
nach § 33 AufenthG (Geburt im Bundesgebiet) 0
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
5. In wie vielen Fällen war bzw. ist nach Kenntnis der Bundesregierung seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung die Feststellung, Anordnung oder Befristung eines
Aufenthalts- und Einreiseverbots Gegenstand eines
verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (bitte nach Bundesländern und Verfahrensstand – in erster
Instanz anhängig, in höherer Instanz anhängig, rechtskräftig zugunsten des
Klägers, rechtskräftig zuungunsten des Klägers, anderweitige Erledigung –
aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen im Sinne der Frage keine Angaben vor.
Ausweisung und Ausschluss von der Flüchtlingsanerkennung
6. Wie viele Personen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2012
bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesen (bitte nach Monaten und
Bundesländern aufschlüsseln), und wie viele dieser Personen haben anschließend
das Bundesgebiet freiwillig bzw. unfreiwillig verlassen (bitte
aufschlüsseln)?
Die Angaben ausweislich des AZR zum Stichtag 28. Februar 2017 können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
Bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesen
2012
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 155 365 424 397 366 376 378 466 373 433 429 369
Länder
Baden-Württemberg 12 36 78 72 58 71 66 60 56 68 71 63
Bayern 11 74 63 53 41 55 77 70 76 87 61 68
Berlin 2 18 12 17 14 9 12 16 20 13 13 6
Brandenburg 3 5 2 2 5 7 6 5 5 9 6
Bremen 1 1 2 2 2 5 1 1 2 5
Hamburg 3 19 15 17 16 11 13 5 6 17 20 10
Hessen 11 38 47 42 52 61 58 87 73 66 60 71
Mecklenburg-Vorpommern 1 2 2 1 1 1 2 1 1
Niedersachsen 9 26 25 35 21 22 14 33 20 28 41 25
Nordrhein-Westfalen 33 63 71 82 84 66 69 95 68 85 87 70
Rheinland-Pfalz 5 18 11 10 8 8 7 7 7 13 14 14
Saarland 2 3 3 1 3 5 7 4 5 2 2
Sachsen 65 62 81 52 53 51 34 66 25 30 26 25
Sachsen-Anhalt 1 1 4 4 7 1 4 4 4 2 5 3
Schleswig-Holstein 1 7 2 5 7 6 6 5 8 10 4
Thüringen 1 1 2 4 2 2 2 2 2 4 1
2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 374 383 427 476 358 397 396 464 336 365 321 430
Länder
Baden-Württemberg 77 59 63 87 53 63 52 67 67 62 54 78
Bayern 67 73 93 76 54 84 88 92 63 57 46 95
Berlin 12 10 19 11 20 11 18 5 18 19 12 20
Brandenburg 4 6 8 6 2 4 4 2 1 2 1 1
Bremen 2 1 1 2 5 1 1 2 2
Hamburg 12 16 8 23 21 12 12 20 5 7 12 16
Hessen 49 61 93 79 54 74 72 96 58 69 57 69
Mecklenburg-Vorpommern 3 1 2 1 2 1 1
Niedersachsen 18 18 27 26 19 14 15 29 24 16 22 20
Nordrhein-Westfalen 83 81 70 98 93 90 84 107 62 90 66 81
Rheinland-Pfalz 9 8 6 14 5 7 9 8 7 8 14 10
Saarland 7 2 4 2 2 2 4 2 1 5
Sachsen 25 29 27 35 22 18 23 18 20 26 18 25
Sachsen-Anhalt 4 2 2 6 1 5 3 3 5 1 7 1
Schleswig-Holstein 8 9 5 10 9 5 9 8 3 5 6 7
Thüringen 1 3 1 1 2 5 2 2 2
2014
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 344 364 435 374 398 337 400 366 377 368 395 368
Länder
Baden-Württemberg 52 49 75 59 73 48 62 69 62 72 60 63
Bayern 61 70 82 85 90 71 102 77 76 76 72 84
Berlin 8 14 25 16 10 12 19 17 16 17 28 14
Brandenburg 4 3 2 3 1 5 1 2 1 3
Bremen 1 1 2 1 3
Hamburg 7 13 9 11 12 11 19 16 18 14 16 12
Hessen 55 76 86 64 85 56 58 48 66 44 70 61
Mecklenburg-Vorpommern 2 1 2
Niedersachsen 28 25 19 22 22 24 21 19 17 24 15 26
Nordrhein-Westfalen 98 61 91 70 62 67 86 78 75 77 85 68
Rheinland-Pfalz 6 5 14 4 7 11 6 11 11 5 4 5
Saarland 3 9 5 11 5 6 7 4 4 2 3 8
Sachsen 13 19 19 22 17 20 13 22 23 21 31 22
Sachsen-Anhalt 3 2 4 3 2 1 2 1 2 1
Schleswig-Holstein 5 16 4 1 6 3 2 3 3 12 7 5
Thüringen 2 3 2 1 1
2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 328 351 447 379 360 355 410 445 475 388 390 501
Länder
Baden-Württemberg 60 53 39 48 37 54 57 57 60 42 40 60
Bayern 85 76 103 79 79 84 90 80 110 88 104 122
Berlin 15 19 25 14 13 10 15 20 8 15 12 15
Brandenburg 1 2 1 7 1 4 2 2 1
Bremen 1 1 1 1 3 1 5 1
Hamburg 20 14 16 6 8 16 14 11 11 7 10 11
Hessen 39 59 92 74 56 56 77 80 73 59 69 109
Mecklenburg-Vorpommern 1
Niedersachsen 12 18 9 27 30 13 25 32 20 26 22 22
Nordrhein-Westfalen 56 65 93 83 85 76 91 118 145 111 87 124
Rheinland-Pfalz 11 13 15 14 5 10 7 11 11 7 6 7
Saarland 8 9 8 1 5 2 3 1 3 4 4 2
Sachsen 11 15 29 13 27 18 17 28 19 24 21 21
Sachsen-Anhalt 1 2 5 1 5 1 2 1 3 1 3 1
Schleswig-Holstein 7 5 11 10 7 10 6 1 7 4 9 6
Thüringen 1 1 1 1 1 2 2
2016
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 407 315 443 445 465 501 523 557 500 449 634 765
Länder
Baden-Württemberg 53 33 49 51 71 58 76 96 77 70 235 340
Bayern 109 67 96 103 111 97 112 124 106 109 106 106
Berlin 8 15 17 22 13 16 8 16 14 11 18 17
Brandenburg 3 1 3 2 8 6 5 4 2 1 2
Bremen 1 3 2 1 5 3 1 6 3 2
Hamburg 7 17 23 15 8 18 23 18 12 19 12 13
Hessen 66 59 66 65 83 79 80 109 84 54 64 80
Mecklenburg-Vorpommern 1 2 1 1 1 2 2 3
Niedersachsen 25 12 25 32 28 53 43 38 26 21 42 37
Nordrhein-Westfalen 101 66 103 118 93 117 125 114 131 122 110 125
Rheinland-Pfalz 8 19 12 11 9 17 5 7 5 8 16 3
Saarland 6 3 8 6 6 6 6 5 3 1 4 8
Sachsen 18 17 31 12 23 27 18 18 31 18 15 20
