[Deutscher Bundestag Drucksache 14/8561
14. Wahlperiode 15. 03. 2002
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom
12. März 2002 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulrike Flach, Cornelia Pieper,
Birgit Homburger, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP
– Drucksache 14/8320 –
Evaluierung und Verbesserung des Ausländerstudiums in Deutschland
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
1998 waren laut 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes 11 %
aller an deutschen Hochschulen eingeschriebenen Studierenden Ausländer.
Davon sind etwa 34 % so genannte Bildungsinländer, also Studenten, die in
Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen sind. Damit waren nur
7,2 % der Studierenden aus einem anderen Land. Zurzeit wird – zum Beispiel
vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen von
„GATE“ – verstärkt im Ausland für das Studium in Deutschland geworben.
Die FDP begrüßt diese Werbung grundsätzlich. Es liegen jedoch nur wenige
Zahlen vor, die darüber Auskunft geben, wie erfolgreich ausländische
Studierende (Bildungsinländer ausgeschlossen) in ihren deutschen Studiengängen
sind.
Eine Stichprobe an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule
(RWTH) Aachen ergab, dass von den Anfängern des Jahrgangs 1994/1995
nach sechs Jahren (2000) in Diplomstudiengängen 18 % der Deutschen, aber
nur 10 % der Ausländer ihr Studium abgeschlossen hatten.
Es scheint daher nötig, die Lage der ausländischen Studierenden zu evaluieren
und ihnen an den Hochschulen mehr Beachtung zu schenken, um ihnen einen
möglichst zeitnahen Studienabschluss zu ermöglichen.
1. Wie passt es zusammen, dass über den DAAD im Ausland massiv
Werbung für ein Studium in Deutschland gemacht wird, in Deutschland aber
nach Aussagen des Deutschen Studentenwerkes mindestens 21 000
Wohnheimplätze fehlen?
Bund und Länder haben gemeinsam mit wichtigen Organisationen insbesondere
aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen im Rahmen der Bund-Länder-
Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) die
konzertierte Aktion „Internationales Marketing für den Bildungs- und
Forschungsstandort Deutschland“ beschlossen. Ziel ist es insbesondere, die deutschen
Hochschulen und die deutsche Forschung für ausländische Studierende und
Wissenschaftler attraktiver zu machen, wie es u. a. auch die Regierungschefs
von Bund und Ländern in ihren Beschlussfassungen zu den gemeinsamen
Berichten von Bund und Ländern zur „Erhöhung der Attraktivität des
Studienstandortes Deutschland“ von 1997 und 1999 empfohlen haben. Der Anteil von
Studierenden aus dem Ausland an unseren Hochschulen soll von 7 % im
Wintersemester 2000/2001 auf ca. 10 % erhöht werden. Teil der konzertierten Aktion
sind u. a. die in der Frage genannte Werbung des Deutschen Akademischen
Austauschdienstes (DAAD) für ein Studium in Deutschland sowie komplementär
hierzu die Prüfung der Aktionsmöglichkeiten von Bund und Ländern zur
Unterbringung der nach Deutschland kommenden Studierenden und Wissenschaftler.
Werbung und Bedarfsermittlung von Wohnheimplätzen schließen sich nicht aus,
sondern ergänzen sich. Die genannte Zahl von 21 000 Wohnplätzen hat das
Deutsche Studentenwerk im Frühjahr 2001 in einer Umfrage bei den einzelnen
Studentenwerken aller Länder ermittelt. Sie wird als Planzahl bei den bisherigen
Erörterungen im Rahmen der konzertierten Aktion verwendet, ist aber durch
eigene Erhebungen der Länder noch nicht überprüft. Die Überlegungen in der
konzertierten Aktion hierzu sind noch nicht abgeschlossen.
2. Ist die Bundesregierung der Meinung, dass angesichts dieses Mangels an
Wohnheimplätzen im Haushalt 2002 ausreichend Haushaltsmittel für den
Bau von Studentenwohnheimen ausgegeben werden?
Da der Studentenwohnraumbau originäre Aufgabe der Länder ist, kann sich der
Bund nur innerhalb enger verfassungsrechtlicher Grenzen beteiligen. Die auf
Artikel 104a Abs. 4 Grundgesetz gestützten Verwaltungsvereinbarungen über
Finanzhilfen zur Studentenwohnraumförderung in den alten Ländern (1990 bis
1993) und den neuen Ländern (1993 bis 1997) sind ausgelaufen. Entsprechende
Mittel sind daher im Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF) seit 1998 nicht mehr veranschlagt.
3. In welcher Höhe plant die Regierung zukünftig den Bau von Wohnheimen
zu fördern?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 und 2 verwiesen.
