Ergebnisse der Bamberger Studie zur „Benachteiligung gleichgeschlechtlich orientierter Personen und Paare“
der Abgeordneten Christina Schenk und der Fraktion der PDS
Vorbemerkung
Die sozialwissenschaftliche Forschungsstelle der Universität Bamberg hat im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz seit Oktober 1997 eine Untersuchung zur „Benachteiligung gleichgeschlechtlich orientierter Personen und Paare“ durchgeführt. Die Untersuchung zielte auf eine fundierte Beschreibung der Lebensführung und des Alltags von Lesben und Schwulen, ihrer Beziehungsformen und -wünsche sowie ihrer gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation. Die Ergebnisse der Studie sollten die notwendigen Hintergrundinformationen bereitstellen etwa zur Beurteilung des Handlungsbedarfs, aber auch zur Frage der konkreten Ausgestaltung rechtlicher Veränderungen. Die Untersuchung ist abgeschlossen. Der Forschungsbericht wurde erstellt und dem Bundesministerium der Justiz überreicht.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen4
Wann wurde der Forschungsbericht dem Bundesministerium der Justiz übergeben?
Ist eine Veröffentlichung der Ergebnisse der Untersuchung geplant? Wenn ja, wann ist damit zu rechnen?
Was sind nach Auffassung des Bundesministeriums der Justiz die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung?
Welche Ergebnisse erbrachte die Studie hinsichtlich der Frage welche Beziehungsformen von Lesben und Schwulen gelebt werden welche Funktion Partnerschaften für die soziale und existentielle Absicherung von Lesben und Schwulen haben welche rechtlichen Änderungen von Lesben und Schwule gewünscht werden?
welche Beziehungsformen von Lesben und Schwulen gelebt werden
welche Funktion Partnerschaften für die soziale und existentielle Absicherung von Lesben und Schwulen haben
welche rechtlichen Änderungen von Lesben und Schwule gewünscht werden?