Sachsen-Anhalt 2 3 2 2 2
Schleswig-Holstein 1 4 3 6 6 2 14 4 9 6 6 7
Thüringen 1 1 1 2 2
2017
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 475 222
Länder
Baden-Württemberg 86 34
Bayern 81 36
Berlin 23 6
Brandenburg 4 1
Bremen 5 1
Hamburg 21 9
Hessen 47 28
Mecklenburg-Vorpommern 2 3
Niedersachsen 34 22
Nordrhein-Westfalen 132 55
Rheinland-Pfalz 8 4
Saarland 7 9
Sachsen 18 12
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 5 1
Thüringen 1 1
Bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesen und zum Stichtag 28. Februar 2017 im
AZR als nicht in Deutschland aufhältig erfasst (Hinweis: valide Angaben über die
Art der Ausreise sind nicht möglich. Zudem sind Fälle, in denen es nach erfolgten
Ausreisen erneut zu Einreisen gekommen ist, nicht enthalten):
2012
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 132 284 350 298 284 307 308 354 300 323 342 307
Länder
Baden-Württemberg 8 25 64 59 49 64 56 54 47 58 58 50
Bayern 11 61 54 40 32 48 68 60 65 72 52 61
Berlin 2 13 8 8 8 7 8 10 10 8 10 3
Brandenburg 2 3 2 1 4 6 1 3 5 7 6
Bremen 1 2 1 4 1 1 5
Hamburg 1 12 11 9 15 10 13 3 3 12 15 7
Hessen 8 27 35 30 46 54 50 68 65 52 49 65
Mecklenburg-Vorpommern 1 1 2 1 1 2 1 1
Niedersachsen 8 19 20 30 16 19 11 21 13 19 33 18
Nordrhein-Westfalen 22 49 59 57 62 46 54 63 54 58 63 57
Rheinland-Pfalz 5 12 6 9 7 6 7 5 5 5 9 14
Saarland 1 3 2 1 1 4 7 4 3 2 2
Sachsen 64 60 78 40 38 41 22 48 23 20 22 20
Sachsen-Anhalt 1 1 1 4 3 4 2 1 3 1
Schleswig-Holstein 1 6 2 4 4 4 6 4 5 9 1
Thüringen 2 4 1 1 2 2 2 4 1
2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 314 294 344 376 286 304 311 355 252 286 254 350
Länder
Baden-Württemberg 67 46 54 73 45 52 44 56 52 52 42 68
Bayern 58 62 75 66 48 71 78 82 51 45 40 86
Berlin 7 6 12 9 15 6 11 2 9 12 7 16
Brandenburg 3 4 4 2 2 4 2 1 1 1 1
Bremen 1 1 1 4 1 1 2
Hamburg 10 7 6 15 17 10 12 9 4 6 10 14
Hessen 43 51 80 66 47 59 59 84 50 59 49 59
Mecklenburg-Vorpommern 2 1 1 1
Niedersachsen 13 13 21 17 13 8 8 25 16 10 18 14
Nordrhein-Westfalen 68 65 58 76 70 66 58 69 41 66 46 56
Rheinland-Pfalz 8 4 5 12 2 5 8 1 6 5 13 7
Saarland 6 2 3 2 2 4 2 1 3
Sachsen 23 23 18 25 14 11 15 12 14 24 14 19
Sachsen-Anhalt 4 1 1 3 1 3 2 2 3 4
Schleswig-Holstein 7 7 5 6 8 3 7 4 3 4 4 5
Thüringen 1 3 1 1 2 5 2 2 2
2014
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 262 281 342 300 314 277 331 295 284 277 301 299
Länder
Baden-Württemberg 40 36 62 47 64 42 56 58 52 53 49 59
Bayern 49 58 69 77 75 65 90 63 65 66 63 67
Berlin 6 6 13 8 6 9 14 12 3 9 19 9
Brandenburg 3 2 2 1 5 1 1 3
Bremen 1 2 1 3
Hamburg 6 11 5 7 9 6 12 12 15 8 13 10
Hessen 44 67 75 56 63 50 49 40 53 37 53 53
Mecklenburg-Vorpommern 1 1 1
Niedersachsen 20 20 15 17 17 21 17 17 11 20 13 18
Nordrhein-Westfalen 73 37 67 56 48 45 68 62 48 54 60 47
Rheinland-Pfalz 4 3 13 3 4 10 5 9 7 3 3 5
Saarland 3 8 3 10 4 6 5 4 4 2 3 8
Sachsen 10 15 14 14 13 15 10 14 18 15 17 19
Sachsen-Anhalt 1 2 1 2 1
Schleswig-Holstein 4 15 2 1 6 2 2 3 3 9 5 4
Thüringen 2 2 1
2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 256 255 349 285 277 264 316 324 370 286 285 357
Länder
Baden-Württemberg 50 40 32 39 26 40 42 41 44 34 26 44
Bayern 74 60 91 68 70 69 68 68 92 75 88 95
Berlin 9 9 11 4 6 4 9 11 2 4 1 7
Brandenburg 1 2 1 3 2 1 1 1
Bremen 1
Hamburg 16 8 11 5 4 13 10 5 7 4 9 8
Hessen 30 49 80 58 51 49 68 68 62 47 58 85
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 8 15 8 16 23 8 15 17 16 17 20 16
Nordrhein-Westfalen 47 44 68 63 58 54 73 84 115 77 48 73
Rheinland-Pfalz 5 9 13 9 5 9 6 10 9 5 5 5
Saarland 1 8 6 1 5 1 3 1 2 3 2 1
Sachsen 6 8 19 8 22 10 13 16 15 18 18 16
Sachsen-Anhalt 1 2 1 1 1 2 1
Schleswig-Holstein 7 3 6 10 6 5 5 5 2 7 5
Thüringen 1 1 1 2 2
2016
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 297 222 313 305 320 346 345 363 287 262 421 486
Länder
Baden-Württemberg 43 24 40 37 49 41 50 59 44 41 201 286
Bayern 90 51 78 80 75 78 87 84 71 71 66 64
Berlin 3 7 9 7 4 5 1 6 4 5 8 3
Brandenburg 2 1 1 1 6 3 4 3 1 1 2
Bremen 1 2 1 1 4 2 1
Hamburg 5 12 17 7 5 10 14 9 7 7 8 4
Hessen 52 49 55 50 70 66 66 92 56 43 38 45
Mecklenburg-Vorpommern 1 1 1 1 1 1
Niedersachsen 20 8 16 28 22 33 28 22 19 14 26 15
Nordrhein-Westfalen 58 36 58 64 49 72 61 68 59 58 51 49
Rheinland-Pfalz 7 17 10 11 7 14 3 4 3 5 10 1
Saarland 6 2 4 6 6 1 3 3 2 1 3 3
Sachsen 8 9 18 8 17 18 9 7 13 10 7 8
Sachsen-Anhalt 2 2 1 1 1
Schleswig-Holstein 1 4 3 5 6 1 14 4 8 3 2 4
Thüringen 1 1 1 2
2017
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Deutschland 206 89
Länder
Baden-Württemberg 37 17
Bayern 49 18
Berlin 5
Brandenburg 2 1
Bremen
Hamburg 5 2
Hessen 27 14
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 21 3
Nordrhein-Westfalen 40 25
Rheinland-Pfalz 6 1
Saarland 4 1
Sachsen 6 5
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 2 1
Thüringen 1 1
a) Wie viele dieser Personen sind nach Kenntnis der Bundesregierung vor
der Ausweisung wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten
rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe von mindestens zwei