4. Ist die Bundesregierung bereit, Haushaltsmittel für eine Evaluation der
Lage der ausländischen Studierenden in Deutschland bereitzustellen?
Die Bundesregierung hat im Rahmen der von ihr finanzierten Sozialerhebungen
des Deutschen Studentenwerks (DSW) für die Erhebungen in den Jahren 1994,
1997 und 2000 (14., 15. und 16. Sozialerhebung) angeregt, spezielle Fragen zur
wirtschaftlichen und sozialen Lage der ausländischen Studierenden in
Deutschland aufzunehmen und zu diesem Themenkomplex Sonderauswertungen
durchzuführen. Die Sonderauswertung zur 1994er und zur 1997er Erhebung liegen
als Veröffentlichung vor (Die wirtschaftliche und soziale Lage der
ausländischen Studierenden in Deutschland, BMBF-Veröffentlichungen, Bonn, 1996
und 1999); die Veröffentlichung zur Erhebung des Jahres 2000 ist derzeit in
Vorbereitung.
5. Woher kommen die in Deutschland studierenden Ausländer (bitte nach
Ländern aufschlüsseln)?
Im Wintersemester 2000/2001 haben insgesamt 187 027 Ausländer in
Deutschland studiert. Davon hatten 61 313 eine deutsche
Hochschulzugangsberechtigung (Bildungsinländer). Nur die anderen 125 714 (Bildungsausländer) sind die
für die hier angesprochenen Fragen relevante Gruppe, ihre Herkunftsländer
sind der anliegenden Tabelle 1 zu entnehmen.
6. Wie viele der ausländischen Studierenden haben im Wintersemester 2001/
2002 einen Abschluss gemacht?
Die Daten über Studienabschlüsse liegen nur nach Kalenderjahren vor. Die
aktuellsten vorhandenen Angaben existieren für das Jahr 2000 (Wintersemester
1999/2000 und Sommersemester 2000). Danach wurden 8 731 Prüfungen von
Bildungsausländern in Deutschland erfolgreich abgelegt. Die Anzahl aller von
Ausländern im Jahr 2000 bestandenen Prüfungen beträgt 12 791 (s. anliegende
Tabelle 2).
7. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse vor, innerhalb welchen
Zeitraums die ausländischen Studierenden diesen Abschluss gemacht haben
(bitte nach Fächern aufschlüsseln)?
Die durchschnittliche Fachstudiendauer für das Prüfungsjahr 2000 beträgt bei
Bildungsausländern insgesamt 10,2, bei Bildungsinländern 11,0 und bei allen
ausländischen Studierenden zusammen 10,5 Semester (s. Tabelle 2). Die
Fachstudiendauer in den 20 häufigsten Prüfungsfächern, aufgeschlüsselt nach
Bildungsinländern und Bildungsausländern sowie Studienfächern, kann Tabelle 3
entnommen werden.
8. Liegen der Bundesregierung Zahlen darüber vor, wie viele ausländische
Studierende seit 1998 ohne einen Abschluss in ihr Heimatland
zurückgekehrt sind?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine aussagefähigen Zahlen vor. Ein
großer Teil der ausländischen Studierenden kommt allerdings nur für einen Teil des
Studiums nach Deutschland und reist deshalb planmäßig ohne
Hochschulabschluss wieder zurück. Dies gilt z. B. für die Stipendiaten des DAAD, soweit
sie nicht innerhalb von Aufbaustudiengängen oder für Vollpromotionen
gefördert werden, und für die Stipendiaten der EU-Mobilitätsprogramme. Deren
Zahlen sind bekannt, sind aber für die Bewertung des Studienerfolges
ausländischer Studierender nicht relevant.
9. Welche Fächer studieren die ausländischen Studierenden
schwerpunktmäßig?
Die Bildungsausländer haben sich im Wintersemester 2000/2001 zu 28 % für
Sprach- und Kulturwissenschaften, zu 25,2 % für Rechts-, Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften sowie zu 18,2 % für Ingenieurwissenschaften entschieden.
Für alle ausländischen Studierenden ergibt sich folgende Reihenfolge: 28,4 %
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 23,8 % Sprach- und
Kulturwissenschaften und 18,9 % Ingenieurwissenschaften.
Nach einzelnen Studienfächern:
Die drei am häufigsten von Bildungsausländern gewählten Studienfächer sind
Germanistik/Deutsch (12 978 Studierende), Betriebswirtschaftslehre (9 116)
und Informatik (6 861). Bei ausländischen Studierenden insgesamt sind dies
Betriebswirtschaftslehre (15 563), Germanistik/Deutsch (14 444) und
Informatik (10 280), s. Tabelle 4.
10. Gibt es Unterschiede hinsichtlich der Dauer des Studiums und der
Häufigkeit von Abschlüssen zwischen Studierenden aus EU-Ländern und
Studierenden aus Nicht-EU-Ländern?
Die Studiendauer bei studierenden Bildungsausländern aus Nicht-EU-Ländern
ist in den meisten Fächern länger als die von studierenden Bildungsausländern
aus EU-Ländern.
Vergleichszahlen zu Abschlussquoten liegen nicht vor. Allerdings ist die Zahl
der von Bildungsausländern aus Nicht-EU-Ländem bestandenen Prüfungen in
allen Fächern außer Internationaler Betriebswirtschaft/Management höher als
die von Ausländern aus EU-Ländern.
Genauere Angaben nach den häufigsten Fächern aufgeschlüsselt sind der
beigefügten Tabelle 3 zu entnehmen.
11. Welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, die Zahl und die
Schnelligkeit der Abschlüsse ausländischer Studierender zu erhöhen?
Für Fragen des effizienten Betriebs der Hochschule sind überwiegend die
Länder zuständig. Sie müssen in erster Linie für studierbare Studiengänge, gute
Betreuung, weniger Studienabbrecher und vernünftige Studienzeiten sorgen. Der
Bund unterstützt zukunftsweisende und innovative Ansätze in diesen Bereichen
durch gemeinsame Modellversuche (neue Studiengänge mit gestuften
Abschlüssen, breite Einführung von ECTS-Leistungspunktesystemen,
international ausgerichtete Studiengänge). Durch die 4. HRG-Novelle von 1998 ist die
Erprobung von Bachelor- und Masterstudiengängen ermöglicht worden mit
gestuften Studiengängen, Verwendung von Modulen und
Leistungspunktsystemen und international vergleichbaren Abschlüssen. Damit gehen eine bessere
Strukturierung und Straffung des Studiums sowie Berechenbarkeit der
Studiendauer einher. Diese Studiengänge sind daher für ausländische Studierende
besonders attraktiv und werden von ihnen verstärkt genutzt. Mittlerweile gibt es
über l 100 Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschluss.
Im Rahmen des vom BMBF initiierten und finanzierten Modellprogramms
„International ausgerichtete Studiengänge“ werden zur Zeit an deutschen
Hochschulen 62 international ausgerichtete Modellstudiengänge erprobt. Es sind Bachelor-
und Masterstudiengänge in wirtschafts-, natur- und ingenieurwissenschaftlichen
sowie kultur- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen. Sie beginnen
zumindest in den ersten Semestern in englischer Sprache und erleichtem ausländischen
Studierenden somit den Studieneinstieg. Für diese Studiengänge sollen die
Hochschulen je zur Hälfte in- und ausländische Studierende gewinnen.
Im Bereich der Promotion wurden mit den (internationalen) Graduiertenkollegs
der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und den International Research
Schools der Max-Planck-Gesellschaft Strukturen aufgebaut, die sowohl zur
Internationalisierung wie zur Beschleunigung der Promotion beitragen werden.
Mit dem von DAAD und DFG durchgeführten Programm „Promotion an
Hochschulen in Deutschland“ (PHD) gibt das BMBF dieser Entwicklung
zusätzliche Impulse.
12. Sieht die Bundesregierung einen Zusammenhang zwischen der Betreuung
ausländischer Studierender, der Herkunft der Studierenden, der
Unterkunft der Studierenden in einem Wohnheim einerseits und der Dauer des
Studiums andererseits?
Da die Dauer des Studiums in der Sozialerhebung nicht erfasst werden kann,
kann der Zusammenhang mit der Betreuung ausländischer Studierender, der
Herkunft der Studierenden, der Unterkunft der Studierenden nicht direkt
bemessen werden. Nach den Untersuchungen ist davon auszugehen, dass die
materiell oft unzureichenden Bedingungen (Finanzierung, Unterkunft) von
größerem Einfluss auf die Studiendauer sind als z. B. studienspezifische
Bedingungen. Die regionale Herkunft der Studierenden spielt insofern eine Rolle, als
Studierende aus Schwellen- und Entwicklungsländern besonders häufig mit
materiellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Auch wenn keine statistischen Daten hierzu vorliegen, geht die
Bundesregierung davon aus, dass eine gute Betreuung zu einem rascheren Studienerfolg
beitragen kann. Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt (AA) finanzierten
Programms STIBET des DAAD werden deshalb Maßnahmen zur Verbesserung
der (auch fachlichen) Betreuung ausländischer Studierender und
Wissenschaftler während ihres Aufenthalts gefördert.