Jahren verurteilt worden, und in wie vielen Fällen wurde bei der letzten
rechtskräftigen Verurteilung Sicherheitsverwahrung angeordnet (bitte
nach Monaten und Bundesländern, einschließlich des Zeitraums vor
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung, aufschlüsseln)?
b) Wie viele dieser Personen sind nach Kenntnis der Bundesregierung vor
der Ausweisung wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten gegen
das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die sexuelle
Selbstbestimmung, das Eigentum oder wegen Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte, die mit Gewalt, unter Anwendung von Drohung mit Gefahr für Leib
oder Leben oder mit List begangen worden sind, wegen einer Straftat nach
§ 177 des Strafgesetzbuches (StGB) oder wegen serienmäßiger Begehung
von Straftaten gegen das Eigentum rechtskräftig zu einer Freiheits- oder
Jugendstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt worden (bitte nach
Monaten, Bundesländern und Straftaten, einschließlich des Zeitraums vor
Inkrafttreten des Gesetzes zur erleichterten Ausweisung von
straffälligen Ausländern und zum erweiterten Ausschluss der
Flüchtlingsanerkennung bei straffälligen Asylbewerbern und des Fünfzigsten Gesetzes
zur Änderung des Strafgesetzbuches – Verbesserung des Schutzes der
sexuellen Selbstbestimmung vom 4. November 2016 – BGBl. I S. 2460 –,
aufschlüsseln)?
c) In wie vielen Fällen waren nach Kenntnis der Bundesregierung vor der
Ausweisung die nun in § 54 Absatz 1 Nummer 3 des Aufenthaltsgesetzes
(AufenthG) geregelten Voraussetzungen für die Annahme einer
Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder der Sicherheit
der Bundesrepublik Deutschland erfüllt (bitte nach Monaten und
Bundesländern aufschlüsseln)?
d) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen gehörten
nach Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung zu den Leitern
eines Vereins, der unanfechtbar verboten wurde, weil seine Zwecke oder
seine Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder er sich gegen die
verfassungsmäßige Ordnung oder den Gedanken der
Völkerverständigung richtet (bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln), und
um welche Vereine handelte es sich dabei im Einzelnen?
e) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen hatten sich
nach Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung zur Verfolgung
politischer oder religiöser Ziele an Gewalttätigkeiten beteiligt, öffentlich
zur Gewaltanwendung aufgerufen oder mit Gewaltanwendung gedroht
(bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
f) In wie vielen Fällen waren nach Kenntnis der Bundesregierung vor der
Ausweisung die nun in § 54 Absatz 1 Nummer 5 AufenthG geregelten
Voraussetzungen (Aufruf zum Hass gegen Teile der Bevölkerung) erfüllt
(bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
g) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen sind nach
Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung wegen einer oder
mehrerer vorsätzlicher Straftaten rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von
mindestens einem Jahr verurteilt worden (bitte nach Monaten und
Bundesländern aufschlüsseln)?
h) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen sind nach
Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung wegen einer oder
mehrerer vorsätzlicher Straftaten gegen das Leben, die körperliche
Unversehrtheit, die sexuelle Selbstbestimmung, das Eigentum oder wegen
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, die mit Gewalt, unter
Anwendung von Drohung mit Gefahr für Leib oder Leben oder mit List begangen
worden sind, wegen einer Straftat nach § 177 StGB oder wegen
serienmäßiger Begehung von Straftaten gegen das Eigentum rechtskräftig zu
einer Freiheits- oder Jugendstrafe verurteilt worden (bitte nach Monaten,
Bundesländern und Straftaten aufschlüsseln)?
i) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen sind nach
Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung wegen einer oder
mehrerer vorsätzlicher Straftaten rechtskräftig zu einer Jugendstrafe von
mindestens einem Jahr verurteilt worden, ohne dass die Vollstreckung der
Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde (bitte nach Monaten und
Bundesländern aufschlüsseln)?
j) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen haben
nach Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung den Tatbestand
des § 29 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Betäubungsmittelgesetzes erfüllt
oder haben dies versucht (bitte nach Monaten und Bundesländern
aufschlüsseln)?
k) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen
verbrauchten nach Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung Heroin,
Kokain oder ein vergleichbar gefährliches Betäubungsmittel und waren nicht
zu einer erforderlichen, der Rehabilitation dienenden Behandlung bereit
bzw. entzogen sich ihr (bitte nach Monaten und Bundesländern
aufschlüsseln)?
l) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen haben
nach Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisungsverfügung eine
andere Person in verwerflicher Weise, insbesondere unter Anwendung
oder Androhung von Gewalt, davon abgehalten, am wirtschaftlichen,
kulturellen oder gesellschaftlichen Leben in der Bundesrepublik Deutschland
teilzuhaben (bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
m) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen haben
nach Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisungsverfügung eine
andere Person zur Eingehung der Ehe genötigt oder dies versucht (bitte
nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
n) In wie vielen Fällen waren nach Kenntnis der Bundesregierung vor der
Ausweisung die nun in § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG geregelten
Voraussetzungen (Angaben gegenüber den Einwanderungsbehörden)
erfüllt (bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
o) In wie vielen Fällen waren nach Kenntnis der Bundesregierung vor der
Ausweisung die nun in § 54 Absatz 2 Nummer 8 AufenthG geregelten
Voraussetzungen (Verwaltungsverfahren vor Behörden anderer
Schengen-Staaten) erfüllt (bitte nach Monaten und Bundesländern
aufschlüsseln)?
p) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen haben
nach Kenntnis der Bundesregierung vor der Ausweisung einen nicht nur
vereinzelten oder geringfügigen Verstoß gegen Rechtsvorschriften oder
gerichtliche bzw. behördliche Entscheidungen oder Verfügungen
begangen (bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln), und gegen
welche Rechtsvorschriften wurde in diesen Fällen verstoßen?
q) Wie viele bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen haben
nach Kenntnis der Bundesregierung außerhalb des Bundesgebiets eine
Handlung begangen, die im Bundesgebiet als vorsätzliche
schwerwiegende Straftat anzusehen ist (bitte nach Monaten und Bundesländern
aufschlüsseln), und um welche Sachverhalte handelte es sich dabei?
Die Fragen 6a bis 6q werden gemeinsam beantwortet.
Angaben im Sinne der Fragen liegen der Bundesregierung nicht vor. Angaben im
Sinne der Fragestellungen lassen sich nicht automatisiert statistisch auswerten.
7. Wie viele – nach Kenntnis der Bundesregierung – seit dem Jahr 2012
bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen
Die Zahl der bestands- und rechtskräftig abgelehnten Personen können –
ausweislich des AZR zum Stichtag 31. Januar 2017 – den Fragen entsprechend
aufgeschlüsselt den nachfolgenden Tabellen entnommen werden (Hinweise: es werden
Jahrestabellen nur aufgeführt, soweit in dem Jahr Fallzahlen vorliegen):
a) waren als Asylberechtigte anerkannt,
2013 2016
Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen 1
b) hatten im Bundesgebiet die Rechtsstellung eines ausländischen
Flüchtlings,
2012 2014
Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 2 1 2 2 2 1 2 1
Länder
Baden-Württemberg 2
Bayern 1
Berlin 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1 1
Hessen 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz 2 1
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 1
Thüringen
2015 2016
Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 5 1 3 3 1 3 4 3 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg 1 1
Bayern 1 2 2 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1
Hessen 3
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 3 1 1 1 1 1 1 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland 1
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
c) waren in Besitz eines Reiseausweises für Flüchtlinge,
2012 2013
Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 2 1 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1 1 1 1
Bayern 1 1 1 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1 1 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2014 2015
Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 2 1 1 5 3 1 1 1 2 1 4 1 3 1
Länder
Baden-Württemberg 1 2 1 1 1 1
Bayern 1 1 1
Berlin 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1
Hessen 1 2
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 1 1 1 1 2 1
Rheinland-Pfalz 2 1 1
Saarland
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2016
Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 2 4 1 1 2 1
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern 2
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1
Hessen 1 1
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 1 1
Nordrhein-Westfalen 2 1
Rheinland-Pfalz
Saarland 1
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
d) waren in Besitz eines Reiseausweises für Ausländer,
2012 2013
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 3 2 1 1 1 1 1 3 1
Länder
Baden-Württemberg 1 2
Bayern 1
Berlin 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1 1 1
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 1 2
Nordrhein-Westfalen 1 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland 1 1
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2014 2015
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 1 2 1 2
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1
Hessen 1 1
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2016
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 4 2 1 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 1 1
Berlin
Brandenburg 1
Bremen
Hamburg 2
Hessen 1
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
e) waren nach dem Assoziationsabkommen EWG/Türkei
aufenthaltsberechtigt,
2012 2014
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 2 1
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern 1
Berlin 1 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2015 2016
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
f) hatten eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU,
Die AZR-Auswertung ergab keinen Fall im Sinne der Frage.