13. Wie teilen sich die ausländischen Studierenden zahlenmäßig hinsichtlich
ihrer Gründe für ein Studium in Deutschland auf (Werbung für ein
Studium in Deutschland, Flucht aus dem Herkunftsland, einmaliges
Bildungsangebot in Deutschland, EU-Austauschstudenten, Gebührenfreiheit
des deutschen Studiums usw.)?
Aus den Befunden der 16. Sozialerhebung, die nach den bildungsspezifischen
Gründen von ausländischen Studierenden bei der Entscheidung für den
Studienstandort Deutschland fragt, ergibt sich für Studierende aus Entwicklungs-,
Schwellen- und Industrieländern ein unterschiedliches Bild: So spielt
beispielsweise die Erwartung, in Deutschland bessere Studienbedingungen und besser
ausgestattete Hochschulen vorzufinden, für 71 % der Studierenden aus
Schwellenländem und 85 % der Studierenden aus Entwicklungsländern eine Rolle,
aber nur für 39 % der Studierenden aus Industrieländern. Von den Studierenden
aus Entwicklungsländern wird nach den besseren Studienbedingungen am
häufigsten erwartet, spezielle Fachkenntnisse erwerben zu können (78 %). Für
Studierende aus Schwellenländern sind die besseren Studienbedingungen
hingegen nur der zweithäufigste Grund für ein Studium in Deutschland, an erster
Stelle steht bei ihnen die Absicht, die Sprachkenntnisse vertiefen zu wollen
(84 %). Auch Studierende aus Industrieländern wollen am häufigsten (63 %)
ihre Sprachkenntnisse vertiefen und an zweiter Stelle spezielle Fachkenntnisse
erwerben (55 %).
14. Ist die Bundesregierung in diesem Zusammenhang der Meinung, dass die
Gebührenfreiheit des Erststudiums ein signifikanter Anreiz für
ausländische Studierende ist?
Die Gebührenfreiheit kann in der Werbung für den Studienstandort
Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern, insbesondere des angloamerikanischen
Bereichs, ein wichtiges Argument sein. Für Studieninteressenten aus den
Staaten Mittel- und Osteuropas dürfte sie besondere Relevanz haben. Nach den
Erkenntnissen der 15. Sozialerhebung stehen persönliche Karrierüberlegungen
für ausländische Studierende als Gründe für ein Studium in Deutschland im
Vordergrund.
15. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, in welchem
Verhältnis die vier Kriterien Freiheit von Studiengebühren, Stipendien,
Qualität der Lehre, Studienbetreuung und Sprache für die Entscheidung für
ein Studium in Deutschland relevant bzw. ausschlaggebend sind?
Die Qualität der Lehre erscheint als das wichtigste Moment für eine
Entscheidung für ein Studium in Deutschland. Dieser Gesichtspunkt wird aber weniger
vor dem Hintergrund eines Vergleichs mit anderen Industrieländern gesehen als
vor dem Hintergrund der heimischen Studienverhältnisse.
16. Wie hat sich in den Jahren 1998 bis 2002 die Zahl der fremdsprachigen
Studienangebote entwickelt?
Laut Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gibt es
Anfang 2002 611 Studienangebote mit Fremdsprachenanteil. Angaben zu früheren
Jahren liegen der Hochschulrektorenkonferenz nicht vor. Man kann davon
ausgehen, dass die Anzahl der fremdsprachigen Studienangebote sich analog zu
der raschen Ausbreitung der neuen Studienangebote Bachelor und Master, von
denen z. B. 1999 nur 110 der HRK gemeldet wurden, entwickelt hat.
17. Wie hat sich das Angebot an virtuellen Studiengängen in der Zeit von
1998 bis 2002 entwickelt?
Eine statistische Erhebung zu virtuellen Studiengängen gibt es nicht. Eine
Vielzahl virtueller Studienangebote der Hochschulen ist unter der Adresse
http://www.studieren-im-netz.de/fmg.htm verzeichnet. Allerdings wird hier –
wie auch in anderen Internetportalen – nicht zwischen kompletten virtuellen
Studiengängen, virtuellen Seminaren, Fernstudiengängen und weiteren
Studienangeboten unterschieden. Darauf hinzuweisen ist, dass das BMBF im
Rahmen des Förderprogramms „Neue Medien in der Bildung“ 100
Verbundprojekte mit 540 Teilprojekten zur Entwicklung und zum Einsatz virtueller
Studienangebote an Hochschulen fördert.
18. Liegen der Bundesregierung Zahlen über die Beschäftigung
ausländischer Gastprofessoren an deutschen Hochschulen vor?
Wenn ja, wie viele sind es (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
An den deutschen Hochschulen, bei Wissenschafts- und
Forschungsorganisationen arbeiten ca. 12 000 Gastwissenschaftler. Eine Aufschlüsselung nach
Bundesländern liegt der Bundesregierung nicht vor.
19. Sieht die Bundesregierung eine Möglichkeit, neben dem
Bildungsmarketing auch Mittel zur Förderung eines Ausländerstipendienprogramms
und der Internationalisierung des Studiums bereitzustellen?
Ja: Die Bundesregierung förderte im Jahr 2000 allein über den DAAD den
Aufenthalt von 21 334 Studierenden und Graduierten sowie von 5 262
Wissenschaftlern in Deutschland mit ca. 207 Mio. DM. Ferner förderte im selben Jahr
die Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) mit Mitteln der Bundesregierung
die wissenschaftliche Arbeit von insgesamt 1 440 Forschungsstipendiaten aus
90 Ländern.
Mittel für die Internationalisierung des Studiums stellt die Bundesregierung in
einem breiten Spektrum zur Verfügung: Neben dem vom BMBF initiierten und
finanzierten Modellprogramm „International ausgerichtete Studiengänge“
(siehe Antwort zu Frage 11) fördert der DAAD mit Mitteln der
Bundesregierung u. a. ein Programm, mit dem ausländische Gastdozenten an deutsche
Hochschulen vermittelt werden, die Einführung integrierter Auslandssemester
bis hin zum Doppeldiplom sowie ein Programm Internationale Studien- und
Ausbildungspartnerschaften, mit dem Kooperationen zwischen deutschen und
ausländischen Hochschulen ermöglicht werden.
Für den Bereich der Promotion wird auf die Antwort zu Frage 11 verwiesen.
Im Rahmen der Zukunftsinitiative Hochschule hat das BMBF in der
Internationalisierung der Hochschulen mit etwa 90 Mio. Euro (ohne Marketing) einen
deutlichen Schwerpunkt gesetzt.
20. Was hält die Bundesregierung von einer Verknüpfung der Fördermittel
für Internationalisierung mit den Studienerfolgen ausländischer
Studierender?
Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass erfolgreiche
Internationalisierung zunehmend auch ein Kriterium bei der Mittelverteilung zwischen und
innerhalb von Hochschulen sein soll. Hierbei könnten auch besondere Erfolge bei
der Studiengestaltung für Ausländer berücksichtigt werden. Dies ist jedoch
Aufgabe der Länder und Hochschulen.
21. Sieht die Bundesregierung einen Sinn darin, vor der „Bewerbung“ einer
Hochschule im Ausland eine Qualitätsprüfung der Hochschule
durchzuführen?
22. Sieht die Bundesregierung eine Notwendigkeit, Studiengänge, in die
Ausländer geworben wurden, regelmäßig einer daraufhin ausgerichteten
Qualitätsprüfung zu unterziehen?
Akkreditierung und Evaluation von Hochschulen bzw. Studiengängen sind
Ländersache. Evaluation und Akkreditierung sind zwei unterschiedliche
Verfahren der Qualitätssicherung. Die Bundesregierung setzt sich mit Nachdruck
für die Akkreditierung von Studiengängen ein. In Deutschland wurde 1998
(durch KMK-Beschluss) ein Akkreditierungsrat eingerichtet. Er akkreditiert
Agenturen, die den Auftrag der Studiengangsakkreditierung erhalten und legt
Kriterien und Mindeststandards des Verfahrens fest. Laut Beschluss der KMK
sollen alle neuen Bachelor- und Masterstudiengänge akkreditiert werden, die
Finanzierung soll durch die beauftragenden Hochschulen erfolgen. Von den ca.
1 100 BA/MA-Studiengängen sind bisher gut 60 akkreditiert.
Das vom BMBF finanzierte Modellprogramm „International ausgerichtete
Studiengänge“ ist drei Jahre nach seinem Start evaluiert worden. Die Evaluation
der ersten 20 geförderten Projekte wurde von einem Konsortium des
Hochschul-Informations-System (HIS) und der Zentralen Evaluations- und
Akkreditierungsagentur (ZEvA) durchgeführt. Aus dem im Mai 2001 vorgelegten
Evaluations-Abschlussbericht geht insbesondere hervor, dass das Leistungsniveau
dieser Studiengänge auch im internationalen Maßstab hoch einzuschätzen ist.
(Nach Angaben der Hochschulen bleiben rund 88,5 % der Absolventen im
Zeitrahmen der Regelstudienzeit plus einem Semester. Weitere 6,5 % benötigen
plus zwei Semester und nur 5,0 % brauchten länger, um die Graduierung zu
erreichen. Ein weiteres erfreuliches Ergebnis bezieht sich auf die
Studienabbrecher: Die durchschnittliche Quote von zzt. 12,2 % liegt im Vergleich zu Quoten
in regulären Studiengängen sehr niedrig.)