g) lebten mit deutschen Ehegatten, Lebenspartnern oder anderen
Familienangehörigen in familiärer, ehelicher oder lebenspartnerschaftlicher
Lebensgemeinschaft,
Hinweis: ausgewertet wurden Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 28
Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 AufenthG - Familiennachzug zu Deutschen: Ehegatte,
nach § 28 Absatz 2 AufenthG - Familienangehörige von Deutschen und nach § 28
Absatz 4 AufenthG - Familiennachzug zu Deutschen: Sonstige:
2012 2013
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 2 7 2 3 4 2 4 2 2 5 2 4 1 4 2 3 4 1 2
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1 1 1 1
Bayern 1 1 1 1 1 2 1 1 1 1
Berlin 1 1 1
Brandenburg
Bremen 1
Hamburg
Hessen 1 1 1 1 1 1 1 1
Mecklenburg-Vorpommern 1
Niedersachsen 1 1 1 1 2 1 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 1 1 1 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 2 2 1 1 1
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 1
Thüringen 2
2014 2015
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 3 3 3 3 5 1 6 2 3 8 9 7 2 12 8 4 4 10 10 2 9 10 4 8
Länder
Baden-Württemberg 1 1 2 1 1 1 3 3 1 1 2 1 2 1
Bayern 2 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1
Berlin 1 2 3 1 1 1
Brandenburg
Bremen 1
Hamburg 1 1 2 1
Hessen 1 1 1 1 5 2 4 3 1
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 1 2 1 1 2 1 1 2 1 1 3 2 3 1 1 2
Rheinland-Pfalz 1 1 1 1 1 1 1
Saarland
Sachsen 2 2 1 1 3 2 2 3
Sachsen-Anhalt 2
Schleswig-Holstein 1 1 1 1 1 1 1
Thüringen
2016 2017
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1
Gesamtergebnis 9 12 10 19 17 14 15 13 9 5 16 6 4
Länder
Baden-Württemberg 1 3 2 4 1 1 6 2 1
Bayern 1 1 1 4 2 1 3 1
Berlin 1 1 2 1 3 1 1 1
Brandenburg 1
Bremen 1 1
Hamburg 2 2 1 3 2
Hessen 1 3 2 4 4 3 1 2 4 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 1 2 2 2 1
Nordrhein-Westfalen 3 2 2 5 4 4 2 2 2 2 6 1
Rheinland-Pfalz 1 1 1
Saarland
Sachsen 1 2 2 2 2 2 1
Sachsen-Anhalt 1 1 1
Schleswig-Holstein 1 1
Thüringen
h) übten ihr Personensorgerecht für einen minderjährigen ledigen Deutschen
oder mit diesem sein Umgangsrecht aus,
Hinweis: ausgewertet wurden Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 28
Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 AufenthG - Familiennachzug zu Deutschen:
sorgeberechtigter Elternteil sowie nach § 28 Absatz 1 Satz 4 AufenthG - Familiennachzug
zu Deutschen: nicht sorgeberechtigter Elternteil:
2012 2013
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 2 1 2 2 1 2 2 1 1 2 2
Länder
Baden-Württemberg 1 1
Bayern 1 1 1
Berlin 1 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen 1 1 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 1 1 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 1
Thüringen
2014 2015
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 3 1 2 2 1 3 1 2 2 2 8 2 2 1 4 3 1 3 3 1 3
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1 1 2 1 1 1
Bayern 2 1 1 2 2
Berlin 2 1 1
Brandenburg
Bremen 1
Hamburg 2
Hessen 1 1 2 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 1
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 1 1 1
Thüringen
2016 2017
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01
Gesamtergebnis 3 3 6 9 11 3 8 5 7 2 6 3 1
Länder
Baden-Württemberg 2 2 1 3 2 1
Bayern 1 1 1 1 1
Berlin 1 2 2 1 1 1
Brandenburg 1
Bremen
Hamburg 1 1 1
Hessen 1 2 1 1 2 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 1 1 3 3 1 2 1 1 4
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 1 1 1 2
Sachsen-Anhalt 1 1
Schleswig-Holstein
Thüringen
i) waren im Inland geboren
(bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
2012 2013
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern 1 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2015 2016
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
8. Wie viele – nach Kenntnis der Bundesregierung – seit dem Jahr 2012
bestands- bzw. rechtskräftig ausgewiesene Personen
Die Zahl der bestands- und rechtskräftig abgelehnten Personen können –
ausweislich des AZR zum Stichtag 31. Januar 2017 – den Fragen entsprechend
aufgeschlüsselt den nachfolgenden Tabellen und Erläuterungen entnommen werden
(Hinweis: es werden Jahrestabellen nur aufgeführt, soweit in dem Jahr Fallzahlen
vorliegen):
a) besaßen eine Niederlassungserlaubnis und hielten sich seit mindestens
fünf Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet auf,
Die Zahl der bestands- und rechtskräftig abgelehnten Personen können –
ausweislich des AZR zum Stichtag 31. Januar 2017 – den Fragen entsprechend
aufgeschlüsselt den nachfolgenden Tabellen und Erläuterungen entnommen werden
(Hinweis: es werden Jahrestabellen nur aufgeführt, soweit in dem Jahr Fallzahlen
vorliegen):
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 3 1 5 3 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1
Länder
Baden-
Württemberg 1
Bayern 1 2
Berlin 1 2
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1 1
Hessen 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-
Westfalen 2 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1
Rheinland-
Pfalz 1 1
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-
Holstein
Thüringen 1
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 2 1 1 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern 1 1 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1 1
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 1 1 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2016
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 2 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 1 1 1
Berlin
Brandenburg
Bremen 1
Hamburg 1
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
b) besaßen eine Aufenthaltserlaubnis und waren im Bundesgebiet geboren
worden oder als Minderjährige ins Bundesgebiet eingereist und hielten
sich seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet auf,
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 3 1 1 7 4 3 1 3 1 5 2 4 3 1 3 1 4 5 2
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1
Bayern 1 2 2 2 1 1 3 2 1
Berlin 1 1
Brandenburg
Bremen 2
Hamburg 1 1
Hessen 1 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern 1
Niedersachsen 1 1 1 2 2 2 1
Nordrhein-
Westfalen 1 1 1 2 1 1 1 1 2 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 2
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 1
Thüringen
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 4 2 1 3 1 4 1 5 5 1 1 4 3 2 3 1 1 5 3 1 5
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1 1 1 1
Bayern 3 1 1 1 1 1 1
Berlin 1 1 2 1
Brandenburg
Bremen 2
Hamburg 2
Hessen 1 1 1 2 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 2
Nordrhein-Westfalen 2 4 4 1 1 2 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 3 1
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein
Thüringen
2016 2017
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 8 4 5 10 1 3 10 3 5 7 3 2
Länder
Baden-Württemberg 2 1 1 1
Bayern 1 1 1 1
Berlin 1 1 1 3 1 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1 1 2
Hessen 2 1 2 3 2 2 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 2 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 1 1 1 4 3 1 3 2 1
Rheinland-Pfalz 1 1
Saarland
Sachsen 1 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 1
Thüringen
c) besaßen eine Aufenthaltserlaubnis, hielten sich seit mindestens fünf
Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet auf und lebten mit einer in Buchstabe 8a
oder b bezeichneten Person in ehelicher oder lebenspartnerschaftlicher
Lebensgemeinschaft,
Hierzu liegen keine Erkenntnisse vor. Der Sachverhalt wird im AZR nicht
gesondert erfasst.