Evaluation und Akkreditierung von Studiengängen sind grundsätzlich ein
zusätzliches Werbeargument im Ausland; sie sind deshalb für die Hochschulen
gerade im internationalen Wettbewerb von Vorteil.
23. Ist die Bundesregierung der Meinung, dass für Studiengänge mit hohen
Abbrecherquoten im Ausland nicht geworben werden sollte, um nur
hochqualitative Studiengänge im Ausland zu „bewerben“?
Die Gründe für den Studienabbruch sind vielschichtig und nicht allein in der
Qualität des Studiengangs begründet. In der Regel wird die Entscheidung, ein
Studium nicht fortzusetzen, von mehreren unterschiedlichen Motiven getragen.
Nach einer Studie der HIS-GmbH ist bei der Verwirklichung der
Abbruchentscheidung am häufigsten die von den Studienabbrechern empfundene Distanz
zu Studieninhalten und -zielen maßgeblich. An zweiter Stelle der
entscheidenden Ursachen für den Studienabbruch rangieren berufs- und
arbeitsmarktbezogene Gründe.
Die Hochschulen müssen die Qualität des Studienangebots insbesondere auch
durch die Betreuung sowie eine umfassende Studienberatung der deutschen und
ausländischen Studierenden gewährleisten.
24. Nach welchen Kriterien richtet die Bundesregierung ihr
Auslandsmarketing für den Studienstandort Deutschland aus?
Kriterium für die Auswahl der wichtigsten Zielländer ist einerseits, dass es in
diesen Ländern gut ausgebildete potentielle Interessenten für ein Studium in
Deutschland gibt und Bedarf wie Chancen für eine Erhöhung der
Studierendenzahlen aus diesen Ländern gesehen werden. Auf der anderen Seite sind für eine
erfolgreiche Planung auch konkrete Voraussetzungen wichtig: aktuelles
Interesse deutscher Hochschulen, selbst aktiv Marketing zu betreiben;
aussichtsreiche Kooperationsbeziehungen in Wissenschaft und Wirtschaft; günstige
Veranstaltungsrahmen im Zielland.
25. Gibt es in diesem Zusammenhang bevorzugte Studienfächer, für die
gezielt geworben wird?
Im Hinblick auf den erkennbaren Bedarf von Wirtschaft und Wissenschaft in
Deutschland in den Ingenieurwissenschaften und einigen Naturwissenschaften
und vor dem Hintergrund der in diesen Bereichen in den vergangenen Jahren
z. T. stark gesunkenen Zahlen von Studienanfängern wurde insbesondere auch,
jedoch nicht nur, für diese Studienfächer geworben. Für die Attraktivität des
Studienstandorts Deutschland im Ausland sind aber oft gerade auch die Kultur-
und Geisteswissenschaften von großem Gewicht. Die Identifizierung zu
bewerbender Studiengänge liegt wesentlich in der Verantwortung der Hochschulen
selbst.
26. Sieht die Bundesregierung einen Zusammenhang zwischen den
Bemühungen um die Werbung ausländischer Studierender und der Präsenz von
Goethe-Instituten und deutschen Schulen im jeweiligen Land?
Die Bundesregierung legt großen Wert darauf, dass die amtlichen und
öffentlich finanzierten Einrichtungen im Ausland (insbesondere
Auslandsvertretungen, Auslandsschulen und Goethe-Institute) im Sinne von Netzwerkbildung
und Synergie zusammenwirken. Im Hinblick auf die Werbung für den
Studienstandort Deutschland findet dies seinen Ausdruck z. B. in der Teilnahme des
Goethe-Instituts/InterNationes an der konzertierten Aktion „Internationales
Marketing für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland“, in
gemeinsamen Werbeauftritten vor Ort und in der besonderen Berücksichtigung der
Auslandsschulen als Adressaten von geeigneten Werbe- und
Informationsmaßnahmen. Das Goethe-Institut hat mit dem DAAD eine Vereinbarung zur
Einrichtung von Informations- und Beratungszentren abgeschlossen. Diese
Zentren dienen Interessenten im Ausland als Anlaufstelle, um sich über
Studienmöglichkeiten in Deutschland zu informieren und beraten zu lassen.
Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass an Standorten deutscher
Auslandsvertretungen, an denen Goethe-Institute geschlossen wurden, die deutschen
Vertretungen eine besondere Rolle bei den Bemühungen um die Darstellung des
Studienstandortes Deutschland übernommen haben.