d) lebten mit einem deutschen Familienangehörigen in familiärer, ehelicher
bzw. lebenspartnerschaftlicher Lebensgemeinschaft, übten mit einem
minderjährigen ledigen Deutschen ihr Personensorgerecht oder dessen
Umgangsrecht aus,
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 3 2 9 1 5 5 4 5 3 1 2 6 2 4 1 2 2 5 6 3 9 3 3
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1 1 1 1 1
Bayern 1 1 1 1 2 1 3 1 2 1 1 1 2 2 2
Berlin 1 1 1
Brandenburg
Bremen 1
Hamburg 1 1
Hessen 2 1 1 1 1 1 1 1 2 1
Mecklenburg-
Vorpommern 1
Niedersachsen 1 1 1 1 1 3 1 1 3 1
Nordrhein-Westfalen 2 1 1 1 1 1 2
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 3 2 1 1 1 2
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 1
Thüringen 1
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 3 6 4 5 5 1 5 2 3 13 10 7 5 13 14 5 7 13 12 4 13 14 5 9
Länder
Baden-Württemberg 1 1 2 1 2 2 3 3 1 1 2 1 3 2
Bayern 4 1 3 2 1 1 1 5 1 1
Berlin 1 2 3 1 2 3 1
Brandenburg 1
Bremen 2
Hamburg 1 1 1 2 1 1
Hessen 1 2 1 1 5 1 1 2 2 4 1 1 3 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 2 2 1 1 2 1 1 3 1 1 1 4 2 3 1 1 2
Rheinland-Pfalz 1 1 1 1 1 1 1
Saarland
Sachsen 2 4 2 2 8 4 3 3
Sachsen-Anhalt 2
Schleswig-Holstein 1 1 1 1 1 1 1
Thüringen
2016 2017
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 11 17 11 22 17 17 16 13 12 7 15 6 6
Länder
Baden-Württemberg 2 4 2 4 1 2 2 6 3 1 1
Bayern 3 1 3 2 2 1 3 1
Berlin 1 1 1 2 1 3 1 1 1 1
Brandenburg 1
Bremen 1 1
Hamburg 2 2 1 1 2 1
Hessen 1 3 2 4 4 3 1 1 3 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 2 2 2 3 1
Nordrhein-Westfalen 4 3 2 6 4 4 2 3 2 3 6 1
Rheinland-Pfalz 1 1 1 1 1
Saarland 1
Sachsen 1 3 1 2 2 2 2 1
Sachsen-Anhalt 1 1 1
Schleswig-Holstein 1 1
Thüringen
e) genossen die Rechtsstellung eines subsidiär Schutzberechtigten,
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2016
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 1 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen 1
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
f) waren im Rahmen eines humanitären Aufnahmeprogramms oder des
Resettlements aufgenommen worden,
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 2 2 1 1 1
Länder
Baden-Württemberg 1 1
Bayern 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 2 2
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2016
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen 1
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
g) waren Opfer von Menschenhandel,
Hierzu liegen keine Erkenntnisse vor. Der Sachverhalt wird im AZR nicht
gesondert erfasst.
h) waren minderjährig und in Besitz einer Aufenthaltserlaubnis,
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 3 4
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen 2
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 2
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 2
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 1 4 1 1 1 1 2
Länder
Baden-Württemberg 1
Bayern 1 1
Berlin 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen 1 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 3 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2016
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 2 2 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen 1
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
i) waren in Besitz einer Aufenthaltserlaubnis und seit mindestens fünf
Jahren im Bundesgebiet aufhältig,
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 10 8 14 3 13 10 10 8 7 1 4 9 6 10 2 6 8 6 12 8 7 13 5 5
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1 1 1 2 1 1 2 1 5 2 1
Bayern 3 2 3 2 4 3 5 3 2 3 2 4 1 1 3 3 1 1 3 1
Berlin 1 3 1 1 1
Brandenburg
Bremen 3
Hamburg 2 1 1 1 1 1
Hessen 1 1 3 1 1 1 1 2 1 1 2 2 1 3 1 3 1
Mecklenburg-
Vorpommern 1
Niedersachsen 1 1 2 1 1 1 3 1 3 2 3 3 2
Nordrhein-Westfalen 3 3 2 1 2 2 1 1 1 1 2 1 1 2 2 2 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 3 1 3 1 1 1 2
Sachsen-Anhalt 1 1
Schleswig-Holstein 1 1
Thüringen 1
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 5 10 5 6 16 5 11 11 11 20 18 8 10 20 17 14 11 21 14 12 24 22 13 18
Länder
Baden-Württemberg 1 1 2 3 3 3 3 1 4 1 2 2 3 1 5 1 4 1 1
Bayern 7 2 3 1 1 5 1 5 1 1 1 1 2 1 5 1 3
Berlin 1 2 1 1 2 1 3 3 1 2 1 5 1
Brandenburg 1
Bremen 2 2
Hamburg 1 3 2 1 1 2 3 1 3 2 2
Hessen 1 3 2 2 2 1 7 1 1 1 3 1 4 4 2 2 3 3 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 2 1 1 1 1 2 1 1 2 1 1 3 2
Nordrhein-Westfalen 2 3 4 2 5 4 5 2 2 4 2 7 2 6 2 3 4 1 3 4
Rheinland-Pfalz 1 3 1 2 1 1 1 1 1 1
Saarland
Sachsen 1 2 4 2 2 8 5 5 1 3
Sachsen-Anhalt 1 2 1
Schleswig-Holstein 1 1 1 1 2 1 1
Thüringen 1
2016 2017
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 25 31 16 38 25 29 29 25 27 18 28 15 14
Länder
Baden-Württemberg 5 7 2 6 5 4 5 7 3 1 2 4 1
Bayern 1 7 1 1 2 3 3 3 6 3 2 4 1
Berlin 3 1 2 2 2 4 2 1 1 2 1
Brandenburg 1 1 1 1
Bremen 1 1
Hamburg 3 4 1 3 1 2 1 3 1
Hessen 2 6 3 6 4 6 5 2 3 8 2 4
Mecklenburg-
Vorpommern 2
Niedersachsen 2 1 1 2 2 2 1 1 3 4 1 1
Nordrhein-Westfalen 5 5 5 12 7 4 5 6 5 5 7 1 3
Rheinland-Pfalz 1 1 2 1 1 1 3 1
Saarland 1 1
Sachsen 2 3 1 2 2 2 4 3 1
Sachsen-Anhalt 1 1 1 1 1
Schleswig-Holstein 1 1 1
Thüringen
j) übten ihr Personensorgerecht für einen im Bundesgebiet rechtmäßig
aufhältigen ledigen Minderjährigen oder mit diesem sein Umgangsrecht aus,
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 3 1 2 2 2 1 3 2 1 1 1 2 2
Länder
Baden-Württemberg 1 1
Bayern 1 1 1 1 1
Berlin 1 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg 1
Hessen 1 1 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 2
Nordrhein-Westfalen 1 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 1 2 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 1
Thüringen
2014 2015
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 4 2 3 2 1 3 1 2 2 2 8 3 2 1 5 4 1 4 3 1 3
Länder
Baden-Württemberg 1 1 1 1 2 1 1 1
Bayern 2 1 1 2 2
Berlin 2 2 1
Brandenburg
Bremen 2
Hamburg 2
Hessen 1 1 2 2 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 2 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 2 1 1 1 1 2 1 1 1 1
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 2
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 1 1 1
Thüringen
2016 2017
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 3 4 6 9 11 3 8 5 7 2 6 3 1
Länder
Baden-Württemberg 2 2 1 3 2 1
Bayern 2 1 1 1 1
Berlin 1 2 2 1 1 1
Brandenburg 1
Bremen
Hamburg 1 1 1
Hessen 1 2 1 1 2 1 1
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1 1 1
Nordrhein-Westfalen 1 1 3 3 1 2 1 1 4
Rheinland-Pfalz 1
Saarland
Sachsen 1 1 1 1 2
Sachsen-Anhalt 1 1
Schleswig-Holstein
Thüringen
k) waren minderjährig und hatten Eltern oder ein personensorgeberechtigtes
Elternteil, die bzw. das sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhielten bzw.