27. Welche Goethe-Institute sind seit 1998 geschlossen worden?
Seit 1998 wurden folgende Goethe-Institute geschlossen:
1998: Aarhus (Dänemark), Brasilia (Brasilien), Canberra (Australien),
Daressalam (Tansania), Marseille (Frankreich), Reykjavik (Island), St. Louis
(USA), Tampere (Finnland); außerdem die Außenstelle Lahore des
Goethe-Instituts Karatschi (Pakistan);
1999: Ann Arbor, Houston, Seattle (USA), Nikosia (Zypern), San Jose (Costa
Rica), Vancouver (Kanada), York (Großbritannien);
2000: Chania und Patras (Griechenland);
2001: Göteborg (Schweden) sowie die Außenstelle Colmar des Goethe-Instituts
Nancy (Frankreich) und die Außenstelle Tripoli des Goethe-Instituts
Beirut (Libanon).
Die Schließung von Goethe-Instituten im Ausland ist auch im Zusammenhang
mit Bemühungen zu sehen, Strukturen im Rahmen vorhandener
Haushaltsmittel effektiv zu gestalten und Neueröffnungen von Instituten an Standorten zu
ermöglichen, an denen sich das AA aktiv und schwerpunktmäßig engagieren
will.
28. Welche deutschen Schulen sind derzeit von einer Schließung bedroht und
welche Unterstützung deutscher Schulen plant die Bundesregierung für
evtl. durch Schließung bedrohte deutsche Schulen?
Das Auslandsschulwesen ist ein zentrales Element der Auswärtigen Kultur- und
Bildungspolitik mit hohem Nachhaltigkeitseffekt. Private Trägervereine führen
die Schulen eigenverantwortlich. Über Schulgelder und Spenden erbringen sie
erhebliche Eigenleistungen, die von der Bundesregierung ergänzend personell
und materiell unterstützt werden. Obwohl der Bereich der Auslandsschulen von
der Haushaltskonsolidierung nicht ausgenommen werden kann – 1999 bis 2002
sinkt der Schulfonds von 192,2 auf 175,1 Mio. Euro – sollen die Schulen
möglichst wenig beeinträchtigt werden. Daher wurde die Förderung jeder Schule
erst nach sorgfältiger Einzelprüfung den Kürzungsbeschlüssen angepasst.
Schließungen haben die Träger vermieden und sind gegenwärtig auch nicht zu
befürchten.
29. Gibt es auf Seiten der Bundesregierung Überlegungen, deutsche Schulen
mit den europäischen Partnern zu internationalen Schulen
zusammenzuführen?
Wenn ja, wo und mit welchen europäischen Partnern?
Aus (schul-)politischen Gründen fördert das AA Eurocampus-Schulen
(Zusammenarbeit von Auslandsschulen europäischer Träger in Drittstaaten). Die
Spannbreite der Zusammenarbeit hängt von den örtlichen Bedingungen ab und reicht
von gemeinsamer Nutzung von Infrastruktureinrichtungen (Turn-, Fachräume)
bis zu gemeinsamem Unterricht. Für jede Partnerschule bringt der Eurocampus
bei Wahrung der nationalen Identität inhaltlichen und strukturellen Mehrgewinn.
Erfolgreiche Modelle sind der deutsch-französische Campus in Manila, der
deutsch-französisch-britische in Taipeh und die deutsch-französische
Zusammenarbeit im Grundschulbereich in Pretoria. Gespräche über Zusammenarbeit
laufen in Teheran (mit Frankreich und Großbritannien), in Kuala Lumpur und in
Shanghai (jeweils mit Frankreich).
30. Ist die Bundesregierung der Auffassung, dass die Betreuung ehemaliger
ausländischer Studenten durch die Hochschulen verbesserungsbedürftig
ist?
Die Bundesregierung stellt fest, dass Betreuung während des Studiums und
Nachbetreuung im Anschluss daran wesentliche Faktoren für Studienerfolg und
Netzwerkbildungen sind und damit ganz zentral für die angestrebte Steigerung
der internationalen Attraktivität des Studienstandorts Deutschland. Die
Bundesregierung begrüßt deshalb die verstärkten Anstrengungen der deutschen
Hochschulen, Alumni-Netzwerke aufzubauen und den Kontakt zu ihren ehemaligen
Studierenden systematisch zu festigen.
31. Welche Anstrengungen unternimmt die Bundesregierung, um die
Gründung von Alumni-Netzwerken zu fördern?