aufhielt
(bitte nach Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
2012 2013
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 1 1 1 4
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 1
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1
Nordrhein-Westfalen 1 2
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 2
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
2015 2016
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Gesamtergebnis 3 1 1 2 2 1
Länder
Baden-Württemberg
Bayern 1 1
Berlin 1
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-
Vorpommern
Niedersachsen 1 1
Nordrhein-Westfalen 1
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen 3 1
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
9. In wie vielen Fällen wurde eine behördliche Ausweisungsverfügung nach
Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2012 auf dem Klageweg
angegriffen (bitte nach Monaten, Bundesländern und Verfahrensstand – in erster
Instanz anhängig, in höherer Instanz anhängig, rechtskräftig zugunsten des
Klägers, rechtskräftig zuungunsten des Klägers, anderweitige Erledigung –
aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen im Sinne der Frage keine Angaben vor.
10. Wie vielen Personen wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem
Jahr 2012 die Flüchtlingseigenschaft bestands- bzw. rechtskräftig nicht
zuerkannt, weil sie aus schwerwiegenden Gründen als eine Gefahr für die
Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland anzusehen waren oder eine
Gefahr für die Allgemeinheit bedeuteten, weil sie wegen eines Verbrechens
oder besonders schweren Vergehens rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe
von mindestens drei Jahren verurteilt worden waren (§ 60 Absatz 8 Satz 1
AufenthG – bitte nach Monaten aufschlüsseln)?
In wie vielen Fällen wurde aus diesen Gründen nach Kenntnis der
Bundesregierung seit dem Jahr 2012 die Flüchtlingseigenschaft bestands- bzw.
rechtskräftig zurückgenommen oder widerrufen (bitte nach Monaten
aufschlüsseln)?
11. Wie vielen Personen wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem
Jahr 2012 die Flüchtlingseigenschaft bestands- bzw. rechtskräftig nicht
zuerkannt, weil sie die Voraussetzungen des § 3 Absatz 2 AsylG erfüllten (§ 60
Absatz 8 Satz 2 – bitte nach Monaten aufschlüsseln)?
In wie vielen Fällen wurde aus diesen Gründen nach Kenntnis der
Bundesregierung seit dem Jahr 2012 die Flüchtlingseigenschaft bestands- bzw.
rechtskräftig zurückgenommen oder widerrufen (bitte nach Monaten
aufschlüsseln)?
12. Wie vielen Personen wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur erleichterten Ausweisung von straffälligen
Ausländern und zum erweiterten Ausschluss der Flüchtlingsanerkennung bei
straffälligen Asylbewerbern die Flüchtlingseigenschaft bestands- bzw.
rechtskräftig nicht zuerkannt, weil sie eine Gefahr für die Allgemeinheit
bedeuteten, weil sie wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten i. S. d. § 60
Absatz 8 Satz 3 AufenthG rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von
mindestens einem Jahr verurteilt worden waren (bitte nach Monaten und
Bundesländern aufschlüsseln)?
In wie vielen Fällen wurde aus diesen Gründen nach Kenntnis der
Bundesregierung die Flüchtlingseigenschaft bestands- bzw. rechtskräftig
zurückgenommen oder widerrufen (bitte nach Monaten aufschlüsseln)?
Die Fragen 10 bis 12 werden gemeinsam beantwortet.
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. Gründe für die
Nichterteilung der Flüchtlingseigenschaft werden im AZR nicht erfasst.
13. In wie vielen Fällen wurde die Ablehnung der Zuerkennung der
Flüchtlingseigenschaft aufgrund des § 60 Absatz 8 AufenthG auf dem Klageweg
angegriffen (bitte nach Verfahrensstand – in erster Instanz anhängig, in höherer
Instanz anhängig, rechtskräftig zugunsten des Klägers, rechtskräftig
zuungunsten des Klägers, anderweitige Erledigung – aufschlüsseln)?
In wie vielen Fällen wurden der Widerruf bzw. die Rücknahme der
Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft aus diesen Gründen nach Kenntnis der
Bundesregierung auf dem Klageweg angegriffen (bitte nach Verfahrensstand –
in erster Instanz anhängig, in höherer Instanz anhängig, rechtskräftig
zugunsten des Klägers, rechtskräftig zuungunsten des Klägers, anderweitige
Erledigung – aufschlüsseln)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. Angaben zu
Verfahren bei Verwaltungsgerichten werden im AZR nicht gespeichert.
14. Wie bewertet die Bundesregierung die Reform des Ausweisungsrechts und
ihre Auswirkungen, insbesondere in Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit
höherrangigem Recht, ihre rechtliche Systematik sowie ihre Handhabbarkeit
durch Behörden und Gerichte?
Die Neuregelung des Ausweisungsrechts verpflichtet die Ausländerbehörde in
jedem Einzelfall das Ausweisungsinteresse mit dem Bleibeinteresse abzuwägen.
Diese Systematik hat sich aus Sicht der Bundesregierung bewährt und steht auch
mit höherrangigem Recht in Einklang.
Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Anerkennung ausländischer
Berufsqualifikationen
15. Wie vielen Personen wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Anerkennung
ausländischer Berufsqualifikationen (§ 17a AufenthG) erteilt (bitte nach
Bundesländern und für die Anerkennung zuständigen Stellen aufschlüsseln)?
Für welche Dauer wurden diese Aufenthaltserlaubnisse nach Kenntnis der
Bundesregierung jeweils erteilt (bitte nach Monaten aufschlüsseln), und in
wie vielen Fällen führte sie zum Erfolg i. S. d. § 17a Absatz 1 oder 5 (bitte
aufschlüsseln)?
Die Angaben – soweit ermittelbar – können ausweislich des AZR zum Stichtag
31. Januar 2017 den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Die für die
Anerkennung von Berufsabschlüssen zuständigen Stellen werden im AZR nicht
erfasst:
nach § 17a AufenthG 625
nach Ländern
Baden-Württemberg 108
Bayern 88
Berlin 28
Brandenburg 59
Bremen 2
Hamburg 14
Hessen 62
Mecklenburg-Vorpommern 2
Niedersachsen 38
Nordrhein-Westfalen 138
Rheinland-Pfalz 32
Saarland 7
Sachsen 17
Sachsen-Anhalt 17
Schleswig-Holstein 8
Thüringen 5
nach § 17a AufenthG 625
Dauer in Monaten
0 1
1 5
2 16
3 40
4 58
5 72
6 47
7 47
8 39
9 48
10 51
11 101
12 24
13 5
14 3
15 5
16 6
17 33
18 2
19 4
21 1
22 1
23 6
24 4
31 1
34 2
Auswertungen aus dem AZR können nur die im entsprechenden Zeitraum
erteilten Aufenthaltstitel wiedergeben, das Ergebnis der Anerkennungsverfahren wird
dort jedoch nicht erfasst.
16. Wie viele Visumsanträge wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung auf § 17a AufenthG gestützt, und wie viele dieser
Anträge
a) sind derzeit noch anhängig oder
b) wurden abgelehnt
(bitte nach Auslandsvertretungen aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Angaben vor. Visumanträge nach § 17a
AufenthG werden vom Auswärtigen Amt statistisch nicht gesondert erfasst.
17. Wie bewertet die Bundesregierung die Schaffung einer Rechtsgrundlage für
die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Anerkennung
ausländischer Berufsqualifikationen (§ 17a AufenthG), insbesondere in
Hinblick auf ihre Geeignetheit, einen Beitrag zur Abmilderung des
Fachkräftemangels zu leisten?
Mit § 17a AufenthG wurde ein neuer Aufenthaltstitel für ausländische Fachkräfte
geschaffen, der die Schnittstellen zwischen den Verfahren zur Anerkennung
ausländischer Berufsqualifikationen und dem Zuwanderungsrecht verbessert.
Vielfach benötigen Fachkräfte für die Berufszulassung oder die Erlangung einer
Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung eine volle Anerkennung
ihrer Berufsqualifikation und müssen hierfür fachliche oder sprachliche Defizite
ausgleichen. Mit § 17a AufenthG kann dies nunmehr passgenau im Inland
erfolgen. Der Aufenthaltstitel ermöglicht außerdem erstmals, begleitend zu der
Bildungsmaßnahme zu arbeiten sowie im Anschluss an die Anerkennung in
Deutschland einen Arbeitsplatz zu suchen. § 17a AufenthG ist somit ein Baustein
im deutschen Zuwanderungsrecht, der die bestehenden Möglichkeiten der
Fachkräftezuwanderung sinnvoll ergänzt und so einen Beitrag zur
Fachkräftesicherung leistet.
Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen und Ausstellung von Reiseausweisen an
Resettlement-Flüchtlinge
18. Wie vielen Personen wurde nach Kenntnis der Bundesregierung seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung eine Aufenthaltserlaubnis gem. § 23 Absatz 4 AufenthG
erteilt (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Angaben für den Zeitraum August 2015 bis Januar 2017 können ausweislich
des AZR zum Stichtag 31. Januar 2017 der nachfolgenden Tabelle entnommen
werden:
nach § 23 Abs. 4 AufenthG (Resettlement) 1.025
Länder
Baden-Württemberg 150
Bayern 126
Berlin 75
Brandenburg 12
Bremen 9
Hamburg 45
Hessen 59
Mecklenburg-Vorpommern 20
Niedersachsen 107
Nordrhein-Westfalen 181
Rheinland-Pfalz 37
Saarland 13
Sachsen 42
Sachsen-Anhalt 41
Schleswig-Holstein 82
Thüringen 26
19. In wie vielen Fällen wurde diesen Personen
a) ein Reiseausweis für Flüchtlinge,
b) ein Reiseausweis für Ausländer
ausgestellt (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
In einem Fall (Bayern) wurde ein Reiseausweis für Flüchtlinge erteilt. Angaben
zu Reiseausweisen für Ausländer können ausweislich des AZR zum Stichtag
31. Januar 2017 der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
Reiseausweis für Ausländer nach
§ 4 Abs. 1 Nr. 1 AufenthV
Deutschland 355
Länder
Baden-Württemberg 31
Bayern 69
Berlin 34
Brandenburg 5
Hamburg 26
Hessen 14
Mecklenburg-Vorpommern 5
Niedersachsen 44
Nordrhein-Westfalen 55
Rheinland-Pfalz 16
Saarland 2
Sachsen 8
Sachsen-Anhalt 21
Schleswig-Holstein 23
Thüringen 2
Ausreisegewahrsam
20. In wie vielen Fällen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung Menschen in Ausreisegewahrsam genommen, wie viele
von ihnen wurden aus dem Ausreisegewahrsam innerhalb von
durchschnittlich wie vielen Tagen abgeschoben, und wie viele wurden aus dem
Ausreisegewahrsam innerhalb von durchschnittlich wie vielen Tagen wieder
entlassen, ohne abgeschoben zu werden (bitte nach Monaten und
Bundesländern aufschlüsseln)?
21. Wie viele Minderjährige wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der
Aufenthaltsbeendigung wie lange in Ausreisegewahrsam genommen (bitte nach
Monaten und Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 20 und 21 werden gemeinsam beantwortet.
Der Bundesregierung liegen keine gesicherten Erkenntnisse im Sinne der Fragen
vor. Die Maßnahme des Ausreisegewahrsams wird im AZR nicht erfasst. Auch
die Geschäftsübersicht der Amtsgerichte und die Anordnung über die Erhebung
von statistischen Daten in der Verwaltungsgerichtsbarkeit (VwG-Statistik)
enthalten keine näheren Angaben im Sinne der Fragestellung.
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ISSN 0722-8333]