Bei den institutionell von der Bundesregierung geförderten Stipendien
vergebenden Mittlerorganisationen (insbesondere AvH, DAAD und Fulbright-
Kommission) gehört Nachbetreuung seit jeher zu den elementaren Aufgaben, deren
Bedeutung im Übrigen weiter steigt. Die Bundesregierung stellt für die
entsprechenden Aktivitäten erhebliche Mittel zur Verfügung. Für die deutschen
Auslandsvertretungen ist Nachkontaktarbeit, die die Anstrengungen der Mittler und
der Hochschulen ergänzt und unterstützt, ein prioritäres Tätigkeitsfeld.
32. Liegen der Bundesregierung Daten über die beruflichen Werdegänge
ehemaliger ausländischer Studierender in Deutschland vor?
Die Bundesregierung verfolgt den beruflichen Werdegang ausländischer
Studierender nicht. Dies dürfte auch – wenn überhaupt – nicht mit vertretbarem
Aufwand möglich sein. Es ist jedoch bekannt, dass sich viele ehemalige
ausländische Stipendiaten des DAAD und der AvH heute in führenden Positionen in
Wissenschaft, Wirtschaft und Politik befinden. Ein Drittel der Geförderten der
AvH arbeitet in Entwicklungsländern. 32 ehemalige Stipendiaten der AvH
wurden mit dem Nobelpreis geehrt.
33. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, wie viele
potentielle Studierende aufgrund langwieriger Bearbeitungszeiten von Visa-
Anträgen in deutschen Botschaften von einem Studium in Deutschland
Abstand genommen haben?
Ausländische Studienbewerber sind im Visaverfahren eine privilegierte Gruppe
und erhalten ihre Visa in beschleunigten Verfahren, da die
Auslandsvertretungen nicht die gemäß § 11 Abs. l Nummer l der Durchführungsverordnung zum
Ausländergesetz notwendige Zustimmung der Ausländerbehörde abwarten
müssen (was bis zu mehrere Monate dauern kann), sondern die Anträge den
Ausländerbehörden im Schweigefristverfahren vorlegen. Sofern innerhalb der
auf drei Wochen und zwei Arbeitstage festgelegten Schweigefrist keine
Bedenken seitens der Ausländerbehörde erhoben werden, kann das Visum bei
Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen erteilt werden.
In den Auslandsvertretungen finden in den Kulturabteilungen – vielfach in
Zusammenarbeit mit DAAD-Lektoren – Studienberatungen statt, bei denen auch
auf das Visaverfahren ausführlich eingegangen wird. Insofern haben die
deutschen Auslandsvertretungen eine wichtige Funktion bei den Bemühungen der
Bundesregierung, für den Studienstandort Deutschland zu werben. In Ländern,
in denen die Zahl der Bewerber stark zunimmt, können Wartezeiten jedoch
nicht immer ausgeschlossen werden.
Das AA ist bestrebt, flexible Lösungen zu finden, um Wartezeiten möglichst zu
verkürzen. Ein Beispiel dafür ist die 2001 an der Botschaft Peking in enger
Zusammenarbeit mit dem DAAD und in Abstimmung mit HRK und KMK
eingerichtete ,Akademische Prüfstelle‘, die eine zügige Visaerteilung sichert und den
Missbrauch des Studentenvisums verhindert.
34. Wie können Schwierigkeiten bei der Erteilung von Visa für ein Studium
in Deutschland reduziert werden?
Die Auslandsvertretungen sind angewiesen. Studentenvisa bei Vorliegen der
ausländerrechtlichen Voraussetzungen so rasch und unbürokratisch wie
möglich zu erteilen. In schwierigen Einzel- und Beschwerdefällen schaltet das AA
sich ein. Darüber hinaus wird unter der Leitung des BMBF in der regelmäßig
tagenden interministeriellen Arbeitsgruppe „Praktische Fragen des
Gastaufenthalts von ausländischen Studenten und Wissenschaftlern“ zusätzlich nach
Möglichkeiten gesucht, das Visaverfahren weiter zu vereinfachen sowie neu
auftretenden Problemen zu begegnen.
35. Wie beurteilt die Bundesregierung die Zusammenarbeit des DAAD mit
den deutschen Botschaften im Ausland?
Die Zusammenarbeit ist auf allen Ebenen eng und gut. Dies gilt sowohl für die
Kooperation der Zentrale des DAAD mit der Bundesregierung (AA/
Auslandsvertretungen, BMBF und Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung“ als auch für die Kontakte der Außenstellen des
DAAD mit der jeweiligen Auslandsvertretung.
Ta
be
lle
1
Drucksache 14/8561 – 14 – Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode
Tabelle 2
Tabelle 3
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 13 20, 53003 Bonn, Telefon (02 28) 3 82 08 40, Telefax (02 28) 3 82 08 44
ISSN 0722-8333
Tabelle 4]